TV: Alice Schwarzer zum Fall Friedman
Arne Hoffmann, Tuesday, 08.07.2003, 20:35 (vor 8247 Tagen)
Wen´s interessiert: In wenigen Sekunden und wenn ich den Sendeablauf richtig im Kopf habe, in Wiederholung heute abend um 20:30 wird sich Alice Schwarzer auf ntv ("Maischberger") zum Fall Michel Friedman äußern. Von 17:15 bis bis 17:30 bzw. von 20:15 bis 20:30 war/ist in derselben Sendung Paul Spiegel an der Reihe.
Wen´s nicht interessiert: Bitte entschuldigt die Störung. 
Herzlicher Gruß
Arne
Re: TV: Alice Schwarzer zum Fall Friedman
Andreas, Tuesday, 08.07.2003, 22:43 (vor 8247 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: TV: Alice Schwarzer zum Fall Friedman von Arne Hoffmann am 08. Juli 2003 17:35:47:
Hallo Arne,
Wen´s nicht interessiert: Bitte entschuldigt die Störung.
Herzlicher Gruß
Arne
hihi....interessieren tuts mich ja schon. Aber ich will um neune noch mit einer Frau in die Stadt ausgehen und wenn ich vorher die Schwarzer sehe, dann bin ich auf Frauen wieder so gefrustet, daß ich mir das anders überlege...

schönen Gruß
Andreas
LOL
Odin, Wednesday, 09.07.2003, 14:50 (vor 8246 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: TV: Alice Schwarzer zum Fall Friedman von Andreas am 08. Juli 2003 19:43:16:
Alice Schwarzer als Verhütungsmittel? ROFL
Re: LOL
King Eri, Thursday, 10.07.2003, 17:48 (vor 8245 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: LOL von Odin am 09. Juli 2003 11:50:40:
Alice Schwarzer als Verhütungsmittel? ROFL
Das beste Verhütungsmittel für Frauen ist dieses Forum!
Re: LOL
Odin, Friday, 11.07.2003, 12:45 (vor 8244 Tagen) @ King Eri
Als Antwort auf: Re: LOL von King Eri am 10. Juli 2003 14:48:41:
Alice Schwarzer als Verhütungsmittel? ROFL
Das beste Verhütungsmittel für Frauen ist dieses Forum!
Daher wird es von Frauen meist gemieden, da sonst ihr Lebensunterhalt und Hauptarbeitsplatz an sonnigen Spielplätzen nicht gesichert ist 
Re: TV: Alice Schwarzer zum Fall Friedman - Links (wen's interessiert)
Andreas (der andere), Thursday, 10.07.2003, 20:17 (vor 8245 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: TV: Alice Schwarzer zum Fall Friedman von Arne Hoffmann am 08. Juli 2003 17:35:47:
http://www.aliceschwarzer.de/content/c1057759622190.html
... und der Artikel im "Spiegel":
Andreas (der andere), Thursday, 10.07.2003, 20:21 (vor 8245 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Re: TV: Alice Schwarzer zum Fall Friedman - Links (wen's interessiert) von Andreas (der andere) am 10. Juli 2003 17:17:18:
Sexualfeindschaft und Antisemitismus
Simon, Monday, 04.08.2003, 23:09 (vor 8220 Tagen) @ Andreas (der andere)
Als Antwort auf: Re: TV: Alice Schwarzer zum Fall Friedman - Links (wen's interessiert) von Andreas (der andere) am 10. Juli 2003 17:17:18:
Es ist kein Wunder, daß Alice Schwarzer sich an der gleichermaßen männerfeindlichen wie antisemitischen Hetzjagd gegen Michel Friedman beteiligt. Ein Kernstück antisemitischer Propaganda ist seit jeher der Hinweis auf das angeblich so umtriebige Sexualleben der Juden, welcher letztlich in die "Nürnberger Rassengesetze" mündete. Auch der Nazi-Propagandafilm "Jud Süß" schlachtet das Klischee des geilen Juden aus, der die unschuldige deutsche Frau vergewaltigt und damit den Volkszorn zurecht auf sich zieht. So wird Pogromstimmung erzeugt.
jein
Lars, Monday, 04.08.2003, 23:20 (vor 8220 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Sexualfeindschaft und Antisemitismus von Simon am 04. August 2003 20:09:07:
Es stimmt, daß die Vorstellung vom notgeilen, blonde deutsche Frauen vergewaltigenden Juden zu Kernsbestand antisemitischen Denkens gehört, und daß manche wohl gerne über die "Friedmann-Affäire" eine neue antisemitische Welle auslösen wollen..
Aber der Fall Friedmann ist ja doch etwas anders gelagert: Es ging gar nicht um deutsche Frauen, sondern um Osteuropäerinnen, die aus Sicht vieler Deutscher eh nicht richtig zählen.
Dadurch kommt aber noch eine andere Problematik mit rein: Bei Rotlicht-Connections in den Osten spielen mafiöse Strukturen, Gewalt und Armutsprostitution viel stärker mit rein. DAS macht die Sache auch aus meiner Sicht - und ich bin entschieden für die Enttabuisierung der Prostitution - dann doch klärungsbedürftig und GGF. unmoralisch (egal ob Friedmann nun Jude ist oder nicht).
Re: jein
Odin, Tuesday, 05.08.2003, 14:20 (vor 8219 Tagen) @ Lars
Als Antwort auf: jein von Lars am 04. August 2003 20:20:19:
Dadurch kommt aber noch eine andere Problematik mit rein: Bei Rotlicht-Connections in den Osten spielen mafiöse Strukturen, Gewalt und Armutsprostitution viel stärker mit rein. DAS macht die Sache auch aus meiner Sicht - und ich bin entschieden für die Enttabuisierung der Prostitution - dann doch klärungsbedürftig und GGF. unmoralisch (egal ob Friedmann nun Jude ist oder nicht).
Das sogenannte "Rotlichtmilieu" wird ja gerade durch seine Tabuisierung kriminalisiert. Ebenso wie es zur Zeit der Prohibition mit Alkoholtrinkern geschah. Natürlich trieben diese sich in "versifften" Gegenden herum, weil es anders wo keinen Alkohol gab. Durch das Verbot von Alkohol schuf man also erst kriminelles Niveau und natürlich auch Gesindel, die sich daran eine goldene Nase verdienten.
Wie willst du als Puffgänger denn feststellen, ob die "osteuropäisch" sprechende Dame verschleppt oder freiwillig angereist ist. Läßt Du dir vom Friseur den Ausweis zeigen, ob er auch das Recht hat, dir die Haare zu schneiden? Du gehst in einen Friseurladen und denkst, daß es ihn nicht geben würde, wenn da was nicht in Ordnung ist.
