Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Rote Männer Info Nr. 55

Odin, Tuesday, 16.09.2003, 15:04 (vor 8178 Tagen)

RoteMänner!
Latin Lovers und Misterbombastics!

"Bild am Montag", Insidern als "Der Spiegel" bekannt, singt Epiloge auf
"den Mann": "Als Fötus sind sie empfindlicher, in der Schule scheitern
sie häufiger, sie neigen zu Gewalt und Kriminalität, und sie sterben
früher: Sind Männer die Mangelwesen der Natur? Nun offenbaren auch noch
die Biologen: Das Y-Chromosom ist ein Krüppel, der Mann dem Untergang
geweiht." Wenn sie damit das windelweiche Geeiere meinen würden, mit dem
sich die heutigen Männer für vermeintliche 500.000 Jahre Patriarchat
selbst glauben demütigen zu müssen, könnte man so ein Untergangsgefasel
wenigstens noch witzig finden! Wer diesen "Spiegel" kauft, ist selber
schuld! http://www.spiegel.de/spiegel/ Was dort lesenswert ist, steht
nämlich auch online:

"Helga Sophia Goetze wurde 1922 geboren, heiratete mit 20 einen
Bank-Prokuristen, hatte mit ihm sieben Kinder und keinen einzigen
Orgasmus. 1968 lernte sie im Urlaub auf Sizilien einen Italiener namens
Giovanni kennen, der sie sexuell erlöste und ihr bewusst machte, was sie
bis dahin versäumt hatte. 1973 hatte Helga Sophia Goetze ihren ersten
TV-Auftritt (,Hausfrau sucht Kontakte'), danach erschien sie öfter
uneingeladen in diversen Shows, wo sie ihre voluminösen Brüste entblößte
und ,ficken, ficken, ficken' rief." So beginnt Henryk M. Broders
ausgesprochen fulminante Besprechung des Jahrhundert-Ouvres "Ungelogen"
von Nadia Abd El Farrag über die "Welt der reichen Prolls".
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,264964,00.html

Die Stiftung Warentest hat ermittelt, dass die deutschen Sozialämter
Unterhaltspflichtige regelmäßig bescheißen. Ob's der mangelnden
Kompetenz der Mitarbeiter oder bereits einem quasi-kriminellen Vorsatz
geschuldet ist, dürfte die Betroffenen kaum interessieren: Wer eine
Forderung vom Sozialamt im Zusammenhang mit seiner Unterhaltspflicht
bekommt, tut gut daran, sich SEHR genaue Kenntnisse anzueignen - oder
auch einen qualifizierten (!) Rechtsanwalt zu bemühen. Bloß diese haben
oft für solche Kleinigkeiten keine Zeit, die kaum Geld einbringen. Der
Beitrag in der Septemberausgabe von "Test" - leider nicht online -
bezieht sich zwar auf diejenigen, die für ihre Sozialhilfe beziehenden
Eltern unterhaltspflichtig sind. Doch die Erfahrungen unserer Redaktion
belegen, dass unterhaltspflichtige Scheidungsmänner und Trennungsväter
in gleicher Weise verarscht werden. Beliebt ist das Spiel, das hälftige
Kindergeld, das einem Vater beim Kindesunterhalt angerechnet wird, beim
Ehegatten- oder Betreuungsunterhalt als Einkommen zu bewerten und wieder
einzusacken - rechtswidrig! Aber da sich viele arme Schweine dagegen
nicht zu Wehr setzen - sei es aus Resignation, aus Unwissen und sei es
weil sie sich anwaltlichen Rat nicht leisten können - macht Vater Staat
einen satten Schnitt. Als Strauchdieb!

"Frau befürwortet, da Niederlage gesichert" - Ziemlich treffend
kommentiert die "Zeit", wie sich unser aller Bundeskanzler als
Deutschlands erster Feminist geriert. "Wer immer für die SPD kandidieren
wird, Mann oder Frau, weiß, dass dies nach aller praktischen Vernunft
eine bloße Zählkandidatur bleiben wird. Also: Warum dann nicht eine
Frau? Selbst wenn sie verlöre - Schröder hätte immerhin gewonnen, und
sei es nur die - zugegebenermaßen naive - Zustimmung gewisser Wähler-
und Funktionärinnen." Na und? Wo steht denn, dass in diesem Land nur
Männer verarscht werden dürfen?
http://www.zeit.de/2003/37/leicht_08_09

Die "taz" erschreckte uns mit der Meldung "Glos findet zwei Frauen
Spitze": http://www.taz.de/pt/2003/09/10/a0092.nf/text Sollte der
vierkantige CSU-Stratege ins lasterhafte Lager der Polygamisten
übergelaufen sein? Für eine entspanntere Politik könnte dies hilfreich,
vielleicht aber auch das Gegenteil sein. Aber nichts dergleichen: Der
bayerische Hulk meinte nur, es könne durchaus eine Bundespräsidentin und
eine Bundeskanzlerin GLEICHZEITIG geben. Warum auch nicht? Schröder und
Rau sind ja auch beide Männer. Auf den ersten Blick jedenfalls. - Und
außerdem hat jetzt auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg eine weibliche
Doppelspitze: http://www.taz.de/pt/2003/09/10/a0176.nf/text Das Ende
von 5000 Jahren Unterdrückung der Frau im Rundfunkwesen?

