Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gender Reloaded

Jörg, Friday, 18.07.2003, 22:56 (vor 8237 Tagen)

Hallo Leute,

bei meinem heutigen Lese-Ausflug in das Forum von Max und Moni habe ich
einen Beitrag von Arne Hoffmann entdeckt, den ich für wichtig genug halte,
ihn auch hier zu veröffentlichen. (Ich hoffe mal, daß Arne nichts dagegen
hat, daß ich den Beitrag aus dem dortigen Forum "herausgeklaut" habe.
Ansonsten lösche ich diesen Beitrag halt wieder.)

Gruß, Jörg

<hr>

Geschrieben von Arne am 18. Juli 2003 13:41:32:

Hallo ihr Lieben! :-)

Vor wenigen Tagen ist die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "quip" erschienen, ein Magazin der Wirtschaftsjunioren Deutschlands, die eine Unterabteilung des Deutschen Industrie- und Handelstages darstellen. Diese Ausgabe enthält auch folgenden von mir verfassten Artikel, der auf diese Weise einige tausend Menschen erreichen sollte.

--- GENDER RELOADED

Die Frau als das benachteiligte Geschlecht: An diese Sicht der Dinge haben wir uns längst gewöhnt. Neuerdings jedoch machen Männer mobil - und weisen auf ihre eigenen Benachteiligungen hin. So sieht der Männerrechtler Arne Hoffmann in der zentralen Debatte um die Berufschancen der Geschlechter nichts weiter als moderne Mythen am Werk. Die folgenden Passagen sind (redaktionell zu diesem Beitrag umgeformt) Hoffmanns Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" entnommen, in dem sämtliche Behauptungen und Zitate mit exakten Quellenangaben belegt sind. - quip lädt zur Diskussion.

Mythos 1: Frauen erhalten für dieselbe Arbeit weniger Lohn als Männer

Dass dies Unfug ist, sollte einem zunächst mal schlichte Logik sagen: Es ist für jeden auch noch so patriarchalisch denkenden und vorurteilsbeladenen Arbeitgeber de facto unmöglich, Frauen aus sexistischen Motiven heraus mittel- und langfristig schlechter zu bezahlen als Männer. Wenn das so wäre, könnte sich jeder Betrieb eine goldene Nase verdienen, indem er einfach nur Frauen einstellt, dadurch billiger produzieren und verkaufen kann und sich einen größeren Kundenkreis erschließt. Warum sollte überhaupt noch ein Unternehmer teure Männer einstellen, wenn Frauen dieselbe Arbeit viel billiger erledigen?

Mittlerweile hat nicht nur die Europäische Union ihren Vorwurf zurückgezogen, in Deutschland gebe es ein frauenfeindliches Lohngefälle. "In der Tat war ermittelt worden, dass Frauen (...) im Vergleich zu Männern in fast jedem Beruf, den sie gemeinsam mit männlichen Kollegen ausüben, identisch bezahlt werden". Selbst das Frauenministerium beginnt zu erkennen, dass von einer Lohndiskriminierung nicht länger die Rede sein kann. "Technische Angestellte werden in der Regel besser bezahlt als kaufmännische, auch wenn sie der gleichen Leistungsgruppe angehören; der größte Teil der weiblichen Angestellten übt aber kaufmännische Tätigkeiten aus. Jeder fünfte männliche Angestellte hat eine (Fach-)Hochschulausbildung, aber nur knapp jede zwanzigste Frau. ... Weibliche Angestellte sind im Durchschnitt jünger (36 Jahre, Männer 42) und haben damit ein geringeres Dienstalter (9 bzw. 13 Jahre). Das Ministerium nennt weitere Gründe: Frauen machen weniger Überstunden und weniger Tätigkeiten, für die es Schmutz-, Lärm- oder Gefahrenzulagen gibt. Sie leisten selten Schichtarbeit."

Am 18. Januar 2001 schließlich meldete die Deutsche Presseagentur (dpa), dass man auch einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zufolge von ungleichem Lohn für gleiche Arbeit nicht länger sprechen könne. Zwar erhielten Frauen in unbefristeter Vollzeitbeschäftigung immer noch nur 84 Prozent der monatlichen Durchschnittslöhne von Männern. "Berücksichtigt man aber Unterschiede bei Alter, Qualifikation, beruflicher Stellung oder Dauer der Betriebszugehörigkeit, werden Frauen in puncto Entlohnung nicht diskriminiert. (...) Mit Ausnahme der Handelsberufe erzielten Frauen mit gleicher Qualifikation auf gleichen Arbeitsplätzen in allen Berufsgruppen sogar etwas höhere Brutto-Stundenlöhne."