Und wenn Du in den Puff gehst, hast Du dasselbe Recht darauf zu vertrauen, daß alles ordentlich überprüft ist (incl. Gesundheitsamt)
Re: jein
Simon, Tuesday, 05.08.2003, 20:49 (vor 8219 Tagen) @ Lars
Als Antwort auf: jein von Lars am 04. August 2003 20:20:19:
Dadurch kommt aber noch eine andere Problematik mit rein: Bei Rotlicht-Connections in den Osten spielen mafiöse Strukturen, Gewalt und Armutsprostitution viel stärker mit rein. DAS macht die Sache auch aus meiner Sicht - und ich bin entschieden für die Enttabuisierung der Prostitution - dann doch klärungsbedürftig und GGF. unmoralisch (egal ob Friedmann nun Jude ist oder nicht).
Dir und mir ist das sicher egal, dem Teil der Bevölkerung, der über Friedman nun seine Häme ausgiest, ist das sicher nicht egal. Wann wäre denn einer wegen seines Besuchs bei osteuropäischen Prostituierten jemals öffentlich derart vorgeführt worden? Friedman ist m.W. der erste. Und in die Häme mischt sich nun einmal antisemitisches Ressentiment: Friedman sei notgeil, arrogant, überkritisch, gehe auf Konfrontation mit seinen Gesprächspartnern, anstatt dem sehr deutschen Harmoniestreben (wie bei Kerner, Biolek, Christiansen etc.) zu fröhnen usw usf. Egal ob einem Friedman sympathisch ist oder nicht, dies sollte man sehen. Und das spielt eben auch in Frau Schwarzers Kritik an Friedman mit hinein.
Re: jein
Jörg, Tuesday, 05.08.2003, 21:14 (vor 8219 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: jein von Simon am 05. August 2003 17:49:49:
Dadurch kommt aber noch eine andere Problematik mit rein: Bei Rotlicht-Connections in den Osten spielen mafiöse Strukturen, Gewalt und Armutsprostitution viel stärker mit rein. DAS macht die Sache auch aus meiner Sicht - und ich bin entschieden für die Enttabuisierung der Prostitution - dann doch klärungsbedürftig und GGF. unmoralisch (egal ob Friedmann nun Jude ist oder nicht).
Dir und mir ist das sicher egal, dem Teil der Bevölkerung, der über Friedman nun seine Häme ausgiest, ist das sicher nicht egal. Wann wäre denn einer wegen seines Besuchs bei osteuropäischen Prostituierten jemals öffentlich derart vorgeführt worden? Friedman ist m.W. der erste. Und in die Häme mischt sich nun einmal antisemitisches Ressentiment: Friedman sei notgeil, arrogant, überkritisch, gehe auf Konfrontation mit seinen Gesprächspartnern, anstatt dem sehr deutschen Harmoniestreben (wie bei Kerner, Biolek, Christiansen etc.) zu fröhnen usw usf. Egal ob einem Friedman sympathisch ist oder nicht, dies sollte man sehen. Und das spielt eben auch in Frau Schwarzers Kritik an Friedman mit hinein.
Ich glaube, Du siehst Gespenster, wenn Du Frau Schwarzer eine
antisemitische Haltung unterstellst. Habe mal irgendwo gelesen, daß
Schwarzer und Friedman sogar befreundet sind.
Und von einer "antisemitischen Hetzjagd" kann schonmal überhaupt keine
Rede sein. Lies mal den Beitrag von Anabasis.
Jörg
Re: jein
Garfield, Tuesday, 05.08.2003, 22:13 (vor 8219 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: jein von Simon am 05. August 2003 17:49:49:
Hallo Simon!
Also, ich denke auch, daß es dabei gar keine Rolle spielte, daß Friedmann Jude ist. Der wesentliche Punkt bei der Sache ist, daß er sich vorher immer als tugendsamer Moralapostel aufgespielt hat, und da sind Häme und Schadenfreude nun einmal besonders groß, wenn so einer mal auf Abwegen erwischt wird.
Daß sonst noch niemand wegen eines Besuchs bei osteuropäischen Prostituierten so vorgeführt wurde, liegt zum einen daran, daß sich eben noch kein anderer Moralapostel so etwas geleistet hat. Zwar hat es auch schon früher mal Fälle gegeben, in denen Promis mit Prostituierten erwischt wurden, aber das waren dann eben Leute, die vorher nicht immer wieder mit erhobenem Zeigefinger öffentlich aufgetreten sind. Außerdem ging es im Fall Friedmann ja nicht nur um Prostituierte, sondern auch um den Besitz von Drogen in Mengen, die eben laut geltendem Recht einen Straftatbestand darstellen.
Um Christoph Daum wurde damals auch viel Aufhebens veranstaltet. Das lag in dem Fall nicht daran, daß er sich als Moralapostel aufgespielt hat, sondern eher daran, daß er seinen Drogenkonsum lange geleugnet hat. Da gab es dann auch viel Häme und Schadenfreude, als er sich endlich offen den Tatsachen stellen mußte.
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: jein
Manfred, Tuesday, 05.08.2003, 22:47 (vor 8219 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: jein von Garfield am 05. August 2003 19:13:35:
Sehe ich auch so.
Kommt noch dazu, daß man Friedmann als Jurist und redegewandtem, intelligentem Menschen, der sich auf jedem gesellschaftlichem Parkett zu bewegen weiß, nicht den Naiven-Bonus desjenigen zugestehen kann, der da "unglücklicherweise in eine dumme Sache reingerutscht" ist.
Schöne Grüße,
Manfred
Re: jein
Simon, Tuesday, 05.08.2003, 23:54 (vor 8219 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: jein von Garfield am 05. August 2003 19:13:35:
Hallo Simon!
Also, ich denke auch, daß es dabei gar keine Rolle spielte, daß Friedmann Jude ist. Der wesentliche Punkt bei der Sache ist, daß er sich vorher immer als tugendsamer Moralapostel aufgespielt hat, und da sind Häme und Schadenfreude nun einmal besonders groß, wenn so einer mal auf Abwegen erwischt wird.
Ich glaube nicht, daß Friedman sich als tugendsamer Moralapostel aufgespielt hat. Er hat als Journalist und Talkmaster kritische Fragen gestellt, an unbequeme Themen gerührt und auch mal intensiver nachgebohrt, wenn nur die üblichen Politikerseifenblasen kamen. Das ist doch genau das, was ein Journalist, der seinen Job gut macht, eigentlich tun sollte, oder? In anderen westlichen Ländern, wie Frankreich, England, USA, werden gerade solche Leute von einer kritischen Öffentlichkeit hoch geschätzt und gehen oft noch viel härter zur Sache. Nie hat Friedman seine Gäste, die alle freiwillig in seine Sendung kamen, auf ihr Privatleben angesprochen oder ihnen dieses gar zum Vorwurf gemacht. Und bei Daum war das Verständnis viel größer. Wenn Friedman wissentlich die Dienste von Menschenhändlern in Anspruch genommen hat, ist das eine Sache, die zu kritisieren ist, aber eben nur die eine Sache. Darüber hinaus sollte für die Männerbewegung gelten: Solidarität mit Friedman.
P.S.: Über Alice Schwarzers Antisemitismus schrieb bereits in den siebziger Jahren Henryk M. Broder in seinem lesenswerten Buch "Der ewige Antisemit". Leider vergriffen, fürchte ich, aber in Bibliotheken noch erhältlich.
