Mal was zum Lachen (oder auch zum Weinen)
Oh graus, der Feminismus hat auch in der Schweiz bereits ordentlich
gewütet. Lest Euch mal die untenstehenden Bestimmungen aus einer
Verordnung über das neue Fleischhygienerecht durch, bei denen auch
wirklich alles daran gesetzt wurde, das weibliche Geschlecht nicht zu
vernachlässigen:
"1 Der Kantonstierarzt beziehungsweise die Kantonstierärztin oder der
beziehungsweise die an seiner beziehungsweise ihrer Stelle eingesetzte
Tierarzt beziehungsweise Tierärztin leitet in fachlicher Hinsicht die
Tätigkeit der Fleischinspektoren beziehungsweise Fleischinspektorinnen
und Fleischkontrolleure beziehungsweise Fleischkontrolleurinnen.
2 Der Kantonstierarzt beziehungsweise die Kantonstierärztin und der
leitende Tierarzt beziehungsweise die leitende Tierärztin können auch die
Funktion eines Fleischinspektors beziehungsweise einer Fleischinspektorin
ausüben, der Kantonstierarzt beziehungsweise die Kantonstierärztin, der
leitende Tierarzt beziehungsweise die leitende Tierärztin und der
Fleischinspektor beziehungsweise die Fleischinspektorin die eines Fleisch-
kontrolleurs beziehungsweise die einer Fleischkontrolleurin."
Hey, taugt sowas nicht bereits für eine Comedy-Show?
Also ehrlich, ich weiß manchmal nicht, ob ich lachen oder weinen soll,
wenn ich solche Texte lese.
Unten findet sich übrigens noch ein interessanter Artikel zum Thema
(die oben zitierten Bestimmungen habe ich von dort entnommen).
Gruß, Jörg
Re: Mal was zum Lachen
Als Antwort auf: Mal was zum Lachen (oder auch zum Weinen) von Jörg am 12. Mai 2003 23:33:17:
Oh nein, und dbei wurde noch nicht einmal auf die Höflichkeit (erst die Dame, dann der Herr) geachtet - wenn das nochmal revidiert werden muß - ohjehojeh!
Re: Mal was zum Lachen (oder auch zum Weinen)
Als Antwort auf: Mal was zum Lachen (oder auch zum Weinen) von Jörg am 12. Mai 2003 23:33:17:
Hallo Joerg
Oh graus, der Feminismus hat auch in der Schweiz bereits ordentlich
gewütet. Lest Euch mal die untenstehenden Bestimmungen aus einer
Verordnung über das neue Fleischhygienerecht durch, bei denen auch
wirklich alles daran gesetzt wurde, das weibliche Geschlecht nicht zu
vernachlässigen:
[feministisch inspirierte Vergewaltigung der deutschen Sprache gesnippt]
Tja, da es sich um eine Verordnung handelt, untersteht sie leider nicht dem Referendumsrecht. In Bezug auf einige Schweizer Gemeindeverfassungen wurden schon aehnliche Versuche unternommen. IMHO hat der Stimmbuerger in den meisten (allen?) Faellen diesem feministischen und unleserlichen Unfug eine wohlverdiente Abfuhr erteilt.
Hey, taugt sowas nicht bereits für eine Comedy-Show?
Wurde sicher schon ausprobiert.
Also ehrlich, ich weiß manchmal nicht, ob ich lachen oder weinen soll,
wenn ich solche Texte lese.
Geht mir aehnlich. Weshalb werden eigentlich solche Verunglimpfungen der deutschen Sprache nicht unter Strafe gestellt? Man sollte solche Leute zwingen, ihre eigenen Texte mindestens ein Jahr lang jeweils zwanzig Mal taeglich zu rezitieren; bei jedem Sprechfehler muss wieder von vorne begonnen werden. Wer darob nicht im Irrenhaus landet, ist auf jeden Fall vom feministischen Sprach-Schwachsinn geheilt.
Gruss
Maesi