Mythos 2: Frauen werden auf Teilzeitarbeitsplätze verdrängt

Auch davon kann dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes zufolge keine Rede sein: Lediglich 4,8 Prozent der berufstätigen Frauen gaben an, mit einem solchen Job vorlieb nehmen zu müssen, weil sie keine Vollzeitbeschäftigung fanden. Rund drei Viertel hatten überhaupt kein Interesse daran, von morgens um acht bis abends um fünf eine Stelle auszufüllen. Sogar in Toppositionen des Managements finden sich mit 36 zu 11 Prozent mehr als dreimal so viele Frauen wie Männer, die vorhatten, zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Berufsleben nur noch teilzeit zu arbeiten. Es gibt sehr viele "Frauen, die in der Berufstätigkeit nur ein Übel sehen, das es so bald wie möglich zu beenden gilt", sagt die Münchner Finanzberaterin Helma Sick. "Offenbar existiert in den Köpfen die alte Rollenverteilung: Mann sorgt vor, Frau wird versorgt - immer noch."

Mythos 3: Frauen werden durch Männerseilschaften aus der Führungsebene ferngehalten

Eine Frau wie die ehemalige Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland, Annette Winkler, die mit gerade einmal 32 Jahren und gleich zwei Baufirmen zur deutschen Unternehmerin 1991 erklärt wurde, erklärt unumwunden: "Ich hatte als Frau immer Vorteile, keine Nachteile." Was Frau Winkler von vielen anderen Frauen unterscheidet, die es nicht so weit schaffen, ist vermutlich vor allem ihre Bereitschaft zur Leistung. Ende der neunziger Jahre steuerte nur ein Drittel der weiblichen Studienberechtigten eine leitende Stellung an, aber fast die Hälfte ihrer männlichen Kommilitonen. Wichtig ist den Studentinnen an einem Beruf "Selbstverwirklichung, Spaß und Soziales" - Kriterien, die zu nennen Frauen sich leisten können: Ein besonders hoher Verdienst muss nicht dazu gehören, weil auch heute noch in den seltensten Fällen eine Frau ihr ganzes Berufsleben hindurch einen gesunden Partner und den Nachwuchs finanziell versorgen muss. Während die Mehrzahl der Männer aus eben diesem Grund um die weniger "spaßigen" und "erfüllenden", aber dafür um so karriereträchtigeren Fächer wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik nicht herumkommt, können es sich Frauen zu mehr als 70 Prozent leisten, Fächer wie Germanistik, Anglistik, Romanistik, Pädagogik und Psychologie zu studieren.

Die Professorin an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik Sonja Bischoff schickte je tausend Männern und Frauen einen Fragebogen zu, um deren Qualifikation herauszufinden. Gleichzeitig befragte sie 53 Großunternehmen danach, welche Qualifikationen dringend erwünscht waren. Das Ergebnis: Frauen waren keineswegs wegen ihres Geschlechts benachteiligt, was Führungspositionen anging. Das Problem lag schlichtweg darin, dass sie die dafür benötigten Anforderungen nicht mitbrachten. Gesucht werden zum Beispiel Mitarbeiter, die auf dem Gebiet der Informatik zu Hause sind. Heute noch sind aber die allermeisten Computerkids Jungen.

Im Sommer 1999 befragten Emnid und das Trendbüro Hamburg im Auftrag der Zeitschrift "Freundin" 1700 Angehörige des weiblichen Geschlechts und kamen dabei zu dem Ergebnis, dass 60 Prozent von ihnen statt mit dem Chefsessel mit dem Ceranherd liebäugelten - freiwillig. Von einer "Verdrängung der Frau aus den Führungsetagen" oder "Wer sich nicht wehrt, landet am Herd" könne keine Rede sein. Diese Meldung führte zu "wahren Hassorgien aus der feministischen Fraktion", berichten die an dieser Untersuchung beteiligten Trendforscher.

Mythos 4: Benachteiligung im Beruf trifft vor allem Frauen

Das männliche, nicht das weibliche Geschlecht ist im Berufsleben heute benachteiligt. Dies beginnt schon damit, dass junge Männer ihren beruflichen Aufstieg wegen Kriegs- oder Zivildienst unterbrechen müssen und gegenüber gleichaltrigen Frauen unvermeidlich ins Hintertreffen geraten. Eine Frau, die heute 30 ist, ist allein aufgrund ihres Geschlechts einem Mann im selben Alter zwei Jahre voraus - ein Zeitraum, in dem sie mit dem nötigen Ehrgeiz entweder ihren Doktortitel gemacht oder wichtige Berufserfahrung gesammelt haben und ihre Karriere so entscheidend vorangebracht haben kann. Diese gewonnenen zwei Jahre lassen sie für den Rest ihres Lebens in Gehalts- und Pensionsstufe gegenüber ihren männlichen Altersgenossen im Vorteil sein. Des weiteren kann sie, ohne soziale Sanktionen befürchten zu müssen, in Mutterschaft oder Familie ausweichen. Sie hat letztlich die Wahl zwischen Vollzeittätigkeit, Teilzeitarbeit in verschiedenen Konstellationen oder einer reinen Hausfrauenrolle. Ein Mann, der seine beruflichen Ziele nicht erreicht oder dem mehrere Jahrzehnte Acht-Stunden-Tag wie die reine Hölle erscheinen, hat in aller Regel die Wahl zwischen Vollzeitarbeit, Vollzeitarbeit und Vollzeitarbeit. "Bei Frauen akzeptieren Arbeitgeber das Engagement für die Familie, bei Männern nicht" berichtete das Wirtschaftsmagazin Bizz.

