Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Lange Haare bei Polizisten

Jörg, Wednesday, 01.10.2003, 14:42 (vor 8163 Tagen)

Hallo Leute,

mal wieder ein Beispiel dafür, wie der Gleichheitsgrundsatz heutzutage ausgelegt wird:

Lange Haare - für männliche Polizisten verboten, für weibliche Polizisten
jedoch erlaubt.

Gruß, Jörg

Artikel zum Thema

Re: Lange Haare bei Polizisten

Ferdi, Wednesday, 01.10.2003, 15:48 (vor 8163 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Lange Haare bei Polizisten von Jörg am 01. Oktober 2003 11:42:25:

Hallo Freunde der Freiheit und Gender-Gerechtigkeit!

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (Auszug):

Art. 1[Menschenwürde,
Grundrechtsbindung der staatlichen
Gewalt]

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie
zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller
staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu
unverletzlichen und unveräußerlichen
Menschenrechten als Grundlage jeder
menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der
Gerechtigkeit in der Welt.
(3) <font color=red>Die nachfolgenden Grundrechte binden
Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und
Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
</font>

Und weiter heisst es im Grundgesetz:

Artikel 3 [Gleichheit vor dem Gesetz]

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der
Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der
Gleichberechtigung von Frauen und Männern und
wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines <font color=red>Geschlechtes,</font>
seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache,
seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens,
seiner religiösen oder politischen Anschauungen
benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf
wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

So, und nun sage einer einmal, das Urteil gegen den langhaarigen Polizisten wäre kein Verstoss gegen Artikel 3 Absatz 3 GG! Da es sich bei der Polizei um eine staatliche Institution handelt und da das Grundgesetz die Beziehungen zwischen Staat und seinen Bürgern regelt, ist das ganz eindeutig ein Verstoss. Meiner Ansicht nach ist das Urteil nichtig. Es sei denn, die Richter verbieten auch den Frauen das Tragen langer Haare. Es ist dem Ansehen des Staates abträglich, wenn er den Respekt seines eigenen Grundgesetzes wie ein Privat-TV-Sender von Umfragen in der Bevölkerung abhängig macht. Solch ein Staat verdient nicht mehr die Bezeichnung "demokratischer Rechtsstaat".

Es erheben sich weitere Fragen, z. B. die, was lange Haare mit dem Ansehen einer Person oder einer Institution zu tun haben.

Obwohl ich selbst nicht davon betroffen bin ärgern mich solche selbstherrlichen Grundgesetzverletzungen sehr. Noch mehr ärgert mich, dass solche Gesetzesverletzungen immer nur zu Lasten von männlichen Bürgern erfolgen. Ich hoffe, dass sich der langhaarige Polizist das nicht gefallen lässt und die Sache bis zum EuGH durchzieht.

Mit mir macht man das nicht. Ich lasse mich nicht schlechter behandeln oder mich einschränken, nur weil ich ein Mann bin!

Gruss,
Ferdi

Re: Lange Haare bei Polizisten

terVara, Wednesday, 01.10.2003, 16:25 (vor 8163 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Lange Haare bei Polizisten von Jörg am 01. Oktober 2003 11:42:25:

Moin Jörg,

das gleiche Thema in lila hatten wir doch schonmal in Verbindung mit Ohrringen und Grenzschutz.

Also eigentlich nichts grundsätzlich Neues. Es zeigt wieder einmal mehr, daß Männer Menschen zweiter Klasse sind.

Auffällig dabei, daß diese Diskriminierung immer wieder aus Berufen des Staatsdienstes kommt. In gewerblichen Berufen hingegen sind lange Haare nichts Aufregendes und auch im Management immer häufiger zu finden.

Unter diesem Aspekt halte ich den Hinweis in dem Artikel, daß lange Haare in weiten Teilen der Bevölkerung auf Ablehnung stoßen sollen, für mehr als fragwürdig. Der Verweis auf eine Umfrage ist lächerlich. Wer hat wen, wann und was genau gefragt, um diese Information daraus abzuleiten?

Weiterhin ist es eine Anmaßung des Gerichtes, über die Wahrnehmung anderer zu befinden... Sind das etwa Hellseher? Von "Objektivität" ist da jedenfalls nichts zu erkennen.

Also Männer tragt lange Haare...

