FAZ-Artikel "Männerdämmerung"
Hallo!
Etliche haben den FAZ-Artikel von Frank Schirrmacher vom letzten Dienstag (1. Juli) nicht mehr lesen können. Für die habe ich den Artikel eingescannt. Wer ihn lesen möchte, kann die URL von mir bekommen.
scorpion144@gmx.de
Gruss,
Ferdi
Re: FAZ-Artikel "Männerdämmerung" - Der Artikel
Als Antwort auf: FAZ-Artikel "Männerdämmerung" von Ferdi am 05. Juli 2003 20:29:21:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.07.2003, Nr. 149 / Seite 33
Männerdämmerung
Von Frank Schirrmacher
In den Kampffliegern der amerikanischen Luftwaffe spricht eine Computerstimme. Sie warnt, sie befiehlt, sie analysiert, sie transkribiert. Die Stimme ist weiblich. Die Frequenz genau berechnet. Menschen im Streß, das haben psychiatrische Untersuchungen erwiesen, reagieren von einem gewissen Grad an am verläßlichsten auf die Stimme von Frauen. Womöglich ist es die Stimme der Mutter, die zu ihnen spricht, oder der Geliebten oder die der Ehefrau. Die Vorsitzende der schwedischen Linkspartei, Gudrun Schyman, veröffentlichte ihre Memoiren vor einigen Jahren unter dem Titel "Gudrun Schyman, Mensch, Frau, Mama, Geliebte, Parteichefin". Die Leute, so soll sie gesagt haben, wissen, daß ich das alles bin und daß ich weiß, wo es langgeht. Es scheint, wir sind an einem Punkt der gesellschaftlichen Evolution angekommen, wo die Gesellschaft sich dieser Stimme bedient, um sich zu orientieren. Oder besser: die Orientierung nicht zu verlieren.
Sonntagabend sagte Friedrich Merz in der Sendung "Sabine Christiansen", der zweihundertfünfzigsten Folge der Reihe: "Wir sollten Ihnen erst mal gratulieren zu dieser Sendung. Sie haben damit ja großen Erfolg in Deutschland. Diese Sendung bestimmt die politische Agenda in Deutschland mittlerweile mehr als der deutsche Bundestag. Das betrübt mich, aber ist ein großer Erfolg."
Streichen wir, was an diesem Satz pure Liebedienerei eines Politikers ist, der im Kampf gegen eine dominante Vorsitzende jeden Verbündeten nimmt. Es bleibt: bedingungslose Unterwerfung eines Mannes unter eine Frau. Als Morgengabe liefert der Gratulant nicht nur die eigene Person, sondern gleich eine ganze Institution, das Verfassungsorgan des Bundestages, dem Salon der Frau Christiansen.
Die mächtigste Frau
Die Hausherrin hatte am selben Jubeltag in einem Interview des Berliner "Tagesspiegels" ihre Machtlosigkeit, Bescheidenheit und Gemeinnützigkeit annonciert. Daß "Sabine Christiansen" eine Marke geworden ist, findet sie fast unangenehm. Die zwei Körper der Königin sprechen zwei ganz verschiedene Idiome: die bescheidene private Christiansen und die öffentliche, auf deren Homepage zum Beispiel folgende Beschreibung hervorgehoben wird: "Die mächtigste Frau im deutschen Fernsehen".
Vermutlich ist sie es. Vermutlich hat Friedrich Merz ganz recht, vorauseilend zu kapitulieren, wie weiland die Fürsten vor Katharina der Großen kapitulierten. Die Frau, deren ersten Auftritt in den "Tagesthemen" man laut "Tagesspiegel" einst die "Sendung mit der Maus" nannte, ist ein Symbol für eine tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung. Nicht viele Männer haben bislang begriffen, was da vor sich geht, wenngleich sich die Notrufe entgeisterter Manager, fassungsloser Patriarchen und ängstlicher Staatsmänner häufen.
Frauen als Gastgeber
Das politische Leben der Bundesrepublik Deutschland wird zwar noch immer vorwiegend von Männern kommentiert, aber von Frauen kommuniziert. In dem Maße, in dem politische Meinungsbildung diskursiv geworden ist, haben die Fernsehsender Frauen zu "Gastgebern" des politischen Prozesses gemacht. Sabine Christiansen, Sandra Maischberger, Maybrit Illner, Anne Will und Marietta Slomka sind ohne Zweifel die einflußreichsten politischen Vermittlungsinstanzen des Fernsehens. Man muß nicht Feminist sein, um in dieser noch vor Jahren unglaubwürdig erscheinenden Erfolgsgeschichte eine bewußte Entscheidung der Gesellschaft zu sehen. Sie ist offensichtlich im Begriff, die Macht neu zu verteilen, weil sich nicht nur die Diskurse, sondern auch die Anforderungen an die Vermittler verändern. Diese Operation ist sehr viel umfassender als bislang bekannt. Die entscheidenden Produktionsmittel zur Massen- und Bewußtseinsbildung in Deutschland liegen mittlerweile in der Hand von Frauen. In komplizierten, zuweilen von höfischen Intrigen begleiteten Strategien haben Frauen mehr oder minder deutlich die Zuständigkeit für gewaltige Komplexe der Bewußtseinsindustrie übernommen.
