Der Spiegel über den Girls Day
Andreas, Tuesday, 06.05.2003, 22:49 (vor 8310 Tagen)
Neues vom Girls Day!
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,247563,00.html
Re: Der Spiegel über den Girls Day
Collantix, Wednesday, 07.05.2003, 04:31 (vor 8310 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Der Spiegel über den Girls Day von Andreas am 06. Mai 2003 19:49:13:
Hallo,
es seien mir ein paar kleine Anmerkungen zu diesem Artikel gestattet:
<tt>Auch bei den Studiengängen ist die Auswahl der jungen Frauen seit Jahrzehnten kaum verändert. Zwar gibt es dieses Jahr erstmals mehr Frauen als Männer, die ein Studium beginnen. Doch wie seit jeher stürzen sie sich auf Tiermedizin, Sprach- und Kulturwissenschaften.</tt>
Anstatt sich darüber zu freuen, wird auch daran rumgemäkelt.
<tt>In den Ingenieurwissenschaften sind dagegen von 100 Studenten gerade mal 22 Frauen. Renate Schmidt, selbst gelernte Programmiererin, wird angesichts solcher Zahlen regelrecht wütend: "Mich ärgert, dass so wenige junge Frauen in diesen gut bezahlten Job gehen. Mädchen müssen nach ihren Chancen greifen, sie haben sie."</tt>
Wo bleibt die Initiative, männliche Jugendliche, für die sog. Frauenberufe zu begeistern? Allenthalben wird der Mangel an männlichen Bezugspersonen in Kinderkrippen, Kindergärten, etc. beklagt. Auch für die Altenpflege entscheiden sich auch hauptsächlich Frauen.
<tt>Angesichts von bis zu 100.000 fehlenden Ausbildungsplätzen in Deutschland ist das mit den Chancen vielleicht nicht so weit her.</tt>
Andererseits gibt es genug Berufszweige, die ihre Ausbildungsplätze mangels Nachfrage nicht besetzen können: Erziehung, Altenpflege, Bäckereihandwerk, etc. Komischerweise alles Berufszweige, in denen finanziell kein Staat zu machen ist...
<tt>Möglicherweise fände sich aber tatsächlich eher eine Lehrstelle, wenn der Fokus der Schulabgängerinnen weiter wäre. Allein: Die Gesellschaft scheint nicht so weit zu sein.</tt>
Die Gesellschaft scheint auch noch nicht so weit zu sein für Berufe, in denen zunächst einmal nicht die große Kohle zu verdienen ist!
<tt>Denn nach Erkenntnissen der Bundesanstalt für Arbeit bleiben Mädchen, die einen typischen Männerberuf gelernt haben, in der Regel nach der Ausbildung nicht in dem Job.</tt>
Ich könnte genug männliche Beispiele anbringen, die im sozialen Bereich ihre Ausbildungt gemacht haben und heute auch nicht im gelernten Beruf arbeiten...
<tt>Vielleicht würde sich das jedoch ändern, wenn die Fleischerin, die Schuhmacherin und die Elektrotechnikerin keine Exoten mehr wären.</tt>
Vielleicht würde sich das jedoch ändern, wenn der männliche Erzieher, Altenpfleger, etc. auch keine Exoten mehr wären.
Gruß
Collantix,
staatl. anerkannter Erzieher mit Schulden, der auch die Erziehungszeit in Anspruch nehmen würde...
Re: Der Spiegel über den Girls Day
Martin, Wednesday, 07.05.2003, 22:55 (vor 8309 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Der Spiegel über den Girls Day von Andreas am 06. Mai 2003 19:49:13:
Ich bin seit neuestem an einer Uni beschäftigt und habe auf deren Homepage einen stolzen Hinweis auf diese Ver(u/a)nstaltung gesehen samt Ansprechpartnerin. Habe mich nicht zweimal bitten lassen und eine kurze sachliche Anmerkung dazu verschickt. Stellungnahme steht noch aus. Vielleicht fahndet meine Adressatin noch über Lücken in meiner Beweisführung, vielleicht wartet sie aber auch erst den "Girls-day" ab, wo sie sich beibringen lässt, wie man auf ein E-mail antwortet...
Bleibe am Ball. Auch über diesen Tag hinaus!
