"Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Odin, Monday, 11.08.2003, 14:46 (vor 8213 Tagen)
Ist die Kleine wirklich meine Tochter?"
Heimlicher Vaterschaftstest
jetzt vom Gericht erlaubt!
Als die sechsjährige Jessica (Name geändert) an einem Sonntagnachmittag vom Wochenendbesuch bei ihrem Vater zu ihrer Mutter zurückkam, fehlte in ihrem Kulturbeutel die Zahnbürste. Die hab ich bei Papa vergessen", meinte sie.
Jessicas Mutter maß dem Vorfall keine Bedeutung bei. Doch sechs Wochen später wusste sie, dass ihre kleine Tochter die Zahnbürste nicht vergessen hatte: Ihr Vater hat sie ihr weggenommen, weil er die Zahnbürste für einen heimlichen Vaterschaftstest benötigte! "
Jessicas Mutter war tief verletzt: Wie konnte mir mein Ex-Freund unterstellen, ich würde ihm vorlügen, dass er Jessicas Vater ist? Hätte er mir von seinen Zweifeln erzählt, wäre ich mit dem Test sofort einverstanden gewesen. Ich finde, dass dieser Test ohne Wissen der Mutter nicht durchgeführt werden dürfte! "
Das Münchner Landgericht hat aber jetzt festgestellt: Unverheiratete Väter dürfen die Abstammung eines Kindes auch ohne Wissen der Mutter durch einen Gen-Test überprüfen lassen. Dieses Urteil des Münchner Gerichts gilt zwar nur für seinen Bereich und nicht automatisch für ganz Deutschland, aber Juristen nehmen an, dass andere Landgerichte ähnlich urteilen werden.
Das Urteil aus Bayern
ist äußerst umstritten
Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) sieht durch das Urteil die Rechte von Mutter und Kind verletzt und will laut Spiegel" solche Tests nur zulassen, wenn die Mutter und - ab Volljährigkeit - auch das Kind zustimmen.
Hans-Peter Peine, Fachanwalt für Familienrecht, widerspricht: Ein Gesetz, das diese Zustimmung verlangt, wäre meiner Meinung nach gegen die verfassungsrechtlich geschützten Interessen der Väter gerichtet, was ja auch die Justizministerin von Baden-Württemberg befürchtet. Vermutlich", so der Jurist zu FRAU IM TREND, würde dieses Gesetz nicht die Zustimmung des Bundesverfassungsgerichts finden, weil es das Recht jedes Mannes ist, zu wissen, ob er tatsächlich der leibliche Vater eines bestimmten Kindes ist."
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Ferdi, Monday, 11.08.2003, 15:26 (vor 8213 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 11. August 2003 11:46:00:
Hallo!
Wenn solche Tests generell gestattet würden, dann würde das das Unterschieben von Kuckuckskinder weitgehend verhindern. Wenn potentielle Betrügerinnen das wissen, dass jederzeit die Gefahr besteht, dass das herauskommt, dann entstehen solche spannungsgeladenen Situationen garnicht erst. Die Möglichkeit der Tests verhindert, dass sich die Mutter unter ihren Liebhabern denjenigen raussucht, der am reichsten ist und bei dem am meisten zu holen ist. Ich fände das gut. Das wäre eine äusserst wirksame Prävention.
Gruss,
Ferdi
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Manfred, Monday, 11.08.2003, 15:46 (vor 8213 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Ferdi am 11. August 2003 12:26:24:
Auf jeden Fall! Man muß sich ja auch mal die Alternative ausmalen. Werden die Tests verboten, bedeutet das faktisch nichts anderes, als die offizielle Erlaubnis den Mann zu betrügen und ihn lebenslang zum Zahlmeister zu degradieren. Schon eine mehr als fragwürdige Ethik die diesen Weg favorisiert haben will.
Schöne Grüße,
Manfred
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Karin, Tuesday, 12.08.2003, 13:08 (vor 8212 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 11. August 2003 11:46:00:
leider aber nur für unverheiratete Väter.
Was ist mit all den Ehemännern, die Kuckuckskinder untergeschoben bekommen ?
Eigentlich sollte ein solcher Test direkt nach der Geburt obligatorisch sein. Im Interesse der Kinder, der angeblichen Väter und der tatsächlichen Väter (denn die haben ja AUCH das Nachsehen).. selbst wenn sie sich ziemlich sicher sind, DASS sie der Vater sind und die Gnädige will das nicht, aus welchen Gründen auch immer, dann müssen die richtigen Väter mit dem (fast)Wissen herumlaufen, dass sie wahrscheinlich ein Kind haben, aber nie Vater SEIN dürfen.
Aber das ja "nur" den Interessen von 2/3 der Beteiligten dient, aber 1/3 eventuell was dagegen haben könnten, wird sowas natürlich nie gemacht.
Klingt unlogisch ? 2/3 gegen 1/3 ?
oppps, hatte ich vergessen zu erwähnen, dass das arme, unterdrückte Drittel Frauen sind
((
Gruss,
Karin (doch, AUCH Frau 
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Odin, Tuesday, 12.08.2003, 14:18 (vor 8212 Tagen) @ Karin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Karin am 12. August 2003 10:08:24:
Eigentlich sollte ein solcher Test direkt nach der Geburt obligatorisch sein. Im Interesse der Kinder, der angeblichen Väter und der tatsächlichen Väter (denn die haben ja AUCH das Nachsehen).. selbst wenn sie sich ziemlich sicher sind, DASS sie der Vater sind und die Gnädige will das nicht, aus welchen Gründen auch immer, dann müssen die richtigen Väter mit dem (fast)Wissen herumlaufen, dass sie wahrscheinlich ein Kind haben, aber nie Vater SEIN dürfen.
Ich weiß nicht, wie die Zahlen für "Kuckuckskinder" sind (ich hasse dieses Wort!). Bei "Verdachtsfällen" sollen es ja 25% sein, aber bei Normalfällen? Ein obligatorischer Test ist da wohl kaum zu finanzieren, obwohl vielleicht zu rechtfertigen. Viele Männer würden wohl froh sein, auch wenn sie nach außen hin aber vielleicht sogar protestieren, um ihrer Frau kein Mißtrauen zu signalisieren.
Trotzdem: Je früher alles geklärt ist, umso besser für Kind und Vater - aber auch für die Frau, die ja sonst damit rechnen muß, daß irgendwann mal alles auffliegt. Ich verstehe nicht, wie man so leben kann!
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Peter, Wednesday, 13.08.2003, 00:22 (vor 8212 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 12. August 2003 11:18:25:
Ein obligatorischer Test ist da wohl kaum zu finanzieren, obwohl vielleicht zu rechtfertigen.
Die Kosten bei einer Standarduntersuchung wären nicht so hoch (100 Euro?), aber wer soll sie tragen. Die Krankenkassen bezahlen nur das medizinisch notwendige, sollten sie zumindest.
Gruß,
Peter
Preise Vaterschaftstests
HemmaNedDo, Wednesday, 13.08.2003, 12:02 (vor 8211 Tagen) @ Peter
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Peter am 12. August 2003 21:22:17:
Preise & Leistungen
Zwischen 400 und 750 Euro kostet ein Vaterschaftstest. Zur Analyse benötigt wird eine Speichelprobe, notfalls genügen auch einige Haare mit Wurzel, ein gut durchgekauter Kaugummi oder eine Windel. Rabatte räumen die Verwandtschaftstester bei Geschwisterkindern oder einem zweiten möglichen Vater ein. Nicht alle Tests sind gerichtsverwertbar, dafür muss die Firma zusätzlich einen Identitätsnachweis führen.
Quelle: taz vom 13.08.2003
Re: Preise Vaterschaftstests
Peter, Wednesday, 13.08.2003, 18:21 (vor 8211 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Preise Vaterschaftstests von HemmaNedDo am 13. August 2003 09:02:49:
Preise & Leistungen
Zwischen 400 und 750 Euro kostet ein Vaterschaftstest.
Das gilt für private Nachfrager. Der Preis schließt Probenhantierung und Verwaltung mit ein. Bei institutionellen Nachfragern mit vielen Tests wie einem Krankenhaus würde der Preis kräftig gedrückt, die Probe des Kindes läge außerdem schon vor. Ich vermute dann Kosten von etwa 100 Euro für einen Test, ausgehend von dem, was ich mal über die englische Kinderunterhaltsstelle gelesen habe.
Die 500 Euro sind trotzdem billig, verglichen mit früheren Preisen von 3000 Euro für Mitglieder des Gutachterkartells, das so schön von Gerichtsaufträgen lebte. Die Kosten hatte der leibliche Vater zu tragen, aber ausgesucht wurde der Testanbieter vom Richter.
Gruß,
Peter
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Realist, Wednesday, 13.08.2003, 01:12 (vor 8212 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 12. August 2003 11:18:25:
"Ich weiß nicht, wie die Zahlen für "Kuckuckskinder" sind (ich hasse dieses Wort!). Bei "Verdachtsfällen" sollen es ja 25% sein, aber bei Normalfällen?"
Hallo Odin!
Die Zahlen für Kuckuckskinder liegen in westlichen europäischen Ländern bei 8-10%. In Frankreich wollte man durch genetische Analysemethoden bei einer großen Anzahl von Familien Erbkrankheiten auf die Spur kommen. Die Studie mußte abgebrochen werden, weil man merkte das viele Kinder einen anderen Vater hatten und man intakte Familien nicht zerstören wollte!
MfG
Realist
Re: Testreihe in Frankreich ?
Karin, Wednesday, 13.08.2003, 11:25 (vor 8211 Tagen) @ Realist
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Realist am 12. August 2003 22:12:47:
In Frankreich wollte man durch genetische Analysemethoden bei einer
großen Anzahl von Familien Erbkrankheiten auf die Spur kommen. Die
Studie mußte abgebrochen werden, weil man merkte das viele Kinder einen
anderen Vater hatten und man intakte Familien nicht zerstören wollte!
Das klingt ja interessant.
Gibts da irgendwo was drüber ?
Danke,
Karin
Schlag nach bei Arne - ich leg's mir bald auf'n Textbaustein!
Anabasis, Wednesday, 13.08.2003, 17:44 (vor 8211 Tagen) @ Karin
Als Antwort auf: Re: Testreihe in Frankreich ? von Karin am 13. August 2003 08:25:33:
Zitate aus "Arne Hoffmann, Sind Frauen bessere Menschen?"
S. 53 "Weiterhin konnte man aufgrund von Blutgruppenutersuchungen feststellen, dass weltweit rund zehn Prozent aller Kinder nicht von dem Mann gezeugt wurden, der sich bislang für ihren Vater gehalten hatte..."
S. 54 "... musste eine wissenschaftliche Arbeit über Abstammungen am Institut de Puericulture in Paris abgebrochen werden - andernfalls hätten die Ergebnsisse die betroffenen Familien ziemlich durcheinander gebracht."
Im gleichen Kapitel sind noch weitere Studien zitiert.
Gruß Anabasis
Vaterschaftstests ...
Andreas (der andere), Tuesday, 12.08.2003, 14:37 (vor 8212 Tagen) @ Karin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Karin am 12. August 2003 10:08:24:
Hallo Karin & @ all.
"[...] Eigentlich sollte ein solcher Test direkt nach der Geburt obligatorisch sein. [...]"
Nein - das bitte nicht!
Es ist gut und wichtig, daß es diese Möglichkeit heute gibt - im Vergleich zu früheren Zeiten, wo man sich nur auf das Wort verlassen konnte, sind Väter da sicher besser dran. Aber ein Vaterschaftstest ist immer auch ein konkreter Mißtrauensverdacht. Vor ein paar Jahren hatte ich ein mal Gespräch mit einer Fast-Freundin, die - von sich aus - auf dieses Thema kam. Das sprach sicher für ein Zeitbewußtsein. Aber diese Form von Vernünftigkeit beruhigt nicht, sondern ist wie ein Schlag ins Gesicht: "Also, jetzt ganz vernünftig - wenn ich Dich betrogen habe, machen wir das folgendermaßen ..." Und das bei einem Menschen, in den man verliebt ist?!
Natürlich sind die "Kuckuckskinder" ein nicht zu leugnendes Problem. Aber wenn ich versuche, es aus der Möglichkeit, glücklich verheiratet und verliebt zu sein, zu sehen, dann wäre allein diesen Verdacht zu äußern, eine Zumutung, und ich würde sowohl meine Frau als auch mich mit diesem Verdacht verletzen. Ich habe eher ein gespaltenes Verhältnis zu diesen Statistiken (vielleicht macht mich ja auch der Umstand mißtrauisch, daß sie in den Frauen gegenüber sonst so auf positive Darstellung bedachten Medien so oft vorkommen). In jedem Fall sind sie bestens dazu geeignet, das Vertrauen in einer Beziehung zu untergraben; so einen Vorwurf vergißt man sicher nicht so leicht, selbst wenn er sich als unbegründet herausstellen sollte. Diese andauernden Statistiken scheinen aber genau das sagen zu wollen: Mißtraut euch! Ihr habt Grund, seht doch! Und er besteht natürlich auch. Die Frage ist, ob er - ähnlich wie die Gefahr der Vergewaltigung, des Raubmordes etc. nicht durch permanente Überrepräsentation in den Medien auch überbewertet wird.
Das ist nur ein Gedanke, aber wenn ich als eines der Ziele des Feminismus (worauf einige Aussagen schließen lassen) die Zerrüttung von Beziehungen und Familien zugunsten der Alleinerziehenden (und somit vielleicht der eigenen Propaganda gegenüber eher Aufgeschlossenen?!?) sehe, wäre es nicht vielleicht denkbar, daß die Kuckuckskinder- Statistiken, diese "wissenschaftlich gesicherte" ständige Notwendigkeit zum Mißtrauen, Teil dieses Vorgehens wäre? Und - was fatal wäre - können wir uns noch eine andere Möglichkeit vorstellen, oder beginnen wir auch diesen Zustand bald für "normal", quasi "naturgegeben" zu halten?
Nur so ein Gedanke.
Herzliche Grüße, Andreas
Re: Vaterschaftstests ...
Bruno, Tuesday, 12.08.2003, 14:55 (vor 8212 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Vaterschaftstests ... von Andreas (der andere) am 12. August 2003 11:37:23:
"[...] Eigentlich sollte ein solcher Test direkt nach der Geburt obligatorisch sein. [...]"
Nein - das bitte nicht!
Hallo Andreas,
also ich finde den Vorschlag von Karin ganz gut. Nach der Geburt eines Kindes werden ohnehin viele Untersuchungen angestellt und ein obligatorischer Test würde das Problem, dass durch den Vaterschaftstest erst die Konflikte (Untreueverdacht usw.) entstehen, nicht auftreten lassen.
Gruß
Bruno
Re: Vaterschaftstests ...
Andreas (der andere), Tuesday, 12.08.2003, 16:19 (vor 8212 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstests ... von Bruno am 12. August 2003 11:55:12:
Hallo Ihr zwei,
wie soll ich das jetzt erklären? - Erinnert Ihr Euch an den letzten der gelegentlichen Einfälle, eine Gen- Datenbank aller Männer zu erstellen, um damit im Falle einer Vergewaltigung oder eines Verbrechens besser und schneller intervenieren zu können? Dieses System hätte selbstverständlich kriminalistische Vorteile - die Tätererkennung wäre sicherer und würde enorm beschleunigt. So ein Backeninnenabstrich tut auch nicht weh, also entstünde der Person dadurch kein körperlicher Schaden. Der Grund für den (gerechtfertigten) Protest war, daß mit einem solchen Schritt der moralischen Integrität der Männer (und Frauen?) ein Ende gesetzt wäre: Bewiesen werden müßte nun die Unschuld. - Im Falle eines prinzipiellen Vaterschaftstests wäre das eine vergleichbar Unterstellung. Und natürlich würde auch dieser Test "kein bißchen weh tun."
Solche Schritte in die allgemeine gesellschaftliche Routine aufzunehmen wäre allerdings ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine totalitäre, komplett verwaltete Gesellschaft. - Das Problem ist meiner Meinung nach, daß man immer Begründungen finden kann, warum so etwas "besser", sprich: zweckmäßiger (aus verwaltungstechnischen Gründen) ist. Ob der Partner einen nicht generell betrügt, erfährt man dadurch selbstverständlich immer noch nicht. Genauso wenig schützen Gen-Profile der Bevölkerung davor, Opfer eines Verbrechens zu werden. Es gäbe eine Steigerung in der Aufklärung von Delikten oder Verbrechen. Der Preis, den wir für die gesetzliche Verankerung des "Untreueverdachts" zahlen müßten, wäre nur, daß z.B. einem "unsicheren" Wert wie Vertrauen weniger Wertigkeit beigemessen würde als der "bewiesenen Sicherheit", sprich: dem Mißtrauen Platz gemacht würde, durch welches derlei Maßnahmen sanktioniert würden. Abhängig davon, in welcher Weise und Stärke man dieses Konzept verfolgte, würde "Vertrauen" an sich zunehmend obsolet ...
Vielleicht ist meine Einstellung diesbezüglich zu "romantisch", aber dieses Opfer erscheint mir zu hoch! Welches wären die Unsicherheiten, die wir als nächstes eliminieren würden - und wie? Das problematische an dem "Präventiv"-Konzept "Sicherheit" ist, daß es in Praxis immer der Unschuldsvermutung, Freiheit und Integrität der Individuen zuwiderläuft.
Freundlich Grüße, Andreas
Re: Vaterschaftstests ...
Manfred, Tuesday, 12.08.2003, 16:37 (vor 8212 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstests ... von Andreas (der andere) am 12. August 2003 13:19:23:
Drei wesentliche Unterschiede:
1) Der Vaterschaftstest würde nur die betroffenen Väter berühren. Sagt ja niemand, daß der Rest der männlichen Bevölkerung ein Ausschlußverfahren zu durchlaufen hat 
2) Es muß deswegen noch lange keine Datenbank entstehen, auf die Ermittlungsbehörden Zugriff haben.
Noch ein Vorteil für die Frau: Sie müßte sich (im Falle, daß ihr Verhalten integer war) durch einen Routinetest nicht vom Partner gedemütigt fühlen.
Re: Vaterschaftstests ...
Garfield, Tuesday, 12.08.2003, 17:00 (vor 8212 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstests ... von Andreas (der andere) am 12. August 2003 13:19:23:
Hallo Andreas!
Ich bin da geteilter Meinung. Ich finde nicht, daß es eine Pauschalbeschuldigung für Frauen wäre, standardmäßig nach der Geburt sofort einen Vaterschaftstest zu machen. Vergleichbar mit einer DNA-Datenbank nur für Männer wäre das für mich auch nicht. Erstens besteht bei einem Vaterschaftstest nicht die Notwendigkeit, die Daten dauerhaft zu speichern, zweitens muß die Mutter noch nicht einmal eine DNA-Probe abgeben und drittens wiegt die Aussage, daß alle Männer potenzielle Mörder oder Vergewaltiger wären, wohl noch etwas schwerer als die Aussage, daß alle Frauen fremdgehen würden.
Gerade wenn so ein Test standardmäßig gemacht werden würde, könnte bei einer Frau auch gar nicht erst daß Gefühl aufkommen, daß ihr Partner ihr mißtraut.
Sinnvoll wären solche Tests auch für die Gesundheit des Kindes. Man muß einkalkulieren, daß das Kind vielleicht mal z.B. eine Knochenmarkspende braucht. In solchen Fällen sind nahe Verwandte als Spender besonders geeignet. Übrigens stellt sich in solchen Fällen zuweilen auch heraus, daß der von der Mutter angegebene Vater nicht der echte Vater ist, was dann für die Familie noch eine zusätzlich Belastung darstellt. Wären die Vaterschaftsverhältnisse dann bereits geklärt, könnte man auch den biologischen Vater sofort auf seine Tauglichkeit als Spender untersuchen.
