Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Studie: Auch Frauen sind scharf auf Sex-Websites

Alexander, Tuesday, 04.11.2003, 10:57 (vor 8129 Tagen)

Was soll man davon halten? Sind Frauen nun genauso degenerierte sexsüchtige Neandertaler wie wir Männer oder was? ;-)
Dass Frauen genauso gewalttätig sein können wie Männer wissen wir ja bereits. Nun sind sie heimlich auch genauso scharf... welches Tabu wird wohl als nächstes Bröckeln? Was soll nun dieser ewig plädierte "Frauen-sind-die-besseren-Menschen-Scheiss!? Kann man das überhaupt noch rechtfertigen?

Gruss aus der Schweiz
Alex

Text:

Studie: Auch Frauen sind scharf auf Sex-Websites

Wer glaubt, dass vor allem Männer auf Internet-Pornografie stehen, irrt: Auch Frauen zeigen eine muntere Aufgeschlossenheit gegenüber den expliziten Angeboten.
Jeder dritte Besucher pornografischer Internet-Sites in den USA ist weiblich. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Web-Statistik-Firma Nielsen-Netratings (www.nielsennetratings.com).
9,4 Millionen Sex-Surferinnen habe es allein im Monat September in den USA gegeben. Bei der Studie wurde ein Panel von 40'000 Nutzern im Büro und zu Hause untersucht. Die neuen Zahlen widerlegten die landläufige Annahme, dass Porno-Seiten im Internet vor allem von Männern besucht würden, so der Kommentar der amerikanischen Zeitung «The Plain Dealer», welche die Studie vorstellte.
Die Anonymität des Internets und die Möglichkeit, die Angebote von zuhause aus zu nutzen, seien für das weibliche Interesse an den Sites verantwortlich. Denn im Gegensatz zu Männern scheuten sich Frauen vor dem Besuch öffentlicher Sex-Shops oder Erotik-Videotheken, so das Blatt weiter.

erschienen im 20 Minuten (Schweizer gratis Tageszeitung)

Originallink (4.11.03)

Wirklich?

Mic, Tuesday, 04.11.2003, 13:57 (vor 8129 Tagen) @ Alexander

Als Antwort auf: Studie: Auch Frauen sind scharf auf Sex-Websites von Alexander am 04. November 2003 08:57:45:

Das würde mich seeehr wundern. Ich halte das für eine zeitungsente.

Re: Wirklich?

Alexander, Tuesday, 04.11.2003, 14:01 (vor 8129 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Wirklich? von Mic am 04. November 2003 11:57:37:

Das würde mich seeehr wundern. Ich halte das für eine zeitungsente.

Muss nicht sein, könnte es mir gut vorstellen. Schliesslich kann man mittels ISP-Adressen so ziemlich jede Art von Internet-Surfen kontrollieren. :-)

Re: Wirklich?

Garfield, Wednesday, 05.11.2003, 12:11 (vor 8128 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Wirklich? von Mic am 04. November 2003 11:57:37:

Hallo Mic!

Also, ich glaube das schon. Ich habe schon häufig erlebt, daß Frauen sehr wohl auch ein großes Interesse an Pornographie und ähnlichem haben - sie geben das aber nur sehr selten offen zu.

Ein Beispiel: Als ich in der 7. oder 8. Klasse war, brachte ein Mitschüler mal ein Pornoheft mit zur Schule. Ich lebte damals in der DDR, wo es so etwas normalerweise gar nicht gab. Dieser Mitschüler hatte es von einem Verwandten aus dem Westen bekommen. Er legte das Heft in der Pause auf den Tisch und sah es sich mit seinem Banknachbarn an. In kürzester Zeit versammelten sich sämtliche Mädchen aus der Klasse um ihn, um sich dieses Heft ebenfalls anzusehen. Die Jungen blieben interessanterweise zumeist sitzen und zeigten wenig Interesse. Die Mädchen machten dann zwar immer wieder Bemerkungen wie "iiihhh - sieht das eklig aus", aber keine ging weg. Alle sahen sich das Heft schön von vorn bis hinten an.

