Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Andreas, Saturday, 09.08.2003, 22:52 (vor 8215 Tagen)

Gerade eben war ich auf der Homepage der Landesregierung von Schleswig-Holstein ([link=http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de/coremedia/generator/Kategorien/Meine_20Situation/in_20einer_20Notlage/Notlage__Treffer.html" target="_top]http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de/coremedia/generator/Kategorien/Meine_20Situation/in_20einer_20Notlage/Notlage__Treffer.html[/link]. Thema: Hilfe für Menschen in Notlagen:

Schutz vor Gewalt
Hier finden Sie u.a. Informationsmaterial und Adressen zu folgenden Themen: Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser, Kooperations- und Interventionsprogramm KIK, contra - Modellprojekt gegen Frauenhandel sowie Broschüren zum Herunterladen

Schwangerenberatung
Alle Frauen können sich im Falle einer Schwangerschaft - neben der rein medizinischen Betreuung durch den Arzt oder die Ärztin - durch die Gesundheitsämter und durch die anerkannten Beratungsstellen der freien Träger beraten lassen.

Schutz für Opfer von Straftaten
Opferschutz ist seit Jahren ein Anliegen der Landesregierung: Informationen z. B. zum Zeugenbegleitprogramm für Kinder, Programm für erwachsene Zeuginnen,...

Leitlinien für frauengerechte Angebote - Psychiatrie und Suchthilfe
Die Leitlinien sollen helfen, zielgenau die Interessen und Bedürfnisse der Frauen mit psychischen Erkrankungen, Behinderungen oder Suchterkrankungen zu verwirklichen.
mehr...

Handelsware Frau
Noch immer wird eine zunehmende Zahl von Frauen auch gegen ihren Willen aus den Entwicklungsländern sowie Mittel- und Osteuropa nach West- und Nordeuropa verschleppt.

Das sich auch Männer in einer Notlage befinden können, scheint denen gar nicht bewußt zu sein.

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

HemmaNedDo, Sunday, 10.08.2003, 11:11 (vor 8214 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Andreas am 09. August 2003 19:52:55:

Das sich auch Männer in einer Notlage befinden können, scheint denen gar nicht bewußt zu sein.

Doch, ist es ihnen und wenn man die Seite vollständig zitiert, sieht man das auch. Unvollständiges Zitieren ist unseriös.
Es gibt allgemeine Programme und es gibt spezielle Programme, die eben nur für Frauen sind.
Das kann man kritisieren und ansonsten versuchen, es zu ändern. Ändern kann man das nur, wenn man sich engagiert und Männerlobbyarbeit macht.
So wie eben früher die Frauen angefangen haben.
Und um Lobbyarbeit zu machen, muss man ein relevante Menge an Menschen vertreten oder die entsprechenden Beziehungen haben.
Die Teilnahme an einem Internetforum ist dazu meist nicht ausreichend.

Achso: Man könnte ja versuchen, das ein zusätzliches Angebot nur für Männer als Opfer von häusl. Gewalt eingerichtet wird, da die geringen bek. Opferzahlen auf eine hohe Dunkelziffer schließen lassen - sich Männer ihrer Möglichkeiten also gar nicht bewusst sind. :-)
Jörg

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Andreas, Sunday, 10.08.2003, 12:31 (vor 8214 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von HemmaNedDo am 10. August 2003 08:11:34:

Das sich auch Männer in einer Notlage befinden können, scheint denen gar nicht bewußt zu sein.
Doch, ist es ihnen und wenn man die Seite vollständig zitiert, sieht man das auch. Unvollständiges Zitieren ist unseriös.

Aus diesem Grunde habe ich auch die Seite verlinkt.

Es gibt allgemeine Programme und es gibt spezielle Programme, die eben nur für Frauen sind.

Ja, aber es gibt eben keine speziellen Programme nur für Männer. Es gibt bspw. kein Hilfsprogramm für obdachlose Männer.

Das kann man kritisieren und ansonsten versuchen, es zu ändern. Ändern kann man das nur, wenn man sich engagiert und Männerlobbyarbeit macht.
So wie eben früher die Frauen angefangen haben.
Und um Lobbyarbeit zu machen, muss man ein relevante Menge an Menschen vertreten oder die entsprechenden Beziehungen haben.
Die Teilnahme an einem Internetforum ist dazu meist nicht ausreichend.

