Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Wahrheit

Hanibal, Wednesday, 23.07.2003, 14:50 (vor 8232 Tagen)

Hallo Männerforum!

Der Grund, warum ich mich wieder melde ist ein ganz anderer als ihr vermutet. Nein, ich weiss durchaus dass jede Diskussion mit euch ineffektiv ist. Aber auch ich kann nicht tatenlos zusehen, wie hier permanent Unwahrheiten verbreitet werden.

1. Die beklagte Männerfeindlichkeit in den Medien existiert nur in der Masku-Fantasie. Die Wahrheit sieht immer noch frauenfeindlich aus, den (patriarchalen Rollenbildern sei Dank).
Überhaupt habe ich festgestellt, dass es so etwas wie Männerfeindlichkeit gar nicht gibt, jedenfalls habe ich bisher keine einzige Frau getroffen, die strikt männerfeindlich wäre.

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind. Wenn nun der einen oder anderen Frau die Hand ausrutscht, na und? Angesichts der massiven Gewalt, die von Männern ausgeht, ist dies nur gerechtfertigt.
Von Masku-Seite wird dies aber als angeblicher Beweis für die "böse Frau" gesehen.

3. Männer sind aufgrund ihrer Hormone gar nicht in der Lage, ihre Instinkte zu steuern. Selbst wenn sie es wollten, lässt es die Natur nicht zu! Dies belegt einmal mehr die Überlegenheit der Frau.
Diese ergibt sich auch durch die Tatsache, dass bei Frauen im Gegensatz zu Männern ein kreisförmiges Denken vorherrscht. Männer dagegen denken nach wie vor linear und sind daher nicht imstande, komplizierte Sachverhalte miteinander zu verknüpfen.
Summa summarum lässt sich festhalten, dass Frauen die perfekteren Wesen sind (gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist).

Viel Spass noch beim Suchen (und Erkennen) der Wahrheit.

Hanibal

DEPP

gaehn, Wednesday, 23.07.2003, 14:58 (vor 8232 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

Hallo Männerforum!
Der Grund, warum ich mich wieder melde ist ein ganz anderer als ihr vermutet. Nein, ich weiss durchaus dass jede Diskussion mit euch ineffektiv ist. Aber auch ich kann nicht tatenlos zusehen, wie hier permanent Unwahrheiten verbreitet werden.
1. Die beklagte Männerfeindlichkeit in den Medien existiert nur in der Masku-Fantasie. Die Wahrheit sieht immer noch frauenfeindlich aus, den (patriarchalen Rollenbildern sei Dank).
Überhaupt habe ich festgestellt, dass es so etwas wie Männerfeindlichkeit gar nicht gibt, jedenfalls habe ich bisher keine einzige Frau getroffen, die strikt männerfeindlich wäre.
2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind. Wenn nun der einen oder anderen Frau die Hand ausrutscht, na und? Angesichts der massiven Gewalt, die von Männern ausgeht, ist dies nur gerechtfertigt.
Von Masku-Seite wird dies aber als angeblicher Beweis für die "böse Frau" gesehen.
3. Männer sind aufgrund ihrer Hormone gar nicht in der Lage, ihre Instinkte zu steuern. Selbst wenn sie es wollten, lässt es die Natur nicht zu! Dies belegt einmal mehr die Überlegenheit der Frau.
Diese ergibt sich auch durch die Tatsache, dass bei Frauen im Gegensatz zu Männern ein kreisförmiges Denken vorherrscht. Männer dagegen denken nach wie vor linear und sind daher nicht imstande, komplizierte Sachverhalte miteinander zu verknüpfen.
Summa summarum lässt sich festhalten, dass Frauen die perfekteren Wesen sind (gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist).
Viel Spass noch beim Suchen (und Erkennen) der Wahrheit.
Hanibal

muahah ich finde es gut, das du deine thesen so gut mit daten, zahlen, links und quellen belegst.

mir kommen da doch spontan alle quake teile ins gedächtnis :-D

Re: Die Wahrheit

Darki, Wednesday, 23.07.2003, 15:10 (vor 8232 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

Hallo Männerforum!

Hallo Troll

Nein, ich weiss durchaus dass jede Diskussion mit euch ineffektiv ist.

Wenn du das weisst, warum bist du dann hier?

Aber auch ich kann nicht tatenlos zusehen, wie hier permanent
Unwahrheiten verbreitet werden.

Ah alles klar. Nur gut, das du deine "Wahrheiten" so massiv mit Quellen und Fakten hinterlegt hast.

1. Die beklagte Männerfeindlichkeit in den Medien existiert nur in der Masku-Fantasie. Die Wahrheit sieht immer noch frauenfeindlich aus, den (patriarchalen Rollenbildern sei Dank).
Überhaupt habe ich festgestellt, dass es so etwas wie Männerfeindlichkeit gar nicht gibt, jedenfalls habe ich bisher keine einzige Frau getroffen, die strikt männerfeindlich wäre.

Schön für dich. Aber jaule nicht rum, wenn du Falsch-beschuldigt in U-Haft sitzt.

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind. Wenn nun der einen oder anderen Frau die Hand ausrutscht, na und? Angesichts der massiven Gewalt, die von Männern ausgeht, ist dies nur gerechtfertigt.
Von Masku-Seite wird dies aber als angeblicher Beweis für die "böse Frau" gesehen.

Muhahaha. Dämlicher gehts nimmer.

3. Männer sind aufgrund ihrer Hormone gar nicht in der Lage, ihre Instinkte zu steuern. Selbst wenn sie es wollten, lässt es die Natur nicht zu! Dies belegt einmal mehr die Überlegenheit der Frau.

Aber klar doch. Du kleines unterlegenes Wesen du.

Diese ergibt sich auch durch die Tatsache, dass bei Frauen im Gegensatz zu Männern ein kreisförmiges Denken vorherrscht. Männer dagegen denken nach wie vor linear und sind daher nicht imstande, komplizierte Sachverhalte miteinander zu verknüpfen.

Wat fürn Ding? Aber bemüh dich nicht, ich verstehs ja eh nicht...

Summa summarum lässt sich festhalten, dass Frauen die perfekteren Wesen sind (gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist).

Na klar. Geh bitte weg, Troll.

Viel Spass noch beim Suchen (und Erkennen) der Wahrheit.

Gleichfalls, danke.

keine Grüße
Darki

Re: Die Wahrheit des Schwachsinns

Ferdi, Wednesday, 23.07.2003, 15:30 (vor 8232 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

*LOL*

Dies belegt einmal mehr die Überlegenheit der Frau.
[quote]Diese ergibt sich auch durch die Tatsache, dass bei Frauen im Gegensatz zu Männern ein kreisförmiges Denken vorherrscht.
[/quote]

Deswegen drehen sich Frauen ja auch immer im Kreis und kommen nicht vom Fleck.

Männer dagegen denken nach wie vor linear

Deswegen erreichen ja Männer auch Schritt für Schritt vorgehend geraden Wegs ihre Ziele.

und sind daher nicht imstande, komplizierte Sachverhalte miteinander zu verknüpfen.

Ich glaube, damit meinst Du die kreisförmig denkenden Frauen.

Summa summarum lässt sich festhalten, dass Frauen die perfekteren Wesen sind (gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist).

Geist siehe oben. Körper: Perfekt? Naja, erstens fehlt ihnen was und zweitens sind sie so undicht, dass sie alle 4 Wochen auslaufen. Und heute habe ich in der Zeitung gelesen, dass sie mit ihren Hormonen auch noch einen gigantischen Umweltskandal verursachen, für den man normalerweise drastisch bestraft wird.

***************************************************************************
Pressemeldung:

Antibabypille macht Fischen Nachwuchssorgen

BERLIN (dpa) Weil zu viele deutsche Frauen die Antibabypille nehmen, haben die heimischen Fische Nachwuchssorgen. Die Hormone der Pille gelangten über Ausscheidungen ins Abwasser, von dort zurück in den Wasserkreislauf und schwächten so die Fortpflanzung in den heimischen Gewässern, sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, gestern in Berlin.

Quelle: General-Anzeiger Bonn, 23. 07. 2003

***************************************************************************

Frauen als Umweltschädlinge

Gruss,
Ferdi

*LOOOL*

Ferdi

Provoarsch !

pit b., Wednesday, 23.07.2003, 15:57 (vor 8232 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

Hallo Männerforum!
Der Grund, warum ich mich wieder melde ist ein ganz anderer als ihr vermutet. Nein, ich weiss durchaus dass jede Diskussion mit euch ineffektiv ist. Aber auch ich kann nicht tatenlos zusehen, wie hier permanent Unwahrheiten verbreitet werden.

--- Diese hingeklatschten Behauptungen sind ohne Belege nicht dazu geeignet Unwahrheiten richtig zu stellen.
Daher erfüllt das Posting nicht den angegebenen Zweck sondern schlicht den der Provokation!

1. Die beklagte Männerfeindlichkeit in den Medien existiert nur in der Masku-Fantasie. Die Wahrheit sieht immer noch frauenfeindlich aus, den (patriarchalen Rollenbildern sei Dank).
Überhaupt habe ich festgestellt, dass es so etwas wie Männerfeindlichkeit gar nicht gibt, jedenfalls habe ich bisher keine einzige Frau getroffen, die strikt männerfeindlich wäre.

--- Wundert mich!
In den Kreisen in dennen der verkehrt gibt es genug davon.

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind. Wenn nun der einen oder anderen Frau die Hand ausrutscht, na und? Angesichts der massiven Gewalt, die von Männern ausgeht, ist dies nur gerechtfertigt.

---Männer sind Tyrannen und Gewalt ihrer Seits ist ungerechtfertigt, aber Gewalt von Frauen ist gerechtfertigt!?
Das ist das was ich meine, sowas sagt man nur um zu provozieren.
In einer anständigen Diskutssion würde man sich solche Sachen verkneifen.

Von Masku-Seite wird dies aber als angeblicher Beweis für die "böse Frau" gesehen.

--- Falsch!
So will man das Dogma von der Frau als das liebste und gütigste Wesen zerschlagen und zeigen dass nicht nur Männer Mist machen.

3. Männer sind aufgrund ihrer Hormone gar nicht in der Lage, ihre Instinkte zu steuern. Selbst wenn sie es wollten, lässt es die Natur nicht zu! Dies belegt einmal mehr die Überlegenheit der Frau.

