Rote Männer Info Nr. 59
RoteMänner!
Alaaf und Helau im ab heute wieder anschwellenden Karneval!
"Blootwoosch, Kölsch und lecker Mädche" für alle!
Die Narren sind wieder von der Leine, bekanntlich inzwischen auch in
Berlin: Bundessozialministrantin Ulla Schmidt will für die Riester-Rente
"Unisex"-Tarife gesetzlich vorschreiben, obwohl Frauen die gesetzliche
Rente im Durchschnitt fünf Jahre länger beziehen als Männer - und analog
dazu dann natürlich auch die Riester-Rente länger beziehen werden. (Wir
berichteten in unserer letzten Ausgabe.) Insbesondere der CSU-Politiker
Horst Seehofer zeigt sich darüber empört, bezeichnete das Ganze als
einen "unglaublichen Plan". Wir können ihm da nur zustimmen. Ein
Regierungssprecher wies darauf hin, "dass Sozialministerin Schmidt die
Unisex-Tarife als Ziel formuliert habe." Weil obendrein noch der Schutz
vor Invalidität und eine Hinterbliebenenrente draufgesattelt werden
sollen, werde die Riester-Rente für Männer jetzt 30 Prozent teuerer, für
Frauen dagegen nur um 10 Prozent. Welch ein absurdes Theater! Denn nicht
nur für Männer wird "Riester" damit uninteressant, sondern auch für
kinderlose Singles (40 Prozent aller Haushalte), für die eine
obligatorische Hinterbliebenenrente etwa so wichtig ist wie ein
Fallschirm für einen Taucher.
http://www.sueddeutsche.de/sz/politik/red-artikel2307/ In der "taz"
aber jubelte Heide Oestreich verhalten, übte sich in Understatement und
registrierte einen "bescheidenen Versuch, bei der privaten Riester-Rente
einen gewissen Ausgleich zwischen den Tarifen der Geschlechter
herzustellen." Derweil will offenbar eine EU-Kommissarin Unisex-Tarife
zum Nachteil der Männer für die gesamte Versicherungsbranche verbindlich
festlegen lassen. Sie sieht nämlich eine Diskriminierung - der Frauen
natürlich! http://www.taz.de/pt/2003/11/01/a0129.nf/text
"Recht so!" beeilte sich Barbara Dribbusch zu applaudieren.
http://www.taz.de/pt/2003/11/06/a0146.nf/text Aber Argumente, die zwar
in Bezug auf Krankenversicherungen Rudimente von Sinn aufweisen, werden
dazu beitragen, dass kein mit Hirn gesegneter Mann mehr eine private
Renten- oder Lebensversicherung abschließt. Die "Süddeutsche" vermutet
zutreffend: "Das Ergebnis dieser Prinzipienreiterei dürfte sein, dass am
Ende alle mehr zahlen müssen."
http://www.sueddeutsche.de/sz/meinungsseite/red-artikel506/ Fehlt
eigentlich nur, dass Frauen auch bei Aktien- und Fondanlagen ein
Geschlechterbonus kredenzt wird. Das wäre eine logische Konsequenz, die
die Absurdität dessen, was im Moment abläuft, erst so richtig
verdeutlichte. Da auch Kapitalversicherungen in der Regel nichts anderes
als einen Geldanlagemix vornehmen, sollten Männer das in Zukunft besser
direkt und selbst erledigen. "Geldanlage für Männer" - eine neue
Boombranche?
Indessen erfuhren wir in der geschlechterpolitisch eher neutralen
ARD-"Tagesschau" am 5. November, dass Frauen um 40 Prozent häufiger zum
Arzt laufen als Männer - was erstens die Neigung privater
Krankenversicherer zu höheren Frauentarifen nachvollziehbar macht und
zweitens ein besonderes Licht auf das Gerede von den angeblich so
hyppochondrischen Männern wirft.
Dazu passt ein Bericht von "Spiegel"-online, dass Mediziner trotz
tendenziell ungesünderem Lebenswandel länger leben als Juristen und
Geisteswissenschaftler. Eine Untersuchung "wertete die Daten von rund
10.000 Akademikern aus, die zwischen 1948 und 1968 an der Universität
Glasgow bei einer medizinischen Untersuchung Angaben über Gewicht,
Blutdruck, Zigarettenkonsum, Trinkgewohnheiten und soziale Herkunft
gemacht hatten." Interessant, dass bei der Studie nur von Männern die
Rede ist: "Zu wenige der Glasgower Absolventinnen waren bereits
gestorben ..."