Ein Problem sehe ich da allerdings doch: Es wäre so möglich, still und heimlich eine DNA-Datenbank für die gesamte Bevölkerung anzulegen. Man müßte dann schon sicherstellen, daß die Daten nicht dauerhaft gespeichert werden und daß das untersuchte Material vollständig vernichtet wird.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: Vaterschaftstests ...
Andreas (der andere), Tuesday, 12.08.2003, 17:24 (vor 8212 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstests ... von Garfield am 12. August 2003 14:00:37:
Hallo.
"[...] Ich bin da geteilter Meinung. Ich finde nicht, daß es eine Pauschalbeschuldigung für Frauen wäre, standardmäßig nach der Geburt sofort einen Vaterschaftstest zu machen. [...]"
Um ein Mißverständnis auszuschließen: Ich bin nicht gegen Vaterschaftstests auf Wunsch. Aber es ist für mich ebenfalls legitim, (als Vater) den Wunsch zu haben, auf diesen Test zu verzichten, solange ich meiner Frau nicht aus irgendeinem Grund mißtraue.
"[...] Vergleichbar mit einer DNA-Datenbank nur für Männer wäre das für mich auch nicht. Erstens besteht bei einem Vaterschaftstest nicht die Notwendigkeit, die Daten dauerhaft zu speichern, zweitens muß die Mutter noch nicht einmal eine DNA-Probe abgeben und drittens wiegt die Aussage, daß alle Männer potenzielle Mörder oder Vergewaltiger wären, wohl noch etwas schwerer als die Aussage, daß alle Frauen fremdgehen würden. [...]"
Es ging mir dabei auch weniger um die Art der Verwaltung als vielmehr um die moralischen Implikationen. Ob eine derartige Datenbank nicht auch für andere Zwecke benutzbar wäre, kann ich nicht beurteilen. Aber ich würde einer "Gewichtung" der Maßnahmen widersprechen, die auf spezifischer "Schwere" des Vergehens beruhte - wäre eine DNA-Datenbank "besser", wenn sie ausschließlich zur Feststellung von Ladendieben benutzt würde (mal unabhängig davon, ob das jetzt Quatsch ist oder nicht).
"[...] Gerade wenn so ein Test standardmäßig gemacht werden würde, könnte bei einer Frau auch gar nicht erst daß Gefühl aufkommen, daß ihr Partner ihr mißtraut. [...]"
Nein, denn das Mißtrauen wäre damit staatlich sanktioniert (und verfassungsmäßig verankert?). - Das ist eigentlich der Punkt, den ich mit dem Schritt hin zum Totalitarismus meinte ...
"[...] Sinnvoll wären solche Tests auch für die Gesundheit des Kindes. Man muß einkalkulieren, daß das Kind vielleicht mal z.B. eine Knochenmarkspende braucht. In solchen Fällen sind nahe Verwandte als Spender besonders geeignet. [...]" usw.
Das ist - meiner Meinung nach - ein Suchen nach Argumenten, um diesen Schritt zu rechtfertigen. Eine Feststellung der Spendetauglichkeit dauert nicht so lange - sie könnte im Bedarfsfall immer noch vorgenommen werden.
Okay, man kann unterschiedliche Meinungen dazu haben. Für mich persönlich gibt es aber durchaus Gründe, so einen Test zuerst einmal abzulehnen und erst dann einzufordern, wenn sich konkrete Verdachtsmomente ergeben. Aber da müssen wir ja auch nicht einer Meinung sein.
Freundliche Grüße, Andreas
Re: Vaterschaftstests ...
Peter, Wednesday, 13.08.2003, 00:36 (vor 8212 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstests ... von Andreas (der andere) am 12. August 2003 13:19:23:
Der Preis, den wir für die gesetzliche Verankerung des "Untreueverdachts" zahlen müßten, wäre nur, daß z.B. einem "unsicheren" Wert wie Vertrauen weniger Wertigkeit beigemessen würde als der "bewiesenen Sicherheit", sprich: dem Mißtrauen Platz gemacht würde, durch welches derlei Maßnahmen sanktioniert würden. Abhängig davon, in welcher Weise und Stärke man dieses Konzept verfolgte, würde "Vertrauen" an sich zunehmend obsolet ...
Ein interessanter Gedanke.
Vielleicht ist meine Einstellung diesbezüglich zu "romantisch", aber dieses Opfer erscheint mir zu hoch!
Ehe ist romantisch, Ehebruch nur für einen und Scheidung für keinen. Man könnte auch sagen: Warum noch Ehe, lasst uns einander vertrauen ohne Papierkram? Hmm, lacht da jemand...
Welches wären die Unsicherheiten, die wir als nächstes eliminieren würden - und wie? Das problematische an dem "Präventiv"-Konzept "Sicherheit" ist, daß es in Praxis immer der Unschuldsvermutung, Freiheit und Integrität der Individuen zuwiderläuft.
Nicht zuwiderläuft, aber die Integrität (und Vertrauen) entbehrlicher macht. Das entspricht einem langfristigen Trend in unserer Gesellschaft. Schon Kant sah es als Ideal einer Verfassung, wenn sie Teufel dazu brächte, wie Engel zu handlen, denn
Die Menschen sind schlecht,
sie denken an sich,
nur ich denk an mich.
Gruß,
Peter
Re: Vaterschaftstests ...
ChrisTine, Tuesday, 12.08.2003, 15:15 (vor 8212 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Vaterschaftstests ... von Andreas (der andere) am 12. August 2003 11:37:23:
Hallo Karin & @ all.
"[...] Eigentlich sollte ein solcher Test direkt nach der Geburt obligatorisch sein. [...]"
Nein - das bitte nicht!
Warum denn nicht? So wie die Mutter von Anfang an feststeht, steht dann auch der Vater fest. Wenn es bei jedem gemacht wird, ist es nichts besonderes mehr.
Wenn die Frau fremdgegangen ist, stimmt in der Beziehung doch eh schon einiges nicht mehr. Vor allen Dinge hat sie viel Zeit, darüber nachzudenken und wie sie ihrem Mann das beibringt. Vielleicht liebt der Mann sie ja genug, um ihr diesen Fehltritt zu verzeihen.
Alles andere ist Augenwischerei.
Gruß - Christine
Re: Vaterschaftstests ...
Manfred, Tuesday, 12.08.2003, 16:31 (vor 8212 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Vaterschaftstests ... von ChrisTine am 12. August 2003 12:15:53:
Ich bin üblicherweise ein glühender Verfechter des Datenschutzes und Schutzes der Privatsphäre, grade (aber nicht nur) Staat und Behörden gegenüber.
Was den obligatorischen Vaterschaftstest gleich nach der Geburt angeht, würde ich die Idee im Moment befürworten. Meiner Ansicht nach gibt es nämlich keine einzige "Partei", die ein berechtigtes Interesse daran haben kann, diese Information zu verschleiern. Im Gegenteil, alle redlich an dem "Projekt Kind" beteiligten haben ein natürliches Interesse an Wahrheit und Sicherheit. Vater, Mutter, Kind und auch die Behörden.
Gegenteilige Interessen könnte ein Vater haben, der sich um Zahlungen drücken will, aber die sind nicht redlich, sofern es sein Kind ist. Ausserdem dürfte das Problem auch eher sein, ihm erstmal habhaft zu werden.
Gegenteilige Interessen könnte auch eine Mutter haben, die einen Seitensprung vertuschen will oder lieber den solventeren Mann bluten lassen will. Seltsamerweise wird aber dieses Motiv gesellschaftlich wieder mal als "Beinahe-Tabu" behandelt.
Schöne Grüße,
Manfred
Re: Vaterschaftstests ...
Karin, Tuesday, 12.08.2003, 19:15 (vor 8212 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Vaterschaftstests ... von Andreas (der andere) am 12. August 2003 11:37:23:
Aber ein Vaterschaftstest ist immer auch ein konkreter
Mißtrauensverdacht.
eben deswegen sollte er einfach nur NORMAL sein.
Dass eben Keiner einen Antrag stellen muss oder Misstrauen bekunden muss.
Nur SO war es gemeint.
Gruss,
Karin
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Tuesday, 12.08.2003, 17:43 (vor 8212 Tagen) @ Karin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Karin am 12. August 2003 10:08:24:
Ich bin definitiv FÜR Vaterschaftstests, und sei es auch nur, damit die Herren der Schöpfung, die gerne durch die Bank weg die verheiratete Frauen schwängern (Irgendwo müssen die vielen Kuckuckskinder ja auch herkommen), mal zur Kasse gebeten werden. Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht, sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und psychischen) Schaden erleiden.
Xenia, Kondome verteilend
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Odin, Tuesday, 12.08.2003, 23:44 (vor 8212 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 12. August 2003 14:43:27:
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht, sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und psychischen) Schaden erleiden.
Frauen sind entweder generell geistig behindert oder unmündige Kinder. Daher müssen andere für ihre Schäden aufkommen - ist es das, was Du meinst? *beifallklatsch*
Re:
Xenia, Sunday, 17.08.2003, 17:29 (vor 8207 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 12. August 2003 20:44:48:
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht,
sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und
psychischen) Schaden erleiden.
Frauen sind entweder generell geistig behindert oder unmündige Kinder. Daher müssen andere für ihre Schäden
aufkommen - ist es das, was Du meinst? *beifallklatsch*
Ach bist du aber lustisch und eindimensional. Nö du, Frauen sind weder das eine noch das andere. Aber Männer gehören zur Verantwortung gezogen wenn sie fröhlich in der Gegend ihr Sperma verspritzen
Re:
Indiana Jones, Sunday, 17.08.2003, 18:06 (vor 8207 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: von Xenia am 17. August 2003 14:29:18:
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht,
sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und
psychischen) Schaden erleiden.
Frauen sind entweder generell geistig behindert oder unmündige Kinder. Daher müssen andere für ihre Schäden
aufkommen - ist es das, was Du meinst? *beifallklatsch*
Ach bist du aber lustisch und eindimensional. Nö du, Frauen sind weder das eine noch das andere. Aber Männer gehören zur Verantwortung gezogen wenn sie fröhlich in der Gegend ihr Sperma verspritzen
Und nicht zu vergessen die Frauen die fröhlich das Sperma sammeln.
Re:
Odin, Sunday, 17.08.2003, 23:35 (vor 8207 Tagen) @ Indiana Jones
Als Antwort auf: Re: von Indiana Jones am 17. August 2003 15:06:42:
Und nicht zu vergessen die Frauen die fröhlich das Sperma sammeln.
Um hinterher eine Einnahmequelle zu haben!
Re:
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:15 (vor 8205 Tagen) @ Indiana Jones
Als Antwort auf: Re: von Indiana Jones am 17. August 2003 15:06:42:
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht,
sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und
psychischen) Schaden erleiden.
Frauen sind entweder generell geistig behindert oder unmündige Kinder. Daher müssen andere für ihre Schäden
aufkommen - ist es das, was Du meinst? *beifallklatsch*
Ach bist du aber lustisch und eindimensional. Nö du, Frauen sind weder das eine noch das andere. Aber Männer gehören zur Verantwortung gezogen wenn sie fröhlich in der Gegend ihr Sperma verspritzen
Und nicht zu vergessen die Frauen die fröhlich das Sperma sammeln.
<Zynismus-mode in>
Die darf ja das Kind als Gewinn behalten
<Zynismus-mode off>
Xenia
Re:
gaehn, Sunday, 17.08.2003, 19:30 (vor 8207 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: von Xenia am 17. August 2003 14:29:18:
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht,
sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und
psychischen) Schaden erleiden.
Frauen sind entweder generell geistig behindert oder unmündige Kinder. Daher müssen andere für ihre Schäden
aufkommen - ist es das, was Du meinst? *beifallklatsch*
Ach bist du aber lustisch und eindimensional. Nö du, Frauen sind weder das eine noch das andere. Aber Männer gehören zur Verantwortung gezogen wenn sie fröhlich in der Gegend ihr Sperma verspritzen
kapier ich nicht. haben die menschen nicht sex weil beide es wollen?
Re:
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:14 (vor 8205 Tagen) @ gaehn
Als Antwort auf: Re: von gaehn am 17. August 2003 16:30:22:
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht,
sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und
psychischen) Schaden erleiden.
Frauen sind entweder generell geistig behindert oder unmündige Kinder. Daher müssen andere für ihre Schäden
aufkommen - ist es das, was Du meinst? *beifallklatsch*
Ach bist du aber lustisch und eindimensional. Nö du, Frauen sind weder das eine noch das andere. Aber Männer gehören zur Verantwortung gezogen wenn sie fröhlich in der Gegend ihr Sperma verspritzen
kapier ich nicht. haben die menschen nicht sex weil beide es wollen?
Das ist doch nur ein Gerücht - in Wahrheit hat niemand Spaß an Sex 
Spaß beiseite. Ja, beide sollten zur Verantwortung gezogen werden, nur wird der uneheliche Vater das meistens nicht ...
Best wishes, Xenia
Re:
Odin, Sunday, 17.08.2003, 23:41 (vor 8207 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: von Xenia am 17. August 2003 14:29:18:
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht,
sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und
psychischen) Schaden erleiden.[/b]
Frauen sind entweder generell geistig behindert oder unmündige Kinder. Daher müssen andere für ihre Schäden
aufkommen - ist es das, was Du meinst? *beifallklatsch*
Ach bist du aber lustisch und eindimensional. Nö du, Frauen sind weder das eine noch das andere. Aber Männer gehören zur Verantwortung gezogen wenn sie fröhlich in der Gegend ihr Sperma verspritzen
Wohlgemerkt! Du sprachst von einem finanzellen Schaden, der Frauen durch das Ergebnis des Vaterschaftstest entsteht - d.h. nachdem durch den Test klar wurde, daß sie ihren Mann betrogen haben und der dann ja wohl keinen Bock mehr hat, zu zahlen.
Du sprichst IMO für finanzielle Entschädigung für Betrüger, wenn sie durch das Aufdecken ihres Betruges "psychischen" Schaden erleiden.
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
Ich habe letzte Woche eine Folge von Al Bundy gesehen, in der er 50000 Dollar an einen Einbrecher zahlen mußte, weil er ihn beim Einbruch niedergeschlagen hat und dieser Einbrecher nun psychische Geschädigt sei und in seiner weiteren "Karriere" behindert!
Ehrlich! Ich hab das für einen Scherz gehalten!
Re:
Manfred, Monday, 18.08.2003, 00:19 (vor 8207 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: von Odin am 17. August 2003 20:41:13:
Manchmal geht Al Bundy ins Internet, in die Foren mit den Femi-Themen. Da amüsiert er sich köstlich, weil da so abgefahren zugeht. Er ist dann aber froh, daß das nur Satire ist und sein echtes Leben doch weitaus weniger irre verläuft.

Manfred
Al Bundy ?
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:12 (vor 8205 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: von Odin am 17. August 2003 20:41:13:
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht,
sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und
psychischen) Schaden erleiden.[/b]
Frauen sind entweder generell geistig behindert oder unmündige Kinder. Daher müssen andere für ihre Schäden
aufkommen - ist es das, was Du meinst? *beifallklatsch*
Ach bist du aber lustisch und eindimensional. Nö du, Frauen sind weder das eine noch das andere. Aber Männer gehören zur Verantwortung gezogen wenn sie fröhlich in der Gegend ihr Sperma verspritzen
Wohlgemerkt! Du sprachst von einem finanzellen Schaden, der Frauen durch das Ergebnis des Vaterschaftstest entsteht - d.h. nachdem durch den Test klar wurde, daß sie ihren Mann betrogen haben und der dann ja wohl keinen Bock mehr hat, zu zahlen.
Willst du bestreiten, dass eine Frau, die alleine lebt und ein Kind großzieht mehr zahlt, als eine verheiratete Frau ohne Kinder?
Du sprichst IMO für finanzielle Entschädigung für Betrüger, wenn sie durch das Aufdecken ihres Betruges "psychischen" Schaden erleiden.
Klar, die Frau muss ein Kind großziehen, oder willst du ihr das wegnehmen und in ein Heim stecken?
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
Ich habe letzte Woche eine Folge von Al Bundy gesehen, in der er 50000 Dollar an einen Einbrecher zahlen mußte, weil er ihn beim Einbruch niedergeschlagen hat und dieser Einbrecher nun psychische Geschädigt sei und in seiner weiteren "Karriere" behindert!
Ehrlich! Ich hab das für einen Scherz gehalten!
Du willst Al Bundy jetzt hier als Beleg oder was angeben?
Xenia
Re: Al Bundy ?
Odin, Wednesday, 20.08.2003, 01:14 (vor 8205 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Al Bundy ? von Xenia am 19. August 2003 17:12:45:
Willst du bestreiten, dass eine Frau, die alleine lebt und ein Kind großzieht mehr zahlt, als eine verheiratete Frau ohne Kinder?
Und? Interessierts mich? Ich bestreite, daß für jede Dummheit einer Frau automatisch irgendein Mann geradestehen muß. Mann, habt ihr denn überhaupt kein Ehrgefühl mehr?
Du sprichst IMO für finanzielle Entschädigung für Betrüger, wenn sie durch das Aufdecken ihres Betruges "psychischen" Schaden erleiden.
Klar, die Frau muss ein Kind großziehen, oder willst du ihr das wegnehmen und in ein Heim stecken?
s.o.
Re: Al Bundy ?
Xenia, Wednesday, 20.08.2003, 16:38 (vor 8204 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Al Bundy ? von Odin am 19. August 2003 22:14:56:
Willst du bestreiten, dass eine Frau, die alleine lebt und ein Kind großzieht mehr zahlt, als eine verheiratete Frau ohne Kinder?
Und? Interessierts mich? Ich bestreite, daß für jede Dummheit einer Frau automatisch irgendein Mann geradestehen muß.
JA, wenn er mit dran beteiligt ist...
Mann, habt ihr denn überhaupt kein Ehrgefühl mehr?
ich fühl mich nicht angesprochen ...
Du sprichst IMO für finanzielle Entschädigung für Betrüger, wenn sie durch das Aufdecken ihres Betruges "psychischen" Schaden erleiden.
Klar, die Frau muss ein Kind großziehen, oder willst du ihr das wegnehmen und in ein Heim stecken?
s.o.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Peter, Wednesday, 13.08.2003, 00:25 (vor 8212 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 12. August 2003 14:43:27:
Ich bin definitiv FÜR Vaterschaftstests
Gut.
und sei es auch nur, damit die Herren der Schöpfung, die gerne durch die Bank weg die verheiratete Frauen schwängern
Meinst du alle Männer oder die Männer, die verheiratete Frauen schwängern?
Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen
Richtig.
und erst recht, sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und psychischen) Schaden erleiden.
Könnte es sein, das Ehefrauen freiwilligen Anteil an solcher Kindererzeugung haben?
Gruß,
Peter
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Sunday, 17.08.2003, 17:28 (vor 8207 Tagen) @ Peter
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Peter am 12. August 2003 21:25:49:
und sei es auch nur, damit die Herren der Schöpfung, die gerne durch die Bank weg die verheiratete Frauen
schwängern
Meinst du alle Männer oder die Männer, die verheiratete Frauen schwängern?
Ich denke, das ist klar ersichtlich aus meinem Satz: nur jene Männer, die Ehefrauen schwängern, die nicht mit ihnen verheiratet sind.
und erst recht, sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch
finanziellen (und psychischen) Schaden erleiden.
Könnte es sein, das Ehefrauen freiwilligen Anteil an solcher Kindererzeugung haben?
Ach echt? Und deswegen haben sie das Kind per se gewollt und wollten, dass ihr Ehemann sie verlässt und all dieses?