--- Man bemerke: Der vermeindliche Beleg ist auch wieder nur eine dahingeklatsche Behauptung.

Diese ergibt sich auch durch die Tatsache, dass bei Frauen im Gegensatz zu Männern ein kreisförmiges Denken vorherrscht. Männer dagegen denken nach wie vor linear und sind daher nicht imstande, komplizierte Sachverhalte miteinander zu verknüpfen.

---Was das nun genau bedeuten soll verstehe ich auch nicht ganz.
Wäre nett wenn mir das einer in die Männersprache übersetzen könnte.
Soweit ich weiss kommt Jemand der sich im Kreis bewegt oder denkt nicht wirklich vorran.

Summa summarum lässt sich festhalten, dass Frauen die perfekteren Wesen sind (gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist).
Viel Spass noch beim Suchen (und Erkennen) der Wahrheit.
Hanibal

--- Glaube ich nicht, wenn Frauen körperlich und geistig perfekt wären, dann könnten sie nicht Fett werden und im Alter würden die Brüste nicht zwischen den Knien hängen und die Haut würde nicht verschrumpeln.

Sie wären immer gesund die wichtigsten Erfindungen der Menschheit hätten Frauen gemacht. Vor allem hätten sie die ganzen Frauenfördermassnahmen nicht nötig. Weil die Regierung und alle wichtigen Betriebe mittlerweile in Frauenhand sein müssten und bei Bewerbungen die Frauen auf grund ihrer Inteligenz die Männer alle ausstechen würden.
Wehr- und Zivildienst müssten die Frauen leisten das sie viel besser dazu geeignet sind, weil, sie sind ja perfekt!

Hannibal hat vermutlich mal wieder etwas zu viel Menschenfleich gegessen und warscheilich war darunter auch irgendo etwas das von einem Mann stammt. Und ist jetzt voll auf'm Tripp!

Hanni hat kurze Beine

Anabasis, Wednesday, 23.07.2003, 16:12 (vor 8232 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind.

===> Lügen haben kurze Beine! Pass auf, dass Deine Fingernägel nicht über das Straßenpflaster streifen. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat zum Thema häusliche Gewalt folgende Zahlen ermittelt:
- 1,4 Mio Kinder
- 246.000 Frauen
- 214.000 Männer
- 172.000 Senioren.
Die Gewalt gegen Senioren und Kinder geht überwiegend von Frauen aus. Das KFN hat die Erhebungen im Rahmen einer Gewaltstudie gegen Senioren unternommen. Damit habt Ihr Kampflesben nicht mitbekommen, dass die Untersuchung überhaupt stattfindet und konntet die Zahlen nicht in der Wiege erdrosseln. Klever eingefädelt von uns Maskus, gelle?

Re: Die Wahrheit

Odin, Wednesday, 23.07.2003, 16:32 (vor 8232 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

WAHNSINN!
Es gibt Dich also wirklich?
Ich dachte schon, die Maskulisten hätten Dich erfunden, um mehr Zulauf zu erhalten und böse Kinder zu erschrecken!
Danke für Deine fleißige Arbeit und die vielen neuen Mitarbeiter die wir durch Dich gewinnen.

Re: Die Wahrheit

Garfield, Wednesday, 23.07.2003, 18:57 (vor 8232 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

Hallo Hanni!

War lustig, mal wieder was von dir zu lesen! :-) Du solltest aber daran arbeiten, nicht immer von dir auf andere zu schließen. Ich kann mir gut vorstellen, daß es dir durchaus nicht unangenehm ist, dich Frauen voll und ganz unterzuordnen und daß dir deshalb diverse Gesetze, Normen und Klischees, die dazu beitragen, Männer direkt oder indirekt zu entrechten, gar nicht ungelegen kommen. Ich gönne dir deine Fantasien durchaus und wünsche dir, daß du sie auch im realen Leben mit einer der seltenen Frauen ausleben kannst, die so etwas akzeptieren.

Nur solltest du dann das Kind auch beim Namen nennen und nicht so tun, als würde es dir um irgendwelche Weltverbesserungen gehen.

Nun ja, aber wahrscheinlich hast du im realen Leben längst feststellen müssen, daß die meisten Frauen nicht sonderlich auf Männer stehen, die immer nur zu ihren Füßen herumkriechen wollen. Und wahrscheinlich ziehst du es deshalb vor, deine Fantasien hier im Internet auszuleben.

Und deshalb kann man dich eben leider nicht ernst nehmen.

Amüsierte Grüße
von Garfield

Sowas gibt es nicht

Xenia, Wednesday, 23.07.2003, 20:14 (vor 8232 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

Hallo Männerforum!

HEY! Diskriminierung!

Der Grund, warum ich mich wieder melde ist ein ganz anderer als ihr vermutet. Nein, ich weiss durchaus dass jede Diskussion mit euch ineffektiv ist. Aber auch ich kann nicht tatenlos zusehen, wie hier permanent Unwahrheiten verbreitet werden.

Nunja, *hüstel, im Emma-Forum.....

1. Die beklagte Männerfeindlichkeit in den Medien existiert nur in der Masku-Fantasie. Die Wahrheit sieht immer noch frauenfeindlich aus, den (patriarchalen Rollenbildern sei Dank).

Ach was, dasss es beides geben könnte, ist dir noch gar nicht in den Sinn gekommen.

Überhaupt habe ich festgestellt, dass es so etwas wie Männerfeindlichkeit gar nicht gibt, jedenfalls habe ich bisher keine einzige Frau getroffen, die strikt männerfeindlich wäre.

Darum geht es nicht, es geht nicht darum, was einzelne Personen denken oder zum Ausdruck bringen, genau wie bei dem klischeehaften Bild von Frauen (ob das nun schon frauenfeindlich ist, sei dahingestellt)geht es darum, welches Bild von "der" frau und oder "dem" mann transportiert werden. Und wenn du dir z.B. die Werbung anschaust oder auch Blockbuster, dann ist das Männerbild dort ebenfalls sehr klischeehaft, mit anderen Worten, es ist undifferenziert und entspricht nicht der Wirklichkeit, was auch immer "die" Wirklichkeit sein mag. Es drängt den Mann in eine Rolle, die er in Realität gar nicht ausfülllen möchte/will/kann. In dieser Falle befinden sich beide Geschlechter.

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind. Wenn nun der einen oder anderen Frau die Hand ausrutscht, na und? Angesichts der massiven Gewalt, die von Männern ausgeht, ist dies nur gerechtfertigt.

Das ist doch nun wirklich lächerlich, was du da erzählst, entbehrt jeglicher Grundlage und ist zudem auch unlogisch, tendenziös und dichotom. Ausserdem, falls es dir nicht aufgefallen bist, aber auch du transportierst da gherade ein Klischeebild vom mann, dem trannischen Mann und überträgst das einfach auf alle. So geht das nicht. Nebenbei: Frauen, die geprügelt werden, denen rutscht die Hand nie aus, entweder machen sie tabula rasa und bringen den Mann um, oder sie ergeben sich in ihr Schicksal. Aber diese Frauen sind einfach viel zu verängstigt, um sich körperlich wehren zu können. aDarum hat deine "ausgleichende Gerechtigkeit" da auch nichts zu suchen.

Von Masku-Seite wird dies aber als angeblicher Beweis für die "böse Frau" gesehen.

Es gibt sicherlich RadMaskus, die die böse Frau sehen wollen. Männerrechtlern geht es jedoch darum, den mann als Opfer 8womit du ofensichtlich große Schwierigkeiten hast) wahrnehmbar zu machen und gleichzeitig die Frau aus ihrer Opferrolle herauszuholen, was ja nicht gerade falsch ist.

3. Männer sind aufgrund ihrer Hormone gar nicht in der Lage, ihre Instinkte zu steuern.

Das ist Quatsch.

Selbst wenn sie es wollten, lässt es die Natur nicht zu! Dies belegt einmal mehr die Überlegenheit der Frau.

Frauen sind nicht überlegen, also pack deine biologistischen Kram bitte wieder ein.

Diese ergibt sich auch durch die Tatsache, dass bei Frauen im Gegensatz zu Männern ein kreisförmiges Denken vorherrscht. Männer dagegen denken nach wie vor linear und sind daher nicht imstande, komplizierte Sachverhalte miteinander zu verknüpfen.

DAs ist ebenfalls großer Dummfug, denn wenn es so wäre, dann wären wir heute nicht, wow ir jetzt sind. Nebenbei: nimmst du für dich eigentlich in Anspruch, komplizierte Sachverhalte miteinander verknüpfen zu können?

Summa summarum lässt sich festhalten, dass Frauen die perfekteren Wesen sind (gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist).

Fragt sich nur, wer hier bestimmt, was perfekt ist......

Viel Spass noch beim Suchen (und Erkennen) der Wahrheit.

Interessanterweise scheinst du sie gefunden zu haben. Muss ja toll sein.

Best wishes, Xenia

Empirische Methoden

Xenia, Wednesday, 23.07.2003, 20:17 (vor 8232 Tagen) @ Anabasis

Als Antwort auf: Hanni hat kurze Beine von Anabasis am 23. Juli 2003 13:12:50:

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind.

===> Lügen haben kurze Beine! Pass auf, dass Deine Fingernägel nicht über das Straßenpflaster streifen. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat zum Thema häusliche Gewalt folgende Zahlen ermittelt:
- 1,4 Mio Kinder
- 246.000 Frauen
- 214.000 Männer
- 172.000 Senioren.
Die Gewalt gegen Senioren und Kinder geht überwiegend von Frauen aus.

Klärst du mich mal auf, wer überwiegend mit Kindern und Senioren zu tun hat und sich umj sie kümmert?

Das KFN hat die Erhebungen im Rahmen einer Gewaltstudie gegen Senioren unternommen. Damit habt Ihr Kampflesben nicht mitbekommen, dass die Untersuchung überhaupt stattfindet und konntet die Zahlen nicht in der Wiege erdrosseln. Klever eingefädelt von uns Maskus, gelle?

Ich empfehle den Besuch des Kurses "Emepirische Methoden I"

Best wishes, Xenia

Spitzbube

Xenia, Wednesday, 23.07.2003, 20:22 (vor 8232 Tagen) @ pit b.

Als Antwort auf: Provoarsch ! von pit b. am 23. Juli 2003 12:57:08:

Schlechte Manieren hast du, Spitzbube!