P.P.S.: Nochmal zum Thema Menschenhandel. Friedmans Verhalten ist da m.E. auch nicht wesentlich kritikwürdiger als das eines jeden von uns, der Produkte (Hemden, Turnschuhe etc.) aus Dritte-Welt-Produktion konsumiert. Vierzehn Stunden Fließband in einem sweat shop in Thailand verstoßen wohl ebensosehr, wenn nicht mehr, gegen die Menschenwürde, wie die Arbeit als Prostituierte für irgendeinen Mafiaring.
Re: jein
Jörg, Wednesday, 06.08.2003, 00:15 (vor 8219 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: jein von Simon am 05. August 2003 20:54:15:
Ich glaube nicht, daß Friedman sich als tugendsamer Moralapostel aufgespielt hat. Er hat als Journalist und Talkmaster kritische Fragen gestellt, an unbequeme Themen gerührt und auch mal intensiver nachgebohrt, wenn nur die üblichen Politikerseifenblasen kamen. Das ist doch genau das, was ein Journalist, der seinen Job gut macht, eigentlich tun sollte, oder?
"Filetieren" hieß der Begriff, den ich im Radio hörte und der m. E.
sehr treffend und witzig den Umgang von Friedman mit seinen Studiogästen
beschreibt.
In anderen westlichen Ländern, wie Frankreich, England, USA, werden gerade solche Leute von einer kritischen Öffentlichkeit hoch geschätzt und gehen oft noch viel härter zur Sache.
In den Parlamenten anderer Länder kommt es mitunter sogar zu Prügeleien.
Sollen wir uns das zum Vorbild nehmen?
Nie hat Friedman seine Gäste, die alle freiwillig in seine Sendung kamen, auf ihr Privatleben angesprochen oder ihnen dieses gar zum Vorwurf gemacht.
Könnte dies vielleicht daran liegen, daß seine Gäste weder Drogen
konsumierten und anboten noch die Dienste von Zwangsprostituierten in
Anspruch nahmen? 
Und bei Daum war das Verständnis viel größer. Wenn Friedman wissentlich die Dienste von Menschenhändlern in Anspruch genommen hat, ist das eine Sache, die zu kritisieren ist, aber eben nur die eine Sache. Darüber hinaus sollte für die Männerbewegung gelten: Solidarität mit Friedman.
Friedman ist für die "Männerbewegung" völlig irrelevant.
P.S.: Über Alice Schwarzers Antisemitismus schrieb bereits in den siebziger Jahren Henryk M. Broder in seinem lesenswerten Buch "Der ewige Antisemit". Leider vergriffen, fürchte ich, aber in Bibliotheken noch erhältlich.
[/i]
Ach Gottchen. Sind wir, die wir Alice Schwarzer keineswegs für
antisemitisch halten, nun etwa auch alle antisemitisch?
Es ist so leicht, hier und heute jemandem mit fadenscheiniger Begründung
den Stempel des Antisemitismus zu verpassen. Das beeindruckt bald
niemanden mehr.
Jörg
Re: jein
Simon, Wednesday, 06.08.2003, 00:35 (vor 8219 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: jein von Jörg am 05. August 2003 21:15:20:
Ach Gottchen. Sind wir, die wir Alice Schwarzer keineswegs für
antisemitisch halten, nun etwa auch alle antisemitisch?
Es ist so leicht, hier und heute jemandem mit fadenscheiniger Begründung
den Stempel des Antisemitismus zu verpassen. Das beeindruckt bald
niemanden mehr.
Jörg
Ach Jörg, was soll denn das, warum konstruierst Du einen Antisemitismusvorwurf, den ich weder Dir noch irgendjemand anderem hier im Forum gemacht habe? Ich habe auf ein Thema aufmerksam gemacht, das ich relevant finde und wollte Anstoß geben, sich damit zu beschäftigen. Die von mir geforderte Solidarität mit Friedman bezieht sich darauf, daß er eben auch als Mann, wegen seiner "schmutzigen" Sexualität, angefeindet wird, und ist unabhängig davon, ob er selbst als Person für die Männerbewegung wichtig ist. (Im übrigen kannst Du auch in Arnes "Sind Frauen die besseren Menschen" einiges über A. Schwarzers Nähe zum Antisemitismus lesen, das hab ich mir nicht ausgedacht.) Ich sage das alles auch nicht, um irgendjemanden zu beeindrucken, sondern weil mir das Thema am Herzen liegt.
Re: jein
HemmaNedDo, Wednesday, 06.08.2003, 01:52 (vor 8219 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: jein von Simon am 05. August 2003 21:35:41:
Ohman,
Die von mir geforderte Solidarität mit Friedman bezieht sich darauf, daß er eben auch als Mann, wegen seiner "schmutzigen" Sexualität, angefeindet wird,
ja, mein Gott, was erwartest Du denn?
Der Typ hat sich - als CDU-Mitglied versteht sich, das ist die mit dem "C" vornedran" - an osteuropäische Zuhälter gewandt, die ihm zur Prostitution gezwungene Mädchen verschafften, zu was auch immer, sicherlich nicht um Debatten zu führen.
Das ist nicht nur verwerflich, das ist angesichts seines sicherlich hohen Informationsstandes eine Riesensauerei und zeigt seinen ganzen miesen Charakter. Ob der nun männlich ist, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass es ihm zur Befriedigung seiner Lust sehr egal war, was vorher mit den Mädchen passiert ist. Über die Methoden, Mädchen zur Protitution zu zwingen, weisst Du aber Bescheid, oder?
Und das ist die Sauerei und wenn Du das nicht siehst und ihn auch noch verteidigen möchtest, ja, sogar solidarisch mit ihm sein möchtest, dann frag ich lieber nicht, was Deine Intention ist.
Nur weil einer Mann ist, macht er keine Fehler.
Gott im Himmel, warum reg ich mich eigentlich auf, ich weiß ja, wo ich les.
Jörg
Re: jein
Jörg, Wednesday, 06.08.2003, 01:59 (vor 8219 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 05. August 2003 22:52:10:
Ohman,
Die von mir geforderte Solidarität mit Friedman bezieht sich darauf, daß er eben auch als Mann, wegen seiner "schmutzigen" Sexualität, angefeindet wird,
ja, mein Gott, was erwartest Du denn?
Der Typ hat sich - als CDU-Mitglied versteht sich, das ist die mit dem "C" vornedran" - an osteuropäische Zuhälter gewandt, die ihm zur Prostitution gezwungene Mädchen verschafften, zu was auch immer, sicherlich nicht um Debatten zu führen.
Das ist nicht nur verwerflich, das ist angesichts seines sicherlich hohen Informationsstandes eine Riesensauerei und zeigt seinen ganzen miesen Charakter. Ob der nun männlich ist, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass es ihm zur Befriedigung seiner Lust sehr egal war, was vorher mit den Mädchen passiert ist. Über die Methoden, Mädchen zur Protitution zu zwingen, weisst Du aber Bescheid, oder? [/i]
Moment mal: Woher weißt Du denn, daß Friedman darüber informiert war, ob
es nun Zwangsprostituierte waren oder Prostituierte, die freiwillig in
Deutschland arbeiten?