Der größte Fernsehbetreiber Europas, der größte Magazinverlag, der größte Buchverlag der Welt, einer der fünf größten Musikkonzerne der Welt, kurzum: der Bertelsmann-Konzern untersteht längst dem Willen einer Frau, Liz Mohns, die die vergangenen Monate seid Thomas Middelhoffs Entlassung dazu nutzte, ihre Macht im Konzern auszubauen. Der größte Zeitungsverlag Europas gehört Friede Springer, die mit äußerster Konsequenz und Entschiedenheit über Jahre hinweg ihre Macht konsolidiert hat. In einer der Zentralen der bundesdeutschen Bewußtseinsindustrie, dem Frankfurter Suhrkamp-Verlag, scheint des Verlegers Witwe, Ulla Berkéwicz, die Macht zu übernehmen und damit zuständig zu werden für das Erbe dessen, was jeden Intellektuellen in diesem Lande definiert: Adorno und Brecht, Habermas und Enzensberger, Bloch und Benjamin.
Kein Buch, das in Deutschland wirklichen Erfolg haben wird, kommt künftig an den Empfehlungen einer Frau vorbei: Elke Heidenreich, die mit ihren ersten Sendungen das Männerquartett um Marcel Reich-Ranicki weit überbot. Insgesamt sind damit fast achtzig Prozent der Bewußtseinsindustrie in weiblicher Hand. Eine Telefonistin, ein Kindermädchen, eine Schauspielerin und Schriftstellerin und eine Stewardeß definieren das Land. Was einer heute denkt, läuft vorher über die Fließbänder dieser Frauen. Und es war mehr als eine Pointe, als Sandra Maischberger Liz Mohn mit dem Satz "Guten Tag, Chefin!" begrüßte.
Ein Kreis mächtiger Frauen um Friede Springer und Ann-Katrin Bauknecht hat sich unterdessen zusammengetan, um privat Angela Merkel zu stützen, die sich ihrerseits bis weit in manche Landesverbände in der Personalpolitik der CDU durchzusetzen beginnt.
Sensationelle Akkumulation von Macht
Eine solche Akkumulation weiblicher Macht ist noch nicht dagewesen in der Geschichte des Landes, das einst als "vaterlose Gesellschaft" begann. Sie ist auch ziemlich sensationell. Wir wissen aus der Zeit der letzten Jahrhundertwende, wie Frauen als Hüterin eines Erbes zu ungewöhnlichem Einfluß über die Köpfe der Menschen gelangen können: Cosima Wagner gehört in diese Linie und Elisabeth Förster-Nietzsche. Doch jetzt scheinen wir damit zu tun zu haben, daß sich der Cosima-Effekt - die schwarzgekleidete, unnahbare, in ewige Händel verstrickte Witwe - umzukehren beginnt. Die Patriarchen verdämmern, und die Nachfrage nach ihnen sinkt. Frauen übernehmen die Vermittlung und sogar die Macht in einer zerfallenden Gesellschaft.
"Kleine zivilisierte Völker", so hat Arnold Gehlen einst vorhergesagt, "oder solche, denen alle Knochen zerschlagen sind, streben der Deckung zu, sie neigen zu Versicherungen, Krankenscheinen, zu sexuellen Libertinismen und moralischen Vorträgen an die Außenwelt. Aber gerade diese Atmosphäre kommt den innersten Bedürfnisses des Weibes entgegen". Gemeint war: je zivilisierter eine Gesellschaft, je komplexer und subtiler die Notwendigkeit, unlösbare Konflikte ohne Aggression zu lösen, desto stärker setze eine solche Gesellschaft auf die Frauen als Vermittler; ja sie delegiert ihnen sogar die wirtschaftliche Macht. Es mag sein, daß wir uns heute einem solchen Zustand nähern. Dann aber, so Gehlen, verändert sich die Sozietät ein weiteres Mal: "Dann betreten Klytemnästra und Judith die Szene, Antigone und Gallia Placidia, Katharina und Charlotte Corday und zeigen den Männern, wie man sich aussetzt und einsetzt." Da braucht man dann auch die Komplimente des Herrn Merz nicht mehr.
Schirrmacher macht kirre
Als Antwort auf: Re: FAZ-Artikel "Männerdämmerung" - Der Artikel von Andreas (der andere) am 05. Juli 2003 20:33:17:
Männerdämmerung
Von Frank Schirrmacher
In den Kampffliegern der amerikanischen Luftwaffe spricht eine Computerstimme. Sie >warnt, sie befiehlt, sie
analysiert, sie transkribiert. Die Stimme ist weiblich.