Summa summarum lässt sich festhalten, dass Frauen die perfekteren Wesen sind (gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist).
Viel Spass noch beim Suchen (und Erkennen) der Wahrheit.
Hanibal

--- Glaube ich nicht, wenn Frauen körperlich und geistig perfekt wären, dann könnten sie nicht Fett werden und im Alter würden die Brüste nicht zwischen den Knien hängen und die Haut würde nicht verschrumpeln.

Erstens hat das it dem geist nichts zu tun, zweitens passiert das nicht jeder Frau drittens sehen Männer ab einem gewissen Alter auch wie olle Rosinen aus. Und was bei denen dann hängt, steht auch nicht mehr auf.

Sie wären immer gesund die wichtigsten Erfindungen der Menschheit hätten Frauen gemacht.

Einige hätten wir, wenn wir gedurft hätten

Vor allem hätten sie die ganzen Frauenfördermassnahmen nicht nötig. Weil die Regierung und alle wichtigen Betriebe mittlerweile in Frauenhand sein müssten und bei Bewerbungen die Frauen auf grund ihrer Inteligenz die Männer alle ausstechen würden.

Aber die Männer habe die Macht, um Macht zu behalten muss man nicht sehr intelligent sein ;-)

Wehr- und Zivildienst müssten die Frauen leisten das sie viel besser dazu geeignet sind, weil, sie sind ja perfekt!

Hast du das noch nicht mitbekommen? Wennn Frauen an der Macht wären, dann gäb es keine Kriege *g*

Hannibal hat vermutlich mal wieder etwas zu viel Menschenfleich gegessen und warscheilich war darunter auch irgendo etwas das von einem Mann stammt. Und ist jetzt voll auf'm Tripp!

Naja, dein Titel,war ja auch nicht gerade des Geistes schönster Blitz....

Best wishes, xenia

Senil?

Xenia, Wednesday, 23.07.2003, 20:27 (vor 8232 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Die Wahrheit des Schwachsinns von Ferdi am 23. Juli 2003 12:30:11:

*LOL*
Dies belegt einmal mehr die Überlegenheit der Frau.

Diese ergibt sich auch durch die Tatsache, dass bei Frauen im Gegensatz zu Männern ein kreisförmiges Denken vorherrscht.[/i]

Deswegen drehen sich Frauen ja auch immer im Kreis und kommen nicht vom Fleck.

Haaaaaaaaaschnarch

Männer dagegen denken nach wie vor linear
Deswegen erreichen ja Männer auch Schritt für Schritt vorgehend geraden Wegs ihre Ziele.

Waru beklagt ihr euch dann so oft, dass ihr als Männerbewegung nicht vorankomt?

und sind daher nicht imstande, komplizierte Sachverhalte miteinander zu verknüpfen.
Ich glaube, damit meinst Du die kreisförmig denkenden Frauen.

schnarch

Summa summarum lässt sich festhalten, dass Frauen die perfekteren Wesen sind (gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist).

Geist siehe oben. Körper: Perfekt? Naja, erstens fehlt ihnen was

Du keinst das überflüssige vertrocknete Würstchen, das zwischne deinen beine hin und herschlackert?

und zweitens sind sie so undicht, dass sie alle 4 Wochen auslaufen.

Wenigstens ur alle 4 Wochen - und nicht jedesmal, wen wir auf die Toilette gehen....warum sonst sind bei Männern immer diese Lachen neben der Kloschüssel?

Und heute habe ich in der Zeitung gelesen, dass sie mit ihren Hormonen auch noch einen gigantischen Umweltskandal verursachen, für den man normalerweise drastisch bestraft wird.
***************************************************************************
Pressemeldung:
Antibabypille macht Fischen Nachwuchssorgen
BERLIN (dpa) Weil zu viele deutsche Frauen die Antibabypille nehmen, haben die heimischen Fische Nachwuchssorgen. Die Hormone der Pille gelangten über Ausscheidungen ins Abwasser, von dort zurück in den Wasserkreislauf und schwächten so die Fortpflanzung in den heimischen Gewässern, sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, gestern in Berlin.
Quelle: General-Anzeiger Bonn, 23. 07. 2003

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Frauen als Umweltschädlinge

Durch euren Verbruach an Viagra müsste sich das wieder ausgleichen

Best wishes, xenia

Re: Empirische Methoden

gaehn, Wednesday, 23.07.2003, 20:49 (vor 8232 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Empirische Methoden von Xenia am 23. Juli 2003 17:17:42:

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind.

===> Lügen haben kurze Beine! Pass auf, dass Deine Fingernägel nicht über das Straßenpflaster streifen. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat zum Thema häusliche Gewalt folgende Zahlen ermittelt:
- 1,4 Mio Kinder
- 246.000 Frauen
- 214.000 Männer
- 172.000 Senioren.
Die Gewalt gegen Senioren und Kinder geht überwiegend von Frauen aus.

Klärst du mich mal auf, wer überwiegend mit Kindern und Senioren zu tun hat und sich umj sie kümmert?

spontan würde viele auf frauen tippen. es sollte dir aber bekannt sein, das aufgrund des zivildienstes ein nicht unerheblicher teil der altenbetreuung von männer geleistet wird.

Das KFN hat die Erhebungen im Rahmen einer Gewaltstudie gegen Senioren unternommen. Damit habt Ihr Kampflesben nicht mitbekommen, dass die Untersuchung überhaupt stattfindet und konntet die Zahlen nicht in der Wiege erdrosseln. Klever eingefädelt von uns Maskus, gelle?

Ich empfehle den Besuch des Kurses "Emepirische Methoden I"

hast du ihn besucht? wenn ja, was genau nützen empirische methoden?
wieso sind sie aussagekräftig, wieso nicht? erzähl mal ein wenig mehr.

Best wishes, Xenia

Re: Sowas gibt es nicht

Garfield, Wednesday, 23.07.2003, 21:45 (vor 8232 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Sowas gibt es nicht von Xenia am 23. Juli 2003 17:14:51:

Hallo Xenia!

Du verschwendest leider deine Zeit. Unser Freund Hanni ist logischer Argumentation absolut nicht zugänglich. Weniger, weil er vielleicht die radikalfeministische Behauptung, daß Logik und Rationalität "patriarchal" wären, verinnerlicht hat, sondern wohl eher, weil es ihm eigentlich um ganz andere Dinge geht. Er liebt es halt, von Frauen immer seine Unterlegenheit bestätigt zu bekommen, nur leider beißt er damit selbst (oder gerade) bei Radikalfeministinnen oft auf Granit.

Vielleicht wurde er im "Emma"-Forum oder sonstwo gerade wieder bitterlich enttäuscht und sucht nun sein Glück wieder hier... :-)

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Empirische Methoden

Anabasis, Wednesday, 23.07.2003, 22:26 (vor 8232 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Empirische Methoden von gaehn am 23. Juli 2003 17:49:46:

Hallo Gaehn,

Hanni ist ja noch eine echte Zicke. Sie lügt offen und gehört von daher an den Zöpfen gezogen! Xenia hingegen ist eine Trine und macht so blöde Weiberspiele wie "Rat mal, was ich unter meinen Förmchen habe."

>Klärst du mich mal auf, wer überwiegend mit Kindern und Senioren zu tun hat und sich umj sie kümmert?

Ich empfehle den Besuch des Kurses "Emepirische Methoden I"[/i]

Die finde ich einfach nur langweilig. Nett, dass Du Dich um sie kümmerst. Du hast ein grosses Herz für Problemkinder!

Gruß Anabasis

Re: Sowas gibt es nicht

Arne Hoffmann, Wednesday, 23.07.2003, 22:42 (vor 8232 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Sowas gibt es nicht von Garfield am 23. Juli 2003 18:45:18:

Hi Garfield! :-)

Vielleicht wurde er im "Emma"-Forum oder sonstwo gerade wieder bitterlich enttäuscht und sucht nun sein Glück wieder hier... :-)

LOL, "vielleicht" ist gut. :-) Ihm haben reihenweise Feministinnen das Fell über die Ohren gezogen, sowohl wegen seiner Neigung zu Gewaltverherrlichung (solange es gegen Männer geht) als auch, weil er Fantasy und Wissenschaft nicht auseinanderhalten kann. Eine schrieb ihm sinngemäß, mit seinem Hang zur Phantasterei würde er jegliche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit bestimmten Themen massiv sabotieren. Selten haben mir EMMA-Feministinnen so sehr aus dem Herzen gesprochen wie in diesem Punkt.

Überhaupt ist es interessant, wie sich im EMMA-Forum momentan immer mehr eine differenziert denkende Mitte durchsetzt, während die RadFems sich selbst disqualifizieren, indem sie sich über ganze Threads hinweg nur noch mit "kotz", "koootz", "ich kotze auf deinen Pimmel" etc. artikulieren können. Von Dauertobsuchtsanfällen einer bestimmten anderen Radfem mal ganz abgesehen. Männer sollten sich mal dermaßen aufführen, dann wäre aber was los.

Für mich persönlich ist es interessant zu sehen, dass die Konflikte auf eine ähnliche Weise ablaufen, wie ich es vor Jahren in den feministischen Foren in den USA (insbesondere bei NOW) beobachtet habe. "Penetrante" Männer, die sich stur zu weichen weigern, weil sie laut Forendefinition eindeutig zugelassen sind, und die versuchen, durch betonte Sachlichkeit zu glänzen; RadFems, die aus lauter Verzweiflung ihr eigenes Forum zuspammen und grob ausfallend werden. Sogar das Manöver der eingeschleusten Pornobilder hat es offenbar schon in beiden Foren gegeben. Das NOW-Forum musste schließlich geschlossen werden, bei dem der EMMA sehe ich diese Entwicklung noch nicht.

Schade ist nur, dass inzwischen der etwas gallige Witz von "Wayne" abhanden gekommen ist. :-)

Herzlicher Gruß

Arne

Re: Empirische Methoden

Xenia, Thursday, 24.07.2003, 00:16 (vor 8232 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Empirische Methoden von gaehn am 23. Juli 2003 17:49:46:

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind.

===> Lügen haben kurze Beine! Pass auf, dass Deine Fingernägel nicht über das Straßenpflaster streifen. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat zum Thema häusliche Gewalt folgende Zahlen ermittelt:
- 1,4 Mio Kinder
- 246.000 Frauen
- 214.000 Männer
- 172.000 Senioren.
Die Gewalt gegen Senioren und Kinder geht überwiegend von Frauen aus.

