Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Girls/Boys Day

Garp, Sunday, 11.05.2003, 11:24 (vor 8305 Tagen)

Bis jetzt gibt es noch gar kein Boys Day! Daher würde ich zuerst abwarten was daraus wird bevor ich schon im voraus Nein sage.
z.B. könnte man an einem Boys Day die mangelnde Lesekompetenz von Jungen angehen (PISA lässt grüßen) Ein "Boys Reading Day" sozusagen;-)
Außerdem sind typische Frauenberufe nicht immer schlecht bezahlt. Ich glaube wer so argumentiert tappt selber in die feministische Falle. Z. B gibt es im Marketing und PR-Bereich viel mehr weibliche Beschäftigte. Dies sind sehr gut bezahlte Berufe. Mir ist es lieber ein Junge wird Erzieher oder Pfleger an Stelle von Bergmann oder anderen Berufen die zunehmend wegrationalisiert werden. Insbesondere männliche niedrigqualifizierte Berufsfelder wird es in Zukunft immer weniger geben. Da Frauen eher in Dienstleistungbranchen beschäftigt sind sieht die Zukunft für Frauen gar nicht so schlecht aus.

Zudem ist eines der größten Probleme von Jungen zu wenige männliche Erzieher. Es fehlt an männlichen Vorbildern (siehe SPIEGEL-Artikel)
Woher sollen den die männlichen Erzieher kommen?

Frauenberufe: hört sich zwar schlecht an. In Wirklichkeit gehören denen aber die Zukunft und sind längst nicht so schlecht bezahlt wie FEMINISTINNEN immer behaupten.

Zudem ist die Erkenntnis, dass nicht nur Mädchen Unterstützung benötigen schon mal der richtige ERSTE Schritt.

Wer sich für Jungenarbeit einsetzt und die Abschaffung männlicher Benachteiligungen fordert kann sich nicht gegen eine SINNVOLLE Mädchenarbeit aussprechen. So ist man nicht glaubwürdig. Jungen und Mädchen brauchen meiner Meinung nach in unterschiedlichen Bereichen Hilfe weil sie eben unterschiedlich sind.

Letztendlich soll der Girls/Boys Day auch niemanden zwingen sondern lediglich die Berufsauswahl erhöhen. Davon können doch beide Geschlechter nur profitieren. Wer nicht in einen typischen Männer- oder Frauenberuf gehen will geht halt nicht.

Re: Girls/Boys Day

Damian, Sunday, 11.05.2003, 13:06 (vor 8305 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Girls/Boys Day von Garp am 11. Mai 2003 08:24:36:

Da Frauen eher in Dienstleistungbranchen beschäftigt sind sieht die Zukunft für Frauen gar nicht so schlecht aus.

Wem sagt Du das? Wenn dem aber so ist, warum muss der Gesetzgeber dann fast ausnahmslos zu ihren gunsten manipulieren? Ist es anständig, jenen zu helfen, deren Zukunft ohnehin rosig erscheint?

Zudem ist eines der größten Probleme von Jungen zu wenige männliche Erzieher. Es fehlt an männlichen Vorbildern (siehe SPIEGEL-Artikel)
Woher sollen den die männlichen Erzieher kommen?

Männer sehen sich aufgrund der Rollenbilder quasi gezwungen, sich auf einem hohen Niveau zu reproduzieren. Erzieher fällt da eher in die Weichei-Rolle. Das kommt bei Frauen idR nicht so gut an.

Frauenberufe: hört sich zwar schlecht an. In Wirklichkeit gehören denen aber die Zukunft und sind längst nicht so schlecht bezahlt wie FEMINISTINNEN immer behaupten.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Es gibt auch viele Männerberufe mit Zukunft. Man muss sie nur zu schätzen wissen und nicht nach Femi-Manier alles schlecht reden, was von Männern kommt.

Zudem ist die Erkenntnis, dass nicht nur Mädchen Unterstützung benötigen schon mal der richtige ERSTE Schritt.

Ja. Die Frage ist nur, wie diese Unterstützung aussieht.

Wer sich für Jungenarbeit einsetzt und die Abschaffung männlicher Benachteiligungen fordert kann sich nicht gegen eine SINNVOLLE Mädchenarbeit aussprechen. So ist man nicht glaubwürdig. Jungen und Mädchen brauchen meiner Meinung nach in unterschiedlichen Bereichen Hilfe weil sie eben unterschiedlich sind.

Wenn die Hilfe in der Propagierung feministischen Gedankenguts besteht, dann ist es nur folgerichtig, diese "Hilfe" abzuschaffen.

Letztendlich soll der Girls/Boys Day auch niemanden zwingen sondern lediglich die Berufsauswahl erhöhen. Davon können doch beide Geschlechter nur profitieren. Wer nicht in einen typischen Männer- oder Frauenberuf gehen will geht halt nicht.

