Auf Qualifikation achten!
Hallo Odin und alle!
Jugendämter sollte man nicht abschaffen, aber man sollte strengstens darauf achten, dass da nur hochqualifizierte Leute arbeiten. Momentan ist es doch so, dass einfach Frauen, die gerade ihre Prüfungen abgelegt haben (Prüfungsstoff: Abspielen von auswendig gelernten Verwaltungsvorschriften, kann jede Festplatte besser und genauer), vielfach im rollierenden Verfahren z. B. vom Strassenverkehrsamt, wo sie die Knöllchenschreiberinnen eingeteilt und losgeschickt haben und den Computer bedienen, der die Verwarnungen ausspuckt, ins Jugendamt befördert werden. Das muss doch schiefgehen!
Der Pilot eines Verkehrsflugzeuges trägt zum Beispiel eine sehr hohe Verantwortung für seine Passagiere. Daher werden an seine Qualifikation höchste Ansprüche gestellt und die wird auch in regelmässigen Abständen überprüft. Genau so müsste mit Jugendamtbeamten verfahren werden. Es ist höchster Qualitätsstandard zu fordern. Wer die Anforderungen nicht oder nicht mehr erfüllt, fliegt da raus. Das ist zwar keine Garantie für absolute Fehlerfreiheit, die gibts nirgendwo, nicht mal bei den Verkehrspiloten, aber die Fehlerrate würde dramatisch sinken. Wenn man aber die Jugendämter mit Quotenfrauen füllt, die von der Materie keine Ahnung haben, darf man sich nicht wundern, wenn es dauernd solche fürchterlichen "Unfälle" gibt.
Gruss,
Ferdi
Re: Auf Qualifikation achten!
Als Antwort auf: Auf Qualifikation achten! von Ferdi am 24. Juni 2003 12:26:16:
Hallo Ferdi,
Jugendämter sollte man nicht abschaffen, aber man sollte strengstens darauf achten, dass da nur hochqualifizierte Leute arbeiten.
Die Voraussetzung ist eindeutig: man muß ein abgeschlossenes Studium in Sozialer Arbeit (Dipl. Sozialpäd.) buzw. Sozialarbeit (Dipl. Sozialarbeiter) vorweisen.
Es ist so, daß diese Studiengänge zu einem hohen Prozentsatz von Frauen absolviert werden.
Die wenigsten Absolventinnen und Absolventen zieht es in die Ämter. Es ist einfach nicht attraktiv. Es gibt genug attraktivere, abwechslungsreichere Arbeitsfelder für Sozialarbeiter.
Gerade in der Jugendhilfe, Hilfe zur Erziehung, etc. ist die Arbeit wenig erquicklich, weil man lediglich über Heimeinweisungen, etc. entscheidet und alle halbe Jahre für das betreffende Kind Hilfeplangespräche führt, etc.
Außerdem ist die Fluktuation in den Jugendämtern recht hoch. Wer etwas besseres findet, bewirbt sich weg.
Momentan ist es doch so, dass einfach Frauen, die gerade ihre Prüfungen abgelegt haben (Prüfungsstoff: Abspielen von auswendig gelernten Verwaltungsvorschriften, kann jede Festplatte besser und genauer)
Kenntnisse im BGB, KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz); BSHG, etc. sind für die tägliche Arbeit von Bedeutung! Sie bilden die rechtliche Grundlage für Entscheidungen.
Das Studium besteht im übrigen nur zu einem geringen Teil aus Verwaltungskram.
vielfach im rollierenden Verfahren z. B. vom Strassenverkehrsamt, wo sie die Knöllchenschreiberinnen eingeteilt und losgeschickt haben und den Computer bedienen, der die Verwarnungen ausspuckt, ins Jugendamt befördert werden. Das muss doch schiefgehen!
Das ist kompletter Unsinn. Natürlich arbeiten auch Verwaltungsangestellte in den Jugendämtern, aber die treffen keine Entscheidungen über Wohl und Wehe eines Kindes!
Oder arbeiten bei Euch die Verwaltungsangestellten mit Halbleitern?
Lieber Ferdi, Du hast schon differenzierter argumentiert!
Genau so müsste mit Jugendamtbeamten verfahren werden. Es ist höchster Qualitätsstandard zu fordern. Wer die Anforderungen nicht oder nicht mehr erfüllt, fliegt da raus.
