«Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer
Marvin, Saturday, 20.09.2003, 22:28 (vor 8173 Tagen)
«Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer
zum Artikel:
Hier lang!
Re: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer
Joachim, Sunday, 21.09.2003, 00:06 (vor 8173 Tagen) @ Marvin
Als Antwort auf: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer von Marvin am 20. September 2003 19:28:06:
«Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer
zum Artikel:
Hier lang!
Eine Studie für ein Frauenministerium erstellt, das sagt doch schon alles!
Man will jetzt wahrscheinlich Männer noch mehr in die Tasche greifen und das hart erarbeitete Geld manche Frauen schenken, die arbeitscheu sind und lieber auf Kosten des Mannes leben wollen! Deutschland wird immer dreister, unverschämter und männerfeindlicher, seitdem die SPD/Grüne an der Regierung ist!
meint Joachim
Re: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer
Jeremin, Sunday, 21.09.2003, 00:33 (vor 8173 Tagen) @ Joachim
Als Antwort auf: Re: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer von Joachim am 20. September 2003 21:06:41:
Grundsätzlich Zustimmung, aber es gibt auch eine Deutung, einige Erfahrungen im Bekanntenkreis belegen das.
Erstens ist eine Ehefrau, die nicht arbeiten geht, also eine "normale" Ehefrau, für einen Mann ohne Zweifel auch eine finanzielle Belastung, die nach der Scheidung wegfällt.
Zweitens hat die Geschiedene nun keinen "Arbeitssklaven" mehr, der für sie sorgt, sie ist nunmehr selbst verantwortlich. Damit können die wenigsten Frauen umgehen, sie flüchten sich lieber in ein Dasein als Unterhaltsabhängige oder (mangels Bildung, woran natürlich auch der Ex Schuld ist) in Billigberufe. (Kassiererin oder ähnliches)
Nun kann der ExEhemann zusehen, seine Finanzen zu reorganiesieren, was ihm in den meisten Fällen auch gelingt, da Anwälte und Gerichte nicht halb so flexibel und gerissen reagieren können wie ein Mann, der um seinen eigenen Brotkorb kämpfen muß. Ausnahmen sind aber hier nicht selten.
Kurz gesagt, ohne ihre "Führungspersönlichkeit" sacken die Damen ab. Es ist also wie immer und überall. Männer handeln, Weiber jammern.
Klar, dass sie da auf lange Sicht gesehen den Kürzeren ziehen.
Jeremin
Die gehen Schwarz Arbeiten! nt. (n/t)
Markus, Monday, 22.09.2003, 21:27 (vor 8172 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer von Jeremin am 20. September 2003 21:33:32:
Re: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer
Peter, Sunday, 21.09.2003, 00:51 (vor 8173 Tagen) @ Marvin
Als Antwort auf: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer von Marvin am 20. September 2003 19:28:06:
«Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer
Das glaube ich sogar, denn eine Scheidung schädigt materiell die meisten Teilnehmer - Anwälte und Gericht müssen bezahlt werden, jeder braucht eine eigene Wohnung, Wochenendumgang mit Kindern kostet extra Geld. Wie der Forscher allerdings darauf kommt, dass die Hälfte der Männer an Finanzkraft gewinnen, sollte er mal aufzeigen, das glaube ich so nicht.
Wenn allerdings wahr ist, dass Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) sagte:
Die Unterhaltsansprüche minderjähriger Kinder sollten in Zukunft «an erster Stelle stehen». Dabei solle es gleichgültig sein, ob die Kinder aus erster oder aus den folgenden Ehen stammen. Erst danach sollten die «Ansprüche der geschiedenen und der aktuellen Ehefrau folgen»,
dann zweifelt man am Sachverstand der Ministerin. Die vorgeschlagenen Regeln gelten meines Wissens nämlich schon.
Gruß,
Peter
vielleicht hilft das den frauen weiter
hotstepper, Monday, 22.09.2003, 11:24 (vor 8172 Tagen) @ Marvin
Als Antwort auf: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer von Marvin am 20. September 2003 19:28:06:
gefunden in einem unterhalts(un)recht-forum:
Kleiner Scheidungssratgeber für Frauen....