OH MEIN GOTT! Ist das die Möglichkeit, es muss sofort jemand den CIA, das FBI, Rumsfeld und George Bush informieren! So geht das ja nun wirklich nicht! Am Ende verschafft diese erotische weibliche Stimme den Piloten noch einen ganz anderen Höhenflug!
Die Frequenz genau berechnet. >Menschen im Streß, das
haben psychiatrische Untersuchungen erwiesen, reagieren von einem gewissen Grad an >am verläßlichsten auf die
Stimme von Frauen. Womöglich ist es die Stimme der Mutter, die zu ihnen spricht, oder >der Geliebten oder die
der Ehefrau.
LOOOL ...mal sehen ob das auch noch so ist, wenn die Drill-Seargants alle weiblich sind fg
Die Vorsitzende der schwedischen Linkspartei, Gudrun Schyman, >veröffentlichte ihre Memoiren vor
einigen Jahren unter dem Titel "Gudrun Schyman, Mensch, Frau, Mama, Geliebte, >Parteichefin". Die Leute, so soll
sie gesagt haben, wissen, daß ich das alles bin und daß ich weiß, wo es langgeht. Es >scheint, wir sind an einem
Punkt der gesellschaftlichen Evolution angekommen, wo die Gesellschaft sich dieser >Stimme bedient, um sich zu
orientieren. Oder besser: die Orientierung nicht zu verlieren.
Sonntagabend sagte Friedrich Merz in der Sendung "Sabine Christiansen", der >zweihundertfünfzigsten Folge der
Reihe: "Wir sollten Ihnen erst mal gratulieren zu dieser Sendung. Sie haben damit ja >großen Erfolg in Deutschland.
Diese Sendung bestimmt die politische Agenda in Deutschland mittlerweile mehr als der >deutsche Bundestag. Das
betrübt mich, aber ist ein großer Erfolg."
Streichen wir, was an diesem Satz pure Liebedienerei eines Politikers ist, der im Kampf >gegen eine dominante
Vorsitzende jeden Verbündeten nimmt. Es bleibt: bedingungslose Unterwerfung eines >Mannes unter eine Frau.
Bedingungslose was bitte?!? Herr Schirrmacher scheint sich da im männlichen Egomania doch tief getroffen zu fühlen, du liebes bisschen, eine Frau wird gelobt! Von einem MANN! Das ist echt zuviel, ja wirklich, vor allem, wenn man bedenkt, wie sehr Merzilein vorher noch von Herrn Schirrmacher relativiert wurde!
Ich empfehle Herrn Schirmacher, einen Augenoptiker aufzusuchen, wegen plötzlicher konzentrischer Blickfeldverengung. Wäre es eigentlich besser gewesen, wenn Merzilein dieses Kompliment einem Mann gemacht hätte? Nach der Logik, soweit man davon noch sprechen möchte, von Herrn Schirrmacher vermutlich ja. Fragt sich, warum?
Als
Morgengabe liefert der Gratulant nicht nur die eigene Person, sondern gleich eine ganze >Institution, das
Verfassungsorgan des Bundestages, dem Salon der Frau Christiansen.
Und das auch noch im öffentlich-rechtlichen Bereich! Es ist eine Schande!
> Die mächtigste Frau
Die Hausherrin hatte am selben Jubeltag in einem Interview des Berliner "Tagesspiegels[/link]ihre Machtlosigkeit,
Bescheidenheit und Gemeinnützigkeit annonciert. Daß "Sabine Christiansen" eine Marke > geworden ist, findet sie
fast unangenehm. Die zwei Körper der Königin sprechen zwei ganz verschiedene Idiome: >die bescheidene private
Christiansen und die öffentliche, auf deren Homepage zum Beispiel folgende >Beschreibung hervorgehoben wird:
"Die mächtigste Frau im deutschen Fernsehen".
Und? Warum sich kleiner machen? Chuzpe nenn ich das!
Vermutlich ist sie es. Vermutlich hat Friedrich Merz ganz recht, vorauseilend zu >kapitulieren, wie weiland die
Fürsten vor Katharina der Großen kapitulierten. Die Frau, deren ersten Auftritt in den >"Tagesthemen" man laut
"Tagesspiegel" einst die "Sendung mit der Maus" nannte, ist ein Symbol für eine >tiefgreifende gesellschaftliche
Veränderung. Nicht viele Männer haben bislang begriffen, was da vor sich geht, >wenngleich sich die Notrufe
entgeisterter Manager, fassungsloser Patriarchen und ängstlicher Staatsmänner häufen.
Merket auf, Männer! Das Ende isset nah!