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,260063,00.html
Sind Männer und Frauen unterschiedlich? Männer und Frauen SIND
unterschiedlich. Sonst gäbe es ja keine Sexisten. Im übrigen bestätigt
das jetzt auch eine, ach was, mehrere Studien: "Jungen nehmen anderen
Kindern öfter das Spielzeug weg als Mädchen," heißt es da. Muss die
Bundesregierung härtere Strafen beschließen? Spaß beiseite: "Mehrere
Studien haben gezeigt, dass fürsorgliche Tätigkeiten den meisten Frauen
eine tiefe Befriedigung verschaffen. Die charakteristischen
Verhaltensweisen von Männern bildeten sich letztlich unter ihrem
ständigen Rivalitätsdruck heraus. Wie manche Studien belegen, haben
Männer im Mittel mehr Spaß an Konkurrenzsituationen und schätzen
Statusunterschiede in der Gruppe, während Frauen tendenziell eher
Gleichheit wünschen und häufiger Wettbewerben aus dem Weg gehen."
http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/614/20594/ Empfohlen wird
getrennter Unterricht. Der wäre möglicherweise nicht nur für Mädchen von
Vorteil. Wir RotenJungs erinnern uns gerne daran, wie wir schon als
Kinder am liebsten freihändig abgekotzt hätten, wann immer uns in der
Volksschule die netten, bezopften Mädchen als Musterbeispiele für
ordentliches Benehmen vorgehalten wurden. Im gelinkten Beitrag ist sogar
von getrennten Unis die Rede. Das geht uns dann doch ein bisschen zu
weit: So verweist man schon die Twens auf die "Partner"-Vermittlungen.
Britische Frauen sind offenbar sehr viel schneller als ihre Landsmänner
mit drastischen Beleidigungen bei der Hand. Allerdings, wenn sie den
Gegner fürchten, lassen sie's lieber. Das mag von Vorteil sein.
Andererseits: Nur dann draufhauen, wenn's ohne Risiko ist, das nennt man
feige Katzbuckelei. Im Gegensatz reagierten Männer auf Angriffe
konsequenter, allerdings ohne unbedingt zu beleidigen. "Stattdessen
geben Männer öfter eine ironische Antwort oder nehmen der Beleidigung
mit einem Scherz die Spitze. Bei genauem Hinsehen könnte also auch die
Tendenz der Frauen, härter zurückzuschlagen, dafür sprechen, dass sie
sich öfter unterlegen fühlen. Sie sehen sich mehr als Männer gezwungen,
ihre Machtposition durch eine unmissverständliche Antwort mit
Schimpfwörtern zu verbessern. ,Die Fähigkeit, eine Beleidigung ironisch
zu parieren oder sogar abtropfen zu lassen, ist doch meist viel
souveräner' ...."
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,271035,00.html
Zurück zu den dunkleren Seiten des Lebens: Nach einer Serie von
Vergewaltigungen sollen sich in Bochum im gesamten Univiertel alle
Männer einem Gentest unterziehen. In der Studentenschaft hat dies zu
einem kleinen Aufruhr geführt. "Der AStA will nun gegen den
Massen-Gentest protestieren. Die Studentenvertreter befürchten, dass mit
den Genanalysen Missbrauch getrieben werden könnte. Von einer
,systematischen Umkehr der Unschuldsvermutung' spricht Hannelore Sinagub
vom AStA-Referat für Grund- und Freiheitsrechte."
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,259477,00.html
Wegen Tötung ihres Neugeborenen hat das Landgericht Berlin vergangene
Woche eine 23-jährige Frau zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Ein
mildes Urteil, will uns scheinen. Die Angeklagte hatte das Kind im Mai
nach der Geburt mit der Nabelschnur erdrosselt. Was fällt der deutschen
Justiz da nicht alles zu ihrer Entlastung ein! Die Angeklagte habe sich
in einer "akuten Überlastungssituation" befunden, bei der ihre
"Steuerungsfähigkeit" deutlich beeinträchtigt war. Es sei möglich, dass
die Mutter "von der Geburt überrascht" und dadurch mit der Situation
überfordert war. Gleichfalls könne die Angst, dass das Kind ihr vom
Jugendamt weggenommen werde, ein Grund für ihre Tat gewesen sein. Das
kommentieren wir nicht mal mehr.
http://www.taz.de/pt/2003/11/04/a0218.nf/text
Dass Akademikerinnen weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen,
behauptet wieder einmal, wie jedes Jahr, das Statistische Bundesamt.
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/932/20912/
Man kann auf dieser Seite der "Süddeutschen" auch die einzelnen Berufe
anklicken, um zu erfahren, was Mann und Frau dort verdienen. Allein,
auch hier gibt es nur Unisex-Tarife: Von einer Benachteiligung der
Frauen keine Spur. Offenbar wurde hier wieder die angestellte
Apothekerin (3250 ?) mit dem Maschinenbauingenieur verglichen. Oder auch
mit ihrem eigenen Chef (5.931 ?), weil Männer sich häufiger selbständig
machen - und dann perfider Weise mehr verdienen.