Gruß, Jörg
Re: jein
Manfred, Wednesday, 06.08.2003, 02:07 (vor 8219 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 05. August 2003 22:52:10:
Woher weißt Du denn, daß die zur Prostitution gezwungen wurden?
Ich behaupte hier weder das eine noch das andere. Ich bin nur ehrlich genug zu sagen, daß ich es nicht weiß. Da es aber zweifelsfrei ein Kernpunkt in Bezug auf Friedmanns moralische Schuld ist, sollte dieser Vorwurf doch Hieb und Stichfest sein. Hast Du gesichterte Erkenntnisse?
Schöne Grüße,
Manfred
Re: jein
Odin, Wednesday, 06.08.2003, 14:49 (vor 8218 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 05. August 2003 22:52:10:
Der Typ hat sich ...an osteuropäische Zuhälter gewandt, die ihm zur Prostitution gezwungene Mädchen verschafften, zu was auch immer, sicherlich nicht um Debatten zu führen.
Das ist nicht nur verwerflich, das ist angesichts seines sicherlich hohen Informationsstandes eine Riesensauerei und zeigt seinen ganzen miesen Charakter.
Das bedeutet, er hat bei Zuhältner Frauen "bestellt", damit diese entführt werden und er sie dann mißbrauchen kann. Das ist mir allerdings VÖLLIG neu und wäre in der Tat einen Skandal wert. Allerdings würde Friedmann dann schon im Knast sitzen, also gehe ich mal davon aus, daß die "Verwerflichkeit" Friedmanns inzwischen ein Eigenleben führt und durch ständig neue Gerüchte angeheizt wird. Das würde dann aber bedeuten, daß die eigentliche Tat nicht viel für einen Skandal hergibt.
Wahrscheinlich ist er in den Puff gegangen und hat eine Russin gef*** die illegal eingereist ist. Woher soll er das wissen? Wem hat er weh getan? Gab es einen Sachschaden? Ist jemand verletzt?
Es ist seine Nase und sein Schniedel! Sogar die Behandlungskosten kann er wohl selber tragen. Was also gehts uns an?
Re: jein
Simon, Wednesday, 06.08.2003, 15:57 (vor 8218 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: jein von Odin am 06. August 2003 11:49:32:
Danke, Odin, stimme Dir im Grunde völlig zu. Vermutlich ist es ein Fehler, immer so defensiv vorzugehen und unsere moralische Integrität zu beweisen, indem wir uns etwa über sog. "Zwangsprostitution" empören, was ja sogar ich getan habe, obwohl ich eigentlich Friedman verteidigen wollte. Aber eigentlich hast Du ja recht mit dem, was Du schreibst, und wir sollten uns an dieser Hypermoral gar nicht erst beteiligen.
Re: jein
HemmaNedDo, Wednesday, 06.08.2003, 19:11 (vor 8218 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: jein von Simon am 06. August 2003 12:57:45:
Vielleicht solltest du Dich erstmal über Zwangsprostitution informieren, bevor Du hier ein "angeblich" zum Besten gibst.
Ich kann dieses "es kann nicht sein, was nicht sein darf" nicht ab, bei keiner Seite.
Es gibt Zwangsprostitution, gerade auch bei Mädchen aus dem Osten. Wer das negiert, macht sich mitschuldig. Die Problematik ist dieselbe wie bei Thaiänderinnen.
Und wer immer noch glaubt, es gibt nix Schöneres, als einem deutschen Mann einen zu blasen, der solte sich vielleicht mal ins Milieu begeben und sich mit den Menschen unterhalten.
Wer mal als Taxifahrer Freier gefahren hat, weiss, was da abgeht, und wer hinterher die Mädchen nach Hause gefahren hat, die vorher diese meist verheirateten Managertypen "bedient" haben, dem kommt nur noch das große Kotzen, wenn er Auslassungen wie Deine liest.
Jörg
Re: jein
Jolanda, Wednesday, 06.08.2003, 19:32 (vor 8218 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 06. August 2003 16:11:46:
Hallo Jörg
Es gibt sie die Zwangsprostitution und es wäre wirklich arrogant zu behaupten, dass sie nicht existiert.
Nur....erstens, der Prozentsatz der Frauen, die dazu genötigt werden ist zum Prozentsatz von denen, die es freiwillig machen sehr klein.
Zweitens ist das illegal und wird auch bestraft und ich bin mir sicher, es wird auch von niemandem hier gut geheissen.
Frauen zur Prostitution zu zwingen ist ein Verbrechen und muss auch hart bestraft werden, zumal es genug Frauen gibt, die das freiwillig machen. Hier geht es doch nur darum, dass man illegale Frauen besser abzocken kann, so richtig ausbeuten, weil sie ja Gefangene sind.
Mir hat ein Bordellbesitzer gesagt, er könnte es sich gar nicht leisten Frauen einzustellen, die ihren Job nicht gut machen. Wenn er Frauen hätte, die ein Gesicht ziehen und denen man ansieht, dass es für sie nur ein übler Job sei, mit denen verdiene er auch nichts, weil seine Kunden schon Frauen möchten, die auch lachen können und sich nicht übergeben müssen, wenn sie einen Freier haben.
Zu deinem Satz...es kann nicht sein, was sie nicht sein darf...den hast du hier wirklich beim richigen Thema verwendet, aber meiner persönlichen Meinung nach nicht im richtigen Zusammenhang.
Zwangsprostitution darf wirklich nicht sein, weil es ein Verbrechen ist und illegal. Aber was anscheinend erst Recht nicht sein darf, das ist die Tatsache, dass sich die Mehrzahl der Frauen freiwillig prostituieren und komm mir nun bitte nicht mit dem Gegenargument, dann tun sie es aber aus finanzieller Not. Dann kann ich putzen gehen oder als Bedienung oder als Zimmermädchen in einem Hotel arbeiten, ich muss deswegen nicht als Nutte arbeiten.
Vor allem Frauen wollen es einfach nicht wahr haben, dass es eben auch genug Frauen gibt, die diesen Beruf frei wählen ohne Zwang. Das darf nicht sein Jörg und deshalb kommen hier auch immer so dumme Aussprüche, wie Nutten wären Frauenverräterinnen etc.
Aber in einem Punkt gebe ich dir Recht, man darf die Zwansgprostitution deswegen nicht einfach unter den Tisch kehren, denn es gibt sie!