Mythos 5: Insgesamt haben sich Männer die schöneren Seiten des Arbeitslebens gesichert

Ganz im Gegenteil: 24 der 25 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) so bezeichneten "Todesberufe" werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt. Den Berichten der WHO zufolge haben die Männer einen enormen Vorsprung bei Krankheiten, die als Folge zu starker beruflicher Belastung entstehen, etwa Atemwegserkrankungen, die verschiedensten Krebskrankheiten und Kreislaufleiden. Negativ erlebter Stress schlägt sich in Erkrankungen des Herzens und der Verdauungsorgane nieder. Laut Auskunft des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist die Diskrepanz zwischen den Geschlechtern bei den anerkannten wie den neuen Berufskrankheiten eklatant: So standen 1996 im Kohlebergbau, Spitzenreiter bei den gesundheitsvernichtenden Jobs, 4.449 erkrankte Männer ganzen zehn erkrankten Frauen gegenüber, bei der Herstellung von Metallerzeugnissen sind es 3.572 Männer und 96 Frauen, im Baugewerbe beträgt das Verhältnis 3.718 zu 54. Die höchste Anzahl weiblicher Berufskrankheiten überhaupt fand sich 1996 im Ernährungsgewerbe mit gerade 340 Fällen.

Zu den Krankheiten kommt allerdings noch eine hohe Zahl von Verletzungen, Vergiftungen und anderer Berufsunfälle. Weltweit sterben der International Labor Organization (ILO) zufolge 1,1 Millionen Männer allein durch Industrieunfälle und übertreffen damit die Zahl derjenigen, die durch Straßenunfälle, Krieg, Gewalt und AIDS getötet wurden. Für jeden tödlichen Berufsunfall, der einer Frau zustößt, stehen zwölf Männer, die auf diese Weise ums Leben kommen. - Das ist kein Zufall: Erstens werden Männer grundsätzlich dort eingesetzt, wo die Gefahren am größten sind, und zweitens werden Frauen im Gegensatz zu Männern zusätzlich durch rechtliche Verordnungen vor stärkeren Belastungen geschützt.

Feministinnen scheint das Arbeitsleben von Männern wie das Paradies vorzukommen. "Fünfzig Prozent des Himmels für die Frau, fünfzig Prozent des Hauses für den Mann" fordert etwa Alice Schwarzer. Himmlisch geht es jedoch auch in den höheren Einkommensschichten keineswegs zu. Untersuchungen unter Tausenden von Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern großer Firmen und Konzerne sowie freiberuflich Tätigen (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Ärzte) und Angestellten des mittleren Managements brachten stattdessen folgende Erkenntnisse über das Lebensgefühl oberhalb der "gläsernen Decke" hervor: Fast die Hälfte beklagt, dass sie ihre Arbeit so in Anspruch nimmt, dass für ein Privatleben kaum Zeit bleibt. Jeder Fünfte ist generell unzufrieden mit dem Malocherzwang. Was nicht verwundert: In den obersten Etagen wird heute 13 Stunden pro Tag gerackert, das Wochenende eingerechnet. Bei jedem vierten Schwerverdiener nimmt der Beruf mehr als vier Fünftel des gesamten Tages in Anspruch - eine Sklaverei, die sich mit manchem Geplacke in den untersten Schichten vergleichen lässt. 84 Prozent der Manager wissen, dass ihr Tagesrhythmus sich mit einer unbelasteten Ehe nicht vereinbaren lässt, Freunde haben sie aus Zeitmangel auch so gut wie keine mehr, und selbst in der Rolle des autoritären "Chefs" fühlen sich viele unbehaglich.

Es sollte zudem offensichtlich sein, dass von einem Genießen der schwer erarbeiteten Finanzen in nur sehr eng umgrenztem Ausmaß die Rede sein kann. Vielen Anwälten bringt ihr Streben nach Einkommen und Anerkennung statt dessen schon im Alter zwischen dreißig und vierzig Jahren Herzschmerzen, Bluthochdruck, Arthritis und Schlaflosigkeit ein. Managern geht es nicht anders. Zur Palette ihrer Beschwerden zählen Herz-Kreislauf-Probleme, Magenschleimhautentzündungen und -geschwüre, vegetative Störungen, Herzinfarkte, Nervenzusammenbrüche sowie diverse Ängste, Depressionen und Suchtkrankheiten. Der Missbrauch und die Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten ist bei Führungskräften deutlich höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. Auch die typische "Herzinfarktpersönlichkeit" stimmt ziemlich exakt mit dem Ideal des energiegeladenen, ehrgeizigen, aggressiven und durchsetzungsstarken Machers in der Leistungsgesellschaft überein. Der seelische und körperliche Zusammenbruch als Folge des jahrelangen gesundheitlichen Raubbaus ist regelmäßig nur eine Frage der Zeit. So fallen etliche Topmanager tot um, bevor sie auch nur einen Teil der Früchte ihrer Anstrengungen verzehren können.

