Frustrierende Situation
Ich moechte mal hier an dieser Stelle was loswerden. Wie ist denn eure Erfahrung so im allgemeinen, wenn ihr mit anderen Maennern oder Frauen in eurem Umfeld ueber das Thema Maennerrechtsbewegung redet? Habt ihr das Gefuehl, es kommt ein Feedback zurueck, es bewegt sich irgendwas...stosst ihr auf Zustimmung oder eher Ablehnung? Ich habe in den letzten Wochen so das Gefuehl, dass sich im Grunde genommen nichts in der Substanz aendert. Es gibt zwar den einen oder anderen Erfolg zu verzeichnen, aber auf irgendeine Art und Weise habe ich den Eindruck, diese Erfolge verpuffen kurze Zeit spaeter wieder ohne eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Ich versuche nun schon seit Monaten an unserer Uni die eine oder andere Aktion zu starten - vollkommen ergebnislos. Etwa sechs von zehn Maenner aeussern zwar durchaus Zustimmung zu den Zielen der Maennerrechtsbewegung und empfinden die aktuelle Entwicklung unserer Gesellschaft als zunehmend maennerfeindlich und stellenweise diskriminierend, viele haben sogar die Ansicht geaeussert, dass sich die Rahmenbedingungen fuer Maenner in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert haben und Frauen mehr und mehr bevorzugt werden, allerdings ist niemand bereit, etwas dagegen zu tun. Wenn ich dort konkrete Aktionen anspreche, dann ziehen alle den Schwanz ein, verschwinden dann hinter dem naechsten Baum. Keine Zeit oder keine Lust oder ja, mach mal was oder ja, vielleicht mache ich mit, ich weiss nicht, das naechste Mal habe ich mehr Zeit oder mal sehen oder was auch immer. Die meisten Maenner duempeln wie die Faultiere in der Baumkrone sinnlos vor sich hin und lassen sich das Wasser langsam abgraben. Ich meine, das kanns doch nicht gewesen sein? Wir werden hier alle einer nach dem anderen von den Femis auf die Galeeren gefuehrt und was machen die Maenner? Fuer einen schnellen Fick bringen sie noch selbst die Ruder mit und legen sich die Ketten an. Wenn ich mir im Fernsehen die eine oder andere Diskussionsrunde ansehe, da sind Schauspielerinnen und Politikerinnen, Schriftstellerinnen usw, die Maenner als beschissen, als Schweine oder bloed oder was auch immer bezeichnen, die Frauen im Publikum lachen und klatschen und was machen die Maenner in der Runde? Verlegenes Grinsen im Gesicht, hervorgequaeltes Laecheln, aber keiner dieser Maenner traut sich mal, das Maul aufzumachen und zu widersprechen! Was laeuft hier eigentlich fuer ein mieser Film ab? Was soll das eigentlich? Manchmal denke ich echt schon daran, aus diesem Land auszuwandern. Ich hab da echt keine Boecke drauf, mir den Rest meines Lebens in jeder Zeitung, in jeder Zeitschrift, in jeder Fernsehsendung, wo ich gehe und stehe, diesen ganzen feministischen Bullshit anzuhoeren. Aber wo kann man hin? Ich hab mal gehoert, dass es in den USA eine Firma gibt, die Grundstuecke auf dem Mond fuer wenig Geld verkauft! Aber wahrscheinlich hats auf dem Mond auch schon ne Frauenbeauftragte.
Das ist alles echt so frustrierend...
live long and prosper! 
Re: Frustrierende Situation
Als Antwort auf: Frustrierende Situation von Andreas am 31. Mai 2003 16:24:10:
Kein Grund zur Resignation! Jede kleine Gelegenheit zum Widerstand nutzen (auf Frauenparkplätzen parken etc.) und immer den Mund aufmachen, wo möglich (Girls day etc.).
Aber wahrscheinlich hats auf dem Mond auch schon ne Frauenbeauftragte.
Das ist der einzig richtige Aufenthaltsort für die. Da können die nämlich keinen Schaden anrichten. Auf dass alle dorthin geschossen werden!