Es grüsst dich
Jolanda
Volle Zustimmung (n/t)
Jörg, Wednesday, 06.08.2003, 19:49 (vor 8218 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: jein von Jolanda am 06. August 2003 16:32:41:
Re: jein
HemmaNedDo, Thursday, 07.08.2003, 12:14 (vor 8217 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: jein von Jolanda am 06. August 2003 16:32:41:
Zwangsprostitution darf wirklich nicht sein, weil es ein Verbrechen ist und illegal. Aber was anscheinend erst Recht nicht sein darf, das ist die Tatsache, dass sich die Mehrzahl der Frauen freiwillig prostituieren und komm mir nun bitte nicht mit dem Gegenargument, dann tun sie es aber aus finanzieller Not. Dann kann ich putzen gehen oder als Bedienung oder als Zimmermädchen in einem Hotel arbeiten, ich muss deswegen nicht als Nutte arbeiten.
Die Frage, wo die "Freiwilligkeit" anfängt und wo sie aufhört sollte dabei aber auch gestellt werden dürfen.
Also, erstmal, klar, es gibt sie, die Frauen, die freiwillig auf den Strich gehen. Auch solche habe ich kennengelernt.
aber ich habe viel mehr Frauen kennengelernt, die ihre Drogensucht finanziert haben, Schuldenberge ihres Mannes abgetragen haben, während er zu Hause sich ums Kind gekümmert hat, während sie als 20-jährige Domina 60-jährigen Säcken einen runtergeholt hat, Geldnot hatten, sonst keine Perspektive gesehen haben, einfach "da hängen geblieben sind", ich habe eine Zeitlang eine junge Frau gefahren, die kam aus dem Laden, in dem sie gearbeitet hat, hat sich ins Taxi gesetzt und geheult, bis wir zu Hause waren.
Ich kenne Fälle, wo Frau und Kind von Mann und Vater auf den Strich geschickt wurden usw. usf.
Es ist wie in anderen Dingen des Lebens: hängste mal drin, ist es nicht leicht, wieder raus zu kommen. Wobei ich als Mann es nie verstehen werde, wie man zu einer Prostituierten gehen kann. Aber, auch da gibt es Fälle, da holen sich Männer die Notwendige Nähe, die sie sonst nicht mehr bekommen, auf diese Art und Weise. aber das sprengt hier den Rahmen.
Es gibt auch in diesem Milieu alles und verschiedene Sichtweisen.
Jörg
Re: jein
Jörg, Thursday, 07.08.2003, 18:44 (vor 8217 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 07. August 2003 09:14:41:
Hallo Hemmaneddo/Jörg!
>Zwangsprostitution darf wirklich nicht sein, weil es ein Verbrechen ist und illegal. Aber was anscheinend erst Recht nicht sein darf, das ist die Tatsache, dass sich die Mehrzahl der Frauen freiwillig prostituieren und komm mir nun bitte nicht mit dem Gegenargument, dann tun sie es aber aus finanzieller Not. Dann kann ich putzen gehen oder als Bedienung oder als Zimmermädchen in einem Hotel arbeiten, ich muss deswegen nicht als Nutte arbeiten.
Die Frage, wo die "Freiwilligkeit" anfängt und wo sie aufhört sollte dabei aber auch gestellt werden dürfen.
Also, erstmal, klar, es gibt sie, die Frauen, die freiwillig auf den Strich gehen. Auch solche habe ich kennengelernt.
aber ich habe viel mehr Frauen kennengelernt, die ihre Drogensucht finanziert haben, ...
Dann wäre es Zeit für sie, eine Therapie zu machen, um von den Drogen wegzukommen.
... Schuldenberge ihres Mannes abgetragen haben, während er zu Hause sich ums Kind gekümmert hat, ...
Wie Jolanda schon richtigerweise schrieb, ist es nicht notwendig, aus finanzieller Not als Hure zu arbeiten. Schulden können auch auf andere Weise abgetragen werden. Allerdings ist es in den meisten anderen Branchen nicht so leicht, in kürzester Zeit so viel Geld zu machen wie im horizontalen Gewerbe.
... während sie als 20-jährige Domina 60-jährigen Säcken einen runtergeholt hat, ...
Hier bedienst Du leider ein weitverbreitetes Klischee.
Dominas sind meines Wissens zu einem großen Teil Frauen, die früher als normale Prostituierte gearbeitet haben aber aufgrund ihres vorangeschrittenen Alters und der damit verbundenen nachlassenden äußeren Attraktivität nicht mehr als solche arbeiten können. Insofern wird es nur wenige 20-jährige Dominas geben.
Zu den "60-jährigen Säcken": Bekanntlich ist bei Männern der Sexualtrieb in jungen Jahren am stärksten ausgeprägt und läßt im Laufe der Jahre nach. Ein Blick in eine Bordellstraße genügt um zu erkennen, daß dort Männer in allen Alters- und Attraktivitätsstufen vertreten sind.
... Geldnot hatten, sonst keine Perspektive gesehen haben, einfach "da hängen geblieben sind", ...
Zu den Faktoren Geldnot und Perspektivenlosigkeit siehe oben.
... ich habe eine Zeitlang eine junge Frau gefahren, die kam aus dem Laden, in dem sie gearbeitet hat, hat sich ins Taxi gesetzt und geheult, bis wir zu Hause waren.
Ich hatte in der Berufsschule eine Mitschülerin gehabt, die hatte nach Feierabend auch immer wieder geheult, weil sie eine Weile den ganzen Tag über vom Chef nur kritisiert wurde. Eine andere Mitschülerin auf einer anderen Schule berichtete mir davon, daß sie sich vor Arbeitsbeginn sogar erst einmal übergeben mußte, weil sie die Arbeit so dermaßen angekotzt hat. Und beide haben weiß Gott nicht als Hure gearbeitet.
Ich kenne Fälle, wo Frau und Kind von Mann und Vater auf den Strich geschickt wurden usw. usf.
Eine Frau, die halbwegs normal tickt, wird sich wohl kaum mal eben so auf den Strich schicken lassen.
Wenn sie es doch zuläßt, kann man nur sagen: selbst schuld.
Wenn ein Kind auf den Strich geschickt wird, stellt dies bereits eine Straftat dar, die entsprechend zu ahnden ist.
Es ist wie in anderen Dingen des Lebens: hängste mal drin, ist es nicht leicht, wieder raus zu kommen. Wobei ich als Mann es nie verstehen werde, wie man zu einer Prostituierten gehen kann. Aber, auch da gibt es Fälle, da holen sich Männer die Notwendige Nähe, die sie sonst nicht mehr bekommen, auf diese Art und Weise. aber das sprengt hier den Rahmen.
Und wiederum bedienst Du hier das Klischee des "alten Sackes", der anderweitig keine Frau mehr abbekommt.
Es gibt auch in diesem Milieu alles und verschiedene Sichtweisen.
Endlich mal ein Satz, dem ich zustimmen kann. 
Gruß, Jörg
Re: jein
Odin, Thursday, 07.08.2003, 18:45 (vor 8217 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 07. August 2003 09:14:41:
aber ich habe viel mehr Frauen kennengelernt, die ihre Drogensucht finanziert haben, Schuldenberge ihres Mannes abgetragen haben, während er zu Hause sich ums Kind gekümmert hat, während sie als 20-jährige Domina 60-jährigen Säcken einen runtergeholt hat, Geldnot hatten, sonst keine Perspektive gesehen haben, einfach "da hängen geblieben sind", ich habe eine Zeitlang eine junge Frau gefahren, die kam aus dem Laden, in dem sie gearbeitet hat, hat sich ins Taxi gesetzt und geheult, bis wir zu Hause waren.