Martin
Re: Der Spiegel über den Girls Day
Andreas, Wednesday, 07.05.2003, 23:18 (vor 8309 Tagen) @ Martin
Als Antwort auf: Re: Der Spiegel über den Girls Day von Martin am 07. Mai 2003 19:55:22:
Hallo Martin!
ich überlege mir auch gerade, ob ich mir nicht mal soetwas wie eine Sammlung von Standardformulierungen zu den verschiedenen Themen anlegen sollte wie Männergesundheit, Girls Day usw. Dann könnte ich, sobald eine Behörde oder Zeitschrift oder was auch immer, feministischen Käse verzapft, eine Mail mit leichten Variationen automatisch erzeugen und dann wegschicken. Auf die Dauer gesehen könnte das Zeit sparen und man könnte den Wirkungskreis etwas vergrößern. Denn im Grunde genommen sind es ja immer dieselben Themen, die auftauchen! Warum dann immer neue Briefe formulieren?
schönen Gruß
Andreas
Re: Der Spiegel über den Girls Day
Jörg, Thursday, 08.05.2003, 00:11 (vor 8309 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Der Spiegel über den Girls Day von Andreas am 07. Mai 2003 20:18:46:
Hallo Martin!
ich überlege mir auch gerade, ob ich mir nicht mal soetwas wie eine Sammlung von Standardformulierungen zu den verschiedenen Themen anlegen sollte wie Männergesundheit, Girls Day usw. Dann könnte ich, sobald eine Behörde oder Zeitschrift oder was auch immer, feministischen Käse verzapft, eine Mail mit leichten Variationen automatisch erzeugen und dann wegschicken. Auf die Dauer gesehen könnte das Zeit sparen und man könnte den Wirkungskreis etwas vergrößern. Denn im Grunde genommen sind es ja immer dieselben Themen, die auftauchen! Warum dann immer neue Briefe formulieren?
schönen Gruß
Andreas
Coole Idee, die Erzeuger des Femi-Schwachsinns mit ihren eigenen Mitteln
zu schlagen. Man schickt sich im Endeffekt also gegenseitig vorformulierte
Textbausteine zu. Hey, das hat was. 
Gruß, Jörg
Re: Girls Day... und anderer Unfug
Eugen Prinz, Thursday, 08.05.2003, 00:45 (vor 8309 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: Der Spiegel über den Girls Day von Jörg am 07. Mai 2003 21:11:07:
>Hallo Martin!
ich überlege mir auch gerade, ob ich mir nicht mal soetwas wie eine Sammlung von Standardformulierungen zu den verschiedenen Themen anlegen sollte wie Männergesundheit, Girls Day usw. Dann könnte ich, sobald eine Behörde oder Zeitschrift oder was auch immer, feministischen Käse verzapft, eine Mail mit leichten Variationen automatisch erzeugen und dann wegschicken. Auf die Dauer gesehen könnte das Zeit sparen und man könnte den Wirkungskreis etwas vergrößern. Denn im Grunde genommen sind es ja immer dieselben Themen, die auftauchen! Warum dann immer neue Briefe formulieren?
schönen Gruß
Andreas
Coole Idee, die Erzeuger des Femi-Schwachsinns mit ihren eigenen Mitteln
zu schlagen. Man schickt sich im Endeffekt also gegenseitig vorformulierte
Textbausteine zu. Hey, das hat was.
Gruß, Jörg[/i]
Hallo, ihr Knöpfchendrücker,
ich kann nur hoffen, dass die obigen Beiträge ironisch gemeint sind.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen, die ich gerne genauer belege, kommt die mail in der Wirksamkeit an letzter Stelle. Aber vielleicht hat jemand ja andere Informationen.
Sehr neugierig und wirklich interessiert, Eugen
Re: Girls Day... und anderer Unfug
Jörg, Thursday, 08.05.2003, 01:07 (vor 8309 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Girls Day... und anderer Unfug von Eugen Prinz am 07. Mai 2003 21:45:01:
Hallo Eugen!
ich kann nur hoffen, dass die obigen Beiträge ironisch gemeint sind.
