Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Maskulisten werden angesprochen

student, Thursday, 23.10.2003, 14:36 (vor 8141 Tagen)

Der folgende Artikel (Seite 22) stammt aus der "Femme Totale", einem feministischen Blatt, das in der Universität Mannheim zu finden ist. Ich stelle ihn kommentarlos ins Forum, möchte aber noch anmerken, dass die Autorin die Frauenbeauftreagte der Uni Mannheim ist und den Titel "Doktor" trägt (Seite 50). Die Kursivstellung des Mittelteils habe ich nachträglich vorgenommen.

</p>
</p>

Überlegungen zum Stand der
Emanzipation der Männer

Es hätte auch alles ganz anders kommen können.

Wir schreiben das Jahr 2003 - seit über 100
Jahren kämpfen die Männer gegen ihr
Drohnendasein an und versuchen zu zeigen,
dass auch sie nicht nur über Muskeln und
Zeugungskraft verfügen, sondern auch über
geistige Potenzen; dass sie vor allem durch
die industrielle Revolution ihre ureigenen
Fähigkeiten nicht mehr benötigen: Ihre
Körperkraft. Ich will Ihnen diesen Kampf,
den die Maskulisten unter uns sicher kennen,
noch einmal in seinen Hauptargumenten in
Erinnerung rufen.

Familie vor Angriffen schützen, Fort-
pflanzung sicherstellen: vornehmste und
wichtigste Aufgabe, denn sonst wäre Arbeit
der Frauen gefährdet und die Erziehung der
Kinder nicht möglich. Körperliche Arbeit:
Ureigenste Bestimmung des Mannes - er
muß diese Kraft aufbauen und pflegen und
seine Fähigkeit zur Fortpflanzung schützen.
Selbst wenn die Frauen Genies sind, die alle
ihre Aufgaben, also Denken organisieren,
schöne Künste, chirurgische Eingriffe, feinste
Textilarbeiten, empathische Begleitung ihrer
Familie und in Not geratener Frauen, Kinder
und Männer bewältigen, könnten sie sich
ohne die Ergebenheit ihrer Manner nicht
fortpflanzen und hätten ohne seine starken
Arme keine ausreichende Hilfe in Haus und
Garten.

Wer Gelegenheit hat, die Wirkung eines
dreijährigen Kurses ... auf den Körper der
Jungen zu beobachten, der weiß, dass schon
dort eine sehr erhebliche Zahl der Schüler
für ihre Leben in ihrer Gesundheit geschädigt
wird und der größte Teil erheblich reduziert
daraus hervorgeht. Wie viele werden es dann
sein, welche das Gymnasium mit gesundem
Körper verlassen? Wenn es danach für uns
ausgeschlossen ist, von den Jungen
Gymnasialbildung zu verlangen, so ist auch
das Urteil über das Männerstudium an
unseren Universitäten gesprochen
(Kirchhoff, Die akademische Frau; 1897, S.
198).

Hieraus würde also hervorgehen, dass
ungewöhnliche zerebrale Leistungen im
allgemeinen mit Unzulänglichkeiten in
anderen Leistungen verbunden sein werden,
die eine erhebliche Energieausgabe
erfordern. Dass zum Beispiel die
Fortpflanzungarbeit einen ganz erheblichen
Teil der vitalen Energie in Anspruch nimmt,
ist wohlbekannt Es handelt sich hier um
die Konkurrenz zweier Gebiete von
maximaler Bedeutung für das Leben der
Rasse, und bei annähernder Unver-
änderlichkeit der Gesamtenergie liegen die
Möglichkeiten der Variation wohl nur in
solchem Sinne, dass entweder die eine oder
die andere Art der Energieausgaben auf
Kosten der anderen gesteigert werden kann
(Oswald, Das energetische Imperativ, 1929,
200).