Martin
Re: Frustrierende Situation
Als Antwort auf: Frustrierende Situation von Andreas am 31. Mai 2003 16:24:10:
Hallo Andreas
Ja du siehst das ganze richtig.
Nein, gib auf keinen Fall auf. Der richtigere Weg ist immer der, zu hinterfragen. Welches Problem haben die Männer in der Uni damit, sich gegen das Feminat zu wenden?
Bei solcher Ablehnung frage ich mich immer, wer da primär die Hand im Spiel hat? Meist liegt das im näheren Umfeld (Stichwort Familie) oder sie haben schlichtweg Angst davor, gegen den Strom zu rudern.
Lade dir mal die aktuelle Düsseldorfer Tabelle herunter, drucke sie aus und frage nach, wer mit dem Rest im Fall des Falles wirklich auskommen will?
Vielleicht hilft das ja, die Situation der Sudenten zu klären. Wenn auch das nicht hilft, schau mal auf der Seite vom Weiberministerium nach. Da gibt es jede Menge Ansatz zur Kritik. Die Addy lautet: http://www.bmfsfj.de
Es ist schon bezeichnend, das Männer im Logo nicht genannt werden, während Frauen dort ihren Platz haben. Schau mal im Parteiprogramm der Grünen nach. Dort steht z.B folgender Satz: Die Würde der Frau ist unantastbar.
Im GG hieß es noch ganz anders, wie du wissen solltest.
Du kannst noch etwas dafür tun. Bei der nächsten Wahl eben diesen, deine Stimme und alle, die du mitziehen kannst, versagen.
Abhauen ist zwar auch eine mögliche Lösung, die dir keiner übel nehmen kann. Jedoch ist jede Stimme dagegen wichtiger, als eine, die nicht gegeben wird.
Mach weiter. Steter Tropfen höhlt den Stein, sag ich dir an dieser Stelle noch. Ließ Arne Hoffmann, Eugen Prinz und alles was du sonst noch in dieser Richtung finden kannst. Dann hast du eine gute Basis für diese Arbeit.
Hoffnungsvoller Gruß an dich
vom MeckMax
Re: Frustrierende Situation(Nachtrag)
Als Antwort auf: Re: Frustrierende Situation von MeckMax am 31. Mai 2003 16:52:04:
Ja und dann kannst du ja auch noch diverse andere Webseiten anschauen, wo du entsprechende Infos bekommst.
Als da währen:
http://www.pappa.com/emma/krichel1.htm
http://www.vaeter-aktuell.de/gesellschaft/Vorsicht-Ehe.htm
http://www.treffpunkteltern.de/
http://www.maenner-maenner.com/Links.html
http://maenner.startwebseite.net/
http://www.vafk.de/themen/expanhbock.htm
http://www.karin-jaeckel-autorin.de/Petition/petition.html
http://www.scheidungsfamilie.de/
http://www.vafk.de/
Ob du hier allerdings auch fündig wirst, sei mal dahin gestellt.
http://www.jura.uni-sb.de/internet/gericht.html
Soweit so gut, oder schlecht. Klick dich durch und schau selbst.
Viel Erfolg auch.
Re: Frustrierende Situation
Als Antwort auf: Re: Frustrierende Situation von Martin am 31. Mai 2003 16:43:33:
Das ist der einzig richtige Aufenthaltsort für die. Da können die nämlich keinen Schaden anrichten. Auf dass alle dorthin geschossen werden!
