Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
HemmaNedDo, Tuesday, 27.05.2003, 11:38 (vor 8289 Tagen)
Mir fehlen die hier doch sonst so rasend schnell plazierten Links und Kommentare wie "Hamwa doch schon immer gewusst zu diesem Text aus der taz:
Gibts da Gründe für?
"Männer wurden Opfer sexueller Gewalt"
Die Soziologin Dubravka Zarkov zum Thema Vergewaltigung von Männern und dessen Tabuisierung in Exjugoslawien
taz: Sie haben hier in Zürich einen Workshop zum Thema vergewaltigte Männer angeboten. Wie sind Sie darauf gekommen, sich damit zu beschäftigen?
Dubravka Zarkov: Ich hatte ursprünglich gar nicht vor, mich damit zu beschäftigen. Das passierte zufällig. Als ich zum Thema Vergewaltigung von Frauen in Exjugoslawien forschte, las ich eine Menge Dokumente von UN- und Menschenrechtsorganisationen, die fact-finding missions nach Bosnien und Kroatien unternommen hatten. In diesen war von Vergewaltigungen von Männern die Rede. Ich hatte zuvor nie etwas davon gehört. Ich fragte mich: Warum nicht? Ich bin doch nicht die Erste, die diese Berichte liest? Warum spricht niemand darüber? Diese Frage beschäftigte mich so sehr, dass ich mehr recherchierte. Ich las Zeitungen und Zeitschriften aus Serbien und Kroatien. In den serbischen Medien waren vergewaltigte Männer kein Thema, in den kroatischen in wenigen Artikeln.
Warum so wenige?
Das fragte ich mich auch. Weil die Gruppe der betroffenen Männer kleiner war als die der Frauen? Niemand konnte mir die Frage beantworten, denn ihre Zahl ist völlig unbekannt. Mir fiel jedoch auf, dass in der kroatischen Presse niemals von kroatischen Opfern die Rede war. Männer fielen im Krieg denselben sexuellen Verbrechen zum Opfer wie Frauen. Sie wurden vergewaltigt, sie wurden kastriert, sie wurden gezwungen, sich nackt auszuziehen, bevor man sie auf ihre Genitalien schlug. In den Artikeln waren meist muslimische Männer die Opfer und serbische Männer die Täter. Dass der kroatische Mann ein Gewaltopfer sein konnte, war anscheinend undenkbar.
Haben Sie auch mit Opfern gesprochen?
Mit Frauen, ja. Aber mit Männern nicht. Ich habe keinerlei empirische Daten darüber, und die Opfer schweigen. Aber ich habe mir die Recherchen anderer Leute in bewaffneten Konflikten von Lateinamerika, Südostasien oder der Türkei angesehen. Das Material zeigt, dass Männer überall Opfer sexueller Gewalt wurden.
Auch in Gefängnissen?
Ja, aber das ist eine spezielle Geschichte, die schon lange bekannt und viel besser aufbereitet worden ist, vor allem von Ärzten und Psychotherapeuten. Alle Fälle, ob in Gefängnissen oder bewaffneten Konflikten, zeigen klar, dass Vergewaltigung kein Akt der Begierde ist, sondern ein Unterwerfungsakt.
Warum ist Vergewaltigung von Männern das Tabu des Tabus?
Weil sie verbunden ist mit den dominierenden Vorstellungen von Männlichkeit. Ein Mann muss fähig sein, sich selbst, seine Familie und sein Eigentum zu verteidigen. Wenn er Opfer von Gewalt wurde, wird seine Männlichkeit grundsätzlich in Frage gestellt. Das Zweite ist, dass in den westlichen Gesellschaften sexuelle Gewalt als Sex angesehen wird. Genauso wie weiblichen, so wird auch männlichen Vergewaltigungsopfern unterstellt, sie hätten Sex mit einem anderen Mann gehabt.
INTERVIEW: UTE SCHEUB
taz Nr. 7063 vom 26.5.2003, Seite 6, 97 Zeilen (Interview), UTE SCHEUB
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Arne Hoffmann, Tuesday, 27.05.2003, 12:11 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 08:38:17:
Mir fehlen die hier doch sonst so rasend schnell plazierten Links und Kommentare wie "Hamwa doch schon immer gewusst zu diesem Text aus der taz:
Gibts da Gründe für?
Wenn es dich beruhigt: Ich habe der taz gestern einen freundlichen Leserbrief geschrieben und meine Anerkennung dafür ausgedrückt, dass sie sich endlich und ganz allmählich auch männlichen Opfern von Sexualgewalt annimmt. 
Ein Das-haben-wir-doch-schon-immer-gesagt-Posting in dieses Forum zu setzen schien mir allerdings unnötig. Vermutlich ging es anderen hier ähnlich.
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
HemmaNedDo, Tuesday, 27.05.2003, 13:13 (vor 8289 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Arne Hoffmann am 27. Mai 2003 09:11:07:
Hmm,
Ich dachte, es gab keine Vergewaltigungen in Bosnien?
*grübel*
Jörg
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Norbert, Tuesday, 27.05.2003, 13:27 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 10:13:31:
Hmm,
Ich dachte, es gab keine Vergewaltigungen in Bosnien?
*grübel*
Jörg
Nicht das Kind mit dem Bad ausschütten.
Die Behauptungen von organisierten Massenvergewaltigungen und Vergewaltigungslagern wurde in Zweifel gezogen.
Und sind IMHO nicht belegbar.
Norbert
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
HemmaNedDo, Tuesday, 27.05.2003, 13:43 (vor 8289 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Norbert am 27. Mai 2003 10:27:22:
Tja,
alles Einzelfälle?
und sie bezieht sich doch letzendlich auf die gleichen Quellen ( Dokumente von UN- und Menschenrechtsorganisationen.
Entweder es gab Vergewaltigungen oder nicht. Das Negieren der Massenvergewaltigungen von Männern, Frauen und Kindern im Krieg - auch in denen der letzten Jahre- ist das Verschließen der Augen vor ganz offensichtlichen Tatsachen.
Und wer waren denn die Täter?
Jörg
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Norbert, Tuesday, 27.05.2003, 17:31 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 10:43:46:
Tja,
alles Einzelfälle?
und sie bezieht sich doch letzendlich auf die gleichen Quellen ( Dokumente von UN- und Menschenrechtsorganisationen.
Entweder es gab Vergewaltigungen oder nicht. Das Negieren der Massenvergewaltigungen von Männern, Frauen und Kindern im Krieg - auch in denen der letzten Jahre- ist das Verschließen der Augen vor ganz offensichtlichen Tatsachen.
Und wer waren denn die Täter?
Jörg
Für dich zum mitschreiben (mitdenken?)
Einzelne Vergewaltigungen gibt es leider auch in Bereichen ohne Krieg.