Frauen als Gastgeber
Schlecht, ganz schlecht, mein lieber Herr Schirrmacher, das Heißt GastgeberIN, man sollte doch meinen, dass gerade SIE das wüssten...
Das politische Leben der Bundesrepublik Deutschland wird zwar noch immer >vorwiegend von Männern
kommentiert,
Also, jetzt bin ich aber beruhigt, puh, ich dachte schon....
aber von Frauen kommuniziert.
Aha. Was ist eigentlich mit: Fritz Pleitgen, Heinrich Voss, dem ehemaligen ZDF-Typen auf N-tv und den vielen, vielen Journalisten?
In dem Maße, in dem politische Meinungsbildung diskursiv
geworden ist, haben die Fernsehsender Frauen zu "Gastgebern" des politischen Prozesses >gemacht. Sabine
Christiansen, Sandra Maischberger, Maybrit Illner, Anne Will und Marietta Slomka sind >ohne Zweifel die
einflußreichsten politischen Vermittlungsinstanzen des Fernsehens.
Ganz abgesehen davon, dass sie meistes ihren Job auch noch gut machen, aber das ist wohl egal...
Man muß nicht >Feminist sein, um in dieser noch
vor Jahren unglaubwürdig erscheinenden Erfolgsgeschichte eine bewußte Entscheidung >der Gesellschaft zu sehen.
Wann wurde denn darüber abgestimmt?
Sie ist offensichtlich im Begriff, die Macht neu zu verteilen, weil sich nicht nur die >Diskurse, sondern auch die
Anforderungen an die Vermittler verändern. Diese Operation ist sehr viel umfassender >als bislang bekannt. Die
entscheidenden Produktionsmittel zur Massen- und Bewußtseinsbildung in Deutschland >liegen mittlerweile in der
Hand von Frauen.
Langsam, noch mal bitte: Also, aufgrund der Tatsache, dass Herr Schirrmacher festgestellt hat, dass politische Talk-Shows von fünf Frauen geleitet werden, liegen jetzt die entscheidenden Produktionsmittel zur Massen- und Bewusstseinsbildung in der Hand von Frauen? Ganz abgesehen, dass diverse oben genannte Herren da unter den Tisch gefallen sind, frage ich mich, welchen tatsächliche Einfluss eigentlich Sendungen haben, die zu nachtschlafener zeit gebracht werden? Ausserdem möchte ich mal anmerken, dass sich die Massen- und Bewusstseinsbildung NICHT alleine als das Fernsehen zusammenfassen lassen. Schon mal die BILD gelesen?
In komplizierten, zuweilen von höfischen Intrigen begleiteten >Strategien haben Frauen mehr oder
minder deutlich die Zuständigkeit für gewaltige Komplexe der Bewußtseinsindustrie >übernommen.
Also bitte! Höfische Intrigen! Ja, die Frauen sind echt intrigant, haben sich alles unter den Nagel gerissen, pöse, pöse Frauen, so was würden Männer ja nienienie machen!
Der größte Fernsehbetreiber Europas, der größte Magazinverlag, der größte Buchverlag >der Welt, einer der fünf
größten Musikkonzerne der Welt, kurzum: der Bertelsmann-Konzern untersteht längst >dem Willen einer Frau, Liz
Mohns, die die vergangenen Monate seid Thomas Middelhoffs Entlassung dazu nutzte, >ihre Macht im Konzern
auszubauen. Der größte Zeitungsverlag Europas gehört Friede Springer, die mit äußerster >Konsequenz und
> Entschiedenheit über Jahre hinweg ihre Macht konsolidiert hat. In einer der Zentralen der >bundesdeutschen
Bewußtseinsindustrie, dem Frankfurter Suhrkamp-Verlag, scheint des Verlegers Witwe, >Ulla Berkéwicz, die
Macht zu übernehmen und damit zuständig zu werden für das Erbe dessen, was jeden >Intellektuellen in diesem
Lande definiert: Adorno und Brecht, Habermas und Enzensberger, Bloch und Benjamin.
DAS geht ja wirklich zu weit! Unglaublich, warum tut denn niemand was dagegen?
Kein Buch, das in Deutschland wirklichen Erfolg haben wird, kommt künftig an den >Empfehlungen einer Frau
vorbei: Elke Heidenreich, die mit ihren ersten Sendungen das Männerquartett um Marcel >Reich-Ranicki weit
überbot. Insgesamt sind damit fast achtzig Prozent der Bewußtseinsindustrie in >weiblicher Hand.
`Tschuldigung, Herr Bildungsbürger, aber sind sie vielleicht einfach nur sauer, weil ihr Blättchen verliert und verliert und verliert? Mal abgesehen davon: die Masse liest keine Bücher und interessiert sich nicht für Elke Heidenreich, sondern nur für das Mädchen von Seite 1 der BILD.
Eine Telefonistin,
ein Kindermädchen, eine Schauspielerin und Schriftstellerin und eine Stewardeß >definieren das Land.
