Re: Männerquote für Lehrer?
Als Antwort auf: Männerquote für Lehrer? von terVara am 21. Oktober 2003 15:08:38:
Das erste was mir auffällt ist, daß auch ein Herr Busemann es nicht unterlassen konnte, vor seinem Statement erst mal der Weiblichkeit den Tribut des Gehirngewaschenen zu zollen:
"Natürlich haben Lehrerinnen keine Schuld. Unsere weiblichen Lehrkräfte leisten hervorragende Arbeit." Damit nur ja nichts mißverstanden wird!
Diese Floskeln einseitiger der Devotheit haben sich ja mittlerweile zum Standard in der Deutschen Sprache etabliert.
Frau Klitzing hat da freilich weniger Probleme auf das andere Geschlecht einzudreschen:
"Offensichtlich garantieren höhere Männeranteile nicht automatisch eine besserer Förderung der Jungen, geschweige denn eine höhere Fähigkeit, mit geschlechtsspezifischen Unterschieden qualifiziert umzugehen."
Sie argumentiert aber nicht nur dreist sondern auch ziemlich diffus:
1) Über die Prozentzahlen die sie nennt kann man wohl erst urteilen man zuverlässige Quellen hat, ich lese den Männeranteil jedenfalls meist deutlich geringer
2) Den Beruf des Eriehers auf FH-Niveau zu heben halte ich nicht für stichhaltig. Der Beruf des Grundschullehrers bewegt sich auf Uni-Niveau, und gerade da gibts trotzdem sehr wenige Männer soweit ich informiert bin
3) Es ist ein Irrglaube, daß man pädagogische Fertigkeiten "einfach so" studieren kann - ohne jegliche Neigung oder Begabung
4) Schließlich geht es bei der Quotenvergabe nicht nur darum das benachteiligte Geschlecht zu fördern, sondern insbesondere auch um das Wohl derjenigen die unter einer Unausgewogenheit zu leiden haben.Hier sind das unsere Kinder.
Gruß,
Manfred
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terVara,
21.10.2003, 18:08
- Re: Männerquote für Lehrer? - Manfred, 21.10.2003, 23:57
- Re: Männerquote für Lehrer? - Odin, 22.10.2003, 23:09