"Wer ist die beste Mama? Papa etwa?" fragt eine schöne kleine Glosse
über die Position der Hausfrauen in der "Zeit": "Der (behaupte ich mal)
freiwillige Rückzug der Frauen aus der Arbeitswelt bedeutet vor allem
eines: Macht." http://www.zeit.de/leben/kinderkram/kinderkram_26
Mit einer Kritik an Martin van Crevelds "Das privilegierte Geschlecht"
wartete Heide Oestreich auf. Wie ihr wisst, mögen wir dieses Buch sehr.
Aber mit einigen Einwänden hat Frau Oestreich Recht. Leider! Wir
befassen uns in unserer nächsten Ausgabe damit. Wer die Rezension vorab
lesen möchte, findet sie unter
http://www.taz.de/pt/2003/11/08.nf/magText.tname,a0271.re,pb.idx,1
"Warum Herzpatienten sich besser erinnern und Frauen schlechte Zeugen
sind." Das macht neugierig, gell? Eine interessante Erkenntnis über
Frauen, die vielleicht sogar erklärt, warum es manchmal unmöglich ist,
mit ihnen zu diskutieren: http://www.zeit.de/2003/46/M-Hurlemann
In der Anlage auch diesmal eine Karikatur von unserem Kunstbeauftragten
"Bigrumble" - exklusiv für die Direktempfänger!
Und jetzt zum Pflichtteil für den aufgeklärten Genderaktivisten!
1. Gender Mainstreaming ist vor allem eines: Eine inhaltslose Vokabel,
die nur deswegen publizistisch durchhält, weil noch immer Viele das
Unverständliche daran auf den Anglizismus zurückführen. Aber mit ihrer
Hilfe wird richtig Geld verteilt.
2. Alice Schwarzer erklärte einem staunenden Publikum in der "Zeit",
Vorbilder würden den Frauen "verboten". Konsequenterweise beteiligte sie
sich an der ZDF-Jury von "Wer ist der größte Deutsche?" Merke: Für ein
angemessenes Honorar kann Frau Schwarzer durchaus über die eine oder
andere patriarchale Petitesse hinwegsehen!
3. "Selbsterziehung zum Hass": In der Maiausgabe von "Merkur -
Zeitschrift für europäisches Denken", einer renommierten, eher
konservativen Publikation, fanden wir einen ziemlich deftigen Beitrag
zur Soziologie des Feminismus.
4. Der traditionellen matrimonialen Arbeitsteilung - Frau an der Spüle,
Mann auf der Schicht - trägt hierzulande das Ehegattensplitting
gewinnbringend Rechnung. Zweitfrauen hatten davon bisher oft nichts,
wenn der Gatte Unterhalt zahlen mußte. Das ändert sich - erst jetzt.
5. Schließlich noch ein paar unsortierte Gedanken zu Kopftüchern und
anderen Körperteilen von unserem Spezialbeauftragten für
spätromantischen Dadaismus.
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"GENDERKOMPETENZ":
DES KAISERS NEUE KLEIDER AUF FEMINISTISCH
Das Land kann nicht mal mehr am Stock aufrecht stehen vor lauter
Haushaltslöchern in Bund und Ländern, aber für "Gender Mainstreaming"
ist noch ein bisschen Kohle da. An der Berliner Humboldt-Universität
wird darum jetzt durch das Bundesfrauenministerium ein
Gender-Kompetenz-Zentrum mit 340.000 Euro jährlich finanziert. Was
dieses Zentrum soll, wird uns in lichtvollen Sätzen wie diesen erklärt:
"Gender Mainstreaming ist auf Gender-Kompetenz angewiesen. Gleichzeitig
wird bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming neue Gender-Kompetenz
generiert." http://www.genderkompetenz.info/gk.php Seit Jahren eiern
die fähigsten feministischen Texterinnen herum, um auch nur dem Begriff
des Gender Mainstreaming einen Anstrich von Plausibilität zu verschaffen
- indes vergebens. Was in der Realität daraus wird, entnahmen wir jenem
Bericht über das aufopferungsvolle Schaffen der
Gleichstellungsbeauftragten der Gemeide Uetersen: Buslinien werden
daraufhin untersucht, ob sie vorwiegend von Frauen oder von Männern
benutzt werden. (siehe RoteMännerInfo 56) Eingeweihte Kreise
informierten uns darüber, dass es inzwischen genau solche Aktivitäten
seien, die Gender Mainstreaming mit Leben füllten. "Das IST Gender
Mainstreaming," wobei unsere ungläubigen Gesichter Belustigung erzeugen
mochten. Immerhin richtet es uns auf, dass es Insiderinnen gibt, die die
geistige Trostlosigkeit dieses staatlich subventionierten Blödsinns
ähnlich wie wir bewerten.
