Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen

Dirk, Friday, 25.07.2003, 16:18 (vor 8230 Tagen)

Der arbeitstechnische Tunnelblick der Männer

Von Christoph Hus, Handelsblatt

Frauen machen gern mehrere Dinge gleichzeitig, während sich Männer lieber auf eine Aufgabe konzentrieren, belegt eine Umfrage von Intel.





Sind Sie ein Mann? Dann kennen Sie das sicher: Sie sind gerade ganz und gar in ein Telefonat mit einem Kunden vertieft, das Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit verlangt, und dann kommt doch tatsächlich die Kollegin von nebenan einfach so hereinstolziert und tuschelt Ihnen eine ach so wichtige Frage ins freie Ohr. Als ob Sie in Stereo hören könnten. Und als ob das nicht noch fünf Minuten Zeit hätte. Unerhört!

Oder nicht? Ernste Zweifel kommen Ihnen, als Sie zehn Minuten später das Büro besagter Kollegin betreten. Jetzt telefoniert sie, winkt Sie aber gönnerhaft an den Schreibtisch heran. Den Hörer mit der Schulter eingeklemmt, mit der linken Hand wild auf der Computertastatur herumtippend, kritzelt sie mit rechts ihre Frage auf ein Blatt Papier.

Immerhin: Kein Mann braucht sich zu sorgen, mit solchen Erfahrungen allein zu sein. Eine Umfrage im Auftrag des Chipherstellers Intel hat ergeben, dass Männer und Frauen grundverschieden arbeiten. Wenn es darum geht, sich zu entscheiden, entweder mehrere Dinge gleichzeitig zu tun oder sich auf eine Sache voll und ganz zu konzentrieren, dann sind die Gemeinsamkeiten im Büro vorbei.

Die Mehrheit der Frauen in Deutschland bevorzugt es, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. 51 % gaben an, gerne gleichzeitig E-Mails zu schreiben und zu telefonieren oder zu lesen und sich nebenbei zu unterhalten. Ganz anders die Männer. Hier beschäftigt sich die große Mehrheit von 66 % lieber nur mit einer Sache zur gleichen Zeit. Alles andere muss warten.

Psychologen vermuten die Ursachen für das verschiedene Verhalten der Geschlechter in der Erziehung und der klassischen Rollenverteilung. Während Frauen traditionell darauf trainiert seien, Haus, Kinder und Küche gleichzeitig im Auge zu behalten, widmeten sich Männer schon immer vertieft einzelnen Problemen. Die direkten Folgen lassen sich in der modernen Arbeitswelt beobachten, meint Andrea Abele-Brehm, Psychologin an der Universität Erlangen-Nürnberg: „Frauen verfolgen in der Regel mehrere gleichwertige strategische Ziele, Männer dagegen ordnen ihre Ziele meist in eine strenge Hierarchie.“

Andere Theorien gehen davon aus, dass Männer mit der Konzentration auf eine einzige Aufgabe ihre Defizite auszugleichen versuchen. „Männer widmen sich besonders gern Einzelproblemen, weil sie dann ihre vergleichsweise wenig ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit nicht so stark brauchen“, sagt Katharina Dietze, Unternehmensberaterin bei IBT in Schwelm.

Psychologin Abele-Brehm empfiehlt ein klärendes Gespräch. „Die Arbeit wird nur dann effizient und reibungslos laufen, wenn sich die männlichen und die weiblichen Stärken miteinander verbinden lassen.“

Aber bitte, liebe Kolleginnen: Wenn wir darüber reden, dann ist das Telefon für diese Zeit tabu. Und die Zeitung verschwindet bitte so lange in der Schublade. Wir Männer schenken Ihnen dafür auch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Versprochen.


HANDELSBLATT, Freitag, 25. Juli 2003, 10:50 Uhr

Kommentar: Mal abgesehen, daß ich zwischen 51% und 66% nicht soooo einen großen Unterschied erkennen kann, muß ich schon anmerken, daß ich es bedeutend besser finde lieber eine Sache richtig zu machen, als viele Dinge gleichzeitig und nichts davon richtig. Aber wenn es darum geht Klischees zu bestätigen, dann kann man auch aus einer nichtsnutzigen Studie noch einen dicken, fetten Quotenartikel schreiben....

