Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Mordurteil gegen Ehefrau von Berner Patentanwalt bestätigt

gaehn, Wednesday, 15.10.2003, 14:17 (vor 8149 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Mordurteil gegen Ehefrau von Berner Patentanwalt bestätigt von Jolanda am 15. Oktober 2003 10:13:28:

Diese ganze Chose hatte in letzter Zeit in der Schweiz für ziemlich viel Wirbel gesorgt. Feministische Anwältinnen hatten in der Vergangenheit immer wieder versucht die Ehefrau als "armes Erpressungsopfer" darzustellen.

--- Nun ja, hier unterscheiden sich weder männliche noch weibliche Anwälte, hier muss ich dich entäuschen, die meisten Scheidungsanwälte sind Männer und die haben oft nichts besseres zu tun, als den Frauen, die nicht von sich aus an die Kohle ran wollen, die darauf aufmerksam zu machen, sie geradzu dazu zu drängen, hier doch möglichst viel raus zu holen.
Meine beste Freundin hat ihren Anwalt gekickt, weil sie eine gütliche Trennung wollte mit ihrem Mann. Sie hat mir gesagt, ich werde mit meinem Mann auch ohne Anwalt eine Lösung finden, der schadet nur unserer Beziehung zu den Kindern.
Und siehe da, da er ihr das Haus überliess wegen den Kindern, hat sie ihm die Hälfte vom Wert des Hauses ausbezahlt und hat sich mit ihm auf eine einmalige Summe geeinigt, die echt gering war, die er einmalig für sie bezahlt und die haben sie dann mit dem Geld verrechnet, das er ausbezahlt bekommt.
Das heisst der Vater der Kinder ist nun geschieden, hat noch eine schöne Summe ausbezahlt bekommen und muss nun nur noch für die beiden Kinder Aliment bezahlen. Er lebt heute besser als früher, hat mehr Geld zur Verfügung als vorher.
Das hat aber bedingt, dass die Frau arbeiten geht. Meine Freundin arbeitet 60 % und bringst sich so durchs Leben.
Es ist alles möglich, aber wer eine gütliche Trennung anstrebt, der regelt das lieber ohne Anwälte.

Fazit: Um zu Geld zu kommen, muss man eben arbeiten und nicht poppen ;-)
Gruss

*Ironie on*---Man kann auch Geld verdienen durch poppen mein Lieber, man muss es dann einfach geschäftsmässig betreiben, die Nachfrage ist ja gross genug---.*Ironie off*
Gruss
Jolanda

was ich noch anmerken möchte ist, das arbeiten eigentlich auch etwas schönes und wichtiges ist. ich meine sich immer nur ernähren zu lassen ist letztenendes ein zeichen für eine ziemliche beschränktheit (gibt natürlich ausnahmen behinderte etc.).

gaehn der manchmal gern arbeiten geht :) (hehe hab gehört in der schweiz verdient man ganz gut?)


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