Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Erlaubnis

Manfred, Thursday, 23.10.2003, 01:36 (vor 8141 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Erlaubnis von Odin am 22. Oktober 2003 21:04:40:

Männer stehen von Geburt an unter der "Fuchtel" einer Frau. Diese
Frau - auch Mutter genannt - wird nur immer wieder durch eine
andere, oder die Meinung einer anderen ersetzt.
Schließlich ist eine gesamte Gesellschaftsstruktur
nach dem Weiblichen ausgerichtet und alle Argumente
der Emanzipationsbewegung, um den Mann auch weiterhin
zu unterdrücken.
Der Mann wird als "starkes" Geschlecht dargestellt, um
besser manipulierbar zu sein.

Meine Rede seit jeher: Die Mutter ist die "erste Frau" jeden Mannes und alle anderen Frauen nach ihr werden durch ihre Augen gesehen. Es ihnen recht zu machen heißt, es der Mutter recht zu machen und endlich der brave Junge zu sein, von der sie träumte - oder das genaue Gegenteil aus Zorn ihr gegenüber.

...
Steigt nun ein Mann in einen Rock, ein Kleidungsstück, das
Frauen sich aus Gründen des Sexappeals oder der Bequemlichkeit
angeeignet haben, so symbolisiert er einen Angriff auf die
Vormachtstellung der Frau als Gesellschaftswesen.
Er steht mit einem Bein als Fetischist und mit dem
anderen als Triebtäter oder Homosexueller da.
Auf jeden Fall aber als eine Person, die einer Frau
nichts nützt. Weder der Fortpflanzung noch ihrer
sonstigen wirtschaftlichen und sozialen Interessen.
Der Mann in der modernen Gesellschaft hat die Frau
um Erlaubnis zu fragen, wenn er etwas verändern
möchte.

Das sehe ich anders: Röcke bedeuten nichts. Schotten tragen Röcke, Inder tragen Röcke, die Römer trugen Röcke...
Das, was du oben sagst, würde viel eher auf Schwule zutreffen, oder transsexuelle MzF's oder ähnliches. Diese werden von den Frauen aber überhaupt nicht als Bedrohung gesehen.

Das sehe ich nochmal anders :-) (sogar eher frauenfreundlich)
Wer sich als Mann, Dinge oder Verhaltensweisen aneignet, die gesellschaftlich traditionell als frauentypisch eingestuft werden, der erniedrigt sich quasi zur Frau, bzw. erfährt dadurch einen Verlust an Würde und wird dadurch entsprechend von der Gesellschaft "abgestraft", indem er der Lächerlichkeit preisgegeben wird.
Dieses Frauenbild der Schwäche hat zwar den Frauen sicher auch eine Menge an hierzu kompensatorischen Privilegien gebracht, aber in der europäischen Historie galt schon, daß man als Frau eben "nur" eine Frau war.
Tja, und das Verpönt sein der Männerröcke, leitet sich meiner Meinung nach im wesentlichen davon ab. Ich glaube, dies läßt sich auch dadurch bekräftigen, daß ein Mann der Röcke trägt, in erster Linie vermutlich unter seinen eigenen Geschlechtsgenossen zu leiden hätte. Denn die wollen natürlich in diesem eine Art Nestbeschmutzer erkennen, von dem sie glauben sich durch allerlei Spott distanzieren zu müssen.

Schöne Grüße,
Manfred


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