Dieses wurde nie bestritten.
Für Jugoslawien fehlen IMHO die Beweise für die behaupteten organisierten Massenvergewaltigungen, trotz intensiver Suche von interessierter Seite.
Und wer die Augen verschließt:
Nun das Thema Hutu/Tutsi und die Anstifterinnen ( Binnen-i bewußt klein) für Vergewaltigungen kennst du natürlich nicht.
IMHO sind solche Täterinnen schlimmer als ihre ausführenden Gehilfen.
Wer Männer, wie du, zu den alleinigen Tätern stempeln willst, ist blind, und will blind sein.
Norbert
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Bruno, Tuesday, 27.05.2003, 17:52 (vor 8289 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Norbert am 27. Mai 2003 14:31:03:
Hallo Norbert,
sei nicht so streng zu Hemma.... Er ist ja bekennender Grüner. Bei den männerfeindlichen Grünen gibt es ein eindeutige Täterbild
.
Gruß
Bruno
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Norbert, Tuesday, 27.05.2003, 18:04 (vor 8289 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Bruno am 27. Mai 2003 14:52:46:
Hallo Norbert,
sei nicht so streng zu Hemma.... Er ist ja bekennender Grüner. Bei den männerfeindlichen Grünen gibt es ein eindeutige Täterbild.
Gruß
Bruno
Hi Bruno
Dessen bin ich mir bewußt.
Zu generöses Hinwegsehen über solche Personen und ihren geistigen Müll haben leider zur heutigen Situation geführt.
Wir können solchen Dumpfsinn leider nicht mehr so einfach tolerieren, sonst machen wir uns mitschuldig an den sich daraus ergebenden Dingen.
Das Gewaltschutzgesetz gehört nämlich dazu, 'Rote Karte für Männergewalt' usw.
Du hast ja schon einiges gefunden, was sich daraus ergeben hat, und agierst dagegen.
Sehr gut, wie ich finde.
Bei Hemma und Co gibt es zwar Lippenbekenntnisse 'pro Mann', die leider eben nur Lippenbekenntnisse sind.
Sein vorheriges Posting war entlarvend genug, oder?
Gruß
Norbert
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
HemmaNedDo, Tuesday, 27.05.2003, 21:33 (vor 8289 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Norbert am 27. Mai 2003 14:31:03:
Wer Männer, wie du, zu den alleinigen Tätern stempeln willst, ist blind, und will blind sein.
Komm, Norbert, ich hab das nicht geschrieben, das ist ein Unterstellung.
Also, es gibt differierende Berichte zu den organiserten Massenvergewaltigungeniin Bosnien, aber es gibt Belege für die Internierungslager (KZ), für Vergewaltigungen an Männern und Frauen und Kindern, durchgeführt druch Männer, gezwungen durch Männer und Frauen.
Das sind die Fakten, dazu muss man bloß ein bißchen im Internet, den Pressearchiven und den Berichten der NGOs recherchieren.
Und dabei nicht vergessen, dass es eine Geschichte der VErgewaltigung als "Waffe" gibt.
Ich stellte ein Frage und ich lese deine Antwort dazu.
Was Du betreibst -Bruno auch- ist Mobbing..
..übrigens auch eine Form der Gewalt....
Jörg
Massenvergewaltigungen
Norbert, Tuesday, 27.05.2003, 23:00 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 18:33:56:
Wer Männer, wie du, zu den alleinigen Tätern stempeln willst, ist blind, und will blind sein.
Komm, Norbert, ich hab das nicht geschrieben, das ist ein Unterstellung.
Also, es gibt differierende Berichte zu den organiserten Massenvergewaltigungeniin Bosnien, aber es gibt Belege für die Internierungslager (KZ), für Vergewaltigungen an Männern und Frauen und Kindern, durchgeführt druch Männer, gezwungen durch Männer und Frauen.
Das sind die Fakten, dazu muss man bloß ein bißchen im Internet, den Pressearchiven und den Berichten der NGOs recherchieren.
Und dabei nicht vergessen, dass es eine Geschichte der VErgewaltigung als "Waffe" gibt.
Ich stellte ein Frage und ich lese deine Antwort dazu.
Was Du betreibst -Bruno auch- ist Mobbing....übrigens auch eine Form der Gewalt....
Jörg
Nun letzteres könnte man, boswilligerweise und billig, einfach zurückgeben.
Ich tue es hiermit ausdrücklich nicht.
Das es bei kriegerischen Konflikten die 'Waffe' Vergewaltigung geben kann, ist unbestritten, und etwas gräßliches.
Genau so gräßlich ist es, zur Verwendung dieser 'Waffe' anzustiften.
Ebenso gräßlich ist es jedoch, einen Teil dieser Opfer zu ignorieren, weil dieser das 'falsche Geschlecht' hat.
Und letzteres hat leider Methode.
Das auch Frauen Vergewaltigungen begehen können, wird nun auch immer sichtbarer, bzw. bekannter.
Es bleibt festzuhalten, sowohl bei den Opfern, als auch Tätern sind beide Geschlechter vertreten.
Und weiterhin sage ich auch, daß es keine 'Sippenhaft' wegen des Geschlechts geben darf.
Und zu letzterem greifen die 'normalen' Pauschalierungen der Grünen und ähnlich gestrickter Personen viel zu gern.
Und auch hier sind beide Geschlechter vertreten.
Und dieses hast du, nicht einmal subtil, anzuwenden versucht.
Nice try, next ...
Welches Unheil diese Leute anstellen dürfte inzwischen verständigen Menschen klar geworden sein.
Siehe auch den geposteten Spiegel-Artikel.
Die Hysterien, wenn der Begriff 'Sexuell' ins Spiel kommt, dürfte z.B. seit den Wormser Prozeßen deutlich erkennbar sein.
Ich habe schon vor geraumer Zeit geschrieben, wie ich die verschiedenen Delikte werte.
Sexuelle Belästigung = Nötigung
Vergewaltigung = leichte bis schwere Körperverletzung
Totschlag und Mord deutlich davon als schwerwiegender abgegrenzt.
Ich halte die Traumatisierungen bei den angegebenen Delikten für vergleichbar.
Ob ein Delikt etwas mit sexuellem Hintergrund geschieht, ist m.E. weder strafmildernd, noch strafverschärfend anzusehen.
Die Schwere eines Deliktes hängt von vielen anderen Faktoren ab.
Norbert
Re: Massenvergewaltigungen
HemmaNedDo, Wednesday, 28.05.2003, 00:49 (vor 8289 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Massenvergewaltigungen von Norbert am 27. Mai 2003 20:00:52:
Nun letzteres könnte man, boswilligerweise und billig, einfach zurückgeben.
LoL
Was redest Du denn soviel: es geht um eine Frage:
Gab es Massenvergewaltigungen an Männern, ja oder nein, wer waren die Täter, wer waren die Opfer?