Klärst du mich mal auf, wer überwiegend mit Kindern und Senioren zu tun hat und sich umj sie kümmert?

spontan würde viele auf frauen tippen. es sollte dir aber bekannt sein, das aufgrund des zivildienstes ein nicht unerheblicher teil der altenbetreuung von männer geleistet wird.

Richtig, aber Zivildienstleistende arbeiten normalerweise nicht jahrelang in so einem Altenheim (z.B.), also nehme ich an, dass sie schlichtweg noch nicht so gefrustet sind

Das KFN hat die Erhebungen im Rahmen einer Gewaltstudie gegen Senioren unternommen. Damit habt Ihr Kampflesben nicht mitbekommen, dass die Untersuchung überhaupt stattfindet und konntet die Zahlen nicht in der Wiege erdrosseln. Klever eingefädelt von uns Maskus, gelle?

Ich empfehle den Besuch des Kurses "Emepirische Methoden I"

hast du ihn besucht?

Zwangsweise, ja

wenn ja, was genau nützen empirische methoden?

Sagt dir, wie du Daten erhebst, und wie du gegebenenfalls Statistiken fälschst.

wieso sind sie aussagekräftig, wieso nicht? erzähl mal ein wenig mehr.

Das war nur ein Beispiel dafür, dass Anabasis sich mal besser informieren sollte, bevor er mit Statistiken um sich wirft

Best wishes, Xenia

*wechlach*

Xenia, Thursday, 24.07.2003, 00:19 (vor 8232 Tagen) @ Anabasis

Als Antwort auf: Re: Empirische Methoden von Anabasis am 23. Juli 2003 19:26:55:

Hallo Gaehn,
Hanni ist ja noch eine echte Zicke. Sie lügt offen und gehört von daher an den Zöpfen gezogen!

Du bist sooo lustig, das weißt du gar nicht.... Hannibal ist übrigens ein Mann

Xenia hingegen ist eine Trine

Wie eloquent! Wie lange hat es den gedauert, bsi dir das Wort eingefallen ist? ;-)

und macht so blöde Weiberspiele wie "Rat mal, was ich unter meinen Förmchen habe."

na, wenigstens mach ich nicht das Männerspiel "ich schlach dich tot mit Zaahlen"

> > Klärst du mich mal auf, wer überwiegend mit Kindern und Senioren zu tun hat und sich umj sie kümmert?

Ich empfehle den Besuch des Kurses "Emepirische Methoden I"[/i]

Die finde ich einfach nur langweilig.

Vermutlich aufgrund fehlendem Denkvermögens.....

Nett, dass Du Dich um sie kümmerst. Du hast ein grosses Herz für Problemkinder!

Wieso? mit dir hat er doch gar nicht geredet....

Best wishes, Xenia

Re: Empirische Methoden

gaehn, Thursday, 24.07.2003, 01:26 (vor 8232 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Re: Empirische Methoden von Xenia am 23. Juli 2003 21:16:57:

2. Frauen sind weit überwiegend Opfer häuslicher Gewalt. Sie sind es, die dem tyrannischen Mann ausgeliefert sind.

===> Lügen haben kurze Beine! Pass auf, dass Deine Fingernägel nicht über das Straßenpflaster streifen. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat zum Thema häusliche Gewalt folgende Zahlen ermittelt:
- 1,4 Mio Kinder
- 246.000 Frauen
- 214.000 Männer
- 172.000 Senioren.
Die Gewalt gegen Senioren und Kinder geht überwiegend von Frauen aus.

Klärst du mich mal auf, wer überwiegend mit Kindern und Senioren zu tun hat und sich umj sie kümmert?

spontan würde viele auf frauen tippen. es sollte dir aber bekannt sein, das aufgrund des zivildienstes ein nicht unerheblicher teil der altenbetreuung von männer geleistet wird.

Richtig, aber Zivildienstleistende arbeiten normalerweise nicht jahrelang in so einem Altenheim (z.B.), also nehme ich an, dass sie schlichtweg noch nicht so gefrustet sind

Das KFN hat die Erhebungen im Rahmen einer Gewaltstudie gegen Senioren unternommen. Damit habt Ihr Kampflesben nicht mitbekommen, dass die Untersuchung überhaupt stattfindet und konntet die Zahlen nicht in der Wiege erdrosseln. Klever eingefädelt von uns Maskus, gelle?

Ich empfehle den Besuch des Kurses "Emepirische Methoden I"

hast du ihn besucht?

Zwangsweise, ja

wenn ja, was genau nützen empirische methoden?

Sagt dir, wie du Daten erhebst, und wie du gegebenenfalls Statistiken fälschst.

mehr mehr mehr bitte. begründe doch einmal warum, statistiken aussagekräftig sind.

wieso sind sie aussagekräftig, wieso nicht? erzähl mal ein wenig mehr.

Das war nur ein Beispiel dafür, dass Anabasis sich mal besser informieren sollte, bevor er mit Statistiken um sich wirft

bis jetzt sehe ich das nicht so. du hast nicht genau begründet was empirische methoden nutzen und vor allem warum.
ich meine es ist eine sache zu behaupten die welt sei rund, zu erklären warum die theorie nützlicher ist als zu glauben sie sei eine pizza eine andere. wenn du anderen sagst "informiert euch besser", dann sollte für dich auch ein "führe besser aus warum" gelten (was ich jetzt allerdings einfach axiomatisch festlege und daher jeder beweisführung zuwiederläuft *g*). solange, ist es "unentschieden" :-D.

Best wishes, Xenia

mach mal nen anderen schluss. z.b. "ich mag kuchen".

Re: Empirische Methoden

gaehn, Thursday, 24.07.2003, 01:27 (vor 8232 Tagen) @ Anabasis

Als Antwort auf: Re: Empirische Methoden von Anabasis am 23. Juli 2003 19:26:55:

Hallo Gaehn,
Hanni ist ja noch eine echte Zicke. Sie lügt offen und gehört von daher an den Zöpfen gezogen! Xenia hingegen ist eine Trine und macht so blöde Weiberspiele wie "Rat mal, was ich unter meinen Förmchen habe."
> > Klärst du mich mal auf, wer überwiegend mit Kindern und Senioren zu tun hat und sich umj sie kümmert?

Ich empfehle den Besuch des Kurses "Emepirische Methoden I"[/i]

Die finde ich einfach nur langweilig. Nett, dass Du Dich um sie kümmerst. Du hast ein grosses Herz für Problemkinder!

ich habe kein herz. ich streite mich nur gern (ziemlich egal worüber) :-). aber grundsätzlich gilt ja "dont feed the trolls" ;).

Gruß Anabasis

Re: Empirische Methoden

Xenia, Thursday, 24.07.2003, 02:19 (vor 8232 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Empirische Methoden von gaehn am 23. Juli 2003 22:26:21:

Ich empfehle den Besuch des Kurses "Emepirische Methoden I"

hast du ihn besucht?

Zwangsweise, ja

wenn ja, was genau nützen empirische methoden?

Sagt dir, wie du Daten erhebst, und wie du gegebenenfalls Statistiken fälschst.

mehr mehr mehr bitte. begründe doch einmal warum, statistiken aussagekräftig sind.

Habe ich doch gar nicht gesagt!

wieso sind sie aussagekräftig, wieso nicht? erzähl mal ein wenig mehr.

Sie können aussagekräftig sein, sie müssen es nicht. Z.B. müssen manchmal größenverhältnisse berücksichtigt werden, wie oben bei der Altenpflege.

Das war nur ein Beispiel dafür, dass Anabasis sich mal besser informieren sollte, bevor er mit Statistiken um sich wirft

bis jetzt sehe ich das nicht so.

Er bergündet seine Antwort immerhin mit einer Statistik

du hast nicht genau begründet was empirische methoden nutzen und vor allem warum.

Sie nutzen Studenten, um selber Statistiken zu erstellen und andere Statistiken einschätzen zu können

ich meine es ist eine sache zu behaupten die welt sei rund, zu erklären warum die theorie nützlicher ist als zu glauben sie sei eine pizza eine andere.

Wieso Theorie? Eine Statistik zu untersuchen ist in empirische Methoden praxis.

wenn du anderen sagst "informiert euch besser", dann sollte für dich auch ein "führe besser aus warum" gelten (was ich jetzt allerdings einfach axiomatisch festlege und daher jeder beweisführung zuwiederläuft *g*). solange, ist es "unentschieden" :-D.

Von wegen, 1 : 0 für mich!

Best wishes, Xenia

mach mal nen anderen schluss. z.b. "ich mag kuchen".

Xenia, dem Maracujasaft huldigend

Re: Sowas gibt es nicht

Garfield, Thursday, 24.07.2003, 14:08 (vor 8231 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Sowas gibt es nicht von Arne Hoffmann am 23. Juli 2003 19:42:26:

Hallo Arne!

Ja ja, das Leben kann so grausam sein... :-)

Ich verfolge die Diskussionen im "Emma"-Forum momentan nicht. Wenn ich da lese, würde es mich zu sehr in den Fingern jucken, und ich müßte da dann wohl oder übel auch schreiben. Dazu fehlt mir aber leider im Moment die Zeit... :-(

Ich denke, das "Emma"-Forum wird irgendwann auch dicht gemacht werden. Dafür wird schon Alice Schwarzer sorgen, denn sie glaubt ja offenbar darauf angewiesen zu sein, ihre heißgeliebte 60er-Jahre-Welt unbeeinflußt von allen Veränderungen der letzten Jahrzehnte zu erhalten. Deshalb wundert es mich, daß das Forum überhaupt eingerichtet wurde. Wahrscheinlich wurde sie von anderen Kolleginnen überstimmt und hat dann widerstrebend eingewilligt, um nicht offen zugeben zu müssen, daß sie keine freie Diskussion wünscht, die womöglich mit der Erkenntnis enden könnte, daß sie samt "Emma" längst flüssiger als flüssig ist...

Herzliche Grüße
von Garfield

Re: Empirische Methoden

Garfield, Thursday, 24.07.2003, 14:30 (vor 8231 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Re: Empirische Methoden von Xenia am 23. Juli 2003 21:16:57:

Hallo Xenia!