Absolut korrekt. Ich denke aber, daß viele hier in diesem Forum auch mehr leisten als nur Mitteilungen zu posten - im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeit. Nur ist das hier nicht immer offen ersichtlich. Es gibt hier sogar einige, die sehr sinnvolle Männer- und Jungenarbeit betreiben. Und dies zum Teil unter persönlichen Risiken. Man kann nur hoffen, daß sich im Laufe der Zeit noch mehr Männer anschließen. Sowas geht aber nicht von heute auf morgen.

Daneben sollte man bei den Behörden aber auch ein geringes Maß an gesundem Menschenverstand voraussetzen können. Ich will es mal so formulieren: Männer sind in diesem Staate die Hauptsteuerzahler und sie haben auch ein Recht darauf in der Politik ausreichend berücksichtigt zu werden.
Wenn es Hilfsprogramme für Frauen mit Suchterkrankungen gibt, dann ist es verdammt nochmal absurd, wenn es keine Hilfsprogramme für Männer gibt. Schließlich sind Männer wesentlich häufiger von Suchterkrankungen betroffen als Frauen. Es sterben auch mehr Männer bspw. an Drogenkonsum als Frauen. Das bisherige Angebot für Männer ist offensichtlich nicht ausreichend und weist auch auf den Anti-Männer-Charakter unserer Politik hin. Um auf die deutsche Anti-Männer-Politik aufmerksam zu machen, bieten sich eben unter anderem auch Internetforen an.

schönen Gruß
Andreas

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Manfred, Sunday, 10.08.2003, 13:40 (vor 8214 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Andreas am 10. August 2003 09:31:07:

Daneben sollte man bei den Behörden aber auch ein geringes Maß an gesundem Menschenverstand voraussetzen können.

Völlig richtig Andreas! Aber das nicht nur "daneben", sondern das ist eine Grundsatzforderung in jeder Demokratie die funktionieren will.

Wenn der gesunde Menschenverstand krank ist, ist das schlimm genug, aber dann sollte wenigstens das Grundgesetz ausreichend Beachtung (hier typischerweise im Punkt "Gleichstellung" - wie so oft) finden. Dafür haben wir es schließlich!

...Und um Lobbyarbeit zu machen, muss man ein relevante Menge an Menschen vertreten oder die entsprechenden Beziehungen haben.

Das ist nicht falsch, aber letzeres nimmt bereits hin, daß auch Methoden am Rande der demokratischen Legitimation zu den anerkannten Regeln gezählt werden und das ist ein höchst gefährlicher Tabubruch, wenn er tatsächlich in den politischen Reihen stattfindet.
Er bedeutet nämlich nichts anderes, als: "Wir machen politisch alles, was wir machen wollen - solange man uns nicht auf die Finger haut"

Schöne Grüße,
Manfred

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Lars, Sunday, 10.08.2003, 13:58 (vor 8214 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von HemmaNedDo am 10. August 2003 08:11:34:

Das sich auch Männer in einer Notlage befinden können, scheint denen gar nicht bewußt zu sein.
Doch, ist es ihnen und wenn man die Seite vollständig zitiert, sieht man das auch. Unvollständiges Zitieren ist unseriös.
Es gibt allgemeine Programme und es gibt spezielle Programme, die eben nur für Frauen sind.

Also in diesem Falle finde ich das nicht unseriös zitiert, denn: Daß es allgemeine Hilfsprogramme für Drogensüchtige ect. gibt ist klar und hinlänglich bekannt. Was das Zitat aber hinreichend belegt ist, daß es diverse frauenspezifische Hilfsprogramme gibt, aber keine männerspezifischen, daß also insofern hier davon ausgegangen wird, daß sich Männer ALS SOLCHE nicht in speziellen Notlagen befinden können. Und daß ist eben zweifach zu kritisieren: Einmal weil auch männerspezifische Hilfsprogramme durchaus erforderlich wären, zum anderen wegen dem feministischen Propaganda-Effekt solch einseitig-selektiver Darstellung von geschlechts-spezifischen Notlagen.

Das kann man kritisieren und ansonsten versuchen, es zu ändern. Ändern kann man das nur, wenn man sich engagiert und Männerlobbyarbeit macht.
So wie eben früher die Frauen angefangen haben.
Und um Lobbyarbeit zu machen, muss man ein relevante Menge an Menschen vertreten oder die entsprechenden Beziehungen haben.
Die Teilnahme an einem Internetforum ist dazu meist nicht ausreichend.
Achso: Man könnte ja versuchen, das ein zusätzliches Angebot nur für Männer als Opfer von häusl. Gewalt eingerichtet wird, da die geringen bek. Opferzahlen auf eine hohe Dunkelziffer schließen lassen - sich Männer ihrer Möglichkeiten also gar nicht bewusst sind. :-)
Jörg

Das ists überhaupt DIE Diskussion, die ich hier vermisse: Was man unternehmen sollte! Um der besseren Übersich wegen mache ich hierzu mal einen neuen Thread auf.