Und: wenn es Massenvergewaltigungen an Männern gab, wer bitte kann ernsthaft behaupten, die Massenvergewaltigungen an Frauen gab es nicht?
Der Vergelich mit den Wormser Prozessen ist hanebüchen, weil es ja bei den Vergewaltigungen um eine gezielte Kriegsmaßnahme hanelt, sexualisierte gewalt bewusst eingesetzt wurde - nciht nur in Bosnien, sondern an zahlreichen anderen Kriegsschauplätzen auch.
[...]
Und zu letzterem greifen die 'normalen' Pauschalierungen der Grünen und ähnlich gestrickter Personen viel zu gern.
Was für Pauschalierungen denn bitte. Du hast ein Vorurteil und kämpfst hier darum, es zu erhalten. Bitte, es gibt bei den GRÜNEN eine starke Tradition feministischer Frauenpolitik. Und? Was hat das hiermit zu tun?
Ich habe schon vor geraumer Zeit geschrieben, wie ich die verschiedenen Delikte werte.
[quote]Sexuelle Belästigung = Nötigung
Vergewaltigung = leichte bis schwere Körperverletzung
Totschlag und Mord deutlich davon als schwerwiegender abgegrenzt.
Ich halte die Traumatisierungen bei den angegebenen Delikten für vergleichbar.
Ob ein Delikt etwas mit sexuellem Hintergrund geschieht, ist m.E. weder strafmildernd, noch strafverschärfend anzusehen.[/quote]
na, dann hoffen wir mal, dass du nie die Erfahrung machen musst. Weder die eine noch die andere.
Meine Herren.....was für Leute
Jörg
Re: Massenvergewaltigungen
hotstepper, Wednesday, 28.05.2003, 01:08 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Massenvergewaltigungen von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 21:49:04:
okay rumtrauben,
deine beiträge immer wieder zu lesen hat auch etwas mit dem wunsch nach humor zu tun. egal in welchem forum du dich äußerst.
ich weiß, daß das meine antwort jetzt menschen- und männerverachtend ist, dich mobbt, nicht geschlechtsneutral formuliert ist, kein quoting berücksichtigt, habe ich etwas vergessen?
denke an euere grüne claudia r., arbeite an dir und mit dir, bleibe in deinen lieblingsforen, aber verschone die menschheit mit deinen grünen weißheiten.
hotstepper
Re: Massenvergewaltigungen
Norbert, Wednesday, 28.05.2003, 03:19 (vor 8288 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Massenvergewaltigungen von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 21:49:04:
Nun letzteres könnte man, boswilligerweise und billig, einfach zurückgeben.
LoL
Wie gesagt, ich habe es ausdrücklich nicht getan.
<hr>
Was redest Du denn soviel: es geht um eine Frage:
Gab es Massenvergewaltigungen an Männern, ja oder nein, wer waren die Täter, wer waren die Opfer?
Ganz einfach:
Im Ursprungsposting war 'lediglich' von Vergewaltigungen, nicht von Massenvergewaltigungen die Rede.
Die Häufigkeit wurde nur in Bezug auf diesbezügliche Berichte genannt, d.h. die Zahlen von erfolgten Vergewaltigungen sind nur unzureichend bekannt. Was man weiß, zeigt aber, dass es keine Massenvergewaltigungen gab.
Und dass eben nur von Frauen als Opfer berichtet wurde.
Nur fanden sich da nicht die Massen, wie zuvor behauptet.
Über die Täter kann nur spekuliert werden.
Und: wenn es Massenvergewaltigungen an Männern gab, wer bitte kann ernsthaft behaupten, die Massenvergewaltigungen an Frauen gab es nicht?
Siehe oben.
Eine(r) hat sich dieses aus den Fingern gesogen, Dutzende hirnlos nachgeplappert.
<hr>
Der Vergelich mit den Wormser Prozessen ist hanebüchen,
Sorry, liest du eigentlich, was ich geschrieben hatte?
Ich kritisiere den Umgang mit dem Begriff Sexualität, und der daraus abgeleiteten Hysterie. Und dem kritiklosem Glauben wie schlimm dies dann sei, der sich daran knüpft. Und natürlich, dass dann Beschuldigung = Beweis ist.
<hr>
weil es ja bei den Vergewaltigungen um eine gezielte Kriegsmaßnahme hanelt, sexualisierte gewalt bewusst eingesetzt wurde - nciht nur in Bosnien, sondern an zahlreichen anderen Kriegsschauplätzen auch.
Wie wäre es wenn nicht nur sexualisierte Gewalt, sondern Gewalt an sich als gezielte Kriegsmaßnahme gewertet wird?
Ich kann leider keiner Gewalt etwas positives abgewinnen, aber wenn einem Menschen z.B. die Augen ausgestochen werden, die Arme oder Beine so gebrochen werden, dass diese nicht mehr richtig verheilen, ist dieses wirklich weniger schlimm, als eine Vergewaltigung?
Auch stelle ich mir z.B. einen Bauchschuß nicht gerade als vergnügenssteuerpflichtig vor.
Sind diese Opfer wirklich weniger traumatisiert?
btw. die meisten Todesopfer in Bosnien waren doch Männer?
Könnte es sein, dass der eine oder andere davon, von einer Frau getötet wurde? Und dieses nicht in Notwehr?
<hr>
[...]
Und zu letzterem greifen die 'normalen' Pauschalierungen der Grünen und ähnlich gestrickter Personen viel zu gern.
Was für Pauschalierungen denn bitte. Du hast ein Vorurteil und kämpfst hier darum, es zu erhalten.
*gg*
Du versuchst die Täter als Männer zu 'outen'.
Damit bleibst du den Traditionen deiner Partei treu.
Nur bleiben trotzdem Männer als Opfer bestehen, die nicht mit Tätern aufgerechnet werden dürfen.
<hr>
Bitte, es gibt bei den GRÜNEN eine starke Tradition feministischer Frauenpolitik. Und? Was hat das hiermit zu tun?
Nimm mal deine rosa Brille ab.
Frauen sind nicht per se die besseren Menschen.
Und dein Versuch Männer als alleinige Täter darzustellen ist einfach zu durchsichtig.
Gerade bei den slavischen Völker gelten Frauen nicht gerade als zimperlich.
<hr>
Ich habe schon vor geraumer Zeit geschrieben, wie ich die verschiedenen Delikte werte.
Sexuelle Belästigung = Nötigung
Vergewaltigung = leichte bis schwere Körperverletzung
Totschlag und Mord deutlich davon als schwerwiegender abgegrenzt.
Ich halte die Traumatisierungen bei den angegebenen Delikten für vergleichbar.