Das also ist das Gelobte Land, das dem weiblichen Geschlecht bislang bösartig vorenthalten wurde. Vielen Frauen, die auf die feministische Propaganda hereingefallen sind oder sich aus anderen Gründen auf den Weg "nach oben" gemacht haben, geht es natürlich nicht anders als den Männern. Der Psychoanalytiker Horst Eberhard Richter erzählt von den Schattenseiten der weiblichen Emanzipation: "Da kommen welche mit Krankheiten zu uns, die bisher eindeutig männliches Privileg waren. Viele rauchen, trinken und hetzen zuviel, passen sich übereifrig den technokratischen Strukturen an. Sie richten sich psychosomatisch zugrunde! Die Entwicklung ist teilweise dramatisch." In der Tat hatten vor dreißig Jahren zwanzigmal so viele Männer Magengeschwüre wie Frauen, heute sind es "nur noch" doppelt so viele. Auch was die Selbstmordraten angeht, tun die Frauen alles, um den männlichen Vorsprung einzuholen. Psychologinnen und Ärztinnen bringen sich dreimal so häufig ums Leben wie traditionell lebende Frauen, da sie mit denselben inneren Konflikten wie viele Männer leben müssen: Isolation, Einsamkeit, Unterdrücken von Gefühlen, ein ständiges Hin-und-Hergerissensein zwischen beruflichem Ehrgeiz und persönlichen Bedürfnissen. Auch Arbeitsmediziner bestätigen, dass sich bei Frauen in Führungspositionen die Fälle von Alkoholabhängigkeit häufen. ---

Wie ich ja schon anlässlich des FOCUS-Artikels sagte, halte ich es für sinnvoll, wenn wir Männerrechtler Medien nicht nur kritisieren, wenn sie die alten Klischees verbreiten, sondern auch loben, wenn sie sich für unsere Anliegen einsetzen. Vielleicht mag ja der eine oder andere von euch eine Mail schreiben (die Wirtschaftsjunioren und damit auch das Redaktionsteam dieser Zeitschrift sind erreichbar unter wjd@wjd.de), in der er zu diesem Artikel Stellung nimmt und/oder eigene Ideen und Anliegen einbringt. Bei letzerem denke ich zum Beispiel an Bruno, der zu solchen Fragen ja bereits intensiv recherchiert hat. Aber natürlich fände ich insbesondere Zuschriften von weiblichen Lesern sinnvoll, um klarzumachen, dass es hier um kein Männer-gegen-Frauen-Thema geht.

Die feministische Fraktion reagiert jedenfalls ganz schön schnell. Ich halte mein eigenes Exemplar mit diesem Artikel noch nicht in der Hand, da erreicht mich bereits ein Mail von einer Sabine Berger, Leiterin der Kontaktstelle Frau+Beruf Mannheim. Am Telefon teilt sie mir mit, dass mein Artikel Passagen enthalte, die sie so keinesfalls stehen lassen wolle, weshalb sie bereits ein Treffen mit dem Bundesvorsitzenden der Wirtschaftjunioren Thomas Emmerling, der Landesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Baden Württemberg Karin Schütz wie auch dem Präsidenten der Kammer Karlsruhe vereinbart habe.

Näheres über die Mannheimer Kontaktstelle Frau+Beruf erfährt man hier. Dieser Website zufolge handelt es sich dabei um "eine von acht Stellen in Baden-Württemberg, die im Rahmen des Landesprogramms `Kontaktstelle Frau + Beruf´ vom Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Mannheim seit Januar 1994 gefördert wird." Ihre Trägerin ist die Frauenbeauftragte der Stadt Mannheim. Auf der Website selbst ist unter anderem zu lesen: "Trotz gesetzlicher verankerter Gleichberechtigung sind wir in der gesellschaftlichen Realität noch weit von einer beruflichen Gleichstellung der Geschlechter entfernt. Frauen verdienen erheblich weniger als Männer, tragen eine höheres Arbeitsplatzrisiko und sind in qualifizierteren Positionen, insbesondere auf Führungsebene, kaum zu finden. Frauen, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen, sind davon in besonderer Weise betroffen, vor allem, wenn sie nach einer Zeit der Unterbrechung wieder in den Beruf zurückkehren möchten."

Diese Kontaktstelle ist per Mail unter frauundberuf@mannheim.de zu erreichen. Da schon mein Telefonat mit Frau Berger in nicht besonders herzlicher Atmosphäre verlaufen ist, braucht sich übrigens niemand Gedanken zu machen, dass er/sie entstehende diplomatische Kontakte zerstört, wenn er selbst mit den Betreiberinnen in Verbindungen treten möchte. :-)

Freundlicher Gruß

Arne

Fundstelle

Re: Gender Reloaded

Arne Hoffmann, Friday, 18.07.2003, 23:08 (vor 8237 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Gender Reloaded von Jörg am 18. Juli 2003 19:56:33:

Hi Jörg,

(Ich hoffe mal, daß Arne nichts dagegen hat, daß ich den Beitrag aus dem dortigen Forum "herausgeklaut" habe. Ansonsten lösche ich diesen Beitrag halt wieder.)