Das könnte man ja noch damit erklären, daß sie sexuell noch nicht viel Erfahrung hatten und einfach neugierig waren. Und daß Mädchen den Jungen in dem Alter sexuell nun mal etwas voraus sind.

Aber Jahre später habe ich genau dasselbe wieder erlebt. Diesmal waren es aber keine pubertierenden Teenies, sondern erwachsene Frauen um die 40. Das war so: Ich arbeitete mit diesen Frauen zusammen, und in der Pause gingen wir in einen Pausenraum. Dort lag auf unserem Tisch ein Pornoheft für schwule Männer, also nur mit Fotos von nackten Männern drin. Ein Kollege war schwul, und vermutlich hatte er es dort liegen gelassen. Die Frauen fanden dieses Heft hochinteressant. Sie sahen es sich sofort von vorn bis hinten an und vergaßen dabei auch nicht, Bemerkungen wie "das sieht ja furchtbar aus" zu machen. Danach nahm eine der Frauen das Heft demonstrativ mit zwei Fingern und warf es in einen Kohleofen. Es war jedoch Sommer, und so war der Ofen nicht in Betrieb. Als dann noch eine Frau dazu kam, nutzten sie die Gelegenheit, fischten das Heft sofort wieder aus dem Ofen und sahen es sich noch einmal von vorn bis hinten an.

Ich habe auch schon relativ viele Frauen kennen gelernt, die gern Pornofilme sehen. Manchmal tun sie das heimlich, damit ihre Partner nichts davon erfahren. Manchmal sehen sie auch einfach mit, wenn der Partner ein Porno sieht. Dann kommen zwar Bemerkungen wie "mußt du wieder so'nen Scheiß sehen", aber man merkt doch deutlich, daß sie den "Scheiß" durchaus interessant finden.

Frauen wollen dabei auch genauso viel sehen wie Männer. Deshalb sind "Pornos für Frauen", in denen nicht alles gezeigt wurde, auch niemals zum Verkaufsrenner geworden. Obwohl Frauen sehr wohl auch selbst Pornos kaufen. Nur eben selten im Sex-Shop, und sie holen sie auch nur selten aus Videotheken. Sie bestellen sie lieber bei Sex-Versandhäusern, weil es so anonymer ist.

Denn es ist vielen Frauen ungemein wichtig, daß möglichst niemand davon erfährt, daß sie sowas interessiert.

Das liegt zum einen daran, daß die katholische Kirche es über Jahrhunderte hinweg geschafft hat, Sex als etwas Schlechtes, Schmutziges hinzustellen, etwas, das man nur zur Kinderzeugung tun darf und ansonsten als Sünde betrachten muß.

Bei Frauen achtete man besonders auf Sittsamkeit. Das lag nicht direkt an ihrem Geschlecht und hatte auch nichts mit Unterdrückung zu tun. Es resultierte einfach aus der Tatsache, daß Frauen nun einmal schwanger werden können und daß es früher nicht die heutigen Verhütungsmittel gab. Wenn eine Frau also Sex hatte, wurde sie mit weit höherer Wahrscheinlichkeit als heute schwanger. Passierte das, bevor sie verheiratet war, hatten ihre Eltern ein Problem. Natürlich waren Männer immer verpflichtet, Frau und Kinder zu ernähren. Da das auch damals nicht billig war, fand es kein Mann so richtig prickelnd, für das Kind eines anderen aufzukommen. Eine Frau mit Kind bekam man also sehr schwer unter die Haube. Die einzige Möglichkeit bestand in einer enorm hohen Mitgift, die die Eltern dann aufbringen mußten. Wenn sie das nicht konnten, durften sie die Tochter zumindest bis zum Tod des Vaters ernähren. Das erklärt, wieso Eltern meist sehr darauf achteten, daß ihre Töchter vor der Heirat keinen Sex hatten. Verschärft wurde das noch durch die katholische Kirche, und so kam es, daß eine Frau mit einem unehelichen Kind bald auch automatisch einen äußerst schlechten Ruf weg hatte. Und daß umgekehrt Frauen, die streng auf "Sittsamkeit und Tugend" achteten und ihr Interesse an Sex brav verbargen, hoch angesehen waren. Sie fanden leicht einen Ehemann, und ihre Eltern mußten keine so hohe Mitgift aufbringen.