Letztich besteht diese Auswahl auch ohne einen solchen Day.
Es ist schon auffallend, wie junge Leute subtil kanalisiert werden sollen, nur weil es der Politik um bestimmte Quoten geht. Das ist pervers.
Man sollte die Leute selbst entscheiden lassen, wofür sie sich interessieren. Der Staat hat sich da rauszuhalten.

Gruss,
Damian

Re: Girls/Boys Day

Garp, Sunday, 11.05.2003, 13:41 (vor 8305 Tagen) @ Damian

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Damian am 11. Mai 2003 10:06:39:

Die Frage ist einfach wie ein Boys Day aussehen würde.

Du vermutest eine radikalfeministische Bevormundung obwohl es so einen Tag überhaupt noch nicht gibt.

Ich plädiere für einen Tag an dem Benachteiligungen gegen Jungen abgebaut und zur Sprache gebracht werden (z.B. Lesekompetenz)

Was ist denn deine Lösung um mehr Männer für den Beruf des Erziehers zu begeistern oder ist dies deiner Meinung nach nicht nötig? Übrigens habe ich Männer nicht dafür kritisiert, dass sie dies bis jetzt noch nicht getan haben.

Man sollte die Leute selbst entscheiden lassen, wofür sie sich interessieren. Der Staat hat sich da rauszuhalten.<

Der Staat zwingt in diesem Fall niemanden. Der Girls Day ist lediglich ein freiwilliges Angebot ausschließlich an Mädchen. Genau hier liegt aber das Problem. Ich will, dass es auch Angebote für Jungen gibt in Bereichen, bei denen sie benachteiligt oder unterrepräsentiert sind. Bei einer inzwischen hohen Jugendarbeitslosigkeit insbesondere bei Männern scheint mir das nur angebracht.
Sollte es deiner Meinung nach Angebote nur für Jungen geben oder nicht?

Zudem ist eine traditionell männliche Rolle ebenso eine Einschränkung wie eine traditionell weibliche. Pluralisierte Lebensstile stellen immer einen Vorteil dar. Jungen werden es in einer Dienstleistungsgesellschaft schwerer haben, da ihnen gewisse Kompetenzen nicht beigebracht werden. Männer werden eben –insbesondere in niedrigen sozialen Milieus- immer noch in traditionelle Rollen gepresst. Für mich ist es sehr bedenklich, dass Männer sich öfters das Leben nehmen, öfters obdachlos werden …etc. Daher will ich für diese Männer und Jungen Förderungsprogramme. Genauso wie eine Mädchenprojekt gegen Magersucht absolut seine Berechtigung hat. Es gibt nun mal geschlechtsspezifische Probleme.
Dies hat nichts mit Bevormundung oder "Umerziehung" zu tun.

Gruss
Garp

Re: Girls/Boys Day

Manfred, Sunday, 11.05.2003, 14:33 (vor 8305 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Garp am 11. Mai 2003 10:41:37:

Dies hat nichts mit Bevormundung oder "Umerziehung" zu tun.

Wer weiß das jetzt schon?
Ich glaube, kaum jemand hier im Forum ist gegen einen "Boys Day" prinzipiell, zumindest ich nicht. Es geht aber darum, die ideologisch-feministische Unterwanderung auszuschließen, und was das betrifft, darf man wirklich höchst skeptisch sein. Das Feministengekreische hat doch in großen Teilen längst hysterische Züge angenommen, denen jede Fähigkeit zur Selbstreinigung fehlt.
Wenn es so laufen würde, daß man Jungs wie Mädchen einfach in unvoreingenommener Weise und OHNE Einflußnahme die typischen Berufe des jeweils anderen Geschlechtes näherbringt, könnte ich mich mit solchen Schnuppertagen anfreunden, aber nur dann.

Gruß,
Manfred

Re: Girls/Boys Day

Sven74, Sunday, 11.05.2003, 15:17 (vor 8305 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Manfred am 11. Mai 2003 11:33:34:

Wenn es so laufen würde, daß man Jungs wie Mädchen einfach in unvoreingenommener Weise und OHNE Einflußnahme die typischen Berufe des jeweils anderen Geschlechtes näherbringt, könnte ich mich mit solchen Schnuppertagen anfreunden, aber nur dann.

Ich arbeite in der Krankenhausverwaltung und am Girls Day liefen massenweise junge Mädchen (schätze 5/6 Klasse)durch das Krankenhaus.

Krankenhäuser sind ja auch so unheimlich "männerdominierte Arbeitsplätze".

Ziel des Girls Day also verfehlt!

Sven74

Re: Girls/Boys Day

Manfred, Sunday, 11.05.2003, 15:44 (vor 8305 Tagen) @ Sven74

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Sven74 am 11. Mai 2003 12:17:04:

Wenn es so laufen würde, daß man Jungs wie Mädchen einfach in unvoreingenommener Weise und OHNE Einflußnahme die typischen Berufe des jeweils anderen Geschlechtes näherbringt, könnte ich mich mit solchen Schnuppertagen anfreunden, aber nur dann.