Best wishes, Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Indiana Jones, Sunday, 17.08.2003, 18:14 (vor 8207 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 17. August 2003 14:28:02:
und sei es auch nur, damit die Herren der Schöpfung, die gerne durch die Bank weg die verheiratete Frauen
schwängern
Meinst du alle Männer oder die Männer, die verheiratete Frauen schwängern?
Ich denke, das ist klar ersichtlich aus meinem Satz: nur jene Männer, die Ehefrauen schwängern, die nicht mit ihnen verheiratet sind.
und erst recht, sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch
finanziellen (und psychischen) Schaden erleiden.
Könnte es sein, das Ehefrauen freiwilligen Anteil an solcher Kindererzeugung haben?
Ach echt? Und deswegen haben sie das Kind per se gewollt und wollten, dass ihr Ehemann sie verlässt und all dieses?
Best wishes, Xenia
Ein Ehemann der zur Seite setht und einen Lover der der Alimente zahlt, das wärs doch.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Odin, Sunday, 17.08.2003, 23:43 (vor 8207 Tagen) @ Indiana Jones
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Indiana Jones am 17. August 2003 15:14:16:
Ein Ehemann der zur Seite setht und einen Lover der der Alimente zahlt, das wärs doch.
WORTWÖRTLICH habe ich genau dieses vor mehreren Wochen von einer "Freundin" von mir gehört - nur nicht mit "das Wärs doch", sondern "das ist das Beste" (sie hatte das nämlich!)
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:10 (vor 8205 Tagen) @ Indiana Jones
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Indiana Jones am 17. August 2003 15:14:16:
und sei es auch nur, damit die Herren der Schöpfung, die gerne durch die Bank weg die verheiratete Frauen
schwängern
Meinst du alle Männer oder die Männer, die verheiratete Frauen schwängern?
Ich denke, das ist klar ersichtlich aus meinem Satz: nur jene Männer, die Ehefrauen schwängern, die nicht mit ihnen verheiratet sind.
und erst recht, sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch
finanziellen (und psychischen) Schaden erleiden.
Könnte es sein, das Ehefrauen freiwilligen Anteil an solcher Kindererzeugung haben?
Ach echt? Und deswegen haben sie das Kind per se gewollt und wollten, dass ihr Ehemann sie verlässt und all dieses?
Best wishes, Xenia
Ein Ehemann der zur Seite setht und einen Lover der der Alimente zahlt, das wärs doch.
Nur sind nicht alle Frauen der Welt dazu gemacht, sowas auszuhalten....
Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Indiana Jones, Tuesday, 19.08.2003, 20:37 (vor 8205 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 19. August 2003 17:10:09:
Würde bestimmt auch nicht jeder Mann mitspielen.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Odin, Sunday, 17.08.2003, 23:45 (vor 8207 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 17. August 2003 14:28:02:
Ich denke, das ist klar ersichtlich aus meinem Satz: nur jene Männer, die Ehefrauen schwängern, die nicht mit ihnen verheiratet sind.
Männer, die Ehefrauen schwängern? Was macht eigentlich die Frau währenddessen? Ist die irgendwie daran beteiligt oder hat die ihre Vagina gerade ausgeliehen und weiß nicht, was passiert?
Ach ja, ich vergaß: Frauen sind entweder geistig behindert, oder unmündige Kinder.....
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:08 (vor 8205 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 17. August 2003 20:45:44:
Ich denke, das ist klar ersichtlich aus meinem Satz: nur jene Männer, die Ehefrauen schwängern, die nicht mit ihnen verheiratet sind.
Männer, die Ehefrauen schwängern? Was macht eigentlich die Frau währenddessen?
*lach* die liegt ganz still da und döst vor sich hin 
Ist die irgendwie daran beteiligt oder hat die ihre Vagina gerade ausgeliehen und weiß nicht, was passiert?
Ach ja, ich vergaß: Frauen sind entweder geistig behindert, oder unmündige Kinder.....
nein, sind sie nicht, aber wie ich weiter unten erklärte (und deswegen hier nicht nochmal schreibe)hat die Frau eh ihre Veranwtortung zu tragen, denn sie hat das Kind sowieso großzuzeiehn, egal ob einer denn nu zahlt oder nicht...
Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Garfield, Wednesday, 13.08.2003, 21:45 (vor 8211 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 12. August 2003 14:43:27:
Hallo Xenia!
"Der leibliche Vater, auch wenn er nicht der Ehemann der Mutter ist, hat für das Kind zu zahlen, und erst recht, sollte die Mutter durch das Ergebnis des Vaterschaftstests ihren Ehemann verlieren und dadurch finanziellen (und psychischen) Schaden erleiden."
Ja ja, die keuschen und reinen Frauen, die immer wieder von den bösen und triebhaften Männern zur Unzucht verführt werden... Wie könnte man von ihnen auch Verantwortung für das eigene Handeln erwarten. Also sollte für solche Fälle schleunigst eine Entschädigungsszahlung für durch Trennung verursachte emotionale Schäden an der empfindsamen weiblichen Psyche eingeführt werden, zu zahlen vom jeweiligen Liebhaber.
Xenia, das war doch wohl hoffentlich nicht dein Ernst?
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Sunday, 17.08.2003, 17:27 (vor 8207 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Garfield am 13. August 2003 18:45:36:
Hallo, Garfield!
Sicher steckt nicht nur kühle Berechnung dahinter, wenn eine Frau ihrem Partner einen Seitensprung auch dann
nicht beichten möchte, wenn dabei ein Kind entstanden ist. Ich denke, daß der hauptsächlichste Grund dafür meist
darin besteht, daß Frauen in der Situation fürchten, daß der Partner sie dann verlassen würde oder daß er - selbst,
wenn er ihnen verzeiht - das Kind dann eben nicht als sein eigenes betrachtet und es entsprechend schlechter
behandelt.
Haargenau
Das hindert Frauen üblicherweise aber nicht daran, später nach einer Trennung Unterhalt vom angeblichen Vater
zu kassieren. Der echte Vater ist längst über alle Berge, vielleicht kennt sie nicht mal seinen Namen, oder sie weiß,
daß bei ihm eh nichts zu holen ist - also zapft frau lieber den Ex an, sofern der solventer ist.
DAS ist dann kühle Berechnung. Und genau das ist für mich auch das wesentliche Problem bei der Sache.
Also, jetzt wird es immer verquerer ... warum haben die sich denn jetzt getrennt?
Wenn es nur darum ginge, Gewißheit zu haben, würde ich das eher locker sehen. Manche Menschen wollen gar
nicht so genau wissen, was der Partner oder die Partnerin hinter ihrem Rücken schon alles getrieben hat. Oft ist es
für eine Beziehung oder Ehe wirklich besser, einen Seitensprung zu verschweigen und auch niemandem zu
erzählen, von wem ein Kind wirklich ist (nicht einmal dem Kind selbst).
Ganz genau so sehe ich das auch
Nach einer Trennung sieht das aber anders aus. Die Unterhaltsregelungen sind ohnehin schon ungerecht genug.
Fairerweise sollte Unterhalt nach Bedürftigkeit, also nach den Lebenshaltungskosten berechnet werden. Es geht
schließlich darum, dem Kind eine Existenzgrundlage zu sichern und nicht darum, der Mutter ein gutes
Zusatzeinkommen zu verschaffen. In der Theorie jedenfalls. Unterhaltspflichtige Männer haben es schwerer, eine
neue Familie aufzubauen, weil sie einfach durch die Unterhaltszahlungen finanziell enorm belastet werden. Solange
ein Kind wirklich von ihnen ist, kann man darin ja noch eine Berechtigung sehen. Es ist jedoch extrem unfair, einen
Mann für ein fremdes Kind zur Kasse zu bitten und ihm so die Chancen zur Gründung einer neuen Familie deutlich
zu verschlechtern oder sogar ganz zu verbauen.
Warum haben sie sich getrennt? Nehmen wir mal an, die haben sich oft gestritten, da ist die Chance hoch, dass sie eh mal gesagt hat, dass das Kind nicht von ihm ist
Best wishes, xenia
PS: Es sein kann, dass ich hab velwechsert zwei Antworten 
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Silke, Tuesday, 12.08.2003, 17:14 (vor 8212 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 11. August 2003 11:46:00:
Wenn ein Mann für ein Kind zahlen soll, dann sollte zumindest wissen dürfen (!), ob es sein eigenes ist. Egal, ob er nun verheiratet ist oder nicht.
Mich wundert, wie abgebrüht manche Frauen sein können, wenn sie ihrem Partner wissentlich das Kind eines anderen unterjubeln. Für mich kein Kavaliersdelikt.
Die Motivation für einen Vaterschaftstest spielt für meine Begriffe keine Rolle.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Tuesday, 12.08.2003, 17:38 (vor 8212 Tagen) @ Silke
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Silke am 12. August 2003 14:14:57:
Wenn ein Mann für ein Kind zahlen soll, dann sollte zumindest wissen dürfen (!), ob es sein eigenes ist. Egal, ob er nun verheiratet ist oder nicht.
Mich wundert, wie abgebrüht manche Frauen sein können, wenn sie ihrem Partner wissentlich das Kind eines anderen unterjubeln. Für mich kein Kavaliersdelikt.
Die Motivation für einen Vaterschaftstest spielt für meine Begriffe keine Rolle.
ja, klar, da steckt natürlich nur kühlste Berechnung dahinter - dass eine Frau sich auch Sorgen darüber macht, dass der Mann sie und das Kind verlassen könnte, ist natürlich völlig unmöglich. Wenn hier jemand tatschlich glaubt, es sei eine reine Freude sowas zu verbergen, dann darf er ein Jahr lang kostenlos Mitglied im Xenia-Fanclub sein.
Xenia
PS:
Wenn jemand tatsächlich abgebrüht ist, dann sollte der Partner das schonmal bemerkt haben, wenn er nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt läuft.
ooooooch....mir kommen gleich die Tränen...
Andreas, Tuesday, 12.08.2003, 20:21 (vor 8212 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 12. August 2003 14:38:52:
ja, klar, da steckt natürlich nur kühlste Berechnung dahinter - dass eine Frau sich auch Sorgen darüber macht, dass der Mann sie und das Kind verlassen könnte, ist natürlich völlig unmöglich.
*schnief*
ich fang wirklich gleich an zu weinen...Madame muß sich Sorgen machen...der böse, böse Mann aber auch...er könnte sie verlassen...es zerreißt mir das Herz...die arme Frau aber auch...sie quält sich nächtelang in ihrem Bett in Schmerz und Trauer...denn was wird aus ihrer Zukunft, wenn der böse, böse Mann sie verläßt? Wie soll sie ohne den Goldesel, ohne den wandelnden Geldautomaten auf zwei Beinen den Urlaub in DomRep finanzieren...wenn die einzige Geldquelle nicht mehr da ist...man könnte wirklich wütend werden über diese egoistischen Männer...
*kotz*
Re: ooooooch....mir kommen gleich die Tränen...
Xenia, Sunday, 17.08.2003, 17:25 (vor 8207 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: ooooooch....mir kommen gleich die Tränen... von Andreas am 12. August 2003 17:21:29:
ja, klar, da steckt natürlich nur kühlste Berechnung dahinter - dass eine Frau sich auch Sorgen darüber macht,
dass der Mann sie und das Kind verlassen könnte, ist natürlich völlig unmöglich.
*schnief*
Taschentuch reicht
ich fang wirklich gleich an zu weinen...Madame muß sich Sorgen machen...der böse, böse Mann aber auch...er
könnte sie verlassen...es zerreißt mir das Herz...die arme Frau aber auch...sie quält sich nächtelang in ihrem Bett in
Schmerz und Trauer...denn was wird aus ihrer Zukunft, wenn der böse, böse Mann sie verläßt? Wie soll sie ohne
den Goldesel, ohne den wandelnden Geldautomaten auf zwei Beinen den Urlaub in DomRep finanzieren...wenn
die einzige Geldquelle nicht mehr da ist...man könnte wirklich wütend werden über diese egoistischen Männer...
Wenn sich ein Mann eine Beziehung mit einer Frau macht, die SO über ihn denkt, hat er selber Schuld.
*kotz*
Das machst du selber wech.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Odin, Tuesday, 12.08.2003, 23:15 (vor 8212 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 12. August 2003 14:38:52:
ja, klar, da steckt natürlich nur kühlste Berechnung dahinter - dass eine Frau sich auch Sorgen darüber macht, dass der Mann sie und das Kind verlassen könnte, ist natürlich völlig unmöglich. Wenn hier jemand tatschlich glaubt, es sei eine reine Freude sowas zu verbergen, dann darf er ein Jahr lang kostenlos Mitglied im Xenia-Fanclub sein.
Ja, genau. Absolut richtig! Ich würde vorschlagen, in jeder Stadt Zentren für diese hilfsbedürftigen Frauen und deren in Not geratenen Würmchen einzurichten. Natürlich muß deren Versorgung sichergestellt werden, zumindest bis die Kinder 16 oder 18 sind - es sei denn, sie studieren, dann auch länger. Jedes dieser Zentren muß von mindestens 4 SozialarbeiterINNEN (blos keine Männer, den diese sind an dem Schlamassel ja Schuld) und PsychologINNEN betreut werden. Einzig der Hausmeister sollte männlich sein, da man wohl schwer eine Frau finden dürfte.
Die Kosten trägt der Staat, da wollen wir mal nicht so sein. Nur in bestimmten Fällen würde ich die Kosten dem Mann aufbürden, beispielsweise, wenn er den Vaterschaftstest ohne Einwilligung der Frau gemacht hat (also in 99% aller Fälle, aber da ist er dann ja wohl selber Schuld).
Sollte die Frau künftig nochmal schwanger werden, sind dies Folgeschäden, die natürlich auch der vorherige Mann zu bezahlen hat - es sein denn, er ist ausgelutscht, dann tritt der neue Mann an diese Stelle.
Mit diesen Methoden ist erstmal das größte Leid verhindert - und neue Arbeitsplätze geschaffen. Trotzdem wäre ich für weitere Vorschläge schon noch offen.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Sunday, 17.08.2003, 17:24 (vor 8207 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 12. August 2003 20:15:06:
ja, klar, da steckt natürlich nur kühlste Berechnung dahinter - dass eine Frau sich auch Sorgen darüber macht,
dass der Mann sie und das Kind verlassen könnte, ist natürlich völlig unmöglich. Wenn hier jemand tatschlich
glaubt, es sei eine reine Freude sowas zu verbergen, dann darf er ein Jahr lang kostenlos Mitglied im
Xenia-Fanclub sein.
Ja, genau. Absolut richtig! Ich würde vorschlagen, in jeder Stadt Zentren für diese hilfsbedürftigen Frauen und
deren in Not geratenen Würmchen einzurichten. Natürlich muß deren Versorgung sichergestellt werden, zumindest
bis die Kinder 16 oder 18 sind - es sei denn, sie studieren, dann auch länger.
Wir können stattdessen natürlich auch die Mütter verarmen lassen, die Familie wird zu Sozialfall, die Kinder kommen in ei heim oder zu Pflegeeltern etc.
Jedes dieser Zentren muß von
mindestens 4 SozialarbeiterINNEN (blos keine Männer, den diese sind an dem Schlamassel ja Schuld) und
PsychologINNEN betreut werden. Einzig der Hausmeister sollte männlich sein, da man wohl schwer eine Frau
finden dürfte.
Die Kosten trägt der Staat, da wollen wir mal nicht so sein. Nur in bestimmten Fällen würde ich die Kosten dem
Mann aufbürden,
Dem biologischen Vater, ja.
beispielsweise, wenn er den Vaterschaftstest ohne Einwilligung der Frau gemacht hat (also in
99% aller Fälle, aber da ist er dann ja wohl selber Schuld).
Sollte die Frau künftig nochmal schwanger werden, sind dies Folgeschäden, die natürlich auch der vorherige Mann
zu bezahlen hat - es sein denn, er ist ausgelutscht, dann tritt der neue Mann an diese Stelle.
Es hat immer der biologische Vater zu zahlen.
Mit diesen Methoden ist erstmal das größte Leid verhindert - und neue Arbeitsplätze geschaffen. Trotzdem wäre
ich für weitere Vorschläge schon noch offen.
Wie wäre es damit: Jeder trägt die Verantwortung für das, was er gemacht hat. Der Man für das Kind, die Frau für das Kind und ihren Seitensprung. Oder auch umgekehrt: die Frau für das Kind und der Man für das Kind und seinen Seitensprung. Und der jeweilige Partner muss die Verantwortung dafür tragen, wie er sich entscheidet, oder bleibt oder geht.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Odin, Sunday, 17.08.2003, 23:52 (vor 8207 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 17. August 2003 14:24:55:
Es hat immer der biologische Vater zu zahlen.
Aber darum gehts doch die ganze Zeit: Daß oft erst gegen den Widerstand der Frau klargestellt werden muß, WER der biologische Vater ist. NATÜRLICH hat der zu "zahlen", aber EBEN NICHT der gehörnte Ehemann. Das "zahlen" habe ich aber in Anführungsstriche gesetzt, weil es EBEN NICHT ALLEIN um das zahlen geht. Vaterschaft ist weitaus MEHR und ABSOLUT ETWAS ANDERES als "zahlen"!
Wie wäre es damit: Jeder trägt die Verantwortung für das, was er gemacht hat. Der Man für das Kind, die Frau für das Kind und ihren Seitensprung. Oder auch umgekehrt: die Frau für das Kind und der Man für das Kind und seinen Seitensprung. Und der jeweilige Partner muss die Verantwortung dafür tragen, wie er sich entscheidet, oder bleibt oder geht.
Warum schreibst Du dann erst 20 Postings in denen du jeder Frau auch nur die kleinste Verantwortung absprichst und nur schaust, wie sie finanziell am Besten wegkommt?
Re:
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:03 (vor 8205 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Odin am 17. August 2003 20:52:45:
Es hat immer der biologische Vater zu zahlen.
Aber darum gehts doch die ganze Zeit: Daß oft erst gegen den Widerstand der Frau klargestellt werden muß, WER der biologische Vater ist. NATÜRLICH hat der zu "zahlen", aber EBEN NICHT der gehörnte Ehemann. Das "zahlen" habe ich aber in Anführungsstriche gesetzt, weil es EBEN NICHT ALLEIN um das zahlen geht. Vaterschaft ist weitaus MEHR und ABSOLUT ETWAS ANDERES als "zahlen"!
Darum geht es nicht die ganze zeit, mir geht es auch darum, die Frau nicht per se als hinterhältiges schlechtes Wesen darzustellen (gemeint ist hier die Frau, die einen Seitensprung hatte und schwanger wurde) - darum geht es MIR vordergründig, ich halte dieses ständige bewerten in schlecht und gut/undschuldig für völlig kontraproduktiv, von der dichotomisches und damit vereinfachenden Sichtweise mal abgesehen.
Und klar leistet die Frau dagegen Widerstand und solange die Vaterschaftsstests nicht bei jeder geburt pflicht werden und damit Ruhe im Karton ist, solange wird wohl auch ein gehörnter Mann zahlen, ohne es zu wissen. Und wenn vaterschaft soviel mehr ist als Geld zu bezahlen, dann sehe ich nicht das problem, warum man nicht auch ein kind aufziehen sollte, das nicht von einem selber ist. Oder willst du jetzt die Vaterschaft auf die Abstammung reduzieren?
Wie wäre es damit: Jeder trägt die Verantwortung für das, was er gemacht hat. Der Man für das Kind, die Frau für das Kind und ihren Seitensprung. Oder auch umgekehrt: die Frau für das Kind und der Man für das Kind und seinen Seitensprung. Und der jeweilige Partner muss die Verantwortung dafür tragen, wie er sich entscheidet, oder bleibt oder geht.