Also gut, das reicht jetzt FAZke! Kann man im Niveau noch tiefer sinken? Unglaublich was der da für einen Scheiß labert! Ja, klar, eine Stewardeß auch noch, da kann ja nix hinter sein!
Was einer
heute denkt, läuft vorher über die Fließbänder dieser Frauen. Und es war mehr als eine >Pointe, als Sandra
Maischberger Liz Mohn mit dem Satz "Guten Tag, Chefin!" begrüßte.
Wie ordinär...
Ein Kreis mächtiger Frauen um Friede Springer und Ann-Katrin Bauknecht hat sich >unterdessen zusammengetan,
um privat Angela Merkel zu stützen, die sich ihrerseits bis weit in manche >Landesverbände in der Personalpolitik
der CDU durchzusetzen beginnt.
Die Frau ist Parteichefin wen sie sich in ihren Landesverbänden nicht durchsetzt, dann kann sie glich wieder gehen, das ist ja wohl nichts unmoralisches! Nebenbei: das hat ja wohl weniger mit Geschlecht, als mit Ideologie zu tun diese Unterstützung, nech?
Sensationelle Akkumulation von Macht
> Eine solche Akkumulation weiblicher Macht ist noch nicht dagewesen in der Geschichte >des Landes, das einst als
"vaterlose Gesellschaft" begann. Sie ist auch ziemlich sensationell. Wir wissen aus der >Zeit der letzten
Jahrhundertwende, wie Frauen als Hüterin eines Erbes zu ungewöhnlichem Einfluß über >die Köpfe der Menschen
gelangen können: Cosima Wagner gehört in diese Linie und Elisabeth Förster-Nietzsche.
Jahaaa, es droht uns das nächste Tausendjährige Reich.....so ein Schwachfug
Doch jetzt scheinen wir
damit zu tun zu haben, daß sich der Cosima-Effekt - die schwarzgekleidete, unnahbare, in >ewige Händel
verstrickte Witwe - umzukehren beginnt. Die Patriarchen verdämmern, und die >Nachfrage nach ihnen sinkt.
Frauen übernehmen die Vermittlung und sogar die Macht in einer zerfallenden >Gesellschaft.
Und?
"Kleine zivilisierte Völker", so hat Arnold Gehlen einst vorhergesagt, "oder solche, >denen alle Knochen zerschlagen
sind, streben der Deckung zu, sie neigen zu Versicherungen, Krankenscheinen, zu >sexuellen Libertinismen und
moralischen Vorträgen an die Außenwelt. Aber gerade diese Atmosphäre kommt den >innersten Bedürfnisses des
Weibes entgegen".
In welchem Jahrtausend hat denn der gelebt?
Gemeint war: je zivilisierter eine Gesellschaft, je komplexer und >subtiler die Notwendigkeit,
unlösbare Konflikte ohne Aggression zu lösen, desto stärker setze eine solche >Gesellschaft auf die Frauen als
Vermittler; ja sie delegiert ihnen sogar die wirtschaftliche Macht. Es mag sein, daß wir >uns heute einem solchen
Zustand nähern. Dann aber, so Gehlen, verändert sich die Sozietät ein weiteres Mal: >"Dann betreten Klytemnästra
und Judith die Szene, Antigone und Gallia Placidia, Katharina und Charlotte Corday und >zeigen den Männern, wie
man sich aussetzt und einsetzt." Da braucht man dann auch die Komplimente des Herrn >Merz nicht mehr.
Und was soll uns das alles jetzt sagen? Schmarrn! Da hat der gute Herr Schirrmacher wohl einmal zuviel aufs Blatt gerotzt. Dass da so was bei herauskommt, da kann man ja nur weinen. Steht es denn sooo schlecht um die FAZ, dass wir dieses Katastrophenszenario hier präsentiert bekommen müssen?
Wenn man das so liest, muss man ja glauben, dass die Frauen da etwas Schlimmes in den Medienbetrieb bringen, dass diese so harmlose und unschuldige Branche auf einmal infiziert wird von Stewardessgedanken, von der politischen Einflussnahme ganz zu schweigen. SO würden Männer ich ja niemals verhalten - hach, was waren das noch für wunderbare Zeiten, als die Männer noch alles in der Hand hatten.
Fragt sich eigentlich auch noch jemand außer mir, was der Anfang mit dem Thema des Artikels zu tun hat? Fragt sich noch jemand, was die elektronische weibliche Stimme in Kampfjets mit Medienmacht zu tun hat?