Gruß
-Dirk-

Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen

pit b., Friday, 25.07.2003, 16:41 (vor 8230 Tagen) @ Dirk

Als Antwort auf: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von Dirk am 25. Juli 2003 13:18:37:

Psychologen vermuten die Ursachen für das verschiedene Verhalten der Geschlechter in der Erziehung und der klassischen Rollenverteilung. Während Frauen traditionell darauf trainiert seien, Haus, Kinder und Küche gleichzeitig im Auge zu behalten, widmeten sich Männer schon immer vertieft einzelnen Problemen. Die direkten Folgen lassen sich in der modernen Arbeitswelt beobachten, meint Andrea Abele-Brehm, Psychologin an der Universität Erlangen-Nürnberg: „Frauen verfolgen in der Regel mehrere gleichwertige strategische Ziele, Männer dagegen ordnen ihre Ziele meist in eine strenge Hierarchie.“
Andere Theorien gehen davon aus, dass Männer mit der Konzentration auf eine einzige Aufgabe ihre Defizite auszugleichen versuchen. „Männer widmen sich besonders gern Einzelproblemen, weil sie dann ihre vergleichsweise wenig ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit nicht so stark brauchen“, sagt Katharina Dietze, Unternehmensberaterin bei IBT in Schwelm.

--- Ich glaube es war gestern wo ich auf Pro sieben in der Sendung Galileo
noch einen Beitrag zu dem Thema gesehen habe.
Demnach liegt es an dem Hypotalamus der die Beider Gehirnhälften miteinander verbindet.
Bei Frauen ist er wesentlich stärker ausgeprägt was die Komunikation zwisachen den Gehirnhälften stark fördert. Das hat den Vorteil dass Frauen Beide Gehirnhälften gleichzeitig nutzen können und somit mehrere Denkvorgänge ablaufen.
Männer hingegen müssen sich auf eine Gehirnhälfte beschränken.
Vorteile wurden keine genannt.

Ich finde dieser Nachteil sollte mit Männerquoten ausgeglichen werden.

Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen

Frank, Sunday, 27.07.2003, 19:13 (vor 8228 Tagen) @ pit b.

Als Antwort auf: Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von pit b. am 25. Juli 2003 13:41:56:

Hallo Pit,

war es wirklich der Hypotalamus? Was du schreibst, trifft eher auf das Corpus Callosum zu, den Gehirnbalken. Der ist bei Frauen gleich groß wie bei Männern, nur im Verhältnis zum Gesamtgehirn ist er bei ihnen größer, weil Frauen ein kleineres Gehirn haben.
Doch weder für das Gehirn selber noch für die (relative) Größe des Corpus Callosum gilt, dass man daraus irgendwelche Schlussfolgerungen auf geistige Aktivitäten oder Verhaltensunterschiede ziehen kann (siehe dazu auch unten stehenden Link). Auch wenn Feministinnen gerne das Corpus Callosum erwähnen, wenn sie uns wieder mal weis machen wollen, dass Frauen
irgend etwas - oder gleich alles - besser können als Männer, sind solche kühnen Behauptungen wissenschaftlich völlig unhaltbar.
Es wundert mich allerdings nicht, dass Pro Sieben solche ollen Kamellen auspackt. In der Sendung "Welt der Wunder" hat man im Frühjahr ja auch eine Sendung über biologische Unterschiede der Geschlechter gebracht, bei der die Frauen mal wieder als Krone der Schöpfung dargestellt wurden. Bei denen scheint das Ganze Methode zu haben.

Gruß
Frank

http://www.susas.de/geschlechterrollen/geschlechterrollen_04b.htm

Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen

Ferdi, Sunday, 27.07.2003, 20:32 (vor 8228 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von Frank am 27. Juli 2003 16:13:58:

Hallo Frank!

Das mit dem grösseren Dies und breiterem Das und Jenes ist sowieso ein Trugschluss und eine Propagandamasche. Wenn das so wäre, dann müssten die leistungsfähigsten Computer Hausgrösse haben und ein 3 cm dickes Koaxialkabel könnte mehr Information übertragen als ein >1 mm dünnes Glasfaserkabel. Die Abmessungen alleine lassen also keinen Schluss auf die Leistungsfähigkeit von irgend Etwas zu.

Es wundert mich allerdings nicht, dass Pro Sieben solche ollen Kamellen auspackt. In der Sendung "Welt der Wunder" hat man im Frühjahr ja auch eine Sendung über biologische Unterschiede der Geschlechter gebracht, bei der die Frauen mal wieder als Krone der Schöpfung dargestellt wurden. Bei denen scheint das Ganze Methode zu haben.

Mein Reden seit anno Tobak! Man darf den Privaten kein einziges Komma glauben! Dier erzählen jeden Stuss, Hauptsache die Quote stimmt (in jeder Beziehung).

Gruss,
Ferdi

Corpus Callosum & Quoten

Anabasis, Sunday, 27.07.2003, 20:50 (vor 8228 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von Ferdi am 27. Juli 2003 17:32:52:

Das mit dem grösseren Dies und breiterem Das und Jenes ist sowieso ein Trugschluss und eine Propagandamasche.