Der Mond? Männer waren ja schon oben. Seltsamerweise ist das eine der wenigen "Bastionen" die Frauen nicht stürmen wollen. Die würden es vermutlich auch nicht bemerken, wenn ihre Raumschiffe mit etwas weniger Sprit betankt werden. Wir könnten sagen, das Mindergewicht sei durch die schlanke Figur der Insassinnen zu erklären... Ja, ich bin Pragmatiker und wie ihr seht, läßt mich die Idee nicht mehr los 
Gruß
Manfred
zentraler Bundesverband für Männeranliegen
Als Antwort auf: Re: Frustrierende Situation(Nachtrag) von MeckMax am 31. Mai 2003 17:09:41:
Hallo MeckMax,
danke für die vielen Links. Viele davon sind mir nicht unbekannt. Aber was mir gerade aufgefallen ist: hinter vielen dieser Links stehen doch Vereine, die für ihre Interessen kämpfen. Aber irgendwie wurschtelt jeder so für sich herum. Mal als Frage an alle, die sich mit der Männerrechtsbewegung besser auskennen als ich: gibt es soetwas wie einen Ansatz, alle diese Vereine und Interessengruppieren in so einer Art "Dachverband" auf Bundesebene zusammenzufassen? Ich meine eine zentrale Organisation, die mit einer Stimme spricht und die Interessen der Männer und Väter wahrnimmt und artikuliert. Eine Organisation, die eine Vielzahl von Gruppen und Vereinen umfasst, vielleicht sogar mehrere tausend Mitglieder, kann der Regierung sicherlich wesentlich selbstbewußter und engagierter gegenübertreten. Im Moment ist es eher so, daß viele kleine Vereine ihre Forderungen vortragen, aber im Grunde keine Mittel besitzen, diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Es ist sicherlich eine mächtige Waffe, wenn eine große Bundesmännerorganisation Wahlempfehlungen an die Männer abgeben würde - da würden sich einige Politiker und Politikerinnen aber dreimal überlegen, ob sie weiterhin eine männerfeindliche Politik fahren wollen. Oder nicht?
schönen Gruß
Andreas
Re: Frauenbeauftragte auf dem Mond
Als Antwort auf: Frustrierende Situation von Andreas am 31. Mai 2003 16:24:10:
Karikatur in einer Fernsehzeitschrift:
Auf der Mondoberfläche, im Hintergrund der blaue Planet. Zwei Astronauten in Raumanzügen stehen vor einem Schild:
AMT FÜR MONDFRAGEN
50 Meter -->
Sagt ein Astronaut: "Schau an, die Deutschen sind auch schon da!"
Wie wahr! - Und von da bis zur lunaren Frauenbeauftragten wäre es nur noch ein kleiner Schritt - ob allerdings ein "big step for mankind" darf bezweifelt werden.....
Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen
Als Antwort auf: zentraler Bundesverband für Männeranliegen von Andreas am 31. Mai 2003 19:59:41:
Hallo MeckMax,
danke für die vielen Links. Viele davon sind mir nicht unbekannt. Aber was mir gerade aufgefallen ist: hinter vielen dieser Links stehen doch Vereine, die für ihre Interessen kämpfen. Aber irgendwie wurschtelt jeder so für sich herum. Mal als Frage an alle, die sich mit der Männerrechtsbewegung besser auskennen als ich: gibt es soetwas wie einen Ansatz, alle diese Vereine und Interessengruppieren in so einer Art "Dachverband" auf Bundesebene zusammenzufassen? Ich meine eine zentrale Organisation, die mit einer Stimme spricht und die Interessen der Männer und Väter wahrnimmt und artikuliert. Eine Organisation, die eine Vielzahl von Gruppen und Vereinen umfasst, vielleicht sogar mehrere tausend Mitglieder, kann der Regierung sicherlich wesentlich selbstbewußter und engagierter gegenübertreten. Im Moment ist es eher so, daß viele kleine Vereine ihre Forderungen vortragen, aber im Grunde keine Mittel besitzen, diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Es ist sicherlich eine mächtige Waffe, wenn eine große Bundesmännerorganisation Wahlempfehlungen an die Männer abgeben würde - da würden sich einige Politiker und Politikerinnen aber dreimal überlegen, ob sie weiterhin eine männerfeindliche Politik fahren wollen. Oder nicht?
schönen Gruß
Andreas
Hallo Andreas
Ja,das ist das leidige daran.Der Mann versteht sich zuerst als Einzelkämpfer,bevor er sich mit anderen zusammen rottet.Es hat Versuche gegeben,da etwas zu ändern.Aber die sind dann manchmal an einer Kleinigkeit gescheitert.Ja,ein Bundesverband in dieser Richtung ist wirklich wünschenswert und notwendig.Ich denke auch,das sowas wirklich machbar ist.Nur wer soll das machen und wie wird das organisiert?
