Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

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Und wieder Barmer....

Odin, Monday, 19.05.2003, 20:21 (vor 8297 Tagen)

Ich habe heute folgende Mail an die Barmer Ebersberg, an die Internet-Kontaktadresse unter barmer.de und an die redaktion@barmer.de geschickt. Ich würde mich freuen, wenn Ihr euch vielleicht auch einmal an die redaktionsadresse wendet, weil mir der Schritt doch sehr leid tut und je mehr sich rühren, umso eher denken die Leute um:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
die BEK ist eine "Frauenkasse", so wurde es in der letzten Mitgleiderzeitschrift bekundet. Darauf aufmerksam gemacht wurde ich in diversen Internetforen, in der diese Tendenz der BEK bereits ausführlich diskutiert wird. Damals habe ich noch versucht, den entsprechenden Artikel der Mitgliederzeitschrift als "Honig-ums-Maul-schmieren" eines bestimmten Klientels abzutun, nahm mir jedoch vor, die neue Ausgabe etwas genauer anzusehen.
Dies war aber gar nicht nötig, denn diese Tendenz scheint zur Politik der BEK zu werden:
"Frauen in Deutschland werden heutzutage im Durchschnitt sieben Jahre älter als Männer", heißt es da auf Seite 19. Dies wird als "verwunderlich" abgetan und es folgt eine lange Liste, wie sehr Frauen doch in der Gesundheitsfürsorge benachteiligt werden. Kein Wort über Männer - man wundert sich nur, daß diese sterben!
Auch der Rest der Zeitschrift liest sich wie eine Frauenillustrierte: Hormonersatztherapie und Brustkrebs sind die Themen, ebenso Schlankheitsmittel.

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, daß ich Frauenfeind wäre, jedoch widerstrebt mir der Gedanke, frau-sein sei eine körperliche oder geistige Behinderung, die mit viel Fürsorge und Förderung ausgeglichen werden muß.
Auch habe ich keine Lust, als Mann den Patienten zweiter Klasse in Ihrer Krankenkasse zu spielen.

Aus diesem Grunde, möchte ich meine Mitgliedschaft in der BEK - nach 45jähriger Mitgliedschaft! (seit meiner Geburt) - kündigen.
Dieser Schritt tut mir leid, da ich ansonsten mit dieser Kasse sehr zufrieden war (logisch, bei so langer Mitgliedschaft).

Eine ähnliche Mail geht noch an die Barmer Ebersberg (meiner Geschäftsstelle), an die Redaktion der Mitgliederzeitschrift und an oben erwähnte Internetforen zur Motivierung anderer Männer, sich nicht als Menschen zweiter Klasse behandeln zu lassen.

Ich wünsche Ihnen viel Glück für Ihre Zukunft als "Frauenkasse"


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