Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
terVara, Tuesday, 06.05.2003, 03:10 (vor 8310 Tagen)
Moin zusammen,
Frauen sind in der Gesundheitsmedizin benachteiligt ist die Quitessenz einer Artikelserie, die mir heute über die BEK-Mitgliederzeitung ins Haus kam... Keine Bange, habe mit den Kinners nix am Hut; meine Frau ist dort pflichtversichert...
Ungeachtet des Artikelinhaltes ist mir der folgenden Spruch sauer aufgestoßen: "Die Barmer Ersatzkasse ist eine Frauenversicherung"
Axo... Nachträglich also ein sehr triftiger Grund, dem Laden den Rücken gekehrt zu haben und meiner eigenen, privaten Wege zu gehen...
Im dieser Artikel-Serie wird bemängelt, daß Frauen im Gesundheitswesen benachteiligt werden... Ein Schalk, wer Böses dabei denkt...
Gruß
terVara
Re: Nachtrag... Meine Mail an die BEK
terVara, Tuesday, 06.05.2003, 03:45 (vor 8310 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 00:10:00:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ihr Artikel in der jüngsten Ausgabe der BEK-Mitgliederzeitschrift ist mir sehr sauer aufgestoßen..
Thema: Frauen sind in der Gesundheitspolitik benachteiligt...
Ich hoffe, daß Ihnen klar ist, daß dies dummes Zeug ist...
Umgekehrt wird ein Schuh draus...
Fakt ist: Frauen bekommen Vorsorgeuntersuchungen bereits ab dem 25. Lebensjahr erstattet
Fakt ist: Männer dürfen erst ab 45.
Sie schreiben weiterhin: Die BEK ist einen Frauenversicherung...
Wollen Sie Männer diskriminieren?
Gut, daß ich vor Jahren aus der BEK ausgetreten bin und jetzt privat versichert bin...
Ich kann jedenfalls auf eine gesetzliche Versicherung (egal ob freiwillig oder unfreiwillig) verzichten,.die Männer offensichtlich diskrimiminiert...
Die Aussage, das an den angesprochenen Medikamentenversuchen keine Frauen beteiligt waren, kann ich nicht gelten lassen...
Haben sich denn Frauen freiwillig zu diesen Tests gemeldet? War das nicht die Voraussetzung, diese Versuche zu machen? Eine freiwillige Meldung?
Offenbar sind auch hier Männer willige Versuchskaninchen, auch wenn die Versuche nicht passend für Frauen sind...
Haben Sie darüber schonmal nachgedacht?
Mit freundlichen Grüßen
terVara (von der Zensur geändert)... 
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
Bruno, Tuesday, 06.05.2003, 15:55 (vor 8310 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 00:10:00:
Im dieser Artikel-Serie wird bemängelt, daß Frauen im Gesundheitswesen benachteiligt werden... Ein Schalk, wer Böses dabei denkt...
Gruß
terVara
Hallo terVara,
interessante Sache. Gibt es diese Artikelserie auch im Internet?
Gruß
Bruno
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
terVara, Tuesday, 06.05.2003, 19:42 (vor 8310 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von Bruno am 06. Mai 2003 12:55:41:
Moin Bruno
Gibt es diese Artikelserie auch im Internet?
leider nicht, sonst hätte ich ihn verlinkt. Er ist nur in der gedruckten Version ab Seite 18 zu finden.
Im wesentlichen geht es darum, daß bei der Entwicklung von Arzneimitteln die Frauen angeblich benachteiligt sind, weil die Testpersonen überwiegend Männer sind.
Daraus resultiert die Überlegung, daß die Medikamente für Frauen schlechter wirken, als bei Männern und Frauen deshalb in der medizinischen Forschung für die Medikamenteentwicklung benachteiligt sind.
Fragt sich jetzt, woher diese Benachteiligung kommt: Doch wohl nur daher, weil Frauen das Versuchskaninchen-Dasein lieber den Männern überlassen...
Das dann in diesem Zusammenhang von Benachteiligung gesprochen wird, ist dann doch mehr als merkwürdig, vor allem dann, wenn die Barmer sich dann selber im gleichen Atemzug als "Die Frauenkasse" bezeichnet...