Viel wichtiger erscheint mir das zu sein, dass
Ärzte sich eine klare Vorstellung von dem
männlichen Gehirn und Geisteszustand
verschaffen, dass sie die Bedeutung und den
Wert des männlichen Schwachsinns
begreifen, und damit alles tun, was in ihren
Kräften steht, um im Interesse des
menschlichen Geschlechts die wider-
natürlichen Bestrebungen der Maskulisten zu
bekämpfen. Es handelt sich hier um die
Gesundheit des Volkes, die durch die
Verkehrtheit des modernen Mannes
gefährdet wird (Möbus, 1907, 26).

Dass Männer denken können, mag ja sein-
aber wenn sie es tun, dann nur um des
Denkens willen, nicht um die Ergebnisse des
Denkens mit Emotionen, Anwendungs-
möglichkeiten und Gefahren für die
Menschheit nutzbar zu machen, ohne dass
die nachfolgenden Generationen darunter zu
leiden hätten. Sie sind viel zu grob, viel zu
wenig empfindsam, um sich um die Kinder
kümmern zu können - woher sollte da die
Motivation kommen, auch die nachfolgenden
Generationen mitzudenken? Sollen sie lieber
ihre Kräfte trainieren, ihre Körper stählen
und zu unserem Schutz, Hilfe und Erbauung
pflegen. Studieren macht sie mager oder
fett, wer will sie da noch anschauen und
versorgen! Sie sollen nur aufpassen, um
Kinder zu haben, brauchen wir Männer, aber
keine teuren Ehemänner!

Re: Maskulisten werden angesprochen

gaehn, Thursday, 23.10.2003, 15:13 (vor 8141 Tagen) @ student

Als Antwort auf: Maskulisten werden angesprochen von student am 23. Oktober 2003 11:36:48:

muahaha diese b**** s******* scheint zu vergessen, das sehr viele grosse geistigen leistungen von männern vollbracht wurden und werden (man denke nur an die mathematik).
irgendwer sollte ihr das maul stopfen :-D.

irgendwie ist es erstaunlich faschistisch was sie da von sich gibt. könnte ich mal erfahren wer das genau ist (gibts vielleicht eine email adresse)?

Re: Maskulisten werden angesprochen

gaehn, Thursday, 23.10.2003, 15:20 (vor 8141 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Maskulisten werden angesprochen von gaehn am 23. Oktober 2003 12:13:10:

muahaha diese b**** s******* scheint zu vergessen, das sehr viele grosse geistigen leistungen von männern vollbracht wurden und werden (man denke nur an die mathematik).
irgendwer sollte ihr das maul stopfen :-D.
irgendwie ist es erstaunlich faschistisch was sie da von sich gibt. könnte ich mal erfahren wer das genau ist (gibts vielleicht eine email adresse)?

ist es diese tante vielleicht?

http://www.uni-mannheim.de/frauen/page4.html

Fem-Statistiken

MeckMax, Friday, 24.10.2003, 00:06 (vor 8141 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Maskulisten werden angesprochen von gaehn am 23. Oktober 2003 12:20:56:

[link=http://www.uni-mannheim.de/frauen/page4.html" target=_top]Uni Mannheim[/link]

Hier zwei Seiten im Web, ausgehend von der oben genannten:

[link=http://www.womencount.de" target=_top]http://www.womencount.de[/link]

[link=http://europa.eu.int/comm/employment_social/equ_opp/statistics_de.html" target=_top]Europastatistik Frauenarbeit[/link]

Dahin fliessen also die Milliarden, welche dieses Gendergematsche verschlingt.
Nachzulesen unter: [link=http://www.manndat.de/stat3.htm" target=_top] Manndat [/link]

Steuerverschwendung im Geiste feministischer Idiologie und nichts anderes....

Meint der MeckMax

dasselbe mal andersrum

gaehn, Thursday, 23.10.2003, 15:27 (vor 8141 Tagen) @ student

Als Antwort auf: Maskulisten werden angesprochen von student am 23. Oktober 2003 11:36:48:

gibt solche idioten natürlich auch bei den männern die ähnliches für frauen fordern :(.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,270066,00.html

"DENK MAL!"

