Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
die griechische Anti-Maenner-Ministerin und ihr neuer Einfall!
Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
Als Antwort auf: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Andreas am 08. Juli 2003 18:13:47:
die griechische Anti-Maenner-Ministerin und ihr neuer Einfall!
Ich habe das dumpfe Gefühl, daß sich die Femis solange diskriminiert
fühlen, bis die Versicherungsbeiträge von Männern und Frauen gleich hoch
sind - auch wenn Frauen den Versicherungen zehnmal so hohe Kosten
verursachen. Oh man, das kann doch wohl nicht wahr sein.
Gruß, Jörg
Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
Als Antwort auf: Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Jörg am 08. Juli 2003 18:30:12:
Ich habe das dumpfe Gefühl, daß sich die Femis solange diskriminiert
fühlen, bis die Versicherungsbeiträge von Männern und Frauen gleich hoch
sind...
Du Optimist! Langfristig gesehen und allgemein gesagt werden sie sich solange diskriminiert fühlen, solange der dämliche Teil der Gesellschaft sie dafür belohnt, anstatt ihnen ordentlich den Arsch zu versohlen (mehr oder weniger bildlich gesprochen).
Schöne Grüße,
Manfred
Re: Eben genau die EU-Geschichte, die ich neulich angesprochen habe... (n/t)
Als Antwort auf: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Andreas am 08. Juli 2003 18:13:47:
Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
Als Antwort auf: Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Jörg am 08. Juli 2003 18:30:12:
Die Diskussion ist ja sowieso vollkommen fadenscheinig. Gedankenexperiment: stell Dir mal vor, die Situation wäre vollkommen anders. Frauen würden die Leistungen der Kassen weniger in Anspruch nehmen als Männer und Frauen würden durchschnittlich sieben Jahre früher sterben. Und angenommen, Frauen müßten unter diesen Bedingungen ebenso viel einzahlen wie Männer. Dann würden die Frauenorganisationen herumschreien, daß es sich dabei um eine Diskriminierung der Frau handelt, da diese weniger Leistungen in Anspruch nehmen und deswegen logischerweise auch weniger bezahlen müßten.
Es wird alles so gedreht und verzerrt, daß am Ende immer eine Diskriminierung der Frau herauskommt.
schönen Gruß
Andreas
Naja, Moment ...
Als Antwort auf: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Andreas am 08. Juli 2003 18:13:47:
Daß Frauen bisher mehr Versicherung als Männer gezahlen, ist aber schon etwas komisch:
- Zumindest daß sie für´s Kinderkriegen finanziell bestraft werden, ist eindeutig ungerecht. Schließlich sind die Männer ja auch dran beteiligt, sowohl bei der Zeugung als auch (i. d. R.) danach am Leben mit den Kindern.
- Anstatt dafür zu plädieren, daß Frauen wegen ihrer höheren Lebenserwartung weiterhin mehr zahlen, sollte man die Aufmerksamkeit auf die Frage lenken, warum Männer eine geringere Lebenserwartung haben und hier den Hebel ansetzen.
- Ich bin kein Mediziner, aber vielleicht ist es ja wirklich so, daß Frauen leichter krank werden. WENN das so ist, wäre es doch in der Tat fragwürdig, sie für eine biologische Veranlagung finanziell zu bestrafen. Denkt mal daran, daß wir in Zukunft wohl alle von den Versicherungen gen-getestet werden und wenn dann eine falsche Erbanlage gefunden wird kann´s teuer werden! Vielleicht gibt´s dann ja auch das eine oder andere kostenträchtige Krankheitsgen, daß nur bei Männern zu finden ist ...
Re: Naja, Moment ...
Als Antwort auf: Naja, Moment ... von Lars am 08. Juli 2003 20:04:44:
Im umgekehrten Fall (wenn Männer die höhere Lebenserwartung hätte ect.) wäre ich natürlich ebenso dafür, daß Männer und Frauen trotzdem gleichviel zahlen.
Re: Ich kann es nicht mehr hören!
Als Antwort auf: Naja, Moment ... von Lars am 08. Juli 2003 20:04:44:
Ein altes Sprichwort sagt "Der Ton macht die Musik". In diesem Sinne mißfallen mir bestimmte wertende Ausdrücke in einem - scheinbar - sachlichen Beitrag. Eine Taktik, die Mann nur zu gut kennt.....
- Zumindest daß sie für´s Kinderkriegen finanziell bestraft werden, ist eindeutig ungerecht.<
Eindeutig ist an dieser Aussage nur, daß die Vokabel "bestraft" daneben liegt.
Schließlich sind die Männer ja auch dran beteiligt, sowohl bei der Zeugung als auch (i. d. R.) danach am Leben mit den Kindern.
Hmm.....was sagt Deine Gerechtigkeitsvorstellung denn zu den nicht Regelgemäßen? Ich glaube nicht, daß man dem Problem auf dieser Ebene näherkommt.