Gruß
tervara
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
Andreas, Tuesday, 06.05.2003, 20:07 (vor 8310 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 16:42:29:
Hallo terVara,
dieses Arzneimittelargument ist ja nicht neu. Wundert mich nur, warum die BEK der Männergesundheit keine eigene Artikelserie widmet. Um deren Gesundheit ist es schließlich schlechter bestellt. Und das Männer in unserem Gesundheitssystem ebenfalls benachteiligt werden, das hat Stefan ja auch mit Hinweis auf den Wiener Männergesundheitsbericht und den Gesundheitsbericht der WHO aus dem Jahre 1997 bereits angesprochen. Das scheint die BEK gar nicht zu bemerken!
schönen Gruß
Andreas
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
Eugen Prinz, Tuesday, 06.05.2003, 22:13 (vor 8310 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von Andreas am 06. Mai 2003 17:07:02:
Hallo terVara,
dieses Arzneimittelargument ist ja nicht neu. Wundert mich nur, warum die BEK der Männergesundheit keine eigene Artikelserie widmet. Um deren Gesundheit ist es schließlich schlechter bestellt. Und das Männer in unserem Gesundheitssystem ebenfalls benachteiligt werden, das hat Stefan ja auch mit Hinweis auf den Wiener Männergesundheitsbericht und den Gesundheitsbericht der WHO aus dem Jahre 1997 bereits angesprochen. Das scheint die BEK gar nicht zu bemerken!
schönen Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
das könnte daran liegen, dass die BEK einen sehr hohen Anteil weiblicher Mitglieder hat. Was natürlich kein Grund sein sollte, Männer zu diskriminieren...
Schönen Gruß, Eugen
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
Jörg, Wednesday, 07.05.2003, 00:29 (vor 8310 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 16:42:29:
Hallo terVara!
Im wesentlichen geht es darum, daß bei der Entwicklung von Arzneimitteln die Frauen angeblich benachteiligt sind, weil die Testpersonen überwiegend Männer sind.
Daraus resultiert die Überlegung, daß die Medikamente für Frauen schlechter wirken, als bei Männern und Frauen deshalb in der medizinischen Forschung für die Medikamenteentwicklung benachteiligt sind.
Fragt sich jetzt, woher diese Benachteiligung kommt: Doch wohl nur daher, weil Frauen das Versuchskaninchen-Dasein lieber den Männern überlassen...
Das dann in diesem Zusammenhang von Benachteiligung gesprochen wird, ist dann doch mehr als merkwürdig, vor allem dann, wenn die Barmer sich dann selber im gleichen Atemzug als "Die Frauenkasse" bezeichnet...
Ist das nicht ein herrliches Beispiel für das Ausmaß der Schwachsinnig-
keit, mit dem eine angebliche Frauenbenachteiligung "belegt" werden soll?
Für diese ich möchte fast sagen komödiantische Einlage müßte man der BEK
glatt eine Danksagungs-E-Mail schicken. 
Gruß, Jörg
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
terVara, Wednesday, 07.05.2003, 02:45 (vor 8309 Tagen) @ Jörg
- kein Text -
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
Jörg , Wednesday, 07.05.2003, 03:16 (vor 8309 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 23:45:36:
>Für diese ich möchte fast sagen komödiantische Einlage müßte man der BEK
glatt eine Danksagungs-E-Mail schicken.
Mach mal... Ansprechpartner kennst du ja jetzt...
[/i]
Sorry, aber den Namen der Absenderin mußte ich leider ausixen.
(Nach der Vorgabe von Parsimony sollen solche E-Mails so weit wie möglich
anonymisiert werden.)
Jörg
Re: Korrekt...
terVara, Wednesday, 07.05.2003, 03:18 (vor 8309 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von Jörg am 07. Mai 2003 00:16:07:
Bei Cut-and-paste übersieht man das schnell... Danke...
Gruß
terVara
Den Österreichern gehts noch viel schlimmer!
Andreas, Wednesday, 07.05.2003, 11:05 (vor 8309 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 23:45:36:
Tatsache ist (leider) außerdem, dass Männer sich bedeutend weniger um ihre
Gesundheit kümmerm als Frauen. Das belegen z.B. auch die Teilnahmezahlen
(fast muss man schon von Nicht-Teilnahmezahlen reden) an den
Früherkennungsuntersuchungen.