Warum schreibst Du dann erst 20 Postings in denen du jeder Frau auch nur die kleinste Verantwortung absprichst und nur schaust, wie sie finanziell am Besten wegkommt?
Das ist Quatsch. ich spreche der Frau nicht jede Verantwortung ab, denn sie trägt, so oder so ihre Verantwortung, denn SIE hat, egal ob einer der Männer denn nu zahlt oder nicht oder sich als vater hergibt, SIE hat das Kind so oder so am Hals, SIE muss eh die Verantwortung tragen, völlig gleich, auch wen sich beide zu zahlen weigern - damit kommt die Frau überhaupt drumherum, Verantwortung zu übernehmen - und ich finde es nicht ehrerührig, der Frau dann wenigstens finanziell zu ermöglichen, das Kind großzuziehen!
Xenia
Re:
Odin, Wednesday, 20.08.2003, 01:26 (vor 8205 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: von Xenia am 19. August 2003 17:03:08:
Das ist Quatsch. ich spreche der Frau nicht jede Verantwortung ab, denn sie trägt, so oder so ihre Verantwortung, denn SIE hat, egal ob einer der Männer denn nu zahlt oder nicht oder sich als vater hergibt, SIE hat das Kind so oder so am Hals, SIE muss eh die Verantwortung tragen, völlig gleich, auch wen sich beide zu zahlen weigern - damit kommt die Frau überhaupt drumherum, Verantwortung zu übernehmen - und ich finde es nicht ehrerührig, der Frau dann wenigstens finanziell zu ermöglichen, das Kind großzuziehen!
Xenia
Ich glaube, Du formulierst die Dinge am Beginn jeder Diskussion bewußt provokativ, um möglichst viel negative Resonanz zu bekommen (?)
Wenn Du obiges gleich sachlich erläutert hättest, hätts weniger Streß gegeben.
Hach
Xenia, Wednesday, 20.08.2003, 20:07 (vor 8204 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: von Odin am 19. August 2003 22:26:14:
Das ist Quatsch. ich spreche der Frau nicht jede Verantwortung ab, denn sie trägt, so oder so ihre Verantwortung, denn SIE hat, egal ob einer der Männer denn nu zahlt oder nicht oder sich als vater hergibt, SIE hat das Kind so oder so am Hals, SIE muss eh die Verantwortung tragen, völlig gleich, auch wen sich beide zu zahlen weigern - damit kommt die Frau überhaupt drumherum, Verantwortung zu übernehmen - und ich finde es nicht ehrerührig, der Frau dann wenigstens finanziell zu ermöglichen, das Kind großzuziehen!
Xenia
Ich glaube, Du formulierst die Dinge am Beginn jeder Diskussion bewußt provokativ, um möglichst viel negative Resonanz zu bekommen (?)
Wenn Du obiges gleich sachlich erläutert hättest, hätts weniger Streß gegeben.
Hach, wie gemein, jetzt hast du mich auch noch entlarvt, du böser du! Das problem ist nur, eure posts über Frauen regen mich jedesmal so sehr auf, dass ich gar nicht anders kann, als zurückzuprovozieren...keine Sorge, ich arbeite an diesem Defizit 
Best wishes, Xenia
Re:
Maesi, Thursday, 21.08.2003, 23:19 (vor 8203 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: von Xenia am 19. August 2003 17:03:08:
Hallo Xenia
Darum geht es nicht die ganze zeit, mir geht es auch darum, die Frau nicht per se als hinterhältiges schlechtes Wesen darzustellen (gemeint ist hier die Frau, die einen Seitensprung hatte und schwanger wurde) - darum geht es MIR vordergründig, ich halte dieses ständige bewerten in schlecht und gut/undschuldig für völlig kontraproduktiv, von der dichotomisches und damit vereinfachenden Sichtweise mal abgesehen.
Dein Standpunkt ist hier verstaendlich ruebergekommen. Dass eine Frau einem Mann ein Kind unterschiebt, ist Unrecht; egal, ob sie es auschliesslich aus niederen Motiven tut, oder ob sie auch aus hoeheren Idealen heraus handelt. Da gibt es nichts dran zu ruetteln.
Es stellt sich lediglich die Frage, ob unter bestimmten Bedingungen dieses Unrecht der Verschleierung der wahren Vaterschaftsverhaeltnisse zu tolerieren ist. Und wenn ja, unter welchen Bedingungen; immerhin gibt es ja ein UNO-Kinderrecht, welches dem Kind das Recht auf einen Vater zusichert. Genau vor dieser Frage drueckst Du Dich aber herum. Denn dann muesstest Du Dich auch mit der Frage beschaeftigen, ob ein von der Mutter benannter Vater, der allenfalls Zweifel an seiner Vaterschaft hat, das widerspruchslos hinnehmen muss, oder ob er nicht womoeglich doch das (moralische) Recht hat, ohne Wissen der Mutter (und moeglicherweise illegalerweise) die Vaterschaft feststellen zu lassen; womit wir wieder beim Aufhaenger dieses Threads waeren. Denn wenn sie das Recht hat, die wahre Vaterschaft zu verheimlichen, muesste er doch konsequenterweise auch das Recht haben, einen Vaterschaftstest zu verheimlichen.
Und klar leistet die Frau dagegen Widerstand
Sie leistet Widerstand dagegen, dass Unrecht aufgedeckt wird.
Und wenn vaterschaft soviel mehr ist als Geld zu bezahlen, dann sehe ich nicht das problem, warum man nicht auch ein kind aufziehen sollte, das nicht von einem selber ist. Oder willst du jetzt die Vaterschaft auf die Abstammung reduzieren?
Wenn der Mann das selber entscheiden kann, sehe ich auch kein Problem. Aber durch das Verheimlichen wird er um die Moeglichkeit einer Entscheidung gebracht, er wird entmuendigt. Vaterschaft beruht nicht allein auf Abstammung, aber Abstammung ist ein wesentlicher Bestandteil davon. Moeglicherweise ist es Dir persoenlich wurscht, ob Dein Kind von Dir ist (sofern Du eins hast); den meisten anderen Menschen ist es aber nicht egal.
Warum schreibst Du dann erst 20 Postings in denen du jeder Frau auch nur die kleinste Verantwortung absprichst und nur schaust, wie sie finanziell am Besten wegkommt?
Das ist Quatsch. ich spreche der Frau nicht jede Verantwortung ab, denn sie trägt, so oder so ihre Verantwortung, denn SIE hat, egal ob einer der Männer denn nu zahlt oder nicht oder sich als vater hergibt, SIE hat das Kind so oder so am Hals, SIE muss eh die Verantwortung tragen, völlig gleich, auch wen sich beide zu zahlen weigern - damit kommt die Frau überhaupt drumherum, Verantwortung zu übernehmen
Selbstverstaendlich kann eine Frau die Verantwortung fuer ihr Kind ablehnen, sogar voellig legal. Sie kann es naemlich abtreiben lassen. Sie kann es beispielsweise auch zur Adoption freigeben. In beiden Faellen hat sie die Verantwortung, aus welchen Gruenden auch immer, nicht uebernommen. Im uebrigen gibt es auch genuegend verwahrloste Kinder, bei denen offensichtlich die Mutter (und dann wahrscheinlich auch der Vater) sich der Erziehungs-, Betreuungs- und Versorgungsverantwortung entzieht. Was Du anderen vorwirfst, tust Du selber auch: Du operierst mit irgendwelchen Pauschalargumenten. Wenn schon differenzieren, dann bitte auch richtig.
...und ich finde es nicht ehrerührig, der Frau dann wenigstens finanziell zu ermöglichen, das Kind großzuziehen!
Aber es ist ehrenruehrig, einem Vater durch Luegen Verantwortung (sei es auch nur finanzielle) aufzunoetigen.
Gruss
Maesi
Re:
hquer, Friday, 12.09.2003, 15:50 (vor 8181 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: von Xenia am 19. August 2003 17:03:08:
Ein Vorschlag zur Güte:
Die Frau ist wirklich nicht per se schlecht, wenn Sie einen Seitensprung hatte. Wie schon viele hier im Thread lehne ich eine per se Verurteilung ab. Aber bei der rechtsförmigen Bewertung von Fällen geht es mir auch absolut nicht um eine moralische Bewertung. Diese ist immer subjektiv und daher in objektivierten Rechtsbetrachtungen sinnlos.
In einem Forumsthread vermischen sich aber natürlich manchmal subjektive Bewertungen und objektivierte Betrachtungen wenn nicht genau die Ebene der Betrachtung definiert ist. Genau das ist hier geschehe, so daß auf zwei Ebenen diskutiert wurde und zum normalen Meinungsdiskurs ein wechselseitiges Unverständnis hinzukam.
Also nun kurz zur rechtsförmigen Betrachtung:
Da es in unserem juristischen System so ist, daß die biologischen Eltern eines Kindes finanziell für dieses zu sorgen haben, fügt die Frau durch das Verschweigen des Seitensprungs dem gehörnten Ehemann einen (objektiv messbaren) finanziellen Schaden zu, der umso größer ist, je länger die Wahrheit verschwiegen wird. Gleichzeitig bevorteilt sie den wahren Erzeuger, der seiner Zahlungspflicht illegalerweise nicht nachzukommen braucht.
Sie beugt also Recht.
Es ist also logisch, daß der aufgrund der Einfachheit eines solches Verschweigens erzeugbare Schaden so groß ist, daß der Mann ein entsprechendes Schutzbedürfnis vor diesem zu recht hat. Dieses kann meiner Meinung nach nur durch die Gewährung einer ebenso leicht für den Mann durchführbaren Vaterschaftstest geheilt werden. Nur in diesem Fall sind beide Seiten "waffengleich".
Folgt man Deiner Argumentation(Wenn der Mann nichts davon weiß, ist doch allen gedient...), so muß man - um den eigentumsrechtlichen Schadensausgleich herzustellen - das Unterhaltsrecht für Kinder völlig anders gestalten.
Solange dies nicht so ist, muß der von der Frau benannte Vater das Recht haben, sich vor finanziellem Schaden schützen zu können.
Nichts hindert diesen aber daran, nach Inanspruchnahme des biologischen Erzeugers das fremde Kind zu lieben und aufzuziehen, also den nicht finanziellen Teil der Vaterschaft zu übernehmen.
Also nochmal ganz ruhig und ohne verbissene Schärfe:
Geht die Frau fremd und traut sich nicht ihrem Mann eine daraus resultierende Schwangerschaft offen einem Seitensprung zuzuordnen, sondern läßt diesen in dem Glauben, Vater zu werden - ok - moralisch kann nichts dazu gesagt werden, ohne den Fall genauer zu kennen.
Rechtlich ist es der Frau nicht vorgeschrieben, etwas zu sagen.
Deshalb muß nun der Mann aus Schutzgründen gegen den theoretisch anfallenden Schaden die Vaterschaft überprüfen lassen können.
Beide können - niemand muß - seine Möglichkeiten nutzen.
Die Frau kann auch den Seitensprung gestehen, der Mann kann die Ehrlichkeit der Frau honorieren.
Die Frau kann verschweigen, der Mann kann überprüfen und kann dennoch die Vaterschaft übernehmen - muß aber nicht.
Es sollte doch auch für Dich - schon aus Gerechtigkeitsempfinden heraus - nachvollziehbar sein, daß niemand gern in die finanzielle Pflicht für etwas genommen wird, dessen Ursache er nicht ist.
Wenn es aber so einfach ist, in sowas reinzurutschen, wie in dem beschriebenen Fall, sollte man doch die Rechtmäßigkeit der Inanspruchnahme überprüfen lassen können. (Für den letzten Absatz sollte man doch auch mal die Geschlechterbrille ansetzen können)
hquer
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Silke, Wednesday, 13.08.2003, 02:11 (vor 8212 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 12. August 2003 14:38:52:
Wenn echte Sorge um den Mann dahinterstünde, sollte man ihm erst recht die Möglichkeit, die Freiheit geben, seine Vaterschaft nachzuprüfen. Die Begründung, dass eine Familie daran zerbrechen kann, ist nicht von der Hand zu weisen, Xenia. Aber frage dich mal, ob wirklich der Vaterschaftstest die Ursache für die Misere ist ... wohl eher die Tatsache, dass da eine Frau "nicht ganz ehrlich war". Gründe für ein außer"eheliches" Kind gibt es sicherlich genügend, klar. Doch sollte der Zahlepappi die Chance bekommen, diese Gründe für sich zu bewerten und entsprechend seine Konsequenzen zu ziehen (gehen oder bleiben).
Ich behaupte nicht, dass das Verbergen der wahren Vaterschaft ein Kinderspiel ist. Ganz und gar nicht, denn schließlich nagt da ja das schlechte Gewissen, die eigene Feigheit und vor allem die Angst vor einem Auffliegen an der Frau. So geht es jedem, der einen Fehler gemacht hat ... Doch die Motivation, die ich aus deinem Posting rauslese, ist nicht, dass du um das Wohl der Familie besorgt bist. Vielmehr steht die Furcht vorm Verlassenwerden im Vordergrund. Ob das einen so großen (finanziellen und emotionalen) Betrug rechtfertigt?
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Sunday, 17.08.2003, 17:23 (vor 8207 Tagen) @ Silke
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Silke am 12. August 2003 23:11:21:
Wenn echte Sorge um den Mann dahinterstünde, sollte man ihm erst recht die Möglichkeit, die Freiheit geben,
seine Vaterschaft nachzuprüfen.
Gegen die Vaterschaftstests bin ich ja auch gar nicht - mir geht es nur darum mal klarzustellen dass die Verheimlichung, dass ein Kind aus einem Seitensprung entstanden ist, nicht das Ergebnis der Bösartigkeit der Frau ist
Die Begründung, dass eine Familie daran zerbrechen kann, ist nicht von der Hand
zu weisen, Xenia. Aber frage dich mal, ob wirklich der Vaterschaftstest die Ursache für die Misere ist ... wohl eher
die Tatsache, dass da eine Frau "nicht ganz ehrlich war".
Solange es keinen Vaterschaftstest verpflichtend gibt und die Frau es ihrem Partner z.B. freiwillig sagt, dass sie ein Kind von einem anderen bekommen hat, liegt es wohl eher daran, dass sie zuviel geredet hat. Hätte sie den Mund gehalten und ihr Päckchen getragen, wär nix passiert.
Gründe für ein außer"eheliches" Kind gibt es sicherlich
genügend, klar. Doch sollte der Zahlepappi die Chance bekommen, diese Gründe für sich zu bewerten und
entsprechend seine Konsequenzen zu ziehen (gehen oder bleiben).
Ganz genau - sofern er es überhaupt weiß und wissen sollte. Entweder Vaterschaftstests für alle oder aber besser den Mund halten.
Ich behaupte nicht, dass das Verbergen der wahren Vaterschaft ein Kinderspiel ist. Ganz und gar nicht, denn
schließlich nagt da ja das schlechte Gewissen, die eigene Feigheit und vor allem die Angst vor einem Auffliegen an
der Frau. So geht es jedem, der einen Fehler gemacht hat ... Doch die Motivation, die ich aus deinem Posting
rauslese, ist nicht, dass du um das Wohl der Familie besorgt bist. Vielmehr steht die Furcht vorm Verlassenwerden
im Vordergrund. Ob das einen so großen (finanziellen und emotionalen) Betrug rechtfertigt?
Es ist doch wohl beides, nicht wahr, eine Familie besteht ja wohl nicht nur aus einem ökonomischen Zusammenhalt. Und ja: Angst vor dem Verlassenwerden ist ein Grund, so was zu verheimlichen. Die Konsequenzen aus so einer Trennung sind ja auch weitreichend genug, um davor Angst haben zu müssen.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
gaehn, Sunday, 17.08.2003, 19:38 (vor 8207 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 17. August 2003 14:23:52:
Wenn echte Sorge um den Mann dahinterstünde, sollte man ihm erst recht die Möglichkeit, die Freiheit geben,
seine Vaterschaft nachzuprüfen.
Gegen die Vaterschaftstests bin ich ja auch gar nicht - mir geht es nur darum mal klarzustellen dass die Verheimlichung, dass ein Kind aus einem Seitensprung entstanden ist, nicht das Ergebnis der Bösartigkeit der Frau ist
mhm mal überlegen, ich denke ist es quatsch überhaupt zu glauben das jemand etwas aus bösartigkeit tut. nehmen wir mal irgendeinen eine dikatator oder diktatorin, welche/r als sadist/in gilt. diese person tötet bzw. lässt töten nun haufenweise menschen und hat ziemlich viel spass daran. ist das bösartigkeit? normalerweise würde man behaupten "aber natürlich". man darf aber dennoch davon ausgehen, das dahinter mehr steckt z.b. irgendwelche psychologischen erlebnisse, geisteskrankheiten oder weiss der teufel was.
wenn frauen nun also verheimlichen wer der vater ist, dann ist ihr ganzes ziel vorteile daraus zu ziehen. was man grundsätzlich keinem menschen als falsch unterstellen sollte. ich esse schliesslich auch nur weil es mein leben verlängert.
getreu dem motto sollte aber jeder frau klar sein, das der mann selbiges versucht und es ist nunmal ein nachteil für etwas zu zahlen wovon mann nichts hat. von daher ist es absolut richtig zu prüfen von wem das kind stammt, oder stehen die vorteile der frau gegenüber denen des mann im vorrang?
Die Begründung, dass eine Familie daran zerbrechen kann, ist nicht von der Hand
zu weisen, Xenia. Aber frage dich mal, ob wirklich der Vaterschaftstest die Ursache für die Misere ist ... wohl eher
die Tatsache, dass da eine Frau "nicht ganz ehrlich war".
Solange es keinen Vaterschaftstest verpflichtend gibt und die Frau es ihrem Partner z.B. freiwillig sagt, dass sie ein Kind von einem anderen bekommen hat, liegt es wohl eher daran, dass sie zuviel geredet hat. Hätte sie den Mund gehalten und ihr Päckchen getragen, wär nix passiert.
Gründe für ein außer"eheliches" Kind gibt es sicherlich
genügend, klar. Doch sollte der Zahlepappi die Chance bekommen, diese Gründe für sich zu bewerten und
entsprechend seine Konsequenzen zu ziehen (gehen oder bleiben).
Ganz genau - sofern er es überhaupt weiß und wissen sollte. Entweder Vaterschaftstests für alle oder aber besser den Mund halten.
Ich behaupte nicht, dass das Verbergen der wahren Vaterschaft ein Kinderspiel ist. Ganz und gar nicht, denn
schließlich nagt da ja das schlechte Gewissen, die eigene Feigheit und vor allem die Angst vor einem Auffliegen an
der Frau. So geht es jedem, der einen Fehler gemacht hat ... Doch die Motivation, die ich aus deinem Posting
rauslese, ist nicht, dass du um das Wohl der Familie besorgt bist. Vielmehr steht die Furcht vorm Verlassenwerden
im Vordergrund. Ob das einen so großen (finanziellen und emotionalen) Betrug rechtfertigt?
Es ist doch wohl beides, nicht wahr, eine Familie besteht ja wohl nicht nur aus einem ökonomischen Zusammenhalt. Und ja: Angst vor dem Verlassenwerden ist ein Grund, so was zu verheimlichen. Die Konsequenzen aus so einer Trennung sind ja auch weitreichend genug, um davor Angst haben zu müssen.
mhm ich finde das eine beziehung schon dann nichts mehr wert ist wenn man fremdgeht. dann ist besser sie aufzulösen und verpflichtende vaterschafts würde ich auch befürworten. was zum teufel ist eigentlich schlimm daran allein zu sein? menschen gehen sich insgesamt betrachtet einander ziemlich auf die nerven. man kann auch allein ganz gut leben.