Keineswegs, stellt Barbara Sichtermann fest und stellt die
"Dienstagsfrage": Kerner oder Maischberger? "Man sollte dienstags um 23
Uhr unbedingt Maischberger einschalten, denn Kerner, der ihr im ZDF um
22 Uhr 45 Konkurrenz macht, läuft auch noch an anderen Wochentagen, und
beide Talktalente sind zu verschieden, als dass man sich eines entgehen
lassen dürfte." Quotendenken subtil:
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/11.09.2003/737416.asp
Oh krude Logik, oh brutalstmögliche Konsequenz! Warum sollen sich die
Zuschauer nicht einfach das ansehen, was sie wollen? Die professionelle
Fernsehberaterin Sichtermann weiß, dass der Durchschnittstrottel ein
Gewohnheitsglotzer ist. Und weil das bei uns auch so ist, sind wir
zutiefst erleichtert, dass Harald Schmidt endlich seine Sommerpause
beendet hat, wodurch uns die Frage "Kerner oder Maischberger" ohnehin
nur verständnisloses Kopfschütteln entlockt!

Einmal, ja einmal sind nicht die Männer die Blöden. Schon wieder in der
"Zeit", die uns neulich viel Anlass zur Freude gab: "Gier frisst Hirn"
heißt ein Beitrag über eine neue Konjunktur bei sogenannten
Pyramidenspielen: "Vor allem Frauen lassen sich von der Aussicht auf
schnellen Gewinn zum Mitmachen verführen.(...) Abseits männlicher
Prinzipien wie Profit und Konkurrenz, so ihr Credo, helfen Frauen sich
gegenseitig, zu Geld zu kommen und ihre Träume zu erfüllen, indem sie
schenken." Und wie sie genau damit auf die Plautze fallen, lest ihr
hier: http://www.zeit.de/2003/37/G-Schenkkreise

Ist da etwa ein RoteMännerRedakteur bei n-tv untergekommen? Oder
kopieren die jetzt unseren Schreibstil? Sehr erfreulich: Der Einfluss
wächst. Darum lesen wir solche Meldungen nicht mehr nur in diesem
vergnüglichen Periodical, sondern zukünftig gerne auch auf anderen
Kanälen: "Frauen denken nur an Sex - Eine Trendwende vollzieht sich
langsam, aber sicher. Damit das am so genannten ,starken Geschlecht'
(womit nicht ganz nachzuvollziehender Weise immer noch die Männer
gemeint sind) nicht vollkommen unbemerkt vorüber zieht, hier ein kleiner
Hinweis: Zwei Drittel aller Frauen denken laut einer Umfrage oft an Sex.
Während bislang Männer als das aktivere Geschlecht gegolten hätten,
sieht das ,Journal für die Frau' in den Ergebnissen seiner Studie eine
,deutliche Trendwende'. 86 Prozent der deutschen Frauen sagten ,Sex ist
pure Lust' (was war es denn vor der Umfrage - Pflicht?) und 81 Prozent
der Befragten empfinden ihn als einen Ausdruck von Liebe (auch schön,
oder?)." http://www.n-tv.de/3181956.html

Friedrich Küppersbusch hat Verständnis für den Teamchef - na welchen
wohl? "Mit dem Abpfiff ein vergeigtes Spiel kommentieren zu müssen, mit
der ersten Hochrechnung die Niederlage zu erklären: ,Ja, gut .' heißt,
sinngemäß übersetzt: ,Weißt du eigentlich, wo du dir dein Mikrofon
hinstecken kannst? Und ahnst du, dass ich das gerne ohne Vaseline
probieren würde?!'" http://www.taz.de/pt/2003/09/10/a0147.nf/text
Stellvertretend für uns alle frönt er hier Gewaltfantasien, die SOOO
auch nicht ganz in Ordnung sind. Aber lustig, gell? Lasst euch keine
Schwachheiten einfallen! Euere Schwiegermütter und andere Nattern
könnten euch glatt als SM-Erotiker bezeichnen. Also gilt auch weiter das
irische Sprichwort, das wir kürzlich ebenfalls in der "taz" lasen: "Wer
einem Schwein mit zwei Köpfen begegnet, sollte besser den Mund halten."