"...scheint die Theorie vom Corpus Callosum ein genauso peinlicher Reinfall zu werden wie sämtliche 'Erkenntnisse' über Gehirngröße und Gehirnleistung zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Und tatsächlich war sie auch zu dieser Zeit schon im Schwange. Nur wurde damals eine gänzlich andere Reihenfolge festgelegt: Weiße Männer hatten den größten Hirnbalken, es folgten weiße Frauen, dann schwarze Männer, zuletzt schwarze Frauen. Auf dieser Grundlage, so wurde argumentiert, seien bestimmte Berufe von Frauen schlichtweg nicht auszufüllen."
(Arne Hoffmann, Sind Frauen bessere Menschen, S. 39)

Man darf den Privaten kein einziges Komma glauben! Dier erzählen jeden Stuss, Hauptsache die Quote stimmt

Das ist bei den öffentlichen keinen Deut anders. Siehe mein Posting. Ich habe mittlerweile die Antwort dazu angemahnt, bisher ohne Erfolg.

Gruß Anabasis

Srebrenica

Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen

Jeremin, Friday, 25.07.2003, 17:43 (vor 8230 Tagen) @ Dirk

Als Antwort auf: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von Dirk am 25. Juli 2003 13:18:37:

Sich mit einem Problem beschäftigen, heißt nicht, es auch lösen. Man muß nur mal beobachten, was dabei herauskommt, wenn Frau versucht, Auto zu fahren und sich gleichzeitig mit der besten Freundin zu unterhalten. Da wird eben mit 60 auf der Autobahn herumgegurkt. Sich gleichzeitig mit drei Leuten zu unterhalten, heißt nicht, ein Gespräch führen, sondern plappern. Es ist schon immer so gewesen, dass Frauen sich über die Probleme unterhalten, die die Männer schließlich lösen. Und darauf muß Mann sich konzentrieren. So einfach ist das.

Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen

Odin, Friday, 25.07.2003, 21:28 (vor 8230 Tagen) @ Dirk

Als Antwort auf: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von Dirk am 25. Juli 2003 13:18:37:

Andere Theorien gehen davon aus, dass Männer mit der Konzentration auf eine einzige Aufgabe ihre Defizite auszugleichen versuchen. „Männer widmen sich besonders gern Einzelproblemen, weil sie dann ihre vergleichsweise wenig ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit nicht so stark brauchen“, sagt Katharina Dietze, Unternehmensberaterin bei IBT in Schwelm.

Jetzt fühlst du dich aber gleich VIEEEEL besser, liebe Katharina, nicht wahr? *tatschtatschtatsch*

Psychologin Abele-Brehm empfiehlt ein klärendes Gespräch. „Die Arbeit wird nur dann effizient und reibungslos laufen, wenn sich die männlichen und die weiblichen Stärken miteinander verbinden lassen.“

Eben, das ist es schon eher: Forschungen sind Forschungen. Wertungen ("gut"-"schlecht") bringen wir erst hinterher rein und können grundfalsch sein.

Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen

Lars, Saturday, 26.07.2003, 23:41 (vor 8229 Tagen) @ Dirk

Als Antwort auf: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von Dirk am 25. Juli 2003 13:18:37:

Das liegt doch einfach an den jeweils überwiegend ausgeübten BERUFEN: Die Alles-parallel-erledigen-Methode wird bei Hausfrauen und kommunikativ ausgerichteten Berufen wie Sekretärin, Frisörin, Redakteurin ebenso ausgeprägt sein wie bei Männern in diesen Berufen, während umgekehrt Chemikerinnen und Pilotinnen (hoffentlich *g*) die gleiche konzentrierte Arbeitsweise vorziehen werden wie ihre männlichen Kollegen. - Der (angestrebte) Beruf bringt eine jeweils bestimmte Arbeitsmentalität mit sich, nicht umgekehrt.

Das mit der "mangelnden Kommunikationsfähigkeit der Männer": Was für Vorstellungen haben manche "Geschlechterforscherinnen" eigentlich? Daß in einer überwiegend männlich besetzen Firma sich die Mitarbeiter den ganzen Tag mürrisch anschweigen, allenfalls Terminator-mäßige Kurz-Sätze rausbringen wie "Ich komme wieder!" und bei Konflikten die Fäuste schwingen? Wahrscheinlich.

(Und noch ein letztes Wort zur Gehirn-Forschung: An die glaube ich sowieso nicht so recht. Es ist einfach modisch geworden, jede Verhaltensweise und Vorliebe als genetisch vorprogrammiert anzusehen. Ich wette, in 25 Jahren werden wir über manche Erkenntnisse der heutigen Gehirnforschung genauso schmuntzeln wie über antike "Körpersäfte"-Theorien.)

Re: Kommunikationsfähigkeit

Ferdi, Sunday, 27.07.2003, 01:09 (vor 8229 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von Lars am 26. Juli 2003 20:41:33:

Hi Lars,

da hat Du schon recht!

