Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Rote Männer Info 54

Odin, Wednesday, 03.09.2003, 14:42 (vor 8191 Tagen)

Mit etwas Verspätung :-)

RoteMänner!
Lovesanes und Insanes!
Würmer und Viren! (...hatten wir gerade)

Gewalt ist bei Jungen angeboren, Mann kann nicht anders! So berichtete
es die "Berliner Morgenpost" am 13. August unter Berufung auf eine "neue
britische Studie".
[link=http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/aus_aller_welt/story622502.html" target="_top]http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/aus_aller_welt/story622502.html[/link]
Unwillkürlich fragt man sich, warum das dann so verwerflich sein soll -
wo es doch genetisch völlig normal ist! Wer zeiht denn den Löwen der
Untat, wenn er das anmutige Zebra reißt? Der Weiße Hai gar, das
Pandämonium unserer Albträume ob seiner unbefangenen Neigung zum Töten,
soll unter Artenschutz gestellt werden. Und wir? Wir sollen uns wegen
unserer natürlichen Neigung zum Metzeln, Schänden und Knochenbrechen
grämen? "Ach was!", legt jetzt diese wunderbare neue Studie nahe.

Doch halt! Dieselbe Untersuchung des Instituts für Jugend und
Kriminalität in Edinburgh von sage und schreibe 4300 Jugendlichen hat
interessanter Weise auch herausgefunden, dass Jungen aus ihrer
gewalttätigen Phase "herauswachsen", Mädchen jedoch ihre Aggressionen
ins Erwachsenenalter mitnehmen. Schau mal einer an!

Einen Beleg dafür bot kürzlich eine Autofahrerin, die, so die
"Süddeutsche", "völlig ausrastete": Die 39-jährige Münchnerin habe sich
so darüber geärgert, dass ihr Auto zugeparkt war, dass sie die Fassung
verlor und mitten in Schwabing tumultartige Szenen aufführte. "Ich mache
euch fertig," soll sie die Passanten angebrüllt haben, die sie
schließlich überwältigen mussten.
[link=http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/985/15970/" target="_top]http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/985/15970/[/link]

Die "Lebenswege lesbischer Frauen" findet die nordrhein-westfälische
Landesregierung und ihre Frauen- und Familienministerin Birgit Fischer
derartig interessant, dass sie ihnen eine eigene Ausstellung widmet, die
man auch im Internet bestaunen kann:
[link=http://www.mfjfg.nrw.de/familie/lesbschwu/lebenswege_lesbischer_frauen/index.htm" target="_top]http://www.mfjfg.nrw.de/familie/lesbschwu/lebenswege_lesbischer_frauen/index.htm[/link]
Die sind inzwischen offenbar komplett bescheuert, die Sozis in NRW! Um
den totalen Willen zur Emanzipation in jeder Hinsicht zu beweisen,
werden sie womöglich - nein: ganz bestimmt! - demnächst eine weitere
Ausstellung machen: Frauen mit Schweißfüßen - und wo sie damit
hingingen.

Die iranischen Frauen sind empört, weil die Ayatollahs die vom Parlament
beschlossene juristische Gleichberechtigung wieder kassiert hat. Wir
finden übrigens, dass diese Empörung durchaus nachvollziehbar ist!
"Warum soll das Blutgeld (Zahlung an die Familie eines Ermordeten) einer
Frau halb so viel wert sein, wie das eines Mannes? Warum kann der Mann
seine Frau ohne jede Begründung verstoßen wann immer er will, und warum
bleibt nach der Scheidung das Sorgerecht bei Vätern?" fragt eine
Frauenrechtlerin. [link=http://www.taz.de/pt/2003/08/14/a0069.nf/text" target="_top]http://www.taz.de/pt/2003/08/14/a0069.nf/text[/link]
Wenn euch das irgendwie vertraut vorkommt: In Europa (und Amerika) ist
das geschlechterpolitisch genau umgekehrt. Eine Frau wird für einen Mord
in der Regel kaum zur Hälfte der Strafe eines Mannes verdonnert, sie
kann sich ohne jede Begründung scheiden lassen, ihren Exgatten
genüsslich ruinieren, und bekommt in 90 Prozent der Fälle das alleinige
Sorgerecht - WENN noch ein alleiniges Sorgerecht festgelegt wird!
Bekommt sie es aber in Einzelfällen mal nicht, so schreibt Anita
Heiliger sofort ein ihr gewidmetes und mit Bundesmitteln gefördertes
Buch darüber, dass Familiengerichte, Jugendämter, ja das ganze neue
Kindschaftsrecht angeblich das Kindeswohl mit Füßen treten.