"Neue Frauen braucht das Land!" Unter mehreren Artikeln zu diesem Thema
findet sich auch Arne Hoffmanns Rezension unserer derzeitigen
Lieblingslektüre, Martin van Crevelds "Das bevorzugte Geschlecht", samt
seinem Interview mit diesem sowie seine Vorstellung der deutschen
Männerbewegung und ihrer wichtigsten Anliegen. Inhaltsangabe der
aktuellen Ausgabe: http://www.eifrei.de/Inhalt_37/inhalt_37.html Mann
kann die Zeitschrift "eigentümlich frei" zwar nicht online lesen, aber
schon wegen dieser Ausgabe ist sie vielleicht dem einen oder anderen
wenigstens eins der günstigen Schnupperabos wert, mit denen "eifrei"
wirbt.

Schließlich ein ganz wunderbarer Artikel für und über Väter, die ihre
Kinder nicht kennenlernen konnten, und über ihre Töchter: "Die
Vatersucherin". http://www.taz.de/pt/2003/09/12/a0182.nf/text
Seid gewiss, irgendwann erkennen sie euch!

Heute, liebe Leser, haben wir wieder Lesenswertes zusammengetragen,
wobei auch Michael Naumann, Erich Kästner sowie Wolfgang Wenger als
"Gastautoren" zu Wort kommen:

1. Wenn lausige Rezensentinnen noch lausigere feministische Bücher
besprechen, droht ein hoher Unterhaltungswert. Negative Dialektik hätte
Adorno, der vor einigen Tagen 100 geworden wäre, das genannt.
2. Wenn ein Spitzenjounalist einen grottenlangweiligen feministischen
Roman bespricht, müssen WIR das nicht kommentieren, und dokumentieren
Auszüge aus Michael Naumanns großartiger Auseinandersetzung mit B.
Gowdys literarischer Lust am Leiden.
3. Zweieinhalb Wochen galt es als ausgemacht: Zwei Berliner
Eishockeyspieler sind Vergewaltiger. Eine DNA-Analyse belegt inzwischen
das Gegenteil. "In diesem Fall", so "taz"-Autorin Barbara Dribbusch sehr
zutreffend, habe halt der Rechtsstaat funktioniert...
4. Über Mädchengewalt sollte allmählich auch die frauenbewegte Szene
nachdenken: Ihr fallen nämlich vor allem Mädchen zum Opfer.
5. Wolfgang Wenger sieht seine Pläne für's Alter in Gefahr: Weil sich
ein Mann auf eine Parkbank an einem Kinderspielplatz setzte, wurde er zu
einer Geldbuße verurteilt.
6. Wir enden poetisch und überraschen euch mit Erich Kästner.

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VOM ELEND DER FRAUENPOWER:
"IM ZENTRUM DER MACHT NOCH IMMER NICHT HEIMISCH"

Die "Süddeutsche" stellte uns ein Buch von Barbara Holland-Cunz über
"die neue Frauenfrage und die alten Themen" vor. Dabei scheint es sich
um ein Machwerk von solcher Langeweile zu handeln, dass man sich das
fast nur noch mit einem kompletten Versagen der Rezensentin erklären
kann. Denn wenn das Buch wirklich so plottig ist: Warum hat sie es dann
nicht genüsslich zerschreddert? Wenn es aber gut ist, warum ist dann
diese Besprechung so einschläfernd? (Und was bedeutet Holland-Cunz? Ob
das eine weibliche Variation auf Indiana-Jones ist? Die Tulpenpflückerin
mit der Nilpferdpeitsche?)

Wir erfahren: "In den Machtzentren von Politik, Wissenschaft und
Wirtschaft sitzen mittlerweile auch ein paar Frauen, weitere haben sich
auf den Weg dorthin begeben." Das aber hat nix geändert, weil dies
Frauen sind, "die in den Arenen der Macht angekommen sind, ohne sich
dort heimisch zu fühlen." Das ist sehr bedauerlich und sollte zu der
Frage führen, warum sie dies nicht tun. Dazu könnte einem doch einiges
einfallen. Im Guten wie im Bösen. Aber dieser Rezensentin ist leider gar
nichts eingefallen, also zitiert sie weiter munter die Autorin mit ihrer
grundstürzenden Erkenntnis: "Wenn frau schon nicht richtig dazugehört,
kann sie doch wenigstens etwas über die Funktionsmechanismen von
Herrschaft lernen."