Hm, also ich kann jetzt natürlich nur für mich sprechen:
Mein Beitrag war sicherlich etwas pointiert, aber keineswegs ironisch
gemeint. Vom Prinzip her halte ich Andreas Vorgehensweise durchaus für
geschickt (eine gewisse Qualität der Textbausteine und Auswahlmöglichkeit
unter denselben mal vorausgesetzt).
Nach meinen bisherigen Erfahrungen, die ich gerne genauer belege, kommt die mail in der Wirksamkeit an letzter Stelle. Aber vielleicht hat jemand ja andere Informationen.
Ich habe offengestanden Zweifel daran, daß die Wirksamkeit von E-Mails
exakt überprüft werden kann, da hier ja ein paar Variablen eine Rolle
spielen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Und vor allen Dingen wäre in diesem Zusammenhang folgende Frage
interessant: Was käme aus Deiner Sicht denn an erster Stelle, wenn nicht
E-Mails?
Gruß, Jörg
Re: Girls Day... und anderer Unfug
Eugen Prinz, Thursday, 08.05.2003, 02:59 (vor 8309 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: Girls Day... und anderer Unfug von Jörg am 07. Mai 2003 22:07:48:
Hallo Eugen!
ich kann nur hoffen, dass die obigen Beiträge ironisch gemeint sind.
Hm, also ich kann jetzt natürlich nur für mich sprechen:
Mein Beitrag war sicherlich etwas pointiert, aber keineswegs ironisch
gemeint. Vom Prinzip her halte ich Andreas Vorgehensweise durchaus für
geschickt (eine gewisse Qualität der Textbausteine und Auswahlmöglichkeit
unter denselben mal vorausgesetzt).
Nach meinen bisherigen Erfahrungen, die ich gerne genauer belege, kommt die mail in der Wirksamkeit an letzter Stelle. Aber vielleicht hat jemand ja andere Informationen.
Ich habe offengestanden Zweifel daran, daß die Wirksamkeit von E-Mails
exakt überprüft werden kann, da hier ja ein paar Variablen eine Rolle
spielen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Und vor allen Dingen wäre in diesem Zusammenhang folgende Frage
interessant: Was käme aus Deiner Sicht denn an erster Stelle, wenn nicht
E-Mails?
Gruß, Jörg[/i]
Hallo Jörg,
eine exakte Überprüfung der Wirkungen ist sicher kaum möglich. Ich habe eine e-mail an die UN geschrieben und bekam zur Antwort: Unser server ist überlastet, bitte wenden sie sich an ihren Bundestagsabgeordneten. Die haben ja recht. Natürlich stellen sich die Rezipienten darauf ein. Wer mit einem Knopfdruck protestiert, kann auch mit einem Konpfdruck im digitalen Papierkorb landen.
Und vor allen Dingen wäre in diesem Zusammenhang folgende Frage
interessant: Was käme aus Deiner Sicht denn an erster Stelle, wenn nicht
E-Mails?
Ich habe etliche sehr gute Erfahrungen mit 'richtigen' Briefen gemacht. Die haben richtig gewirkt, in dem Sinne, dass ein Missstand behoben wurde. Mein Eindruck ist: Da sehen die Empfänger, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, einen Brief zu schreiben, eine Briefmarke abzulecken usw. usw.
Noch besser natürlich ist das Verteilen von Handzetteln, das Sammeln von Unterschriften usw. Aber das kostet alles Zeit. Da muss man raus.
Dieses lamentieren in den Foren ist mir von Herzen zuwider. Was bitteschön nicht persönlich gegen iregnd jemanden geht.
Einen Gruß von Eugen
Re: Girls Day... und anderer Unfug
Jörg, Thursday, 08.05.2003, 03:41 (vor 8309 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Girls Day... und anderer Unfug von Eugen Prinz am 07. Mai 2003 23:59:25:
Hallo nochmal!
eine exakte Überprüfung der Wirkungen ist sicher kaum möglich. Ich habe eine e-mail an die UN geschrieben und bekam zur Antwort: Unser server ist überlastet, bitte wenden sie sich an ihren Bundestagsabgeordneten. Die haben ja recht. Natürlich stellen sich die Rezipienten darauf ein. Wer mit einem Knopfdruck protestiert, kann auch mit einem Konpfdruck im digitalen Papierkorb landen.