Ich arbeite in der Krankenhausverwaltung und am Girls Day liefen massenweise junge Mädchen (schätze 5/6 Klasse)durch das Krankenhaus.
Krankenhäuser sind ja auch so unheimlich "männerdominierte Arbeitsplätze".
Ziel des Girls Day also verfehlt!
Sven74

Da muß ich mich selbst nachbessern. Für mich wärs auch dann noch ok, wenn an besagtem Tag ein Mädchen ihre Liebe zum Beruf der Krankenschwester entdeckt und ein Junge merkt, dass er Automechaniker werden will. Hauptsache sie lernen/erfahren was, ohne dabei durch politische Extremisten indoktriniert zu werden. Und gerecht muß es dabei zugehen!

Gruß
Manfred

Re: Girls/Boys Day

Damian, Sunday, 11.05.2003, 20:17 (vor 8305 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Garp am 11. Mai 2003 10:41:37:

Die Frage ist einfach wie ein Boys Day aussehen würde.
Du vermutest eine radikalfeministische Bevormundung obwohl es so einen Tag überhaupt noch nicht gibt.

Die Vermutung liegt nahe, wenn man sich die feministische Indoktrination in fast allen Lebensbereichen ansieht. Warum sollte es hier anders sein?

Ich plädiere für einen Tag an dem Benachteiligungen gegen Jungen abgebaut und zur Sprache gebracht werden (z.B. Lesekompetenz)

Das wäre ja ein Frontalangriff gegen die Femis. Die leugnen ja JEDE Benachteiligung von Jungen, ausser vielleicht die biologische.
Ausserdem können an einem Tag sicher keine Benachteiligungen abgebaut werden, höchstens angesprochen. Aber warum sollten das jene, die ohnehin der Meinung sind, Frauen wären immer und überall benachteiligt, in die Wege leiten? Von denen ist doch nur noch mehr Gehirnwäsche zu erwarten.

Was ist denn deine Lösung um mehr Männer für den Beruf des Erziehers zu begeistern oder ist dies deiner Meinung nach nicht nötig? Übrigens habe ich Männer nicht dafür kritisiert, dass sie dies bis jetzt noch nicht getan haben.

Man sollte die Wichtigkeit des Erzieherberufs stärker hervorheben, aber nicht mit einem Boys Day. Die würden sich dort ja nur kaputtlachen.
Sinnvolle Appelle via Medien würden auch was bringen.

Man sollte die Leute selbst entscheiden lassen, wofür sie sich interessieren. Der Staat hat sich da rauszuhalten.<

Der Staat zwingt in diesem Fall niemanden. Der Girls Day ist lediglich ein freiwilliges Angebot ausschließlich an Mädchen. Genau hier liegt aber das Problem. Ich will, dass es auch Angebote für Jungen gibt in Bereichen, bei denen sie benachteiligt oder unterrepräsentiert sind. Bei einer inzwischen hohen Jugendarbeitslosigkeit insbesondere bei Männern scheint mir das nur angebracht.

Die meisten Girls finden den Tag einfach super, weil sie sich entspannen können und nicht, weil er so furchtbar wichtig wäre. Der Staat diskriminiert hier nach dem Geschlecht. Jungs müssen die Schulbank drücken, Mädels machen sich nen lockeren Tag. Das muss zusammen mit allen den anderen Diskriminierungen schon mächtig stinken.
Das heisst aber doch nicht dass ein Boys Day hermuss. Dieser ganze Separatismus ist doch Quatsch.
Mit der Jugendarbeitslosigkeit sprichst Du allerdings ein wichtiges Thema an. Da spielt sicherlich eine gewisse Frustration und Orientierungslosigkeit eine Rolle. Jungs sind nun mal die Stiefkinder unserer Zeit.

Sollte es deiner Meinung nach Angebote nur für Jungen geben oder nicht?
Zudem ist eine traditionell männliche Rolle ebenso eine Einschränkung wie eine traditionell weibliche. Pluralisierte Lebensstile stellen immer einen Vorteil dar. Jungen werden es in einer Dienstleistungsgesellschaft schwerer haben, da ihnen gewisse Kompetenzen nicht beigebracht werden. Männer werden eben –insbesondere in niedrigen sozialen Milieus- immer noch in traditionelle Rollen gepresst. Für mich ist es sehr bedenklich, dass Männer sich öfters das Leben nehmen, öfters obdachlos werden …etc. Daher will ich für diese Männer und Jungen Förderungsprogramme. Genauso wie eine Mädchenprojekt gegen Magersucht absolut seine Berechtigung hat. Es gibt nun mal geschlechtsspezifische Probleme.