"Der Amsterdamer Vertrag verpflichtet die Mitgliedstaaten der
Europäischen Union zu einer aktiven Gleichstellungspolitik im Sinne des
Gender Mainstreaming," erfahren wir in einschlägigen Publikationen.
Keiner vermag jenseits einiger Worthülsen zu erklären, was der Anspruch
von Gender Mainstreaming IST. ... jede politische Entscheidung nach der
Betroffenheit der Geschlechter zu bewerten - okay, geschenkt. Jede
ehrliche Erläuterung müsste zugeben, dass es um die schiere Bevorzugung
von Frauen in allen Lebensbereichen geht. So offen kann man das aber
nicht sagen! Also wird weiter geeiert und gesülzt, elegische
Sonntagsreden ohne jeden Inhalt garnieren die feierliche Stimmung, weil
die Frauenministerin zugegen ist. Verbalakrobatik pur! Die
Achtundsechziger haben jenes politische Theoretisieren schließlich
erfunden, das vor allem darin bestand, Sachverhalte besonders
unverständlich zu machen und ihnen gleichzeitig zentrale Bedeutung
zuzusprechen. Das war ein Kernmechanismus ihrer Priesterherrschaft. (Die
Konservativen haben ja nicht mit allem Unrecht!)
Heute sind diejenigen, die die Herrschaftsausübung per Verbalakrobatik
besonders gut beherrschten, Professoren für Soziologie, Politik oder
Philosophie. Die es nicht soweit brachten, fristen hier und da als
politisch korrekte Ghostwriter ihr Dasein, und wer zu spät kam mit
seinem ausgeprägten Talent zum Schwadronieren landete zum Beispiel bei
den RotenMännern... Ausgerechnet Leute, die dieses Hohepriestertum
selbst niemals beherrschen werden, schildern einer staunenden
Öffentlichkeit heute die zentralen Elemente der Genderkompetenz etwa,
indem sie behaupten: "Die Instrumente des Gender Mainstreaming sind
bekannt und können zur Anwendung im eigenen Arbeitskontext gebracht
werden." (auf o.a. Homepage) Was fängt man an mit so einem Satz? Den
rettet auch der hilflose Versuch einer platten Mystifizierung nicht
mehr, die ein weiteres Zentralelement von Genderkompetenz sei: "'Gender'
wird in seiner Komplexität verstanden." Ja, wenn es wenigstens eine
Komplexität besäße! Dabei ist es einfach nur ein großes theoretisches
Nichts. Aber immerhin: Wer es nicht versteht, der hat eben nicht die
Genderkompetenz! Des Kaisers neue Kleider auf feministisch.
Man fragt sich, was die Verweser eines solchen Genderkompetenzzentrums
so treiben - außer dass sie die Mittel für (vermutlich) eine
C3-Professur und drei Mitarbeiterstellen verfrühstücken. Allerdings
könnte es sein, dass sich diese Form des Feminismus inzwischen von innen
selbst auffrisst: Die frauenbewegte Basis, die Frauenhäuser und
Beratungszentren vor Ort, verhungern derzeit am ausgestreckten Arm,
während der intellektuelle Überbau verhätschelt wird. Das könnte
irgendwann zu einer ziemlich miesen Stimmung führen. Durch einen
mittelmäßigen akademischen Bluff ergattern die Sachwalter eines
Kathederfeminismus mit unglaublich dummem Geschwätz, aber viel
politischer Protektion universitäre Bestallungen, während den rödelnden
Basisaktivistinnen die Planstellen gestrichen werden. Da wird keine
Begeisterung aufkommen bei den engagierten Speerspitzen der Bewegung in
der Provinz ...
"Wenn sich die Bundesregierung in Zeiten von Sparzwängen und leerer
Kassen am Aufbau eines GenderKompetenzZentrums beteiligt, dann zeigt
dies die Bedeutung von Gender Mainstreaming als Strategie und Methode
für mehr Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern," erklärte dazu
salbungsvoll die zuständige Bundesministerin. Darüber könnten auch
manche Frauen anders denken, sobald die schmalbrüstige Ideologie ihnen
keinen Nutzen mehr bringt: Eine schwache, vielleicht verwegene Hoffnung
auf ein bisschen Rationalität auf Umwegen!
Genderkompetenz, so scheint es uns, ist im wesentlichen die Fähigkeit,
Budgets in Landes- und Bundeshaushalten zu installieren. Und nach der
Verabschiedung des Haushalts kommt dann die Ministerin zum Feiern. Steht
der Etat erst mal, stört auch die Hohlheit der Reden niemanden mehr
wirklich.
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Zitat der Woche:
"NACH KRIEGEN STELLEN FRAUEN HÄUFIG DIE MEHRHEIT."