Also erstmal solltest Du Deine Einstellung zu älteren Leuten mal überprüfen: 60-jährige sind keine Säcke, auch nicht, wenn sie ins Puff gehen und sexuelle Bedürfnisse haben. Aber das nur am Rande.
Das jemand nach der Arbeit heult, kann ich nachvollziehen, ging mir auch oft so. Kann Dir als Verkäuferin beim Tengelmann auch passieren, allerdings für wesentlich weniger Gehalt. Bleibt Dir die Überlegung zu kündigen. Da tust Du Dir bei Tengelmann natürlich leichter, weil Du eine ähnliche Arbeit besser findest als eine Arbeit für ähnliches Gehalt wie bei einer Prostituierten. Gerade Drogensüchtige sind auf viel Geld angewiesen, da kommt ein Tengelmann-Job eben nicht in Frage.
Die "Freiwilligkeit" steht also in Frage, übrigens genauso wie bei mir, weil ich auch arbeiten MUSS, um meine Miete und mein Leben zu finanzieren. Möchte ich aber einen Ferrari vor der Tür, komm ich mit meinem Gehalt eben nicht klar. Auf den Strich geh ich aber nicht, bleiben mir also nur illegale Dinge, um meinen Ferrari zu finanzieren.
Folglich werde ich "gezwungen" kriminell zu werden. Ich hoffe, Du bedauerst mich dann gehörig.
*LOL* Herrlich! (n/t)
Jörg, Thursday, 07.08.2003, 18:49 (vor 8217 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: jein von Odin am 07. August 2003 15:45:33:
Re: jein
HemmaNEdDo, Friday, 08.08.2003, 01:17 (vor 8217 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: jein von Odin am 07. August 2003 15:45:33:
Also erstmal solltest Du Deine Einstellung zu älteren Leuten mal überprüfen: 60-jährige sind keine Säcke, auch nicht, wenn sie ins Puff gehen und sexuelle Bedürfnisse haben. Aber das nur am Rande.
Wenn sie in den Puff gehen und sich von 20-jährigen auspeitschen lassen, sind das imho alte Säcke..
Da brauch ich nix überprüfen, und ich wollte in dem Falle gar nicht sozialverträglich formulieren.
Folglich werde ich "gezwungen" kriminell zu werden. Ich hoffe, Du bedauerst mich dann gehörig.
Der Rest ist auch nicht köstlich, sondern fällt eher in die Kategorie und das Verhalten derer, die ich früher zu solchen Etablisements gefahren habe.
Tja, war halt nix, und witzig schon gar nicht. Zynisch...ja, das triffts eher.
Jörg
Re: jein
Odin, Friday, 08.08.2003, 02:38 (vor 8217 Tagen) @ HemmaNEdDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNEdDo am 07. August 2003 22:17:13:
Der Rest ist auch nicht köstlich, sondern fällt eher in die Kategorie und das Verhalten derer, die ich früher zu solchen Etablisements gefahren habe.
Kann schon sein, wenn Du öfters in die Richtung fährst. Beschreib Dich mal 
Re: jein
Michael, Friday, 08.08.2003, 02:56 (vor 8217 Tagen) @ HemmaNEdDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNEdDo am 07. August 2003 22:17:13:
Also erstmal solltest Du Deine Einstellung zu älteren Leuten mal überprüfen: 60-jährige sind keine Säcke, auch nicht, wenn sie ins Puff gehen und sexuelle Bedürfnisse haben. Aber das nur am Rande.
Wenn sie in den Puff gehen und sich von 20-jährigen auspeitschen lassen, sind das imho alte Säcke..Da brauch ich nix überprüfen, und ich wollte in dem Falle gar nicht sozialverträglich formulieren.
Folglich werde ich "gezwungen" kriminell zu werden. Ich hoffe, Du bedauerst mich dann gehörig.
Der Rest ist auch nicht köstlich, sondern fällt eher in die Kategorie und das Verhalten derer, die ich früher zu solchen Etablisements gefahren habe.
Tja, war halt nix, und witzig schon gar nicht. Zynisch...ja, das triffts eher.
Jörg
Wie kommst du zu deinen Einsichten? Schaust du sehr viel TV, vor allem die Privaten? Mich jedenfalls erinnerten deine Aussagen exakt an das, was täglich über diese Sender geht.
Re: jein
HemmaNedDo, Friday, 08.08.2003, 15:42 (vor 8216 Tagen) @ Michael
Als Antwort auf: Re: jein von Michael am 07. August 2003 23:56:15:
Wie kommst du zu deinen Einsichten? Schaust du sehr viel TV, vor allem die Privaten? Mich jedenfalls erinnerten deine Aussagen exakt an das, was täglich über diese Sender geht.
Nun, ich weiß nicht, was da so bei den privaten über den Sender läuft, zumindest nicht so genau wie du, so wies ausschaut
Was sagen die denn?
Nein, ich bin 5 Jahre Taxi gefahren, neben - und hauptberuflich, meist in der Nachtschicht. Da lernt man zwangsläufig einiges kennen.
Jörg
Lächerlich
Fritz, Saturday, 09.08.2003, 02:07 (vor 8216 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 07. August 2003 09:14:41:
Zwangsprostitution darf wirklich nicht sein, weil es ein Verbrechen ist und illegal. Aber was anscheinend erst Recht nicht sein darf, das ist die Tatsache, dass sich die Mehrzahl der Frauen freiwillig prostituieren und komm mir nun bitte nicht mit dem Gegenargument, dann tun sie es aber aus finanzieller Not. Dann kann ich putzen gehen oder als Bedienung oder als Zimmermädchen in einem Hotel arbeiten, ich muss deswegen nicht als Nutte arbeiten.
Die Frage, wo die "Freiwilligkeit" anfängt und wo sie aufhört sollte dabei aber auch gestellt werden dürfen.
Also, erstmal, klar, es gibt sie, die Frauen, die freiwillig auf den Strich gehen. Auch solche habe ich kennengelernt.
aber ich habe viel mehr Frauen kennengelernt, die ihre Drogensucht finanziert haben, Schuldenberge ihres Mannes abgetragen haben, während er zu Hause sich ums Kind gekümmert hat, während sie als 20-jährige Domina 60-jährigen Säcken einen runtergeholt hat, Geldnot hatten, sonst keine Perspektive gesehen haben, einfach "da hängen geblieben sind", ich habe eine Zeitlang eine junge Frau gefahren, die kam aus dem Laden, in dem sie gearbeitet hat, hat sich ins Taxi gesetzt und geheult, bis wir zu Hause waren.
Ich kenne Fälle, wo Frau und Kind von Mann und Vater auf den Strich geschickt wurden usw. usf.