Ja, die gibt es. Würde aber eine insgesamt ausgewogenere Poltik gemacht und nicht der allgegenwärtige Femi-Wahn, werden viele Probleme von selbst gelindert. Wir brauchen nicht Förderprogramme für diese oder jene, sondern vernünftigere Rahmenbedingungen für ALLE. Innerhalb dieses Rahmens hat dann jeder genug Spielraum, um sich einzubringen.

Dies hat nichts mit Bevormundung oder "Umerziehung" zu tun.

Doch.

Gruss,
Damian

Re: Girls/Boys Day

Jolanda, Monday, 12.05.2003, 00:00 (vor 8305 Tagen) @ Damian

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Damian am 11. Mai 2003 17:17:08:

Hallo Damian

Ich weiss nicht, hat wohl damit zu tun, dass ich im moment mit echtem Schmerz konfrontiert werde und mir so viel banal erscheint und im moment werde ich richtig wütend, wenn ich hier die Beiträge so lese.

Es klingt nach Verfolgungswahn und nur negativ und alles hat eh keinen Sinn und es kommt dabei eh nichts Gutes heraus.

Ich weiss nicht so recht, wenn ihr so redet, was erwartet ihr denn um Himmels Willen von den Jungs? So viel Mutlosigkeit und Resignation hat bestimmt keine Vorbildfunktion oder denkst du, besser wir demoralisieren die Jungs selber als das den Feministinnen zu überlassen.

Die Hoffnung so aufzugeben und nicht mehr an die eigene Stärke und die eigenen Möglichkeiten zu glauben, das ist in meinen Augen mehr als nur traurig.

Aber viellicht sollte ich mich auch einfach nur ein bisschen zurückziehen, ich scheine das alles nicht mehr gut zu ertragen. Ich werde wütend, wenn ich hier lese und das ist wohl ein Zeichen, mal ein bisschen Pause zu machen.

Gruss
Jolanda

ƒ^ƒCƒgƒ‹FKN-30 or KN1000

Damian, Monday, 12.05.2003, 00:40 (vor 8305 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Jolanda am 11. Mai 2003 21:00:58:

Aber viellicht sollte ich mich auch einfach nur ein bisschen zurückziehen, ich scheine das alles nicht mehr gut zu ertragen. Ich werde wütend, wenn ich hier lese und das ist wohl ein Zeichen, mal ein bisschen Pause zu machen.

Hallo Jolanda,

wenn wütend ich wäre, nur weil ich in einem Forum lese, würde ich das Forum wohl nicht mehr besuchen. Den Stress tu ich mir nicht an.
Aber jeder muss selbst wissen, was Sache ist.
Komisch nur, dass Du ausgerechnet mir das schreibst, wo ich doch sicher nicht der pessimistischste bin, höchstens der realistischste ;-)))
Was verschafft mir die seltene Ehre?
Wie dem auch sei, etwas mehr Rationalität täte gut und zwar allen.
Ich wünsch Dir was.

Gruss
Damian

Re: ƒ^ƒCƒgƒ‹FKN-30 or KN1000

Jolanda, Monday, 12.05.2003, 02:48 (vor 8305 Tagen) @ Damian

Als Antwort auf: ƒ^ƒCƒgƒ‹FKN-30 or KN1000 von Damian am 11. Mai 2003 21:40:48:

Hallo Damian

Nun ja, nun hat es eben dich getroffen, ich denke, du kannst das wegstecken :-)

Ich bin nicht wütend ins Forum gekommen, ich erlebe im momente eine etwas aussergewöhnliche Situation und ich bin schon sehr emotional, hast ja Recht, ich bin beim Lesen wütend geworden und das werde ich normalerweise nicht, kommt kaum vor.

Nur hat euch eure Rationalität noch nicht viel gebracht bis jetzt, ich meine bei diesem bestimmten Thema.

Zudem sind wir alle subjektiv, fragt sich nur, ob wir die Frosch- oder die Vogelperspektive wählen um etwas zu betrachten.

Und ja, ich werde mich lieber ein bisschen zurückhalten. Ich bin was die Ratio angeht im moment echt weit davon entfernt.

Es grüsst dich
Jolanda

Re: Girls/Boys Day

Manfred, Tuesday, 13.05.2003, 02:47 (vor 8304 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Jolanda am 11. Mai 2003 21:00:58:

Die Hoffnung so aufzugeben und nicht mehr an die eigene Stärke und die eigenen Möglichkeiten zu glauben, das ist in meinen Augen mehr als nur traurig.

