Re: Idee für die Öffentlichkeitsarbeit
Als Antwort auf: Idee für die Öffentlichkeitsarbeit von Pioneer am 28. August 2003 16:03:00:
Hallo,
da ich Arne Hoffmanns Buch noch mit einem unglaublichen Eifer lese - also noch nicht fertig und auf dem entsprechenden Wissenstand bin (Seite 116), möchte ich noch nicht voll in die Thematik einsteigen. Aber zum Thema Öffentlichkeitsarbeit kann ich eine Idee(von mehreren) nicht mehr zurückhalten.
Es sollte einen Artikel bei Telepolis (www.heise.de/tp) oder sogar eine ganze Serie darüber geben. Warum und wieso das funktionieren könnte:
- Die Redakteure und Autoren sind vorwiegend männlich und haben sich kritischen Themen schon häufig zugewandt. Es sei nur auf die Bröckers-Reihe über Verschwörungstheorien bezüglich des 11.09 verwiesen (teilweise recht überzogen).
- Telepolis ist vermutlich ein stark von Männer besuchtes Portal und braucht daher wahrscheinlich nicht so stark um seine Leser bei kritischen Themen zu bangen
- Telepolis ist sehr bekannt und erreicht sehr viele Menschen.
Viele Grüße
Pioneer
P.S.: Wahrscheinlich ein überflüssiger Hinweis: Bei allem, was wir öffentlich oder im privaten Kreis zu diesem Thema von uns geben, sollten wir darauf achten, dass es nicht um eine Eskalation des Geschlechterkonflikts geht - die Daten und Fakten sind schließlich ein gigantisches Waffenlager. Es geht viel mehr darum, dass wir alle (selbstverständlich inkl. der Frauen) ein glückliches und erfülltes Leben leben möchte, das jedoch nur funktioniert, wenn diese unerträgliche Bevorzugung, diese Doppelmoral oder diese verwöhnt-pubertären one-step-brinkmanship-Attacken (Bsp.: "Wenn Du das nicht tust, verlasse ich Dich!") ein Ende haben. Es ist ja nicht neu: Keine Seite wird durch den Konflikt dauerhaft profitieren, aber beide Seiten dauerhaft durch eine Beilegung.
So, jetzt muss ich aber wirklich los, und in der S-Bahn weiterlesen.
Hallo Pioneer!
Finde die Idee nicht übel, aber: Der Grund, warum sich so wenige gescheite Männer um die Beseitigung dieser Misstände kümmern, ist gerade darin zu sehen, dass dieser FemiWahn auf so niedrigem Niveau geführt wird, dass es geradezu ekelhaft ist. Einerseits ist es sehr einfach, all diesen Mist argumentativ zu widerlegen, andererseits vergeht bei all dem Elend schnell die Lust. Dabei sollte der Blick in die Zukunft gerichtet sein: Wie Du schon richtig angemerkt hast, nutzt Gleichberechtigung letztlich Männern UND Frauen, denn die Folgekosten dieses Wahns werden vielfach ignoriert bzw. nicht einmal wahrgenommen.
Wie Du sicher schon bemerkt haben wirst, geht die Revolution nicht von heute auf morgen, sondern wird Jahre dauern, bis sich WIRKLICH was ändert in dieser Femi-Republik. Die Erkenntnis, das gewaltig was schiefgelaufen ist, ist schon mal der erste Schritt in die richtige Richtung.
Gruss,
der Aufklärer
gesamter Thread:
- Idee für die Öffentlichkeitsarbeit -
Pioneer,
28.08.2003, 19:03
- Re: Idee für die Öffentlichkeitsarbeit - Aufklärer, 28.08.2003, 22:45
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