Die ersten Feministinnen stammten überwiegend aus dem Bürgertum, in dem die althergebrachten christlichen Ideale und damit auch das alte "Sex ist Sünde"-Dogma eine hohe Bedeutung hatten. Das übernahmen sie in ihre Ideologie. Zunächst hatte das keine große Bedeutung, zumal dann später auch linksorientierte Strömungen in die Frauenbewegung reinkamen. Als dann aber mit zunehmender Entwicklung von Fotographie und Film auch Pornographie immer verbreiteter wurde, wirkten sich diese alten christlichen Ideale doch wieder aus.

Das wurde nun mit der Theorie von der moralisch überlegenen Frau vermischt. Feministinnen etablierten das Ideal von der edlen, reinen Frau, für die Sex immer mit Liebe zusammen hängt und die keinerlei Interesse an solchem "Schweinkram" wie Pornographie hat. Damit konnten sie an das alte christliche Frauenbild anknüpfen, was ihnen die Sache sehr einfach machte.

Deshalb gilt Pornographie bis heute für viele Menschen als etwas Negatives, etwas, das nur rückständige, egoistische Macho-Männer interessiert, während die reine, edle Frau solch niedere Interessen natürlich nicht hat.

Und die Frauen versuchen, brav diesem Image zu entsprechen. Das bringt sie in einen Konflikt. Einerseits interessieren sie sich durchaus sehr für Erotik und damit auch für Pornographie, andererseits möchten sie dieses Interesse aber vor anderen - insbesondere vor Männern - und manchmal sogar vor sich selbst geheim halten. Oft kommt noch dazu, daß sie mit ihrem eigenen Aussehen nicht zufrieden sind und deshalb nicht möchten, daß ihre Partner in Pornofilmen besser gebaute Frauen bewundern. Wenn sie dann ihren Männern verbieten, Pornos zu sehen, dürfen die natürlich nicht wissen, daß sie selbst sowas auch interessiert.

Deshalb werden ja auch keine Männer in Striptease-Shows für Frauen reingelassen. Den allermeisten Frauen wäre es höchst peinlich, in Anwesenheit des Partners oder anderer Männer vor Begeisterung über einen männlichen Stripper auszuflippen. Nicht nur, weil sie Eifersuchtsszenen ihrer Partner befürchten, sondern auch, weil ihnen bewußt ist, daß sie damit nicht dem feministischen Idealbild von der edlen, moralisch dem Manne überlegenen Frau entsprechen.

Und deshalb verheimlichen sie es eben auch gern, wenn sie sich Pornos ansehen oder im Internet durch Sex-Seiten surfen. Sie versuchen, so etwas möglichst anonym zu tun, ohne daß irgendjemand das mitbekommt.

Tja, wäre interessant zu erfahren, was Frau Schwarzer zu diesem Ergebnis zu sagen hat. :-) Aber vermutlich wird sie das wieder stillschweigend ignorieren, da es nicht in ihr Weltbild paßt.

Freundliche Grüße
von Garfield

Frauen und Pornos

AJM, Wednesday, 05.11.2003, 15:05 (vor 8128 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Wirklich? von Garfield am 05. November 2003 10:11:24:

Hallo, Allerseits,

hier mein kurzer Erfahrungsbericht aus 5 Jahren Nebenjob in einem Sexshop, der in einer sehr ländlichen Kleinstadt lag (20.000 Einwohner). Ich hab mal Statistik geführt, wer wie oft reinkommt und wer was kauft, ausleiht oder anschaut.