Frag mal nach bei den einzelnen Gruppierungen.Die Femis haben es da etwas einfacher gemacht,denn Frauen sind da vollkommen anders.
Gruß an dich (am Sonntag Morgen....)
MeckMax
Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen
Als Antwort auf: Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen von MeckMax am 01. Juni 2003 10:14:11:
Hi MeckMax,
Hallo Andreas
Ja,das ist das leidige daran.Der Mann versteht sich zuerst als Einzelkämpfer,bevor er sich mit anderen zusammen rottet.
Das ist in der Tat ein Problem.
Es hat Versuche gegeben,da etwas zu ändern.Aber die sind dann manchmal an einer Kleinigkeit gescheitert.
Was waren das denn für Versuche?
Ja,ein Bundesverband in dieser Richtung ist wirklich wünschenswert und notwendig.Ich denke auch,das sowas wirklich machbar ist.Nur wer soll das machen und wie wird das organisiert?
Es muß doch möglich sein, soetwas zu organisieren. Es gibt so viele Vereine in Deutschland. Man könnte bspw. eine Liste von Vereinen und Organisation zusammenstellen, die sich mit Väter- und Männerrechten beschäftigen. Ernstzunehmende Vereine meine ich jetzt. Das alles läßt sich sicherlich nicht in ein oder zwei Monaten bewerkstelligen, da muß man schon mit einem großen Zeitraum von etwa einem Jahr rechnen oder sowas. Prinzipiell müßten sich alle Beteiligten (Interessierte, Organisatoren, Vereine, Gruppen usw) auf einen Termin einigen. Für eine Bundesmännerkonferenz oder sowas bspw! Ich könnte mir vorstellen, daß eine solche Konferenz durchaus in Berlin stattfinden könnte. Es wäre schon ein großer Fortschritt, wenn vielleicht tausend Leute kommen würden. Gelder müßten natürlich auch aufgetrieben werden, Räume müßten gemietet werden usw.
Das hört sich vielleicht alles kompliziert an, aber wenn der Deutsche Hundezüchterverein sowas auf die Reihe kriegt, dann müssten wir das doch auch hinkriegen.
Diese Bundesmännerkonferenz könnte sich vielleicht in verschiedenen Arbeitsgruppen organisieren. Leute, die sich schon lange in der Männerrechtsbewegung engagieren könnten Vorträge halten. Am Ende müsste soetwas wie eine gemeinsame Erklärung stehen, eine Charta sozusagen. Die Presse müßte eingeladen werden usw. Das müßte eben im Vorfeld geklärt werden. Ist doch scheiße, wenn jeder selbst da unten irgendwo im Schlamm vor sich hinwurschtelt, wo es keiner merkt. Alle gemeinsam sind wir doch wesentlich einflußreicher. Das nutzt doch alles nix, wenn einer mal einen Brief an den Spiegel schreibt oder was.
Ich bin durchaus bereit, mich da einzubringen. Natürlich im Rahmen der Zeit, die mir zur Verfügung steht. Ich stecke gerade in meinem Diplomprüfungen. Aber sowas muß doch machbar sein.
Als ersten Schritt könnten wir mal eine Liste zusammenstellen mit Vereinen und Organisation, die dafür in Frage kämen. Dann müßten wir einen Brief aufsetzen und an diese Organisationen schicken, um mal das erste Interesse abzuchecken.
Da gibt es Bundeskongresse für jeden Scheiß aber keinen für Männeranliegen. Kann doch nicht der Sinn der Sache sein?
schönen Gruß an alle
Andreas
Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen
Als Antwort auf: Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen von Andreas am 01. Juni 2003 11:27:04:
Da hättest Du vielleicht zum bundesweiten Männertreffen gehen sollen. War, glaub ich, am letzten WE
Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen
Als Antwort auf: Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen von Odin am 01. Juni 2003 19:24:01:
Hi Odin,
hab mir den Link gerade mal angeschaut. Die Idee ist sicher nicht schlecht, trifft aber nicht genau das, was ich meine. Die Feministinnen haben mit ihrem Wahnsinn einen so großen Erfolg, weil sie sich in zentralen Instanzen auf Bundesebene organisieren, wie etwa der Bundesfrauenkonferenz. Das sind größere Veranstaltungen mit einer Vielzahl von Interessengruppen, die sich an einen Tisch setzen, diskutieren und dann knallharte politische Forderungen aufstellen. Die laden Presse ein und Politiker aus allen Parteien. So tragen sie ihr Anliegen an die Öffentlichkeit. Die haben unsere Gesellschaft nicht umgedreht, indem sie sich an einem Abend unter Ausschluß der Öffentlichkeit zum Grillen trafen, wo sie sich dann über ihre Sexualität unterhalten haben.