Genau! Geht zu den Männern, da könnt ihr was lernen. Aber was passiert
dann? Werden die dort endlich durchschauten Masterpläne der Macht dann
in geheimen nächtlichen Sitzungen ("Teach-ins" nannte man das in den
Siebzigern!) subversiven weiblichen Guerillatruppen beigebracht? Oder
geht frau dann mit ihrem neu erworbenen Herrschaftswissen selbst in den
Widerstand? Oder wird sie einfach Teil der Herrschaft und belegt damit,
dass es gar nicht um das Geschlecht geht? Keine Antwort. Dabei scheint
dieser Satz von so zentraler Bedeutungslosigkeit zu sein, dass er sogar
zu einem veritablen "Resümee" hochstilisiert wird, zu dem die Autorin
"nach intensiver Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschung zu
Geschlecht und Frauen (gelangt), deren wichtigste Positionen sie in
einem komprimierten Überblick wiedergibt und einordnet." Das scheint uns
nicht gerade der Gipfel der Erkenntnis zu sein, auf dem Holland-Cunz da
angekommen ist - die Frau hat immerhin ein Lehramt an der Uni Gießen (in
dem sie sich vermutlich auch nicht richtig wohlfühlt). So scheint
Holland-Cunz auch eine von diesen nie zufrieden zu stellenden
Nörgel-Tussis zu sein, die überall noch ein Haar in der Suppe finden:

"Wer sich freut, weil Frauen auch außerhalb der skandinavischen Länder
manchen politischen Pflock eingeschlagen und hochrangige Posten besetzt
haben, dem hält Holland-Cunz den lapidaren Hinweis entgegen, dass sich
die Machtzentren von den Nationalstaaten hin zu supranationalen
Organisationen wie der EU verschöben. Dort beherrschten nach wie vor die
Schlipsträger das Geschehen. Das veranlasst die Gießener Professorin zu
dem weiteren Querverweis, dass auch im Erwerbsleben eine Steigerung des
Frauenanteils in einem Beruf ,fast immer einen Niedergang seiner
Bedeutung, seines Ansehens, seines Einflusses' in männerdominierten
Gesellschaften ankündigt."

Nun könnte man daraus auch durchaus schließen: Wo immer Frauen Einfluss
gewinnen, ist es bald vorbei mit der Herrlichkeit. Aber das wäre
wirklich sehr ungerecht, meine lieben Freunde! Denn:

"Der bedenkenträgerische Blick auf die weiblichen Fortschritte beim
Machtkampf der Geschlechter erscheint (...) nicht in jedem Fall
begründet. Beim Richteramt, in der Gynäkologie, im Journalismus haben
sich in modernen westlichen Gesellschaften innerhalb weniger Jahrzehnte
die Verhältnisse deutlich zugunsten der Frauen verschoben, auch wenn sie
die Top-Posten in der Regel noch nicht erreicht haben. Dass diese Berufe
deshalb entwertet sind, kann man kaum behaupten." Vielleicht sollte die
Rezensentin mal die Arbeiten von Heide Oestreich lesen ...

Sie legt nahe, die Autorin Holland-Cunz habe sich vielleicht etwas zu
intensiv mit der Geschichte "der so genannten Frauenfrage" beschäftigt.
Dies habe jedoch ihr Bewußtsein über die Mechanismen der Unterdrückung
geschärft. Das hält sie selbst dann nicht davon ab, ihre eigenen Sinne
auf eindrucksvolle Weise zu entschärfen und offenkundig schwer
beeindruckt weitere Plattheiten als niederschmetternde Einsichten zu
feiern, die Holland-Cunz uns "ins Stammbuch" schreibt:

"'Die Kontinuität der so genannten Frauenfrage ist nicht dem Versagen
der feministischen Bewegung, sondern der Veränderungs-Resistenz
patriarchaler Herrschaft geschuldet', schreibt die Autorin denen ins
Stammbuch, welche die ,Frauenfrage' für erledigt halten."

Ja, dann müssen die RoteMännerInfos wahrscheinlich komplett neu
geschrieben werde. Hat irgendwer eine Ahnung, wie frustrierend das ist?
Man hätte uns das doch wirklich auch sagen können, bevor wir 55 unserer
Magazine fertigstellten!

"Aufschlussreich ist der Blick in die Vergangenheit auch in puncto
Streitkultur. Der sachliche Appell an die Einsichtsfähigkeit der Männer,
ein neutral wirkendes Dickicht an Gleichstellungsregelungen und das
Gender Mainstreaming sind die Mittel, mit denen Frauen heutzutage
Gleichheit und Freiheit erreichen wollen."