Es tut sich aber was: "Männerärzte braucht das Land", verbreitete die
Deutsche Presseagentur jüngst.
[link=http://www.taz.de/pt/2003/08/13/a0073.nf/text" target="_top]http://www.taz.de/pt/2003/08/13/a0073.nf/text[/link] Und in der "taz" vom 22.
August lasen wir zum Thema häusliche Gewalt diesen erfreulichen
Leserbrief: [link=http://www.taz.de/pt/2003/08/22/a0122.nf/text" target="_top]http://www.taz.de/pt/2003/08/22/a0122.nf/text[/link] Und der
Beitrag, auf den dieser Brief sich bezog, gehört in der Tat zu den
journalistischen Arbeiten, die man sich gerne aufbewahrt:
[link=http://www.taz.de/pt/2003/08/09/a0266.nf/text" target="_top]http://www.taz.de/pt/2003/08/09/a0266.nf/text[/link] Aus der Einleitung:
"Klaus K. war keine Witzfigur. Seine Frau, sagen die Verwandten, habe er
geliebt, ja vergöttert. Gegen ihre Schläge und Strafen aus belanglosen
Anlässen hat er sich nie zur Wehr gesetzt. Im Juli wurde Gisela K. vom
Berliner Landgericht zu neun Jahren Haft verurteilt. Wegen Mordes an
Klaus K."

"Kerle wollen alle Frauen, die nicht bei drei auf den Bäumen sind und
zweitens Beine haben, bis der Arzt kommt. Frauen dagegen begehren nur
den Einen. Und seinen Porsche." So eine der Erkenntnisse einer wirklich
netten Glosse über "Sex und Lügen" in der "Zeit". Lest selbst:
[link=http://www.zeit.de/2003/33/Glosse__2_2f33" target="_top]http://www.zeit.de/2003/33/Glosse__2_2f33[/link]

Welche Art von Männern Frauen wollen, lasen wir hier:
[link=http://www.stern.de/lifestyle/liebesleben/index.html?id=511751&gmx=8b97dc0daf8f5&nv=gmxlog" target="_top]http://www.stern.de/lifestyle/liebesleben/index.html?id=511751&gmx=8b97dc0daf8f5&nv=gmxlog[/link]
"70 Prozent der Frauen im Alter von 14 bis 29 Jahren finden, dass Männer
in der Lage sein müssen, eine Frau zu ernähren. Das ergab die
repräsentative Umfrage der Zeitschrift «Marie Claire». Mit dieser
Ansicht lägen die jüngeren Frauen in etwa gleichauf mit den über
60-Jährigen (73 Prozent). (...)Mehr als die Hälfte der befragten 1000
Frauen erwarten, dass Männer erfolgreich sind ,und Siegeswillen haben'.
(...) ,Wenn Männer zu sensibel sind, sind sie keine guten Partner,
sondern kommen für mich eher als Freund in Frage.' Das knallharte
Männer-Modell ist allerdings auch nicht gefragt: 66 Prozent der jungen
Frauen sind der Ansicht, dass Männer die Karriere zu Gunsten von Familie
hinten anstellen sollten. Und noch mehr meinen, Männer sollten auch
öffentlich Gefühle zeigen können."
Für uns hört sich das an wie der Wunsch nach einer eierlegenden
Wollmilchsau. Vor allem sollen sie genug Geld herbeischaffen, aber auch
jederzeit die Arbeit zugunsten der Familie liegen lassen. Klasse,
Mädels. Weiter so!

Dass Männer im Haushalt mithelfen sollten, wird vermutlich für die
Meisten, deren Frauen auch zum Einkommen beitragen, kein Thema sein. Was
Frauen aber im Haushalt noch selbst zu tun bereit sind, ermittelte
kürzlich eine Studie: Fast nichts. [link=http://www.n-tv.de/3177853.html" target="_top]http://www.n-tv.de/3177853.html[/link]

Über einen kulturpolitischen Übergang vom Patriarchat zum Matriarchat
schrieb in der Wochenendbeilage der "Süddeutschen" Evelyn Roll und
notierte dabei die Bedenken, "dass männliches Schreiben in diesem Land
gar keine Chance mehr habe. Davon aber werde die Literatur nicht besser,
weil, so (der Schriftsteller Hans-Christoph) Buch, Frauen nun einmal nur
,nett und flüssig geschriebene' Wellness-Literatur produzieren können:
,Oder warum sonst gibt es keinen weiblichen Shakespeare? Keinen
weiblichen Joyce? Keinen weiblichen Proust? Ist man ein mieser Macho,
wenn man so fragt?'"
[link=http://www.sueddeutsche.de/sz/wochenende/red-artikel156" target="_top]http://www.sueddeutsche.de/sz/wochenende/red-artikel156[/link]
Keineswegs, obwohl das durchaus noch radikaler ist als die Erkenntnis
der RoteMännerRedaktion, dass Frauen und Engländer einfach keine
gescheiten Kriminalromane schreiben können. Am Schlimmsten wird es, wenn
englische Frauen sich an Krimis versuchen. Da kommt dann Agatha Christie
bei raus. Scheußlich! Frau Roll hatte übrigens zu dieser Diskussion
nicht viel beizutragen. Deswegen hieß ihr Beitrag auch "Das Beste kommt
noch". Nur wann?

