Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wo setzen wir den Hebel an?

Michael, Friday, 04.07.2003, 15:29 (vor 8251 Tagen)

ist dieses Forum das Richtige für mein Thema?
Vor einigen Tagen wurde ich zu Unterhaltszhlg. verurteilt. Meine 23 jährige Tochter bezieht aufgrund einer psychischen Erkrankung Unterhalt vom Sozi. Ursache sei der 7 jährige sexuelle Mißbrauch, durch Neffen meiner Ex. Ich kenne den von klein an und seine Mutter fiel mir vor 25 Jahren wegen Ihrer Männerfeindlichkeit auf, war damals schon alleinerziehend. Ich erwähne dies, weil es auch in meinem Fall einen besonderen Hintergrund hat. Ich bin nicht in der Lage, die Verantwortung für das was meiner Tochter geschah, nur bei dem Täter zu sehen. Meine Tochter war 7 er 15 Jahre. Obwohl mir eine Auseinandersetzung mit der Sache bisher nicht gelungen ist, beginne ich zu verstehen: der Mißbrauch war schlecht, aber die seelische Verletzung meiner Tochter trat ein, als er Sie nach reichlichem Gebrauch "wegwarf". Als der Kranke sich jahrelang an Micky heranmachte, fängt er nach 7 Jahren an sich zu ändern, läßt von Ihr ab, erniedrigt Sie verbal. Während Sie mit Gewichtzuhnahe reagiert, zeigt er immer deutlicher seine Ablehnung, der Teufelskreis beginnt. Ich kann meine Wut und Verachtung nicht ausdrücken, die ich für ALLE Verantwortlichen empfinde, auch der Richter hört dazu, der trotz meiner schweren Bedenken, die Kinder meiner Ex zusprach.
Zur Regulierung des finaziellen Schadens wurde ich nun verurteilt, obwohl ich nicht in der Lage bin, rückständigen Unterhalt ca. 7500 Euro, sowie laufende Zahlungen von 429 Euro monatlich zu leisten.
Dies ist für mich vielleicht der Tropfen, der das Faß überlaufen läßt und so habe ich der Sekretärin des Richters gestern am Telefon erklärt, es werde Krieg geben und der fängt am Gerichtsgebäude an. Die Damen und Herren sollten dann genau überlegen, was zu sagen sie mir zu verbieten wagen. Ich sage: Wer einem Vater jeden Einfluß auf sein Kind entzieht ist dumm und wer den dann noch bezahlen lassen will, noch dümmer...
Ich überlege jetzt, wie sehr es die Verantwortlichen nerven würde, wenn ständig jemand vor dem Amtsgericht rumläuft der Blätter verteilt, auf denen die Warheit steht. Auch in dem kleinen Städtchen wären diese Blätter bald überall bekannt, den man findet sie auf allen legalen Plätzen. Die Aussagen sind kurz und bündig formuliert, leicht beweisbar und eine Bedrohung für viele Verantwortliche. Sie versorgt den Mann auf der Strasse schnellstens mit Hintergundinformationen damit er versteht, wie und wo Männer über den Tisch gezogen werden. Wie werden die Behörden reagieren?

Michael


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