Nönö, ist schon okay. Irgendjemand hatte sich mal über die Doppelpostings in all den Foren geärgert und bemerkt, dass wir doch sowieso sämtliche Foren zur Geschlechterdebatte querläsen; deshalb sei ein Posting pro Thema doch genug. Und da ich versuche, den Wünschen meiner Leser nachzukommen, habe ich mich daran orientiert. :-) Der Beitrag kann aber hier natürlich genauso diskutiert werden wie bei Max & Moni bzw. der EMMA (und wo immer er sonst mittlerweile gelandet sein mag).

Lieber Gruß

Arne

Re: Gender Reloaded

gaehn, Friday, 18.07.2003, 23:43 (vor 8237 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Arne Hoffmann am 18. Juli 2003 20:08:59:

Hi Jörg,
(Ich hoffe mal, daß Arne nichts dagegen hat, daß ich den Beitrag aus dem dortigen Forum "herausgeklaut" habe. Ansonsten lösche ich diesen Beitrag halt wieder.)
Nönö, ist schon okay. Irgendjemand hatte sich mal über die Doppelpostings in all den Foren geärgert und bemerkt, dass wir doch sowieso sämtliche Foren zur Geschlechterdebatte querläsen; deshalb sei ein Posting pro Thema doch genug. Und da ich versuche, den Wünschen meiner Leser nachzukommen, habe ich mich daran orientiert. :-) Der Beitrag kann aber hier natürlich genauso diskutiert werden wie bei Max & Moni bzw. der EMMA (und wo immer er sonst mittlerweile gelandet sein mag).
Lieber Gruß
Arne

deine beiträge kommen auch in die emma (online)? *g* ist das denn positiv oder eher negativ?

grüsse gaehn

Re: Gender Reloaded

Arne Hoffmann, Saturday, 19.07.2003, 00:09 (vor 8237 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von gaehn am 18. Juli 2003 20:43:20:

deine beiträge kommen auch in die emma (online)? *g* ist das denn positiv oder eher negativ?

Also bei der EMMA selbst hab ich mich noch nicht beworben, aber ich glaube, da hätte ich keine Chance, selbst wenn ich den Feminismus nicht kritisieren würde. Soweit ich weiß, ist ihre Redaktion streng sexistisch besetzt und Männer kommen da gar nicht erst rein. (Von dem seltenen Gastbeitrag z. B. eines PC-Fachmanns, der den Emmas verrät, wie man seinen Partner beim Surfen ausschnüffeln kann, mal abgesehen.)

Arne

Re: Gender Reloaded

gaehn, Saturday, 19.07.2003, 00:36 (vor 8237 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Arne Hoffmann am 18. Juli 2003 21:09:00:

deine beiträge kommen auch in die emma (online)? *g* ist das denn positiv oder eher negativ?

Also bei der EMMA selbst hab ich mich noch nicht beworben, aber ich glaube, da hätte ich keine Chance, selbst wenn ich den Feminismus nicht kritisieren würde. Soweit ich weiß, ist ihre Redaktion streng sexistisch besetzt und Männer kommen da gar nicht erst rein. (Von dem seltenen Gastbeitrag z. B. eines PC-Fachmanns, der den Emmas verrät, wie man seinen Partner beim Surfen ausschnüffeln kann, mal abgesehen.)

ist das nicht eigentlich gesetzlich verboten *g*, also nur männer oder frauen einzustellen?

Arne

Re: Gender Reloaded

Manfred, Saturday, 19.07.2003, 01:03 (vor 8237 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von gaehn am 18. Juli 2003 21:36:45:

ist das nicht eigentlich gesetzlich verboten *g*, also nur männer oder frauen einzustellen?

Das hoffe ich doch, da ich genau das längere Zeit getan habe (heute mache ich es eleganter) wo bliebe da der Reiz des Verbotenen? ;-)
Dass Männer nicht mehr verdienen als Frauen hat Arne überzeugend dargelegt. Ich kann sagen, dass man aber MIT Männern mehr verdient; in der IT Branche allemal. Sobald ich auf männliche Mitarbeiter umgesattelt habe, ging der Umsatz hoch und das sogar in der Zeit es allgemeinen Internet und PC Kollaps. Reiner Zufall?

Schöner Gruß,
Manfred

Re: Gender Reloaded

Pedro, Saturday, 19.07.2003, 01:12 (vor 8237 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Arne Hoffmann am 18. Juli 2003 20:08:59:

Hallo Arne,

ein schöner Erfolg für Dich - für uns alle! Wir können uns nur wünschen, Du schaffst auch noch den Sprung in auflagenstärkere Publikationen.

Herzlichen Gruß

Pedro

Re: Gender Reloaded

gaehn, Saturday, 19.07.2003, 01:15 (vor 8237 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Manfred am 18. Juli 2003 22:03:08:

ist das nicht eigentlich gesetzlich verboten *g*, also nur männer oder frauen einzustellen?