"Auch wenn ein Drittel aller Ehen scheitern, geheiratet wird wie eh und
je," weiß Focus-online zu berichten. Überaus verdienstvoll insofern,
dass man uns eine umfassende Beratung an die Hand gibt, welche
vertraglichen Vereinbarungen das Schlimmste zu vermeiden helfen:
[link=http://finanzen.focus.msn.de/D/DA/DAS/DAS44/das44.htm" target="_top]http://finanzen.focus.msn.de/D/DA/DAS/DAS44/das44.htm[/link]
Bleibt nur zu hoffen, dass solche Verträge hinterher nicht von findigen
Scheidungsrichtern als null und nichtig erklärt werden.

Das Inhaltsverzeichnis:

1. Die Bundesregierung will DNA-Tests zur Klärung der Vaterschaft ohne
die Zustimmung der Mütter verbieten. Vermutlich findet sie, dass das im
Sinne der Kuckuckskinder ist. Auf jeden Fall ist es im Sinne ihrer
Mütter.
2. Den Vorwurf, eine Rabenmutter zu sein, müssen sich erwerbstätige
Frauen vor allem von ihren Geschlechtsgenossinnen anhören. Weil sie die
Legitimation hausfraulicher Mütterherrlichkeit in Frage stellen.
3. Warum für Dr. Jäckel die "Meinung von Sado-Masochist/innen,
Homosexuellen, Lesben und/oder die Meinung der selbst von sexuellem
Kindesmissbrauch durch Frauen/Mütter Betroffenen" uninteressant ist. Dr.
Jäckel und Mrs Hyde - reloaded!
4. Wie man AUCH mit einem unbequemen Buch umgehen kann: Alexander
Bentheims Besprechung von "Von der Mutter missbraucht".
5. Der "Schund-Fund": Eine wahrlich bemerkenswerte Webseite.

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FOLGEN DER WOCHENLANG SENGENDEN HITZE:
BUNDESREGIERUNG WILL DNS-ABSTAMMUNGSTESTS VERBIETEN

Die Bundesregierung bewegte sich mitten in der Sommerpause auf einen
neuen Gipfel rotgrüner Rabulistik zu. Sie beriet ihr Projekt, heimliche
Vaterschaftstests zu verbieten. Ob's eine Straftat oder eine
Ordnungswidrigkeit sein soll, stand noch nicht fest. Fakt ist: Ein
Vater, dem in den ersten beiden Jahren nach der Geburt Zweifel an seinem
Beitrag zu dem neuen Erdenbürger kommen, kann die Vaterschaft anfechten.
Dazu braucht er aber als Beleg in vielen Fällen genau jenen Test, dessen
eigenmächtige Bestellung jetzt verboten werden soll. Wenn die Mutter -
möglicherweise im Wissen um die Zweifelhaftigkeit der Abstammung - aber
nein sagt, darf Daddy den Test nicht durchführen. Nicht recht klar
wurde, ob dies auch gilt, wenn er als sorgeberechtigter Vater auf diesem
Weg kaum die Persönlichkeitsrechte seines Kindes verletzen kann - weil
er ja als gleichberechtigter Mitträger der medizinischen Sorge dazu
berechtigt ist. Ob und was immer die Bundesregierung dabei gedacht hat,
den Weg zu einem unkomplizierten DNA-Gutachten versperren zu wollen -
die sengende Hitze scheint der zuständigen Justizministerin Frau Zypries
mächtig das Hirn angesengt zu haben: "Auch künftig gibt es im
Konfliktfall ohne heimliches Gutachten nicht einmal die Chance auf eine
offizielle Untersuchung. Immerhin lässt Zypries den Vätern dieses
Schlupfloch. Denn ein Verwertungverbot für rechtswidrig erstellte
Vaterschaftstests ist derzeit nicht geplant. Wer Gewissheit will, muss
eben Bußgeld oder Strafe zahlen."
[link=http://www.taz.de/pt/2003/08/13/a0130.nf/text" target="_top]http://www.taz.de/pt/2003/08/13/a0130.nf/text[/link]

Mit anderen Worten: Wer in Zukunft noch sein Recht will, muss erst mal
das Recht brechen!