"...Zivildienstleistende arbeiten normalerweise nicht jahrelang in so einem Altenheim (z.B.), also nehme ich an, dass sie schlichtweg noch nicht so gefrustet sind"

Na ja, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es weniger frustrierend ist, für einen Hungerlohn einen Zwangsdienst ableisten zu müssen, während man diese Zeit weitaus sinnvoller für Ausbildung und erste Berufserfahrungen nutzen könnte.

Ich selbst habe zwar keinen Zivildienst geleistet (so etwas gab es in der DDR, wo ich aufgewachsen bin, gar nicht), aber im Wehrdienst habe ich erlebt, daß die Mehrheit der Wehrdienstleistenden nicht gerade mit Begeisterung bei der Sache waren. Jeder konnte jederzeit die noch verbleibenden Tage bis zur Entlassung nennen...

Es geht ja auch gar nicht darum, nachzuweisen, daß Frauen gewalttätiger sind als Männer. Es geht vielmehr darum, nachzuweisen, daß die immer wieder nicht nur von Radikalfeministinnen, sondern sogar von offiziellen Stellen geäußerten Behauptungen dahingehend, daß Frauen grundsätzlich so gut wie nie gewalttätig wären, falsch sind.

Dabei geht es nicht einfach nur ums Prinzip. Fatal ist nämlich, daß solche Klischees auch in die Tätigkeit von Polizei und Justiz einfließen. Es hat beispielsweise lange gedauert, bis man sich dazu durchgerungen hat, die Existenz des Münchhausen-Stellvertreter-Syndroms anzuerkennen. Bis in die 80er Jahre hinein waren viele Ärzte, Polizisten und Justiz-Mitarbeiter fest davon überzeugt, daß eine Mutter ihre Kinder niemals vorsätzlich verletzen würde. Erst als die ersten Video-Aufnahmen von Überwachungskameras in Krankenhäusern veröffentlicht wurden, rang man sich dazu durch, anzuerkennen, daß es so etwas eben doch gibt.

Niemand weiß, wie viele Kinder vorher sterben mußten oder dauerhafte Schäden zurück behielten, weil niemand sich die Mühe gemacht hat, das Klischee von der immer treusorgenden Frau und Mutter zu hinterfragen.

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Spitzbube

Garfield, Thursday, 24.07.2003, 14:58 (vor 8231 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Spitzbube von Xenia am 23. Juli 2003 17:22:07:

Hallo Xenia!

"Einige hätten wir, wenn wir gedurft hätten"

Daß Frauen früher von den Männern daran gehindert wurden, sich mit wissenschaftlichen Themen zu beschäftigen oder zu studieren, ist auch wieder so ein weitverbreiteter Irrtum.

Es hat schon im 17./18. Jahrhundert Frauen gegeben, die studiert haben. Natürlich mußten sie gegen Vorurteile in der Gesellschaft ankämpfen, aber das geht Männern heute noch nicht anders, wenn sie z.B. Kindergärtner werden wollen.

Daß es diese Frauen aber gegeben hat, beweist, daß die Hindernisse keineswegs unüberwindlich waren.

Außerdem hatte ein Studium früher nicht dieselbe Bedeutung wie heute. Man mußte nicht unbedingt studiert haben, um als Wissenschaftler(in) anerkannt zu werden. Es hat immer wieder auch Männer gegeben, die ohne Studium an einer Universität bedeutende Entdeckungen gemacht haben.

Christiane Dorothea Leporinin (besser bekannt als Dorothea Erxleben) hat dazu im 18. Jahrhundert ein interessantes Buch verfaßt, in dem sie die Gründe, die Frauen damals vom Studieren abhielten, genau analysierte. Unter "Studieren" verstand sie dabei übrigens nicht nur ein Universitätsstudium, sondern auch Selbststudium, also Bildung allgemein. In diesem Buch ist nie die Rede davon, daß es die Männer waren, die Frauen von der Bildung fernhielten, sondern es werden Vorurteile beschrieben, die von Männern und Frauen gleichermaßen ausgingen. In einem eigenen Kapitel wird auch darauf eingegangen, daß ungebildete Frauen häufig neidisch auf gebildete Frauen waren und deshalb versuchten, sie öffentlich schlecht zu machen oder sie daran zu hindern, sich zu bilden. Die Autorin forderte die Frauen ihrer Zeit dazu auf, sich weniger für Kleidung und Kosmetik, dafür aber mehr für die Wissenschaft zu interessieren. Wenn diesem Aufruf viele Frauen gefolgt wären, dann wäre es schon im 19. Jahrhundert schnell selbstverständlich gewesen, auch Frauen in Hörsälen anzutreffen. Da viele Frauen sich aber weiterhin kaum für Wissenschaft interessierten, blieben studierende Frauen eben weiterhin die Ausnahme. Und die Klischees, nach denen Frauen nicht fähig waren, sich mit Wissenschaft zu beschäftigen, blieben weiter bestehen - in den Köpfen von Männern und Frauen gleichermaßen.

Und sieh dir mal heute typische Frauenzeitschriften, wie z.B. "Bild der Frau", "Gala" usw. an. Artikel zu wissenschaftlichen oder technischen Themen wirst du da nicht finden. Und diese Zeitschriften werden nicht von Männern, sondern in der Regel von Frauen gemacht, die damit natürlich den Interessen der Durchschnittsfrau entsprechen. Also scheint sich seit 300 Jahren wenig verändert zu haben.

Freundliche Grüße
von Garfield


Re: Sowas gibt es nicht

Ferdi, Thursday, 24.07.2003, 15:33 (vor 8231 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Sowas gibt es nicht von Garfield am 24. Juli 2003 11:08:46:

Hallo Garfield,

ich habe vor einiger Zeit da gelesen und auch geschrieben, aber ich tue mir das nicht mehr an. Ich habe keine Lust, aus diesem riesigen Müllhaufen die wenigen guten Texte (die gibt´s da auch) rauszupulen. Diskutieren kann man da ohnehin nicht, dazu ist das Forum auch technisch zu unübersichtlich. Ich bewundere nur den Markus, wie der das da so lange aushält. Ich habe ja schon ziemlich starke Nerven, aber seine müssten das Format von Stahlträgern haben.

Schönen Gruss,
Ferdi

Re: Sowas gibt es nicht

Garfield, Thursday, 24.07.2003, 15:47 (vor 8231 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Sowas gibt es nicht von Ferdi am 24. Juli 2003 12:33:42:

Hallo Ferdi!

Ach, ich finde sowas recht amüsant. Klar muß man ein dickes Fell haben, um Pöbeleien und Beitragslöschungen zu ignorieren. Aber damit hab ich auch kein Problem, denn damit erreicht man doch, daß die Radikalfeministinnen sich selbst in aller Öffentlichkeit ins rechte Licht stellen.

Leider fehlt mir aber die Zeit... :-(

Herzliche Grüße
von Garfield

Re: Spitzbube

Anabasis, Thursday, 24.07.2003, 19:38 (vor 8231 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Garfield am 24. Juli 2003 11:58:28:

Hallo Garfield,

Christiane Dorothea Leporinin (besser bekannt als ) hat dazu im 18. Jahrhundert ein interessantes Buch verfaßt

Hast Du einen Literaturtipp zu o.a. Aussage, der ausgewogen berichtet? Amazon zeigt zu "Dorothea Erxleben" drei Bücher an. Ich habe natürlich keine Lust, ein Buch von einer Kampflesbe zu kaufen.

Beim googeln mit "Dorothea Erxleben" werden alle möglichen ehrwürdige Einrichtungen (Professuren, Gymnasien...) ausgeworfen und natürlich auch *grrr* Unmengen Frauenförderung, besser Frauenprivilegierung.

Kleine Extras für die Ladys:
http://www.sachsen-anhalt.de/rcs/LSA/pub/Ch1/fld8311011390180834/mainfldvnb71elznj/flda...

http://www.uni-magdeburg.de/unirep/UR2002/februar2002/erxleben.html

Der folgende Link thematisiert die Schwierigkeiten, die sie bei ihrer Ausbildung gemacht bekam. Dabei sollte man vielleicht berücksichtigen, dass unter den Ärzten generell Futterneid herrsche und die etablierten Klüngel jeden wegbissen. Paracelsus wurde aus Basel vertrieben, als er den gelehrten Kurpfuschern am Zeug flickte!
http://www.imsa.edu/edu/forlang/gr/gr3/exercises/erxleben.html

Gruß Anabasis

Re: Spitzbube

Garfield, Thursday, 24.07.2003, 19:54 (vor 8231 Tagen) @ Anabasis

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Anabasis am 24. Juli 2003 16:38:54:

Hallo Anabisis!

Dieses Buch von Christiane Dorothea Leporinin ist vor einigen Jahren als Reprint neu herausgebracht worden und eventuell sogar noch im Handel erhältlich. Der Titel lautet "Genaue Untersuchung der Gründe, die das weibliche Geschlecht vom Studieren abhalten", soweit ich mich erinnere. Ich hab das Buch gerade nicht in Reichweite, kann dir morgen aber genaueres dazu schreiben.

Ich setze das dann ganz oben ins Forum, für alle, die es sonst noch interessiert.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Spitzbube

Anabasis, Thursday, 24.07.2003, 20:11 (vor 8231 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Garfield am 24. Juli 2003 16:54:43:

Hallo Garfield

Der Titel lautet "Genaue Untersuchung der Gründe, die das weibliche Geschlecht vom Studieren abhalten",

--> Habe bei Amazon geschaut. Unter o.a. Titel wird nichts angezeigt.

Ich setze das dann ganz oben ins Forum, für alle, die es sonst noch interessiert.

--> Danke!