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:06 (vor 8205 Tagen) @ gaehn
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von gaehn am 17. August 2003 16:38:47:
Wenn echte Sorge um den Mann dahinterstünde, sollte man ihm erst recht die Möglichkeit, die Freiheit geben,
seine Vaterschaft nachzuprüfen.
Gegen die Vaterschaftstests bin ich ja auch gar nicht - mir geht es nur darum mal klarzustellen dass die Verheimlichung, dass ein Kind aus einem Seitensprung entstanden ist, nicht das Ergebnis der Bösartigkeit der Frau ist
mhm mal überlegen, ich denke ist es quatsch überhaupt zu glauben das jemand etwas aus bösartigkeit tut. nehmen wir mal irgendeinen eine dikatator oder diktatorin, welche/r als sadist/in gilt. diese person tötet bzw. lässt töten nun haufenweise menschen und hat ziemlich viel spass daran. ist das bösartigkeit? normalerweise würde man behaupten "aber natürlich". man darf aber dennoch davon ausgehen, das dahinter mehr steckt z.b. irgendwelche psychologischen erlebnisse, geisteskrankheiten oder weiss der teufel was.
wenn frauen nun also verheimlichen wer der vater ist, dann ist ihr ganzes ziel vorteile daraus zu ziehen. was man grundsätzlich keinem menschen als falsch unterstellen sollte. ich esse schliesslich auch nur weil es mein leben verlängert.
getreu dem motto sollte aber jeder frau klar sein, das der mann selbiges versucht und es ist nunmal ein nachteil für etwas zu zahlen wovon mann nichts hat. von daher ist es absolut richtig zu prüfen von wem das kind stammt, oder stehen die vorteile der frau gegenüber denen des mann im vorrang?
Nein, das Problem ist nur, irgendwie MUSS sie Geld bekommen, denn selbst wenn der gehörnte Eheman nicht zahlt und sie verläßt, das Kind ist immer noch da und muss ja nun irgendwie durchgebracht werden - irgendwie erscheint mir da die Lüge, mit der die Frau dann lebt, doch die humanste Lösung zu sein.
Die Begründung, dass eine Familie daran zerbrechen kann, ist nicht von der Hand
zu weisen, Xenia. Aber frage dich mal, ob wirklich der Vaterschaftstest die Ursache für die Misere ist ... wohl eher
die Tatsache, dass da eine Frau "nicht ganz ehrlich war".
Solange es keinen Vaterschaftstest verpflichtend gibt und die Frau es ihrem Partner z.B. freiwillig sagt, dass sie ein Kind von einem anderen bekommen hat, liegt es wohl eher daran, dass sie zuviel geredet hat. Hätte sie den Mund gehalten und ihr Päckchen getragen, wär nix passiert.
Gründe für ein außer"eheliches" Kind gibt es sicherlich
genügend, klar. Doch sollte der Zahlepappi die Chance bekommen, diese Gründe für sich zu bewerten und
entsprechend seine Konsequenzen zu ziehen (gehen oder bleiben).
Ganz genau - sofern er es überhaupt weiß und wissen sollte. Entweder Vaterschaftstests für alle oder aber besser den Mund halten.
Ich behaupte nicht, dass das Verbergen der wahren Vaterschaft ein Kinderspiel ist. Ganz und gar nicht, denn
schließlich nagt da ja das schlechte Gewissen, die eigene Feigheit und vor allem die Angst vor einem Auffliegen an
der Frau. So geht es jedem, der einen Fehler gemacht hat ... Doch die Motivation, die ich aus deinem Posting
rauslese, ist nicht, dass du um das Wohl der Familie besorgt bist. Vielmehr steht die Furcht vorm Verlassenwerden
im Vordergrund. Ob das einen so großen (finanziellen und emotionalen) Betrug rechtfertigt?
Es ist doch wohl beides, nicht wahr, eine Familie besteht ja wohl nicht nur aus einem ökonomischen Zusammenhalt. Und ja: Angst vor dem Verlassenwerden ist ein Grund, so was zu verheimlichen. Die Konsequenzen aus so einer Trennung sind ja auch weitreichend genug, um davor Angst haben zu müssen.
mhm ich finde das eine beziehung schon dann nichts mehr wert ist wenn man fremdgeht.
Ich weiß nicht, das klingt mir zu pauschal, da sollte man doch jede Beziehung einzeln bewerten ...
dann ist besser sie aufzulösen und verpflichtende vaterschafts würde ich auch befürworten. was zum teufel ist eigentlich schlimm daran allein zu sein? menschen gehen sich insgesamt betrachtet einander ziemlich auf die nerven. man kann auch allein ganz gut leben.
Ja, man kan auch alleine ganz gut leben - nur alleine MIT Kind, das ist was anderes...
Best wishes, Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Maesi, Thursday, 21.08.2003, 23:23 (vor 8203 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 19. August 2003 17:06:57:
Hallo Xenia
Nein, das Problem ist nur, irgendwie MUSS sie Geld bekommen, denn selbst wenn der gehörnte Eheman nicht zahlt und sie verläßt, das Kind ist immer noch da und muss ja nun irgendwie durchgebracht werden - irgendwie erscheint mir da die Lüge, mit der die Frau dann lebt, doch die humanste Lösung zu sein.
Nonsens. Die Kohle kann sie vom leiblichen Vater einfordern (was sie eigentlich von Anfang an haette tun sollen). Und wenn der nicht zahlt, gibt es immer noch Unterhaltsbevorschussung und Sozialhilfe. Nicht, dass man davon reich wuerde, aber zum leben reicht es.
mhm ich finde das eine beziehung schon dann nichts mehr wert ist wenn man fremdgeht.
Ich weiß nicht, das klingt mir zu pauschal, da sollte man doch jede Beziehung einzeln bewerten ...
Mag schon sein. Aber dadurch, dass sie den Seitensprung verheimlicht und den Lebensabschnittspartner wegen des daraus hervorgegangenen Kindes beluegt, missbraucht sie dessen Vertrauen zusaetzlich und das obendrein noch dauerhaft. Mit einer solchen derart mit Luegen durchsetzten Beziehung ist wohl tatsaechlich nicht mehr viel los.
Ja, man kan auch alleine ganz gut leben - nur alleine MIT Kind, das ist was anderes...
Sie ist nicht alleine mit dem Kind; es gibt ja noch den leiblichen Vater.
Gruss
Maesi
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Friday, 22.08.2003, 01:52 (vor 8203 Tagen) @ Maesi
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Maesi am 21. August 2003 20:23:25:
Hallo Xenia
Nein, das Problem ist nur, irgendwie MUSS sie Geld bekommen, denn selbst wenn der gehörnte Eheman nicht zahlt und sie verläßt, das Kind ist immer noch da und muss ja nun irgendwie durchgebracht werden - irgendwie erscheint mir da die Lüge, mit der die Frau dann lebt, doch die humanste Lösung zu sein.
Nonsens. Die Kohle kann sie vom leiblichen Vater einfordern (was sie eigentlich von Anfang an haette tun sollen). Und wenn der nicht zahlt, gibt es immer noch Unterhaltsbevorschussung und Sozialhilfe. Nicht, dass man davon reich wuerde, aber zum leben reicht es.
Würde mich jetzt mal interessieren, was eigentlich höher ist, die Unterhaltszahlung des vaters, oder die Sozialhilfe plus Unterhaltsbezuschussung.
Nein, davon braucht sie auch nicht reich zu werden - mich würde interessieren, was du unter "zum leben reicht es" verstehst ....
mhm ich finde das eine beziehung schon dann nichts mehr wert ist wenn man fremdgeht.
Ich weiß nicht, das klingt mir zu pauschal, da sollte man doch jede Beziehung einzeln bewerten ...
Mag schon sein. Aber dadurch, dass sie den Seitensprung verheimlicht und den Lebensabschnittspartner wegen des daraus hervorgegangenen Kindes beluegt, missbraucht sie dessen Vertrauen zusaetzlich und das obendrein noch dauerhaft. Mit einer solchen derart mit Luegen durchsetzten Beziehung ist wohl tatsaechlich nicht mehr viel los.
ist mir wieder zu pauschal, immerhin, wenn ER davon weiß, leidet er darunter - wenn er es nicht weiß, dann nicht
Ja, man kan auch alleine ganz gut leben - nur alleine MIT Kind, das ist was anderes...
Sie ist nicht alleine mit dem Kind; es gibt ja noch den leiblichen Vater.
ich kann mir kaum vorstellen, dass der Interessa daran hat
Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Garfield, Wednesday, 13.08.2003, 21:32 (vor 8211 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 12. August 2003 14:38:52:
Hallo Xenia!
Sicher steckt nicht nur kühle Berechnung dahinter, wenn eine Frau ihrem Partner einen Seitensprung auch dann nicht beichten möchte, wenn dabei ein Kind entstanden ist. Ich denke, daß der hauptsächlichste Grund dafür meist darin besteht, daß Frauen in der Situation fürchten, daß der Partner sie dann verlassen würde oder daß er - selbst, wenn er ihnen verzeiht - das Kind dann eben nicht als sein eigenes betrachtet und es entsprechend schlechter behandelt.
Das hindert Frauen üblicherweise aber nicht daran, später nach einer Trennung Unterhalt vom angeblichen Vater zu kassieren. Der echte Vater ist längst über alle Berge, vielleicht kennt sie nicht mal seinen Namen, oder sie weiß, daß bei ihm eh nichts zu holen ist - also zapft frau lieber den Ex an, sofern der solventer ist.
DAS ist dann kühle Berechnung. Und genau das ist für mich auch das wesentliche Problem bei der Sache.
Wenn es nur darum ginge, Gewißheit zu haben, würde ich das eher locker sehen. Manche Menschen wollen gar nicht so genau wissen, was der Partner oder die Partnerin hinter ihrem Rücken schon alles getrieben hat. Oft ist es für eine Beziehung oder Ehe wirklich besser, einen Seitensprung zu verschweigen und auch niemandem zu erzählen, von wem ein Kind wirklich ist (nicht einmal dem Kind selbst).
Nach einer Trennung sieht das aber anders aus. Die Unterhaltsregelungen sind ohnehin schon ungerecht genug. Fairerweise sollte Unterhalt nach Bedürftigkeit, also nach den Lebenshaltungskosten berechnet werden. Es geht schließlich darum, dem Kind eine Existenzgrundlage zu sichern und nicht darum, der Mutter ein gutes Zusatzeinkommen zu verschaffen. In der Theorie jedenfalls. Unterhaltspflichtige Männer haben es schwerer, eine neue Familie aufzubauen, weil sie einfach durch die Unterhaltszahlungen finanziell enorm belastet werden. Solange ein Kind wirklich von ihnen ist, kann man darin ja noch eine Berechtigung sehen. Es ist jedoch extrem unfair, einen Mann für ein fremdes Kind zur Kasse zu bitten und ihm so die Chancen zur Gründung einer neuen Familie deutlich zu verschlechtern oder sogar ganz zu verbauen.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Manfred, Wednesday, 13.08.2003, 23:16 (vor 8211 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Garfield am 13. August 2003 18:32:25:
Für mich ist dieses Thema von der ethischen Seite her auch relativ schnell abgeklärt. Es gibt Grundsätze, die eigentlich innerhalb beinahe aller gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Konflikte anerkannt sind und nach denen in der Regel auch verfahren wird.
Einer dieser Grundsätze ist, daß derjenige der einen Fehler verursacht hat, in jedem Fall die moralische (meist auch die gesetzliche) Pflicht hat, die Folgen des Fehlers entweder nach besten Kräften selbst zu bereinigen, oder eben sie selbst auszubaden.
Für mich bedeutet es ein Aushebeln der insofern bewährten gesellschaftlichen Grundordnung, wenn wir es zulassen, daß (prinzipiell vermeidbare!) Fehler und dessen Folgen grundsätzlich andern angelastet werden können, als dem Verursacher.
Soweit darf es auch im Namen des sexistischen Irrsinns nicht kommen!
Schöne Grüße,
Manfred
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Sunday, 17.08.2003, 17:21 (vor 8207 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Garfield am 13. August 2003 18:32:25:
Hallo Garfield
Xenia, das war doch wohl hoffentlich nicht dein Ernst?
Nein, aber das war auch nicht das, was ich intendiert hatte. Wenn ich mir die Beiträge zu diesem (!) Thema so durchlese, dann stoße ich einfach immer wieder: Frau ist schuld, Frau Schlampe, Frau böse doofe Kuh etc. Nein, die Frau ist nicht unschuldig oder keusch - der Mann ist es auch nicht. Und dann wird immer wieder darauf herumgeritten, was ür eine schwere Verletzung das für den (Ehe)Mann ist, wenn ihm seine Frau ein Kind von einem anderen "unterschiebt". Ohne Zweifel ist das so, aber deswegen ist die Frau nicht per se kaltblütig, Frauen haben auch Gründe für ihr Handeln. Auch entgegen jeder Macho-Meinung (gell Mischa, auch wenn du hier nicht postest)
Xenia, dem Emanzentum huldigend
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
MalSehen, Sunday, 17.08.2003, 18:27 (vor 8207 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 17. August 2003 14:21:57:
Hallo Garfield
Xenia, das war doch wohl hoffentlich nicht dein Ernst?
Nein, aber das war auch nicht das, was ich intendiert hatte. Wenn ich mir die Beiträge zu diesem (!) Thema so durchlese, dann stoße ich einfach immer wieder: Frau ist schuld, Frau Schlampe, Frau böse doofe Kuh etc. Nein, die Frau ist nicht unschuldig oder keusch - der Mann ist es auch nicht. Und dann wird immer wieder darauf herumgeritten, was ür eine schwere Verletzung das für den (Ehe)Mann ist, wenn ihm seine Frau ein Kind von einem anderen "unterschiebt". Ohne Zweifel ist das so, aber deswegen ist die Frau nicht per se kaltblütig, Frauen haben auch Gründe für ihr Handeln. Auch entgegen jeder Macho-Meinung (gell Mischa, auch wenn du hier nicht postest)
Xenia, dem Emanzentum huldigend
Hi Xenia,
ich bin mir nicht sicher, wem oder was du huldigst, aber es ist schon recht zynisch.
Aus Sicht des Ehemannes ergibt sich folgendes:
(Während des Betruges)
1. Seine Frau betrügt ihn mit einem Anderen
2. Sie setzt ihn der Gefahr schwerer Infektionskrankheiten aus (Aids, Syphilis, Hepatitis, ...)
3. Sie belügt ihn und hintergeht ihn
(Ab Zeitpunkt der Schwangerschaft)
4. Sie betrügt das Kind und ihren Ehemann über die wahre Abstammung
5. Sie belügt ihren Ehemann aktiv, was die Herkunft des Kindes angeht
6. Sie erschleicht sich die Zuneigung des Ehemannes und dessen finanzielle Zuwendung für sich und das Kind
Eine Frau, die Verheiratet ist und außerehelichen Sex will, das aber auf diese Art und Weise macht, ist per se Schlecht. Die Konsequenzen ihres Handelns im Bezug auf ihren Ehemann und ein mögliches Kind sind ihr von vornherein bekannt.
Da hilft auch deine "emanzipierte" Einstellung so wenig wie deine Angewohnheit fragen durch umdefinierung des Fragegrundes nicht zu beantworten.
Letzteres ist aber billiger Selbstbetrug.
Liebe Grüße
MalSehen
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 19:53 (vor 8205 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von MalSehen am 17. August 2003 15:27:36:
Hallo Garfield
Xenia, das war doch wohl hoffentlich nicht dein Ernst?
Nein, aber das war auch nicht das, was ich intendiert hatte. Wenn ich mir die Beiträge zu diesem (!) Thema so durchlese, dann stoße ich einfach immer wieder: Frau ist schuld, Frau Schlampe, Frau böse doofe Kuh etc. Nein, die Frau ist nicht unschuldig oder keusch - der Mann ist es auch nicht. Und dann wird immer wieder darauf herumgeritten, was ür eine schwere Verletzung das für den (Ehe)Mann ist, wenn ihm seine Frau ein Kind von einem anderen "unterschiebt". Ohne Zweifel ist das so, aber deswegen ist die Frau nicht per se kaltblütig, Frauen haben auch Gründe für ihr Handeln. Auch entgegen jeder Macho-Meinung (gell Mischa, auch wenn du hier nicht postest)
Xenia, dem Emanzentum huldigend
Hi Xenia,
Hi, MalSehen
ich bin mir nicht sicher, wem oder was du huldigst, aber es ist schon recht zynisch.
Ach ICH bin zynisch? Wer propagiert hier eigentlich andauernd mulier homini lupus est?
Aus Sicht des Ehemannes ergibt sich folgendes:
(Während des Betruges)
1. Seine Frau betrügt ihn mit einem Anderen
2. Sie setzt ihn der Gefahr schwerer Infektionskrankheiten aus (Aids, Syphilis, Hepatitis, ...)
3. Sie belügt ihn und hintergeht ihn
(Ab Zeitpunkt der Schwangerschaft)
nein, also wenn, dann höchstens ab de, zeitpunkt, da sie selber weiß, dass sie schwanger ist - immerhin leuchtet bei Frauen kein roptes Licht im Kopf auf, das heißt: Jetzt schwanger bin...
4. Sie betrügt das Kind und ihren Ehemann über die wahre Abstammung
Wobei immer noch die Frage ist, ob das wirklich so schlimm ist - nur, wenn man viel Gewicht auf die Abstammung legt. Da wär die Frage, wieviel Gewicht dem tatsächlich zukommen sollte
5. Sie belügt ihren Ehemann aktiv, was die Herkunft des Kindes angeht
6. Sie erschleicht sich die Zuneigung des Ehemannes und dessen finanzielle Zuwendung für sich und das Kind
Ja siehst du, und dagegen wehre ich mich, was soll denn dieses erschleichen? Schon wieder wird der Frau böseste Absicht unterstellt - ja, sie hat einen fehler gemacht und ja, das war nicht in ordnung oder okay - aber ich finde es nicht richtig, das gleich immer diese niedrigen Absichten zu unterstellen was soll denn das?
Eine Frau, die Verheiratet ist und außerehelichen Sex will, das aber auf diese Art und Weise macht, ist per se Schlecht.
Ach so - ich seh schon, woran ich hier bin ....
Die Konsequenzen ihres Handelns im Bezug auf ihren Ehemann und ein >mögliches Kind sind ihr von vornherein bekannt.
Da hilft auch deine "emanzipierte" Einstellung so wenig wie deine Angewohnheit fragen durch umdefinierung des Fragegrundes nicht zu beantworten.
Ich definiere nichts um, hier geht es darum
a. Frau wird per se als böse angesehen und als hinterhältig und aus niederen Beweggründen handelnd
b. wer kommt für das Kind später auf
Letzteres ist aber billiger Selbstbetrug.
Menschen betrgen sich selber, wenn sie die Schuld immer nur auf eine Person abladen wolen, vorzugsweise auf eine, die niemals mit einem selber identisch sein könnte, gelle? Von wegen Frau die betrügt ist per se schlecht....
Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Nick, Tuesday, 19.08.2003, 20:16 (vor 8205 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 19. August 2003 16:53:34:
Von wegen Frau die betrügt ist per se schlecht....
Xenia
Wieder mal diese freche Verschiebung der Sprache!
"Eine Frau, die betrügt[/u], ist nicht schlecht."
"Eine Frau, die ihr Kind umbringt, tötet es nicht, sondern bestimmt nur über ihren Bauch."
u.s.w.
"Eine Frau ist per se niemals schlecht, egal was sie tut oder läßt", darauf läuft es hinaus.
Das Problem sind nicht die paar RadFems, sondern diese "Durchschnitts-Girlies", die ihre totale Amoral zum Standard erhoben wissen möchten.
Es bleibt aber dabei: eine Frau, die ihren Mann betrügt, ist eine Schlampe. Punkt.