Renée Ernst vom Bonner Konversionszentrum über Chancen und Risiken von
Frauenquoten in Nachkriegszeiten in einem Interview (mit unserer
speziellen Freundin) von der "taz" ...
http://www.taz.de/pt/2003/11/01/a0151.nf/text
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"IGNORIERT, MANIPULIERT, VERNICHTET"
ALICE SCHWARZER: VORBILDER FÜR FRAUEN "VERBOTEN!"
Frauen hätten keine "Vorbilder", beklagte Alice Schwarzer in der "Zeit"
vom 30. Oktober wortreich und überlang. Darüber könnte man das Eine oder
Andere schreiben, das durchaus interessant wäre und Geist hätte. Aber
offenbar hatten sich die "Zeit" und Frau Schwarzer hier gegenseitig eine
Gefälligkeit versprochen, die letztlich jeder von beiden zur schweren
Last geriet. Soviel vorab: Schwarzers Beitrag war eine Zumutung der
besonderen Art - zumal dann, wenn man von dieser hochkarätigen Gegnerin
durchaus schon Qualität gelesen hat. Vielleicht war ihr der Artikel für
"Emma" nicht gut genug. Und die Herren Sommer, Schmidt und Naumann
hatten einfach nicht die Cojones, die lausige Arbeit zurückzuschicken.
Wahrscheinlich fürchteten sie den Vorwurf patriarchalischer
Diskriminierung.
Vorbilder also. Erst mal fragten wir uns, wer denn unsere Vorbilder
gewesen waren - in jenen Jahren, als man solche noch hatte - und stießen
dabei auf solch klingende Namen wie Norbert Nigbur, Deep Purple, Charles
Bukowski und - wie langweilig - Boris Becker (der mit der Besenkammer).
Dann mussten wir uns von Frau Schwarzer aber belehren lassen, dies seien
gar keine "Vorbilder", sondern bloß Idole. Idole hätten Frauen auch,
aber: "Das nebulöse Terrain des Idols verführt eher zu schwächenden
Illusionen statt zur stärkenden Ermutigung. Vorbildsein jedoch ist
unlösbar mit Machthaben verknüpft, und sei diese Macht auch noch so
relativ."
Angesichts der Einleitung ihres Artikels ist dies mehr als nur
verwunderlich, wo uns Schwarzer noch erklärte, das Thema "Vorbilder" sei
ein Renner, seit TV-Shows Stars kürten, die besonders dem Bedürfnis
Jugendlicher nach Vorbildern Rechnung trügen. Dergleichen sei in Amerika
längst für "benachteiligte Gruppen, wie Schwarze oder Frauen" von
Bedeutung. Schon hier, im ersten Absatz, wird also deutlich, worum es
tatsächlich geht: Frauen sollen mal wieder als notorische Opfer
zelebriert werden, ja sogar buchstäblich als der "nigger of the world".
Über diesen eklatanten Widerspruch in Sachen Idolen und Vorbilder
einfach hinwegzusehen fällt nicht nur deswegen schwer, weil die
Beliebigkeit doch gar zu dick aufgetischt wird. Der Sinn dieses ganzen
Beitrags ist aber sowieso kein inhaltliches Anliegen. Ein nicht
unvertrauter, langweiliger Opferdiskurs wird vielmehr über zwei Seiten
wie ein alter Klepper zu Tode geritten: Die Männer, ja DIE haben
Vorbilder, und Schwarzer zählt sie uns auf "von Sokrates, Marx, Goethe,
Einstein oder Picasso über Ghandi und Brandt bis zu einem Richard Gere
oder Arnold Schwarzenegger." Aha, von Sokrates bis Schwarzenegger alles
Vorbilder unserer Jugend, von Rosa Luxemburg über Janis Joplin und
Mutter Theresa bis hin zu Britney Spears leider nur deren Idole.
Richtig?
Nicht nur das! "Für Frauen gibt es ein regelrechtes Verbot, sich als
Vorbild zu begreifen oder gar darzustellen. Denn das hieße ja, dass eine
Frau sich selbst ernst nimmt." Wie sinnig angesichts der Art, wie sich
das Vorbild Vieler mit Namen Alice Schwarzer hier selbst demontiert,
weil sie sich und vor allem ihren eigenen Beitrag nicht ernst nimmt.
Frauen nehmen sich übrigens laut Schwarzer deswegen nicht ernst und
treten aus der ersten Reihe deswegen nicht nach vorne, weil sie "nicht
nur von Männern gehindert (werden), sie hindern sich auch selbst." Fatal
allerdings das Beispiel, mit welcher intellektuellen Selbstverstümmelung
Alice Schwarzer sich hier selbst hindert und zum Dummbeutel macht. Wenn
Vorbilder notwendig durch ein Mindestmaß an Macht gekennzeichnet sind,
wie Frau Schwarzer behauptet, welche Macht hat dann der von ihr erwähnte
Richard Gere? Oder Picasso? Welche Macht hatten Sokrates oder Marx, die
Alice Schwarzer selbst nicht hätte?