Es ist wie in anderen Dingen des Lebens: hängste mal drin, ist es nicht leicht, wieder raus zu kommen. Wobei ich als Mann es nie verstehen werde, wie man zu einer Prostituierten gehen kann. Aber, auch da gibt es Fälle, da holen sich Männer die Notwendige Nähe, die sie sonst nicht mehr bekommen, auf diese Art und Weise. aber das sprengt hier den Rahmen.
Es gibt auch in diesem Milieu alles und verschiedene Sichtweisen.
Jörg
Ja ist denn heut schon Fasnacht?
Du definierst Zwang also dadurch, dass jemand in Geldnot ist, wobei das Opfer wie üblich Frau und Täter der Mann ist. Wie originell.
Weisst du was, du wärst in den diversen Quassel-Shows im Privatfernsehen besser aufgehoben als im Taxi.
meint der
Fritz
Re: Lächerlich
HemmaNedDo, Saturday, 09.08.2003, 21:57 (vor 8215 Tagen) @ Fritz
Als Antwort auf: Lächerlich von Fritz am 08. August 2003 23:07:39:
Du definierst Zwang also dadurch, dass jemand in Geldnot ist, wobei das Opfer wie üblich Frau und Täter der Mann ist. Wie originell.
Dein Beitrag glänzt vor Konstruktivität. Ich habe lediglich Beispiele aus meinem persönlichen Erleben gebracht: die Freir, die ich kennengelernt habe sowie die Frauen, die ich kennengelernt habe. Woanders, in meiner Antwort zu Jolanda glaub ich, steht auch, dass ich genauso auch Frauen kennengerlernt habe, die gerne Nutten waren, oft auch mit Beziehung und/oder Kind.
was daran das:
Weisst du was, du wärst in den diversen Quassel-Shows im Privatfernsehen besser aufgehoben als im Taxi.
begründet, weiß ich nicht - d ich nicht so sehr weiß, was in den Quassel-Shows gequasselt wird. Du etwa?
Aber schwarz/weiß-Denke hilft gar nicht - nie, im Übrigen.
Jörg
Re: jein
Simon, Thursday, 07.08.2003, 22:37 (vor 8217 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 05. August 2003 22:52:10:
Und das ist die Sauerei und wenn Du das nicht siehst und ihn auch noch verteidigen möchtest, ja, sogar solidarisch mit ihm sein möchtest, dann frag ich lieber nicht, was Deine Intention ist.
Mutmaßungen über meine "eigentliche Intention" kenne ich vor allem aus Dikussionen mit Feministinnen aus meinem linken Bekanntenkreis, wenn diese argumentativ nicht mehr weiterwissen. Nach dem Motto: wer feministische Dogmen kritisiert und Männerrechte verteidigt, der kann nicht einfach meinen, was er sagt, sondern der muß dahinterliegende verabscheuungswürdige Interessen haben. Aber ich kann Dich beruhigen: Weder handle ich mit Frauen, noch zwinge ich sie zur Prostitution, noch verdiene ich mein Geld mit irgendwas vergleichbarem.
Nur weil einer Mann ist, macht er keine Fehler.
Ich glaube, Du meinst damit das Gegenteil von dem, was Du de facto geschrieben hast.
Re: jein
HemmaNedDo, Friday, 08.08.2003, 01:13 (vor 8217 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: jein von Simon am 07. August 2003 19:37:32:
Mutmaßungen über meine "eigentliche Intention" kenne ich vor allem aus Dikussionen mit Feministinnen aus meinem linken Bekanntenkreis,
Und diese Ausflüchte kenn ich eigentlich nur von Diskussionen mit rechten Konservativen, wenn sie argumentativ nichts untermauern können.
Und jetzt?
Nun, warum verteidigst Du ein CDU-Mitglied, bekennenden Juden und angbelich so verliebt in B. Schäfer wie Friedmann nach der Geschichte?
Sag mir doch Deine Intention.
JÖrg
Re: jein
Odin, Wednesday, 06.08.2003, 00:33 (vor 8219 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: jein von Simon am 05. August 2003 20:54:15:
P.P.S.: Nochmal zum Thema Menschenhandel. Friedmans Verhalten ist da m.E. auch nicht wesentlich kritikwürdiger als das eines jeden von uns, der Produkte (Hemden, Turnschuhe etc.) aus Dritte-Welt-Produktion konsumiert. Vierzehn Stunden Fließband in einem sweat shop in Thailand verstoßen wohl ebensosehr, wenn nicht mehr, gegen die Menschenwürde, wie die Arbeit als Prostituierte für irgendeinen Mafiaring.
*Großes Ausrufezeichen mach*
Nur machen halt Frauen als ausgebeutete Opfer mehr her als irgendwelche blöden Negerkinder (/sarkasmusoff)
Re: jein
Simon, Wednesday, 06.08.2003, 00:42 (vor 8219 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: jein von Odin am 05. August 2003 21:33:37:
Nur machen halt Frauen als ausgebeutete Opfer mehr her als irgendwelche blöden Negerkinder (/sarkasmusoff)
Wobei natürlich das eine nicht durch die Existenz des anderen besser oder harmloser wird. Zwangsprostitution genau wie Kinderarbeit sind beide schlimm und sollten bekämpft werden. Es ging mir nur darum, beides irgendwie ins rechte Verhältnis zu setzen und zu zeigen, daß es bei der öffentlichen Wahrnehmung der Prostitution nicht so sehr um das Mitgefühl für ausgebeutete Menschen geht (die auch kein Mitgefühl benötigen, sondern Befreiung), sondern um die Darstellung männlicher Sexualität als besonders böse.
Re: jein
Garfield, Wednesday, 06.08.2003, 12:47 (vor 8218 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: jein von Simon am 05. August 2003 20:54:15:
Hallo Simon!
Ich sehe selten Talkshows und ähnliches und kenne deshalb Friedmanns Sendung auch gar nicht. Es wurde nur überall in den Medien betont, daß er sich vor diesem Skandal immer als Moralapostel aufgespielt hat. Selbst wenn dem nicht wirklich so war, ist das offenbar von vielen so verstanden worden. Und das ist eben auch die Motivation für die Häme und Schadenfreude, die ihm dann nach diesem Skandal zuteil wurde. Damit, daß er Jude ist, hatte das nichts zu tun.
Daum wurde damals auch ziemlich übel vorgeführt. Manche Leute haben zwar auch Verständnis für sein Verhalten bekundet, aber das war jetzt bei Friedmann auch nicht anders.
Und was die sogenannte "Zwangsprostitution" angeht: Ich glaube, daß es so etwas nur sehr selten gibt. Eine Frau, die wirklich gegen ihren Willen zur Prostitution gezwungen wird, dürfte in dem Geschäft nicht gerade die Top-Geldquelle sein. Viele osteuropäische Prostituierte, die sich hier illegal aufhalten und bei Razzien aufgegriffen werden, waren auch schon in ihren Heimatländern im selben Geschäft tätig.