Das hoffe ich doch, da ich genau das längere Zeit getan habe (heute mache ich es eleganter) wo bliebe da der Reiz des Verbotenen? ;-)
Dass Männer nicht mehr verdienen als Frauen hat Arne überzeugend dargelegt. Ich kann sagen, dass man aber MIT Männern mehr verdient; in der IT Branche allemal. Sobald ich auf männliche Mitarbeiter umgesattelt habe, ging der Umsatz hoch und das sogar in der Zeit es allgemeinen Internet und PC Kollaps. Reiner Zufall?
Schöner Gruß,
Manfred

mhm ich bin auch in der it branche, dort arbeiten aber jetzt schon vor allem männer. mein chef hat im übrigen auch schlechte erfahrungen mit frauen gemacht (also was sie als arbeitnehmer angeht), er meinte sie wären zum teil sehr verwöhnt.
ich glaube zwar nicht das frauen allgemein schlechter arbeiten, aber ich denke man kann sich damit unter anderem viele probleme aufhalsen wenn die anfangen ihren feminismuskacke anzubringen.

Re: Gender Reloaded

Dirk, Saturday, 19.07.2003, 01:59 (vor 8237 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von gaehn am 18. Juli 2003 21:36:45:

ist das nicht eigentlich gesetzlich verboten *g*, also nur männer oder frauen einzustellen?

grundsätzlich ja. Ausnahme: Tendenzbetriebe, also Betriebe, die von vorne herein eine bestimmte Zielsetzung haben, das kann bspw. ein Frauenkünstlerkollektiv oder ein türkisches Kulturzentrum sein.

Gruß Dirk

Re: Gender Reloaded

gaehn, Saturday, 19.07.2003, 02:02 (vor 8237 Tagen) @ Dirk

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Dirk am 18. Juli 2003 22:59:12:

ist das nicht eigentlich gesetzlich verboten *g*, also nur männer oder frauen einzustellen?

grundsätzlich ja. Ausnahme: Tendenzbetriebe, also Betriebe, die von vorne herein eine bestimmte Zielsetzung haben, das kann bspw. ein Frauenkünstlerkollektiv oder ein türkisches Kulturzentrum sein.
Gruß Dirk

also im klartext, wenn ich eine zeitung gründe welche das ziel hat ausschliess sich an männer zu richten, dann darf ich auch nur männer einstellen?

muahahaahaa geil.

Re: Gender Reloaded

Lars, Saturday, 19.07.2003, 02:55 (vor 8237 Tagen) @ Jörg

Als Antwort auf: Gender Reloaded von Jörg am 18. Juli 2003 19:56:33:

Interessante Zahlen und Argumente!

Vor allem: Die Zahlen und Argumente höre ich praktisch zum ersten Mal. Und unter den Frauen, die ich so kenne, gilt die These von der geringeren Bezahlung als altbekannte Tatsache!

Re: Gender Reloaded

Ferdi, Saturday, 19.07.2003, 03:44 (vor 8237 Tagen) @ Dirk

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Dirk am 18. Juli 2003 22:59:12:

ist das nicht eigentlich gesetzlich verboten *g*, also nur männer oder frauen einzustellen?

grundsätzlich ja. Ausnahme: Tendenzbetriebe, also Betriebe, die von vorne herein eine bestimmte Zielsetzung haben, das kann bspw. ein Frauenkünstlerkollektiv oder ein türkisches Kulturzentrum sein.
Gruß Dirk

Das ist mir neu. Ich kenne viele Betriebe, wo nur Männer arbeiten. Bekanntester dürfte wohl die Müllabfuhr sein. Wenn das verboten wäre, warum arbeiten denn da keine Frauen? Grundsätzlich kann ein Arbeitgeber einstellen, wen er für richtig und fähig hält. Er darf nur keine sich bewerbenden Frauen einstellen, nur weil sie Frauen sind.

Gruss,
Ferdi

Re: Gender Reloaded

Arne Hoffmann, Saturday, 19.07.2003, 10:43 (vor 8236 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Lars am 18. Juli 2003 23:55:19:

Hi Lars :-)

Interessante Zahlen und Argumente! Vor allem: Die Zahlen und Argumente höre ich praktisch zum ersten Mal. Und unter den Frauen, die ich so kenne, gilt die These von der geringeren Bezahlung als altbekannte Tatsache!

Wie ich gehört habe, hat sie ja inzwischen selbst unsere Frauenministerin Rentate Schmidt in einer Chat-Veranstaltung widerlegt.

Davon abgesehen solltest du wirklich mein Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" lesen, wenn dich so etwas interessiert. :-)
Maria Nicoli zum Beispiel schreibt dazu in ihrer Rezension für die Zeitschrift "Ikonen": --- Das Buch illustriert seine Thesen stets mit mehreren Beispielen, die über fünfhundert nachvollziehbaren und dokumentierten Quellen entnommen wurden, es muss also in seiner mutigen Herangehensweise ernst genommen werden. (...) Es sollte zur Pflichtlektüre für Familien- und Frauenbeautragte in der Politik werden und als Argumentationsgrundlage in universitären Geschlechterstudienkursen eingesetzt werden – um endlich den Impuls der Aufklärung ins Reich feministischer Mythen zu bringen. ---

(Sorry, für die anderen, die diese werbenden Texte schon über sind, aber unsere Foren haben ja immer wieder neue Leser.)