Interessant ist, dass 40 Prozent der Auftraggeber eines Genlabors Frauen
sind, aber auch, dass man "in vier von fünf Fällen die Zweifel des
Mannes an seiner Vaterschaft zerstreuen" kann. Was immerhin heißt, dass
20 Prozent der argwöhnischen Väter eine eher unangenehme Erfahrung
machen: [link=http://www.taz.de/pt/2003/08/13/a0133.nf/text" target="_top]http://www.taz.de/pt/2003/08/13/a0133.nf/text[/link]

Horrible Heide Oestreich wollte es sich natürlich nicht nehmen lassen,
zu diesem brisanten Thema ihren würzlosen Senf zu geben. Ihr Beitrag
liest sich aber eher wie hilfloser Zweitsemester-Spekulatius über die
Genealogie des Geschlechtervehältnisses selber: Ihre Auslassungen
gipfeln in diesem Absatz: "Das patriarchale System knirscht und knackt
seit geraumer Zeit: Frauen verdienen vermehrt Geld und sind dadurch
offensichtlich in der Lage, sich und auch die Kinder zu ernähren. Auch
der Sozialstaat alimentiert über Kindergeld und Kinderbetreuung kräftig
mit. Die Ernährerfunktion des Mannes wird unwichtiger. Das
Geschlechterregime kriselt. Jetzt wird die Ehe nicht mehr
selbstverständlich nur vom Mann gebrochen. Studien zeigen, dass Frauen
genauso oft fremdgehen wie Männer. Sie reden nur nicht so viel drüber."

Das weiß Frau Oestreich offenbar ganz genau, worüber Männer reden!
Komisch aber, dass sie aufgrund ihrer vorangehenden Erkenntnisse von den
super-selbständigen und erwerbsfähigen Frauen nicht zu der Frage
vorstößt, warum es dann noch eines Unterhaltsrechts bedarf, das so tut
als seien Frauen geisteskranke Pflegefälle. Nach 5000 Jahren
Unterdrückung lassen wir aber die Pfründe der Damen lieber mal
unangetastet, wird sie sich gedacht haben.

Ganz nebenbei kommt der Sozialstaat hier ausnahmsweise mal wieder
positiv zur Geltung, was - wenn's gerade passt - bei Frau Oestreich auch
ganz anders klingen kann... Sehr bemerkenswert schließlich, wie positiv
bei vielen Frauen inzwischen der Ehebruch konnotiert wird, so als sei er
Ausdruck vollendeter Befreiung, seit bekannt ist, dass dazu (fast) immer
auch eine Frau gehört. Oestreichs Aufsatz "Das neue Kontrollregime"
unter [link=http://www.taz.de/pt/2003/08/13/a0134.nf/text" target="_top]http://www.taz.de/pt/2003/08/13/a0134.nf/text[/link]

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RABENMÜTTER! - "DIE SCHELTE KOMMT AUSSCHLIESSLICH VON FRAUEN"

Ein Kontrapunkt zum allgemeinen "Frauen-sind-Opfer"-Geflenne war ein
Beitrag der "Süddeutschen", wonach Frauen immer mehr Führungspositionen
besetzen:
[link=http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/607/16591/" target="_top]http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/607/16591/[/link]
Was sonst doch immer so energisch bestritten wird! Das Spiel ist aber
bekannt: Mal sind's die Powerfrauen, und dann wieder die Opferlämmer, so
wie sie's gerade brauchen.

Es mag sie beide geben, erfolgreiche Frauen und die Heimchen am Herd.
Und noch eine breite Grauzone von ganz normalen Frauen, die Kinder
haben, manchmal sogar Männer - und die trotzdem arbeiten gehen. Das
geht! Aber es erfordert einen gewissen guten Willen. Die Franzosen sind
uns da weit voraus, wie ein anderer Beitrag in der "Süddeutschen" vom
26. Juli nahe legt:
[link=http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/263/15248/" target="_top]http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/artikel/263/15248/[/link]
"Französinnen haben mehr Kinder und sind trotzdem häufiger berufstätig
als deutsche Mütter." Nett ist in diesem Beitrag vor allem die
Erkenntnis, wie gerade in Deutschland Frauen als "Rabenmütter"
denunziert werden, die neben Familie und Haushalt auch arbeiten:

"Kerstin Niethammer-Jürgens ist Familien-Anwältin in Potsdam. (...)
Spektakulärer noch ist für viele, dass die Anwältin fünf Kinder hat. Sie
sind vierzehn, zwölf und zehn Jahre alt. Die beiden Zwillinge haben
gerade ihren achten Geburtstag gefeiert. ,Auf der einen Seite höre ich:
'Och, wie Sie das machen' Auf der anderen Seite kommt aber auch richtig
Kritik: 'Warum haben Sie denn überhaupt Kinder in die Welt gesetzt, wenn
Sie doch nicht da sind?'' Die Schelte, stellte Niethammer-Jürgens fest,
kommt ausschließlich von Frauen."