Gruß Anabasis

Die Wahrheit über Hannibals Menschlichkeit

Norbert, Thursday, 24.07.2003, 22:49 (vor 8231 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

Hallo Hanni
Leider, für dich, mich gibt es noch.
Und ich habe ein ganz gutes Gedächtnis.
Auffrischung des deinen gefällig: Hannis Menschlichkeit für Männer

mit keinem Gruß
Norbert

Wo habt Ihr den denn aufgegriffen?

expatriate, Friday, 25.07.2003, 13:44 (vor 8230 Tagen) @ Hanibal

Als Antwort auf: Die Wahrheit von Hanibal am 23. Juli 2003 11:50:47:

Der scheint etwas verspannt, oder? Soll sich mal 'ne Massage goennen.
Aber nicht ohne Situationskomik, fuer so einen Zwischenkalauer ist der brauchbar, das hat irgendwie was.
Prost!

is uns zugelaufen :-( (n/t)

Odin, Friday, 25.07.2003, 14:48 (vor 8230 Tagen) @ expatriate

Als Antwort auf: Wo habt Ihr den denn aufgegriffen? von expatriate am 25. Juli 2003 10:44:46:

wie ein Straßenköter (n/t)

Norbert, Friday, 25.07.2003, 19:36 (vor 8230 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: is uns zugelaufen :-( (n/t) von Odin am 25. Juli 2003 11:48:09:

Re: wie ein Straßenköter (n/t)

Ferdi, Friday, 25.07.2003, 19:48 (vor 8230 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: wie ein Straßenköter (n/t) von Norbert am 25. Juli 2003 16:36:52:

Das ist Hundediskriminierung!
-)

Re: wie ein Straßenköter

Norbert, Friday, 25.07.2003, 22:48 (vor 8230 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: wie ein Straßenköter (n/t) von Ferdi am 25. Juli 2003 16:48:46:

Das ist Hundediskriminierung!
-)

Aber nein Ferdi, es ging hier nur um das zulaufen.
Ich werde doch nicht arme Tiere mit einem Lebewesen mit diesem Charakter vergleichen wollen.

Siehe meine Erinnerung an frühere Nettigkeiten dieses Typs.

Gruß
Norbert

Re: Spitzbube

Jolanda, Sunday, 27.07.2003, 00:36 (vor 8229 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Garfield am 24. Juli 2003 11:58:28:

Hallo Garfield

Es hat schon im 17./18. Jahrhundert Frauen gegeben, die studiert haben. Natürlich mußten sie gegen Vorurteile in der Gesellschaft ankämpfen, aber das geht Männern heute noch nicht anders, wenn sie z.B. Kindergärtner werden wollen.

---schmunzelt, dieser Vergleich hinkt gewaltig, wundert mich ein bisschen, dass der von dir kommt ;-))

Es war sehr schwer für Frauen im 17./18. Jahrhundert zu studieren, die grösste Hürde waren wohl die eigenen Eltern, zu der Zeit musste Tochter gehorchen und es gab kaum Eltern, die das erlaubt hätten, solche Frauen galten als aufmüpfig und jeder Norm abweichend. Ist mir zu simpel Garfield, echt nun, werde mich hier aber nicht näher dazu äussern, wollte dir nur sagen, diesen Vergleich lasse ich für mich nicht gelten.

Kindergärtner zu werden ist ein Klacks für einen Mann, er muss sich hier nicht gross die Arme ausreissen, grinst, die Männer tun das weniger, weil sie anscheinend keinen Spass daran haben oder weil sie evtl. zu wenig verdienen und keine Möglichkeiten haben sich gross weiter zu entwickeln.

Nur dieser Vergleich, Frau die im 18. Jahrhundert studieren wollte und Mann der heute Kindergärtner werden will so zu vergleichen, nun ja, erstaunt mich echt, diese Art von Argumentation begenet mir im Emma Forum oft, aber hier?!

Ich war ein paar Tage im Urlaub und habe eh gestaunt wie hier teilweise auf die primitive Schiene umgestiegen wurde. Von wegen Frauen die alle vier Woche auslaufen, finde ich persönlich total geschmacklos und dürren Würstchen, die zwischen den Beinen hängen, etc.

Wir schwenken hier aber nun nicht auf Emma-Niveau oder ;-))

Es grüsst euch
Jolanda

Re: Spitzbube

Andi, Sunday, 27.07.2003, 20:05 (vor 8228 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Jolanda am 26. Juli 2003 21:36:56:

Hallo Jolanda

Viele gute Beiträge habe ich schon von Dir gelesen. Danke.
Hier aber möchte ich Dir widersprechen.

Hallo Garfield

Es hat schon im 17./18. Jahrhundert Frauen gegeben, die studiert haben. Natürlich mußten sie gegen Vorurteile in der Gesellschaft ankämpfen, aber das geht Männern heute noch nicht anders, wenn sie z.B. Kindergärtner werden wollen.

---schmunzelt, dieser Vergleich hinkt gewaltig, wundert mich ein bisschen, dass der von dir kommt ;-))
Es war sehr schwer für Frauen im 17./18. Jahrhundert zu studieren, die grösste Hürde waren wohl die eigenen Eltern, zu der Zeit musste Tochter gehorchen und es gab kaum Eltern, die das erlaubt hätten, solche Frauen galten als aufmüpfig und jeder Norm abweichend. Ist mir zu simpel Garfield, echt nun, werde mich hier aber nicht näher dazu äussern, wollte dir nur sagen, diesen Vergleich lasse ich für mich nicht gelten.
Kindergärtner zu werden ist ein Klacks für einen Mann, er muss sich hier nicht gross die Arme ausreissen, grinst,

Ich dazu:
Die Gründe, die Männer davon abhalten, Kindergärtner zu werden, liegen meines Erachtens ganz ähnlich im gesellschaftlichen Druck begründet. Dieser Druck ging auch im 17/18. Jh. vermutlich nicht nur von den Eltern, sondern von der gesamten Gesellschaft, Frauen und auch Männer, aus.

Warum werden Männer so selten Kindergärtner?
Am wichtigsten denke ich ist die extreme gesellschaftliche Abwertung die ein Mann in Berufen wie Kindergärtner erfährt, die nicht nur von Männern ausgeht, sondern ganz besonders auch von Frauen. Bei vielen Frauen stelle ich eine Verachtung von Männern in solchen Berufen fest.

Ein anderer wichtiger Grund ist, dass Eltern mit einer männlichen Person in der Kleinkindbetreuung Schhwierigkeiten haben können. Das geht nicht nur von manchen Müttern aus, sondern vermutlich auf deren Veranlassung hin auch von Vätern. Ich habe das selbst erlebt, als ich in der Kinderkrankenpflege tätig war. Dies beruht auf den starken Einflus, den feministische Vorurteile über die tendenzielle Berichtterstattung der Medien auf die Gesellschaft haben.

Ein dritter Grund mag in der Gefahr liegen, in die ein Mann sich in einem solchen Beruf begibt, verunglimpft, persönlich beschädigt, verleumdet und falsch angeklagt zu werden. Von männlichen Kindergärtnern habe ich überhaupt nur im Zusammenhang mit Mißbrauchsvorwürfen gehört.

Als Viertes möchte ich noch erwähnen, dass Männer es gewohnt sind, nur wenig Einfluss auf ihren Lebenverlauf nehmen zu können, dass es daher also Männer, die eine Neigung zum Beruf des Kindegärtners verspüren, nichts dabei finden, wenn sie dem Druck ihrer Umgebung nachgeben und einen anderen Beruf ausüben.

Einen wichtigen Unterschied zwischen der Situation von Frauen, die im 17/18 Jh. ein Studium anstrebten, und Männern, die gerne Kindergärtner werden würden, glaube ich aber zu erkennen: Im 17/18. Jh. gehörte eine studierte Frau zu den 0,2% der angesehensten Männer (Ich habe keine Ahnung vom 17/18. Jh. - die Zahl ist geraten. Jedenfalls hat damals praktisch kein Mann studiert.). Ein Mann, der heute Kindergärtner wird, wird jedoch, besonders von Frauen, verachtet werden.

die Männer tun das weniger, weil sie anscheinend keinen Spass daran haben

Dazu ich:
Das glaube ich kaum. Kinderkrankenpflege war vielleicht die angenehmste Tätigkeit, der ich in meinem Leben nachgegangen bin.

oder weil sie evtl. zu wenig verdienen und keine Möglichkeiten haben sich gross weiter zu entwickeln.

Dazu ich:
Auch das halte ich für wenig glaubhaft. Ich kenne zwar nur von einer einzigen Kindergärtnerin das genaue Einkommen. Aber viele Männer üben deutlich unangenehmere Tätigkeiten für wesentlich weniger Geld aus.
Von einer anderen Kindergärtneren weiß ich, dass sie angeblich ein deutlich höheres Einkommen als ihr Mann, ein Facharbeiter (Maschinenschlosser), erzielt. Die Firma zahlt allerdings, wie so viele andere, nicht nach Tarif (keine Ahnung, ob das hier von Bedeutung ist).
Ich halte Kindergärtnerin dahert für einen gutbezahlten Beruf.

Nur dieser Vergleich, Frau die im 18. Jahrhundert studieren wollte und Mann der heute Kindergärtner werden will so zu vergleichen, nun ja, erstaunt mich echt, diese Art von Argumentation begenet mir im Emma Forum oft, aber hier?!

Dazu ich:
Wie gesagt, ich kenne mich mit dem 17/18. Jh. nicht aus. Was war denn da so anders? Hast Du das von Garfield erwähnte Buch von Dorothea Erxleben gelesen?

Ich war ein paar Tage im Urlaub und habe eh gestaunt wie hier teilweise auf die primitive Schiene umgestiegen wurde. Von wegen Frauen die alle vier Woche auslaufen, finde ich persönlich total geschmacklos und dürren Würstchen, die zwischen den Beinen hängen, etc.
Wir schwenken hier aber nun nicht auf Emma-Niveau oder ;-))

Es grüsst euch
Jolanda

Viele Grüße,
Andi

Re: Spitzbube

Jolanda, Monday, 28.07.2003, 03:04 (vor 8228 Tagen) @ Andi

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Andi am 27. Juli 2003 17:05:07:

Hallo Andi

Ich sehe hier für mich eben trotzdem einen Unterschied.

Die Nachteile in der Gesellschaft sind nicht so gross, wie man sie hier nur darstellen will, ich meine nun, was die Achtung anbelangt. Ich finde Kindergärtner toll und ich finde auch, es müsste viel mehr davon geben und ich würde mir wünschen, wir hätten mehr Männer in Funktionen wo Kinder betreut werden, wo sie Vorbilder suchen, ich würde mir das wünschen, glaube mir.

Aber es gibt sie kaum in den Schulen, an Orten wo Kinder ihre ersten Jahre verbringen.

Aber ich meine Einfluss zu haben auf die Zukunft der Kinder, das gebt ihr einfach so in Frauenhand. Warum lasst ihr das denn zu, es geht doch auch oft um eure Kinder. Klar gibt es immer Menschen mit Klischeedenken und Vorurteilen, aber das heisst doch noch lange nicht, dass man deshalb aufgibt oder?

