Maskulisten werden angesprochen
Der folgende Artikel (Seite 22) stammt aus der "Femme Totale", einem feministischen Blatt, das in der Universität Mannheim zu finden ist. Ich stelle ihn kommentarlos ins Forum, möchte aber noch anmerken, dass die Autorin die Frauenbeauftreagte der Uni Mannheim ist und den Titel "Doktor" trägt (Seite 50). Die Kursivstellung des Mittelteils habe ich nachträglich vorgenommen.
</p>
</p>
Überlegungen zum Stand der
Emanzipation der Männer
Es hätte auch alles ganz anders kommen können.
Wir schreiben das Jahr 2003 - seit über 100
Jahren kämpfen die Männer gegen ihr
Drohnendasein an und versuchen zu zeigen,
dass auch sie nicht nur über Muskeln und
Zeugungskraft verfügen, sondern auch über
geistige Potenzen; dass sie vor allem durch
die industrielle Revolution ihre ureigenen
Fähigkeiten nicht mehr benötigen: Ihre
Körperkraft. Ich will Ihnen diesen Kampf,
den die Maskulisten unter uns sicher kennen,
noch einmal in seinen Hauptargumenten in
Erinnerung rufen.
Familie vor Angriffen schützen, Fort-
pflanzung sicherstellen: vornehmste und
wichtigste Aufgabe, denn sonst wäre Arbeit
der Frauen gefährdet und die Erziehung der
Kinder nicht möglich. Körperliche Arbeit:
Ureigenste Bestimmung des Mannes - er
muß diese Kraft aufbauen und pflegen und
seine Fähigkeit zur Fortpflanzung schützen.
Selbst wenn die Frauen Genies sind, die alle
ihre Aufgaben, also Denken organisieren,
schöne Künste, chirurgische Eingriffe, feinste
Textilarbeiten, empathische Begleitung ihrer
Familie und in Not geratener Frauen, Kinder
und Männer bewältigen, könnten sie sich
ohne die Ergebenheit ihrer Manner nicht
fortpflanzen und hätten ohne seine starken
Arme keine ausreichende Hilfe in Haus und
Garten.
Wer Gelegenheit hat, die Wirkung eines
dreijährigen Kurses ... auf den Körper der
Jungen zu beobachten, der weiß, dass schon
dort eine sehr erhebliche Zahl der Schüler
für ihre Leben in ihrer Gesundheit geschädigt
wird und der größte Teil erheblich reduziert
daraus hervorgeht. Wie viele werden es dann
sein, welche das Gymnasium mit gesundem
Körper verlassen? Wenn es danach für uns
ausgeschlossen ist, von den Jungen
Gymnasialbildung zu verlangen, so ist auch
das Urteil über das Männerstudium an
unseren Universitäten gesprochen
(Kirchhoff, Die akademische Frau; 1897, S.
198).
Hieraus würde also hervorgehen, dass
ungewöhnliche zerebrale Leistungen im
allgemeinen mit Unzulänglichkeiten in
anderen Leistungen verbunden sein werden,
die eine erhebliche Energieausgabe
erfordern. Dass zum Beispiel die
Fortpflanzungarbeit einen ganz erheblichen
Teil der vitalen Energie in Anspruch nimmt,
ist wohlbekannt Es handelt sich hier um
die Konkurrenz zweier Gebiete von
maximaler Bedeutung für das Leben der
Rasse, und bei annähernder Unver-
änderlichkeit der Gesamtenergie liegen die
Möglichkeiten der Variation wohl nur in
solchem Sinne, dass entweder die eine oder
die andere Art der Energieausgaben auf
Kosten der anderen gesteigert werden kann
(Oswald, Das energetische Imperativ, 1929,
200).
Viel wichtiger erscheint mir das zu sein, dass
Ärzte sich eine klare Vorstellung von dem
männlichen Gehirn und Geisteszustand
verschaffen, dass sie die Bedeutung und den
Wert des männlichen Schwachsinns
begreifen, und damit alles tun, was in ihren
Kräften steht, um im Interesse des
menschlichen Geschlechts die wider-
natürlichen Bestrebungen der Maskulisten zu
bekämpfen. Es handelt sich hier um die
Gesundheit des Volkes, die durch die
Verkehrtheit des modernen Mannes
gefährdet wird (Möbus, 1907, 26).
Dass Männer denken können, mag ja sein-
aber wenn sie es tun, dann nur um des
Denkens willen, nicht um die Ergebnisse des
Denkens mit Emotionen, Anwendungs-
möglichkeiten und Gefahren für die
Menschheit nutzbar zu machen, ohne dass
die nachfolgenden Generationen darunter zu
leiden hätten. Sie sind viel zu grob, viel zu
wenig empfindsam, um sich um die Kinder
kümmern zu können - woher sollte da die
Motivation kommen, auch die nachfolgenden
Generationen mitzudenken? Sollen sie lieber
ihre Kräfte trainieren, ihre Körper stählen
und zu unserem Schutz, Hilfe und Erbauung
pflegen. Studieren macht sie mager oder
fett, wer will sie da noch anschauen und
versorgen! Sie sollen nur aufpassen, um
Kinder zu haben, brauchen wir Männer, aber
keine teuren Ehemänner!
. 