Natürlich tut sie das! Warum sollten sich denn da die Männer beklagen?
Denn ein solches Modell stellt ja nicht deren Faulenzer-Entwürfe in
Frage, während vielmehr eine Reihe von Frauen nach der Geburt eines
Kindes meinen, damit ein Anrecht auf lebenslange Rente und Alimentierung
erworben zu haben. Wir wollen diesen Müttern nicht Unrecht tun: Wir sind
nämlich auch der Meinung, dass unser angeblich so reformfreudiges
Staatswesen sehr viel mehr tun könnte für die Ganztagsbetreuung in Kitas
und Schulen! Vor allem, weil dann das Gequake von Verbänden wie dem VAMV
a priori eine Menge an Plausibilität einbüßen würde - und weil das
herrschende Unterhaltsrecht (für Ehegatten) damit seine sachliche
Begründung verlieren würde! Aber andererseits wird die Notwendigkeit,
dass die junge Mami jetzt zu Hause bleiben muss, oft recht bereitwillig
und mit klammheimlicher Freude akzeptiert. Und keinesfalls in Frage
gestellt!

Wer schon mal erlebt hat, wie aus einer energischen Elterninitiative
innerhalb von einem Jahr ein von der Gemeindeverwaltung anerkannter
Kindergarten wurde, der weiß aber auch, dass die Forderung nach mehr und
besserer Betreuung ebenso wohlfeil wie halbherzig ist, wenn der Druck
von "unten" nicht kommt. Dafür scheint der Leidensdruck einfach nicht zu
reichen. Eine Erfahrung übrigens, die sich mit der vieler Arbeitsämter
deckt, wenn selbst sinnvollste Eingliederungsmaßnahmen nicht angenommen
werden, solange die Versorgung gesichert ist. (Für einstmals radikale
Linke keine ganz schmerzfreie Erfahrung!)

Im Zusammenhang mit der allgegenwärtigen Rentendebatte machte übrigens
auch die "taz" die interessante Feststellung, dass bereits heute (und
nicht erst im Jahr 2050!) ein Erwerbstätiger für einen
Nichterwerbstätigen aufkommen muss: "Das Jahr 2050 wird nicht
furchtbarer als das Jahr 2003, denn die Zukunft ist längst Gegenwart.
Auch jetzt schon finanziert ein Erwerbstätiger mindestens einen
Nichterwerbstätigen. 82,5 Millionen Menschen leben momentan in
Deutschland, aber nur 38 Millionen arbeiten als Selbstständige und
Angestellte. (...) Die Nichttätigen sind unter anderem Kinder, Rentner,
Studenten, Hausfrauen und Arbeitslose. (...) Volkswirtschaftlich wichtig
ist das Grundphänomen: Schon jetzt wird nicht einmal die Hälfte der
Bevölkerung gebraucht, um den gesellschaftlichen Reichtum zu
erwirtschaften. Wir können uns also die vielen künftigen Rentner locker
leisten, wenn dafür andere Gruppen arbeiten, wie Mütter und Erwerbslose,
die bisher vom Berufsleben fern gehalten werden."
[link=http://www.taz.de/pt/2003/08/26/a0136.nf/text" target="_top]http://www.taz.de/pt/2003/08/26/a0136.nf/text[/link]

Ob denen das dann passt oder nicht!

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DR JÄCKEL UND MRS HYDE - RELOADED!

Das RoteMännerInfo 53 erwähnte - belegt durch ein ausführliches Zitat,
das wir aus dem Forum "Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter" -
eine kuriose neue Verbindung zwischen Karin Jäckel und Anita Heiliger.
Der Beitrag fand eine ziemliche Verbreitung. Und weil Frau Jäckel zwar
seit zwei Ausgaben nicht mehr zu den Empfängern "der Ergüsse des Herrn
Diplompolitologen, parlamentarischen SPD-Mitarbeiters und
VafK-Kassenrevisors Joachim Bell" gehört, das Info aber dennoch nicht
gerne verpasst, verschwand der Passus nach Erscheinen des
RoteMännerInfos 53 ganz schnell wieder aus dem Forum. Frau Jäckel
behauptet seither, die RoteMännerRedaktion habe mies recherchiert, es
sei eine Falschinformation und wie man dazu käme... Gegenüber denen, die
den Beitrag weiter verbreiteten, hat sie das jedenfalls geäußert. Allein
gegenüber dem RoteMännerInfo selbst besaß sie diese Chuzpe nicht.

