Das Kind ist da, die Liebe geht
Einige Ausschnitte aus einem Artikel mit diesem Titel aus der neuen Psychologie heute - das Blatt scheint sich zu bessern 
"Nicht die Geburt des Kindes untergräbt das Beziehungsglück, sondern die damit verbundene einschneidenden Veränderungen. Von zentraler Bedeutung ist hierbei der Rückfall des Paares in für viele längst vergessen geglaubte, traditionelle Rollenmuster. Die Geburt des ersten Kindes ist für nahezu alle Mütter Anlass, ihre Berufstätigkeit zu reduzieren, zu unterbrechen oder gar dauerhaft aufzugeben....
Illustrieren läßt sich diese Neuverteilung vonAufgaben und Verantwortungsbereichen zwischen den Partnern an der Veränderung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von Frauen und Männer: Waren die Frauen zu Beginn der Schwangerschaft noch knapp 30 Stunden erwerbstätig, sinkt diese Stundenzahl vier Jahre nach der Geburt des Kindes auf 9,5 Stunden, während die Wochenarbeitszeit der Männer im selben Zeitraum von knapp 32,5 auf 42,8 Stunden steigt.....
Der Feierabend bringt nicht mehr die ersehnte Freizeit und Entspannung. Gerade in den ersten Wochen und Monaten beansprucht der Säugling die ganze Aufmerksamkeit und sämtliche Energie. Und schließlich trauern nicht wenige Männer den Zeiten der Zweisamkeit nach, in denen sie die Partnerin ganz für sich alleine hatten."
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