Ob ein Delikt etwas mit sexuellem Hintergrund geschieht, ist m.E. weder strafmildernd, noch strafverschärfend anzusehen.[/i]
na, dann hoffen wir mal, dass du nie die Erfahrung machen musst. Weder die eine noch die andere.
Deshalb stimmt die Relation trotzdem.
Nur weil Vergewaltigung meist Frauen als Opfer haben sollen, ist es nicht ein schlimmeres Vergehen, als eine schwere Körperverletzung, die das Opfer körperlich bleibend schädigt. Was dann vermutlich auch eine entsprechende Traumatisierung zur Folge hat.
Mir ist mal in der Jugend ein Arm gewaltsam gebrochen worden.
Ohne, dass ich dem Angreifer dazu provoziert hätte.
Auch so etwas hinterläßt seine Spuren.
<hr>
Meine Herren.....was für Leute
Du?
Jörg
Norbert
Re: Massenvergewaltigungen
michail, Wednesday, 28.05.2003, 18:15 (vor 8288 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Re: Massenvergewaltigungen von Norbert am 28. Mai 2003 00:19:34:
Hi Norbert,
man sollte sich vielleicht auch mal fragen, wieso der Begriff "Vergewaltigung" berechtigt sieht, das Wort "Gewalt" so exklusiv für sich zu beanspruchen, als ginge es dabei um den einzigen Gewaltakt überhaupt, der unser Bewußtsein als solcher besetzen darf!
Und schon erkennt man die Suggestion in der Etymologie. Der Begriff selbst zielt auf Hysterie, Anmaßung und Tücke. Darüber könnte man noch viel sagen. Es würde sich hier aber vermutlich kaum lohnen.
Schönen Gruß
Michail
Re: Massenvergewaltigungen
Norbert, Thursday, 29.05.2003, 02:33 (vor 8287 Tagen) @ michail
Als Antwort auf: Re: Massenvergewaltigungen von michail am 28. Mai 2003 15:15:58:
Hi Norbert,
man sollte sich vielleicht auch mal fragen, wieso der Begriff "Vergewaltigung" berechtigt sieht, das Wort "Gewalt" so exklusiv für sich zu beanspruchen, als ginge es dabei um den einzigen Gewaltakt überhaupt, der unser Bewußtsein als solcher besetzen darf!
Und schon erkennt man die Suggestion in der Etymologie. Der Begriff selbst zielt auf Hysterie, Anmaßung und Tücke. Darüber könnte man noch viel sagen. Es würde sich hier aber vermutlich kaum lohnen.
Schönen Gruß
Michail
Hi Michail
Ich sehe dieses genau so, wie aus meinen vorherigen Postings zu entnehmen ist.
Woher der Begriff kommt, nun weiß ich nicht.
Das Gleiche Delikt hat z.B. in der englischen Sprache 'rape' mit Gewalt 'violence' nichts gemeinsam(?).
Herzlichen Gruß
Norbert
Re: Massenvergewaltigungen
Odin, Wednesday, 28.05.2003, 22:48 (vor 8288 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Massenvergewaltigungen von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 21:49:04:
Was redest Du denn soviel: es geht um eine Frage:
Gab es Massenvergewaltigungen an Männern, ja oder nein, wer waren die Täter, wer waren die Opfer?
Und: wenn es Massenvergewaltigungen an Männern gab, wer bitte kann ernsthaft behaupten, die Massenvergewaltigungen an Frauen gab es nicht?
Der Vergelich mit den Wormser Prozessen ist hanebüchen, weil es ja bei den Vergewaltigungen um eine gezielte Kriegsmaßnahme hanelt, sexualisierte gewalt bewusst eingesetzt wurde - nciht nur in Bosnien, sondern an zahlreichen anderen Kriegsschauplätzen auch.
Ich finde, was Du hier treibst ist echt das Letzte: Du postest einen Artikel einzig und alleine aus dem Grund, eine geschickte Falle aufzubauen und irgendjemand da hinein zu locken und nachdem das nicht geklappt hat, dichtest Du in den Artikel auch noch Dinge hinein, die da nicht drinstanden ("Massen"?)
Re: Massenvergewaltigungen
HemmaNedDo, Thursday, 29.05.2003, 11:03 (vor 8287 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Massenvergewaltigungen von Odin am 28. Mai 2003 19:48:22:
Ich finde, was Du hier treibst ist echt das Letzte: Du postest einen Artikel einzig und alleine aus dem Grund, eine geschickte Falle aufzubauen und irgendjemand da hinein zu locken und nachdem das nicht geklappt hat, dichtest Du in den Artikel auch noch Dinge hinein, die da nicht drinstanden ("Massen"?)
Nein, ich hab das erklärt - war ein Gedankensprung. Nochmal ausdrücklich an Dich: Sorry.
Ich stelle Fragen und das ist ja denn mal mein gutes Recht. Fallen stellen? ROFL, wieso sollte ich mir die Mühe machen, irgendwelche Fallen zu stellen?
Mein Problem ist schlicht, dass die Massenvergewaltigungen an Frauen in Bosnien - und anderswo- gerne als Kriegspropaganda abgetan werden, es jedoch differierende Berichte gibt. (Massen-) Vergewaltigung als Kriegsmittel ist jedoch schon immer ein Mittel des Siegers gewesen, den Besiegten zu demütigen und in einer alten Diskussion hier habe ich dass auch Männer Opfer waren, allerdings wusste ich bis dato lediglich von den Mnnern, die gezwungen wurden, eigene Frau und Kinder bzw. die Frauen und Kinder im eigenen Umfeld zu vergewaltigen.
Dass Männer genauso vergewaltigt wurden, war mir so nicht bewusst, allerdings hätte man imho auch von alleine drauf kommen können.
Jörg
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Manfred, Wednesday, 28.05.2003, 00:27 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 18:33:56:
Was Du betreibst -Bruno auch- ist Mobbing..
..übrigens auch eine Form
Was Du betreibst ist die Vergewaltigung der Deutschen Sprache aus niedrigen Beweggründen. Es ist zwar bedauerlicherweise zu einem rot-grünen Markenzeichen geworden, alles als Gewalt zu diffamieren was einem unbequem ist, um den Weg moralisch frei für den eigenen Diffamierungsfeldzug erscheinen zu lasen, aber man solls doch nicht übertreiben.
Mobbing ist keinesfalls automatisch Gewalt und das was in Internetforen stattfindet wiederum, ist keinesfalls automatisch Mobbing 
Gruß
Manfred
Re: Das unterschreibe ich :-)) n/t
Jolanda, Wednesday, 28.05.2003, 03:16 (vor 8288 Tagen) @ Manfred
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Manfred am 27. Mai 2003 21:27:23:
Was Du betreibst ist die Vergewaltigung der Deutschen Sprache aus niedrigen Beweggründen. Es ist zwar bedauerlicherweise zu einem rot-grünen Markenzeichen geworden, alles als Gewalt zu diffamieren was einem unbequem ist, um den Weg moralisch frei für den eigenen Diffamierungsfeldzug erscheinen zu lasen, aber man solls doch nicht übertreiben.