Aber es ist nicht ganz ohne Grund so, wenigstens ist das meine Meinung.
Das, was Männer -abgesehen von der eigenen Betroffenheit in vielen Fällen-
beim Thema Gleichberechtigung so resignieren läßt, ist das gefühl des völligen Verrates beinahe aller Grundwerte (Würde, Gerechtigkeit, Gleichheit etc.) durch Staat, Behörden, Parteien, Gesellschaft und neuerdings auch immer mehr die Gerichte. Das sind aber genau jene Instanzen, von denen man(n) sich letztendlich in einer funktionsfähigen, aufgeklärten Demokratie Lösungen erwarten kann und muß wenn man schlimmeres verhindern will. Jetzt will ich mal gar kein Blatt vor den Mund nehmen:
mit dem "schlimmeren" meine ich eine gewaltsame und vielleicht auch blutige Lösung des "Problems".
Wenn der Bevölkerung (hier wohl insbesondere der männlichen) hierzu die Bereitschaft fehlt, ist dies moralisch betrachtet keineswegs mehr so selbstverständlich, wie es uns der "Codex des braven demokratischen Bürgers" weismachen will. Dieser Codex, nachdem ein Bürger nicht nur jederzeit bereitwillig für sein Land zu krepieren hat, sondern auch blinde Ergebenheit in jegliche Gesetzgebung und -umsetzung eingefordert wird, ist an sich schon fragwürdig genug, wenn man in einem Staat lebt, in dem sich unsinnige Gesetze schneller vermehren als Ratten in einem. Man könnte dies leichter akzeptieren, wenn man(n) zumindest das Gefühl hätte die grundlegenden Errungenschaften einer Demokratie würden ausreichend geachtet. So aber ist fühlt man(n) sich mehr und mehr als Gefangener einer Scheindemokratie. Man(n) hat selbst in immer unerträglicherem Maße die Tugenden (Rationalität, Diskussionsfreudigkeit, Friedfertigkeit, Unterwerfung dem Gewaltmonopol des Staates) aufzubringen, die eigentlich die Stärken einer wahren demokratischen Gesellschaft wären während man zugleich spürt, wie einem eben diese Tugenden vom Rest der Gesellschaft als "Schwäche" um die Ohren gehauen werden, weil es "irgendwie" erreicht wurde, daß dem Gegner (Feminismus/Sexismus) ganz andere Mittel zum Kampf zugestanden werden als einem selbst. Als da wären: Diffamierung und Lüge, gezieltes Schüren von Haß, beliebiger Rollentausch (gleichberechtigte Frau - Dame die hofiert werden will - und sich in jedem zweiten Satz mit Kindern auf eine Stufe stellen läßt).

Puuh, ich muß mich hier mal gewaltsam bremsen... sonst ufert das zu sehr aus. Wollte nur mal darstellen, warum es aus meiner Sicht durchaus kein Wunder ist, warum Männer hier manchmal zur Resignation neigen.
Es ist nicht immer die Ratio die mir sagt "Gewaltfreiheit ist das Maß aller Dinge". Es ist meine Erziehung, die Liebe zu anderen Menschen und zum Frieden allgemein. Vielleicht auch eine Portion Unentschlossenheit, ja Feigheit! Aber all das genießt nicht den zuverlässigen Anspruch auf Unbegrenztheit. Zumal ich ja Dinge die mehr Vertrauen in Staat, Behörden und -nicht zuletzt- Zukunft fördern könnten, mehr und mehr unterminiert sehe.

Entschuldigung für dieses wohl etwas unkoordiniert "herausgeschriene Gefühlsouting". Aber so ähnlich empfinde ich die Gesamtheit der Situation, wobei ich mich entspannter gebener könnte, da ich immer seltener in Deutschland bin. Aber will manchmal gar nicht allzu entspannt sein :-)

Wie es anderen geht weiß ich nicht, dies war trotz der vielen "man(n)'s" im Text, natürlich nur eine subjektive ad hoc Kurzfassung meiner Gefühle.

Gruß
Manfred

Re: Girls/Boys Day

Jolanda, Tuesday, 13.05.2003, 03:48 (vor 8304 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Manfred am 12. Mai 2003 23:47:18:

Hallo Manfred,

Entschuldigung für dieses wohl etwas unkoordiniert "herausgeschriene Gefühlsouting". Aber so ähnlich empfinde ich die Gesamtheit der Situation, wobei ich mich entspannter gebener könnte, da ich immer seltener in Deutschland bin. Aber will manchmal gar nicht allzu entspannt sein :-)
Wie es anderen geht weiß ich nicht, dies war trotz der vielen "man(n)'s" im Text, natürlich nur eine subjektive ad hoc Kurzfassung meiner Gefühle.

---Warum entschuldigung, ich fand das gut, ich verstehe sehr wohl, ja, ich weiss, es ist alles andere als einfach, nicht zu resignieren.

Und wenn du für eine Sache kämpfst, dann wäre es unproduktiv, wenn du immer nur entspannt wärst, dann würde dir die Ueberzeugung fehlen und das Feuer, dass hier klar zu erkennen ist ;-)

Ich danke dir für diese ehrliche und klare Stellungnahme, ich weiss das sehr wohl zu schätzen.

Es grüsst dich
Jolanda

Re: Girls/Boys Day

Maesi, Saturday, 17.05.2003, 19:29 (vor 8299 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Garp am 11. Mai 2003 10:41:37:

Hallo Garp

Die Frage ist einfach wie ein Boys Day aussehen würde.
Du vermutest eine radikalfeministische Bevormundung obwohl es so einen Tag überhaupt noch nicht gibt.