Das ist ja auch kein Wunder. Ich kann man mich daran erinnern, daß es in den vergangenen Jahren mehrere bundesweite Plakataktionen gab, bei denen Frauen aufgefordert wurden, Vorsorge in Anspruch zu nehmen. Es gab aber bislang keine Aufklärungskampagne, die sich gezielt an Männer richtet.
Immerhin: bei uns ist es noch nicht so schlimm wie in Österreich. Dort werden Männer im Gesundheitssystem überhaupt nicht mehr berücksichtigt.
Die haben dort schon Frauengesundheitsbeauftragte. Dort gibt es die Forderung nach betrieblicher Gesundheitsvorsorge für Frauen. Muß man sich mal vorstellen! Während die Männer in der Fabrik schuften müssen bis sie umkippen, werden die Frauen in irgendwelchen Frauengesundheitszentren wie die Königinnen behandelt.
Ich nehme an, daß dies bei uns auch bald Einzug hält.
schönen Gruß
Andreas
Re: Den Österreichern gehts noch viel schlimmer!
Jörg, Wednesday, 07.05.2003, 13:53 (vor 8309 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Den Österreichern gehts noch viel schlimmer! von Andreas am 07. Mai 2003 08:05:32:
Hallo Andreas,
Österreich war übrigens auch "Vorbild" bei der Installation des bundes-
deutschen "Gewaltschutzgesetzes".
Für die Mitleser: Warum das Gewaltschutzgesetz nicht unproblematisch ist,
kann über die Linkseite dieses Forums nachgelesen werden.
Gruß, Jörg
Re: Den Österreichern gehts noch viel schlimmer!
Andreas, Wednesday, 07.05.2003, 20:38 (vor 8309 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: Den Österreichern gehts noch viel schlimmer! von Jörg am 07. Mai 2003 10:53:43:
Hi Jörg,
Österreich war übrigens auch "Vorbild" bei der Installation des bundes-
deutschen "Gewaltschutzgesetzes".
Ich muß sagen, die Männer in Österreich tun mir wirklich leid. Die werden extrem von den Femis untergebuttert.
Gerade habe ich einen Artikel über Computerspiele für Frauen gelesen. Besondern auffällig war dieser Abschnitt:
- Doch auch dabei gibt es extreme Positionen. So sieht die Professorin Edeltraut Hanappi-Egger von der Wiener Wirtschaftsuniversität in Computerspielen für Mädchen einen Weg, Pubertierenden die Ziele des Feminismus näher zu bringen, dessen Wurzeln in der österreichischen Gesellschaft zunehmend schwächer zu werden scheinen. Zusammen mit dem Wiener Frauenbüro will man mit "Fem City", einem PC-Spiel für die Alice Schwarzer von Morgen, dem Eindruck entgegensteuern, Diskriminierung von Frauen würde nicht mehr stattfinden. -
Bei solchen Frauen haben die Österreicher bestimmt nichts zu lachen! Das ist ja schon krank!
schönen Gruß
Andreas
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,247542,00.html
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
Andreas, Wednesday, 07.05.2003, 11:20 (vor 8309 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 23:45:36:
Gib mal an, in welcher Ausgabe dieser Artikel erschien, damit ich mich auf etwas beziehen kann! Ich schicke dort auch mal eine mail hin!
schönen Gruß
Andreas
an welche mailadresse hast du die mail eigentlich geschickt? (n/t)
Andreas, Wednesday, 07.05.2003, 11:22 (vor 8309 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von Andreas am 07. Mai 2003 08:20:21:
Re: an welche mailadresse hast du die mail eigentlich geschickt? (n/t)
terVara, Wednesday, 07.05.2003, 21:12 (vor 8309 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: an welche mailadresse hast du die mail eigentlich geschickt? (n/t) von Andreas am 07. Mai 2003 08:22:59:
Über gar keine...
Ich habe das Kontaktformular auf der Homepage benutzt: [https://www.barmer.de/barmer/web/Site/Contentsatellit/Inhalt/Kontakt/Nav_20Kontakt_20Inhalt.html]
Die Antwort kam auf diesem Wege recht fix, aber eben mit sehr unbefriedigendem Inhalt...