Sehr aufschlussreich, wahrlich! Damit wären auch die Frauen "heutzutage"
bei Standards angekommen, die das Zeitalter der Aufklärung (laut
Brockhaus) seit dem 18. Jahrhundert kennzeichnet. Immerhin: Ganz am Ende
registriert auch der Feminismus, dass Geschlechterjustiz im dritten
Jahrtausend nach Christus ein Anachronismus ist: "Erst in jüngster
Vergangenheit wurden ,Täterinnen' als Gegenstand
politikwissenschaftlicher Forschung entdeckt. Ein Abschied von der
Vorstellung, dass Frauen qua Geschlecht die besseren Menschen sind und
vor allem als Opfer von Politik gedacht werden - auch das ist ein
Erkenntnisfortschritt." Und was für einer!
http://www.sueddeutsche.de/sz/literatur/red-artikel2322/

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"EMOTIONALE GROBIANE AUS DER SAHELZONE DER EMPFINDSAMKEIT"

Noch eine Buchbesprechung, die aber weitaus witziger war: Michael
Naumann macht sich in der "Zeit" auf nur mäßig subtile Weise über
Barbara Gowdys Werk "Die Romantiker" lustig:
http://www.zeit.de/2003/37/L-Gowdy Das war so großartig, dass wir es
hier, geringfügig gekürzt, dokumentieren:

Ins Unglück verliebt: Barbara Gowdy verklärt die weibliche Seelenqual
bis zur Schönheit

(...) Warum lieben Frauen eigentlich immer noch die Männer? Die
kanadische Dichterin Barbara Gowdy hat sich dieser Frage in ihrem
ziemlich tränenreichen Liebesroman Die Romantiker nicht wirklich
zugewandt, doch dem - männlichen - Leser stellt sie sich nach der
letzten Seite dieser minutiösen Expedition in die weibliche Psyche mit
derselben Dringlichkeit, die einst Polarforscher gequält haben muss, als
sie am Ziel ihrer Mühsal angekommen waren: Das soll der Südpol sein?
Oder liegt er vielleicht ein paar Meilen weiter nördlich? Ähnlich wie
einst Shackleton und Nansen oder Amundsen und Scott ihre peinlich
genauen Tagebücher über das weiße Nichts führten, hat Barbara Gowdy
einen Atlas der Eislandschaft vergeblicher Gefühle entworfen, und es
steht zu hoffen, dass es kein autobiografisches Werk ist. (...)

Die Erklärungen der Evolutionsanthropologen angesichts weiblicher
Neigung zur maßlosen Hingabe können nicht befriedigen. Es gibt
schließlich keine Säbelzahntiger mehr, gegen die eine Horde bewaffneter
Männer gemeinsam vorgehen muss, um Frauen und Nachwuchs zu retten.
Männer sind für derlei Zwecke heutzutage ziemlich nutzlos. Doch ein
anderer Erklärungsversuch für die verzehrende, an Torheit grenzende
Liebe der Frauen zum anderen, insgesamt doch dümmeren Geschlecht stößt
auf eine mögliche Antwort. Abgesehen von den fortpflanzungstechnischen
Notwendigkeiten, die wiederum von Männern ganz übertrieben betont
werden, beweist sich in der Liebe der Frauen vielleicht ein nicht so
netter Kern aller Menschlichkeit. Nicht irgendeiner Liebe, sondern
vielmehr der entropischen, ziel- und ergebnislosen Liebe schlechthin.
Sie erscheint in Barbara Gowdys sensiblem, jede weibliche Seelenqual
mikroskopisch genau sezierendem Buch nämlich als erhabenste Form der
Herablassung, als spielerischste, mithin grausamste Form von Herrschaft,
die alle männlichen Varianten der libido dominandi bei weitem
übertrifft. Reinste Frauenliebe scheint auch die reinste Form von Rache
an den Männern zu sein, diesen emotionalen Grobianen aus der Sahelzone
der Empfindsamkeiten. Es ist darum ganz normal, dass sie von Frauen -
wie auch in diesem Roman - in aller Ruhe zu Tode gepflegt werden.

Mehr noch, es stellt sich in dem Buch heraus, dass wahre weibliche Liebe
(wie wahrscheinlich auch weiblicher Hass) auf das Objekt der grundlosen
Begierde, auf den Mann in seiner physischen Existenz, durchaus
verzichten kann, als handelte es sich um Dantes flüchtige Beatrice.
Zugegeben - ein unpassender Vergleich. Der Mann, so lernen wir hier,
taugt als abstrakter Katalysator erstaunlich schöner, zugleich lähmender
seelischer Erfahrungen zwischen Glück, Harmonie und endloser
Enttäuschung. Dazu muss er nicht wirklich da sein. Es reicht schon, wenn
die Liebende seine Telefonnummer kennt, ohne ihn jemals anzurufen.