Guter Einwand

Man sollte die Leute selbst entscheiden lassen, wofür sie sich interessieren. Der Staat hat sich da rauszuhalten.<

Der Staat zwingt in diesem Fall niemanden. Der Girls Day ist lediglich ein freiwilliges Angebot ausschließlich an Mädchen. Genau hier liegt aber das Problem. Ich will, dass es auch Angebote für Jungen gibt in Bereichen, bei denen sie benachteiligt oder unterrepräsentiert sind. Bei einer inzwischen hohen Jugendarbeitslosigkeit insbesondere bei Männern scheint mir das nur angebracht.
Sollte es deiner Meinung nach Angebote nur für Jungen geben oder nicht?

Die urspruengliche Idee des Girls Day war IMHO, dass Maedchen Einblick in traditionelle Maennerberufe bekommen und so moeglicherweise motiviert werden, einen solchen Beruf zu waehlen. Wie gross der tatsaechliche Nutzen ist, entzieht sich meiner Kenntnis; das wissen wahrscheinlich auch die Initiantinnen selber nicht. Das logische Gegenstueck waere, Jungs Einblick in traditionelle Frauenberufen zu gewaehren. Gegen eine solche auf Freiwilligkeit basierte Einzelaktion ist in der Tat kaum etwas einzuwenden. Problematisch wird es eher, wenn ein ganzes Buendel von Massnahmen realisiert werden soll, um bestimmte ideologische Vorstellungen durchzusetzen. Der Girls Day ist so gesehen ein kleines Mosaiksteinchen in einem ganzen Massnahmenbuendel, mit welchem Feministinnen via staatlicher und supranationaler Lenkung (Stichwort: Gender Mainstreaming) ihre sozialen Vorstellungen der Gesellschaft ueberzustuelpen versuchen. Wahrscheinlich ist deshalb dem einen oder anderen hier nicht ganz wohl bei einem Boys Day; insbesondere, wenn dieser durch eine feministische Traegerschaft organisiert wuerde.

Zudem ist eine traditionell männliche Rolle ebenso eine Einschränkung wie eine traditionell weibliche. Pluralisierte Lebensstile stellen immer einen Vorteil dar. Jungen werden es in einer Dienstleistungsgesellschaft schwerer haben, da ihnen gewisse Kompetenzen nicht beigebracht werden. Männer werden eben –insbesondere in niedrigen sozialen Milieus- immer noch in traditionelle Rollen gepresst. Für mich ist es sehr bedenklich, dass Männer sich öfters das Leben nehmen, öfters obdachlos werden …etc. Daher will ich für diese Männer und Jungen Förderungsprogramme. Genauso wie eine Mädchenprojekt gegen Magersucht absolut seine Berechtigung hat. Es gibt nun mal geschlechtsspezifische Probleme.
Dies hat nichts mit Bevormundung oder "Umerziehung" zu tun.

Du sprichst hier eine ganze Reihe von Problemen an. Vielfach wird in irgendeiner Form nach dem Staat gerufen, der diese Probleme beseitigen soll. V.a. wird mehr und mehr auch die Loesung von individuellen Problemen an den Staat delegiert. Dazu gehoert beispielsweise auch das sogenannte Rollenverstaendnis von Individuen. Die Frage ist aber letztendlich, wie sich der Staat als Institution verhalten soll. Soll er sich neutral verhalten und nur bei Rechtsverletzungen eingreifen, oder soll er paternalistisch (oder von mir aus maternalistisch) aktiv in die Rollenbildung eingreifen, indem er bestimmte Lebensentwuerfe favorisiert und andere diskriminiert? Wenn ja, wie und mit welchem ideologischen Hintergrund?

Verschaerfend hinzu kommen Unterschiede von Menschengruppen mit verschiedenen kulturellen, religioesen und ethnischen Hintergruenden. Was beispielsweise ein eingeborener Deutscher gut findet, muessen ein eingewanderter Russlanddeutscher oder auch ein tuerkischstaemmiger Einwohner muslimischen Bekenntnisses nicht auch gut finden. Wenn der Staat das alte Rollenverstaendnis durch ein neues ersetzt, und dies mit allen ihm zu Gebote stehenden Methoden favorisiert und auch gegenueber kritischen Gruppen gesetzlich durchsetzt, sind wir im Grunde genommen gegenueber den letzten 50 Jahren keinen einzigen Schritt weitergekommen. Das Beste, was der Staat tun kann, ist ein weitgehend neutrales Verhalten gegenueber vielen verschiedenen Lebensweisen, anstatt eine bestimmte zu bevorzugen. Leider schwingt das Pendel derzeit eher weg vom liberalen Staat, der sich aus den Privatangelegenheiten seiner Buerger raushaelt, hin zum protektionistischen, moralisierenden Staat, der ueberall seine Buerger zu bevormunden sucht im Namen einer abstrakten hoeheren Gerechtigkeit; eine IMHO sehr gefaehrliche Entwicklung.