Gruß
terVara
Re: Die aktuelle Ausgabe: 2/2003; war Montag in der Post gewesen... (n/t)
terVara, Wednesday, 07.05.2003, 21:16 (vor 8309 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von Andreas am 07. Mai 2003 08:20:21:
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
Frank, Wednesday, 07.05.2003, 12:05 (vor 8309 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 23:45:36:
Hallo terVara,
die Antwort, die dir die Barmer da geschickt hat, ist ja wohl eine Frechheit. Vor allem dieser Absatz hier:
"Tatsache ist (leider) außerdem, dass Männer sich bedeutend weniger um ihre
Gesundheit kümmerm als Frauen. Das belegen z.B. auch die Teilnahmezahlen
(fast muss man schon von Nicht-Teilnahmezahlen reden) an den
Früherkennungsuntersuchungen. Darüber hinaus nehmen Männer im Alltag ganz
bewusst deutlich höhere Gesundheitsrisiken in Kauf, was sich durch Studien
hinsichtlich Nikotin-, Alkoholkonsum, Ernährung etc. belegen lässt."
Würde man das Mindestalter für die Früherkennungsuntersuchungen für Männer demjenigen für Frauen gleichsetzen und in großflächigen Kampagnen gezielt für die Inanspruchnahme dieser Untersuchungen werben, dann würden auch mehr Männer daran teilnehmen. Und dann dieser vorwurfsvolle Ton wegen der höheren Gesundheitsrisiken und dem "wenig gesundheitsbewussten Verhalten, das die Herren der Schöpfung an den Tag legen". Dabei holen Frauen beim Nikotin- und Alkohlkonsum immer mehr auf, sind häufiger übergewichtig als Männer, doppelt so häufig psychisch krank, verbrauchen wesentlich mehr Medikamente, erkranken um ein Vielfaches häufiger an Essstörungen usw.
Aber all das wird kaum thematisiert. Statt dessen überschlagen sich Krankenkassen- und Apothekenheftchen in Lobpreisungen der gesundheitsbewussten Frau, die es so furchtbar schwer hat, weil der ganze Medizinbetrieb ja nur für Männer ausgelegt worden ist. Siehe auch den beigefügten Link aus der Apotheker-Umschau.
Das Thema "Frauen brauchen eine andere Medizin" ist derzeit schwer in Mode. Überall (so z.B. letztens auch in der "Bunte") findet man die gleichen Argumente (schreiben die etwa voneinander ab? wird die Kampagne zentral gesteuert, etwa vom Frauenministerium?). Als da wären: Medikamente werden nur an Männern getestet, Frauen sterben häufiger an Herzinfarkten, weil dessen Behandlung nur auf Männer zugeschnitten ist, männliche Patienten bekommen teurere Medikamente als weibliche usf. Schon komisch. Auch dass Benachteiligungen von Männern nie zur Sprache kommen. Die sind immer alles selber schuld, weil sie so ungesund leben. So einfach ist das.
Gruß
Frank
http://www.gesundheit-pro.de/PGG/PGGA/pgga.htm?line=1&ressort=11400&rubrik=11409&snr=10347
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
Odin, Thursday, 08.05.2003, 03:42 (vor 8308 Tagen) @ Frank
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von Frank am 07. Mai 2003 09:05:46:
Habe mal deinem Link gefolgt und dort gestöbert und auch Infos über Männergesundheit gefunden. Aber das kann ja wohl nicht wahr sein! Da steht:
"Der Gesundheits-TÜV für Männer
Lassen Sie nicht nur Ihr Auto regelmäßig überholen, sondern gönnen Sie den Check-up auch Ihrem Körper Sie haben nur einen
.....
Die Krebs-Früherkennung kann Leben retten. Besonders deutlich wird das am Beispiel des Gebärmutterhals-Krebses"
Welch wichtige Info für die Männergesundheit!
Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift
terVara, Thursday, 08.05.2003, 22:52 (vor 8308 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von Odin am 08. Mai 2003 00:42:09:
"Der Gesundheits-TÜV für Männer"
Ist ein etwas älteren Beitrag; ich glaube, vom letzten Jahr...
Die Krebs-Früherkennung kann Leben retten. Besonders deutlich wird das am Beispiel des Gebärmutterhals-Krebses
Welch wichtige Info für die Männergesundheit[/i]
Meinten die damit vielleicht eher Brustkrebs? Den gibt es bei Männern tatsächlich, wenn auch sehr selten, wie kürzlich in einem Gesunfheitsmagazin auf den Dritten berichtet...