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

HemmaNedDo, Sunday, 10.08.2003, 14:28 (vor 8214 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Manfred am 10. August 2003 10:40:01:

Das ist nicht falsch, aber letzeres nimmt bereits hin, daß auch Methoden am Rande der demokratischen Legitimation zu den anerkannten Regeln gezählt werden und das ist ein höchst gefährlicher Tabubruch, wenn er tatsächlich in den politischen Reihen stattfindet.
[quote]Er bedeutet nämlich nichts anderes, als: "Wir machen politisch alles, was wir machen wollen - solange man uns nicht auf die Finger haut"
[/quote]

Nein, denn man sollte sich vergegenwärtigen wie Politik funktioniert:

Probleme können nur angegangen werden, wenn sie wahrgenommen werden. Probleme, die niemand thematisiert, werden demzufolge auch nicht wahrgenommen.
Politiker können nicht überall sein und vor allem nicht alles wissen.

Die "Männerproblematik" ist daher in erster Linie auch ein kommunikationsproblem.

Jörg

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Manfred, Sunday, 10.08.2003, 14:51 (vor 8214 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von HemmaNedDo am 10. August 2003 11:28:42:

Nein, denn man sollte sich vergegenwärtigen wie Politik funktioniert:
Probleme können nur angegangen werden, wenn sie wahrgenommen werden. Probleme, die niemand thematisiert, werden demzufolge auch nicht wahrgenommen.

So einfach funktioniert (halbvwegs vertretbare) Politik sicher nicht!
Aber sogar dieser minimale Auszug ist noch falsch:
"Probleme, die niemand thematisiert, werden demzufolge auch nicht wahrgenommen"
Andersrum wird ein Schuh draus: ein Problem muß erstmal wahrgenommen werden
beor es thematisiert werden kann. Tausende von Männern erbringen mittlerweile diese Vorleistung, die Politikern auch gut zu Gesicht stehen würde. (Das kann man über die Genderpolitik hinaus verallgemeinern)
Wenn Politiker schon dazu nicht Willens oder in der Lage sind, auf ein thematisiertes Problem zu reagieren ist das womöglich mit Dummheit ode Ignoranz bis zu einem gewissen Grad hinnehmbar. Aber sinngemäß zu sagen
"mit Beziehungen gehts dann doch" ist der gefährliche Tabubruch.
Das wäre so, als würde jemand vom Arbeitsamt den Rat bekommen "notfalls schwarz zu arbeiten"

Politiker können nicht überall sein...

das würden sie aber gerne ;-)

und vor allem nicht alles wissen.

sicherlich nicht! Aber zählt man die Besetzung (hätte beinahe geschrieben "Besatzung") der Parlamente in Ländern und Bund zusammen, nebst leitender Beamter und Senatoren, dann kommt man auf mehrere Tausend(!) nicht übel bezahlter Verantwortlicher. Die Hälfte der Staatsbürgerschaft (Männer) darf doch wohl mehr von diesen Personen erwarten, als nur ignoriert zu werden!

Die "Männerproblematik" ist daher in erster Linie auch ein kommunikationsproblem.

Auf politischer Ebene längst nicht mehr! Die Probleme werden schon gehört, aber ignoriert. Kommunikation ist bis zu einem Gewissen grade immer nützlich, solange man das Gefühl hat, die Gegenseite nimmt das gesagt zur Kenntnis. Wir haben ein Denk-, Mut-, Anstands- und Handlungsproblem auf politischer Ebene. Nicht nur genderpolitisch.

Schöne Grüße,
Manfred

Jörg

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

HemmaNedDo, Sunday, 10.08.2003, 16:56 (vor 8214 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Manfred am 10. August 2003 11:51:56:

Natürlich funktioniert genau so Politik. Du hast noch nicht begriffen, dass Du etwas ändern kannst, letztendlich kann nur der Einzelne etwas ändern. Den ein Einzelner muss zuerst den Gedanken denken, dann ihn gut finden, ihn weiterverbreiten.....

Vielleicht sollte man hinzufügen: Handlungsdruck muss erkennbar sein, dann tut sich auch was.
In der Politik muss das Problem als Problem wahrgenommen werden, als ein zu veränderndes Problem vor allem.

Um das zu erreichen, gibt es vielerlei Mittel und Wege, aber eines ganz sicher nicht: Hinsitzen und erwarten, dass nach ein paar E-Mails sich das Bewusstsein ändert.

