Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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In "Terminator 3" kämpft Arnie gegen eine weibliche "Terminatirx"

Lars, Monday, 21.07.2003, 16:43 (vor 8234 Tagen)

Die Frauenquote hatte ja bereits mit "Tomb Raider" sowie dem letzten Bond-Film auch das Action-Genre erreicht. Aber jetzt muß auch Arnold in "Terminator 3" als veraltetes T-101-Modell den Retter der Menschheit John Connar gegen die höherentwickelte "Terminatrix" (= "T-x") verteidigen.

Der technologische Entwicklungsvorsprung der "Terminatrix" mag die Feministinnen erfreuen, aber am Ende siegt Arnie! *g*

Und vielleicht trägt ja der Umstand, daß hier mal eine Frau als gnadenlose Killermaschine auftritt, etwas zur Ent-Ideologisierung der Debatten um Geschlecht & Gewalt bei ... *g*

In diesem Sinne: Hasta´la vista, Baby!

Re: In "Terminator 3" kämpft Arnie gegen eine weibliche "Terminatirx"

Jörg, Monday, 21.07.2003, 17:32 (vor 8234 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: In "Terminator 3" kämpft Arnie gegen eine weibliche "Terminatirx" von Lars am 21. Juli 2003 13:43:22:

Die Frauenquote hatte ja bereits mit "Tomb Raider" sowie dem letzten Bond-Film auch das Action-Genre erreicht. Aber jetzt muß auch Arnold in "Terminator 3" als veraltetes T-101-Modell den Retter der Menschheit John Connar gegen die höherentwickelte "Terminatrix" (= "T-x") verteidigen.
Der technologische Entwicklungsvorsprung der "Terminatrix" mag die Feministinnen erfreuen, aber am Ende siegt Arnie! *g*
Und vielleicht trägt ja der Umstand, daß hier mal eine Frau als gnadenlose Killermaschine auftritt, etwas zur Ent-Ideologisierung der Debatten um Geschlecht & Gewalt bei ... *g*
In diesem Sinne: Hasta´la vista, Baby!

Heutzutage ist "toughe Frauen-Power" angesagt.

Auch wenn es noch so wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat, treten Frauen
in Film und Fernsehen immer öfter als die besseren Kämpfer auf.

Egal, ob es sich um Lara Croft aus Tomb Raider handelt, um Xena aus der
gleichnamigen RTL-Fernsehserie oder um Trinity aus dem Film Matrix.

Es scheint dem Ego der modernen Frau gut zu tun, wenn ein männlicher
Darsteller von einer weiblichen Darstellerin mal so richtig was auf die
Fresse bekommt.

Gruß, Jörg

Re: In "Terminator 3" kämpft Arnie gegen eine weibliche "Terminatirx"

Lars, Monday, 21.07.2003, 19:32 (vor 8234 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Re: In "Terminator 3" kämpft Arnie gegen eine weibliche "Terminatirx" von Jörg am 21. Juli 2003 14:32:49:

Heutzutage ist "toughe Frauen-Power" angesagt.
Auch wenn es noch so wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat, treten Frauen
in Film und Fernsehen immer öfter als die besseren Kämpfer auf.
Egal, ob es sich um Lara Croft aus Tomb Raider handelt, um Xena aus der
gleichnamigen RTL-Fernsehserie oder um Trinity aus dem Film Matrix.
Es scheint dem Ego der modernen Frau gut zu tun, wenn ein männlicher
Darsteller von einer weiblichen Darstellerin mal so richtig was auf die
Fresse bekommt.
Gruß, Jörg

Wobei man realistisch sehen muß: Diese Action-Heldinnen sind von männlichen Filmschaffenden für ein immer noch ganz überweigend männliches Publikum kreiert worden, welches sowas halt ganz sexy findet!

Und mir sind Frauen, die sich ein Beispiel an Lara Croft nehmen, allemal sympathischer als solche, die sich an Alice Schwarzer ein Beispiel nehmen.

Re: In "Terminator 3" kämpft Arnie gegen eine weibliche "Terminatirx"

Frank, Tuesday, 22.07.2003, 14:29 (vor 8233 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: In "Terminator 3" kämpft Arnie gegen eine weibliche "Terminatirx" von Lars am 21. Juli 2003 13:43:22:

Und vielleicht trägt ja der Umstand, daß hier mal eine Frau als gnadenlose Killermaschine auftritt, etwas zur Ent-Ideologisierung der Debatten um Geschlecht & Gewalt bei ... *g*

Na, das glaube ich weniger. Die feministische Ideologie ist ziemlich biegsam. Die haben immer recht und können alles rechtfertigen. Weibliche Kampfmaschinen, die Männer fertig machen, sind okay: "Die zeigt es den Kerlen endlich mal so richtig. Klasse!" Während eine männliche Kampfmaschine ein archaischer, unsensibler Haudrauf ist, gewaltverliebt, gefühllos, ein typischer Mann eben. So lässt sich alles so zurecht biegen, dass es bequem ins eigene Weltbild passt.
Und so lange weibliche wie männliche Medienkonsumenten das alles schlucken und nicht merken, wie widersprüchlich und verlogen dieses Weltbild ist, so lange kann die Gehirnwäsche à la Hollywood ungebremst weiter gehen. Und sich in hiesigen "Lauter tolle Frauen"-Fernsehfilmchen fortpflanzen.

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