Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne
Hallo,
in Frankreich gibt es zur Zeit einen großen Wirbel wegen einer
Stringtanga-Reklame.
Ich weiß gar nicht, was die Feministinnen an diesen Plakaten
so stört. Ich finde sie gar nicht mal so übel. 
Gruß, Jörg
Jörg, du kleiner Lustmolch! n/t
Als Antwort auf: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne von Jörg am 09. Oktober 2003 22:31:11:
Hallo,
in Frankreich gibt es zur Zeit einen großen Wirbel wegen einer
Stringtanga-Reklame.
Ich weiß gar nicht, was die Feministinnen an diesen Plakaten
so stört. Ich finde sie gar nicht mal so übel.
Gruß, Jörg
Re: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne
Als Antwort auf: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne von Jörg am 09. Oktober 2003 22:31:11:
Hallo Jörg!
An dieser Reklame ist - im Gegensatz zu anderen - nichts auszusetzen. Und was "Frauen als Ware" betrifft: Die Frauen machen das doch freiwillig. Keine Frau auf Werbeplakaten, die Dessous trägt, wird von irgendwem dazu gezwungen. Keine Frau, die als Mädchen von Seite eins in der Bildzeitung zu sehen ist, wird dazu gezwungen und fühlt sich als Ware. Die kriegen ganz schön Geld dafür. Mich stört auch die Überflutung mit derartigen Bildern, das stumpft ab, aber anstössig und ehrverletzend finde ich die nicht. Dann ist ja jeder, der sich fotografieren lässt, ne "Ware". Mich hat man auch schon oft wegen meiner schönen Röcke, die ich als Mann trage, fotografiert, aber ich habe mich noch nie als "Ware" gefühlt. Ganz im Gegenteil, ich war stolz darauf dass ich den Leuten gefiel. Und so wird es bei diesen Frauen auf den Werbefotos auch sein, es gefällt ihnen, sonst würden sie es nicht machen. Was die Feministinnen da treiben ist die typische weibliche Zickigkeit.Frauen sind äusserst neidisch aufeinander was Aussehen und Kleidung anbetrifft. Da gönnt die eine der andern nicht die Butter aufs Brot.
Gruss,
Ferdi
Re: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne
Als Antwort auf: Re: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne von Ferdi am 09. Oktober 2003 23:32:51:
Hallo Ferdi,
ich werde auch das Gefühl nicht los, daß oftmals der Neid ausschlag-
gebender Faktor ist, warum sich Feministinnen über solcherlei Reklame
echauffieren (evtl. könnte Verklemmtheit auch noch eine Rolle spielen).
Gruß, Jörg
Re: Jörg, du kleiner Lustmolch!
Als Antwort auf: Jörg, du kleiner Lustmolch! n/t von Fritz am 09. Oktober 2003 22:59:52:
Das war doch noch harmlos.
Wenn Du wüßtest, was ich mir sonst noch so alles anschaue ... 
Jörg
Bingo!
Als Antwort auf: Re: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne von Jörg am 09. Oktober 2003 23:47:11:
(evtl. könnte Verklemmtheit auch noch eine Rolle spielen).
Gruß, Jörg
Oh ja. Und ob. Sexualität und Erotik sind dem Feminismus zutiefst suspekt. Die Sexualität (des Mannes) zu verteufeln, sie einzuschränken und zu kriminalisieren ist eines der wirkungsvollsten Mittel, den Mann insgesamt in seiner Macht zu beschneiden.
Dem Mann soll die Lust vergehen. Auch so kriegt man ihn klein.
"Die Sexualität den Feministinnen zu überlassen ist wie seinen Hund, wenn man in Urlaub fährt, dem Tierpräparator anzuvertrauen."
(Camille Paglia, zitiert in "Sind Frauen bessere Menschen?", S.200)
Re: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne
Als Antwort auf: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne von Jörg am 09. Oktober 2003 22:31:11:
Hallo,
das Bemerkenswerte dabei ist, daß die Zielgruppe dieser Werbung Frauen sind. Wenn Frauen diese
Webung abstoßend fänden, bräuchten sie nur die Unterwäsche der werbenden Marke zu boykotiern,
und sie würde sicher schnell verschwinden. Offensichtlich gibt es auch hier einen Unterschied
zwischen dem, was Feministinnen fordern, und dem, was Frauen wollen.
Ich hätte nichts dagegen, wenn diese Werbung scheitern würde. Mir wäre sogar lieber, wenn ich
nicht so oft von erotisierender Werbung belästigt werden würde. Wenn ich aus dem Haus gehe,
habe ich nicht Lust auf Softporno auf allen Plakaten. Andereseits fürchte ich, daß ein Verbot
derartiger Werbung weitere unsinnige Zensurmasnahmen nach sich ziehen würde.
Gruß
Joseph
Re: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne
Als Antwort auf: Wirbel wegen Dessous-Werbekampagne von Jörg am 09. Oktober 2003 22:31:11:
"Die Frauen haben es satt, wie Ware behandelt zu werden"
Dann sollten sie am besten damit aufhören, sich selbst so zu behandeln.