... oder wie ziehe ich die größte Befriedigung aus einer Trennung.
Die nachfolgenden Tips richten sich an Frauen, die nach Entfernung des Ehemannes aus der Familie nicht ausgelastet sind und für den fröhlichen fremdfinanzierten Kaffeklatsch mit GleichgesinntInnen unterhaltsame Themen suchen :)
Alle nachfolgenden Maßnahmen sind auf die Wirksamkeit geprüft und bieten reichlich Gelegenheit noch ausgeschmückt und verbessert zu werden.
1. Das kurz nach der Trennung noch gemeinsame Konto sperren lassen und den Tag drauf per Anwalt überhöhte Unterhaltsforderungen stellen, die dann auf das soeben neu eröffnete Konto zu zahlen seen ist ein guter Einstieg.
2. Alternativ bietet es sich an 2 Wochen lang das Kochen einzustellen und sich das Essen leifern zu lassen, nebenbei einige teure Schönheitsreperaturen am eigenen Auto vornehmen zu lassen und dann im Monat drauf beim Sozialamt ein paar Tränen zu drücken. Bringt ca. 700 Soforthilfe vom Amt und dem zukünftigen Ex viele liebe Briefe.
3. Man bietet dem Ex an sich doch ohne Anwalt über die Hausratsaufteilung zu einigen, da man ja erwachsen sei und das ganze anständig über die Bühne bekommt. Den Umzug legt man dann so dass der Ex garantiert nicht anwesend ist und nimmt bis auf Unmengen von Müll und Schrott (der sich aus wertlosen Restmöbeln einfach herstellen lässt) alles mit. Spart später "anständig" Geld und anständig will man ja sein.
4. Post stellt man am besten immer am Freitag des Umgangswochenendes zu, eine gute Anwältin versteht es die Psot so zu formulieren, dass dem Ex das WE derart verhagelt ist, dass frau nicht befürchten braucht, dass es den Kids zu sehr gefällt.
5. Um das Improvisationstalent das Vaters zu fördern (kommt ja den Kindern auch zu Gute) ruft man den Vater 5 min nach der Abholung der Kindern an, dass die Kinder in 15 min Klassenfest haben und folgende Dinge mitbringen sollen (hier bitte eine möglichst lange Liste beifügen).
6. Alternativ bietet man Sonntag abend an, dass die Kinder bis Montag bleiben dürfen und dass Montag Faschingsfest ist und fährt dann um Mitternacht am Haus vorbei, um sich dann amüsiert zu erkundigen wie denn der Fortschritt bei der improvisierten Kostümerstellung sei.
7. Sollte man im Haus dann doch noch was vergessen haben und nach dem Auszug keinen Schlüssel mehr haben bieten sich kleine Nachbarsjungen an, die ganz arglos durch den Keller ins Haus einsteigen um die Tür zu öffnen :) Schliesslich haben die Jungs ja die nette Frau früher schon oft im Haus gesehen
8. Sollte mal wegen Arbeitslosigkeit das Geld knapp werden, sollte man generös auf Teile der Zahlung vorübergehend verzichten, wenn er dann grad anfängt die fehlenden Beträge nachzuzahlen bietet sich eine Gehaltspfändung beim neuen Arbeitgeber an :) schliesslich soll der ja wissen, wer bei ihm arbeitet.
9. Gern gesehen ist auch den Kinder Trommelfeuerartig jeden Tag dreimal zu sagen, dass die Kinder nicht zum Papa müssen, die Chance dass sie dem Wunsch der Mutter folgen ist gar nicht mal schlecht. Die Tatsache das die Kinder nicht kommen, teilt man dem Vater persönlich nach 100 km Anreise mit, ist doch besser als anonym am Teleefon.
10. Sollten die Kinder trotzdem wollen, dann macht es Freude zum KSB zu gehen und den engagieten Mitarbeitern mit leicht verängstigter Sorge mitzuteilen, dass die Töchter ind die Pubertät kommen und man sich Sorgen mache das der Vater die Kinder immer noch zur Begrüssung in den Arm nimmt. Ein gutes Ergebnis ist ein halbes Jahr Umgangsbeschränkung, mit Glück schafft frau aber auch 2 Jahre Umgangsverweigerung und das schöne ist, dank PKH ists sogar kostenfrei.