Best wishes, Xenia
Re: Mal wieder Langeweile gehabt, Xenia? (n/t)
Als Antwort auf: Schirrmacher macht kirre von Xenia am 06. Juli 2003 20:12:52:
Schlecht gekontert, ganz schlecht gekontert, Pedro (n/t)
Als Antwort auf: Re: Mal wieder Langeweile gehabt, Xenia? (n/t) von Pedro am 06. Juli 2003 20:20:05:
Re: Schirrmacher macht kirre
Als Antwort auf: Schirrmacher macht kirre von Xenia am 06. Juli 2003 20:12:52:
Zwischen Politik und verklemmter Erotik gibt es Zusammenhänge, dessen bin ich sicher. Das ist geschlechterübergreifend. Das erste mal stach mir das ins Auge, als einst CDU Schrapnelle Süßmuth mit einer schier ungeahnten Inbrunst versuchte ihren Kondomfetisch unter dem Deckmäntelchen der Aids-Aufklärung auszuleben.
Bei anderen (insbesondere männlichen) Exemplaren der parteiübergreifenden Speichelleckerfraktion habe ich manchmal den Eindruck diese könnten sich die Behandlung durch eine professionelle Domina nicht leisten. Aber schaue ich mir die Politikergehälter an, scheint diese Theorie noch nicht ausgegoren. Insbesondere neigen sie ja dazu, letztlich doch den Normalbürger am politischen SM-Spielchen leiden zu lassen, während sie sich selber dann doch lieber als Einfädler und Zuschauer gefallen.
Während ich dies schreibe, frage ich mich wie ernst ich das eigentlich meine. Antwort: verdammt ernst!
Hypothese (durch nichts als Beobachtung untermauert): Völker können, teilweise oder ganz, epidemieartig psychisch krank werden! :o)
Schöne Grüße,
Manfred
Re: Schirrmacher macht kirre
Als Antwort auf: Re: Schirrmacher macht kirre von Manfred am 06. Juli 2003 21:05:12:
Zwischen Politik und verklemmter Erotik gibt es Zusammenhänge, dessen bin ich sicher.
Was hat denn das jetzt mit Schirrmachers Text zu tun?
Das ist geschlechterübergreifend. Das erste mal stach mir das ins Auge, als einst CDU Schrapnelle Süßmuth
Toll, du Spaten
mit einer schier ungeahnten Inbrunst versuchte ihren Kondomfetisch unter dem Deckmäntelchen der Aids-Aufklärung auszuleben.
Bei anderen (insbesondere männlichen) Exemplaren der parteiübergreifenden Speichelleckerfraktion habe ich manchmal den Eindruck diese könnten sich die Behandlung durch eine professionelle Domina nicht leisten. Aber schaue ich mir die Politikergehälter an, scheint diese Theorie noch nicht ausgegoren. Insbesondere neigen sie ja dazu, letztlich doch den Normalbürger am politischen SM-Spielchen leiden zu lassen, während sie sich selber dann doch lieber als Einfädler und Zuschauer gefallen.
Während ich dies schreibe, frage ich mich wie ernst ich das eigentlich meine. Antwort: verdammt ernst!
Hypothese (durch nichts als Beobachtung untermauert): Völker können, teilweise oder ganz, epidemieartig psychisch krank werden! :o)
Dann darf ich diesen Beitrag als erstes Symptom werten? 
Best wishes, Xenia
Re: Schirrmacher macht kirre
Als Antwort auf: Re: Schirrmacher macht kirre von Xenia am 06. Juli 2003 21:17:10:
Wenn Du sagst "diesen Beitrag" mußt du logischerweise Deinen eigenen meinen. Daher meine Antwort: Du darfst!
Ich habe zwar Bezug auf Deinen Text genommen, aber ansonsten versucht mit Dir nicht unmittelbar in Kommunikation zu treten. Schon vergessen? Ich halte es für Zeitverschwendung (und das, obwohl ich mich wegen eines gebrochenen Beines wirklich langweile) zu versuchen mit Dir ein halbwegs vernünftiges Gespräch zu führen.
Also sei so gut und versuche mich zu ignorieren, mir gelingts bei Dir ja auch ganz gut!
Manfred
Re: Schirrmacher macht kirre
Als Antwort auf: Re: Schirrmacher macht kirre von Manfred am 06. Juli 2003 21:33:16:
Wenn Du sagst "diesen Beitrag" mußt du logischerweise Deinen eigenen meinen. Daher meine Antwort: Du darfst!
Nö, ich hab deinen gemeint, den mit der Beleidigung von Frau Süssmuth...
Ich habe zwar Bezug auf Deinen Text genommen, aber ansonsten versucht mit Dir nicht unmittelbar in Kommunikation zu treten.
Na und? Sollte mich das interesieren?
Schon vergessen? Ich halte es für Zeitverschwendung (und das, obwohl ich mich wegen eines gebrochenen Beines wirklich langweile) zu versuchen mit Dir ein halbwegs vernünftiges Gespräch zu führen.
Wie wäre es denn mal, wenn du einen halbwegs vernünftigen Beitrag leisten würdest, mal ganz ohne Beleidigungen von Frauen - DAS wär doch mal was.