Wo Denken noch hilft

Warum haben manche Männer Glück bei den Frauen, andere aber nie? Ein US-Wissenschaftler ist in dieser Frage zu einer bahnbrechenden Erkenntnis gelangt.

Ist es das Geld? Der Waschbrettbauch? Das Cabrio? Die Erotik der Macht, die Nationalität (Latin Lover), der Herrenduft, die Marke der Turnschuhe, das Geschick beim Windelnwechseln? Oder etwa doch die Größe eines bestimmten Organs? Ja, leider, das ist es. Wie immer, wenn es um die entscheidenden Fragen der Menschheit geht, hat ein Hochschullehrer die Antwort gefunden. Natürlich wieder kein Deutscher, sondern ein Amerikaner, von der University of New Mexico (Albuquerque). Das Organ, bei dem der kleine Unterschied in Größe solche schwerwiegenden Folgen hat, ist - das Gehirn. Auch das ist nicht für jeden Mann eine gute Nachricht. Aber wie auch sonst, die Größe allein macht's nicht. Es kommt darauf an, was man damit macht. Geoffrey Miller, der bahnbrechende Anthropologe aus Albuquerque, formuliert seine Erkenntnis so: "Verbale Partnerwahl steht im Mittelpunkt der sexuellen Selektion." Das klingt brutal, meint aber wohl: Wer eine Frau am besten bequatschen kann, hat gewonnen. Und das kam so: Im Zuge der menschlichen Evolution hat sich ein Teil der Großhirnrinde, der zunächst das Werfen von Speeren auf Auerochsen koordinierte, zum Zentrum für Intelligenz und Sprechen ausgewachsen. Parallel zu dieser Entwicklung verlagerte sich das Lernen immer mehr vom Urwald in Universitäten. Bei dieser Gelegenheit gewann bekanntlich das Denkorgan des Mannes immer mehr an Gewicht, im Schnitt sind das 20 Gramm mehr als beim weiblichen Partner. Diese Spitzenlast an grauen Zellen will allerdings fleißig geübt und bewegt werden, damit sie im sexuellen Selektionsprozess genügend auf die Matte bringen kann. Auf Grund dieser erstaunlichen Forschungsergebnisse sind schmerzhafte Einschnitte in unserem Bildungssystem notwendig. Es geht nicht an, dass immer mehr Frauen studieren wollen und den Männern jene Plätze wegnehmen, die sie zur Ausbildung ihres sexuellen Selektionsorgans dringend brauchen. Das ist auch im wohlverstandenen Interesse der Frauen, damit ihnen ein ausreichendes Angebot männlicher Großhirne zur Auswahl steht. Die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Wissenschaft erweist sich somit als Irrweg der Evolution. Danke, Professor Miller.
MICHAEL SCHMIDT-KLINGENBERG

Bewegung und Ordnung

Michi, Thursday, 23.10.2003, 15:33 (vor 8141 Tagen) @ student

Als Antwort auf: Maskulisten werden angesprochen von student am 23. Oktober 2003 11:36:48:

Zu allen Zeiten in der Geschichte der Menschheit hat es Männer
gegeben, die gesellschaftlich, das heißt in ihrer sozialen
Rangordnung als auch wirtschaftlich wesentlich ungünstigere
Positionen vorfanden als die von Frauen.
Dennoch haben diese Männer intensiv an Forschung, Technik und
wirtschaftlichem Fortschritt gearbeitet, bauten Unternehmen
auf, konzentrierten sich auf technische Entwicklung, ohne
die die gesamte Menschheit noch in der Steinzeit leben
würde.
Und was haben die Frauen getan?
90 % von ihnen sind sich stets über die eigenen Empfindungen
und ihr Wollen im Unklaren gewesen. Sie haben Männern
eine Unvollkommenheit vorgeworfen, die lediglich in einer
weiblichen Utopie existierte.
Sie haben sich Jahrhunderte beklagt, anstatt sich ihrerseits
auf Problemlösungen zu konzentrieren.
Die restlichen 10 % lebten in Verzweiflung über die eigenen
Geschlechtsgenossinnen und deren Desinteresse an Dieselmotoren,
Flugzeugen, Erdölförderung und Elektronikprodukten.
Die Emanzipationsbewegung war der erste und letzte Versuch, den
Männern alle Schuld an der "unvollkommenheit" der Welt in die Schuhe zu schieben.