Das mit der "mangelnden Kommunikationsfähigkeit der Männer": Was für Vorstellungen haben manche "Geschlechterforscherinnen" eigentlich?

Wahrscheinlich gar keine. Wahrscheinlich wundern sie sich nur darüber, dass Männer sehr rational miteinander kommunizieren können, während Frauen einen gewaltigen Overhead bei der zu übermittelnden Information mitschleppen. Denke nur daran: "Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch". So, und da die Geschlechterforscherinnen eben "Innen" (=weiblich) sind und es nicht anders kennen, wundern sie sich über effektive männliche Kommunikationsweisen. Beispiel Beruf Funker: Warum gibt es da so wenig Frauen? Erstens die Technik, da muss man als Funker was von verstehen. Und dann die Betriebsart cw (Morsetelegrafie): Da muss man die zu übermittelnde Information ganz straff und schnörkellos rüberbringen, und das noch unter stark erschwerten Bedingungen (Rauschen, Prasseln, Pfeifen Knarzen usw). Ist nur ein Beispiel wo strikte Konzentration auf das gerade zu Machende notwendig ist. Ebenso bei Piloten, Astronauten und ähnlichen Berufen, bei denen Konzentration aufs Wesentliche dringend notwendig ist.

Damit will ich Frauen jetzt nicht abqualifizieren. Sie haben zweifellos andere Qualitäten. Sie wollen nur von diesen Qualitäten nichts mehr wissen und wollen die der Männer haben. Die können sie aber nur mehr recht oder schlecht nachahmen. Schuster(in) bleib bei deinen Leisten, kann ich da nur sagen.

Gruss,
Ferdi

Re: Kommunikationsfähigkeit

Jolanda, Sunday, 27.07.2003, 01:45 (vor 8229 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Kommunikationsfähigkeit von Ferdi am 26. Juli 2003 22:09:58:

Hallo Ferdi

Wenn du dir abgewöhnen könntest immer so zu pauschalisieren, dann könnte ich dir sogar hin und wieder zustimmen :-)

Nur habe ich total Probleme mit deinem Frauenbild, echt nun, du bist mir einfach zu pauschal.

Es grüsst dich
Jolanda

Re: Kommunikationsfähigkeit

Dirk, Monday, 28.07.2003, 15:17 (vor 8227 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Kommunikationsfähigkeit von Jolanda am 26. Juli 2003 22:45:44:

Das sehe ich ähnlich wie Jolanda. Denn es hilft sicher nicht weiter den Fehler der Frauen selbst zu begehen und zu pauschalisieren. Sicher gibt es verschiedene Gründe, warum in Berufen wie Funker z.B. ein sehr geringer Frauenanteil ist. Aber ich denke das ist sicherlich nicht zu 100% genetisch bedingt. Die meisten Funker werden (wie ich selbst) diese Ausbildung bei der Bundeswehr gemacht haben, oder? Und wieviele Frauen waren in den letzten 50 Jahren bei der Bundeswehr und wurden zum Funker ausgebildet? Eher wenige...oder? Deshalb...ein eher schlechtes Beispiel :-)
Als ehem. Funker kann ich sagen: Ich weiß eigentlich keinen Grund, warum eine Frau kein guter Funker sein sollte...es ist eher eine Charakterfrage denn eine Sache des Geschlechtes. Und nebenbei....die verschlossenste, kommunikationunfähigste, absolut rational denkende Person die ich kenne...ich eine Frau *g*
Gruß
-Dirk-

Re: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen

Frank, Sunday, 27.07.2003, 19:19 (vor 8228 Tagen) @ Dirk

Als Antwort auf: Es gibt sie noch....klischeebestätigende Umfragen von Dirk am 25. Juli 2003 13:18:37:

Kommentar: Mal abgesehen, daß ich zwischen 51% und 66% nicht soooo einen großen Unterschied erkennen kann, muß ich schon anmerken, daß ich es bedeutend besser finde lieber eine Sache richtig zu machen, als viele Dinge gleichzeitig und nichts davon richtig.

Ganz meine Meinung, Dirk. Dürfte man das hierzulande so offen sagen, dann könnte man aus der Studie nämlich auch die Schlussfolgerung ziehen: Frauen arbeiten ineffektiv. Aber Gott behüte...

Aber wenn es darum geht Klischees zu bestätigen, dann kann man auch aus einer nichtsnutzigen Studie noch einen dicken, fetten Quotenartikel schreiben....

...und den Männern noch einen reinwürgen, weil sie ja so ein unterentwickeltes Kommunikationsbedürfnis haben. Womit im Unterbewusstsein der Leser(innen) mal wieder die Botschaft erzeugt werden soll: Männer sind halt doch nur zweitklassige Menschen.

Gruß
Frank

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