Und vor allen Dingen wäre in diesem Zusammenhang folgende Frage
interessant: Was käme aus Deiner Sicht denn an erster Stelle, wenn nicht
E-Mails?
Ich habe etliche sehr gute Erfahrungen mit 'richtigen' Briefen gemacht. Die haben richtig gewirkt, in dem Sinne, dass ein Missstand behoben wurde. Mein Eindruck ist: Da sehen die Empfänger, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, einen Brief zu schreiben, eine Briefmarke abzulecken usw. usw. [/i]
Okay, jetzt habe ich kapiert, worauf Du hinaus wolltest.
Ja, das Schreiben von "richtigen" Briefen ist sicher wirkungsvoller als
das Senden von E-Mails.
Noch besser natürlich ist das Verteilen von Handzetteln, das Sammeln von Unterschriften usw. Aber das kostet alles Zeit. Da muss man raus.
Dieses lamentieren in den Foren ist mir von Herzen zuwider. Was bitteschön nicht persönlich gegen iregnd jemanden geht.
Lamentieren allein ist auch auf Dauer nutzlos. In diesem Punkt sind
wir uns sicher einig. Andererseits haben die einschlägigen Foren als
Informations- und Kommunikationsdrehscheibe m. E. nach wie vor ihre
Berechtigung.
Gruß, Jörg
Re: Girls Day... und anderer Unfug
Andreas, Thursday, 08.05.2003, 10:49 (vor 8308 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Girls Day... und anderer Unfug von Eugen Prinz am 07. Mai 2003 23:59:25:
Hallo Eugen,
Ich habe etliche sehr gute Erfahrungen mit 'richtigen' Briefen gemacht. Die haben richtig gewirkt, in dem Sinne, dass ein Missstand behoben wurde. Mein Eindruck ist: Da sehen die Empfänger, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, einen Brief zu schreiben, eine Briefmarke abzulecken usw. usw.
Da bin ich mir nicht sicher! Ich glaube nicht, daß Dir handgeschriebene Briefe unbedingt einen "Bonus" verschaffen. Dein Beispiel mit der UN war wohl auf ein technisches Problem zurückzuführen. Mitteilungen an die UN halte ich sowieso für aussichtslos, weil diese Behörde dermaßen überlastet ist, daß man mit großer Wahrscheinlichkeit erst nach Jahren eine Antwort bekommt - wenn überhaupt.
Andererseits gab es in der Vergangenheit durchaus Situationen, in denen im Zusammenhang mit Protestaktionen mails recht wirksam waren, nämlich dann, wenn sie in großer Zahl verschickt werden und wenn viele mitmachen. Und das ist auch der Punkt: was für mails gilt, das gilt auch für Briefe. Wenn ich alleine eine mail oder einen handgeschriebenen Brief verschicke, nimmt davon wohl kaum jemand Notiz, aber wenn viele mitmachen, dann hat das eher eine Wirkung. Ich denke, beides hat seine Berechtigung. Letztendlich ist es auch eine Frage der Zeit und auch des Geldes (wenn man Briefe in größeren Mengen verschickt).
Noch besser natürlich ist das Verteilen von Handzetteln, das Sammeln von Unterschriften usw. Aber das kostet alles Zeit. Da muss man raus.
Dieses lamentieren in den Foren ist mir von Herzen zuwider.
Man sollte den Wert von Foren nicht unterschätzen. Ich habe in diesem Forum sehr viele Informationen gefunden. Und jeder, der sich vielleicht mit diesem Thema noch nicht auseinandergesetzt hat und zufälligerweise hier reinstolpert, kann sich informieren! Es gibt sicherlich den einen oder anderen Mann, der erst durch solche Foren auf die Thematik aufmerksam wurde und damit begonnen hat, sich stärker damit auseinanderzusetzen. Sinnvoll ist das durchaus.
schönen Gruß
Andreas
Re: Freie Medien
Ferdi, Thursday, 08.05.2003, 11:31 (vor 8308 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Girls Day... und anderer Unfug von Andreas am 08. Mai 2003 07:49:07:
Hallo Andreas und alle anderen!