Schwarzer braucht nicht lange, um sich in Rage und damit in die übelste
Paranoia hinein zu schreiben: Frauen werde die Wahrnehmung als
"'vorbildhaft' meist schon zu Lebzeiten verwehrt. Nach ihrem Tode werden
dann auch noch die raren Ausnahmen ... flugs wieder in die Versenkung
verstoßen. Ihr Werk wird ignoriert, manipuliert, vernichtet." Das
spottet wahrlich jeder denkbaren Auseinandersetzung. Eine Verschwörung
von Illuminaten? Dreiundzwanzig? Hat das Ganze am Ende mit dem 11.
September zu tun? Waren womöglich überdurchschnittlich viele Frauen in
den Twin Towers? Lauter potenzielle Vorbilder?
Es ließe sich noch einiges über diese kleine Fleißarbeit sagen, die man
mit geschickten pädagogischen Einschränkungen wegen des fehlerfreien
Satzbaus würdigen könnte, wenn sie eine siebzehnjährige Gymnasiastin
geschrieben hätte. Einer sechzigjährigen, international renommierten
Publizistin sollte man einfach nur empfehlen, wenigstens dann besser
aufzupassen, wenn sie nicht für ihre eigene Nischenpostille sondern für
eine Wochenzeitung mit sechsstelliger Auflage schreibt ... Sonst gerät
ein journalistischer Coup leicht zu einer kleinen Katastrophe. So wie
hier: http://www.zeit.de/2003/45/Titel_2fSchwarzer
Um aktiv Abhilfe zu schaffen, machte Frau Schwarzer sich übrigens in der
ZDF-Jury für "Unsere Besten - Wer ist der größte Deutsche?" am
Freitagabend, den 7. November, an der Seite von Boris Becker und
Hans-Dietrich Genscher zur original Deppin: Vorbilder, die dem eigenen
Geschlecht nicht vergönnt sind, unterstützt Frau Schwarzer offenbar dann
trotzdem gerne, wenn dafür Tantiemen winken. Bargeld lacht! Sie selbst
belegte in der Liste deutscher Vorbilder übrigens Platz 23.
Ausgerechnet!
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"IM GRUNDE DAS STALINISTISCHE PRINZIP":
RAINER PARIS ÜBER "STRICKMUSTER FEMINISTISCHER KAMPAGNEN"
Über den Dualismus zwischen den Geschlechtern gab es in der politischen
Monatszeitschrift "Merkur" im Mai einen großartigen Beitrag von Rainer
Paris, Soziologieprofessor an der FH Magdeburg - der vielleicht auch für
diejenigen sozialpsycholigisch aufschlussreich ist, die das
RoteMännerInfo in seiner merkwürdig unbekümmerten Galligkeit nie
verstanden haben. Ein langer Beitrag im sozialwissenschaftlichen Duktus,
aber: Der Weg lohnt sich! Für die, die sich nicht scheuen, auch mal über
den einen oder anderen Satz im verquasten Soziologendeutsch hinweg zu
lesen: http://www.online-merkur.de/seiten/paris.htm
Paris geht mit dem Bewegungs- und Protestfeminismus heftig ins Gericht:
"'Radikalismus heißt Dualismus', hat Helmuth Plessner bündig formuliert.
Ohne Selbstbornierung, ohne Rigorismus und Überentschiedenheit, bleibt
der Protest zahnlos. Das Ergebnis ist eine Art Selbsterziehung zum Haß.
Es ist der Primat des Handelns, der den Akteuren auferlegt, kognitive
Differenzen zu verleugnen, in simplen Freund/Feind-Schemata zu
argumentieren und Abweichung im Inneren nach der Logik von Häresie und
Säuberung zu behandeln." Anstelle einer Konfliktkultur, die sich der
jeweils eigenen "Bornierungen" und gelegentlich auch aggressiven
Übertreibungen hier und da wenigstens augenzwinkernd vergewissert
(möchten wir da gerne hinzufügen).
Als "Appetitanreger" für diesen Aufsatz dokumentieren wir den folgenden
Auszug:
"In einem als wissenschaftliche Hausarbeit deklarierten Text las ich
einmal den Satz: ,Gewalt ist ein männliches Prinzip.' Ob solchen Unsinns
in der Sprechstunde zur Rede gestellt, geriet die Studentin, die ihn
verfaßt hatte, völlig aus dem Häuschen: Sie konnte sich gar nicht
vorstellen, wie man glauben könne, daß das nicht so sei. Auch Nachfragen
zum Gewaltbegriff, zur Dynamik häuslicher Gewalt usw. fruchteten nichts.