Ergebnis: ca. 20 % der Besucher waren weiblich und allein, etwa 5 % Paare, der Rest einzelne Männer. Die Videokabinen (waren nur 2) wurden ausschließlich von Männern genutzt, ebenso wurden Porno-Hefte fast ausschließlich von Männern gekauft (drin rumgeblättert allerdings auch sporadisch von Frauen). Dagegen wurden ca. 80 % aller Dildos, Vibratoren und Gleitcremes von Frauen gekauft. Beim Videoverleih war das Verhältnis etwa 75 (Männer) zu 25 (Frauen). Dessous für Frauen wurden zu 60 % von Frauen selbst gekauft, 40 % von Männern (angeblich für ihre Frauen). Dessous für Männer (String-Tangas, etc) kauften sich Männer zu 90 % selbst.

Jetzt kommts: Am Gesamtumsatz waren Frauen zu ca. 30 % beteiligt (hauptsächlich wegen der teuren Dessous).

Soviel zum Thema, daß Pornos, etc. nichts für Frauen sind.....

Gruß

Andreas

Re: Wirklich?

Andreas, Wednesday, 05.11.2003, 18:00 (vor 8128 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Wirklich? von Garfield am 05. November 2003 10:11:24:

Hallo Garfield,

Vollkommen richtig. Hinzu kommt, daß vor allem in den letzten Jahren die großen Adult Networks der US-Pornoindustrie ihre Internet-Angebote für Frauen drastisch ausgebaut haben, d.h. ganz offensichtlich ist die Nachfrage von Frauen wesentlich höher als allgemeinhin vermutet wird.

schönen Gruß
Andreas

Re: Wirklich?

Mic, Tuesday, 11.11.2003, 17:03 (vor 8122 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Wirklich? von Garfield am 05. November 2003 10:11:24:

Ja vielleicht ist interesse da, nach außen wird es halt gut versteckt, sonst würde sex im 'tauschgeschäft' ja entwertet.

Re: Studie: Auch Frauen sind scharf auf Sex-Websites

Jolanda, Wednesday, 05.11.2003, 03:39 (vor 8129 Tagen) @ Alexander

Als Antwort auf: Studie: Auch Frauen sind scharf auf Sex-Websites von Alexander am 04. November 2003 08:57:45:

Hallo Alex

Ich musste schmunzeln. Ich denke, so gross sind die Unterschiede bei den Bedürfnissen von Mann und Frau gar nicht oder sagen wir, die Grenzen sind da bestimmt fliessend.

Und dass in Amerika Sex vor allem auf dem Internet gelebt wird, das kann ich mir gut vorstellen, die mit ihrer verkappten Doppelmoral in so vielen Dingen, da erscheint mir das irgendwie logisch.

Und wenn immer mehr Menschen die virtuelle Welt dem realen Leben vorziehen, dann kann ich mir schon vorstellen, dass sich da gewisse Dinge verlagern, man kann eben alles vor dem PC konsumieren, die Möglichkeiten werden immer grösser und raffinierter, ist wohl auch ein Zeichen unserer Zeit.

Herzlicher Gruss
Jolanda

Originalbeitrag im Plain Dealer

Daddeldu, Wednesday, 05.11.2003, 13:37 (vor 8128 Tagen) @ Alexander

Als Antwort auf: Studie: Auch Frauen sind scharf auf Sex-Websites von Alexander am 04. November 2003 08:57:45:

Hallo!

Jeder dritte Besucher pornografischer Internet-Sites in den USA ist weiblich.

Ich habe (vor längerem) mal gehört, es seien 10x mehr Männer als Frauen online. Wenn das noch stimmt, würde es bedeuten, dass unter dieser geringeren Anzahl an Frauen wesentlich mehr Sexsurfer wären. Die durchschnittliche Surferin interessierte sich dann mehr für Sexsites bzw. Cybersex als der männliche Surfer.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Web-Statistik-Firma Nielsen-Netratings (www.nielsennetratings.com).

Die Webseite der Firma existiert und wirkt seriös, berichtet aber nicht von dieser Studie.