11. Sollte der Ex ne neue Familie gründen, dann gehört es sich der NEXT eine Warnung zuzustecken, sie möge auf ihr Kind achten. Frau muss nicht bei der Wahrheit bleiben, schliesslich rechtfertigt Solidarität unter Frauen jede Lüge.
12. Insbesondere auf Dörfern ist es ein besonderer Thrill den Vermieter zu bitten, den Vater und die Kinder im Haus zu beobachten, man muss gar keinen konkrtene Grund haben - lächel - schliesslich reicht es ja darauf hinzuweisen, dass man ja aus den Medien so weiss, wie Väter so sind....
Dies sind natürlich nur einige wenige Vorschläge von vielen weiteren, sie lassen sich beliebig kombinieren :) Aber sie alle helfen die eigene Langeweile zu bekämpfen und zu verhindern das der Ex frau vergisst. Und welche Frau wird schon gern vergessen.
Re: vielleicht hilft das den frauen weiter
Odin, Tuesday, 23.09.2003, 00:12 (vor 8171 Tagen) @ hotstepper
Als Antwort auf: vielleicht hilft das den frauen weiter von hotstepper am 22. September 2003 08:24:17:
Dies sind natürlich nur einige wenige Vorschläge von vielen weiteren, sie lassen sich beliebig kombinieren :) Aber sie alle helfen die eigene Langeweile zu bekämpfen und zu verhindern das der Ex frau vergisst. Und welche Frau wird schon gern vergessen.
Klingt, als hättest Du da Erfahrung 
Was hilft denn uns weiter?
MeckMax, Tuesday, 23.09.2003, 01:35 (vor 8171 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: vielleicht hilft das den frauen weiter von Odin am 22. September 2003 21:12:11:
Seltsame Schlüsse werden da gezogen.....
Die Ergebnisse dieser Untersuchung, oder Studie sind doch vom Ministerium bereits vor gegeben worden. Zudem werden die Herren und Damschaften von eben diesem Ministerium mit 840.000 Deutschen Märkern (so war es auf der Web zu lesen) gesponort pro Jahr.
Das ist bestenfalls in eine Richtung glaubwürdig:
Nämlich den Grund zu haben, noch weitere Einschränkungen auf die Zahlmeister hernieder prasseln zu lassen.
Wer denen noch die Stimme gibt, sollte sich wirklich fragen, warum er das machen will. Denn Glaubwürdigkeit haben die in voller Breite, Höhe und Tiefe verspielt. Ich kann da nur noch verständislos den Kopf schütteln, weil diese Studie nicht das Papier wert ist, auf das sie geschrieben wurde. Aber es wird die Scheuklappenmentalität dieser Regierung und ihrer Steigbügelhalter offenbar. Wer da immer noch glaubt, das die schon richtig liegen, verkennt die Wirklichkeit. Schönfärberei ist da noch die harmlosere Bezeichnung.....
Meint der
MeckMax
http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/hjawww/forsch/wts/index.html
Re: Was hilft denn uns weiter?
hotstepper, Tuesday, 23.09.2003, 14:28 (vor 8171 Tagen) @ MeckMax
Als Antwort auf: Was hilft denn uns weiter? von MeckMax am 22. September 2003 22:35:40:
hallo odin, hallo meckmax,
uns hilft nur konsequente verweigerung weiter. bin scheidungsgeschädigt, arbeite jetzt freiberuflich nur noch soviel, daß ich keine steuern zahlen muß (so etwa plus/minus).
natürlich muß mann seinen lebenstandard einschränken, aber daß muß mann mit vollzeitjob als scheidungsgeschädigter auch (wenn ich mir überlege, daß meine azubis netto genau soviel zur verfügung hatten, wie ich auch).
ich habe jetzt aber wesentlich mehr freizeit, und die gewißheit, quotenwunderland mit meinen steuern nicht weiter zu "fördern".
viele grüße,
hotstepper
Re: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer
Pioneer, Monday, 22.09.2003, 16:19 (vor 8172 Tagen) @ Marvin
Als Antwort auf: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer von Marvin am 20. September 2003 19:28:06:
Ich möchte diese Studie erst einmal vollständig sehen.