Und so etwas, denke ich, sollten wir auch anstreben - eine Plattform auf Bundesebene zu schaffen, auf der alle relevanten Männerrechtsorganisationen und alle Interessierten teilnehmen können und wo am Ende soetwas wie eine gemeinsame Erklärung steht, die von allen unterschrieben wurde und die man der Presse und den politischen Parteien übergeben kann. Zu einer solchen Veranstaltung könnten auch Gewerkschaften und Verbände eingeladen werden. Eben ein Event, ein öffentliches Ereignis, das man einfach wahrnehmen MUß, das man nicht einfach übergehen kann wie einen Leserbrief oder eine Anfrage an das Frauenministerium.
Ich bin selbst gerade am rumüberlegen, wie man das angehen könnte.
schönen Gruß
Andreas
Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen
Als Antwort auf: Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen von Andreas am 01. Juni 2003 20:42:36:
Hi Andreas
Gute, nein Sehr gute Idee das ist. Ich hoffe, du integrierst den Gedanken, das Männer im Allgemeinen als Einzelkämpfer herum laufen.
Andrerseits gibt es durchaus Hilfen dazu im und über das Netz.
Geh ín die einzelnen Foren und publizier diesen Gedanken. Der Vafk, http://www.vafk.de/ pappa.com und diverse andere Institutionen können das wohl unterstützen. Das ist ne Ausgangsbasis dafür. Denn dort sind ne Menge Männer organisiert, aber eben nicht als ganzes in einem.
Bei http://www.treffpunkteltern.de/ findest du auch viele Leute, die sich einiges anders vorstellen können, als es zur Zeit ist.
Wenn du was zusammen hast in Richtung Organisation und Durchführbarkeit, nachdem du deswegen diesen Organisationen entsprechend geschrieben hast, dann melde dich hier. Oder bei Max und Moni. Da gibts auch immer ein offenes Ohr dafür.
Gruß an dich
vom MeckMax
Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen
Als Antwort auf: Re: zentraler Bundesverband für Männeranliegen von Andreas am 01. Juni 2003 20:42:36:
hab mir den Link gerade mal angeschaut. Die Idee ist sicher nicht schlecht, trifft aber nicht genau das, was ich meine. Die Feministinnen haben mit ihrem Wahnsinn einen so großen Erfolg, weil sie sich in zentralen Instanzen auf Bundesebene organisieren, wie etwa der Bundesfrauenkonferenz. Das sind größere Veranstaltungen mit einer Vielzahl von Interessengruppen, die sich an einen Tisch setzen, diskutieren und dann knallharte politische Forderungen aufstellen. Die laden Presse ein und Politiker aus allen Parteien. So tragen sie ihr Anliegen an die Öffentlichkeit. Die haben unsere Gesellschaft nicht umgedreht, indem sie sich an einem Abend unter Ausschluß der Öffentlichkeit zum Grillen trafen, wo sie sich dann über ihre Sexualität unterhalten haben.
Richtig, nur SO haben die Frauen auch nicht begonnen. Die ersten Schritte sind immer klein und mühsam. Wenn man diese aber als zu unbedeutend ablehnt - wie leider in der Männerbewegung oft üblich ("das ist mir zu mikrig, ich mach nur bei großen Sachen mit"), dann ist die Chance vorbei.
Ich bin selbst gerade am rumüberlegen, wie man das angehen könnte.
schönen Gruß
Finde ich gut. Noch besser fände ich, wenn mal was im süddeutschen Raum wäre: Väterdemo, Kirchentag, Männertreffen, alles halb im Ausland 