Herzlicher Gruß

Arne

Fein :-) (n/t)

Jörg, Saturday, 19.07.2003, 12:39 (vor 8236 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Arne Hoffmann am 18. Juli 2003 20:08:59:

Re: Gender Reloaded

gaehn, Saturday, 19.07.2003, 14:33 (vor 8236 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Arne Hoffmann am 19. Juli 2003 07:43:10:

Hi Lars :-)

Interessante Zahlen und Argumente! Vor allem: Die Zahlen und Argumente höre ich praktisch zum ersten Mal. Und unter den Frauen, die ich so kenne, gilt die These von der geringeren Bezahlung als altbekannte Tatsache!

Wie ich gehört habe, hat sie ja inzwischen selbst unsere Frauenministerin Rentate Schmidt in einer Chat-Veranstaltung widerlegt.
Davon abgesehen solltest du wirklich mein Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" lesen, wenn dich so etwas interessiert. :-)
Maria Nicoli zum Beispiel schreibt dazu in ihrer Rezension für die Zeitschrift "Ikonen": --- Das Buch illustriert seine Thesen stets mit mehreren Beispielen, die über fünfhundert nachvollziehbaren und dokumentierten Quellen entnommen wurden, es muss also in seiner mutigen Herangehensweise ernst genommen werden. (...) Es sollte zur Pflichtlektüre für Familien- und Frauenbeautragte in der Politik werden und als Argumentationsgrundlage in universitären Geschlechterstudienkursen eingesetzt werden – um endlich den Impuls der Aufklärung ins Reich feministischer Mythen zu bringen. ---
(Sorry, für die anderen, die diese werbenden Texte schon über sind, aber unsere Foren haben ja immer wieder neue Leser.)

*g* auch wenn eigenwerbung immer ein wenig stinkt. so kann ich auch sagen, das dieses buch lesenwert ist. allerdings auch schwer verdaulich, es kann einen mann zum teil ganzschön depressiv machen :(.

Herzlicher Gruß
Arne

schönen tag noch

Re: Gender Reloaded

Dirk, Saturday, 19.07.2003, 15:32 (vor 8236 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von gaehn am 18. Juli 2003 23:02:53:

also im klartext, wenn ich eine zeitung gründe welche das ziel hat ausschliess sich an männer zu richten, dann darf ich auch nur männer einstellen?

Nicht ganz. Du mußt nicht, aber du darfst</b nur Männer einstellen. Es wären wohl noch einige ideologische Verrenkungen nötig, aber grundsätzlich funktioniert es so. Ansonsten könnte Mann sich ja auch z.B. als Hausmeister in ein Frauenhaus einklagen.
---------------------
BetrVg §118
1) Auf Unternehmen und Betriebe, die unmittelbar und überwiegend1. politischen, koalitionspolitischen, konfessionellen, karitativen, erzieherischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Bestimmungen oder2. Zwecken der Berichterstattung oder Meinungsäußerung, auf die Artikel 5 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes Anwendung findet,
dienen, finden die Vorschriften dieses Gesetzes keine Anwendung, soweit die Eigenart des Unternehmens oder des Betriebs dem entgegensteht. Die §§ 106 bis 110 sind nicht, die §§ 111 bis 113 nur insoweit anzuwenden, als sie den Ausgleich oder die Milderung wirtschaftlicher Nachteile für die Arbeitnehmer infolge von Betriebsänderungen regeln.

(2) Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf Religionsgemeinschaften und ihre karitativen und erzieherischen Einrichtungen unbeschadet deren Rechtsform
--------------------
Google liefert auch noch einiges an Infos dazu. Welche Verrenkungen im Detail nötig sind, kann ich leider auch nicht sagen, ich weiß nur, daß diese Möglichkeit existiert und weiblicherseits auch ausgiebig genutzt wird. Aber ich denke, bei einer Zeitschrift z. B. für Männerrechte ließe sich das machen.

Gruß Dirk

Re: Gender Reloaded

Dirk, Saturday, 19.07.2003, 15:41 (vor 8236 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Ferdi am 19. Juli 2003 00:44:31:

Das ist mir neu. Ich kenne viele Betriebe, wo nur Männer arbeiten. Bekanntester dürfte wohl die Müllabfuhr sein. Wenn das verboten wäre, warum arbeiten denn da keine Frauen? Grundsätzlich kann ein Arbeitgeber einstellen, wen er für richtig und fähig hält. Er darf nur keine sich bewerbenden Frauen einstellen, nur weil sie Frauen sind.

Kleiner Denkfehler ;-) Natürlich kann ein Arbeitgeber einstellen, wen er will. Wenn er allerdings nicht jeden einstellen will, können über die Konstruktion Tendenzbetrieb bestimmte gesellschaftliche Gruppen ausgeschloßen werden. Die Müllabfuhr ist jedenfalls kein Tendenzbetrieb, da die dazu nötige Ideologie fehlt.