Uns hätte die Post von Frau Jäckel auch nicht beeindruckt. Sie ist in
dem besagten Forum regelmäßig präsent, und wenn es dort ein "Fake" mit
Namen Karin Jäckel gäbe, wäre die Echte schon längst dagegen aktiv
geworden. Es gab mal einen "falschen Heino" - jetzt also, oh Graus, eine
falsche Karin Jäckel? Dr. Jäckel und Mrs Hyde? Wahrlich, wahrlich, ich
sage euch, das ist nicht sehr wahrscheinlich. Wir sind uns daher sehr
sicher, dass das Zitat von Karin Jäckel in unserer jüngsten Ausgabe auch
wirklich von ihr ist. Vielleicht war ihr tatsächlich nicht klar, wer
Anita Heiliger ist. Aber auch das ist kaum zu glauben!

Es scheint ein alters- oder ernährungsbedingter intellektueller Defekt
zu sein: Sie hat nämlich auch noch nicht gemerkt, dass die Rote
MännerRedaktion seit knapp einem Jahr nicht mehr von Joachim Bell
geleitet wird - der sich nevertheless köstlich darüber amüsiert, dass
Krethi und Plethi glauben, er stecke immer noch allein hinter unserer
kleinen Szenepostille. Quelle bêtise! Wielange braucht man eigentlich,
bis man sich endlich einen eigenen Namen gemacht hat und aus dem
Schatten übermächtiger Vorgänger heraustreten darf? Hä? Verdammte
Schweinerei! Da schreibt man sich Woche für Woche die Finger krumm, und
dieser Bell gefällt sich in der Rolle des Gründervaters, eines
Elderstatesman, eines Padrino!

(- Räusper - )... Der Anlass der ganzen Aufregung, die denunziatorische
Bewertung des Buches von A.M. Homes "Von der Mutter missbraucht" durch
Dr. Jäckel, geriet auf diese Weise geradezu zur Groteske. Ob es gut oder
schlecht ist, scheint in dieser Debatte keine Rolle mehr zu spielen -
Hauptsache ist längst die Rechthaberei selbst. Dabei haben durchaus
namhafte Leute dem Buch Qualität bescheinigt, manche seriösen Stimmen
fanden auch Worte der Kritik. Anlass für einen Glaubensstreit? Okay,
aber nur wenn man sonst nichts zu tun hat...

Karin Jäckel schrieb am 6. August in dem bereits genannten Forum über
Homes' Buch: "Bisher habe ich von Männern nur positive Meinungen
gelesen. Arne Hoffmann, der als Autor und Buchkritiker bekannt ist,
sowie Josef Linsler vom ISUV gehören wohl mit zu den Ersten, die ihr Lob
veröffentlichten. (...) Vielleicht gibt's da ja geschlechtsspezifische
Polarisierungen? Um den Einwand vorweg zu nehmen: Ja, ich weiß, dass
auch Frauen dieses Buch positiv bewertet haben. (...) Mich interessiert
hier an dieser Stelle allerdings weniger die Meinung von
Sado-Masochist/innen, Homosexuellen, Lesben und/oder die Meinung der
selbst von sexuellem Kindesmissbrauch durch Frauen/Mütter Betroffenen.
Sie alle mögen dieses Buch aus mir völlig begreiflichen privaten
frauen/mütterfeindlichen Gründen vielleicht als Befreiuungsschlag
empfinden und entsprechend positiv bewerten. Mich interessiert an dieser
Stelle viel mehr, wie Menschen, die - wie ich selbst - keine private
Abrechnung mit Täter/innen vorzunehmen haben, dieses Buch sehen." Soweit
Dr Jäckel. Man muss sie eigentlich nur quatschen lassen.
[link=http://35783.rapidforum.com/topic=100784051871" target="_top]http://35783.rapidforum.com/topic=100784051871[/link]

Ein renommierter Erlanger Psychologe meinte dazu trocken an die Adresse
des so denunzierten Autors Homes: "Möglicherweise will man Ihre Arbeit
entwerten, Sie mobben oder provozieren. Warum lassen Sie sich darauf
ein? Sie haben ein wichtigtes Buch geschrieben, man kann es lesen und
diskutieren und diese oder jene Meinung zu diesem oder jenen Sachverhalt
haben. Nahezu immer gibt es Lobbies und Interessengruppen, die wenig
fair mit bestimmten Themen umgehen, manchmal ist es besser, solche Leute
nicht aufzuwerten, indem man sich ihnen über Gebühr widmet." So einfach
ist das. Manchmal!

Zu den positiven Stimmen über Homes' Buch gehörte auch Alexander
Bentheim, dessen Besprechung wir hier im Folgenden dokumentieren. Der
Schlusssatz scheint gleichsam den neurotischen Aufschrei zu ahnen...

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"WIE VIEL VON DIESEM BUCH VETRÄGT DIE ÖFFENTLICHKEIT?"