… der amerikanischen Zeitung «The Plain Dealer», welche die Studie vorstellte.

Stimmt auch. Der Plain Dealer aus Cleveland berichtet unter http://www.cleveland.com/search/index.ssf?/base/news/1067599846321181.xml?nnusa wie folgt:

Web-site porn attracts women by the millions

10/31/03

Mark O'Keefe
Newhouse News Service

After putting her daughter to bed, Maggie, 42, routinely sat at her computer for hours, mesmerized by an online world of erotic stories and real- time sexual discussions.

Beth, 33, usually clicked on the most visually graphic sites, disproving the theory that only men are enticed by pornography.

"A lot of people don't realize this happens with women, too," says Beth, who, along with Maggie, asked that their last names not be revealed.

The myth began long ago, perhaps because women were rarely seen walking into seedy adult bookstores.

But in recent years, the accessibility, affordability and anonymity of the Internet have made pornography undeniably attractive to millions of women. While some women simply find it exciting, others have battled addictions and other problems.

Nearly one in three visitors to adult Web sites is a woman, according to Nielsen//NetRatings, the industry standard for measuring online audiences. Studying the Internet use of 40,000 panelists at home and work, Nielsen//NetRatings estimates that 9.4 million women in the United States accessed such sites in September.

Julie Neff, 29, of Mukwonago, Wis., sees nothing but benefits. Internet pornography "is pretty much an adjunct to my regular sex life," she said. She estimates she views it less than an hour a week, and is open about it with her boyfriend.

"We e-mail each other saying, 'Ha- ha, look at this,' or, 'Hee-hee, look at that,' or, 'Ooh, that's good.' It's healthy. If you want to know the mechanics or the logistics of certain things, you can get education and inspiration to do stuff. Plus, I just find it prurient. I like it."

Others think it can lead to problems. There is some evidence that Internet pornography is luring even women whose values oppose it.

Some speculate a forbidden- fruit factor can make it tantalizing for religious women in particular.

The editors of Today's Christian Woman, an evangelical magazine, had heard anecdotes of churchgoing women getting hooked on pornography, so they conducted a survey asking readers of their online newsletter if they had intentionally visited porn sites. Thirty-four percent said they had.

While the frequency of female pornography "addiction" is difficult to measure, psychologists agree that some women, as well as men, do engage in destructively compulsive behavior fueled by the Internet.

Maggie said she began exploring pornography to try to understand what it was that captivated her ex-husband. Soon, she was spending up to 30 hours a week surfing the Web for arousal.

She realized she had a serious problem when "I couldn't wait for my daughter to go to sleep so I could get on the computer. The light went on that I preferred porn to spending time with my child."

The interactivity of the Internet makes it especially appealing to some women, said Al Cooper, a staff psychologist at Stanford University and the author of "Sex and the Internet: A Guidebook for Clinicians."

"We see women all the time who may not feel that attractive, but they get 20 guys going after them at a time in a chat room, e-mailing them instantly. That's affirming to a woman, and it's hard to match when your husband is in the next room drinking a beer, maybe asking you if you're going to exercise next week" because he thinks you're overweight, Cooper said.

When a woman prefers cybersex to real sex or becomes secretive about her online pornography use, those are red flags, said Cooper, director of the San Jose Marital Services and Sexuality Centre in California. But he contends that online erotica can be helpful "if you share this with your partner because you need some variety, need a way to spice things up."

While pornography may rouse a couple's interest for a while, "real women with real varicose veins and real body fat" lose in the end because they can't compete with the image of air-brushed porn queens, said Donna Rice Hughes, president of Enough is Enough, an organization trying to make the Internet safer for families.

"Pornography sells sex without relationships, sex without commitment, sex without consequences, sex without love, sex without children and sex for one's own gratification as opposed to the gratification of the other," said Rice Hughes, whose 1987 relationship with former Sen. Gary Hart, Democrat of Colorado, ended his presidential campaign.

© 2003 The Plain Dealer

powered by my little forum