Es reicht, jetzt auf zum Kampf!

Fritz, Thursday, 23.10.2003, 15:57 (vor 8141 Tagen) @ student

Als Antwort auf: Maskulisten werden angesprochen von student am 23. Oktober 2003 11:36:48:

Der folgende Artikel (Seite 22) stammt aus der "Femme Totale", einem feministischen Blatt, das in der Universität Mannheim zu finden ist. Ich stelle ihn kommentarlos ins Forum, möchte aber noch anmerken, dass die Autorin die Frauenbeauftreagte der Uni Mannheim ist und den Titel "Doktor" trägt (Seite 50). Die Kursivstellung des Mittelteils habe ich nachträglich vorgenommen.
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Überlegungen zum Stand der
Emanzipation der Männer

Es hätte auch alles ganz anders kommen können.
Wir schreiben das Jahr 2003 - seit über 100
Jahren kämpfen die Männer gegen ihr
Drohnendasein an und versuchen zu zeigen,
dass auch sie nicht nur über Muskeln und
Zeugungskraft verfügen, sondern auch über
geistige Potenzen; dass sie vor allem durch
die industrielle Revolution ihre ureigenen
Fähigkeiten nicht mehr benötigen: Ihre
Körperkraft. Ich will Ihnen diesen Kampf,
den die Maskulisten unter uns sicher kennen,
noch einmal in seinen Hauptargumenten in
Erinnerung rufen.

Familie vor Angriffen schützen, Fort-
pflanzung sicherstellen: vornehmste und
wichtigste Aufgabe, denn sonst wäre Arbeit
der Frauen gefährdet und die Erziehung der
Kinder nicht möglich. Körperliche Arbeit:
Ureigenste Bestimmung des Mannes - er
muß diese Kraft aufbauen und pflegen und
seine Fähigkeit zur Fortpflanzung schützen.
Selbst wenn die Frauen Genies sind, die alle
ihre Aufgaben, also Denken organisieren,
schöne Künste, chirurgische Eingriffe, feinste
Textilarbeiten, empathische Begleitung ihrer
Familie und in Not geratener Frauen, Kinder
und Männer bewältigen, könnten sie sich
ohne die Ergebenheit ihrer Manner nicht
fortpflanzen und hätten ohne seine starken
Arme keine ausreichende Hilfe in Haus und
Garten.
Wer Gelegenheit hat, die Wirkung eines
dreijährigen Kurses ... auf den Körper der
Jungen zu beobachten, der weiß, dass schon
dort eine sehr erhebliche Zahl der Schüler
für ihre Leben in ihrer Gesundheit geschädigt
wird und der größte Teil erheblich reduziert
daraus hervorgeht. Wie viele werden es dann
sein, welche das Gymnasium mit gesundem
Körper verlassen? Wenn es danach für uns
ausgeschlossen ist, von den Jungen
Gymnasialbildung zu verlangen, so ist auch
das Urteil über das Männerstudium an
unseren Universitäten gesprochen
(Kirchhoff, Die akademische Frau; 1897, S.
198).
Hieraus würde also hervorgehen, dass
ungewöhnliche zerebrale Leistungen im
allgemeinen mit Unzulänglichkeiten in
anderen Leistungen verbunden sein werden,
die eine erhebliche Energieausgabe
erfordern. Dass zum Beispiel die
Fortpflanzungarbeit einen ganz erheblichen
Teil der vitalen Energie in Anspruch nimmt,
ist wohlbekannt Es handelt sich hier um
die Konkurrenz zweier Gebiete von
maximaler Bedeutung für das Leben der
Rasse, und bei annähernder Unver-
änderlichkeit der Gesamtenergie liegen die
Möglichkeiten der Variation wohl nur in
solchem Sinne, dass entweder die eine oder
die andere Art der Energieausgaben auf
Kosten der anderen gesteigert werden kann
(Oswald, Das energetische Imperativ, 1929,
200).
Viel wichtiger erscheint mir das zu sein, dass
Ärzte sich eine klare Vorstellung von dem
männlichen Gehirn und Geisteszustand
verschaffen, dass sie die Bedeutung und den
Wert des männlichen Schwachsinns
begreifen, und damit alles tun, was in ihren
Kräften steht, um im Interesse des
menschlichen Geschlechts die wider-
natürlichen Bestrebungen der Maskulisten zu
bekämpfen. Es handelt sich hier um die
Gesundheit des Volkes, die durch die
Verkehrtheit des modernen Mannes
gefährdet wird (Möbus, 1907, 26).