Mobbing ist keinesfalls automatisch Gewalt und das was in Internetforen stattfindet wiederum, ist keinesfalls automatisch Mobbing
Gruß
Manfred
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Bruno, Wednesday, 28.05.2003, 14:51 (vor 8288 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 18:33:56:
Was Du betreibst -Bruno auch- ist Mobbing..
..übrigens auch eine Form der Gewalt....
Jörg
Hallo Jörg,
mangelnde Kritikfähigkeit ist noch lange kein Grund sich als gemobbt zu fühlen. O.k., ich räume ein, vielleicht im ein oderen anderen Satz ein wenig Polemik mit hineingearbeitet zu haben. Also wenns daran liegt, dann entschuldige ich mich.
Aber für die Aussage, dass die Grünen männerfeindlich sind, habe ich und die vielen anderen hier im Forum mehrfach klare Belege geliefert.
Das Wahlplakat der Grünen auf dem eine Frau abgebildet ist, die mit ihren Füßen auf einem unter ihr liegend Mann sitzt und der Aufschrift Die Hälfte aller Macht den Männern ist m.E. verfassungswidrig. Es verstößt gegen den Artikel 1 des Grundgesetzes (den mit der Menschenwürde, den die Grünen offensichtlich nur auf die Frauen beziehen). Trotzdem beschließt eine Partei immerhin eine Regierungspartei, die eigentlich Vorbild in der Erfüllung der Verfassung dieses Staates sein müsste ein solches Plakat auszuhängen. Das Plakat sagt mir eindeutig: Wählt uns, wenn ihr Männerfeindlichkeit wollt, denn wir sind männerfeindlich. Immerhin, und das habe ich ja auch zugestanden, war das Plakat das ehrlichste, das ich gesehen habe. Die Grünen setzen die Chancengleichheit ja auch so um, wie sie es auf dem Plakat darstellen. Oder was haben sich die Grünen sonst dabei gedacht?
Briefe an die Grünen wegen dieses Plakates werden nur damit beantwortet, dass Männer einfach keinen Spaß verstehen. Das kanns ja wohl auch nicht sein.
Ich habe den Eindruck, dass die Grünen, nachdem sie m.E. als Umweltpartei auf der ganzen Linie versagt haben, sich nun als Frauenpartei ihr Wählerpotential schaffen. Was scheinbar auch das muss man eingestehen - gut funktioniert.
Wenn du uns des Mobbings bezichtigst, könnten wir Dich genauso gut der versuchten Volksverdummung bezichtigen. Willst Du uns doch tatsächlich einreden, Die Grünen würden sich auch für Männer einsetzen. Das tue ich aber ausdrücklich nicht. Denn, so unfassbar für mich das auch ist, Du scheinst tatsächlich davon überzeugt zu sein, dass sich die Grünen auch für Männer einsetzen. Und diese Auffassung respektiere ich.
IMHO
Nichts für ungut.
Gruß
Bruno
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Odin, Tuesday, 27.05.2003, 21:58 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 10:43:46:
Tja,
alles Einzelfälle?
und sie bezieht sich doch letzendlich auf die gleichen Quellen ( Dokumente von UN- und Menschenrechtsorganisationen.
Entweder es gab Vergewaltigungen oder nicht. Das Negieren der Massenvergewaltigungen von Männern, Frauen und Kindern im Krieg - auch in denen der letzten Jahre- ist das Verschließen der Augen vor ganz offensichtlichen Tatsachen.
Und wer waren denn die Täter?
Ja wer denn? Kennst Du die etwa? Doch nicht persönlich?
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Arne Hoffmann, Tuesday, 27.05.2003, 18:39 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 10:13:31:
Hmm,
Ich dachte, es gab keine Vergewaltigungen in Bosnien?
Interessant. Woher beziehst du diese in meinen Augen sehr kühne These?
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
HemmaNedDo, Tuesday, 27.05.2003, 21:44 (vor 8289 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Arne Hoffmann am 27. Mai 2003 15:39:32:
Hmm,
Ich dachte, es gab keine Vergewaltigungen in Bosnien?
Interessant. Woher beziehst du diese in meinen Augen sehr kühne These?
Mein Fehler. Meines Erachtens wurden Massenvergewaltigungen beschrieben...an Männern in diesem Fall. Aber das ist meine Interpretation.
In den Artikeln waren meist muslimische Männer die Opfer und serbische Männer die Täter. So wie es beschrieben ist, kommt es mir nciht wie der Bericht über Einzelfälle vor.
Und die Massenvergewaltigungen gab es nicht. Sagst Du.
Jörg
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Arne Hoffmann, Tuesday, 27.05.2003, 22:48 (vor 8289 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 18:44:51:
Mein Fehler. Meines Erachtens wurden Massenvergewaltigungen beschrieben...an Männern in diesem Fall. Aber das ist meine Interpretation.
In den Artikeln waren meist muslimische Männer die Opfer und serbische Männer die Täter. So wie es beschrieben ist, kommt es mir nciht wie der Bericht über Einzelfälle vor.
Und die Massenvergewaltigungen gab es nicht. Sagst Du.
Sagen meine Quellen. Selbst war ich auch nicht im Kosovo. Ich kann die entsprechende Passage gerne noch mal zitieren:
--- So erkannte die taz-Redakteurin Ulrike Winkelmann, dass die Nachricht der angeblichen "Massenvergewaltigungen" in Jugoslawien "als rhetorisches Instrument zur Rechtfertigung der Nato-Einsätze verwendet" wurde (541, 6).