Meiner Erfahrung nach sagt ein Professorentitel nicht viel über die Qualität einer Studie aus. Leider ist die Studie nur als Buch erhältlich und nicht im Netz.
Das dem Ergebnis zu Grunde liegende Prinzip ist ja nicht neu, die gängige Interpretion auch:
Wenn Frauen ganz allgemein weniger verdienen (aus den uns bekannten Gründen), dann ist das nach der Scheidung auch nicht anders. Was aber nach der Scheidung anders ist, ist die fehlende Einkommensquelle Mann, einschließlich seiner nicht finanziellen Dienste, die Geld sparen helfen. Von der Vermögensteilung abgesehen, kann die Frau trotz Unterhalt (wenn sie ihn denn bekommt) gar nicht auf dasselbe regelmäßige Einkommen während der Ehe kommen, ohne ernsthaft arbeiten zu gehen (die ausgefallene männliche Rolle übernehmen), was sie aber nicht in dem gleichen Maße kann, da sie nicht so hoch qualifiziert und erfahren ist oder einfach glaubt, andere haben ihr zu helfen - so, wie schon immer.
Vermutlich ist der Unterschied von nur 12% nicht ursächlich in der Scheidung begründet, sondern wirkt nur transitiv über die Scheidung (A ist die Usache und wirkt über B auf C). Frauen sind also vermutlich nicht Scheidungsverlierer, sondern Verlierer, weil sie zu viel beschützt und unterstützt werden, was dazu führt, dass sie mit wackeligen Knien dastehen, wenn sie mal auf eigenen Beinen stehen müssen. Anders ausgedrückt und auf den Punkt gebracht:
Frauen können nur "Scheidungsverlierer" sein, weil sie vorher "Ehegewinner" waren!
Ich hoffe, unsere Ministerin wird nicht auch noch per neuem Gesetz dazu beitragen, dass Frauen auch noch Gewinner nach einer Scheidung bleiben, wenn sie es nicht schon durch die Scheidung geworden sind, was ja auch sehr oft passiert.
Grüße
Pioneer
Re: Studie im Auftrag des BMFSFJ heisst, dass das Ergebnis voher klar ist..
XRay, Tuesday, 23.09.2003, 11:57 (vor 8171 Tagen) @ Marvin
Als Antwort auf: «Focus»: Frauen sind laut Studie Scheidungsverlierer von Marvin am 20. September 2003 19:28:06:
... Es würde mich überraschen, wenn bei einer Studie des BMFSFJ nicht die vorgefasste Meinung bestätigt würde..
Re: Studie im Auftrag des BMFSFJ heisst, dass das Ergebnis voher klar ist..
Norbert, Tuesday, 23.09.2003, 12:39 (vor 8171 Tagen) @ XRay
Als Antwort auf: Re: Studie im Auftrag des BMFSFJ heisst, dass das Ergebnis voher klar ist.. von XRay am 23. September 2003 08:57:37:
... Es würde mich überraschen, wenn bei einer Studie des BMFSFJ nicht die vorgefasste Meinung bestätigt würde..
Hi
Nun, alle Studien zu diesem Thema hatten ein 'Problem':
Die Gewalt von Frauen wurde ebenso sichtbar.
Selbst bei einseitig vergebenen Suchkriterien.
Auch wenn einige Leute dieses nicht wollten.
Gerade deshalb sind solche Einseitikeiten Unsinn, da zwei Studien zum gleichen Umfeld die gleichen Befragungen haben müssen.
Und nicht wirklich solche Unterschiede bei der Faktenlage aufzeigen werden.
Die Interpretationsversuche dazu allerdings schon.
Aber dieses ist dann eine andere Thematik.
Und dort werden sich die Diskussionen entzünden.
Allerdings wird es immer stärker klar, die alleinige Diskkussionshoheit der FeministInnen in diesem Bereich, ist diesen verloren gegangen.
Und sie werden es nicht wieder erobern können.
Der Widerstand ist dafür inzwischen zu groß geworden.
Gruß
Norbert