Dass Männer denken können, mag ja sein-
aber wenn sie es tun, dann nur um des
Denkens willen, nicht um die Ergebnisse des
Denkens mit Emotionen, Anwendungs-
möglichkeiten und Gefahren für die
Menschheit nutzbar zu machen, ohne dass
die nachfolgenden Generationen darunter zu
leiden hätten. Sie sind viel zu grob, viel zu
wenig empfindsam, um sich um die Kinder
kümmern zu können - woher sollte da die
Motivation kommen, auch die nachfolgenden
Generationen mitzudenken? Sollen sie lieber
ihre Kräfte trainieren, ihre Körper stählen
und zu unserem Schutz, Hilfe und Erbauung
pflegen. Studieren macht sie mager oder
fett, wer will sie da noch anschauen und
versorgen! Sie sollen nur aufpassen, um
Kinder zu haben, brauchen wir Männer, aber
keine teuren Ehemänner!

Auf zum Kampf! Alle Männer, die noch irgendetwas
auf sich halten, machen sich bereit für den Kampf
der Kämpfe!

Vorsicht Satire!

Lars, Thursday, 23.10.2003, 16:02 (vor 8141 Tagen) @ student

Als Antwort auf: Maskulisten werden angesprochen von student am 23. Oktober 2003 11:36:48:

Leute, daß die Autorin männerfeindlich eingestellt ist, mag ja sein. Aber DIESER TEXT hier ist doch erstmal nur eine SATIRE auf die pseudo-wissenschaftlichen Abwehrreflexe bestimmter Biologen und Psychologen auf die Frauenemanzipationsbestrebungen am Beginn des vergangenen Jahrhunderts (siehe die Jahresangaben der "zitierten Werke")!

Die Argumentation der Autoren aus der Zeit 1900 bis 1920er ist dabei durchaus richtig getroffen und witzig "umgedreht" worden. Schief ist diese Satire nur in einem Punkt: HEUTE zitiert doch kein Mann (auch kein Maskulist) mehr die in der Tat haaresträubenden Geschlechter-Theorien der Biologen und Psychologen jener Zeit.

Re: Vorsicht Satire!

Mirko, Thursday, 23.10.2003, 16:34 (vor 8141 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Vorsicht Satire! von Lars am 23. Oktober 2003 13:02:25:

Leute, daß die Autorin männerfeindlich eingestellt ist, mag ja sein. Aber DIESER TEXT hier ist doch erstmal nur eine SATIRE auf die pseudo-wissenschaftlichen Abwehrreflexe bestimmter Biologen und Psychologen auf die Frauenemanzipationsbestrebungen am Beginn des vergangenen Jahrhunderts (siehe die Jahresangaben der "zitierten Werke")!
Die Argumentation der Autoren aus der Zeit 1900 bis 1920er ist dabei durchaus richtig getroffen und witzig "umgedreht" worden. Schief ist diese Satire nur in einem Punkt: HEUTE zitiert doch kein Mann (auch kein Maskulist) mehr die in der Tat haaresträubenden Geschlechter-Theorien der Biologen und Psychologen jener Zeit.