Also sei so gut und versuche mich zu ignorieren, mir gelingts bei Dir ja auch ganz gut!
Soll ich jetzt lachen oder dich einweisen lassen? Warum antwortest du überhaupt auf einen meiner beiträge? O jeeeeeee, schlimmes Symptom...
Best wishes und Gute Besserung, Xenia
Re: Schirrmacher macht kirre
Als Antwort auf: Re: Schirrmacher macht kirre von Xenia am 06. Juli 2003 21:36:21:
Wie wäre es denn mal, wenn du einen halbwegs vernünftigen Beitrag leisten würdest, mal ganz ohne Beleidigungen von Frauen
Beweise mir, daß Du keine Frau bist und es könnte gelingen *gg*
Re: Schirrmacher macht kirre
Als Antwort auf: Re: Schirrmacher macht kirre von Manfred am 06. Juli 2003 21:51:21:
Wie wäre es denn mal, wenn du einen halbwegs vernünftigen Beitrag leisten würdest, mal ganz ohne Beleidigungen von Frauen
Beweise mir, daß Du keine Frau bist und es könnte gelingen *gg*
ich esse kein Fleisch
Re: FAZ-Artikel "Männerdämmerung"
Als Antwort auf: FAZ-Artikel "Männerdämmerung" von Ferdi am 05. Juli 2003 20:29:21:
Sonntagabend sagte Friedrich Merz in der Sendung "Sabine Christiansen", der zweihundertfünfzigsten Folge der Reihe: "Wir sollten Ihnen erst mal gratulieren zu dieser Sendung. Sie haben damit ja großen Erfolg in Deutschland. Diese Sendung bestimmt die politische Agenda in Deutschland mittlerweile mehr als der deutsche Bundestag. Das betrübt mich, aber ist ein großer Erfolg."
Streichen wir, was an diesem Satz pure Liebedienerei eines Politikers ist, der im Kampf gegen eine dominante Vorsitzende jeden Verbündeten nimmt. Es bleibt: bedingungslose Unterwerfung eines Mannes unter eine Frau. Als Morgengabe liefert der Gratulant nicht nur die eigene Person, sondern gleich eine ganze Institution, das Verfassungsorgan des Bundestages, dem Salon der Frau Christiansen.
Die mächtigste Frau
Die Hausherrin hatte am selben Jubeltag in einem Interview des Berliner "Tagesspiegels" ihre Machtlosigkeit, Bescheidenheit und Gemeinnützigkeit annonciert. Daß "Sabine Christiansen" eine Marke geworden ist, findet sie fast unangenehm. Die zwei Körper der Königin sprechen zwei ganz verschiedene Idiome: die bescheidene private Christiansen und die öffentliche, auf deren Homepage zum Beispiel folgende Beschreibung hervorgehoben wird: "Die mächtigste Frau im deutschen Fernsehen".
Aber auch dieser "ÜbermenschIn" hat eine Kollegin den Mann ausgespannt. (Ehrlich gesagt: Wundert mich nicht bei einer derart herben Person, die sich jeglichen weiblichen Charme mit grauenerregendem Erfolg abtrainiert - oder nie besessen hat. Erstaunlich eher, daß sie überhaupt jemanden gefunden hat, der so lange bei ihr blieb.)
Frauen als Gastgeber
Das politische Leben der Bundesrepublik Deutschland wird zwar noch immer vorwiegend von Männern kommentiert, aber von Frauen kommuniziert.
In dem historisch-fiktionalen Roman "Ich, Claudius, Kaiser und Gott" von Robert von Ranke Graves findet sich der Satz: "Augustus ruled the world, but Livia ruled Augustus". ("Augustus herrschte über die Welt, Livia aber herrscht über Augustus".)
Die grauenhafte Bedeutung dieses genial formulierten Satzes kann sich jeder Mann gar nicht genug klarmachen! Kapiert endlich, ihr Blöd-Männer, daß wahrer Einfluß nicht auf Gewalt, sonder auf Macht beruht. Hierzu Ester Vilar:
"Jemandem, der Gewalt über mich hat, diene ich unter Zwang. Aber jemandem, der Macht über mich hat, diene ich freiwillig."
In dem Maße, in dem politische Meinungsbildung diskursiv geworden ist, haben die Fernsehsender Frauen zu "Gastgebern" des politischen Prozesses gemacht. ... Diese Operation ist sehr viel umfassender als bislang bekannt. Die entscheidenden Produktionsmittel zur Massen- und Bewußtseinsbildung in Deutschland liegen mittlerweile in der Hand von Frauen. In komplizierten, zuweilen von höfischen Intrigen begleiteten Strategien haben Frauen mehr oder minder deutlich die Zuständigkeit für gewaltige Komplexe der Bewußtseinsindustrie übernommen.