Heutige Weiber schämen sich bloß nicht mehr, wenn sie eine Schlampe sind.
Denn sie können sich auf die Unterstützung durch eine perverse Gesellschaft stützen.
Das ist das Problem.
Nick
*seufzel*
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:24 (vor 8205 Tagen) @ Nick
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Nick am 19. August 2003 17:16:56:
Von wegen Frau die betrügt ist per se schlecht....
Xenia
Wieder mal diese freche Verschiebung der Sprache!
Ach echt? *gähn* hier geht es zwar nicht um Sprache, aber bitte, schaun mer mal, was du zu nörgeln hast...
"Eine Frau, die betrügt[/u], ist nicht schlecht."
"Eine Frau, die ihr Kind umbringt, tötet es nicht, sondern bestimmt nur über ihren Bauch."
u.s.w.
"Eine Frau ist per se niemals schlecht, egal was sie tut oder läßt", darauf läuft es hinaus.
Nein,darauf läuft es nicht hinaus, es läuft darauf hinaus, sich ein differenziertes Weltbild zuzulegen, als einfach nur einzuteilen in schlecht und gut. Merke: Dichtotmie ist niemals gut. Hinzukommt, so frage ich mich, wie kann denn ein Mensch schlecht sein? Das ist Quatsch und Unsinn hoch drei - aber eines Kindes würdig, die denken auch so simpel...
Das Problem sind nicht die paar RadFems, sondern diese "Durchschnitts-Girlies", die ihre totale Amoral zum Standard erhoben wissen möchten.
Amoral, ach so einer bist du also, wie?
Es bleibt aber dabei: eine Frau, die ihren Mann betrügt, ist eine Schlampe. Punkt.
Wenn man natürlich kein anderes Vokabular zur Verfügung hat, dann mag dass so sein für dich
Heutige Weiber schämen sich bloß nicht mehr, wenn sie eine Schlampe sind.
Zumindest ist es uns ziemlich egal geworden, wenn uns so Säcke wie du als Schlampe bezeichnen, weil eure Standards eh für rektale Öffnungen sind
Denn sie können sich auf die Unterstützung durch eine perverse Gesellschaft stützen.
Das ist das Problem.
ZZzzzzzzzzZZZZZZZZZZzzzzzzzzzzzzzz.......
Re: *seufzel*
Nick, Tuesday, 19.08.2003, 20:58 (vor 8205 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: *seufzel* von Xenia am 19. August 2003 17:24:30:
Neusprech:
"Freiheit ist Sklaverei!
Krieg bedeutet Frieden!
Unwissenheit ist Stärke!"
Motto des Wahrheitsministeriums
in George Orwells Roman "1984"
Re: *seufzel*
Xenia, Tuesday, 19.08.2003, 20:59 (vor 8205 Tagen) @ Nick
Als Antwort auf: Re: *seufzel* von Nick am 19. August 2003 17:58:02:
Neusprech:
"Freiheit ist Sklaverei!
Krieg bedeutet Frieden!
Unwissenheit ist Stärke!"
Motto des Wahrheitsministeriums
in George Orwells Roman "1984"
*auf die Uhr guckt* wir haben das Jahr 2003, lebe doch bitte in der realen Gegenwart und nicht in einer fiktionalen Vergangenheit. Danke.
Xenia
Re: *seufzel*
MalSehen, Friday, 22.08.2003, 02:04 (vor 8203 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: *seufzel* von Xenia am 19. August 2003 17:24:30:
"Eine Frau ist per se niemals schlecht, egal was sie tut oder läßt", darauf läuft es hinaus.
Nein,darauf läuft es nicht hinaus, es läuft darauf hinaus, sich ein differenziertes Weltbild zuzulegen, als einfach nur einzuteilen in schlecht und gut. Merke: Dichtotmie ist niemals gut. Hinzukommt, so frage ich mich, wie kann denn ein Mensch schlecht sein? Das ist Quatsch und Unsinn hoch drei - aber eines Kindes würdig, die denken auch so simpel...
Hallo Kind, mit der Behauptung Frauen sind per se gut/schlecht hast du doch hantiert, niemand sonst. Auch jetzt bezieht sich Nicks Wertung auf die Handlung der Frau, nämlich betrügen. Betrügen ist schlecht und nur du überträgst es auf die Frau um genau das jetzt zu kritisieren?
Dann noch ein paar belehrende Worte um von deiner peinlichen Argumentation abzulenken?
Das Problem sind nicht die paar RadFems, sondern diese "Durchschnitts-Girlies", die ihre totale Amoral zum Standard erhoben wissen möchten.
Amoral, ach so einer bist du also, wie?
Deine Auswürfe erübrigen sich jeglicher Kommentierung.
Es bleibt aber dabei: eine Frau, die ihren Mann betrügt, ist eine Schlampe. Punkt.
Wenn man natürlich kein anderes Vokabular zur Verfügung hat, dann mag dass so sein für dich
Sagtest du nicht gerade, es ginge nicht um Sprache und nun hast du inhaltlich nichts zu sagen und hebst auf die Sprache ab...
Heutige Weiber schämen sich bloß nicht mehr, wenn sie eine Schlampe sind.
Zumindest ist es uns ziemlich egal geworden, wenn uns so Säcke wie du als Schlampe bezeichnen, weil eure Standards eh für rektale Öffnungen sind
Denn sie können sich auf die Unterstützung durch eine perverse Gesellschaft stützen.
Das ist das Problem.
ZZzzzzzzzzZZZZZZZZZZzzzzzzzzzzzzzz.......
Ist das jetzt wieder eine Demonstration deines sagenumwobenen Humors oder wirst du dich auf was anderes rausreden?
MalSehen
Re: *seufzel*
Xenia, Friday, 22.08.2003, 02:12 (vor 8203 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: *seufzel* von MalSehen am 21. August 2003 23:04:07:
"Eine Frau ist per se niemals schlecht, egal was sie tut oder läßt", darauf läuft es hinaus.
Nein,darauf läuft es nicht hinaus, es läuft darauf hinaus, sich ein differenziertes Weltbild zuzulegen, als einfach nur einzuteilen in schlecht und gut. Merke: Dichtotmie ist niemals gut. Hinzukommt, so frage ich mich, wie kann denn ein Mensch schlecht sein? Das ist Quatsch und Unsinn hoch drei - aber eines Kindes würdig, die denken auch so simpel...
Hallo Kind,
Hallo Geisteszwerg
mit der Behauptung Frauen sind per se gut/schlecht hast du doch hantiert, niemand sonst.
Hohohoo, das ist mal was GANZ Neues! Nein, ich habe die Frau ÜBERHAUPT nicht in die Kategrein Gut und schlecht eingeteilt, ich habe sie weder beleidigt, noch sonst irgendwie in den Dreck zu ziehen versucht.
Auch jetzt bezieht sich Nicks Wertung auf die Handlung der Frau, nämlich betrügen. Betrügen ist schlecht und nur du überträgst es auf die Frau um genau das jetzt zu kritisieren?
Dann noch ein paar belehrende Worte um von deiner peinlichen Argumentation abzulenken?
Ich glaube nicht, dass es Sinn hat, dir irgendetwas zu erklären, das würde wohl mehrere posts brauchen, und dann meckerst du hinterher wieder, ich würde das Forum zukleistern...
Das Problem sind nicht die paar RadFems, sondern diese "Durchschnitts-Girlies", die ihre totale Amoral zum Standard erhoben wissen möchten.
Amoral, ach so einer bist du also, wie?
Deine Auswürfe erübrigen sich jeglicher Kommentierung.
Na, wenigstens weiß ich, wann mir einer Kuhmist unter die Nase hält und es für Moral verkaufen will
Es bleibt aber dabei: eine Frau, die ihren Mann betrügt, ist eine Schlampe. Punkt.
Wenn man natürlich kein anderes Vokabular zur Verfügung hat, dann mag dass so sein für dich
Sagtest du nicht gerade, es ginge nicht um Sprache und nun hast du inhaltlich nichts zu sagen und hebst auf die Sprache ab...
O jeee... dass das Wort Schlampe einen bestimmten Inhalt bietet, ist dir nicht aufgegangen, wie?
Heutige Weiber schämen sich bloß nicht mehr, wenn sie eine Schlampe sind.
Zumindest ist es uns ziemlich egal geworden, wenn uns so Säcke wie du als Schlampe bezeichnen, weil eure Standards eh für rektale Öffnungen sind
Denn sie können sich auf die Unterstützung durch eine perverse Gesellschaft stützen.
Das ist das Problem.
ZZzzzzzzzzZZZZZZZZZZzzzzzzzzzzzzzz.......
Ist das jetzt wieder eine Demonstration deines sagenumwobenen Humors oder wirst du dich auf was anderes rausreden?
Du darfst da gerne hineinphanatsieren, was du möchtest, wie ich sehe, bist du da ein großer Könner drin
Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Maesi, Thursday, 21.08.2003, 23:13 (vor 8203 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 19. August 2003 16:53:34:
Hallo Xenia
3. Sie belügt ihn und hintergeht ihn
(Ab Zeitpunkt der Schwangerschaft)
nein, also wenn, dann höchstens ab de, zeitpunkt, da sie selber weiß, dass sie schwanger ist - immerhin leuchtet bei Frauen kein roptes Licht im Kopf auf, das heißt: Jetzt schwanger bin...
Dein Einwand ist unsinnig. Schliesslich hatte sie Geschlechtsverkehr mit jemandem; sofern sie das ihrem Freund/Ehemann verheimlicht, dann beluegt sie ihn.
4. Sie betrügt das Kind und ihren Ehemann über die wahre Abstammung
Wobei immer noch die Frage ist, ob das wirklich so schlimm ist - nur, wenn man viel Gewicht auf die Abstammung legt. Da wär die Frage, wieviel Gewicht dem tatsächlich zukommen sollte
An der Abstammung haengen beispielsweise gesetzliche Unterhaltsverpflichtungen; schon dadurch haben die Maenner wenigstens ein finanzielles Interesse daran, zu wissen, ob ein Kind von ihnen ist oder nicht. Es gibt aber noch weitere Gruende:
1. Verantwortungsbewusstsein: Vater und Mutter haben das Kind gemeinsam gezeugt. Der Vater hat also dazu beigetragen, dass ein neuer Mensch das Licht der Welt erblicken kann; da ist es nur recht und billig, dass er auch die Mitverantwortung fuer das Wohlergehen dieses kleinen Menschen uebernimmt. Die meisten Maenner sind auch bereit, fuer die Zeugung des Kindes die Verantwortung zu uebernehmen. Die wenigsten sind jedoch bereit, die Verantwortung fuer die Folgen des Zeugungsakt eines anderen zu tragen; schon gar nicht, wenn sie ihnen aufgenoetigt wird.
2. Zuneigung: Das, was man selber schafft, auf das ist man besonders stolz, man liebt es speziell. Im eigenen Kind erkennt der Vater einen Teil seiner Persoenlichkeit. Er liebt es, weil es auch Teil von ihm selber ist; schliesslich hat er ja die Haelfte der Gene mitgegeben. Dadurch, dass er sich um das Kind mitkuemmert, es miterzieht, ihm seine Werte zu vermitteln sucht, vollendet er erst sein Werk.
Maenner, die kein Gewicht auf Abstammung legen, koennen argumentieren: 'Das Kind interessiert mich nicht, die Abstammung ist mir egal, ich fuehle mich nicht (moralisch) verpflichtet, irgendwas fuer das Kind zu tun. Tschuess, ich empfehle mich'. Verantwortungslose Vaeter, die sich aus ihrer Verpflichtung stehlen wollen, werden Dir fuer Deine Schuetzenhilfe dankbar sein.
Ueberlege Dir doch einfach mal, ob es opportun waere, den frischgebackenen Muettern ihre Kinder wegzunehmen, diese in einen Kinderpool legen, und dann irgendein Baby aus dem Pool den Muettern zurueckzugeben; schliesslich spielt die Abstammung ja keine Rolle, und wer welches Kind bekommt, kann ruhig dem Zufall ueberlassen werden. Wieviele Muetter und Vaeter wuerden das akzeptieren? Wuerdest Du selber sowas akzeptieren?
5. Sie belügt ihren Ehemann aktiv, was die Herkunft des Kindes angeht
6. Sie erschleicht sich die Zuneigung des Ehemannes und dessen finanzielle Zuwendung für sich und das Kind
Ja siehst du, und dagegen wehre ich mich, was soll denn dieses erschleichen? Schon wieder wird der Frau böseste Absicht unterstellt - ja, sie hat einen fehler gemacht und ja, das war nicht in ordnung oder okay - aber ich finde es nicht richtig, das gleich immer diese niedrigen Absichten zu unterstellen was soll denn das?
Das Problem ist ja eben: sie sehen zwar ein, dass sie einen Fehler gemacht haben. Sie korrigieren ihn jedoch nicht, indem sie die Wahrheit bekennen. Im Gegenteil: sie verschlimmern ihn noch, indem sie weiterhin das Luegengebaeude aufrechterhalten, moeglicherweise sogar weiter ausbauen und damit fortlaufend das Vertrauen des vermeintlichen Vaters und des Kindes missbrauchen; und das Tag fuer Tag. Luegen kann zur Gewohnheit werden; fuer jemanden der mindestens zwei Personen (Vater und Kind), die ihr offensichtlich vertrauen, ueber etwas wesentliches im Unklaren laesst, wird luegen zur Gewohnheit. Offenbar sogar so sehr, dass selbst die Rechtsprechung eingespannt werden soll, um die Wahrheizfindung zu sabotieren. Ausserdem geht es hier nicht mehr bloss um eine kleine, harmlose Notluege. Denn wenn das Luegengebaeude irgendwann einmal zusammenkrachen sollte, dann hat die Mutter allen Beteiligten viel mehr geschadet, als wenn sie von Anfang an die Wahrheit gesagt haette.
Ich bezweifle, dass der Schaden fuer das Kind so gross ist, wenn es von Beginn weg die Wahrheit kennt. Wenn der Mann sich wegen des Seitensprungs von der Mutter trennt, dann wird das Kind die Vorzuege einer heilen Familie halt eben nicht kennen; zumindest nicht mit diesem Mann. Aber da ist ja immer noch der leibliche Vater; moeglicherweise will der seine Vaterschaft ausleben und die damit verbundene Verantwortung uebernehmen.
Gruss
Maesi
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Friday, 22.08.2003, 01:04 (vor 8203 Tagen) @ Maesi
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Maesi am 21. August 2003 20:13:40:
Hallo Xenia
3. Sie belügt ihn und hintergeht ihn
(Ab Zeitpunkt der Schwangerschaft)
nein, also wenn, dann höchstens ab de, zeitpunkt, da sie selber weiß, dass sie schwanger ist - immerhin leuchtet bei Frauen kein roptes Licht im Kopf auf, das heißt: Jetzt schwanger bin...
Dein Einwand ist unsinnig. Schliesslich hatte sie Geschlechtsverkehr mit jemandem; sofern sie das ihrem Freund/Ehemann verheimlicht, dann beluegt sie ihn.
Das bezog sich auf das in den Klammern stehende
4. Sie betrügt das Kind und ihren Ehemann über die wahre Abstammung
Wobei immer noch die Frage ist, ob das wirklich so schlimm ist - nur, wenn man viel Gewicht auf die Abstammung legt. Da wär die Frage, wieviel Gewicht dem tatsächlich zukommen sollte
An der Abstammung haengen beispielsweise gesetzliche Unterhaltsverpflichtungen; schon dadurch haben die Maenner wenigstens ein finanzielles Interesse daran, zu wissen, ob ein Kind von ihnen ist oder nicht.
Okay, aber blenden wir das finanzielle Interesse in dem Wissen aus, dass Vaterschaft auch mehr ist, als nur Geld zu zaheln - was bedeutet die Abstammung dann?
Es gibt aber noch weitere Gruende:
1. Verantwortungsbewusstsein: Vater und Mutter haben das Kind gemeinsam gezeugt. Der Vater hat also dazu beigetragen, dass ein neuer Mensch das Licht der Welt erblicken kann; da ist es nur recht und billig, dass er auch die Mitverantwortung fuer das Wohlergehen dieses kleinen Menschen uebernimmt. Die meisten Maenner sind auch bereit, fuer die Zeugung des Kindes die Verantwortung zu uebernehmen. Die wenigsten sind jedoch bereit, die Verantwortung fuer die Folgen des Zeugungsakt eines anderen zu tragen; schon gar nicht, wenn sie ihnen aufgenoetigt wird.
Das wurde hier schon geklärt
2. Zuneigung: Das, was man selber schafft, auf das ist man besonders stolz, man liebt es speziell. Im eigenen Kind erkennt der Vater einen Teil seiner Persoenlichkeit. Er liebt es, weil es auch Teil von ihm selber ist; schliesslich hat er ja die Haelfte der Gene mitgegeben. Dadurch, dass er sich um das Kind mitkuemmert, es miterzieht, ihm seine Werte zu vermitteln sucht, vollendet er erst sein Werk.
Meine Güte, was ist das denn für ein Unsinn? Man schafft ein kind doch nicht, es ist doch niemandes Werk...Und was die Persönlichkeit angeht: Anlage oder Umwelt, hm? Was du da nämlich schreibst, bedeutet im Umkehrschluß, dass ein Mann ein Adoptiv- oder Pflegekind z.B. niemals so lieben könnte, wie ein eigenes.
Maenner, die kein Gewicht auf Abstammung legen, koennen argumentieren: 'Das Kind interessiert mich nicht, die Abstammung ist mir egal, ich fuehle mich nicht (moralisch) verpflichtet, irgendwas fuer das Kind zu tun. Tschuess, ich empfehle mich'. Verantwortungslose Vaeter, die sich aus ihrer Verpflichtung stehlen wollen, werden Dir fuer Deine Schuetzenhilfe dankbar sein.
Männer, die kein gewicht auf Abstammung legen, argumentieren für gewöhnlich, dass Vaterschaft sehr viel mehr ist, als dem Kid ein paar Gene mitgegeben zu haben.
Ueberlege Dir doch einfach mal, ob es opportun waere, den frischgebackenen Muettern ihre Kinder wegzunehmen, diese in einen Kinderpool legen, und dann irgendein Baby aus dem Pool den Muettern zurueckzugeben; schliesslich spielt die Abstammung ja keine Rolle, und wer welches Kind bekommt, kann ruhig dem Zufall ueberlassen werden.
Wenn du diesen Kinderpool als Allegorie für die vielen Pflege- oder Waisenkinder dieses Landes siehst - okay
Wieviele Muetter und Vaeter wuerden das akzeptieren? Wuerdest Du selber sowas akzeptieren?
Nein, aber das beispeil überzeugt mich insofern nicht ganz, als das Kind ja schon geboren wurde, schon einen sozialen Kontakt zu seinen Eltern hatte und dieser dann durcbrochen würde...
5. Sie belügt ihren Ehemann aktiv, was die Herkunft des Kindes angeht
6. Sie erschleicht sich die Zuneigung des Ehemannes und dessen finanzielle Zuwendung für sich und das Kind
Ja siehst du, und dagegen wehre ich mich, was soll denn dieses erschleichen? Schon wieder wird der Frau böseste Absicht unterstellt - ja, sie hat einen fehler gemacht und ja, das war nicht in ordnung oder okay - aber ich finde es nicht richtig, das gleich immer diese niedrigen Absichten zu unterstellen was soll denn das?
Das Problem ist ja eben: sie sehen zwar ein, dass sie einen Fehler gemacht haben. Sie korrigieren ihn jedoch nicht, indem sie die Wahrheit bekennen. Im Gegenteil: sie verschlimmern ihn noch, indem sie weiterhin das Luegengebaeude aufrechterhalten, moeglicherweise sogar weiter ausbauen und damit fortlaufend das Vertrauen des vermeintlichen Vaters und des Kindes missbrauchen; und das Tag fuer Tag.