Hormone
Maria, Thursday, 08.05.2003, 20:09 (vor 8308 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Re: Interessanter Artikel in der BEK-Mitgliederzeitschrift von terVara am 06. Mai 2003 16:42:29:
Fragt sich jetzt, woher diese Benachteiligung kommt: Doch wohl nur daher, weil Frauen das Versuchskaninchen-Dasein lieber den Männern überlassen...
Habe neulich gelesen, dass es daran liegt, dass Frauen stärkeren Hormonschwankungen ausgesetzt sind als Männer und daher als Probanden weniger geeignet wären. Allerdings wirken dann gewisse Arzneimittel schlechter/ nicht je nach Zyklusstand der Frau. Das hat also nichts zu tun mit Feigheit oder Sichdrückenwollen der Frauen.
Immer diese Grabenkämpfe, das kommt mir langsam paranoid vor, sorry. Es gibt Gebiete, auf denen Männer benachteiligt werden, und andere, bei denen Frauen die Dummen sind. SO SIEHT'S AUS. Statt dauernd auf "den anderen" herumzuhacken sollte man sich doch tatsächlich mal lieber um vernünftige Lösungen kümmern um tatsächlich Ungleichheiten zu beseitigen und nicht immerzu auf den angeblichen globalen Benachteiligungen des eigenen Geschlechts herumreiten.
Maria
Re: Hormone
Andreas, Thursday, 08.05.2003, 20:26 (vor 8308 Tagen) @ Maria
Als Antwort auf: Hormone von Maria am 08. Mai 2003 17:09:25:
Habe neulich gelesen, dass es daran liegt, dass Frauen stärkeren Hormonschwankungen ausgesetzt sind als Männer und daher als Probanden weniger geeignet wären. Allerdings wirken dann gewisse Arzneimittel schlechter/ nicht je nach Zyklusstand der Frau. Das hat also nichts zu tun mit Feigheit oder Sichdrückenwollen der Frauen.
Das habe ich auch schon gelesen. Dann soll man das aber in den Artikeln auch so schreiben und nicht immer so tun, als ob die bösen Männer daran schuld sind, wenn Medikamente bei Frauen nicht so wirken wie sie sollen.
Immer diese Grabenkämpfe, das kommt mir langsam paranoid vor, sorry. s gibt Gebiete, auf denen Männer benachteiligt werden, und andere, bei denen Frauen die Dummen sind. SO SIEHT'S AUS. Statt dauernd auf "den anderen" herumzuhacken sollte man sich doch tatsächlich mal lieber um vernünftige Lösungen kümmern um tatsächlich Ungleichheiten zu beseitigen und nicht immerzu auf den angeblichen globalen Benachteiligungen des eigenen Geschlechts herumreiten.
Maria
Na, dann erzähle das mal besser Deinen Geschlechtsgenossinnen. Die ziehen da nämlich noch ne wesentlich miesere Show ab!
schöne Grüße
Andreas
Re: Hormone
Maria, Thursday, 08.05.2003, 20:35 (vor 8308 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Hormone von Andreas am 08. Mai 2003 17:26:17:
Na, dann erzähle das mal besser Deinen Geschlechtsgenossinnen. Die ziehen da nämlich noch ne wesentlich miesere Show ab!
Das ist GENAU das, was ich gerade kritisiert habe. Wirklich witzig. Hier werden gewisse feministische Ansichten - z.T. zu Recht - kritisiert, aber die Fehler liegen natürlich hauptsächlich bei "meinen Geschlechtsgenossinnen". Was hier geschieht ist oft eine Diskussion wie in gewissen feministischen Lagern, nur mit umgekehrten Vorzeichen.
Du hast gerade den besten Beweis geliefert.
Maria
Re: Hormone
Andreas, Thursday, 08.05.2003, 21:03 (vor 8308 Tagen) @ Maria
Als Antwort auf: Re: Hormone von Maria am 08. Mai 2003 17:35:48:
Du hast gerade den besten Beweis geliefert.