Gruß

terVara (Langhaarträger)

Re: Lange Haare bei Polizisten

Joachim, Wednesday, 01.10.2003, 17:41 (vor 8163 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Lange Haare bei Polizisten von Jörg am 01. Oktober 2003 11:42:25:

wieder mal ein Beispiel dafür, wie GrundGesetze meistens zu Ungunsten von Männer verbogen, verdreht und ignoriert werden und Männer wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden! Frauen dürfen alles in Deutschland und besitzen totale Narrenfreiheit :-((( ! Ich selbst würde bis vor dem EuGH ziehen und Deutschland verklagen!
Ich will viele Fernseh- und Radiosender anschreiben und auffordern darüber zu berichten, wie meiner Meinung nach in Deutschland manche Gerichte den Gleichheitsgrundsatz auslegen, verbiegen, verdrehen und ignorieren! Die Fernsehsender sollten parallel auch dazu eine Umfrage starten, ob nach dem Gleichheitsgrundsatz auch Männer lange Haare bei der Polizei tragen dürfen! Es kann nicht sein, dass Gleichberechtigung eine Einbahnstrasse nur für Frauen ist!

meint Joachim

PS. Was könnte ich als Standardtext den Medien zukommen lassen und massiv auffordern, dass auch Gleichberechtigung für Männer gelten muss?

Es triumphiert das "gesunde Volkemspfinden"

Lars, Wednesday, 01.10.2003, 20:49 (vor 8163 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Lange Haare bei Polizisten von Jörg am 01. Oktober 2003 11:42:25:

Fairer Weise muß man hier anmerken, daß an DIESER Ungleichbehandlung mal nicht die Feministinnen schuld sind, sondern ein männlicher Spießer.

Das "Argument" des Richters, Umfragen würden belegen blabla, läuft in der Konsequenz auf eine Orientierung am "gesunden Volksempfinden" hinaus (Was wäre, wenn Umfragen besagen würden, im Volk gebe es großen Misstrauen gegen rothaarige Personen oder solche mit zusammengewachsenen Augenbrauen!). Ein leitender Gedanke aller modernen Verfassungen ist jedoch, daß der Bürger in der Ausübung seiner individuellen Grundfreiheiten - solange er sie nicht zur Schädigung anderer mißbraucht - NICHT mit dem Geschmack und der Meinung der Mehrheit konform gehen muß.

Hier sollte der Staat dort, wo er selbst Arbeitgeber ist, ein entsprechendes Zeichen setzen. Das Volk hat Anspruch auf Polizisten, die ihren Dienst gründlich und dabei korrekt versehen; aber es hat keinen Anspruch auf Polizisten, die ihm von der Optik her gefallen.

Re: Es triumphiert das "gesunde Volkemspfinden"

Bruno, Thursday, 02.10.2003, 15:23 (vor 8162 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Es triumphiert das "gesunde Volkemspfinden" von Lars am 01. Oktober 2003 17:49:43:

Hallo Lars,

Fairer Weise muß man hier anmerken, daß an DIESER Ungleichbehandlung mal nicht die Feministinnen schuld sind, sondern ein männlicher Spießer.

...das ist doch egal. Ich denke, man muss klar stellen, dass wir gegen die Diskriminierung von Männern sind, egal wer diese verübt. Wir wissen alle zu gut, dass es nicht wenige Männer gibt, die Männer diskriminieren.

Das Gerichtsurteil selbst ist natürlich unglaublich und bestätigt die bei uns schon als selbstverständlich und nicht mehr hinterfragte ambivalente Ansicht von Gleichberechtigung: Frauen dürfen alles machen was Männer machen aber Männer dürfen nicht alles machen was Frauen machen.

Mein Satz:

Gleichberechtigung ist eine tolle Sache. Schade dass sie nur für Frauen gilt.

Unabhängig davon dass hier Männer gegenüber Frauen diskriminiert, es werden auch die archaischen Vorurteile der Betonköpfinnen und Betonköpfe über langhaarige Männer festzementiert. Und das im Jahr 2003.

Gruß

Bruno

Re: Lange Haare bei Polizisten

Martin, Wednesday, 01.10.2003, 21:27 (vor 8163 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Lange Haare bei Polizisten von Jörg am 01. Oktober 2003 11:42:25:

Früher war ich mal neidisch auf die Bundesländer, in denen bereits Frauen bei der Polizei zugelassen waren, weil ich das grundsätzlich reizvoll finde. Natürlich ist das nun längst auch hier der Fall. Jetzt packt mich beim Anblick einer Bullette aber nur noch Wut, weil ich das sofort mit Frauenquote in Verbindung bringe. Dazu kommt noch das wenig Respekt einflössende Äußere mit zum Teil bis zu den Hüften reichenden Haaren in Verbindung mit Bullenkäppi und Uniform. DAS SIEHT SO WAS VON BESCHEUERT AUS! Mindestens genau so imageschädigend wie bei Männern. Wenn überhaupt! Wenn man sich mal das Kopftuchurteil zum Maßstab nimmt, kann hier NUR Gleichbehandlung die Konsequenz sein, so rum oder so rum! Entweder Männer dürfen die heute längst gesellschaftsfähigen langen Haare haben, oder Frauen müssen sie kürzen oder zumindest hoch binden oder -stecken oder -knoten oder was weiß ich. Das ist in Anbetracht des selber gewählten Berufes absolut zumutbar. Zumal lange Haare auch klar die Bewegungsfreiheit und den Blickwinkel einschränken können. Man kann doch nicht einerseits das Rollenklischee durchbrechen (Frauen bei der Polizei) und andererseits konservieren (lange Haare bei Frauen).
Der Verein hat sein Ansehen bei mir längst in den Dreck gefahren. Lange Haare bei Männern können da auch nichts mehr kaputt machen.
Martin