Das ganze Panorama weiblicher Verletzbarkeit, von erschreckendem
Verständnis und erbarmungsloser Barmherzigkeit breitet sich vor dem
Leser (zumindest vor diesem Rezensenten) in der Größe Kanadas aus, dem
Schauplatz des Romans. Die junge Heldin Louise Kirk hängt an einem
Alkoholiker, dem Deutschkanadier Abel Richter, als hätte sie es
versäumt, den Sachbuch-Bestseller der achtziger Jahre zu studieren,
Robin Norwoods "Wenn Frauen zu sehr lieben". Auch Louise liebt zu sehr,
doch am meisten verehrt sie ihr eigenes Leid. In der Dunkelheit ihrer
Entbehrungen leuchtet ein helles Licht: Das ist ihre Fähigkeit, sich
ihrer Liebesenttäuschungen so genau zu erinnern, wie ein ,idiot savant'
fünfzehnstellige Primzahlen hersagen kann.

Als handelte es sich um eine Gerichtsverhandlung, in der so früh wie
möglich mildernde Umstände für die Heldin (,schwere Jugend') vorgestellt
werden, erfahren wir anfangs, dass Louises Mutter eines Tages spurlos
verschwunden ist. Sie hatte keine Lust mehr zum Hausfrauenleben mit
geregeltem Geschlechtsverkehr. Später taucht sie als Matrone in der
Provinz wieder auf, doch da hat der Roman keine Zeit mehr für sie. (...)
Louise also verknallt sich in den Nachbarjungen Abel. (...) Es kommt zu
flüchtigen Berührungen - und schließlich zu einer ungewollten
Schwangerschaft, zu Abtreibung und Trennung von einem inzwischen
erwachsenen Abel, der sich offenkundig selbst nicht schätzt (dafür kann
er sich bei seiner Autorin beklagen), erdrückt von seinen kleinen
musischen Talenten bei fortwährender Antriebsschwäche. Da hilft nur noch
Schnaps. Barbara Gowdy schenkt regelmäßig nach.

Vor der Romangerichtsbarkeit steht Abel dumm herum, mit Verlaub: ein
drucksender Tölpel. So präsentiert ihn die Autorin, und da er ihr
Geschöpf ist, müssen wir ihn hinnehmen, wie er ist. Gerne würde man ihm
zurufen, er solle doch in einen Roman von Robert Stone auswandern, wo
seinesgleichen wenigstens noch in Schießereien oder in Seenot gerät, wie
richtige Männer.

Louise aber liebt und liebt und liebt Abel auf Hunderten raschelnder
Seiten. Seufzend hofft der Leser, dass Unglück vielleicht doch nicht das
höchste Glück auf Erden sei. (.)

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"IN DIESEM FALL" MAL KEINE GESCHLECHTERJUSTIZ

"Promi-Sportler und Starfucker" - Mit einem annehmbaren Kommentar zu dem
vermeintlichen Vergewaltigungs-Skandal um zwei Spieler der Berliner
"Eisbären" überraschte uns Barbara Dribbusch in der "taz" vom 12.
September. Gewissenhafte Leser kennen sie längst aus unseren früheren
Ausgaben als gelegentlich uninspiriert bramarbasierende
Frauenunterdrückungs-Journalette. Indes, wenig lassen wir uns so gerne
gefallen wie eine angenehme Überraschung:

"Wenige Themen werden so großformatig durch die Presse gejagt wie
Vergewaltigungsvorwürfe gegen Prominente. Umso mehr, wenn es sich bei
den Verdächtigen um Profis in der angeblich ,härtesten Sportart der
Welt' handelt, die offenbar jedes Maß verloren und sich in Schweden über
eine 20-Jährige hermachten.(...) Die Geschichte der Frau ist nicht
belegbar. Vielleicht wurde sie sogar von den Eishockeyspielern nach
einer Kurzbekanntschaft unfreundlich behandelt und wollte sich rächen,
mutmaßt die Boulevardpresse jetzt. Es sind diese zwei Geschichten, die
den Fall interessant machen. Sie zeigen die ambivalenten
Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern heutzutage. Immer noch
werden in der Öffentlichkeit Bilderketten gepflegt, die ein antiquiertes
Männerbild transportieren: Bullige Männer plus Sport mit hohem
Rempelfaktor gleich Machotum. Da kann die sexuelle Gewalt wohl nicht
mehr fern sein! Doch das Bild ist ambivalent. Die jungen weiblichen Fans
der ,Eisbären' betonen, dass sie gerade von der Härte dieser Sportart
fasziniert sind. Es waren auch weibliche Fans, die mutmaßten, das
Mädchen habe wohl freiwillig mitgemacht beim Kontakt mit den Sportlern.
Gegenüber der Geschichte der prominenten Sportler, die sich alles
nehmen, was sie wollen, steht also die Geschichte von Mädchen, die sich
heranschmeißen an Prominente oder sich gar bewusst schwängern lassen, um
ein bisschen was von deren Status oder Geld abzubekommen. ,Starfucker'
heißen diese Frauen." http://www.taz.de/pt/2003/09/12/a0197.nf/text