Das Problem an der Sache ist, dass hier "Maskulismus" mit dem patriarchalen Schwachsinn um 1900 gleichgesetzt wird. Da ich mir nur schwer vorstellen kann, dass eine aktive Feministin mit maskulistischer Argumentation (z.B. siehe Link) so schlecht vertraut ist, halte ich den Text für eine bewusste Irreführung der Leserinnen.

http://www.manndat.de/liste.htm

Re: Vorsicht Satire!

Lars, Thursday, 23.10.2003, 23:26 (vor 8141 Tagen) @ Mirko

Als Antwort auf: Re: Vorsicht Satire! von Mirko am 23. Oktober 2003 13:34:20:

Die Argumentation der Autoren aus der Zeit 1900 bis 1920er ist dabei durchaus richtig getroffen und witzig "umgedreht" worden. Schief ist diese Satire nur in einem Punkt: HEUTE zitiert doch kein Mann (auch kein Maskulist) mehr die in der Tat haaresträubenden Geschlechter-Theorien der Biologen und Psychologen jener Zeit.

Das Problem an der Sache ist, dass hier "Maskulismus" mit dem patriarchalen Schwachsinn um 1900 gleichgesetzt wird. Da ich mir nur schwer vorstellen kann, dass eine aktive Feministin mit maskulistischer Argumentation (z.B. siehe Link) so schlecht vertraut ist, halte ich den Text für eine bewusste Irreführung der Leserinnen.

Bist Du sicher, daß mit "Maksulismus" WIR gemeint sind? Ich denke eher, daß die Existenz von Foren wie diesem den allermeisten Feministinnen überhaupt nicht bekannt ist, und daß der Begriff "Maskulismus" hier nur als witzige Idee im Rahmen eines "Was-wäre-wenn-die-Geschichte-andersrum-verlaufen-wäre"-Szenarios benutzt wurde!

Bedenke: Die Vorstellung, daß es TATSÄCHLICH Leute gibt, die mittlerweile Tendenzen einer Diskriminierung des Mannes sehen; diese Vorstellung ist aus feministischer Sich SO abwegig, daß eine Feministin, wenn sie über dieses Forum hier stolpern würde, es wohl für einen einen Gag halten würde!

Ich hab selber die Erfahrung gemacht, daß Frauen, wenn ich ihnen sage, daß ich die Männer in manchen Belangen diskriminiert sehe, mir gegenüber sehr freundlich bleiben und schmuntzeln - bis sie auf einmal begreifen, daß ich das ERNST meine! *g*

Re: Maskulisten werden angesprochen

Bruno, Thursday, 23.10.2003, 17:00 (vor 8141 Tagen) @ student

Als Antwort auf: Maskulisten werden angesprochen von student am 23. Oktober 2003 11:36:48:

nur eine von leider vielen Männerhasserinnen.

Gruß

Bruno

Übrigens:

Gleichberechtigung ist eine tolle Sache. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.

Re: Maskulisten werden angesprochen

Manfred, Thursday, 23.10.2003, 17:20 (vor 8141 Tagen) @ student

Als Antwort auf: Maskulisten werden angesprochen von student am 23. Oktober 2003 11:36:48:

Der folgende Artikel (Seite 22) stammt aus der "Femme Totale", einem feministischen Blatt, das in der Universität Mannheim zu finden ist. Ich stelle ihn kommentarlos ins Forum, möchte aber noch anmerken, dass die Autorin die Frauenbeauftreagte der Uni Mannheim ist und den Titel "Doktor" trägt (Seite 50).

Den habe ich auch, und da er sogar ohne Quotenstütze erarbeitet wurde, weiß ich wovon ich spreche wenn ich sage:
Nur mit Doktorhut kann man Chef der Irren werden :-)
(Ok, als Schauspieler gehts auch, siehe Schröder)

Sowas wie oben nehme ich nun wiederum mittlerweile schon kaum mehr ernst.
Ich mutmaße die "Scheinsatire" ist mitterweile schon ein Stilmittel geworden. Etwa: wenn uns jemand den Vogel zeigt, sagen wir es sei nur Satire, wenn es aber doch jemanden überzeugt, umso besser.

Schöne Grüße,
Manfred

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