Man sollte eines nicht vergessen: Politiker sind auch "nur" Menschen, auch wenn sie noch so kompetent oder sonstwas erscheinen.
Der Handlungsbedarf muss erkannt werden und solange sich einer alleine fühlt, wird er seltenst etwas unternehmen, außer, sein Leidensdruck ist so groß, dass er nciht anders kann.

Niemand tritt in Vorleistung und von einem Buch lesen - oder auch schreiben - ändert sich gar nix. Wenn man etwas verändern möchte, muss man sich dauerhaft zu Wort melden, so genau hat die Frauenbewegung notwendige Reformen erreicht. Sie hat Menschen ihrer Bewegung in die Politik geschickt und so ihr Sprachrohr an der Stelle platziert, sie hat Veranstaltungen gemacht, sie hat eine vielgelesene Zeitschrift herausgebracht, sie hat Journalistinnen in die Zeitungen geschickt, Flugblätter verteilt, war auf jeder größeren Veranstaltungen an jedem Ort in der Republik, sie hat Netzwerke gebildet und lange Zeit weitgehendst basisdemokratisch funktioniert.......usw. usf.

Wenn ihr meint, dass Euch irgendwas in den Schoß fällt oder durch ein: "wir wollen aber auch" etwas erreicht, täuscht ihr Euch.
Frauenprogramme sind notwendig, dass Männer das manchmal genauso brauchen, heisst noch lange nicht, dass das Frauenprogramm unnötig ist. Fordert, belegt Eure Forderungen, macht auf Misstände aufmerksam....so läuft das.

Und eins sollte auch klar sein: es gibt Dinge, die kann man nicht ändern, so sehr man auch vielleicht Recht hat. Da ist die Lobby stärker.

Jörg

Was faselst Du da eigentlich?

Andreas, Sunday, 10.08.2003, 17:36 (vor 8214 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von HemmaNedDo am 10. August 2003 13:56:36:

Wenn ihr meint, dass Euch irgendwas in den Schoß fällt oder durch ein: "wir wollen aber auch" etwas erreicht, täuscht ihr Euch.
Frauenprogramme sind notwendig, dass Männer das manchmal genauso brauchen, heisst noch lange nicht, dass das Frauenprogramm unnötig ist. Fordert, belegt Eure Forderungen, macht auf Misstände aufmerksam....so läuft das.

Was glaubst Du eigentlich, was die Leute hier in den Foren tun? Hier gibt es eine ganze Menge von Männern, die sich in ihrer Freizeit engagieren und für Männeranliegen einsetzen. Und wie ich bereits weiter oben formuliert habe: teilweise sogar unter Inkaufnahme persönlicher Risiken und Nachteile. Hier sitzt niemand herum und legt die Hände in den Schoß. Jeder tut das, was er kann und wie er gerade Zeit hat. Aber es sind bislang nur wenige. Um mehr Männer zu erreichen, muß man also informieren. Und um informieren zu können, benötigt man entsprechende Plattformen. Das Internet mit seinen Foren ist eine davon. Die Internetforen bieten die Gelegenheit, auf die Anti-Männer-Politik in diesem Lande aufmerksam zu machen. Und jeder Mann, der hier reinschaut, sich informiert und dann auch mitmacht, ist ein weiterer Erfolg. Männerprogramme sind notwendig. Siehe Brunos Petition zur Krebsvorsorge. Hier wird etwas geleistet. Der einzige, der hier nur rumsitzt, die Hände in den Schoß legt und unkronstruktive Bemerkungen von sich gibt, bist ja wohl Du. Deine Bemerkungen snd hier völlig fehl am Platz. Also...nichts für ungut...

schöne Gruß
Andreas

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Manfred, Sunday, 10.08.2003, 17:53 (vor 8214 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von HemmaNedDo am 10. August 2003 13:56:36:

Nenn mal ein paar konkrete Wege, wie Du sie nach Deinem Politikverständnis für erfolgreich erachtest. Du sagst es gibt viele davon, diskutieren und sogar Bücher schreiben (letzteres ist ja nicht ganz ohne Aufwand) gehören aber nicht dazu.

Manfred

Re: Was faselst Du da eigentlich?

HemmaNedDo, Sunday, 10.08.2003, 18:48 (vor 8214 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Was faselst Du da eigentlich? von Andreas am 10. August 2003 14:36:35:

ROFL,
ich beklage mich doch nicht über mangelnde Präsenz und Wahrnehmung..:-)
Aber solange du der Meinung bist, es ist alles i.O., isses das ja wohl.
Schlaf gut weiter
Jörg

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

HemmaNedDo, Sunday, 10.08.2003, 18:49 (vor 8214 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Manfred am 10. August 2003 14:53:01:

Du sagst es gibt viele davon, diskutieren und sogar Bücher schreiben (letzteres ist ja nicht ganz ohne Aufwand) gehören aber nicht dazu.