Das ist wieder ein andres Thema. Allerdings ist es bei der Fülle an Kindern, Jugendlichen und Familien, die man zu betreuen hat, nicht einfach, den Überblick zu behalten.
Das soll jetzt keine Entschuldigung oder Rechtfertigung sein. Aber in der Regel lernt man die Abgründe, die sich einem in den Familien bieten, gar nicht kennen.[/i]
<iDas ist zwar keine Garantie für absolute Fehlerfreiheit, die gibts nirgendwo, nicht mal bei den Verkehrspiloten, aber die Fehlerrate würde dramatisch sinken.[/i]
Und es ist immer noch ein Unterschied, ob man mit Maschinen zu tun hat oder mit Menschen.
Wenn man aber die Jugendämter mit Quotenfrauen füllt, die von der Materie keine Ahnung haben, darf man sich nicht wundern, wenn es dauernd solche fürchterlichen "Unfälle" gibt.
Wie oben schon angedeutet, es gibt wesentlich mehr Sozialpädagoginnen als Sozialpädagogen...
Viele Grüße
Collantix
Re: Auf Qualifikation achten!
Als Antwort auf: Re: Auf Qualifikation achten! von Collantix am 24. Juni 2003 17:04:40:
Hallo Collantix!
Das ist kompletter Unsinn. Natürlich arbeiten auch Verwaltungsangestellte in den Jugendämtern, aber die treffen keine Entscheidungen über Wohl und Wehe eines Kindes!
Diese Informationen habe ich von der Schwiegertochter meiner Ex, die Beamtin war und - frisch abgeprüft - genau so einen "Dienstweg" gemacht hat. Entscheidungen über Wohl und Wehe von Kindern treffen die zwar nicht, obwohl Entscheidungen nur zum Wohl des Kindes, aber nie zum "Wehe" fallen dürfen. Aber sie verhindern auch nicht, dass selbsternannte fanatische "Aufklärerinnen" ganze Familien und ihre Familienväter in den Abgrund stürzen, sie klären Falschanschuldigungen nicht auf sondern unterstützen die Aufdeckerindustrie noch bei ihren zerstörerischen Tätigkeiten. Ich verweise auf die Wormser Prozesse im Umfeld von "Wildwasser" et al. Da haben sich die Jugendamtbediensteten wahrhaftig nicht mit Ruhm bekleckert. Sie hätten das alles aufgrund ihrer qualifizierten Ausbildung eigentlich verhindern müssen. Daher meine sarkastisch ablehnende Einstellung und meine Zweifel an der Qualifikation.
Oder arbeiten bei Euch die Verwaltungsangestellten mit Halbleitern?
Ja. Die haben ja alle Computer. Nur wenn sich die Halbleiter in Leiter verwandeln, dann müssen wir Techniker ran.
)
Wenn Jugendamtsmitarbeiter, egal ob Angestellte oder Beamte, tatsächlich so qualifiziert sind, dann dürften solche Dinge wie seinerzeit in Worms überhaupt nicht passieren. Das hätten die verhindern müssen. Aber Pack schlägt sich - Pack verträgt sich. Wenn überall nur Frauen ohne demokratische Kontrolle gegen Väter zu Felde ziehen, wenn Jugendamt-Frauen und Wildwasser-Frauen eine unheilige und unkontrollierte Allianz bilden, dann muss zwangsläufig sowas rauskommen. Paritätische Besetzung der entscheidenden Gremien wäre vielleicht ein Ausweg. Und den Jugendämtern muss die Macht genommen werden. Haarsträubend was die so alles anstellen. Sie tun manchmal wirklich so, als hätten sie es mit Maschinen zu tun. Väter und Kinder sind aber auch Menschen.
Liebe Grüsse,
Ferdi
Re: Auf Qualifikation achten!
Als Antwort auf: Auf Qualifikation achten! von Ferdi am 24. Juni 2003 12:26:16:
Hallo Odin und alle!
Jugendämter sollte man nicht abschaffen, aber man sollte strengstens darauf achten, dass da nur hochqualifizierte Leute arbeiten. Momentan ist es doch so, dass einfach Frauen, die gerade ihre Prüfungen abgelegt haben (Prüfungsstoff: Abspielen von auswendig gelernten Verwaltungsvorschriften, kann jede Festplatte besser und genauer), vielfach im rollierenden Verfahren z. B. vom Strassenverkehrsamt, wo sie die Knöllchenschreiberinnen eingeteilt und losgeschickt haben und den Computer bedienen, der die Verwarnungen ausspuckt, ins Jugendamt befördert werden. Das muss doch schiefgehen!