Kindesmissbrauch ist männlich - so wollen es die Medien. Forschung und
Fachöffentlichkei sind schon einen Schritt weiter: Dass auch Frauen und
Mütter (ihre) Kinder sexuell missbrauchen, ist kein Geheimnis mehr und
wird auch nicht in Frage gestellt. Einzig um Zahlen und Belege wird noch
gestritten, weil das empirische Material bislang nicht ausreicht,
Erhebungsmethoden angezweifelt werden oder die Diskussion um
Wahrnehmungen und Hilfeansätze eine so grundsätzliche Offenheit braucht,
dass dies nicht weniger als einen, für manche schmerzhaften
Paradigmenwechsel in der Gewaltdebatte bedeutet.

Wie schmerzhaft, dem setzt sich aus, wer A.M. Homes´ akribisch
recherchiertes, 650 Seiten starkes Buch liest, davon allein 180 Seiten
für Quer- und Quellenverweise. Dabei hat - wie so oft - eine persönliche
Betroffenheit die Arbeit initiiert; eine persönliche Betroffenheit und
Vehemenz, die schon seinerzeit für Frauen und der daraus resultierenden
Bewegung ein wichtiges Befreiungssignal war. Denn mit solch einem
Engagement und Erkenntnisinteresse werden sonst kaum Publikationen
vorbereitet, für die es viel Kraft bedarf. Und A.M. Homes bearbeitet
hier auch ein Lebensthema, bereits 1981 veröffentlichte er seine
14-jährige Heimbiografie unter dem Titel Prügel vom lieben Gott
(päd.extra buchverlag); nur waren es damals Ordensschwestern, die ihm
die Hölle auf Erden bescherten. Nicht der liebe Gott.

Nach über 20 Jahren und einer nach wie vor anhaltenden Debatte um
Missbrauch und Prävention ist für den Autor die Zeit reif, Übergriffe
von Frauen in einem - wie hier geschehen - solchen Umfang zu benennen
und aufzuzeigen, in welcher Weise auch sie missbräuchliche Handlungen
begehen. Dabei beläßt es Homes nicht beim simplen Aufzählen zahlreicher
Beispiele, er wendet sich auch gegen die Art und Weise einer
"feministisch" geführten Debatte, den "weiblichen Anteil an sexueller
Gewalt, gerichtet gegen Kinder, fast ausnahmslos (zu) leugnen". Sein
Buch versteht er als Beitrag dazu, dass "angesichts solcher Fakten die
Geschichte des sexuellen Kindesmissbrauchs wohl umgeschrieben, wenn
nicht gar neu geschrieben werden (muss)".

Was bis zu diesem Aufsehen erregenden Fazit passiert, ist eine
Auseinandersetzung mit "Fakten, dass eben nicht nur Väter, sondern auch
Mütter ihre Kinder sexuell missbrauchen; dass Mütter vorwiegend ihre
Söhne missbrauchen und dies offenbar vorwiegend "zärtlich" tun; dass sie
ihre Töchter missbrauchen, sie dabei aber häufig quälen; dass allein
erziehende Mütter unter den weiblichen Missbrauchern überproportional
vertreten sind (...); dass viele männliche Sexualstraftäter erst zu
solchen wurden, weil sie in der Kindheit von der eigenen Mutter
missbraucht worden sind; dass die Missbrauchsraten für weibliche Täter
in internationalen Studien mit bis zu 80 Prozent und in nationalen
(deutschen) Studien mit bis zu 40 Prozent angegeben werden (...)". Und
zahlreiche Thesen mehr, allesamt offenbar gut belegt.

Sicher ist, dass dieses Buch unangenehm ist und provozieren wird. Dass
es nicht nur neutral und sachlich geschrieben wurde, sondern auch
parteilich und emotional, ist nachvollziehbar vor dem Hintergrund der
wohl vor allem persönlichen Erfahrungen des Autors. Mann müsse mehr
provozieren, um mit Tabu-Themen überhaupt wahrgenommen zu werden, ist in
letzter Zeit häufiger zu hören. Und diesem Tenor schließt sich Homes an.
Das anzunehmen fällt (mir) allerdings noch immer schwer, weil die
wortgewaltige Provokation von jeher eine männliche Domäne war.
Schicksal, wenn auch Wahrheiten darunter sind, während nun die Spreu vom
Weizen getrennt werden will? Das Abschlussgespräch zur Tagung "Männliche
Opfererfahrungen" der Evangelischen Akademie Tutzing im März 2002
brachte es auf den Punkt, als titelnd gefragt wurde: "Wieviel
Verletzbarkeit von Männern verträgt die Gesellschaft?". In Fortführung
dessen wäre anzuschließen: Wieviel von diesem Buch verträgt die
Öffentlichkeit?