Erfreulich zu sehen, dass die Fähigkeit, zwei Seiten zu betrachten, bei
Frau Dribbusch noch nicht ganz abgetötet ist. Aber über zweieinhalb
Wochen galten die beiden Spieler als Täter, selbst ihr eigener Verein
hatte sie suspendiert. Keine Unschuldsvermutung, nirgends! Schließlich
hatte man es ja mit Männern zu tun. Also Täter! Und das dachte sich wohl
auch die junge Dame, die sie angeschwärzt hat. Wird schon schiefgehen,
bei dieser geschlechtsspezifischen Konstellation. Und es ging schief.
Das Herzchen muss nun - hoffentlich - wegen seiner falschen
Beschuldigung mit ernsten Konsequenzen rechnen. So kann es auch kommen,
wenn man sich seiner Sache, pardon: seines Geschlechts, zu sicher ist.
Am Ende landet frau selbst im Knast. Der Besuch, der einem dort einmal
die Woche zuteil wird, hinterläßt dann in der Regel wenigstens keine
DNA...

Vergewaltigungs- und Missbrauchsvorwürfe gehören zu den widerlichsten
Waffen bei weiblichen Rachefeldzügen gegen Männer. Gleichzeitig werden
sie gerne benutzt, weil sie vor allem mit gebührendem Abstand sowieso
nicht mehr beweisbar - und damit auch nicht mehr widerlegbar sind! Und
dann bleibt jedenfalls immer was hängen, wie schon unsere vornehmen
Lateiner wußten: Semper aliquid haeret. Wenn frau aber einen
NACHWEISBAREN Fehler macht, und die kriminelle Denunziation auffliegt,
kann selbst eine Frau Dribbusch das Hohelied auf Justizia singen: "In
diesem Fall lässt sich jedenfalls sagen: Es gibt zwar männliche und
weibliche Vorverurteiler, aber keine weibliche oder männliche Justiz.
Und das ist ein Glück."

Wohlgemerkt: In diesem Fall! Aber die Damen, die es auch weiterhin
versuchen, sollten sich nicht zu sicher fühlen. Sonst kriegt wenigstens
einige von ihnen doch noch der Beelzebub. Und es bleibt dabei: Das
größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
(Hoffmann v. Fallersleben)

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MÄDCHENGEWALT:
MANGELHAFTE UNTERSTÜTZUNG VON NORMALBIOGRAPHIEN

Mädchenbanden schlagen immer öfter zu. Darauf werden auch die
ideologischen Protagonistinnen der besonders rabiaten Form von
Frauenpower nicht besonders stolz sein. Denn ebenso wie die Opfer von
männlichen Jugendbanden in der Regel Jungen sind, sind die Opfer dieser
schlagfreudigen Mädchenbanden sind in erster Linie Mädchen.

"Der Fall der 16 Jahre alten Liliana M. aus Schnelsen, die mit 17
anderen Jugendlichen die 15 Jahre alte Maike G. krankenhausreif schlug -
jetzt kommen immer neue Details ans Tageslicht. Schon im Juni hatte eine
Frau aus Schnelsen Liliana M. wegen Körperverletzung angezeigt. Das
Mädchen, die auch ,Killer-Lilly' genannt wird, hatte ihrer Tochter Jenny
(damals 17) das Nasenbein gebrochen. Gestern ein weiterer Fall von
brutaler Mädchengewalt: Auf der Veddel überfiel eine Mädchenbande eine
Zwölfjährige und raubte sie aus. Jetzt fordern Politiker auf Grund der
Häufung solcher Taten Konsequenzen."
http://www.abendblatt.de./daten/2003/09/09/205856.html

Schon fordert ein dynamischer CDU-Nachwuchspolitiker "mehr Hilfsangebote
für Mädchen". Das ist wahrscheinlich genau das, worauf "Killer-Lilly"
schon die ganze Zeit gewartet hat! Das Herumdoktern an den Symptomen und
Krankheitsbildern, es will nicht enden. Aber um normale Jugendbiografien
zu fördern, müsste man sich womöglich auch mal mit den allenthalben
weggebissenen Vätern beschäftigen; mit den Ursachen der Unzufriedenheit
ewig nörgelnder Mütter, die ihre Kinder aus dem Haus ekeln; und mit dem
Mangel an ganztägiger Betreuung in Kitas und Schulen - wogegen immerhin
langsam, sehr langsam, hoffentlich nicht zu langsam, etwas getan wird.