Du wirst aber für Deine Pommes Bude keinen Akademiker finden - es sei denn, er ist grad arbeitslos
Der ist aber bald wieder weg, sobald er was besseres findest
Sprich: Du bekommst genau das, wofür Du bezahlst!
Erhöhst Du die Gehälter, werden bald einige Leute große Augen kriegen und sich für den Job interessieren. Ergebnis: Du hast Auswahl, wenn Du Neueinstellungen planst oder kannst auch mal einer Mitarbeiterin einen anderen Job nahelegen (einen weniger "gefährlichen". Auch "schlechte" Leute, müssen irgendwo unterkommen!).
Im Moment muß man aber oft alles nehmen, was man kriegt und auch noch froh sein, wenn jemand den Scheiß-job macht!
Denke bei der nächsten Steuererhöhung mal daran.
Wenn Du dafür plädierst, die Ausbildung zu verbessern, Supervision für pädagogische Fachkräfte vorzuschreiben (besonders zur Aufarbeitung eigener Vergangenheit!) sowie regelmäßige Fortbildungen, rennst Du bei mir offene Türen ein. Aber das kostet was!
Re: Auf Qualifikation achten!
Als Antwort auf: Re: Auf Qualifikation achten! von Ferdi am 24. Juni 2003 17:44:17:
Lieber Ferdi,
Das ist kompletter Unsinn. Natürlich arbeiten auch Verwaltungsangestellte in den Jugendämtern, aber die treffen keine Entscheidungen über Wohl und Wehe eines Kindes!
Diese Informationen habe ich von der Schwiegertochter meiner Ex, die Beamtin war und - frisch abgeprüft - genau so einen "Dienstweg" gemacht hat. Entscheidungen über Wohl und Wehe von Kindern treffen die zwar nicht, obwohl Entscheidungen nur zum Wohl des Kindes, aber nie zum "Wehe" fallen dürfen. Aber sie verhindern auch nicht, dass selbsternannte fanatische "Aufklärerinnen" ganze Familien und ihre Familienväter in den Abgrund stürzen, sie klären Falschanschuldigungen nicht auf sondern unterstützen die Aufdeckerindustrie noch bei ihren zerstörerischen Tätigkeiten.
Ich verweise auf die Wormser Prozesse im Umfeld von "Wildwasser" et al. Da haben sich die Jugendamtbediensteten wahrhaftig nicht mit Ruhm bekleckert.
D'accord. Das Problem ist, daß gerade in den Jugendämtern viel Lobby-Arbeit geleistet wird, bzw. die Jugendämter von den Kommunen zu Lobby-Arbeit verdonnert werden. Gerade bei solchen Aktionen wie Aktiv gegen Männergewalt werden sehr häufig die Jugendämter als Zugpferde (oder soll ich jetzt Stuten schreiben?) vorangestellt. Das geschieht in der Regel ohne Rücksprache mit den Bediensteten. Ich habe das selber in einer Abteilung in München (allerdings nicht in der Abteilung Jugendhilfe) erlebt.
Letztlich werden vor allem auch externe Fortbildungen von Vereinigungen angeboten bzw. finanziert, die von der Kommune subventioniert werden. Das ist das eigentliche Problem! Hinzu kommt, daß gerne darauf verzichtet wird, eigenverantwortlich zu handeln und zu denken. Dann könnten solche Auswüchse verhindert werden. Aber es gibt MItarbeiter, die muß man zu Fortbildungen regelrecht zwingen. Aber das gilt nun wahrlich nicht nur für Jugendämter...
Sie hätten das alles aufgrund ihrer qualifizierten Ausbildung eigentlich verhindern müssen.
Ideologie und Qualifikation sind nicht synonym...
Ja. Die haben ja alle Computer. Nur wenn sich die Halbleiter in Leiter verwandeln, dann müssen wir Techniker ran.
)

Wenn Jugendamtsmitarbeiter, egal ob Angestellte oder Beamte, tatsächlich so qualifiziert sind, dann dürften solche Dinge wie seinerzeit in Worms überhaupt nicht passieren.