Eine Journalistin, die von entsprechenden Meldungen alarmiert wurde und sich selbst auf den Weg ins Krisengebiet machte, um sie zu überprüfen, fand keine brauchbaren Hinweise auf die behaupteten Massenvergewaltigungen. Selbst die Frauenbeauftragte der Menschenrechtsorganisation Helsinki Watch in New York, die Berichte über Vergewaltigungen auf allen Seiten gesammelt hatte, hält sexuelle Übergriffe als von höchster Stelle angeordnetes Mittel zur Vertreibung nicht zu beweisen (35, 143). Auch der Mona-Lisa-Redakteurin Maria von Welser, die für ihre Berichterstattung über vermeintliche Gräueltaten zur "Frau des Jahres" gewählt wurde, wird mittlerweile vorgeworfen, dass sie es offenbar nicht für nötig befand, die in Zagreber Flüchtlingslagern erhaltenen Aussagen an Ort und Stelle im serbischen Teil Bosniens nachzu-prüfen. Vom ZDF-Magazin Mona Lisa bis zur Süddeutschen Zeitung berichteten die verschiedensten Medien über die Leiden einer Frau, die angeblich in Manjaca in einem Stadi-on vor 1.500 Leuten vergewaltigt worden sei. Es gibt in Manjaca kein Stadion. Nach dem Ausbleiben sämtlicher Beweise für "die systematische Vergewaltigung von 50.000 Frauen in Konzentrationslagern" werfen Kritiker den Medien vor, kriegstypische Gräuelpropaganda voneinander abgeschrieben und verbreitet zu haben: "unseriöser Journalismus ... schlampige Recherche, Informationen vom Hörensagen, aus dritter Hand, kühne Hochrechnungen, psychologische Spekulationen", so lauten die Vorwürfe. Einige Redakteure wussten es offenbar besser. "Aber keiner traute sich damals, gegen den Wind der öffentlichen Meinung zu blasen. Wer die Vergewaltigungslager anzweifelte, lief Gefahr, als Vergewaltigungsverharmloser und Serbenfreund verschrien zu werden. Eine Medienkarriere ist schnell beendet ..." (35, 48-49)
Im Juni 1999 berichtet der Chirurg Richard Munz, der in einem mazedonischen Lager Flüchtlinge aus dem Kosovo behandelte, der Welt: "Es gab die fast konstante Frage, was wir mit den vergewaltigten Frauen machen, ob wir Abtreibungen vornehmen oder ähnliches. Unsere Antwort war einfach: Wir hatten in der ganzen Zeit, die wir hier sind, keinen solchen Fall einer vergewaltigten Frau. Und wir sind insgesamt für 60.000 Flüchtlinge zuständig ..." (257, 16). Zwei Monate zuvor hatte schon die deutsche Gynäkologin Monika Hauser nach einer Albanienreise abgelehnt, von systematischen oder von Massenvergewaltigungen zu sprechen. Dazu lägen keine Zahlen vor (531, 7). ---
meine Quellen:
- Winkelmann, Ulrike: Wie Vergewaltigung instrumentalisiert wird. Scharping und Fischer nutzen Gewalt gegen Frauen für ihre politischen Zwecke. In: die tageszeitung vom 17.5.1999, S. 6
- Bittermann, Klaus (Hg.): Serbien muss sterbien. Wahrheit und Lüge im jugoslawischen Bürgerkrieg. Berlin 1994
- konkret Nr. 8 1999, S. 16: Die Propagandastaffel. Dokumentation eines Interviews mit dem Chirurgen Richard Munz, zuvor veröffentlicht in der "Welt" vom 18. Juni
- Wieden, Yvonne: Frauen im Krieg. In: die tageszeitung vom 24.4.1999, S. 7
Nun sind die taz und "konkret" beim besten Willen kein Teil der rechten, "patriarchalen" Kampfpresse (wenn es so etwas überhaupt geben sollte), sondern Printorgane, die eigentlich der politischen Linken nahestehen, ebenso wie Klaus Bittermanns Tiamat-Verlag. Ich halte die Frage, ob typische Kriegspropaganda mit ihren Greuelgeschichten unüberprüft geglaubt, wenn nicht sogar noch einmal aufgebauscht wurde, um das Flächenbombardement einer dichtbesiedelten Region durchzusetzen, für sehr legitim. Scharpings andere Propagandalügen sind ja inzwischen ebenso aufgeflogen: von der ARD bis zu einem EMMA-Artikel, den sogar ich als emsiger Kritiker dieser Zeitschrift für herausragend in seiner Deutlichkeit halte. Und ich muss auch sagen, dass ich den Grünen die Fahrlässigkeit, mit der sie sich darauf eingelassen haben, dass sich Deutschland aufgrund von durchschaubarer Propaganda zum dritten Mal an einem Angriffskrieg auf Jugoslawien beteiligt, noch deutlich mehr nachtrage als ihre IMHO sehr unbefriedigende Männerpolitik.
Wie Norbert schon erklärt hat: Dass es in Kriegen zu Vergewaltigungen kommt, und zwar eben weil dann die ansonsten bejammerte "patriarchale Ordnung" zusammenstürzt, ist unbestritten.
Das Problem ist, dass in der Berichterstattung über Vergewaltigungsopfer im Kosovo-Krieg wie selbstverständlich nur über die weiblichen Opfer berichtet wird. Bei Männern ist das egal; die sollen offenbar sehen, wo sie bleiben. Anderthalb Jahre vor der "taz" habe ich in meinem Buch darauf hingewiesen:
--- Anfang 2001 kritisierte erstmals ein wissenschaftlicher Artikel die Marginalisierung männlicher Vergewaltigungsopfer in der Berichterstattung über den Kosovo. Adam Jones untersuchte hierbei anhand von Presseartikeln, mit welchen Strategien die Medien männliche Opfer an den Rand drängen und ignorieren und allein "würdigen" Opfern wie Frauen und Kindern in der Berichterstattung Raum geben. Dabei stellt er Fragen wie: Warum wird Vergewaltigung ganz selbstverständlich als schlimmer bewertet als Folter und Mord? Und warum werden nur die vergewaltigten Frauen als Opfer beklagt, obwohl es fast mit Gewissheit weit mehr männliche Vergewaltigungsopfer gibt? Der Artikel ist im Internet einzusehen unter http://adamjones.freeservers.com/effacing.htm. ---
Insofern ist es für die Diskussion nicht hilfreich, wenn du hier solche Postings wie "Ich dachte, es gab keine Vergewaltigungen in Bosnien?" absetzt. Wie ernst würdest du jemanden nehmen, der seit Jahren in deinem Grünen-Forum mit dir diskutiert und dann immer noch Sachen postet wie "Ich dachte, die Grünen wollen den elektrischen Strom abschaffen?"
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
HemmaNedDo, Tuesday, 27.05.2003, 22:56 (vor 8289 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Arne Hoffmann am 27. Mai 2003 19:48:47:
Wie ernst würdest du jemanden nehmen, der seit Jahren in deinem Grünen-Forum mit dir diskutiert und dann immer noch Sachen postet wie "Ich dachte, die Grünen wollen den elektrischen Strom abschaffen?"
Oh, welch prosaischer Vergleich....
und wie ernst nimmst Du jemand, der nur die Ergbnisse wahr nimmt, die ihm in den Kram passen?
Schmeiss mal ne Suchmaschine zum Thema an und Du wirst feststellen, dass es sehr wohl Berichte gibt, die Massenvergewaltigungen belegen.
Sowas...
Jörg
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Arne Hoffmann, Wednesday, 28.05.2003, 02:19 (vor 8288 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 19:56:23:
und wie ernst nimmst Du jemand, der nur die Ergbnisse wahr nimmt, die ihm in den Kram passen?