Ich denke nicht, dass dadurch etwas verschlimert würde, ausser für die Frau, die als einzige von der Lüge weiß - solche Wahrheiten werden dann auch erzählt, um das eigene gewissen zu reinigen. Nur wird ddurch nichts einfacher, sondern erst recht alles kompliziert, hinzukommt, dass man dem Partner und eventuell dem Kind wehtun muss - Verschweigen wäre in meinen Augen die bessere Lösung
Luegen kann zur Gewohnheit werden; fuer jemanden der mindestens zwei Personen (Vater und Kind), die ihr offensichtlich vertrauen, ueber etwas wesentliches im Unklaren laesst, wird luegen zur Gewohnheit. Offenbar sogar so sehr, dass selbst die Rechtsprechung eingespannt werden soll, um die Wahrheizfindung zu sabotieren. Ausserdem geht es hier nicht mehr bloss um eine kleine, harmlose Notluege. Denn wenn das Luegengebaeude irgendwann einmal zusammenkrachen sollte, dann hat die Mutter allen Beteiligten viel mehr geschadet, als wenn sie von Anfang an die Wahrheit gesagt haette.
Nein, das sehe ich nicht so, ich denke nicht, dass es mit der zeit schlimmer würde...
Ich bezweifle, dass der Schaden fuer das Kind so gross ist, wenn es von Beginn weg die Wahrheit kennt. Wenn der Mann sich wegen des Seitensprungs von der Mutter trennt, dann wird das Kind die Vorzuege einer heilen Familie halt eben nicht kennen; zumindest nicht mit diesem Mann. Aber da ist ja immer noch der leibliche Vater; moeglicherweise will der seine Vaterschaft ausleben und die damit verbundene Verantwortung uebernehmen.
Das erscheint mir aber sehr unwahrscheinlich, den wenn das z.B. nur ein One-night-stand war, wird sie vielleicht nichtmal den vater kennen . Und wenn es eine längere Affäre war, nun, dann wird der Kindsvater möglicherweise auch nicht grade erfreut darüber sein - weil er kein kind wollte, sondern nur eine Affäre
Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
gaehn, Friday, 22.08.2003, 13:10 (vor 8202 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 21. August 2003 22:04:19:
hi xenia,
was bei du vergisst ist das lügen schlicht und einfach falsch ist. sobald man den eigenen partner massiv anlügen muss um die beziehung aufrecht zu erhalten, ist die beziehung nur noch ein leere wertlose hülle.
warum zum teufel also sollte man das ganze aufrecht erhalten? mag sein das eine trennung mit schmerz verbunden ist, aber die eigentliche trennung ist schon dann vollzogen wenn man sich anlügen muss.
denkst du eigentlich ernsthaft das es niemals herauskommen wird? wir leben in einer welt in der gentechnik zunehmend entwickelt wird, in der gentests eingeführt werden, diese sache kommt heraus (auch wenn es lang dauert).
ausserdem hat vaterschaft sehr wohl etwas mit genen zu tun. der mensch ist nunmal das produkt aus genen (anlagen) und umfeld, es ist also quatsch das umfeld oder allein die gene in den fordergrund zu stellen.
ist dir schonmal aufgefallen, das kinder die adoptiert wurden nach jahren anfangen ihre leiblichen eltern zu suchen?
aber mal etwas philosophisches, man muss hinterfragen ob man nach dem prinzip handeln darf, das lügen genau dann erlaubt sein sollten wenn sie die situation verbessern.
sagen wir die frau geht aus reiner neugier einmal fremd und wird schwanger und nehmen wir weiterhin an es käme niemals heraus wenn sie es nicht sagt. ist die lüge dann gerechtfertigt?
wenn wir das mit ja beantworten, gebe ich ein weiteres beispiel. da ist ein mann der eine frau vergewaltigt und tötet, er ist sehr reich und spendet immer viel geld an diverse einrichtungen. wir nehmen an er wird es nie wieder tun, sperrt man ihn ein geht ein bis auf diese tat wertvolles mitglied der gesellschaft verloren, seine arbeitsleistung fehlt. das heisst wenn wir ihnen die konsequenzen tragen lassen, dann verschlimmern wir die situation weiter.
und antwortest du auch hier mit ja?
wenn ja, dann ist deine meinung akzeptabel ansonsten ist sie in sich nicht geschlossen. aber eines haben wir bei der kleinen betrachtung in beiden fällen vergessen, gibt es eigentlich mehr fremdgehende frauen wenn man lügen kann? gibt es mehr einzeltäter die einen mord / vergewaltig / bonbons klauen, wenn sie keine folgen fürchten müssen?
na wie ist also deine antwort? *g* konsequent denken
.
bin schon gespannt
@gaehn: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Friday, 29.08.2003, 17:37 (vor 8195 Tagen) @ gaehn
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von gaehn am 22. August 2003 10:10:43:
Hallo gaehn
was bei du vergisst ist das lügen schlicht und einfach falsch ist.
Nun, das ist eine prämisse, der ich mich so ohne weiteres nicht anschließen könnte.
sobald man den eigenen partner massiv anlügen muss um die beziehung aufrecht zu erhalten, ist die beziehung nur noch ein leere wertlose hülle.
warum zum teufel also sollte man das ganze aufrecht erhalten? mag sein das eine trennung mit schmerz verbunden ist, aber die eigentliche trennung ist schon dann vollzogen wenn man sich anlügen muss.
Das steht mir nicht zu, für jedes Paar so zu entscheiden. Ja, Lügen sind einer Partnerschaft nicht dienlich, trotzdem können Lügen schützen. Das mag keine gute Lösung sein (ist es die Zugabe eines Vertrauensbruches, nur weil das ehrlicher ist?), und sie würde der Frau nur weitere Schwierigkeiten bringen, völlig klar. Leider ließe sich diese Lüge wohl nicht bis zum Ende ihres Lebens aufrecht erhalten, insofern wäre es die schlechtere Alternative.
Trotzdem wird man durch so eine Lüge nicht zu einem schlechten Menschen.
denkst du eigentlich ernsthaft das es niemals herauskommen wird? wir leben in einer welt in der gentechnik zunehmend entwickelt wird, in der gentests eingeführt werden, diese sache kommt heraus (auch wenn es lang dauert).
Vermutlich nicht ewig, nein.
ausserdem hat vaterschaft sehr wohl etwas mit genen zu tun. der mensch ist nunmal das produkt aus genen (anlagen) und umfeld, es ist also quatsch das umfeld oder allein die gene in den fordergrund zu stellen.
Das habe ich ja nicht getan, dass Vaterschaft mehr ist, als nur Geld zu zahlen, und letztendlich eben auch mehr, als nur seine Gene weiterzugeben, scheint mir aber selbst hier Konsens zu sein.
ist dir schonmal aufgefallen, das kinder die adoptiert wurden nach jahren anfangen ihre leiblichen eltern zu suchen?
Sowas machen nicht alle. Meine Schwester bzw Halbschwester hat ihren Vater niemals gesucht. Nu war meine Mutter auch nioch gar nicht mit meinem Vater zusammen, als sie geboren wurde und er wusste also, dass er nicht der Vater ist, jedenfalls nicht genetisch. Aber ansonsten war es wirklich nicht wichtig, wer sie gezeugt hat.
aber mal etwas philosophisches, man muss hinterfragen ob man nach dem prinzip handeln darf, das lügen genau dann erlaubt sein sollten wenn sie die situation verbessern.
sagen wir die frau geht aus reiner neugier einmal fremd und wird schwanger und nehmen wir weiterhin an es käme niemals heraus wenn sie es nicht sagt. ist die lüge dann gerechtfertigt?
wenn wir das mit ja beantworten, gebe ich ein weiteres beispiel. da ist ein mann der eine frau vergewaltigt und tötet, er ist sehr reich und spendet immer viel geld an diverse einrichtungen. wir nehmen an er wird es nie wieder tun, sperrt man ihn ein geht ein bis auf diese tat wertvolles mitglied der gesellschaft verloren, seine arbeitsleistung fehlt. das heisst wenn wir ihnen die konsequenzen tragen lassen, dann verschlimmern wir die situation weiter.
und antwortest du auch hier mit ja?
? Inwiefern ist das eine Parallele?
wenn ja, dann ist deine meinung akzeptabel ansonsten ist sie in sich nicht geschlossen. aber eines haben wir bei der kleinen betrachtung in beiden fällen vergessen, gibt es eigentlich mehr fremdgehende frauen wenn man lügen kann? gibt es mehr einzeltäter die einen mord / vergewaltig / bonbons klauen, wenn sie keine folgen fürchten müssen?
na wie ist also deine antwort? *g* konsequent denken.
bin schon gespannt
Natürlich gebe es mehr Einzeltäter für Mord etc, wenn sie keine Folgen fürchten müssten. Nur: Lügen können die Frauen ja jetzt schon, also wäre es schwer festzustellen, wie sich das auswirken würde ...
Best wishes, Xenia
PS: so, mein vierter Beitrag heute, ich hoffe, ich überfordere niemanden
Re: @gaehn: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
gaehn, Friday, 29.08.2003, 20:34 (vor 8195 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: @gaehn: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 29. August 2003 14:37:12:
Hallo gaehn
was bei du vergisst ist das lügen schlicht und einfach falsch ist.
Nun, das ist eine prämisse, der ich mich so ohne weiteres nicht anschließen könnte.
sobald man den eigenen partner massiv anlügen muss um die beziehung aufrecht zu erhalten, ist die beziehung nur noch ein leere wertlose hülle.
warum zum teufel also sollte man das ganze aufrecht erhalten? mag sein das eine trennung mit schmerz verbunden ist, aber die eigentliche trennung ist schon dann vollzogen wenn man sich anlügen muss.
Das steht mir nicht zu, für jedes Paar so zu entscheiden. Ja, Lügen sind einer Partnerschaft nicht dienlich, trotzdem können Lügen schützen. Das mag keine gute Lösung sein (ist es die Zugabe eines Vertrauensbruches, nur weil das ehrlicher ist?), und sie würde der Frau nur weitere Schwierigkeiten bringen, völlig klar. Leider ließe sich diese Lüge wohl nicht bis zum Ende ihres Lebens aufrecht erhalten, insofern wäre es die schlechtere Alternative.
Trotzdem wird man durch so eine Lüge nicht zu einem schlechten Menschen.
denkst du eigentlich ernsthaft das es niemals herauskommen wird? wir leben in einer welt in der gentechnik zunehmend entwickelt wird, in der gentests eingeführt werden, diese sache kommt heraus (auch wenn es lang dauert).
Vermutlich nicht ewig, nein.
ausserdem hat vaterschaft sehr wohl etwas mit genen zu tun. der mensch ist nunmal das produkt aus genen (anlagen) und umfeld, es ist also quatsch das umfeld oder allein die gene in den fordergrund zu stellen.
Das habe ich ja nicht getan, dass Vaterschaft mehr ist, als nur Geld zu zahlen, und letztendlich eben auch mehr, als nur seine Gene weiterzugeben, scheint mir aber selbst hier Konsens zu sein.
ist dir schonmal aufgefallen, das kinder die adoptiert wurden nach jahren anfangen ihre leiblichen eltern zu suchen?
Sowas machen nicht alle. Meine Schwester bzw Halbschwester hat ihren Vater niemals gesucht. Nu war meine Mutter auch nioch gar nicht mit meinem Vater zusammen, als sie geboren wurde und er wusste also, dass er nicht der Vater ist, jedenfalls nicht genetisch. Aber ansonsten war es wirklich nicht wichtig, wer sie gezeugt hat.
aber mal etwas philosophisches, man muss hinterfragen ob man nach dem prinzip handeln darf, das lügen genau dann erlaubt sein sollten wenn sie die situation verbessern.
sagen wir die frau geht aus reiner neugier einmal fremd und wird schwanger und nehmen wir weiterhin an es käme niemals heraus wenn sie es nicht sagt. ist die lüge dann gerechtfertigt?
wenn wir das mit ja beantworten, gebe ich ein weiteres beispiel. da ist ein mann der eine frau vergewaltigt und tötet, er ist sehr reich und spendet immer viel geld an diverse einrichtungen. wir nehmen an er wird es nie wieder tun, sperrt man ihn ein geht ein bis auf diese tat wertvolles mitglied der gesellschaft verloren, seine arbeitsleistung fehlt. das heisst wenn wir ihnen die konsequenzen tragen lassen, dann verschlimmern wir die situation weiter.
und antwortest du auch hier mit ja?
? Inwiefern ist das eine Parallele?
das beispiel ist eine ganz einfache frage, die man etwa so stellen würde:
"wenn ein mensch etwas schlechtes tut und wir nicht davon ausgehen können, das es einen positiven nutzen für den rest der gesellschaft hat. sollten wir ihn dann bestrafen?"
ich meine, das kind ist nunmal geboren worden es muss also ernährt werden. wenn man nun alle frauen die anderen kinder unterjubelt bestraft was genau hat man davon? im grunde nix.
aber die paralelle ist wenn man z.b. die mörder des dritten reiches betrachtet dann ist davon auszugehen das sie das wohl kaum wiederholen werden, dann muss man sie auch nicht bestrafen. ich sehe das aus einer eher moralisch / philosophischen perspektive der gendermüll ist mir dabei ziemlich egal. nur leuchtet mir nicht ein warum man frauen etwas gewähren sollte was man anderen nicht zuteil werden lässt. also antworte mal.
wenn ja, dann ist deine meinung akzeptabel ansonsten ist sie in sich nicht geschlossen. aber eines haben wir bei der kleinen betrachtung in beiden fällen vergessen, gibt es eigentlich mehr fremdgehende frauen wenn man lügen kann? gibt es mehr einzeltäter die einen mord / vergewaltig / bonbons klauen, wenn sie keine folgen fürchten müssen?
na wie ist also deine antwort? *g* konsequent denken.
bin schon gespannt
Natürlich gebe es mehr Einzeltäter für Mord etc, wenn sie keine Folgen fürchten müssten. Nur: Lügen können die Frauen ja jetzt schon, also wäre es schwer festzustellen, wie sich das auswirken würde ...
das ist kein argument, allein deswegen weil es früher unheimlich schwer festzustellen war wer wen vergewaltigt hat. heute haben wir mittel das festzustellen, wenn wir wollen können wir also und das zählt. es ist nunmal so, das wir uns nicht über verbrechen auf dem mars aufregen können solange wir dort nicht sind.
oder willst du mir glauben, das man vergewaltiger nicht verfolgen sollte, weil die gentechnik noch nicht so alt ist?
Best wishes, Xenia
PS: so, mein vierter Beitrag heute, ich hoffe, ich überfordere niemanden
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Maesi, Saturday, 13.09.2003, 13:25 (vor 8180 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 21. August 2003 22:04:19:
Hallo Xenia
Das Problem ist ja eben: sie sehen zwar ein, dass sie einen Fehler gemacht haben. Sie korrigieren ihn jedoch nicht, indem sie die Wahrheit bekennen. Im Gegenteil: sie verschlimmern ihn noch, indem sie weiterhin das Luegengebaeude aufrechterhalten, moeglicherweise sogar weiter ausbauen und damit fortlaufend das Vertrauen des vermeintlichen Vaters und des Kindes missbrauchen; und das Tag fuer Tag.
Ich denke nicht, dass dadurch etwas verschlimert würde, ausser für die Frau, die als einzige von der Lüge weiß - solche Wahrheiten werden dann auch erzählt, um das eigene gewissen zu reinigen. Nur wird ddurch nichts einfacher, sondern erst recht alles kompliziert, hinzukommt, dass man dem Partner und eventuell dem Kind wehtun muss - Verschweigen wäre in meinen Augen die bessere Lösung
Manchmal tut die Wahrheit eben weh. Die meisten Menschen wollen in solch grundsaetzlichen Dingen aber wahrscheinlich trotzdem lieber die schmerzliche Wahrheit wissen, anstatt dauerhaft beluegt zu werden. Es ist Teil der menschlichen Sozialisation, die Faehigkeit zu erwerben, sich auch einer unangenehmen Wahrheit zu stellen.
Luegen kann zur Gewohnheit werden; fuer jemanden der mindestens zwei Personen (Vater und Kind), die ihr offensichtlich vertrauen, ueber etwas wesentliches im Unklaren laesst, wird luegen zur Gewohnheit. Offenbar sogar so sehr, dass selbst die Rechtsprechung eingespannt werden soll, um die Wahrheizfindung zu sabotieren. Ausserdem geht es hier nicht mehr bloss um eine kleine, harmlose Notluege. Denn wenn das Luegengebaeude irgendwann einmal zusammenkrachen sollte, dann hat die Mutter allen Beteiligten viel mehr geschadet, als wenn sie von Anfang an die Wahrheit gesagt haette.
Nein, das sehe ich nicht so, ich denke nicht, dass es mit der zeit schlimmer würde...
Wirklich beeindruckendes Argument zur Rechtfertigung der Korrumpierung eines Rechtsstaates. Wenn ich Dich recht verstehe, ist es in Ordnung, jemanden fortgesetzt zu betruegen und von ihm Geld zu erschleichen, solange das alles nur nicht herauskommt. Und damit es nicht herauskommt, soll auch der Staat mithelfen, die Wahrheizfindung zu unterdruecken.
Wenn die verheimlichte Kuckuckskindergeschichte trotz allem ruchbar wird, haben wir aber exakt den GAU, den die Frau aus angeblich altruistischen Motiven vermeiden wollte. Und Deine blosse Behauptung, dass es nicht schlimmer wuerde, kann ich nicht ernstnehmen: wenn die Mutter die wahren Umstaende bereits kurz vor oder nach der Geburt preisgibt, dann erlebt dies das Kind gar nicht bewusst mit; es waechst vielmehr in Kenntnis der wahren Verwandtschaftsverhaeltnisse auf. Wenn jedoch irgendwann spaeter die Sache auffliegen sollte, dann wird auch das Kind in eine Identitaetskrise gestuerzt, wenn es erfaehrt, dass der Mann, den es jahrelang fuer seinen Vater hielt, gar nicht mit ihm verwandt ist. Ausserdem waechst der finanzielle Schaden, der die verheimlichende Frau dem irregefuehrten 'Vater' verursacht, mit der Zeit kontinuierlich an.
Ich bezweifle, dass der Schaden fuer das Kind so gross ist, wenn es von Beginn weg die Wahrheit kennt. Wenn der Mann sich wegen des Seitensprungs von der Mutter trennt, dann wird das Kind die Vorzuege einer heilen Familie halt eben nicht kennen; zumindest nicht mit diesem Mann. Aber da ist ja immer noch der leibliche Vater; moeglicherweise will der seine Vaterschaft ausleben und die damit verbundene Verantwortung uebernehmen.
Das erscheint mir aber sehr unwahrscheinlich, den wenn das z.B. nur ein One-night-stand war, wird sie vielleicht nichtmal den vater kennen . Und wenn es eine längere Affäre war, nun, dann wird der Kindsvater möglicherweise auch nicht grade erfreut darüber sein - weil er kein kind wollte, sondern nur eine Affäre
Ja, es ist zweifellos humaner, den unwissenden Esel, auf dessen Ruecken man die Verantwortung und die Konsequenzen packt, auch weiterhin dumm zu halten. Schliesslich wuerde ihn die Wahrheit nur irritieren beim Mittragen der ihm durch Luegen aufgebuerdeten Lasten. Und wenn der ganze Schwindel trotzdem mal auffliegen sollte, darf die Luegnerin keinesfalls zur Verantwortung gezogen werden, denn sie hat ja nur aus den vornehmsten Beweggruenden heraus gehandelt und wollte niemandem etwas boeses. Wie hiess doch gleich das Buch von Beate Kricheldorf: 'Verantwortung. Nein danke!'. Passt schon, dieser Titel...