Foerderprogramme sind dann sinnvoll, wenn eine objektiv feststellbare Benachteiligung vorliegt. Wenn jemand eine Leseschwaeche hat, kann dem mittels spezieller Foerderung begegnet werden. Wenn ein Maedchen an Magersucht leidet (es gibt uebrigens auch zunehmend Jungs mit diesem Problem), dann ist das ein gesundheitliches Problem, das durch entsprechende Therapien bekaempft werden sollte. Heute wird jedoch de facto haeufig so getan, als sei Weiblichkeit eine Behinderung. Als logische Konsequenz muessen nach dieser Ideologie weibliche Menschen gefoerdert werden. Die wenigsten Frauen merken, dass sie in Wirklichkeit ver*rscht werden; sie nehmen vielmehr die dargebotenen Privilegien und Sonderleistungen gerne entgegen.

Wenn beispielsweise festgestellt wird, dass die weitaus meisten Professoren maennlich sind, dann muss das nicht in einer Benachteiligung von Frauen begruendet sein, sondern es kann durchaus eine eher maennliche Neigung sein. Hier fragt sich dann, wie weit der Staat eine solche 'Schieflage von Neigungen' bei den Individuen korrigieren soll und v.a. mit welchen Mitteln.

Wie weit darf der Staat in die elterlichen Erziehungsphilosophien und -methoden eingreifen? Wie weit darf der Staat aufgrund bestimmter ideologischer Normvorstellungen auf die Entwicklung von Individuen Einfluss nehmen? Ab wann ist eine solche Einflussnahme bevormundend? Welche ideologischen Normvorstellungen sollen ueberhaupt fuer den Staat als Handlungsgrundlagen verbindlich sein? Sind diskriminierende Massnahmen (z.B. bevorzugte Einstellung von Vertretern eines bestimmten Geschlechts bis zur Erfuellung einer vorgegebenen Geschlechterquote) statthaft? Wenn ja, wie weit darf die staatliche Diskriminierung gehen? Weshalb werden diskriminierende Massnahmen nur selektiv durchgefuehrt, um angebliche Frauenbenachteiligungen zu kompensieren (im feministischen Sprachjargon 'positive Diskriminierung' genannt)? Weshalb werden nicht auch Maennerbenachteiligungen bekaempft? Und selbst wenn bevormundende Eingriffe demokratisch legitimiert wurden, erreicht man ueberhaupt die anvisierten Ziele? Und wenn die Ziele tatsaechlich erreicht wurden, machen die unerwuenschten Nebeneffekte nicht den Fortschritt wieder zunichte? Ist womoeglich der angerichtete Schaden groesser als der erzielte Nutzen? Das sind doch die zentralen Fragen, die aber so gut wie nie beantwortet oder auch nur ausfuehrlich diskutiert werden.

Ueber den noch vergleichsweise harmlosen Girls Day sind wir da naemlich schon weit hinaus. In einer Zeit, in der Kindererziehungsaufgaben je laenger je mehr an staatliche Institutionen oder auch private Organisationen delegiert werden (sei es in Schulen, Kindergaerten und Kinderkrippen), ist es evident, den Staat und solche Organisationen in ihrer Erzieherrolle zu ueberwachen. Der Staat sollte nicht so sehr die Buerger sondern die Buerger sollten eher den Staat ueberwachen. Dies gilt insbesondere auch im weiblich dominierten professionellen Erziehungswesen; denn gerade dort sind radikalfeministische Auswuechse zu beobachten, die fuer eine gleichberechtigte Gesellschaft nicht akzeptabel sind.

Ausserdem: das immer wieder medientraechtig beklagte Wegbleiben der Maenner aus der professionellen Kinderbetreuung und -erziehung sowie in den Familien insgesamt ist sicher ein Problem; es ist jedoch scheinheilig, wenn gleichzeitig von Gerichten und Jugendaemtern das massenhafte Verdraengen von Vaeter aus dem Leben ihrer Kinder gebilligt oder sogar unterstuetzt wird. Die wichtigsten maennlichen Vorbilder fuer Kinder sind naemlich noch immer (aber wie lange noch?) die eigenen Vaeter. Und solange es noch ein vaeterliches Vorbild in der Familie gibt, ist es nicht so eminent wichtig, ob der Grundschullehrer maennlich oder weiblich ist.

Gruss

Maesi

Re: Girls/Boys Day

Manfred, Saturday, 17.05.2003, 23:20 (vor 8299 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Girls/Boys Day von Maesi am 17. Mai 2003 16:29:44:

Volle Zustimmung meinerseits!