Nicht sehr, wie du an meinen Antworten an dich siehst. Den anderen scheint es ähnlich zu gehen. 
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt
Jolanda, Wednesday, 28.05.2003, 03:20 (vor 8288 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von HemmaNedDo am 27. Mai 2003 19:56:23:
Schmeiss mal ne Suchmaschine zum Thema an und Du wirst feststellen, dass es sehr wohl Berichte gibt, die Massenvergewaltigungen belegen.
Sowas...
--ja na sowas, was machst du denn hier Jörg, dann schreibe doch ein Buch, dass uns allen belegt, dass wir im Unrecht sind. Wenn das denn so einfach ist, dann tue es doch
)
Gruss
Jolanda
Medienmärchen Massenvergewaltigungen
Arne Hoffmann, Wednesday, 28.05.2003, 12:12 (vor 8288 Tagen) @ Jolanda
Als Antwort auf: Re: Männer wurden Opfer sexueller Gewalt von Jolanda am 28. Mai 2003 00:20:49:
Hi Jolanda,
--ja na sowas, was machst du denn hier Jörg, dann schreibe doch ein Buch, dass uns allen belegt, dass wir im Unrecht sind. Wenn das denn so einfach ist, dann tue es doch
)
Sehe ich auch so. Mir geht das langsam ein bisschen auf den Geist, dass hier manche Leute nur behaupten, statt zu belegen, nur schimpfen, statt zu argumentieren.
Eine weitere brauchbare Quelle zum Thema Massenvergewaltigungen in Bosnien ist übrigens das Buch "Medienmärchen" von Burkhard Müller-Ullrich (Siedler Verlag, 1998, S. 166-168):
--- Die Massenvergewaltigungslager
Zwischen Oktober 1992 und März 1993 berichteten die Medien über serbische Konzentrationslager, in denen muslimische Frauen systematisch - zum Zwecke der Demütigung und als Mittel der »ethnischen Säuberung« - vergewaltigt und geschwängert worden seien. Horrende Zahlen wurden gehandelt: Nach einem im Januar 1993 veröffentlichten EU-Bericht sollten es 20 000 sein, nach Angaben des bosnischen Innenministeriums 50000, ParisMatch zufolge 60 000. Für die Europäische Union war eine sechsköpfige Delegation, angeführt von der britischen Ex-Diplomatin Anne Warburton und der französischen Ex-Ministerin Simone Veil, nach Kroatien und Bosnien gereist: sie hatten sich fünf Tage lang umgesehen, hie und da auch Flüchtlinge interviewt und sich vom Roten Kreuz, der Caritas und anderen humanitären Organisationen alles mögliche erzählen lassen. Die Zeugnisse, auf die sie sich stützten, waren fast durchweg aus zweiter oder dritter Hand. Aber obwohl die Kommission selbst die prekäre Quellenlage unterstrich, stürzte sich die Weltpresse - bis hin zu »Newsweek« - auf diese von einer Kriegspartei lancierten »Informationen«. Der stellvertretende Chefredakteur des öffentlich-rechtlichen Fernsehkanals France 2, Jacques Merlino, bekannte später, ihm seien angesichts dieser Leichtfertigkeit der Medien die Haare zu Berge gestanden.
In Deutschland hatte die Journalistin Alexandra Stiglmayer mit der Story durchschlagenden Erfolg. Ihr im November 1992 vorn »Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt« und der Zürcher »Weltwoche« veröffentlichter Artikel wurde von vielen deutschen Tageszeitungen nachgedruckt; der »Stern« bekam eine eigene Fassung. Auch die »Zeit« benutzte dieses Material und erzählte dasselbe: in Doboj beispielsweise seien 2000 muslimische und kroatische Frauen in einer »dunklen Turnhalle ohne Licht« festgehalten und »immer wieder vergewaltigt« worden. Daraufhin riefen Rita Süssmuth und andere Bundespolitiker zu einer Spendenaktion auf und warben für die Adoption der angeblich massenhaft zu erwartenden Babys, deren Mütter sie als Früchte der Feinde und der Schande betrachteten und sofort loswerden wollten. Das Fernsehen sollte diese Spendenaktion unterstützen. Deshalb schickte die ARD-Sendung »Panorama« eine Reporterin nach Zagreb los. Es galt, ein paar bewegende Filmaufnahmen zu machen: von vergewaltigten Frauen und von ausgesetzten Babys. Angesichts ihrer enormen Anzahl sollten sie leicht zu finden sein. Dachte die Reporterin.
In und um Zagreb gab es ein Dutzend Flüchtlingslager. Manche wurden von muslimischen Fundamentalisten geführt, die Unterstützung aus Ägypten erhielten. Hier bekamen westliche Reporter keinen Zutritt. Im Lager Resnik jedoch, etwas außerhalb der Stadt gelegen, hatte das ARD-Team mehr Glück. In ehemaligen Schulund Kasernengebäuden inklusive Tiefgarage lebten an die 9000 von den Serben vertriebene Muslims aus Bosnien und Herzegowina, darunter viele Frauen, die auf die Frage nach Vergewaltigungen erstaunlich offen und detailreich zu berichten anfingen - sogar in Anwesenheit von Männern und vor laufender Kamera.
Die Reporterin hatte erwartet, daß es schwer sein würde, mit vergewaltigten Frauen zu sprechen, und noch schwerer, sie zum Sprechen zu bringen. Jetzt war sie von den ausdrucksstarken Schilderungen scheußlicher Szenen doch überrascht - und ein bißchen irritiert; deswegen tat sie, was in einer solchen Situation vielleicht das Schwerste ist: Sie fragte nach. Sie fragte, wann und wo genau die Vergewaltigungen stattgefunden hätten und ob die Frauen die Täter kennen würden. Das löste einige Verwirrung aus. Woher sie das denn wissen sollten, war die Antwort. Sie seien doch nicht vergewaltigt worden, erklärten die Frauen. Sie hätten bloß wiedergegeben, was ihnen von anderen Frauen erzählt worden sei.
Auch alle weiteren Bemühungen, eine einzige Zeugin für etwas zu finden, was 60 000 Menschen widerfahren sein soll, erwiesen sich als vergeblich. Kroatische Ärztinnen und Psychologinnen in den Krankenhäusern Zagrebs waren zwar meistens bereit, gegen Honorar über das Thema zu sprechen, aber sie weigerten sich stets, direkten Kontakt zu einer Betroffenen zu vermitteln. Von einem Chefarzt, den sie eine Woche lang bestürmte, erfuhr die deutsche Journalistin schließlich, warum er sie von einer Frau, die als Vergewaltigungsopfer bezeichnet worden war, fernhielt: Sie war geistig behindert. (In der »Frankfurter Rundschau« hieß es dann, sie habe nach dem, was ihr zugefügt worden war, den Verstand verloren.)