Ich kenne Männer in solchen Berufen und sie werden kein bisschen weniger respektiert, es mag sein, dass gewisse Weibchen, dann kein Interesse haben, aber dann seid doch echt froh darüber, denn dann haben sie nur einen guten Versorger gesucht.

Man wird doch nicht geächtet, weil man Kindergärtner ist, ist am anfang bestimmt fremd, na klar, aber das könnt ihr ändern, wenn ihr wollt oder liege ich hier so falsch?

Was muss sich denn ändern, dass ihr solche Berufe ergreifen würdet?

Ich fände es nämlich "verdammt" wichtig.

Es grüsst dich
Jolanda

Re: Spitzbube

Garfield, Monday, 28.07.2003, 14:21 (vor 8227 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Jolanda am 26. Juli 2003 21:36:56:

Hallo Jolanda!

Ich finde den Vergleich von Frauen, die in früheren Jahrhunderten studieren wollten, mit Männern, die heute Kindergärtner werden möchten, gar nicht unpassend.

Wieso hältst du das nicht für vergleichbar? Weil ein Studium eine höhere Bedeutung hat? Früher hatte ein Studium aber nicht dieselbe Bedeutung wie heute. Früher konnte man in der Wissenschaft auch als Autodidakt ohne Universitäts-Studium akzeptiert werden. Früher mußte noch nicht einmal ein Arzt studiert haben.

Heute sieht das alles anders aus. Ab einer bestimmten Karriere-Stufe wird heute in vielen Unternehmen oftmals nicht nur ein Universitäts-Abschluß, sondern sogar ein Doktor-Titel vorausgesetzt. Das war aber früher eben anders. Ein Universitäts-Studium war damals nichts weiter als eine Möglichkeit, von bekannten Wissenschaftlern unterrichtet zu werden und dabei Kontakt zu vielen Gleichgesinnten zu haben. Man konnte in der Wissenschaft auch genauso viel durch Selbststudium erreichen.

Ja, die Eltern waren auch ein Hindernis, wenn eine junge Frau sich wissenschaftlich betätigen wollte. Es gab Klischees, nach denen Frauen dazu nicht fähig wären. Der Besuch von Schulen und Universitäten kostete die Eltern früher Geld, und das waren sie eben nicht bereit zu investieren, wenn sie der Meinung waren, daß es eh sinnlos war. Einem jungen Mann konnte es aber auch passieren, daß seine Eltern ihm eine bestimmte berufliche Laufbahn vorschrieben und ihm, wenn er etwas anderes machen wollte, die Unterstützung dafür verweigerten.

Dorothea Leporin hatte das Glück, von ihrem Vater gefördert zu werden. Interessanterweise waren es oft die Väter, die ihre Töchter in dieser Zeit dazu ermunterten, sich wissenschaftlich zu betätigen.

Heute gibt es immer noch Klischees, nach denen Männer nicht mit Kindern umgehen können oder sogar nur mit Kindern arbeiten möchten, um pädophile Neigungen ausleben zu können. Es ist noch gar nicht so lange her, daß in Deutschland ein Mann, der Kindergärtner werden wollte, dafür vor Gericht gehen mußte. Das ist durchaus vergleichbar mit den Klischees, die Frauen früher im Weg standen.

In beiden Fällen ist es so, daß ein großer Teil der Menschen der Meinung ist, daß da jemand etwas tun möchte, was er/sie nicht tun kann oder darf und daß man diesem Menschen deshalb eben Hindernisse in den Weg legt. Deshalb habe ich diesen Vergleich so gewählt.

Herzliche Grüße
von Garfield

Re: Spitzbube

Jolanda, Monday, 28.07.2003, 16:25 (vor 8227 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Garfield am 28. Juli 2003 11:21:34:

Hallo Garfield

Richtig, ich muss dir beipflichten, dass vor allem die Väter die Mutigen waren, die Töchter bereits zu der Zeit studieren liessen. Solche Töchter konnten sich glücklich schätzen, denn mit dem Vater im Rücken waren alle Hindernisse halb so schwer zu überbrücken.

Ich finde den Vergleich immer noch nicht so passend...schmunzelt, aber das ist meine subjektive Meinung, ich will auch nicht darauf herumreiten, mir geht es viel mehr um die heutige Zeit, also um das Thema "Männer in Berufen, die mit Kindern zu tun haben".

Was müssste sich denn deiner Meinung nach ändern, dass Männer vermehrt Berufe wie Erzieher, Kindergärtner und Lehrer in den Primarklassen wählen würden?!

Ich fände das sehr wichtig, denn hier wird doch die Basis geschaffen für ein gerechtes und ausgeglichenes Rollenbild in der Gesellschaft, also was müsste hier geschehen?!

Freundliche Grüsse
schickt dir
Jolanda

Re: Spitzbube

Bruno, Monday, 28.07.2003, 16:44 (vor 8227 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Jolanda am 28. Juli 2003 13:25:25:

Hallo Jolanda,

Was müssste sich denn deiner Meinung nach ändern, dass Männer vermehrt Berufe wie Erzieher, Kindergärtner und Lehrer in den Primarklassen wählen würden?!

du hast zwar nicht mich gefragt, aber es müsste sich meiner Meinung nach ändern, dass halbe Chancengleichheitspolitik betrieben wird. Einserseits wird die Integration von Frauen in Technikberufe gefördert, andererseits bleiben die Frauenpolitikerinen auf den Frauendomänen sitzen wie eine Glucke auf dem Nest. Es gibt unzählige Fördermaßnahmen, um Frauen in Ingenieurstudiengänge zu drängen, um Frauen in Verwaltungsbehörden zu drägen usw. Etwas ähnlich vergleichbares gibt es umgekeht nicht. Da lässt man die Jungen im Stich und lässt sie lieber in die Massenarbeitslosigkeit abwandern um ja die Frauenquote nicht zu gefährden.

Aber eine echte Chancengleichheitpolitik kann es nur dann sein, wenn man das Rollenverständnis und ie damit verbundenen Rollenprivilegien der Männer und die der Frauen aufbricht. Davon ist man noch meilenweit entfernt. Sieh den Gender Mainstreaming-Ansatz. Dieser beruht auf der Erkenntnis, dass Frauen und Männer anders denken und andere Sichtweisen haben. Keine besseren, keine schlechteren, aber andere.

Und jetzt sieh dir die Gleichstellungsgremien in der Politik in den Ministerien an. Vollkommen frauendominiert. Somit ist der Gender Mainsreaming Ansatz schon in seinem Ansatz ad absurdum geführt.

Man will die Wahlfreiheit für Frauen: Kind oder Karriere. Aber nur für Frauen. Die Männer, respektive die Väter, sollen das nehmen, was die Frau übrig lässt. So sieht sie aus, die Chancengleichheitspolitik in Deutschland des Jahres 2003.

Gruß

Bruno

Re: Spitzbube

Garfield, Monday, 28.07.2003, 20:12 (vor 8227 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Jolanda am 28. Juli 2003 13:25:25:

Hallo Jolanda!

Ich denke, viele Männer scheuen im Wesentlichen aus zwei Gründen vor Berufen wie Kindergärtner zurück:

1. Entsprechen solche Berufe nicht dem Klischeebild, das Männern immer noch - und teilweise sogar noch mehr als in früheren Zeiten - übergestülpt wird.

2. Gelten solche Berufe als niedrig bezahlt, obwohl das gar nicht unbedingt stimmt. Aber nehmen wir z.B. mal Grundschullehrer: Die verdienen doch wohl weniger als z.B. Gymnasial-Lehrer. Und es ist ein Beruf, der weitaus mehr geistige als körperliche Fähigkeiten erfordert. Männer, die wenig intelligent sind, werden sich zu diesem Beruf nicht gerade hingezogen fühlen und ihn auch nicht zufriedenstellend ausüben können. Also entscheiden sie sich eben für Berufe, wo der Schwerpunkt mehr auf körperlicher Arbeit liegt, auch wenn sie damit zuweilen gar nicht sonderlich gut verdienen. Männer, die intelligenter sind und den Anforderungen des Lehrer-Berufes besser entsprechen, können dagegen als Gymnasiallehrer mehr verdienen - wieso sich also mit weniger zufrieden geben?

Die Frage ist nun, wieso vielen Männern diese beiden Punkte so wichtig sind. Und ich denke, daß sie ihnen vor allem deshalb wichtig sind, weil sie den weiblichen Erwartungen möglichst gut entsprechen wollen, um ihre Chancen auf eine Partnerin zu verbessern.

Wenn man(n) dann eben merkt, daß man, sobald man vom vorgegebenen Rollenbild abweicht, gleich als "Schwuchtel" und "Weichei" eingestuft wird und es bei der Partnersuche schwerer hat, dann ist man nun einmal eher geneigt, den vorgegebenen Klischees zu entsprechen. Wenn man sich in der Schulzeit nur ein Mofa leisten kann und dann sieht, wie der Mitschüler, der von seinem steinreichen Vater einen Porsche gesponsort bekommen hat, ein Mädel nach dem anderen abschleppt, während man selbst Dauer-Single ist, dann merkt man ziemlich schnell, wie's im Leben läuft und schlägt sich dann eben auch Berufswünsche wie Kindergärtner schnell wieder aus dem Kopf.

Vor einigen Monaten habe ich eine Reportage über einen Hausmann gesehen. Das Kamerateam begleitete ihn und sein Kind auf einen Spielplatz. Am Rande dieses Spielplatzes saßen zwei Mütter auf einer Bank, und die Reporter nutzten die Gelegenheit, sie nach ihrer Meinung zu diesem Hausmann zu fragen.

Die eine sagte dazu: "Also, Männer können so etwas doch gar nicht. Frauen können viel besser mit Kindern umgehen." Der Reporter fragte, wieso Frauen das besser könnten. "Weil sie dafür geboren werden", antwortete die Frau. "Ein Mann kann sowas nicht, das kann mir keiner erzählen. Ein Mann muß arbeiten - richtig schwere Arbeit machen. Und nicht mit den Kindern spielen." Da mischte sich die zweite Mutter ein: "Und man muß ja auch mal sagen, daß es nicht gerade die Fleißigsten sind, die zu Hause bei den Kindern bleiben." Die erste Mutter nickte dazu nur zustimmend. Die Reporter fragten den Hausmann, was er dazu sagt. Er sagte, das wären die üblichen Vorurteile, die er und seine Frau immer wieder zu hören bekommen. Eben, daß er nur zu faul zum Arbeiten wäre.