Re: Lange Haare bei Polizisten

Jörg, Wednesday, 01.10.2003, 21:42 (vor 8163 Tagen) @ Martin

Als Antwort auf: Re: Lange Haare bei Polizisten von Martin am 01. Oktober 2003 18:27:33:

Hallo Martin!

Entweder Männer dürfen die heute längst gesellschaftsfähigen langen Haare haben, oder Frauen müssen sie kürzen oder zumindest hoch binden oder -stecken oder -knoten oder was weiß ich. Das ist in Anbetracht des selber gewählten Berufes absolut zumutbar. Zumal lange Haare auch klar die Bewegungsfreiheit und den Blickwinkel einschränken können. Man kann doch nicht einerseits das Rollenklischee durchbrechen (Frauen bei der Polizei) und andererseits konservieren (lange Haare bei Frauen).

Das ist auch meine Meinung.

Wenn Frauen wie Männer leben wollen, dann sollen sie bitteschön auch
die Nachteile eines Männerlebens tragen und nicht nur dessen Vorteile
einstreichen.

Gruß, Jörg

Re: Lange Haare bei Polizisten

Joseph S, Thursday, 02.10.2003, 02:54 (vor 8163 Tagen) @ Martin

Als Antwort auf: Re: Lange Haare bei Polizisten von Martin am 01. Oktober 2003 18:27:33:

Hallo Martin

packt mich beim Anblick einer Bullette aber nur noch Wut, weil ich das sofort mit Frauenquote in Verbindung bringe.

Übertreib mal nicht. Nicht jede berufstätige Frau ist eine Quotenfrau. Gerade bei der Polizei
sind Frauen sinnvoll, wenn z.B. verdächtige Frauen durchsucht werden müssen.

Dazu kommt noch das wenig Respekt einflössende Äußere mit zum Teil bis zu den Hüften reichenden Haaren in Verbindung mit Bullenkäppi und Uniform.

Unterschätze die Kampffähigkeit von Frauen nicht! Die langen Haare stören dabei eigentlich
gar nicht. Die Polizistinnen, die ich auf einem Bahnhof eines Bundesligaanreisewegs gesehen
habe, sahen völlig unabhängig von ihrer Frisur alles andere als schwach aus.

DAS SIEHT SO WAS VON BESCHEUERT AUS!

de gustibus non est disputandum

Wenn man sich mal das Kopftuchurteil zum Maßstab nimmt, kann hier NUR Gleichbehandlung die Konsequenz sein, so rum oder so rum!

Beim Kopftuch kommt allerdings erschwerend das Recht auf freie Religionsausübung dazu.

Entweder Männer dürfen die heute längst gesellschaftsfähigen langen Haare haben, oder Frauen müssen sie kürzen

Da stimme ich sogar ohne Dein folgendes "oder" zu. Allerdings bevorzuge ich klar die erste Möglichkeit.
Auch hier kann man erkennen, wie manche Forderung, die scheinbar selbstverständlich an Männer
gestellt wird, sich klar als abwegig offenbart, wenn man sie in gleicher Weise an Frauen stellt.

Davon, daß Frauen die gleichen Nachteile wie Männer bekommen, haben nur Schadenfrohe etwas.
Besser ist, Männern die gleichen Vorteile wie Frauen zu gewähren.

Das ist in Anbetracht des selber gewählten Berufes absolut zumutbar.

Das sehe ich anders. Angesichts des aktuellen Arbeitsmarktes ist man oft gezwungen, einen
Beruf zu wählen, in dem einem vieles nicht gefällt, weil man keine wirklich andere Möglichkeit
bekommt. Daher finde ich wichtig, daß Arbeitgeber nur so weit Vorschriften machen dürfen, wie
es zur Ausübung der Tätigkeit wirklich notwendig ist. Daß Polizisten Uniformen tragen, ist
sinnvoll, weil ein schnelle Erkennbarkeit dieser Beamten oft ihre Arbeit erleichtert, aber
deswegen müssen sie nicht auch ihre Körper uniformieren.