Auch die vielen Babys, von denen ständig die Rede war, schienen auf einmal verschwunden zu sein. Nicht einmal Jelena Brasja, die örtliche Caritas-Chefin, die das ARD-Team auf die Fährte bringen wollte, war mehr zu erreichen. Die Kinder, die der »Panorama«-Mitarbeiterin schließlich in einem Waisenhaus gezeigt wurden, waren alle über vier Jahre alt: So lange hatte der Krieg - zum Glück - noch nicht gedauert. Da begriff die Fernsehjournalistin, daß sie den geplanten Film nicht drehen konnte. Statt dessen hätte sie ein Stück über falsche Informationen und fehlende Beweise liefern können. Aber das wünschte die Redaktion ganz und gar nicht. Man bat die Reporterin, unverrichteter Dinge heimzukehren, und schickte eine andere nach Zagreb, die dann auftragsgemäß die vierjährigen Waisenkinder filmte - als Beweis für Massenvergewaltigungen, die höchstens ein Jahr zurücklagen.
Der Fernsehjournalist Martin Lettmayer, der bereits im Herbst 1992 ähnliche Recherchen angestellt und ähnliche Erfahrungen gemacht hatte, schrieb in der »Weltwoche«: »Ich führte damals mit zahlreichen Chefredakteuren von Fernseh-Auslandsmagazinen Gespräche (n-tv, ZDF, Sat1, Deutsche Welle usw.) und berichtete ihnen von meinen Nachforschungen. Einigen zeigte ich das Filmmaterial. Keiner zweifelte am Ergebnis meiner Recherchen. Aber keiner traute sich damals, gegen den Wind der öffentlichen Meinung zu blasen. Wer die Vergewaltigungslager anzweifelte, lief Gefahr, als Vergewaltigungsverharmloser und Serbenfreund verschrieen zu werden. Eine Medienkarriere ist schnell beendet ... « ---
Es sieht so aus, als seien die Massenvergewaltigungslager im ehemaligen Jugoslawien genauso "real" wie die Massenvernichtungswaffen im Irak, die aktuell auch niemand findet. Beide Greuelgeschichten wurden propagandistisch so aufgebauscht, dass Berichte darüber inzwischen NATÜRLICH in mehreren Suchmaschinen zu finden sind. Schließlich sollten beide dazu dienen, einen Krieg zu unterstützen: der eine Mythos wurde von der Bush-Chunta instrumentalisiert, der andere von der rot-grün-feministischen Liga. Manche Leute sind wegen ihrer eigenen Vorurteile eben sehr bereitwillig, sowas zu glauben. Peinlich wird es, wenn man Belege liefert, die diese Storys widerlegen und die Gläubigen daraufhin nur noch trotzig mit dem Fuß aufstampfen können: "Gibt es WOHL ...!"
Herzlicher Gruß
Arne
Re: Medienmärchen Massenvergewaltigungen?
HemmaNedDo, Wednesday, 28.05.2003, 13:10 (vor 8288 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Medienmärchen Massenvergewaltigungen von Arne Hoffmann am 28. Mai 2003 09:12:45:
Achnee,
siehe hier:
http://www.fdk-berlin.de/forum97/f008d.html
http://www.uni-muenster.de/PeaCon/wuf/wf-97/9720307m.htm
http://www.frauennews.de/themen/herstory/weltkrieg/literatur/teil4d.htm
http://mitglied.lycos.de/LotharKrist/frauenraum.htm
http://www.unhcr.de/index.php/cat/34/aid/474
http://www.zdf.de/ZDFde/einzelsendung_content/0,1972,2076711,00.html
[...]
wie gesagt, man braucht nur ne Suchmaschine anzuwerfen...und das ist jetzt das, was ich so in 10 Minuten gefunden habe. Wieviele BErichte hast Du denn bei deinen Recherchen ignoriert?
Ich habe wenigstens anerkannt, dass es differierende Berichte gibt, obwoh es dazu ja sogar Urteile des internationalen Gerichthofs in Den Haag gibt.
Jörg
Re: Medienmärchen Massenvergewaltigungen?
Jolanda, Wednesday, 28.05.2003, 13:38 (vor 8288 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Medienmärchen Massenvergewaltigungen? von HemmaNedDo am 28. Mai 2003 10:10:49:
schmunzelt....DU hast also erkannt, na dann freue dich doch, dann bist DU der Erleuchtete unter uns, ist doch was oder 
Gruss
Jolanda
Re: Medienmärchen Massenvergewaltigungen?
Arne Hoffmann, Wednesday, 28.05.2003, 18:58 (vor 8288 Tagen) @ HemmaNedDo
Als Antwort auf: Re: Medienmärchen Massenvergewaltigungen? von HemmaNedDo am 28. Mai 2003 10:10:49:
Ich habe wenigstens anerkannt, dass es differierende Berichte gibt ...
Wenn wir schon mal soweit sind, sind wir nicht wirklich unterschiedlicher Ansicht. Ich finde die Links, die du und Beatrix gepostet habt, ja durchaus auch fundiert und aufschlussreich. Trotzdem bleibe ich dabei, dass ich nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Medienberichten und Manipulationen, erst recht wenn es um das Thema Kriegs-Legitimation geht, grundsätzlich erst mal skeptisch bin. Und ich halte deiner und Beatrix Partei in dieser Hinsicht sicherlich zugute, dass sie vom Kosovo- zum Irak-Krieg dazugelernt hat. Es würde mich freuen, wenn das bei der Männerpolitik ähnlich wäre.
Arne
Re: Medienmärchen Massenvergewaltigungen?
Manfred, Thursday, 29.05.2003, 14:05 (vor 8287 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Medienmärchen Massenvergewaltigungen? von Arne Hoffmann am 28. Mai 2003 15:58:29:
Gut, daß Du es selber grade sagst Arne, ich verfolge nämlich Euren Thread auch mit und weiß worüber Ihr streitet, aber ich weiß nicht warum<i/>
Euer beider Positionen schließen sich doch gegenseitig -rein logisch gesehen- nicht aus. Leider, ist es wohl so, daß in einem größeren, länger anhaltenden Konflikt Platz für beides ist. Für Kriegspropaganda einerseits, als auch für "echte" Vergewaltigungen (und Gewalt natürlich überhaupt) andererseits. Die Existenz von beidem dürfte leicht belegbar sein.
Daher muß ich Arne beipflichten, wenn er auf allzu öffentlichkeitswirksame Berichte mit Skepsis reagiert. Zugleich hat sicher auch Jörg (Hemma) recht wenn er meint (so lese ich das raus), daß einzelne nachgeweisene Propagandalügen das Übel nicht in in seiner Gesamtheit widerlegen.
Aber Skepsis bestreitet ja nicht per se, sie zweifelt ja nur.
Gruß
Manfred