Sie wußte gar nichts, das aber mit einer Inbrunst, daß einem angst und
bange werden konnte. Irgendwann zog sie beleidigt ab, vermutlich mit dem
Gefühl, soeben Opfer männlicher Gewalt geworden zu sein.
Die Strickmuster der feministischen Kampagnen sind ebenso simpel wie
erfolgreich: Man verschleift und entgrenzt die Begriffe (etwa des
,Objekts' und des ,Opfers', vom Gewaltbegriff ganz zu schweigen),
konnotiert sie immer schon sexuell und lädt sie so affektiv auf,
verallgemeinert drauflos (Väter sind Täter) und beansprucht zugleich
totale Definitionsmacht (Belästigung ist, was frau als Belästigung
empfindet); parallel dazu usurpiert man das ,objektive Interesse' der
Frauen und macht sich auf diese Weise - auch gegen Verräterinnen -
unangreifbar. Es ist im Grunde das stalinistische Prinzip der
Installierung von Totschlagbegriffen: Ebenso wie in der DDR jede Kritik
am Politbüro sofort den ,Frieden' gefährdete, ist jeder Widerspruch,
jedes Nichtbejubeln feministischer Propaganda automatisch
,Frauenfeindschaft'.
Diskurse dieser Art verwüsten ganze Gesellschaften. Ob sie die
tatsächliche Gewalt minimieren, ist unklar; in jedem Fall schaffen sie
eine alles durchdringende Atmosphäre des Mißtrauens, eine Kultur des
Verdachts. Sie entmischen die Wahrnehmung der Geschlechterverhältnisse
und reduzieren diese auf ihre pure Machtdimension. Gleichzeitig hat das
ideologische Vorurteil von den realen Machtbalancen in Familien und
Paarbeziehungen kaum eine Ahnung. Häufig gefallen sich die Männer in der
Pose der Entscheidung - und die Frauen entscheiden. Gerade als
strukturell Abhängige und Mindermächtige sind sie gezwungen, mit ihren
geringeren Ressourcen sorgsam hauszuhalten und strategisch auf andere -
subtilere - Machtmethoden, Informationsmanöver oder emotionale
Erpressung, auszuweichen."
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EHEGATTENSPLITTING:
DER STAAT BELOHNT DAS NICHTSTUN - JETZT AUCH FÜR ZWEITFRAUEN
Dafür bedarf es im Unterhaltswunderland eines Verfassungsgerichts:
Splittingvorteile aus einer zweiten Ehe dürfen nicht (wie es bisher
unglaublicher Weise Usus war) auf die Zahlungsfähigkeit für den
Unterhalt von Ehegattin Nummer Eins angerechnet werden.
http://www.taz.de/pt/2003/10/29/a0047.nf/text Eine bizzare Welt. Am
meisten bewundern wir Männer mit solchem Mut, dass sie "es" ein zweites
Mal versuchen. Andererseits sind sie dann - rein ökonomisch - so
unattraktiv, dass eine Frau, die so einen Unterhaltskrüppel heiratet,
ihn schon wirklich lieben muss. Rein finanziell betrachtet ein hoher
Preis für die wahre Liebe, der dann blödsinniger Weise nicht mal
denjenigen Frauen zugute kommt, die dieses schöne emotionale Phänomen
hervorbringen ...
Aber schier unfassbar diese Rechtspraxis, für deren Annullierung es des
höchsten deutschen Gerichts bedurfte. Man stelle sich vor, ein Liebhaber
kauft ein Rennpferd, und nach kurzer Zeit stellt sich heraus: Das Tier
hat die Pest. Nicht genug damit, dass er die Raten für das teuere Vieh
dennoch bis zum letzten Euro abstottern muss, weil er nicht nachweisen
kann, dass der Gaul schon vorher krank war. Wenn er jetzt ein zweites,
neues Pferd ersteht, von dem er hofft, dass es gesund ist, muss er von
dem wirtschaftlichen Ertrag, den ihm dieses gesunde Tier bringt, auch
noch einen zusätzlichen Anteil für den ersten Klepper abtreten. Das wäre
in etwa so logisch wie das, was bundesdeutsche Familienrichter
zweitvermittelten Ehegatten offenbar als unterhaltspolitischen Standard
über Jahre zugemutet haben.
