Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Lustiges Quellenraten

Lambretta, Tuesday, 01.07.2003, 13:22 (vor 8254 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Lustiges Quellenraten von susu am 28. Juni 2003 16:23:10:

Hi susu,

ich war am WE offline und gestern nacht Schreibsperre, daher meine Antwort erst jetzt.

Möglicherweise in einer Zeitschrift, die annimmt, daß differenztheoretische Ansätze zwar zunächst erfolgversprechend Interessen einer (Geschlechter-)Gruppe durchzusetzen können, aber langfristig keine gerechte, unabhängige Geschlechterpolitik entstehen lassen können.
Möglicherweise *g*. Ich denke du hast es auch gelesen, die Frage ist, warum so viele aus der Leserschaft differenztheoretisch denken, vieleicht existiert da auch ein Subtext?

Nein, habe ich nicht gelesen. Ist der Artikel wirklich aus der Emma? Ich habe die Emma erst einmal gelesen (auch wenn gerne mal im dazugehörigen Forum schreibe und lese *g*). Ich hatte zwar ein Vermutung in diese Richtung, war mir aber nicht wirklich sicher.

Hoffentlich nirgends, wenn die kritische Männerforschung sich weiterhin auf nicht-differenzialistische Theorien beruft (Sowohl existenzialistische, als auch diskurskritische). Männerforschung wird von Seiten der Politik nicht unbedingt gewünscht, gerade weil die Politik als Machtfaktor im Bezug auf Geschlecht ein Thema ist. Wenn du Texte aus diesem Bereich kennst, auf die dein Text passen würde, gib mir bitte eine Quelle, mir zumindest ist noch keine Bekannt (bekannt sind mir natürlich ältere Schriften, die Essentialistisch argumentierten, diese stehen allerdings nicht im Kontext der Männerforschung, die erst seit Mitte der 80er überhaupt existiert, im speziellen denke ich da an Connell und da auch hauptsächlich in den USA).

Spontan fällt mir ein Buch von Martin van Creveld ein, der ja auch hier schon häufig zitiert und positiv erwähnt wurde, der in seinem Buch "Frauen und Krieg" differenztheoretisch und biologistisch argumentiert, wie ich finde. Aber ich glaube, man kann ihn nicht zur kritischen Männerforschung zählen.

Gruß
Lambretta


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