Selbst unabhängig von einzelnen, möglicherweise strittigen Passagen?
Wenn A.M. Homes mit seiner Veröffentlichung erreicht, das Thema
"Missbrauch durch Mütter" in der Gewaltdebatte angemessen zu platzieren,
und wenn es der (Fach)Öffentlichkeit zugleich gelingt, auf dumpfe
Rechnungen und Gegenrechnungen zu verzichten, wären wir alle ein bißchen
erwachsener geworden.

(Alexander Bentheim; in: Switchboard. Zeitschrift für Männer und
Jungenarbeit 158, Juni 2003, 32)

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WER BIETET MEHR?
"WAHRSCHEINLICHKEIT DER KINDERSCHÄNDUNG BEI 90 PROZENT!"

Das Beste zum Schluss. Jörg aus Neuss wies uns auf einen "Schund-Fund"
hin. Er hat ehrlich nicht übertrieben. Wenn ihr euch da mal durchwühlen
wollt: [www.maedchenseite.de] Da findet man dann unter anderem diesen
Passus: "Wenn du schon ein bisschen diese Seiten durchgestöbert hast,
dann weißt du, dass das Risiko, dass in einer patriarchalen Gesellschaft
irgendein Mann deine Kinder schändet, bei knapp 90 % Prozent liegt, ein
verwandter/ bekannter Mann, versteht sich. Dies gilt übrigens auch für
die Kinder von Vätern! Papis, die selbst liebevoll und fürsorglich mit
ihren Kindern umgehen, haben Brüder, Onkel, Freunde oder sonstige Männer
im Umkreis, die, selbst Opfer des Systems, keine Skrupel haben nach
Thailand oder Tschechien zu fliegen oder sich gleich über die Nichte
herzumachen. Väter sind da (noch) wenig sensibilisiert, im Unterschied
zu Müttern.
Alleinerziehend sind Frauen im Patriarchat sowieso, bei der
sprichwörtlichen Abwesenheit der meisten Väter - was liegt da näher als
von vorn herein allein zu bestimmen, wie das Leben von Mutter und Kind
ablaufen soll?"
[link=http://www.maedchenseite.com/mann_lass_deine_finger_weg.htm" target="_top]http://www.maedchenseite.com/mann_lass_deine_finger_weg.htm[/link]

Falls das jemand kommentieren möchte, bitte sehr. Uns fiel leider keine
Beleidigung ein, die dem angemessen wäre. Jedenfalls waren diese
Begriffe nicht druckreif in einer Redaktion, für die Sachlichkeit,
Zurückhaltung und Besonnenheit Grundtugenden sind. Wir wollen das aber
jetzt schnell abbrechen, denn wir müssen uns jetzt ganz dringend erst
mal kotzen...

Macht euch'n Fencheltee vor dem Anklicken!
Würg, bis bald, emgrfff...
Euer RedManAlex

Re: Rote Männer Info 54

Peter, Wednesday, 03.09.2003, 18:30 (vor 8190 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Rote Männer Info 54 von Odin am 03. September 2003 11:42:41:

Hallo Odin,

danke für deine Linkliste.

Die Kritik an Heide Oesterreichs Artikel allerdings halte ich für oberflächlich. Ich folgte dem Link: Sie kommt in ihrem Artikel nämlich auch zu einer Schlussfolgerung, die ich für wichtig (und richtig) halte:

Ansonsten wird das alte Kontrollregime (der Sexualität) tendenziell abgebaut. Es gilt nun der nüchterne Tausch: Ich zahle, du versorgst das Kind. Der genetische Vaterschaftstest ist in der Tat das adäquate neue Kontrollregime dafür, denn er ist prinzipiell geschlechtsneutral. Kein Vater kann das Kind mehr verleugnen, keine Mutter mehr das fremdgezeugte Kind verheimlichen. Man könnte es Waffengleichheit nennen, wäre nicht im Moment sogar die Frau leicht im Vorteil. Denn der Staat schützt die Familie: Ein in der Ehe geborenes fremdgezeugtes Kind gilt als ehelich, der Ehemann muss es mitversorgen, wenn er der Geldverdiener ist. Diese Ungleichheit quittieren die Ehemänner nun durch heimliche Vaterschaftstests. Ein schwieriges Feld.

Es ist kein Schutz der Familie, denn der Staat hat ja die Ehescheidung und Abtreibung von Seiten der Frau leicht gemacht - es ist schlichte Frauenbevorzugung, wenn Ehemännern ein Test verweigert wird. Gegen diesen Staatsfeminismus wende ich mich. Der Vater soll das Recht haben, in angemessener Zeit die biologische Vaterschaft zu überprüfen.

Gruß,

Peter

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