Tendenzbetriebe müssen einen politischen, konfessionellen, karitativen, erzieherischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Hintergrund haben. Allerdings braucht es Juristen, um die Sache wasserfest zu machen.

Gruß Dirk

Re: Gender Reloaded

Arne Hoffmann, Saturday, 19.07.2003, 16:03 (vor 8236 Tagen) @ gaehn

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von gaehn am 19. Juli 2003 11:33:00:

*g* auch wenn eigenwerbung immer ein wenig stinkt.

Hab ich mir zuerst auch gedacht, ist mir aber mittlerweile egal. Erstens macht jede Firma und auch sehr viele Selbstständige für ihre Produkte/Dienstleistungen "Eigenwerbung", zweitens hab ich das Zeug ja geschrieben, um die Leute zu informieren. Dann wäre es ja wohl kontraproduktiv, wenn ich jetzt zu bescheiden wäre, darauf hinzuweisen. Aber eigentlich bin ich auch so erzogen worden, mein Licht lieber bescheiden unter den Scheffel zu stellen und musste das quasi erst mit Gewalt überwinden. :-)

so kann ich auch sagen, das dieses buch lesenwert ist.

Noch besser ist es natürlich, wenn mir das jemand abnimmt. :-) Dann ist es nicht mehr Reklame, sondern PR. ;-)

allerdings auch schwer verdaulich, es kann einen mann zum teil ganzschön depressiv machen :(.

Ging mir beim Schreiben auch so. Aber da hatte ich auch noch keine tatkräftigen Unterstützer. :-)

Herzlicher Gruß

Arne

Re: Gender Reloaded

Manfred, Saturday, 19.07.2003, 16:05 (vor 8236 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Ferdi am 19. Juli 2003 00:44:31:

Das ist mir neu. Ich kenne viele Betriebe, wo nur Männer arbeiten. Bekanntester dürfte wohl die Müllabfuhr sein. Wenn das verboten wäre, warum arbeiten denn da keine Frauen? Grundsätzlich kann ein Arbeitgeber einstellen, wen er für richtig und fähig hält. Er darf nur keine sich bewerbenden Frauen einstellen, nur weil sie Frauen sind.

Langsam Ferdi, was die Müllabfuhr betrifft stellt sich die Frage ob sich dort überhaupt je eine Frau beworben hat! Falls doch, ist wiederum die Frage ob sie (bei ablehnung) geklagt hat bzw. ob es andere Stellen (Frauenbeauftragte) gibt, die den Frauen den Zugang zur Müllabfuhr eröffnen wollen. Aber grade die Müllabfuhr bietet in ihrem Kernbereich doch einige Jobs an, die die Lebensdauer lackierte Nägel ernsthaft gefährden können ohne im gegenzug viel Prestige zu bieten. Da dürfte das Interesse der Damenwelt gering sein. Ansonsten garantiere ich, es wäre anders! Auch wenn sie bundesweit das Maximalgewicht einer Mülltonne dann auf Abfalleimerniveau reduzieren müßten, der handlichkeit wegen, es würde gemacht!

So, morgen - Sonntag setze ich mich erst mal einige Wochen nach Arizona ab, mir ist es hier nicht heiß genug *würg* :-|
Schöner Gruß,
Manfred

Re: Gender Reloaded

gaehn, Saturday, 19.07.2003, 22:27 (vor 8236 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Gender Reloaded von Arne Hoffmann am 19. Juli 2003 13:03:10:

*g* auch wenn eigenwerbung immer ein wenig stinkt.

Hab ich mir zuerst auch gedacht, ist mir aber mittlerweile egal. Erstens macht jede Firma und auch sehr viele Selbstständige für ihre Produkte/Dienstleistungen "Eigenwerbung", zweitens hab ich das Zeug ja geschrieben, um die Leute zu informieren. Dann wäre es ja wohl kontraproduktiv, wenn ich jetzt zu bescheiden wäre, darauf hinzuweisen. Aber eigentlich bin ich auch so erzogen worden, mein Licht lieber bescheiden unter den Scheffel zu stellen und musste das quasi erst mit Gewalt überwinden. :-)

so kann ich auch sagen, das dieses buch lesenwert ist.

Noch besser ist es natürlich, wenn mir das jemand abnimmt. :-) Dann ist es nicht mehr Reklame, sondern PR. ;-)

allerdings auch schwer verdaulich, es kann einen mann zum teil ganzschön depressiv machen :(.

Ging mir beim Schreiben auch so. Aber da hatte ich auch noch keine tatkräftigen Unterstützer. :-)

es macht mir auch mut, das es mehr werden. es beruhigt mich sogar ungemein :). wir sind nicht allein und gerade wenn ich mit klassenkameraden oder kollegen darüber spreche, merke ich die männer haben es so langsam mitbekommen (nicht alle aber gut die hälfte) *g*. von daher wir sind nicht allein und es wird besser, wenn auhc sehr langsam.

ich stimme max im übrigen zu, ich denke das du bald sehr gefragt sein wirst. wenn du es nicht schon bist ;).

Herzlicher Gruß
Arne

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