Reichen nicht aus.

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Frank, Sunday, 10.08.2003, 21:50 (vor 8214 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Andreas am 09. August 2003 19:52:55:

Ich kann nur alle Besucher dieses Forums, die aktiv etwas tun wollen, dazu ermuntern, sich per Mail (poststelle@jumi.landsh.de)oder per Brief an das Ministerium für Frauen in Schleswig-Holstein zu wenden und sich über die grob einseitige Geschlechterpolitik in diesem Bundesland zu beschweren.
Wir haben vor ein paar Wochen mit einigen Leuten eine Mail dorthin geschickt, die in Kopie auch an die Redaktionen einiger schleswig-holsteinischer Zeitungen gegangen ist. Es ist zwar bislang keine Antwort gekommen, aber wenn ihr ans Ministerium schreibt, seid ihr wenigstens nicht die ersten, die dort vorstellig werden. Vielleicht tut sich etwas, wenn sich möglichst viele Leute unabhängig voneinander dort melden. Steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein.

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Manfred, Sunday, 10.08.2003, 21:53 (vor 8214 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Manfred am 10. August 2003 14:53:01:

Nochmal: nenn mal ein paar konkrete Wege, wie Du sie nach Deinem Politikverständnis für erfolgreich erachtest.

Manfred

Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

HemmaNedDo, Sunday, 10.08.2003, 22:30 (vor 8214 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Manfred am 10. August 2003 18:53:22:

Manfred,
das sprengt hier den Ramen, das wurde aber auch schon mehrmals gesagt, dass es diesen Rahmen hier verlassen muss.
[link]index.php?id=19572[/link] Das hier ist beispielsweise IMHO der falsche Weg.
Ich würde hier versuchen, Männer aus SH zusammenzubekommen und einen Brief schreiben, der gemeinsam unterschrieben wird. Das kann im Internet geschehen. Aber verschickt muss er werden. an die Landesregierung und an die Presse. Am besten, man übergibt UNterschriftslisten. Aber das müssen Bürger aus SH sein. Wen interessiert das denn, wenn sich ein Bayer zu Wort meldet, bei dem Thema?
Wichtig sind aber auch, die Anonymität aufzugeben. Niemand erreicht etwas aus der Anonymität heraus.
Vernetzung: Treffen müssen offline gestaltet werden, nichts, was ihr in Internetforen diskutieren könnt, lässt sich offline nicht auch diskutieren - in viel schnellerer und effektiverer Weise.
Schaut Euch doch Bewegungen an, wie sie funktionieren.
Man braucht Verbündete und man braucht Promis, man braucht Leute, die bereit sind, in Parteien Arbeit zu machen und Leute, die bereit sind, an Ifoständen in Fußgängerzonen zu stehen.
Ich kenne keine Bewegung, die im Internet etwas erreichen konnte. Selbst grüne Gruppierungen nutzen das Internet als Informationsmedium oder tauschen sich aus. Man spricht sich Mailingliste ab, verteilt Diskussionspapiere. Aber effektive Ziele formuliert und umgesetzt wird alles offline.
Weil man Presse dazustellen kann, z.Bsp.
Es gibt tausende Aktionsformen. Aber man muss raus auf die Straße.
Ein Buch zu schreiben, um darauf zurück zu kommen, macht kurzfristig Aufmerksamkeit. Aber kein Schwein kann sich alles merken und derjenige, der sich nicht zum Fachmann machen will, auch nicht. Also muss es kurze Texte geben, Flyertexte. Schau Dir mal, wie Parteien das machen.

Am Anfang kann ein Website stehen, zum transport von Infos. Aber: 50% der Bevölkerung haben keinen Internetzugang, noch mehr können weder mit dem Internet, geschweige denn E-Mails umgehen.

Ich stehe am Anfang eines Projektes, innerhalb der Grünen bspw. eine andere Familienpolitik zu machen und diese aus der Frauenpolitik heraus zu lösen. Ich weiß Männer und Frauen auf meiner Seite, auch "Promis" (Frauen übrigens)auf Landesebene.
Es ist sicherlich "weiche" Männerpolitik, die ich mache, eher "Väterpolitik", da ich ja Betroffener von Scheidung bin, aber auch alleinerziehnder Vater. Mal sehn, was daraus wird.

Jörg

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