Und wenn man(n) so etwas immer wieder zu hören bekommt, und zwar auch von der eigenen Partnerin, dann vergeht einem die Lust, aus den üblichen Rollenklischees auszubrechen, sehr schnell wieder. Es hat schon seinen Grund, daß Ehen, in denen ausnahmsweise er die Kinderbetreuung übernimmt, häufiger wieder geschieden werden als "normale" Ehen.

Man könnte ja meinen, daß die Frauen, seit sie häufiger ihr eigenes Geld verdienen, entsprechend geringere Ansprüche an ihre Partner stellen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Je mehr eine Frau selbst verdient, umso höhere Ansprüche stellt sie auch an das Einkommen ihres Partners. Das setzt Männer heute enorm unter Druck. Und deshalb sind sie so daran interessiert, sich möglichst gut zu qualifizieren und dann auch möglichst gut zu verdienen. Weil sie genau wissen, daß die Hauptlast des Familieneinkommens meist auf ihren Schultern liegen wird.

Viele Frauen haben heute durchaus kein Problem damit, von ihrem eigenen Geld zu leben, aber es gibt nur wenige Frauen, die bereit sind, ihre Partner auch mit zu ernähren. Zeitweilig wird das durchaus mal akzeptiert, aber sobald frau das Gefühl hat, daß das zum Dauerzustand wird, kommt da schnell Frust hoch.

Überhaupt habe ich das Gefühl, daß Frauen heute von Männern weitaus mehr "männliches" Verhalten (oder was sie dafür halten) erwarten als in früheren Zeiten. Vor 100 Jahren konnte ein deutscher General bei einer Feier in Anwesenheit des Kaisers und diverser Würdenträger des Deutschen Reiches schon mal eine kleine Tanzeinlage im Ballettkleidchen geben, ohne daß das jemanden gestört hätte. Vor 100 Jahren konnte sich auch heterosexuelle Männer in Briefen mit "mein Liebster" anreden, ohne daß sie dann gleich für schwul gehalten wurden. Das wäre heute so nicht mehr möglich.

Wenn zwei Frauen händchenhaltend durch die Stadt gehen, stört das niemanden. Aber wehe, zwei Männer tun das. Dann sind sie gleich Schwuchteln und natürlich völlig unmännlich. Viele Frauen haben eine tiefverwurzelte Scheu vor männlicher Homosexualität, und deshalb ist es ihnen auch so wichtig, daß ihre Partner sich auch ja immer den geltenden Normen entsprechend verhalten. Keiner Frau ist es angenehm, wenn die Freundinnen den Partner für eine Schwuchtel halten.

Zwar sind manche Frauen fremden Männern gegenüber zuweilen durchaus tolerant. Da wird es dann sogar als positiv angesehen, wenn mal ein Mann einen Rock trägt oder wenn er Hausmann ist. Aber wehe, der eigene Partner kommt auf die Idee, sowas zu tun - dann ist oft Schluß mit lustig.

Manche Frauen haben ja, wenn sie z.B. nach einer Krebsoperation keine Kinder mehr bekommen können, echte Probleme damit, daß sie sich nicht mehr wirklich weiblich fühlen, weil ihnen eben die - ihrer Meinung nach - wesentlichste Fähigkeit der Frau abhanden gekommen ist.

Männer können dieses Gefühl auch ganz ohne OP kriegen. Z.B. wenn sie es nicht schaffen, mit ihrem Einkommen die Familie zu ernähren und Häuschen + Auto abzuzahlen. Oder wenn ihre Partnerin in ihrer Begleitung mal von jemandem angepöbelt wird und sie sich nicht trauen, darauf den Wünschen ihrer Partnerin entsprechend zu antworten.

Männer müssen sogar darauf aufpassen, wie sie sich bewegen. Ich habe es schon so oft erlebt, daß eine Frau zu irgendeiner Bewegung eines Mannes eine Bemerkung machte wie "der benimmt sich wie ein Schwuler". Da reicht es schon aus, wenn man(n) nur mal versehentlich beim Trinken aus einer Tasse einen Finger etwas abspreizt.

Und wenn Frauen schon auf solche Kleinigkeiten so negativ reagieren, dann sieht das bei wesentlicheren Sachen wie bei der Ernährer- und Beschützer-Funktion des Mannes natürlich noch viel krasser aus.

Aber du hattest mich gefragt, was man dagegen tun könne, daß auch Männer häufiger Berufe wie Kindergärtner ergreifen.

Man hat in den letzten Jahrzehnten fortwährend an den Männern herumerzogen. Alle Versuche zur Weltverbesserung setzten vorwiegend bei den Männern an, da immer stillschweigend davon ausgegangen wurde, daß Frauen ohnehin schon perfekt wären und somit nicht mehr erzogen werden müßten. Als Ergebnis dessen sehen wir nun beispielsweise Männer, die eine Frau, die sie interessant finden, höflich ansprechen, um darauf eine Antwort wie "verpiß dich, du Arschloch" zu bekommen.

Es ist längst überfällig, auch mal die Erziehung der Frau in Angriff zu nehmen. Männer haben längst gelernt, zu akzeptieren, daß auch Frauen das Recht auf eine berufliche Karriere haben. Viele Frauen haben ganz offensichtlich noch lange nicht gelernt, daß auch Männer das Recht darauf haben, beruflich kürzer zu treten, um sich mehr mit ihren Kindern beschäftigen zu können. Zumal das ja auch nicht nur bedeutet, daß Männer in ihre Domänen einbrechen und die Kinder womöglich lieber mit dem Papa spielen als mit ihnen, sondern auch, daß die Männer dann halt weniger verdienen und die Frauen somit mehr Verantwortung für die Ernährung der Familie übernehmen müssen.

Viele Frauen müssen auch lernen, daß nicht jeder Mann, der gern Röcke oder andere typische "Frauenkleidung" trägt oder der eben als Kindergärtner arbeitet, deshalb gleich schwul wird.

Natürlich muß man da auch bei den Männern ansetzen. Die gesellschaftliche Erziehung der Männer in den letzten Jahrzehnten war immer überwiegend auf weibliche Bedürfnisse ausgerichtet. Deshalb ist heute bei vielen Männern genauso wenig Akzeptanz für Männer, die aus dem üblichen Rollenbild ausbrechen, vorhanden wie bei Frauen.

Die wirklichen Bedürfnisse von Männern müssen denen von Frauen in der Wertigkeit gleichgesetzt werden. Auch Männer können selbst viel dazu beitragen: Indem sie ihre eigenen Bedürfnisse wichtiger nehmen und auch mehr von ihren Partnerinnen verlangen.

Herzliche Grüße
von Garfield


Re: Spitzbube

Jolanda, Monday, 28.07.2003, 20:22 (vor 8227 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Garfield am 28. Juli 2003 17:12:12:

Hallo Garfield

Ganz herzlichen Dank :-)

Du hast das wunderbar dargelegt, ich kann hier eigentlich alles nachvollziehen. Ich weiss auch, dass du "leider" in vielen Dingen mehr als Recht hast.

Dürfte ich diesen Beitrag von dir evtl. verwenden, als Statement von einem Betroffenen, wenn ich ein solches sinnvoll einsetzen könnte....;-)?

Ich finde das klasse formuliert, nun ja, wie die allermeisten deiner Beiträge, aber ich finde einfach so sachlich und nachvollziehbare Argumente gehören unter die Leute ;-)

Herzlicher Gruss
Jolanda

Re: Spitzbube

Garfield, Monday, 28.07.2003, 21:20 (vor 8227 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Jolanda am 28. Juli 2003 17:22:27:

Hallo Jolanda!

Danke! Du machst mich ja richtig verlegen... :-)

Klar kannst du diesen Beitrag von mir oder Teile daraus anderswo posten oder zitieren, wenn du das möchtest.

So, jetzt muß ich los, um ein Geburtstagsgeschenk für meinen Vater zu besorgen. Das wird wieder nicht einfach. Auch so ein Mann, der nicht über seine Bedürfnisse redet... :-)

Einen schönen Abend und
herzliche Grüße
von Garfield!


Re: Spitzbube

Andi, Wednesday, 30.07.2003, 20:42 (vor 8225 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Spitzbube von Jolanda am 28. Juli 2003 00:04:26:

Hallo Jolanda

Natürlich, da gibt es den Unterschied, den Du da trotzdem siehst zwischen den Problemen einer Frau im 17/18 Jh. zu studieren und dem Problem eines heutigen Mannes, Kindergärtner zu sein. Auch ich bin in meinem Post ja schon darauf eingegangen. Das einzig vergleichbare und wesentliche ist eigentlich der gesellschaftliche Druck als Ursache für die Probleme.

Aber um auf Deine Frage zu kommen, was sich ändern muss, um solche Berufe für Männer attraktiver zu machen:

Ich habe da wenig Hoffnung. Der Mann dürfte sich nicht mehr danach sehnen, von einer Frau Zärtlichkeit zu empfangen. Wer einmal einen Beruf wie Kindergärtner ausgeübt hat (ich meine damit nicht absehbar vorübergehend z. B. als Zivi) weiß, wie schlecht seine Chancen dadurch bei Frauen sind. Sicher wird es vermutlich eine Minderheit an Frauen geben, die einen solchen Mann attraktiv finden mag, die meisten Frauen aber, die sich für eine Angehörige dieser Minderheit halten, fänden einen männlichen Kindergärtner höchstens allgemein attraktiv, lehnten ihn aber als Partner strikt ab. Ich denke da steckt mehr dahinter als die Suche nach einem Versorger. Aber wer weiß?

Nun glaube ich aber kaum, dass es möglich oder gar sinnvoll wäre, dem Mann die Sehnsucht nach Zärtlichkeit abzugewöhnen. Oder dass die Männer Zärtlichkeit bei ihresgleichen suchen sollten. (Möglich schon, sinnvoll nicht.) Und ob es möglich ist die Frauen zu ändern? Da habe ich Zweifel, da deren deren Ablehnung von Männern in diesen Berufen sehr stark zu sein scheint. Die Ablehnung muss sich auf irgendetwas anderes als das Streben nach einem Versorger gründen. Was meinst Du?

Viele Grüße zurück,
Andi

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