- Anstatt dafür zu plädieren, daß Frauen wegen ihrer höheren Lebenserwartung weiterhin mehr zahlen, sollte man die Aufmerksamkeit auf die Frage lenken, warum Männer eine geringere Lebenserwartung haben und hier den Hebel ansetzen.<
Wie könnte Dein Hebel denn praktisch funktionieren? Wenn Männer im Durchschnitt früher sterben - woran wohl auf längere Sicht nichts zu ändern sein dürfte - müßtest Du konsequenterweise bei der Lebenserwartung der Frauen ansetzen.....da hast Du wohl ein Problem.....
- Ich bin kein Mediziner, aber vielleicht ist es ja wirklich so, daß Frauen leichter krank werden. WENN das so ist, wäre es doch in der Tat fragwürdig, sie für eine biologische Veranlagung finanziell zu bestrafen.<
Fragwürdig ist primär Dein sprachlicher Ansatz ("bestrafen"). Im Übrigen, versicherungstechnisch ist die Bildung von Risikogruppen grundsätzlich ja durchaus sinnvoll - man sollte das tunlichst nicht zu gesellschaftlicher Gleichmacherei zerreden (ein wertender Ausdruck, ich geb's freimütig zu).
Denkt mal daran, daß wir in Zukunft wohl alle von den Versicherungen gen-getestet werden und wenn dann eine falsche Erbanlage gefunden wird kann´s teuer werden! Vielleicht gibt´s dann ja auch das eine oder andere kostenträchtige Krankheitsgen, daß nur bei Männern zu finden ist ...<
Einverstanden - ich denk' drüber nach, bis es soweit ist (wozu es aber hoffentlich nicht kommt).
Ich halte Solidarität für tugendhaft - mein Verständnis dieses Begriffes schließt allerdings seine zwangsweise Durchsetzung aus.
Nix für ungut!
Pedro
Re: Ich kann es nicht mehr hören!
Als Antwort auf: Re: Ich kann es nicht mehr hören! von Pedro am 08. Juli 2003 21:40:32:
Wie könnte Dein Hebel denn praktisch funktionieren? Wenn Männer im Durchschnitt früher sterben - woran wohl auf längere Sicht nichts zu ändern sein dürfte ...
Irrtum! Bei einer gleich bleibenden Männer-Lebenserwartung und etwa einer (auf das Männer-Niveau) sinkenden Frauen-Lebenserwartung sterben Männer ja nicht mehr früher.
Außerdem ist an der geringen Männer-Lebenserwartung (denke, das hast du gemeint...) sehr wohl was zu ändern. Weniger Männer in körperlich anstrengende oder besonders stressige Berufe wirkt Wunder!
... - müßtest Du konsequenterweise bei der Lebenserwartung der Frauen ansetzen.....da hast Du wohl ein Problem.....
Überhaupt nicht. Die oben aufgerissenen Löcher einfach mit Frauen füllen.
Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
Als Antwort auf: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Andreas am 08. Juli 2003 18:13:47:
die griechische Anti-Maenner-Ministerin und ihr neuer Einfall!
Ob die damit nicht genauso auf die Schnauze fällt, wie mit ihrem "Mädl auf Seite 1"? Aber Hauptsache sie bleibt im Gespräch und wird gefilmt. Wenn man schon nicht das Zeug zum Popstar hat - wegen Aussehen - muß man anders in die Zeitung kommen.
Ich denke aber, damit kommt sie auch nicht durch. Zuende gedacht müssten Versicherungen dann auch gleich Beträge verlangen auch bei jüngeren Leuten, Führerscheinneulingen, Audi TT-fahrer, Leute, die in bestimmten unfallgefährdeteren Landkreisen wohnen usw. Man darf ja auch nicht aufgrund des Alters, Wohnorts oder Automarke "diskriminieren". Nur ist das eben keine Diskriminierung, sondern der Schaden wird eben auf das entsprechende Klientel umgerechnet.
Re: Naja, Moment ...
Als Antwort auf: Naja, Moment ... von Lars am 08. Juli 2003 20:04:44:
Daß Frauen bisher mehr Versicherung als Männer gezahlen, ist aber schon etwas komisch:
Wichtig ist, daß es sich hier nur um private Versicherungen handelt. Bei der gesetzlichen zahlt jeder seinen Beitrag.
Bei der Verteilung der Geburtskosten gebe ich Dir auch recht.
Wundern tut mich an dem Artikel, daß Frauen hohe Kosten verursachen, weil sie so häufig zum Arzt rennen. Bisher hies es doch immer, dadurch werden Kosten gesenkt, weil Krankheiten früher behandelt werden.
Offensichtlich scheint es sich dabei aber anscheinend um nette Besuche beim Arzt zu handeln, denen keine Krankheit zugrunde liegt.
Das Ganze wird eh im Sande verlaufen. Der Schlußsatz zeugt wieder von Realität mit der es die Femis eh nie haben:
"Für den Fall, dass sich dennoch das Weltbild der Brüsseler Diamantopoulou-Truppe mit dirigistischem Zwangstarif durchsetzen würde, hat auch Lobbyist Schwark schon ein Rezept parat: "Dann geht die Branche auf die Bahamas und bietet von dort aus an."
Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
Als Antwort auf: Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Odin am 09. Juli 2003 11:58:19:
Ich denke aber, damit kommt sie auch nicht durch...
Das gefährliche an solchen Leuten ist aber weniger ihre geistige Schärfe, sondern die Penetranz mit der sie versuchen ihre Dummheiten zu transportieren. Penetranz ist durchaus eine Waffe die zum Erfolg führen kann, wenn sie beim (in diesem Fall politischen) Gegner auf wenig Enthusiasmus in der Sache stößt. Diese Gefahr sehe ich in (quantitativ) großen Parlamenten mit ebenso großer Bürgerferne leider sehr gegeben.
Nach dem Motto "Du fordert 100 mal Schwachsinn? Ok, 10 mal sollst Du Recht bekommen" obwohl in der Sache selbst "nullmal" angemessen wäre kann viel Schaden angerichtet werden.
Es wird wie auf dem Bazar über Bürgerrechte verhandelt, nicht der intelligentere gewinnt, sondern der Unverschämtere mit der größeren Klappe - leider!
Schöne Grüße,
Manfred
Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
Als Antwort auf: Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Odin am 09. Juli 2003 11:58:19:
die griechische Anti-Maenner-Ministerin und ihr neuer Einfall!
Ob die damit nicht genauso auf die Schnauze fällt, wie mit ihrem "Mädl auf Seite 1"?
Ist dieses Zensur-Vorhaben denn bereits vom Tisch? War das nicht Teil eines großen Gesetzes-Pakets, bzw. wurde das Paket jetzt wieder aufgeschnürt?
Ich denke aber, damit kommt sie auch nicht durch. Zuende gedacht müssten Versicherungen dann auch gleich Beträge verlangen auch bei jüngeren Leuten, Führerscheinneulingen, Audi TT-fahrer, Leute, die in bestimmten unfallgefährdeteren Landkreisen wohnen usw. Man darf ja auch nicht aufgrund des Alters, Wohnorts oder Automarke "diskriminieren".
Genau das würde ich im Prinzip befürworten, bzw. genau deshalb finde ich, daß der Staat das Versicherungswesen nicht völlig den Privaten überlassen darf (wie schon angedeutet: das privatwirtschaftliche Bilden von Risiko-Klassen führt - bis zur letzten Konsequenz gedacht (Gen-tests!) in der Tendenz zur Aufhebung des Versicherungsprinzips, so das die ganze Sache am Ende immer mehr dem individuellen Notgroschen-Zurücklegen ähnelt!).
Der Punkt ist nur: SO konsequent werden es die allermeisten Feministinnen mit dem Solidarprinzip im Versicherungswesen dann auch nicht meinen. Denn schließlich arbeiten sie in aller Regel in ungefährlichen Berufen, brauchen kaum Autofahren, da sie direkt im "Szene"-/Uni-Stadtteil wohnen und arbeiten, ect.
Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
Als Antwort auf: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Andreas am 08. Juli 2003 18:13:47:
die griechische Anti-Maenner-Ministerin und ihr neuer Einfall!
Würde mich interessieren, ob dann auch die höheren Lebensversicherungsbeiträge ausnivelliert werden und ob die Versicherungsträger mit den günstigeren Frauentarifen bei Kfz-Versicherungen eine Klage wegen Männerdiskriminierung an den Hals kriegen.
Aber wahrscheinlich nicht. Denn sicher gilt auch hier:
Gleichberechtigung ist eine tolle Sache. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Übrigens: Der Mitarbeiterinnenstab der Frau Diam.... ist sehr frauenlastig zusammengesetzt. Eine Tatsache, die umgekehrt sofort den Ruf nach Frauendiskriminierung erschallen ließe.
Also: "Na, na Frau Diamandopoulou!?! Haben Sie noch nicht gegendert? Dann aber hurtig. Sonst setzt´s was von der Sozialkommissarin der EU."
Gruß
Bruno
Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen
Als Antwort auf: Re: Maenner sollen mehr an Versicherungen bezahlen von Lars am 09. Juli 2003 12:44:26:
die griechische Anti-Maenner-Ministerin und ihr neuer Einfall!
Ob die damit nicht genauso auf die Schnauze fällt, wie mit ihrem "Mädl auf Seite 1"?
Ist dieses Zensur-Vorhaben denn bereits vom Tisch? War das nicht Teil eines großen Gesetzes-Pakets, bzw. wurde das Paket jetzt wieder aufgeschnürt?
Soviel ich weiß, hat sie da zurückrudern müssen. Letzte Woche war ein großer Protest mit barbüßigen Frauen vor ihrem Amtssitz und das war ihr dann wohl doch nicht geheuer 
Die Frauen,die da demonstriert haben, hatten nämlich die Befürchtung, ihren Job zu verlieren