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ÜBER GÜNTER KAUFMANN, TAUBEN UND PARKBÄNKE
(von Wolfgang Wenger, http://www.majuze.de Männer- und Jungenzentrale in
Rosenheim)

Der Schauspieler Günther Kaufmann gesteht in zwei Verhandlungen einen
Mord an seinem Steuerberater (und Freund), wird verurteilt und dann
stellt sich raus, daß er's nicht war. Eine Meldung in Bayern5 vermutet,
er wolle "die Ehre seiner Frau schützen". Diese hatte mit einem der
Täter ein Verhältnis und hatte die Tat angestiftet. Soll man da weinen
oder lachen? Ist Günther Kaufmann noch zu retten? Macht das uns Männer
ein wenig liebenswerter, wenn wir immer noch dazu neigen, uns für unsere
Familie, Frau und Kind, aufzuopfern? Obwohl doch seit Jahrzenten
"Männer" gleichbedeutend sind mit Gewalttäter, Kinderschänder,
Vergewaltiger - und noch Schlimmerem!

Dazu paßt, daß jüngst in München ein Mann zu 75 Euro Strafe verurteilt
wurde, weil er auf einer Parkbank saß. Das Schlimme daran (und jetzt
setzt euch ob des Frevels!), die Parkbank steht an einem
Kinderspielplatz! Das Monster versuchte sich rauszureden, er wollte sich
den Spielplatz ansehen, weil er am folgenden Wochenende mit seiner
Tochter selbst hierher kommen wollte. Auch das noch! Die eigene Tochter
beim Spielen beobachten. Abartig! Ihr glaubt das nicht? Ich habs auch
nicht geglaubt und mich extra nochmal bei der Zeitung erkundigt.
http://www.ananova.com/news/story/sm_807090.html?menu=news.quirkies

Jetzt muß ich mir für mein Alter was Neues überlegen. Es wäre so schön
gewesen: Mit 70 auf einer Parkbank sitzen, den Kindern beim Spielen
zusehen, von der eigenen Kindheit zu träumen. Aber das wird teuer. Man
richtet am besten einen Dauerauftrag ein. Ob die Rente dafür reicht?
Wenn ich Pech habe, ist gerade Sodomie aktuell, wenn ich alt bin. Dann
wird' ich verhaftet, weil ich Tauben füttere.

***********************************************************

Wir bleiben poetisch: Zum Abschluss des Sommers wollen wir ein Gedicht
aufsagen, weil hier noch ein wenig Platz ist, und weil wir euch dies
schon lange mit auf den Weg geben wollten. Eugen Prinz, Autor des
"Handbuchs für Männer in den Zeiten von Aids und Feminismus", hat uns
drauf gebracht:

Sogenannte Klassefrauen

Von Erich Kästner

Sind sie nicht pfui teuflich anzuschauen?
Plötzlich färben sich die ,Klassefrauen',
weil es Mode ist, die Nägel rot!
Wenn es Mode wird, sie abzukauen
oder mit dem Hammer blauzuhauen
tun sie's auch. Und freuen sich halbtot.

Wenn es Mode wird, die Brust zu färben
oder, falls man die nicht hat, den Bauch...
Wenn es Mode wird, als Kind zu sterben
oder sich die Hände gelbzugerben
bis sie Handschuhn ähneln, tun sie's auch.

Wenn es Mode wird, sich schwarzzuschmieren...
Wenn verrückte Gänse in Paris
sich die Haut wie Chinakrepp plissieren...
Wenn es Mode wird, auf allen vieren
durch die Stadt zu kriechen, machen sie's.

Wenn es gälte, Volapük zu lernen
und die Nasenlöcher zuzunähn
und die Schädeldecke zu entfernen
und das Bein zu heben an Laternen -
morgen könnten wir's bei ihnen sehn.

Denn sie fliegen wie mit Engelsflügeln
immer auf den ersten besten Mist.
Selbst das Schienbein würden sie sich bügeln!
Und sie sind auf keine Art zu zügeln,
wenn sie hören, dass was Mode ist.

Wenn's doch Mode würde zu verblöden!
Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
Wenn's doch Mode würde, diesen Kröten
jede Öffnung einzeln zuzulöten!
Denn dann wären wir sie endlich los.

Wahre Poesie! Wir hoffen, ihr hattet ein paar Erleuchtungen, die euere
Laune gehoben haben. Lasst euch nicht unterkriegen!

Euer RedManAlex
(16.09.03)

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dafür, dass diese nicht durch einen Vulgärfeminismus diskreditiert und
beeinträchtigt wird, wie er in allen relevanten linken Parteien
inzwischen starke Positionen erobert hat. Beiträge, Anregungen, Hinweise
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