Zumal lange Haare auch klar die Bewegungsfreiheit und den Blickwinkel einschränken können.

In der Zeit, als ich lange Haare trug konnte ich derartige Einschränkungen nicht beobachten.
Nicht alles, was als männlich gilt, ist deswegen auch praktischer.

Man kann doch nicht einerseits das Rollenklischee durchbrechen (Frauen bei der Polizei) und andererseits konservieren (lange Haare bei Frauen).

Viele können das.

Im übrigen frage ich mich, wie eine Organisation, in der die Freiheit des einzelnen derart
eingeschränkt ist, geeignet sein soll, die Freiheit der Bürger zu sichern. Von Menschen, die
derartigen Einschränkungen unterliegen, daß sie sich nicht einmal die Haare schulterlang
wachsen lassen dürfen, ist schwer zu fordern, daß sie trotz ihrer faktischen Macht deutlich
weiter gehende Freiheiten anderer Menschen respektieren. Genau diese Respektierung erwarte ich
aber von der Polizei. Daher schädigt die Haarlängenvorschrift bei mir das Ansehen der Polizei.
Erschwerend kommt der von Ferdi schon erwähnte Widerspruch mit dem Grundgesetz hinzu.
Viel vertrauenswürdiger erscheint mir eine Polizei, in der die Polizisten Menschen wie du und
ich mit vielen harmlosen Eigenarten sind. Sowas stört bei der Verbrechensbekämpfung nicht.

Wenn die Polizisten persönliche Unterschiede in ihren Gesichtern zeigen, haben sie weniger
Ähnlichkeit mit den gehörnten Tieren, mit denen sie nicht verglichen werden wollen.

Gruß
Joseph

Re: Lange Haare bei Polizisten

Martin, Thursday, 02.10.2003, 14:28 (vor 8162 Tagen) @ Joseph S

Als Antwort auf: Re: Lange Haare bei Polizisten von Joseph S am 01. Oktober 2003 23:54:57:

Hallo Joseph

Übertreib mal nicht. Nicht jede berufstätige Frau ist eine Quotenfrau.

Hab ich auch nicht behauptet. Aber es gibt nunmal bei der Polizei die unsägliche Frauenquote und deshalb ist nicht gesichert, dass eine Bullette, die einem über den Weg läuft, ihren Dienstgrad nur per Wartezeit oder per Leistung erreicht hat, sondern es besteht zumindest ein Restverdacht, dass das Geschlecht eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat. Das heißt, auch eine noch so fähige Frau in dem Verein ist eine potenzielle Quotenfrau. Das ist die logische Folge des Quotenirrsinns

de gustibus non est disputandum

HÄÄÄÄÄÄÄÄÄ?

Beim Kopftuch kommt allerdings erschwerend das Recht auf freie Religionsausübung dazu.

Manchmal beißen sich zwei Rechte, auch Grundrechte. Dann muss man eben abwägen. Das heißt, auch ein Grundrecht hört da auf, wo das Recht eines anderen anfängt. Sonst könnten ja auch Islamisten den Rushdie ("Die Satanischen Verse") umbringen und sich auf freie Religionsausübung berufen. Und ein öffentliches Amt oder das Gebot zur Neutralität vor Schutzbefohlenen kann eine Einschränkung rechtfertigen.

Davon, daß Frauen die gleichen Nachteile wie Männer bekommen, haben nur Schadenfrohe etwas. Besser ist, Männern die gleichen Vorteile wie Frauen zu gewähren.

Logisch. Nur kann es Gründe für diese Nachteile geben. Dann müssen eben alle diese Nachteile ertragen.

... weniger Ähnlichkeit mit den gehörnten Tieren, mit denen sie nicht verglichen werden wollen.

Gehörte Tiere? Quatsch. Was du meinst, sind Stiere bzw. Ochsen. Bullen nennt man die Männchen von Elefanten, Giraffen, Walen und anderen Säugetieren. Die Weibchen dieser Tiere heißen übrigens Kühe. Demzufolge sollte man auch die Weibchen von Polizisten korrekterweise Kühe nennen...

Bis dann,
Martin

Re: Lange Haare bei Polizisten

CnndrBrbr, Thursday, 02.10.2003, 13:36 (vor 8162 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Lange Haare bei Polizisten von Jörg am 01. Oktober 2003 11:42:25:

Hallo Leute,
mal wieder ein Beispiel dafür, wie der Gleichheitsgrundsatz heutzutage ausgelegt wird:

Nein, nicht ausgelegt, sondern zugunsten "gesunden Volxempfindens" gebrochen!
Der bundeswehrübliche "Haarappell" fällt auch darunter.

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