Statistiken zu Armut und Sterblichkeit
"Bei Armen ist nicht nur die Säuglingssterblichkeit höher, sie werden auch im Durchschnitt fünf Jahre früher zu Grabe getraen als Leute mit gutem Einkommen und besserer Bildung. Überhaupt ist das Sterberisiko bei 34- bis 65-jährigen Männern mit Pflichtschulniveau um 109 Prozent, bei Frauen dieser Altersgruppe und ebenfalls niedrigem Bildungsniveau um zirka 50 Prozent höher als bei Akademikern....
Auch zwischen chronischen Erkrankungen und Einkommen gibt es einen Zusammenhang: Bei Haushaltseinkommen unter 727 Euro liegt die Krankheitsquote der untersuchten Frauen bei 44,5 Prozent, bei Männern bei 58,5 Prozent. Mit Einkommen von mehr als 1890 Euro hingegen reduziert sich die chronischen Erkrankungen auf 38,0 beziehungsweise 31,9 Prozent."
Psychologie heute August 03
Verständnisfrage
Als Antwort auf: Statistiken zu Armut und Sterblichkeit von Odin am 15. Juli 2003 10:22:34:
Auch zwischen chronischen Erkrankungen und Einkommen gibt es einen Zusammenhang: Bei Haushaltseinkommen unter 727 Euro liegt die Krankheitsquote der untersuchten Frauen bei 44,5 Prozent, bei Männern bei 58,5 Prozent. Mit Einkommen von mehr als 1890 Euro hingegen reduziert sich die chronischen Erkrankungen auf 38,0 beziehungsweise 31,9 Prozent."
Hallo Odin,
Verstehe ich das richtig? Ab 1890 Euro sind die Frauen zu 38 Prozent chronisch krank, die Männer nur zu 31,9 Prozent?
Frank
Re: Verständnisfrage
Als Antwort auf: Verständnisfrage von Frank am 15. Juli 2003 10:44:27:
Auch zwischen chronischen Erkrankungen und Einkommen gibt es einen Zusammenhang: Bei Haushaltseinkommen unter 727 Euro liegt die Krankheitsquote der untersuchten Frauen bei 44,5 Prozent, bei Männern bei 58,5 Prozent. Mit Einkommen von mehr als 1890 Euro hingegen reduziert sich die chronischen Erkrankungen auf 38,0 beziehungsweise 31,9 Prozent."
Hallo Odin,
Verstehe ich das richtig? Ab 1890 Euro sind die Frauen zu 38 Prozent chronisch krank, die Männer nur zu 31,9 Prozent?
Frank
Hallo Frank,
habs nochmal genauer nachgelesen: Es könnte auch um ein HÄUFIGER gehen. Wenn ich es richtig verstehe wurden Menschen mit "Pflichtschulniveau" mit Menschen mit höherer Bildung verglichen. Es geht weiter unten im Text noch um die Krebsgefahr, die bei "Wohngebieten mit niedrigen Mieten und großer Verkehrsdichte und Abgasbelastung ... um 40 Prozent erhöht" ist - also im Vergleich zu Menschen, die woanders wohnen.
Andersrum müßte man fragen, was alles unter "chronischer Erkrankung" zu verstehen ist.