Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Men´s Rights Association" (MRA)

Lars, Tuesday, 19.08.2003, 01:06 (vor 8206 Tagen) @ Anabasis

Als Antwort auf: Men International von Anabasis am 18. August 2003 00:30:51:

Eine solche Bezeichnung hätte folgende Vorteile:

- Sie ist kurz und prägnant.

- Sie macht durch die Anlehnung ans Vokabular der US-Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre von vornherein deutlich, daß es nicht um "Macho-Kult" oder "Männerbündelei" geht, sondern ganz sachlich und bestimmt um Diskriminierung bzw. Bürgerrechtsverletzungen in Bezug auf Männer.

- GLEICHZEITIG macht die sprachliche Parallele aber auch deutlich, daß die Anliegen mit einer gewissen politischen Entschlossenheit verfolgt werden.

- Da Männer mit einer solchen Bezeichnung nur wie diverse andere Gruppen ihre Rechte einfordern, ist das ganze eingebettet in ein demokratisches, zivilgesellschaftliches Staatsverständnis. Eine "Men´s Rights Association" wäre offensichtlich für Männer aus allen Teilen des demokratischen Spektrums offen.

- Der Ein-Punkt-Charakter der Bewegung wäre klar herausgestellt, allgemeinpolitische "Spalter-Diskussionen" damit von vornherein als "off-topic" hintenangestellt.

- Der sachliche Tonfall würde dazu beitragen, daß der (potentiell) vernünftige und faire Teil der weiblichen Öffentlichkeit sich nicht vor den Kopf gestoßen fühlt und der feministischen Propaganda anheimfällt. Vielmehr würden die loskeifenden Feministinnen als intolerant und undemokratisch dastehen.


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