Glaubt mir, die Foren werden gelesen. Dazu ist der Staat viel zu wissensdurstig. Es werden Telefone abgehört, der CB-Funk und der Amateurfunk, sämtliche Radiostationen der Welt werden abgehört und die Informationen aufbereitet und den Regierenden vorgelegt. Dafür unterhält die Regierung extra einen Monitoring-Service. Und der liest auch im Internet, denn die wissen ganz genau, dass dieses Medium immer mehr Nutzer findet. Sie wissen aber auch ganz genau, dass dieses Medium das einzige ist, das nicht unter Regierungskontrolle steht.
Ich erinnere, dass es zu Zeiten des Kalten Krieges einen Rundfunksender gab, der sich folgendermassen meldete: "Hier ist der deutsche Freiheitssender 904, der einzige Sender, der nicht unter Regierungskontrolle steht". Dieser Sender wurde zwar von der DDR betrieben und stand in Burg bei Magdeburg. Aber für das Internet gilt der Slogan dieses Senders ebenfalls. Mit dem Unterschied, dass das Internet wirklich frei ist und dass es das einzige Medium ist, das dem Bürger die Inanspruchnahme des Grundgesetzes ermöglicht, nämlich seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu verbreiten.
Freundliche Grüsse,
Ferdi
Re: Freie Medien
Eugen Prinz, Thursday, 08.05.2003, 13:06 (vor 8308 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Freie Medien von Ferdi am 08. Mai 2003 08:31:39:
Hallo miteinander,
natürlich denke ich nicht, dass die Foren nutzlos sind. Informationen verbreiten, Aktionen verabreden - das sind zwei sehr wichtige Nutzen.
Die Ursache meiner Skepsis: Ich bin ein paar Tage lang rumgelaufen und habe für Brunos Petition Unterschriften gesammelt. Niemand kannte diese Foren, wusste etwas von unseren Aktivitäten ... und ich habe nicht im Altersheim gesammelt! Das ist ernüchternd.
Was die e-mail Aktionen betrifft: Gewiss ist das nicht nutzlos. Aber wenn die Empfänger daraus den Eindruck ableiten würden, dass wir uns nicht auf die Straße trauen, dann wäre das fatal.
Ob die Regierung, wie Ferdi meint, das Internet oder die Foren beobachtet, kann ich nicht beurteilen. Ich stelle nur fest, das sie offenbar nichts darauf zu geben scheint, was sie da evtl. hören könnte.
Vielleicht denken 'die da oben' sich auch einfach: 'Lasst sie nur wettern, an ihren virtuellen Stammtischen.'
Grüße an alle, Eugen
Re: Girls Day... und anderer Unfug
Eugen Prinz, Thursday, 08.05.2003, 13:12 (vor 8308 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Girls Day... und anderer Unfug von Andreas am 08. Mai 2003 07:49:07:
Man sollte den Wert von Foren nicht unterschätzen. Ich habe in diesem Forum sehr viele Informationen gefunden. Und jeder, der sich vielleicht mit diesem Thema noch nicht auseinandergesetzt hat und zufälligerweise hier reinstolpert, kann sich informieren! Es gibt sicherlich den einen oder anderen Mann, der erst durch solche Foren auf die Thematik aufmerksam wurde und damit begonnen hat, sich stärker damit auseinanderzusetzen. Sinnvoll ist das durchaus.
schönen Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
da bin ich völlig deiner Ansicht. Vielleicht müssen wir die Foren noch besser 'bewerben'? Im übrigen siehe auch
[link]index.php?id=17262[/link]
Schönen Gruß, Eugen
Re: Der Spiegel über den Girls Day
Odin, Thursday, 08.05.2003, 03:18 (vor 8309 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Der Spiegel über den Girls Day von Andreas am 06. Mai 2003 19:49:13:
"Gerade mal 1,7 Prozent der Elektrohandwerker, rechnet Schmidt vor, sind Frauen. Bei den Arzthelferinnen sind es dagegen nahezu 100 Prozent."
Tja, das ist ja nicht sonderlich erstaunlich. Auch 100% aller Fleischerinnen müßten ja weiblich sein, lol. Mich wundert nur, daß 1,7% der Elektrohandwerker weiblich sind - sind das dann nicht Elektrohandwerkerinnen?
Wenn man schon die deutsche Sprache verunstaltet hat, dann soll man auch korrekt weitermachen 