Dies ergänzt meine oben gemachte Anmerkung: Die Intrige ist eine extreme Form von Gewalt, aber sie wird nirgendwo thematisiert. Aus allen Medien werden wir vollgelabert zum Thema "physische Gewalt", und daß jeder Mann schon qua seiner Existenz Gewalt gegen Frauen ausübt, haben wir inzwischen auch zur Kenntnis genommen. *lol* Aber niemand, wirklich niemand thematisiert den Schaden, der durch Intrigen entsteht. Keine Frage, warum: Würde dies gegenüber einer breiten Öffentlichkeit zum Thema gemacht, dann würden sich die Frauen früher oder später als Intriganten allerübelster Sorte entlarvt sehen, und es käme zu einer Diskussion über das unermeßliche Leid, das dadurch angerichtet wird. Das wäre eine echte Revolution in menschheitsgeschichtlichem Maßstab. Und dafür, daß diese Revolution nicht kommt, sorgen die Weiber in den Medien. Denn was dort nicht besprochen wird, ist nicht existent.
Der größte Fernsehbetreiber Europas, der größte Magazinverlag, der größte Buchverlag der Welt, einer der fünf größten Musikkonzerne der Welt, kurzum: der Bertelsmann-Konzern untersteht längst dem Willen einer Frau, Liz Mohns, die die vergangenen Monate seid Thomas Middelhoffs Entlassung dazu nutzte, ihre Macht im Konzern auszubauen.
Zum Fall Middelhoff habe ich in diesem Form vor fast genau einem Jahr gepostet. Herrn Schirrmachers Anmerkung bestätigt meine Befürchtungen auf das Schlimmste. Da wurde eine wahre Lichtgestalt der deutschen Wirtschaft von einem intriganten Weib vernichtet.
Eine Telefonistin, ein Kindermädchen, eine Schauspielerin und Schriftstellerin und eine Stewardeß definieren das Land.
Man kann offensichtlich gar nicht ungebildet genug sein, um Karriere zu machen!
Was einer heute denkt, läuft vorher über die Fließbänder dieser Frauen.
Wie sollen wir da unsere Anliegen an eine breite Öffentlichkeit bringen? Wie, um Himmels willen, wie?!
Sensationelle Akkumulation von Macht
Eine solche Akkumulation weiblicher Macht ist noch nicht dagewesen in der Geschichte des Landes, das einst als "vaterlose Gesellschaft" begann. Sie ist auch ziemlich sensationell.
Könnte das der Grund sein, warum Deutschland nicht mehr vom Arsch auf die Füße kommt? "Höfische Intrigen" statt knallharter, rationaler, sachbezogener Arbeit! Pfui Teufel!
"Kleine zivilisierte Völker", so hat Arnold Gehlen einst vorhergesagt, "oder solche, denen alle Knochen zerschlagen sind, streben der Deckung zu, sie neigen zu Versicherungen, Krankenscheinen, zu sexuellen Libertinismen und moralischen Vorträgen an die Außenwelt. Aber gerade diese Atmosphäre kommt den innersten Bedürfnisses des Weibes entgegen".
Die meisten der o.g. Faktoren sind in der heutigen deutschen Gesellschaft tatsächlich nachzuweisen - mit einer Ausnahme: An den "sexuellen Libertinismen" - wenn es sie denn gibt [ich selber konstatiere eher eine zunehmende Prüderie wie im finstersten Mittelalter] - haben die Männer allenfalls dann Anteil, wenn sie schwul sind. Hingegen findet gegen gelebte männliche Heterosexualität ein beispielloser Krieg statt, geführt von herkömmlichen Sexualfeinden aus dem kirchlichen Bereich und Neo-Psychopathen aus der - weitgehend kirchenfeindlichen - Frauenbewegung.
Gemeint war: je zivilisierter eine Gesellschaft, je komplexer und subtiler die Notwendigkeit, unlösbare Konflikte ohne Aggression zu lösen, desto stärker setze eine solche Gesellschaft auf die Frauen als Vermittler; ja sie delegiert ihnen sogar die wirtschaftliche Macht. Es mag sein, daß wir uns heute einem solchen Zustand nähern. Dann aber, so Gehlen, verändert sich die Sozietät ein weiteres Mal: "Dann betreten Klytemnästra und Judith die Szene, Antigone und Gallia Placidia, Katharina und Charlotte Corday und zeigen den Männern, wie man sich aussetzt und einsetzt." Da braucht man dann auch die Komplimente des Herrn Merz nicht mehr.
Na, dann seien wir mal gespannt auf das Auftreten der ersten weiblichen Ungeheuer von historischem Format. Aber wenn es soweit ist, dann wird - da bin ich zuversichtlich - die Gegenreaktion einsetzen und erfolgreich sein. Vielleicht verläuft die Geschichte ja wirklich in sich wiederholenden Zyklen.