Wieder sprachlicher Sexismus im Spiegel!
Scheinbar ist der Sexismus beim Spiegel zur journalistischen Richtlinie erhoben worden:
- Es ist der Albtraum jedes Fluggastes. Bis zu 130 Menschen sind bei einem Flug in der Demokratischen Republik Kongo aus einer Iljuschin 76 gestürzt. Die Heckrampe der Transportmaschine war offenbar wegen eines technischen Defekts plötzlich aufgeklappt. Unter den Opfern sind offenbar auch viele Frauen und Kinder. -
Re: Wieder sprachlicher Sexismus im Spiegel!
Als Antwort auf: Wieder sprachlicher Sexismus im Spiegel! von Andreas am 09. Mai 2003 23:00:52:
Scheinbar ist der Sexismus beim Spiegel zur journalistischen Richtlinie erhoben worden:
- Es ist der Albtraum jedes Fluggastes. Bis zu 130 Menschen sind bei einem Flug in der Demokratischen Republik Kongo aus einer Iljuschin 76 gestürzt. Die Heckrampe der Transportmaschine war offenbar wegen eines technischen Defekts plötzlich aufgeklappt. Unter den Opfern sind offenbar auch viele Frauen und Kinder. -
Daß Frauen unter den Opfern irgendwelcher Unglücksfälle besonders hervor-
gehoben werden, ist leider keine Besonderheit des "Spiegel", sondern in
diversen Medien zu beobachten.
Gruß, Jörg
Re: Wieder sprachlicher Sexismus im Spiegel!
Als Antwort auf: Re: Wieder sprachlicher Sexismus im Spiegel! von Jörg am 09. Mai 2003 23:45:44:
Hallo Jörg,
Daß Frauen unter den Opfern irgendwelcher Unglücksfälle besonders hervor-
gehoben werden, ist leider keine Besonderheit des "Spiegel", sondern in
diversen Medien zu beobachten.
Ebendrum. Aber ich denke, irgendwo muß man mal einen Anfang machen. Ich habe gerade das Spiegel-Archiv durchgeblättert und auf Anhieb drei weitere Artikel ausfindig gemacht, in denen diese Formulierung auftaucht.
Nächste Woche schicke ich eine Beschwerde an den Presserat mit Bezug auf die verschiedenen Artikel aus Spiegel Online. Ich weiß zwar nicht, ob es irgendwas bringt, aber vielleicht macht sich mal jemand dort Gedanken!
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Soeben habe ich dem Spiegel auch eine entsprechende Mitteilung zukommen lassen. Irgendwann muß das mal angesprochen werden.
schönen Gruß
Andreas