Gruss
Maesi
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
MalSehen, Friday, 22.08.2003, 01:52 (vor 8203 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 19. August 2003 16:53:34:
Aus Sicht des Ehemannes ergibt sich folgendes:
(Während des Betruges)
1. Seine Frau betrügt ihn mit einem Anderen
2. Sie setzt ihn der Gefahr schwerer Infektionskrankheiten aus (Aids, Syphilis, Hepatitis, ...)
3. Sie belügt ihn und hintergeht ihn
(Ab Zeitpunkt der Schwangerschaft)
nein, also wenn, dann höchstens ab de, zeitpunkt, da sie selber weiß, dass sie schwanger ist - immerhin leuchtet bei Frauen kein roptes Licht im Kopf auf, das heißt: Jetzt schwanger bin...
Die Klammer bezieht sich erkennbar auf die Punkte 4,5 und 6. Wie immer blendest du Argumente aus und reitest auf nebensächlichkeiten rum...
4. Sie betrügt das Kind und ihren Ehemann über die wahre Abstammung
Wobei immer noch die Frage ist, ob das wirklich so schlimm ist - nur, wenn man viel Gewicht auf die Abstammung legt. Da wär die Frage, wieviel Gewicht dem tatsächlich zukommen sollte
5. Sie belügt ihren Ehemann aktiv, was die Herkunft des Kindes angeht
6. Sie erschleicht sich die Zuneigung des Ehemannes und dessen finanzielle Zuwendung für sich und das Kind
Ja siehst du, und dagegen wehre ich mich, was soll denn dieses erschleichen? Schon wieder wird der Frau böseste Absicht unterstellt - ja, sie hat einen fehler gemacht und ja, das war nicht in ordnung oder okay - aber ich finde es nicht richtig, das gleich immer diese niedrigen Absichten zu unterstellen was soll denn das?
Was das soll? Siehe 1,2,3. Allein das substanziert schon die niederen Beweggründe.
Eine Frau, die Verheiratet ist und außerehelichen Sex will, das aber auf diese Art und Weise macht, ist per se Schlecht.
Ach so - ich seh schon, woran ich hier bin ....
Ich bezweifle das du das siehst.
Die Konsequenzen ihres Handelns im Bezug auf ihren Ehemann und ein >mögliches Kind sind ihr von vornherein bekannt.
Da hilft auch deine "emanzipierte" Einstellung so wenig wie deine Angewohnheit fragen durch umdefinierung des Fragegrundes nicht zu beantworten.
Ich definiere nichts um, hier geht es darum
a. Frau wird per se als böse angesehen und als hinterhältig und aus niederen Beweggründen handelnd
Nein, nicht per se, das legst du immer zu Grunde, damit deine windschiefe Argumentation vermeintlich stimmt.
Erst hörnt sie ihren Ehemann, dann belügt sie ihren gehörten Ehemann auch noch über die Abstammung des Kindes. Das sind 2 Betrügereien, wo soll denn da für den Ehemann etwas positives zu sehen sein?
Deine Kaprizierung auf die arme Frau, die nicht wußte was sie tat und dann nicht wußte, was sie angesichts des Kindes tun sollte spricht nicht davon das Menschen für ihre Handlungen Veranbtworung tragen, sondern diese auf schändliche Weise bei anderen abladen. Das ist mies, schändlich und verachtenswert.
Sind sich in einer Beziehung beide einig, das es andere sexuelle Kontakte geben soll, dann braucht im Falle einer Schwangerschaft die Frau wohl auch nicht zu solchen Lügen greifen und der Ehemann kann sich aus freien Stücken entscheiden für das Kind da zu sein.
b. wer kommt für das Kind später auf
Na wer wohl. Die Eltern des Kindes, aber nicht der Ehemann.
Letzteres ist aber billiger Selbstbetrug.
Menschen betrgen sich selber, wenn sie die Schuld immer nur auf eine Person abladen wolen, vorzugsweise auf eine, die niemals mit einem selber identisch sein könnte, gelle? Von wegen Frau die betrügt ist per se schlecht....
So wie du die Schuld für das Kind und das Fremdgehen der Ehefrau bei deren Ehemann abladen willst, hast du recht.
Ansonsten ist es ziemlich borniert anderen zu unterstellen, was sie nie sagten. Ich sagte nie das Frauen per se schelcht sind. Was Frauen, die bertügen angeht, da liegt die Schuld schon im betrügen, da brauche ich nichts abladen, die Schuld steht im Satz.
MalSehen
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
Xenia, Friday, 22.08.2003, 02:06 (vor 8203 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von MalSehen am 21. August 2003 22:52:49:
Aus Sicht des Ehemannes ergibt sich folgendes:
(Während des Betruges)
1. Seine Frau betrügt ihn mit einem Anderen
2. Sie setzt ihn der Gefahr schwerer Infektionskrankheiten aus (Aids, Syphilis, Hepatitis, ...)
3. Sie belügt ihn und hintergeht ihn
(Ab Zeitpunkt der Schwangerschaft)
nein, also wenn, dann höchstens ab de, zeitpunkt, da sie selber weiß, dass sie schwanger ist - immerhin leuchtet bei Frauen kein roptes Licht im Kopf auf, das heißt: Jetzt schwanger bin...
Die Klammer bezieht sich erkennbar auf die Punkte 4,5 und 6. Wie immer blendest du Argumente aus und reitest auf nebensächlichkeiten rum...
*Seufz* wenn ich auf etwas nicht eingehe, dann nur weil, ich da zustimme, Kleiner... ausserdem gehst DU jetzt auch auf Nebensächlichkeiten ein *hüstel*
4. Sie betrügt das Kind und ihren Ehemann über die wahre Abstammung
Wobei immer noch die Frage ist, ob das wirklich so schlimm ist - nur, wenn man viel Gewicht auf die Abstammung legt. Da wär die Frage, wieviel Gewicht dem tatsächlich zukommen sollte
5. Sie belügt ihren Ehemann aktiv, was die Herkunft des Kindes angeht
6. Sie erschleicht sich die Zuneigung des Ehemannes und dessen finanzielle Zuwendung für sich und das Kind
Ja siehst du, und dagegen wehre ich mich, was soll denn dieses erschleichen? Schon wieder wird der Frau böseste Absicht unterstellt - ja, sie hat einen fehler gemacht und ja, das war nicht in ordnung oder okay - aber ich finde es nicht richtig, das gleich immer diese niedrigen Absichten zu unterstellen was soll denn das?
Was das soll? Siehe 1,2,3. Allein das substanziert schon die niederen Beweggründe.
Das würde ja heißen, sie macht das absichtlich ...
Eine Frau, die Verheiratet ist und außerehelichen Sex will, das aber auf diese Art und Weise macht, ist per se Schlecht.
Ach so - ich seh schon, woran ich hier bin ....
Ich bezweifle das du das siehst.
Doch ich sehe es - wer schon so argumentiert mit "per se schlecht", der kann nicht diffenrezieren. leider.
Die Konsequenzen ihres Handelns im Bezug auf ihren Ehemann und ein >mögliches Kind sind ihr von vornherein bekannt.
Da hilft auch deine "emanzipierte" Einstellung so wenig wie deine Angewohnheit fragen durch umdefinierung des Fragegrundes nicht zu beantworten.
Ich definiere nichts um, hier geht es darum
a. Frau wird per se als böse angesehen und als hinterhältig und aus niederen Beweggründen handelnd
Nein, nicht per se, das legst du immer zu Grunde, damit deine windschiefe Argumentation vermeintlich stimmt.
Entschuldige, aber du hast doch selber gesagt, dass so eine Frau immer schlecht ist ...
Erst hörnt sie ihren Ehemann, dann belügt sie ihren gehörten Ehemann auch noch über die Abstammung des Kindes. Das sind 2 Betrügereien, wo soll denn da für den Ehemann etwas positives zu sehen sein?
Was aber im Umkehrschluß nicht heißt, dass diese Frau per se schlecht ist
Deine Kaprizierung auf die arme Frau, die nicht wußte was sie tat und dann nicht wußte, was sie angesichts des Kindes tun sollte spricht nicht davon das Menschen für ihre Handlungen Veranbtworung tragen, sondern diese auf schändliche Weise bei anderen abladen. Das ist mies, schändlich und verachtenswert.
Komm,krieg dich wieder ein .... ja, ich setze den Schwerpunkt auf die Frau, da ihr den Schwerpunkt auf den Mann gesetzt habt. Zusammen kommt was bei raus, allerdings nicht, wenn man die Frau per se als schlecht abstempelt
Sind sich in einer Beziehung beide einig, das es andere sexuelle Kontakte geben soll, dann braucht im Falle einer Schwangerschaft die Frau wohl auch nicht zu solchen Lügen greifen und der Ehemann kann sich aus freien Stücken entscheiden für das Kind da zu sein.
Das ist wohl eher ein Sonderfall
b. wer kommt für das Kind später auf
Na wer wohl. Die Eltern des Kindes, aber nicht der Ehemann.
Eben genau - allerdings nur, wenn der Vater auch weiß, dass er der Vater ist, bzw der Ehemann, dass er nicht der Vater ist ..... und JETZT kommen wir zu dem schwammigen Begriff Eltern: Wer sind denn die Eltern? Sind das die Erzeuger oder diejenigen, die das Kind großziehen wollen?
Letzteres ist aber billiger Selbstbetrug.
Menschen betrgen sich selber, wenn sie die Schuld immer nur auf eine Person abladen wolen, vorzugsweise auf eine, die niemals mit einem selber identisch sein könnte, gelle? Von wegen Frau die betrügt ist per se schlecht....
So wie du die Schuld für das Kind und das Fremdgehen der Ehefrau bei deren Ehemann abladen willst, hast du recht.
Das ist Quatsch
Ansonsten ist es ziemlich borniert anderen zu unterstellen, was sie nie sagten. Ich sagte nie das Frauen per se schelcht sind. Was Frauen, die bertügen angeht, da liegt die Schuld schon im betrügen, da brauche ich nichts abladen, die Schuld steht im Satz.
Da hast du mich wohl falsch verstanden, ich sprach immer nur von der Frau, die aus einem Seitensprung ein Kind erwartet, von nichts anderem
Xenia
Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests
MalSehen, Sunday, 24.08.2003, 19:50 (vor 8200 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von Xenia am 21. August 2003 23:06:05:
Ich sehe schon Xenia, du bist die einzige Frau, die ihren Ehemann unabsichtlich betrügt...
Wie das gehen soll, die Antwort bleibst du schuldig. Das klingt alles sehr nach dem Selbstmord mit 30 Messerstichen im Rücken.
Man kann einer Frau nur zu Gute halten, das sie hinsichtlich des Abstammungsproblems niemals Zweifel hat, was vermutlich den Blick trügt. Es ändert aber nichts daran, das eine Frau für ihre Taten voll verantwortlich ist. Eine versehentliche Lüge über die Herkunft des Kindes kann es nicht geben, was du vermutlich einfach nicht einsehen kannst.
Eine differenzierte Betrachtung, die du immer forderst, aber nicht erfüllst, kommt auch zu dem Punkt, das man das betrogene Kind betrachtet. Nicht umsonst haben Adoptivkinder im Leben massive Probleme, wenn sie erst spät erfahren, das die Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind.
Auch ist es keinem Ehemann zuzumuten von seiner Frau so belogen und betrogen zu werden. Es gibt für dieses Verhalten schlicht keine Rechtfertigung.
Das ganze ist unabhänig von der Frage, wer letztlich das Kind erzieht. Jeder Mensch hat ein recht zu wissen woher er stammt und wer die leiblichen Eltern sind und jeder Mann, welche Kinder von ihm gezeugt wurden.
MalSehen
Zum Letzten...
Xenia, Friday, 29.08.2003, 17:26 (vor 8195 Tagen) @ MalSehen
Als Antwort auf: Re: "Frau im Trend" zu Vaterschaftstests von MalSehen am 24. August 2003 16:50:39:
Ich sehe schon Xenia, du bist die einzige Frau, die ihren Ehemann unabsichtlich betrügt...
Wie das gehen soll, die Antwort bleibst du schuldig. Das klingt alles sehr nach dem Selbstmord mit 30 Messerstichen im Rücken.
Frage mich, wie du darauf kommst, ich habe niemals behauptete, dass die Frau unabsochtlich betrüge, ich wehre mich nur dagegen, eine Frau, weil sie betrogen hat, als schlecht zu bezeichnen und per se zu verdammen.
Man kann einer Frau nur zu Gute halten, das sie hinsichtlich des Abstammungsproblems niemals Zweifel hat, was vermutlich den Blick trügt. Es ändert aber nichts daran, das eine Frau für ihre Taten voll verantwortlich ist. Eine versehentliche Lüge über die Herkunft des Kindes kann es nicht geben, was du vermutlich einfach nicht einsehen kannst.
Falsch vermutet, selbstverständlich ist die Frau für ihre Taten verantwortlich, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie oft ich das noch schreiben soll, bis du es mal zur Kenntnis nimmst! Tatsache ist aber: sie übernimmt die Verantwortung SO ODER SO, egal, ob sie es nun sagt oder nicht, denn das Kind wird si ja nunmal haben.
Eine differenzierte Betrachtung, die du immer forderst, aber nicht erfüllst, kommt auch zu dem Punkt, das man das betrogene Kind betrachtet.
Nur weil du offenbar selektiv meine posts liest, vertrete ich keine undifferenzierte betrachtungsweise. Undifferenziert ist es, eine Frau, die betrogen hat, per se als schlecht zu bezeichnen.
Nicht umsonst haben Adoptivkinder im Leben massive Probleme, wenn sie erst spät erfahren, das die Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind.
Auch ist es keinem Ehemann zuzumuten von seiner Frau so belogen und betrogen zu werden. Es gibt für dieses Verhalten schlicht keine Rechtfertigung.
Für dich vielleicht nicht, aber du wirst auch niemals in der Haut einer Frau stecken, die schwanger ist, und ihrem Mann sagen muss, dass das Kind nicht von ihm ist.
Das ganze ist unabhänig von der Frage, wer letztlich das Kind erzieht.
Als Mann kannst du das natürlich sagen, denn dir wird das Kind ja nicht automatisch aufs Auge gedrückt.
Jeder Mensch hat ein recht zu wissen woher er stammt und wer die leiblichen Eltern sind und jeder Mann, welche Kinder von ihm gezeugt wurden.
Seltsam, das habe ich auch keinem Menschen abgesprochen - ich versuche lediglich mal klarzustellen, dass eine Frau für das Verschweigen des wahren Vaters ihre Gründe hat. Nur kann man das nicht annehmen, wenn man so eine Frau per se als schlecht hinstellt. Insofern war dies mein letztes post zu diesem Thema.
Xenia
Re: Zum Letzten...
Odin, Friday, 29.08.2003, 17:46 (vor 8195 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Zum Letzten... von Xenia am 29. August 2003 14:26:10:
Falsch vermutet, selbstverständlich ist die Frau für ihre Taten verantwortlich, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie oft ich das noch schreiben soll, bis du es mal zur Kenntnis nimmst!
Nun, das liegt wohl an Deiner typisch fraulichen Eigenschaft, schriftlich die Verantwortung zu bejahen, aber in Deinen Forderungen genau diese der Frau gänzlich zu entziehen und alleine dem Mann aufzubürden.
Re: Zum Letzten...
Xenia, Friday, 29.08.2003, 17:55 (vor 8195 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Zum Letzten... von Odin am 29. August 2003 14:46:47:
Falsch vermutet, selbstverständlich ist die Frau für ihre Taten verantwortlich, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie oft ich das noch schreiben soll, bis du es mal zur Kenntnis nimmst!
Nun, das liegt wohl an Deiner typisch fraulichen Eigenschaft, schriftlich die Verantwortung zu bejahen, aber in Deinen Forderungen genau diese der Frau gänzlich zu entziehen und alleine dem Mann aufzubürden.
Wow, DU weißt, was fraulich ist, und da diskutieren Feministinne drüber und zerbrechen sich den Kopf, aber DU weißt es, fabelhaft!
Dumm, nur, dass das wieder mal nicht stimmt, aber ich gewöhne mich langsam dran.
EOD
Xenia
PS: mein fünfter beitrag, das war's für heute
Re: Zum Letzten...
Garfield, Friday, 29.08.2003, 20:11 (vor 8195 Tagen) @ Xenia
Als Antwort auf: Zum Letzten... von Xenia am 29. August 2003 14:26:10:
Hallo Xenia!
"Tatsache ist aber: sie übernimmt die Verantwortung SO ODER SO, egal, ob sie es nun sagt oder nicht, denn das Kind wird si ja nunmal haben."
Ein Kind zu haben, bedeutet nicht automatisch, auch Verantwortung zu übernehmen. Man hat dann beispielsweise Verantwortung für den materiellen Unterhalt des Kindes, da es sich ja nun einmal schlecht allein ernähren kann.
Nun nehmen wir mal an, eine Frau geht fremd und wird dabei schwanger. Sie wird dann natürlich Hemmungen haben, das ihrem Partner zu beichten. Also wird sie ihm vielleicht nichts davon erzählen. Das verurteile ich an sich noch nicht. Viele Menschen sind sehr eifersüchtig, und ein Seitensprung kann eine Beziehung oder Ehe zerstören. Oft ist es dann wirklich besser, nichts zu sagen. Manchmal ist es auch so, daß der Partner zwar etwas ahnt, es aber gar nicht so genau wissen möchte.
Was wird sie aber tun, wenn es dann später aus anderen Gründen zur Trennung kommt? Das Kind ist vielleicht bei einem One-Night-Stand entstanden und womöglich kennt die Frau noch nicht mal den vollen Namen des Vaters. Wenn sie nun zugibt, daß das Kind nicht von ihrem Ex ist, kriegt sie von ihm keinen Unterhalt. Zwar bekommt sie dann vielleicht Geld vom Jugendamt, aber da wird dann nicht so lange gezahlt. Da darf Madame sich schon nach 4 Jahren nach einem Job umsehen, während sie 12 Jahre lang auf der faulen Haut liegen kann, wenn der Ex zahlt, also eben die materielle Verantwortung für das Kind übernimmt. Also ist es natürlich viel angenehmer, beim Ex die Hand aufzuhalten, und das geht natürlich nur, wenn er weiter nichts davon erfährt, daß er gar nicht der Vater des Kindes ist. DAS ist dann Betrug. Und das ist für mich auch das wesentliche Problem bei der Sache.
Und dann stört mich da noch etwas: Es ist heute sehr modern, für Frauen in jeder Situation Verständnis zu zeigen. Wenn eine Frau fremdgeht, tut sie das natürlich nur, weil ihr Partner sie ja ganz furchtbar vernachlässigt hat...
Umgekehrt ist ein Mann nach wie vor ein übles Macho-Schwein, wenn er fremdgeht oder mal ein Bordell besucht. Dann denkt auf einmal niemand darüber nach, ob er das vielleicht nur deshalb tut, weil seine werte Gattin seit 10 Jahren im Bett keinen Finger mehr gerührt hat. Männer sind ja sowieso Schweine - wieso also über Beweggründe nachdenken...
Wie fändest du es beispielsweise, wenn eine Männer-Zeitschrift so werben würde: "Gleiche Frau, gleicher Sex, gleicher Frust... Finden Sie ihr Leben auch langweilig? Kaufen Sie den neuen Playboy und lesen sie, wie sie wieder Schwung in ihr Leben bringen können!" Eine Frauenzeitschrift wirbt momentan mit diesem Spruch. Natürlich bezogen auf Frauen, denn für Frauen ist es ja in Ordnung, so zu denken.
Freundliche Grüße
von Garfield