Gruß
Manfred

Re: Girls/Boys Day

Andreas, Sunday, 11.05.2003, 13:48 (vor 8305 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Girls/Boys Day von Garp am 11. Mai 2003 08:24:36:

Bis jetzt gibt es noch gar kein Boys Day! Daher würde ich zuerst abwarten was daraus wird bevor ich schon im voraus Nein sage.

Zustimmung. Aber wenn es so ablaufen soll wie in Niedersachen, wo Feministinnen dazu auserkoren wurden, den Jungs etwas über ihre Zukunft und Perspektiven zu erzählen, bin ich damit nicht einverstanden. Man hat die Jungs schon genug vollgestopft mit diesem ganzen Frauenverherrlichungsquatsch. Das reicht jetzt langsam.

>z.B. könnte man an einem Boys Day die mangelnde Lesekompetenz von Jungen angehen (PISA lässt grüßen) Ein "Boys Reading Day" sozusagen;-)

Naja, ich glaube, ein Tag wird hier nicht ausreichen. :-)
Die Jungs wurden in den vergangenen Jahren vom Frauenwahn so sehr an den Rand unseres Bildungssystems gedrängt, daß sie mittlerweile nicht mehr nur Defizite im Bereich Bildung aufweisen, sondern auch auf psychologischer Ebene. Die Femis haben hier sehr großen Schaden angerichtet. Man müßte zunächst einmal damit anfangen, das Selbstbewußtsein von Jungen wieder zu stärken, um dann gezielt auf die Behebung der schulischen Defizite hinzuarbeiten. Allerdings sind die Feministinnen des nieders. Landfrauenverbandes dazu denkbar ungeeignet. Die machen wahrscheinlich alles nur noch schlimmer. Ich gehöre zugegebenermaßen auch zu der Fraktion, die eine Aufhebung der Koedukation fordert - zumindest in den Bereichen, in denen Jungen tatsächlich Defizite aufweisen.

Außerdem sind typische Frauenberufe nicht immer schlecht bezahlt. Ich glaube wer so argumentiert tappt selber in die feministische Falle.

Das ist richtig. Diese Berufe werden ganz normal bezahlt.

Z. B gibt es im Marketing und PR-Bereich viel mehr weibliche Beschäftigte. Dies sind sehr gut bezahlte Berufe. Mir ist es lieber ein Junge wird Erzieher oder Pfleger an Stelle von Bergmann oder anderen Berufen die zunehmend wegrationalisiert werden. Insbesondere männliche niedrigqualifizierte Berufsfelder wird es in Zukunft immer weniger geben.

Zustimmung.

Da Frauen eher in Dienstleistungbranchen beschäftigt sind sieht die Zukunft für Frauen gar nicht so schlecht aus.
Zudem ist eines der größten Probleme von Jungen zu wenige männliche Erzieher. Es fehlt an männlichen Vorbildern (siehe SPIEGEL-Artikel)
Woher sollen den die männlichen Erzieher kommen?

Vollkommen richtig. Gerade der Bereich Erziehung ist einer der absoluten Schlüsselbereiche unserer Gesellschaft. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gezeigt. Gerade das sinnlose Wüten der Feministinnen im Erziehungssektor hat ein grandioses Trümmerfeld unglaublichen Ausmaßes hinterlassen. Feministische Erzieherinnen, Feministische Lehrerinnen haben einen Schaden angerichtet, dessen Ergebnis man jetzt im großen Maßstab überblicken kann: Jungs ohne Selbstbewußtsein, seelische Wracks, immer weniger Jungen machen Abitur, Jungen werden immer schlechter auf der Schule usw. Gerade in diesen Bereichen müssen wesentlich mehr Männer aktiv werden als das bisher der Fall ist. Die Zukunft unserer Kinder dürfen wir nicht alleine den Frauen überlassen. Und wer kann den Jungen besser positive Orientierung bieten als selbstbewußte Männer?

Frauenberufe: hört sich zwar schlecht an. In Wirklichkeit gehören denen aber die Zukunft und sind längst nicht so schlecht bezahlt wie FEMINISTINNEN immer behaupten.

Naja...ich denke Naturwissenschaften, Technik und Mathematik werden auch in der Zukunft noch eine große Rolle spielen. Deswegen ja auch der Girls Day. ;-)
Daran wird sich wohl nichts ändern.

Zudem ist die Erkenntnis, dass nicht nur Mädchen Unterstützung benötigen schon mal der richtige ERSTE Schritt.

Richtig.

Wer sich für Jungenarbeit einsetzt und die Abschaffung männlicher Benachteiligungen fordert kann sich nicht gegen eine SINNVOLLE Mädchenarbeit aussprechen.

Die Betonung liegt auf SINNVOLL.

Letztendlich soll der Girls/Boys Day auch niemanden zwingen sondern lediglich die Berufsauswahl erhöhen. Davon können doch beide Geschlechter nur profitieren. Wer nicht in einen typischen Männer- oder Frauenberuf gehen will geht halt nicht.

Zustimmung.

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