Überhaupt, das Splitting! Wer begreift es schon? Wir Laien ahnen, dass
Eheleute davon profitieren - wie von vielem anderen, worüber wir erst
unlängst berichteten. Im Prinzip, so erklärt uns die "Süddeutsche", ist
das Splitting ein weiterer Anreiz, um einen der Ehepartner vom Arbeiten
abzuhalten: "Hintergrund des komplizierten Streits ist die im Jahr 1958
eingeführte Möglichkeit einer Zusammenveranlagung von Eheleuten unter
Anwendung des Splitting-Tarifs. Dabei wird das zu versteuernde
Jahreseinkommen beider Ehegatten zunächst halbiert und die danach
ermittelte Einkommensteuer dann wieder verdoppelt. Der sich daraus wegen
der Steuerprogression ergebende Splitting-Vorteil ist am höchsten, wenn
nur ein Ehegatte Einkommen erzielt. Er nimmt umso stärker ab, je mehr
der andere Ehegatte zum Einkommen beiträgt."
http://www.sueddeutsche.de/sz/politik/red-artikel2110/
Welchen Geschlechts dieser Ehepartner ist, der dann weniger zerknirscht
und resigniert, als vielmehr freudig erregt seine Erwerbsarbeit ruhen
lässt und sich den schönen Seiten des Lebens widmet, können wir
ebenfalls nur ahnen. Heerscharen von Hausmännern, die sich nunmehr ob
ihrer frustrierenden Tatenlosigkeit radikalisieren und einen Umsturz des
Matriarchats proben, wären uns sicher aufgefallen! Was wir dann aber im
vorhin erwähnten "Merkur"-Beitrag von Rainer Paris über angebliche
emotionale Verwüstungen bei vielen Singlefrauen lesen, läßt uns zu dem
Schluss kommen, dass der Mann selbst noch als Objekt postmoderner
Ausbeutung ein letztlich glücklicheres Wesen ist...
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DER DEBATTE NÄCHSTER TEIL
VON KOPFTÜCHERN, TOPFLAPPEN, VOLLBÄRTEN, BIKINIOBERTEILEN UND
GANZKÖRPERKONDOMEN
Können Kopftücher unterdrücken? Wenn ja, können es dann auch Vollbärte?
Sind kürzere Vollbärte Ausdruck fortschrittlicheren Denkens? Sind bunt
geblümte Kopftücher links und frei oder einfach nur geschmacklos? Fragen
über Fragen, die sich wohl auch der Gysi-Nachfolger im Berliner Senat
Harald Wolf (PDS) gestellt hat, bevor er zu dem Ergebnis kam: "Verbot
ist keine Lösung." Dann aber auch, und korrekter Weise: "Bei aller
Toleranz dürfen wir keine ,kulturelle Identität' respektieren, die
Frauen unterdrückt." http://www.taz.de/pt/2003/11/01/a0322.nf/text
Zu fragen bliebe jedoch, was hier "respektieren" heißt. Man muss die
Frauen mit ihren Kopftüchern ja nicht gleich heiraten, nicht mal
zwangsweise! Heißt "respektieren" nur "tolerieren"? Oder heißt es
"Respekt zollen"? Letzteres ginge zu weit, und wäre das Kopftuch
wirklich so unzweifelhaft Ausdruck von Unterdrückung, so könnte man es
nicht mal tolerieren. Aber ein Kopftuch ist kein Topflappen! Für manche
Frauen mag es aus einer gewissen Tradition so wichtig sein wie für
andere ein Bikinioberteil. Nicht jeder ist es gegeben, "oben ohne"
aufzutreten. Unterdrückung womöglich durch falsches Schamgefühl, jene
Unterdrückung die von innen rührt, vom freudschen Über-Ich: Manche
glauben, man könne sie durch Verbote in den Griff bekommen. So als
funktioniere Emanzipation per Dekret. Und allmählich vergessen wir, dass
es anfangs nur um die Zulassung für den Unterricht ging.
Dann aber wieder das: Zwei Schwedinnen somalischer Herkunft wollten
quasi im Ganzkörperkondom islamischer Provenienz zum Schulunterricht,
das vom Scheitel bis zur Sohle alles verhüllte. Das war dann sogar den
liberalen Skandinaviern zuviel.
http://www.taz.de/pt/2003/11/05/a0107.nf/text Da könnten sonst
demnächst die Unterwassersportler mit Taucherbrille oder die
Motorradfahrer mit ihren Vollkaskohelmen in der ersten Reihe sitzen.
Nicht bei ARD oder ZDF, sondern im Sozialkundeunterricht. Und das,
Freunde des Morgenlandes, geht dann doch zu weit, denn da könnte sich ja
irgendwer drunter verbergen und für ganz andere durch die Prüfungen
fallen. Nachher will's dann wieder keiner gewesen sein. Ihr dürft gerne
aussehen wie Cicero oder Ciceros Eheweib, aber das Antlitz bleibt auch
2000 Jahre später unverhüllt!
Also kleidet euch sittsam, aber mit Bedacht. Kleider entmachten Leute.
Vor allem Lehrer.
Das rät euch tief aus einem wogenden Burnus heraus zum Beginn der neuen
Karnevalssession
Euer RedManAlex.
(11.11.2003)
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