Versetze dich mal in die Situation einer Osteuropäerin, die als Prostituierte arbeitet: Sie kann in Deutschland natürlich deutlich besser verdienen, also ist das schon ein Grund, illegal herzukommen und dabei eventuell auch die Hilfe irgendwelcher Schleuser-Banden in Anspruch zu nehmen. Wenn sie dann von der deutschen Polizei verhaftet wird und das alles so wahrheitsgemäß erzählt, wird sie sofort abgeschoben.
Also ist es doch viel günstiger für sie, zu behaupten, sie wäre gegen ihren Willen nach Deutschland verschleppt worden. Es gab auch schon Fälle, in denen osteuropäische Prostituierte Vergewaltigungs-Vorwürfe erhoben haben, nur um so noch länger hier bleiben zu können. Es gibt dann ja Gerichtsverfahren, in denen sie als Zeugen aussagen müssen. Das zieht sich oft jahrelang hin. Sie können sogar ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden und bekommen dann auch zusätzliche Unterstützung.
Das muß man also alles sehr differenziert sehen.
Und was 14-Stunden-Arbeitszeiten angeht: Auch in Deutschland arbeiten manche Leute 12 Stunden täglich oder mehr. Bei Wachdiensten sind die Arbeitszeiten beispielsweise oft sehr lang, und die Gehälter dort sind nicht gerade üppig. Auch in der Industrie gibt es teilweise bei guter Auftragslage so lange Arbeitszeiten, wovon manchmal noch nicht einmal der Betriebsrat des Unternehmens weiß. Da gibt es dann allerdings meist wenigstens Überstunden-Zuschläge.
Freundliche Grüße
von Garfield
Weder das Eine noch das Andere
Anabasis, Monday, 04.08.2003, 23:29 (vor 8220 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Sexualfeindschaft und Antisemitismus von Simon am 04. August 2003 20:09:07:
Das ist keine Hetzjagd und kein Antisemitismus und auch nicht besonders männerfeindlich. Ein selbsternannter Tugendwächter ist enttarnt als Schneemann und als Konsument von Sexualdienstleistungen zweifelhafter Herkunft. Wenn das einem Fernsehpastor passieren würde, würde diesem das Federkleid ebenso freudig von seinen TV-Kollegen gerupft. Und bei einer Tugendwächterin wäre die Häme wohl gedämpfter, aber auch da. Siehe Schreinemakers Steuerduell mit dem damaligen Finanzminister.
Das die Emanzen-Fraktion versucht, aus der Friedmann-Affäre Honig zu saugen ist keine Überraschung.
Gruß Anabasis
Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus
Karl, Wednesday, 06.08.2003, 00:41 (vor 8219 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Sexualfeindschaft und Antisemitismus von Simon am 04. August 2003 20:09:07:
Es ist kein Wunder, daß Alice Schwarzer sich an der gleichermaßen männerfeindlichen wie antisemitischen Hetzjagd gegen Michel Friedman beteiligt. Ein Kernstück antisemitischer Propaganda ist seit jeher der Hinweis auf das angeblich so umtriebige Sexualleben der Juden, welcher letztlich in die "Nürnberger Rassengesetze" mündete. Auch der Nazi-Propagandafilm "Jud Süß" schlachtet das Klischee des geilen Juden aus, der die unschuldige deutsche Frau vergewaltigt und damit den Volkszorn zurecht auf sich zieht. So wird Pogromstimmung erzeugt.
Watt redste denn da fürn verquasten Scheiß? Oder hastenen ganzen Teppich am Stück geraucht?
Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus
Manfred, Wednesday, 06.08.2003, 01:53 (vor 8219 Tagen) @ Karl
Als Antwort auf: Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus von Karl am 05. August 2003 21:41:37:
Männerfeindlich sicher! So ist A.S. so wird sie immer bleiben, sie kann nicht anders, sie will es nicht!
Judenfeindlichkeit kann ich hingegen nicht explizit erkennen. Wo siehst Du sie, über den unvermeidbaren Zusammenhang, daß Friedmann nunmal Jude ist, hinaus gegeben?
Schöne Grüße,
Manfred
Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus
Simon, Wednesday, 06.08.2003, 16:08 (vor 8218 Tagen) @ Manfred
Als Antwort auf: Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus von Manfred am 05. August 2003 22:53:12:
Okay, ich gebe dazu mal zwei Hinweise aus Arne Hoffmanns "Sind Frauen die besseren Menschen?", die für sich genommen sicher noch nichts beweisen, die aber den Vorwurf, ich würde Gespenster sehen, ein wenig entkräften könnten.
S. 466-467:
"Wir wollen nicht vergessen, dass Alice Schwarzer ... einer ihrer Mitarbeiterinnen kündigte, weil diese, in Schwarzers Worten, "die Geliebte eines militanten Juden" sei - gemeint war der kritische Journalist Henryk M. Broder, der "Emma" massiven Antisemitismus vorgeworfen hatte. Oder dass Alice Schwarzer dem jüdischen Emigranten Helmut Newton "faschistoide Propaganda" für Fotos vorwarf, die ironischerweise meistens nackte, blonde Germaninnen in heldenhaften Posen zeigten." Und Arne nennt sie daraufhin "weiblicher Jörg Haider der Frauenbewegung". ""Was ist ein Mann in Salzsäure?", fragt die Zeitschrift "Emma" an anderer Stelle ihre Leserinnen. Antwort: "Ein gelöstes Problem." Auch dieser Witz kommt nicht von ungefähr. Vor einigen Jahrzehnten machte man ihn mit Juden."
oder auf S. 437:
Alice Schwarzer "verglich die jüdische Aktfotografin Bettina Rheims mit einer KZ-Aufseherin, der "blutigen Brigyda", - Rheims erstattete Strafanzeige - und behauptete von dem Erotikfotografen Helmut Newton, dass er, ebenfalls Jude, seine "Ideologie vom Herrenmenschentum" auf seiner Flucht vor den Nazis 1935 aus Berlin mitgenommen habe. Ja, das ist dieselbe Alice Schwarzer, die sich kürzlich die Rehabilitierung Leni Riefenstahls zur Aufgabe gemacht hat."
Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus
Manfred, Wednesday, 06.08.2003, 16:34 (vor 8218 Tagen) @ Simon
Als Antwort auf: Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus von Simon am 06. August 2003 13:08:31:
Ich habe meine Rückfrage an Dich gerichtet, wie Du ja zum Glück erkannt hast
obwohl ich sie fälschlicherweise unter Karls Posting plaziert habe. Aber ich habe Dir nicht unterstellt "Gespenster zu sehen", nur sachlich nachgefragt.
In diesem Sinne: danke, für Deine ebenso sachliche Antwort.
Schöne Grüße,
Manfred
Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus
Simon, Friday, 08.08.2003, 20:48 (vor 8216 Tagen) @ Manfred
Als Antwort auf: Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus von Manfred am 06. August 2003 13:34:49:
Hallo Manfred,
das mit den Gespenstern bezog sich auch eher auf Jörg. Ich hoffe, daß ich den jetzt auch ein klein wenig überzeugen konnte. 
Schöne Grüße
Simon