Frauenförderung kontra Gleichstellungspolitik
Gleichstellungspolitik und die Praxis der Frauenförderung
Während 20 Prozent der Männer sich eine Elternzeit nach der Geburt
des Kindes vorstellen können, nehmen praktisch nur 3 Prozent dieses
Angebot an. Was hindert die anderen 13 Prozent an der Elternzeit?
Für Männer ist die Gleichstellung in der Gesellschaft jenseits des
klassischen Rollenbildes besonders schwierig. Bisher bleibt die
Betrachtung in der Politik auf Frauenförderung fokussiert. Männer
haben in der Gesellschaft die gleichen Probleme, nur können die
Lösungen für Frauen nicht einfach auf Männer übertragen werden.
Dieter Boek wird seine Geschichte erzählen, er hat die Elternzeit
genommen. Als er wieder in das Berufsleben wollte, suchte er nach
einer geeigneten Unterstützung. Er wollte in die gleichen
Förderprogramme kommen, wie sie für Frauen vorgesehen sind. Aber es
ist ihm nicht gelungen, weil sie nur für Frauen vorgesehen sind,
nicht aber für Männer.
Die Förderung der Stelle "Frau und Beruf" fühlt sich für Herrn Boek
natürlich nicht zuständig, weil er ein Mann ist. Man verweist ihn zum
Arbeitsamt. Dort bekommt er eine qualifizierte Förderung wie bei
"Frau und Beruf" natürlich nicht, sondern einen Excelkurs wurde ihm
angeboten. Der Kontakt zu Gleichgesinnten, in der Regel sind es
Frauen, kann natürlich auch nicht stattfinden.
Und dabei heißt es doch im Grundgesetz der BRD so schön im Artikel 3:
Gleichheit vor dem Gesetz
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes .benachteiligt oder
bevorzug werden.
Gäste:
Dieter Boek Vater in Elternzeit auf der Suche nach Förderprogrammen
Frau Unger-Seyka, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend
Frau Knorr, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Heinsberg
Frau Siegert, Beauftragte für Chancengleichheit beim Arbeitsamt Aachen
Re: Frauenförderung kontra Gleichstellungspolitik
Als Antwort auf: Frauenförderung kontra Gleichstellungspolitik von Odin am 26. Juni 2003 22:32:06:
Gleichstellungspolitik und die Praxis der Frauenförderung
Während 20 Prozent der Männer sich eine Elternzeit nach der Geburt
des Kindes vorstellen können, nehmen praktisch nur 3 Prozent dieses
Angebot an. Was hindert die anderen 13 Prozent an der Elternzeit?
du meinst 17 *g*. aber das ist eine gute frage?
Für Männer ist die Gleichstellung in der Gesellschaft jenseits des
klassischen Rollenbildes besonders schwierig. Bisher bleibt die
Betrachtung in der Politik auf Frauenförderung fokussiert. Männer
haben in der Gesellschaft die gleichen Probleme, nur können die
Lösungen für Frauen nicht einfach auf Männer übertragen werden.
Dieter Boek wird seine Geschichte erzählen, er hat die Elternzeit
genommen. Als er wieder in das Berufsleben wollte, suchte er nach
einer geeigneten Unterstützung. Er wollte in die gleichen
Förderprogramme kommen, wie sie für Frauen vorgesehen sind. Aber es
ist ihm nicht gelungen, weil sie nur für Frauen vorgesehen sind,
nicht aber für Männer.
Die Förderung der Stelle "Frau und Beruf" fühlt sich für Herrn Boek
natürlich nicht zuständig, weil er ein Mann ist. Man verweist ihn zum
Arbeitsamt. Dort bekommt er eine qualifizierte Förderung wie bei
"Frau und Beruf" natürlich nicht, sondern einen Excelkurs wurde ihm
angeboten. Der Kontakt zu Gleichgesinnten, in der Regel sind es
Frauen, kann natürlich auch nicht stattfinden.
Und dabei heißt es doch im Grundgesetz der BRD so schön im Artikel 3:
Gleichheit vor dem Gesetz
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
aha die übliche scheisse.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes .benachteiligt oder
bevorzug werden.
Gäste:
gäste? wo hast du das denn her?
Dieter Boek Vater in Elternzeit auf der Suche nach Förderprogrammen
Frau Unger-Seyka, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend
Frau Knorr, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Heinsberg
Frau Siegert, Beauftragte für Chancengleichheit beim Arbeitsamt Aachen
Re: Frauenförderung kontra Gleichstellungspolitik
Als Antwort auf: Frauenförderung kontra Gleichstellungspolitik von Odin am 26. Juni 2003 22:32:06:
Hallo Odin!
Vielen Dank für den Link. Diese Sendung muss man sich mehrmals in Ruhe anhören und sie auswerten. Sie ist voller hervorragender Argumentationsmunition.
Gruss,
Ferdi
Re: Frauenförderung kontra Gleichstellungspolitik
Als Antwort auf: Re: Frauenförderung kontra Gleichstellungspolitik von gaehn am 26. Juni 2003 22:48:56:
gäste? wo hast du das denn her?
Das war der Link zur Sendung vom Väterradio. Der Beitrag ist nicht von mir
Ich will jetzt endlich einen Opferstatus (mind. 50%GdO)
Als Antwort auf: Frauenförderung kontra Gleichstellungspolitik von Odin am 26. Juni 2003 22:32:06:
Die Förderung der Stelle "Frau und Beruf" fühlt sich für Herrn Boek
natürlich nicht zuständig, weil er ein Mann ist. Man verweist ihn zum
Arbeitsamt. Dort bekommt er eine qualifizierte Förderung wie bei
"Frau und Beruf" natürlich nicht, sondern einen Excelkurs wurde ihm
angeboten.
... immer wieder neue Schweinereien und Diskriminierungen. Ich beantrage hiermit den lukrativen Opferstatus für mich.
Weiß jemand, wo ich diesen beziehen kann. Der Versuch über eBay brachte folgendes Ergebnis:
- Resultate in allen Kategorien
- 0 Artikel gefunden für opferstatus
- Website eBay Deutschland
Für die Suche in US fehlt mir der englische Begriff - kann mir jemand weiterhelfen - Babylon läßt mich hier im Stich No matches were found for 'opferstatus'
Der Gesetzgeber könnte sich am Behindertenstatus orientieren:
Versorgungsamt -> Betroffenheitsamt
x%GdB (Grad der Behinderung) -> x%GdO (Grad des Opfertums)
- Ein von der feministischen Lehrerein gemobter Schüler kriegt 10% GdO, wenn Mädchen in der Klasse gelacht haben 20%.
- Ein Hausmann (Herrn Boek) kriegt 30% GdO
- Ein Geschiedener, der abgezockt wurde 50%
Dann gibt es Fördermittel, Quoten in Uni und Beruf, und wehe, die Medien machen einen bösen Witz (Steffan Raab kann sich schon mal warm anziehen).
Gruß Michael