Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Heute im Schwaebischen Tagblatt: Anna Diamantopoulou

Andreas, Thursday, 18.09.2003, 13:25 (vor 8176 Tagen)

Mal wieder Neuigkeiten aus dem Blaetterwald. Die boesen Maenner sind natuerlich an allem schuld.

http://www.tagblatt.de/?objekt=ST&id=35992

Und warum machen so wenige Frauen Karriere...

Frank, Thursday, 18.09.2003, 14:16 (vor 8176 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Heute im Schwaebischen Tagblatt: Anna Diamantopoulou von Andreas am 18. September 2003 10:25:54:

... in der EU-Kommission und anderswo? Weil es ihnen vielleicht an Kompetenz mangelt?

"Der Durchschnittsverdienst weiblicher Mitarbeiter, so rechneten es Europas Statistiker gerade vor, liegt in der gesamten Gemeinschaft immer noch 16 Prozent unter dem der Männer."

Die Gründe dafür sind längst bekannt. Mit gewollter Frauendiskriminierung haben sie allesamt nichts zu tun.

"Die studierte Ingenieurin, selbst Ehefrau und Mutter eines zehnjährigen Sohnes, will das ändern, wohlwissend, dass Frauen in der Wirtschaftskrise die ersten Opfer sind. "

Wie bitte?!? Man sollte ihr mal Statistiken über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland seit Anfang der 90er-Jahre, getrennt nach Geschlechtern, zuschicken.

"Und sie geht noch weiter: ihr Stab bastelt bereits an einer neuen Direktive, die jede Art von Diskriminierung unterbinden und Gleichbehandlung in allen Lebensbereichen vorschreiben soll."

Womit natürlich die Diskriminierung und Gleichbehandlung von Frauen gemeint sein dürften. Oder will sie etwa auch dafür sorgen, dass deutsche Scheidungsväter demnächst mehr Rechte haben? lol

"Vorgeschlagen hatte sie, die serienmäßige Abbildung praller Brüste zu unterbinden und sexistischen Werbespots Einhalt zu gebieten. Mit der Degradierung von Frauen zum Sexualobjekt müsse Schluss sein."

Mit der Degradierung von Männern folglich nicht.

"So viel Gegenwind blieb nicht ohne Wirkung: Anna Diamantopoulou ist etwas kleinlauter geworden. Auf dem Weg zu ihrer Anti-Diskriminierungsrichtlinie gäbe es noch viele rechtliche und ökonomische Klippen zu überwinden, räumte sie jetzt vor der Frauenrechts-Kommission des Europaparlaments ein."

Immerhin ein Hoffnungsschimmer. Mit solchen Bekundungen wird erfahrungsgemäß des öfteren das eingeleitet, was man als Beerdigung dritter Klasse von politischen Vorhaben bezeichnet.

Re: Und warum machen so wenige Frauen Karriere...

Manfred, Thursday, 18.09.2003, 23:47 (vor 8175 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Und warum machen so wenige Frauen Karriere... von Frank am 18. September 2003 11:16:19:

...Und warum machen so wenige Frauen Karriere?

Ein anderer Punkt dürfte sein, dass das über den grünen Klee gelobte X Chromosomenpaar die Damen in der Mittelmäßigkeit gefangen hält.

Gruß,
Manfred

Re: Heute im Schwaebischen Tagblatt: Anna Diamantopoulou

Joseph S, Saturday, 20.09.2003, 00:26 (vor 8174 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Heute im Schwaebischen Tagblatt: Anna Diamantopoulou von Andreas am 18. September 2003 10:25:54:

Hallo,

"Das mindestens rechnete der Sozialkommissarin gerade eine Expertin der Europäischen
Versicherungswirtschaft vor."

Das war strategisch klug von der Vericherungswirtschaft, eine Expertin die Unsinnigkeit
dieser Vorschläge vorrechnen zu lassen. Es ist nicht schwer sich vorszustellen, mit welchen
Argumenten die Sozialkommissarin den Argumenten eines männlichen Experten begegnet wäre.

Gruß
Joseph

... weil sie zu faul sind !

Sven, Sunday, 21.09.2003, 14:40 (vor 8173 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Und warum machen so wenige Frauen Karriere... von Frank am 18. September 2003 11:16:19:

... in der EU-Kommission und anderswo? Weil es ihnen vielleicht an Kompetenz mangelt?
"Der Durchschnittsverdienst weiblicher Mitarbeiter, so rechneten es Europas Statistiker gerade vor, liegt in der gesamten Gemeinschaft immer noch 16 Prozent unter dem der Männer."
Die Gründe dafür sind längst bekannt. Mit gewollter Frauendiskriminierung haben sie allesamt nichts zu tun.
"Die studierte Ingenieurin, selbst Ehefrau und Mutter eines zehnjährigen Sohnes, will das ändern, wohlwissend, dass Frauen in der Wirtschaftskrise die ersten Opfer sind. "
Wie bitte?!? Man sollte ihr mal Statistiken über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Deutschland seit Anfang der 90er-Jahre, getrennt nach Geschlechtern, zuschicken.
"Und sie geht noch weiter: ihr Stab bastelt bereits an einer neuen Direktive, die jede Art von Diskriminierung unterbinden und Gleichbehandlung in allen Lebensbereichen vorschreiben soll."
Womit natürlich die Diskriminierung und Gleichbehandlung von Frauen gemeint sein dürften. Oder will sie etwa auch dafür sorgen, dass deutsche Scheidungsväter demnächst mehr Rechte haben? lol
"Vorgeschlagen hatte sie, die serienmäßige Abbildung praller Brüste zu unterbinden und sexistischen Werbespots Einhalt zu gebieten. Mit der Degradierung von Frauen zum Sexualobjekt müsse Schluss sein."
Mit der Degradierung von Männern folglich nicht.
"So viel Gegenwind blieb nicht ohne Wirkung: Anna Diamantopoulou ist etwas kleinlauter geworden. Auf dem Weg zu ihrer Anti-Diskriminierungsrichtlinie gäbe es noch viele rechtliche und ökonomische Klippen zu überwinden, räumte sie jetzt vor der Frauenrechts-Kommission des Europaparlaments ein."
Immerhin ein Hoffnungsschimmer. Mit solchen Bekundungen wird erfahrungsgemäß des öfteren das eingeleitet, was man als Beerdigung dritter Klasse von politischen Vorhaben bezeichnet.

powered by my little forum