Auch die beste Qualifikation schützt vor Fehlern nicht.
Wenn überall nur Frauen ohne demokratische Kontrolle gegen Väter zu Felde ziehen, wenn Jugendamt-Frauen und Wildwasser-Frauen eine unheilige und unkontrollierte Allianz bilden, dann muss zwangsläufig sowas rauskommen.
Die Wildwasser-Frauen wären vollkommen belanglos, wenn einfach das Hirn eingeschaltet würde und intern auf diese Mißstände hingewiesen würde. Nicht nur von Jugendamt-Frauen, sondern auch von Jugendamt-Männern. Die gibt es nämlich auch...
Paritätische Besetzung der entscheidenden Gremien wäre vielleicht ein Ausweg.
Das trifft nicht nur auf die Jugendämter zu. Aber Du hast recht.
Und den Jugendämtern muss die Macht genommen werden.
Ich weiß nicht, woher die Mär rührt, daß die Jugendämter so viel Macht haben. Über den Entzug von Sorgerecht entscheiden Familiengerichte. Jugendämter geben lediglich Empfehlungen ab, die aber nicht selten als Evangelium betrachtet werden.
Aber da müssen sich die zuständigen Gerichte an die Nase fassen!
Und es wäre sicherlich vielen (Vätern und Kindern) geholfen, wenn sich die Jugendämter und die diejenigen, die die Arbeit der Jugendämter beeinflussen, von Ideologien verabschieden.
Liebe Grüße
Collantix
Re: Auf Qualifikation achten!
Als Antwort auf: Re: Auf Qualifikation achten! von Odin am 24. Juni 2003 18:39:55:
Hallo Odin,
Sprich: Du bekommst genau das, wofür Du bezahlst!
Richtig. Nennen wir mal die Fakten: Einstiegsgehalt BAT Vb.
Erhöhst Du die Gehälter, werden bald einige Leute große Augen kriegen und sich für den Job interessieren.
Die Arbeit wird dadurch nicht zwangsläufig besser, aber die Auswahl an Bewerbern sicher.
Wenn Du dafür plädierst, die Ausbildung zu verbessern, Supervision für pädagogische Fachkräfte vorzuschreiben (besonders zur Aufarbeitung eigener Vergangenheit!) sowie regelmäßige Fortbildungen, rennst Du bei mir offene Türen ein. Aber das kostet was!
D'accord. Leider werden aber auch oder gerade in diesem Bereich die finanziellen Daumenschrauben angezogen.
Gruß
Collantix
OK - Abschaffen bringt nix
Als Antwort auf: Re: Auf Qualifikation achten! von Collantix am 24. Juni 2003 20:28:12:
Gerade bei solchen Aktionen wie Aktiv gegen Männergewalt werden sehr häufig die Jugendämter als Zugpferde (oder soll ich jetzt Stuten schreiben?) vorangestellt. Das geschieht in der Regel ohne Rücksprache mit den Bediensteten...
Letztlich werden vor allem auch externe Fortbildungen von Vereinigungen angeboten bzw. finanziert, die von der Kommune subventioniert werden. ...
Wenn überall nur Frauen ohne demokratische Kontrolle gegen Väter zu Felde ziehen, wenn Jugendamt-Frauen und Wildwasser-Frauen eine unheilige und unkontrollierte Allianz bilden, dann muss zwangsläufig sowas rauskommen.
Die Wildwasser-Frauen wären vollkommen belanglos, wenn einfach das Hirn eingeschaltet würde und intern auf diese Mißstände hingewiesen würde. Nicht nur von Jugendamt-Frauen, sondern auch von Jugendamt-Männern. Die gibt es nämlich auch...
Ich bin jetzt überzeugt. Jugendämter abschaffen und private Vereine finanzieren hilft nicht, die Männerhatz zu verhindern (Wildwasser ist ja ein privater Verein!). Wenn die völlig freie Hand haben, muß bald jeder Mann ein Autogramm abliefern - auf Pergament seiner eigenen Haut! Aber andererseits - radikale überspitzte Forderungen aufstellen, kann auch Erfolg haben (praktiziert jede Radikalfeministin erfolgreich und weiß auch jeder Ärztefunktionär, Bauernlobbyist...) *g* und läßt Dampf ab */g*!
Gruß Michael