"Frauenbadetag" - Was hat das mit Gleichstellung zu tun?
Man kann eigentlich nur Kopfschütteln:
http://www.swm.de/geschaeftskunden/pages/pressemitteilungenportal_17545.htm
"Auf Initiative des Ausländerbeirats, der Frauengleichstellungsstelle und der Stadtspitze bieten die SWM Badebetriebe ab sofort probeweise im Hallenbad Giesing-Harlaching einen Frauenbadetag an. "
Was zum Teufel hat eine eindeutige Benachteiligung von Männern mit Gleichstellung zu tun? Wenn man konsequent wäre, müsste es für jeden Frauenbadetag dann umgekehrt auch einen Männerbadetag geben.
Es nervt ohnehin schon, dass man als Mann (ob mit oder ohne weibliche Begleitung) seine Saunabesuche nach einem mit "Frauentagen" durchsetzten Kalender der Saunen ausrichten muss.
Da der Ausländerbeirat seine Finger im Spiel hat, ist wahrscheinlich auch das Argument angeführt worden, Frauen aus anderen Kulturkreisen (z.b. Islam) wäre es nicht erlaubt, zusammen mit Männern zu baden. Das ist ja schön und gut, aber warum soll ich mir deswegen meine Rechte einschränken lassen? Der Begriff "Leitkultur" ist zwar schon etwas abgegriffen, aber gerade dieses Beispiel hier zeigt den ganzen Irrsinn von politisch korrekt verstandener "Toleranz". Wenn Menschen in diesem Land leben wollen, muessen sie sich eben den hiesigen Gepflogenheiten anpasssen, nicht umgekehrt.
Gruss,
deadend