Maria
Ich habe überhaupt nichts geliefert! Tatsächlich sind die Leute, die hier in diesem Forum schreiben, durchaus bereit für das Gespräch und den Kompromiß - auch mit Frauen. Es kann sein, daß der eine oder andere (mich eingeschlossen) hin und wieder in der ersten Wut etwas polarisiert. Das allerdings ist auch durchaus verständlich, wenn man sich mal ansieht, wie man als Mann in diesem Staat regelrecht verarscht wird. Bei den Femis wiederum sehe ich überhaupt keinerlei Gesprächsbereitschaft. Die blockieren einfach alles. Wenn ich weiß, daß Männer in unserem Gesundheitssystem vernachlässigt werden und das ist aufgrund der geringeren Lebenserwartung offensichtlich, dann rege ich mich zunächst nicht darüber auf, wenn ich sehe, wie überall in unserer Stadt Plakataktionen gestartet werden, in denen Frauen aufgefordert werden, Krebsvorsorge in Anspruch zu nehmen - denn das ist ja zunächst vollkommen in Ordnung. Das bekommt aber einen schalen Beigeschmack, sobald ich bei den Behörden anfrage, ob denn eine vergleichbare Aktion auch für Männer geplant ist und als Antwort erhalte: es ist kein Geld zur Verfügung. Noch mehr rege ich mich auf, wenn ich Tage später eine großangelegte Kampagne der Stadt sehe, in denen die Bürger aufgefordert werden, Mehrwegflaschen zu verwenden.
Was ich damit sagen will ist offensichtlich: Für unseren Staat sind Männer weniger wert als Mehrwegflaschen! Und da wunderst Du Dich, wenn mal einer aus der Rolle fällt?
Ich denke, jeder in diesem Forum weiß, dass es auch Bereiche gibt, in denen Frauen benachteiligt werden und wenn ich etwas im Archiv blättere, dann sehe ich auch, daß die Männer durchaus Verständnis für die Situation der Frau aufzubringen bereit sind, wenn sie sehen, daß die Frau ebenso dazu bereit ist, Verständnis für die Situation der Männer aufzubringen. Das aber ist leider allzu selten der Fall. Viele Frauen sehen mittlerweile nur noch sich selbst und darüber hinaus niemanden mehr.
schöne Grüße
Andreas
Re: Hormone
Odin, Friday, 09.05.2003, 01:42 (vor 8308 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Hormone von Andreas am 08. Mai 2003 18:03:20:
Ich denke, jeder in diesem Forum weiß, dass es auch Bereiche gibt, in denen Frauen benachteiligt werden und wenn ich etwas im Archiv blättere, dann sehe ich auch, daß die Männer durchaus Verständnis für die Situation der Frau aufzubringen bereit sind, wenn sie sehen, daß die Frau ebenso dazu bereit ist, Verständnis für die Situation der Männer aufzubringen. Das aber ist leider allzu selten der Fall. Viele Frauen sehen mittlerweile nur noch sich selbst und darüber hinaus niemanden mehr.
Mich wundert immer wieder, wie schnell sich eine Frau einfindet, die dann nervös wird, wenn Männer sich über ihre Situation aufregen. Ist ja noch nicht alzu lange her, da war eine Frau da (hier oder bei Ferdi) die mit "Schlappschwanz"-Getöse versuchte, wieder alle schön zum Schweigen zu bringen.
Die scheinen ja wirklich Angst zu haben, daß ihre Bevorzugung auffällt.
Re: Hormone
Jörg, Thursday, 08.05.2003, 22:41 (vor 8308 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Hormone von Andreas am 08. Mai 2003 17:26:17:
Immer diese Grabenkämpfe, das kommt mir langsam paranoid vor, sorry. s gibt Gebiete, auf denen Männer benachteiligt werden, und andere, bei denen Frauen die Dummen sind. SO SIEHT'S AUS. Statt dauernd auf "den anderen" herumzuhacken sollte man sich doch tatsächlich mal lieber um vernünftige Lösungen kümmern um tatsächlich Ungleichheiten zu beseitigen und nicht immerzu auf den angeblichen globalen Benachteiligungen des eigenen Geschlechts herumreiten.
Na, dann erzähle das mal besser Deinen Geschlechtsgenossinnen. Die ziehen da nämlich noch ne wesentlich miesere Show ab!
Stimmt. Wenn ich nur an die unglaubliche Behauptung der ehemaligen Bundes-
frauenministerin Bergmann denke, jede dritte Frau erleide häusliche
Gewalt. Diese Behauptung, die nichts anderes macht, als jeden dritten Mann
zum Gewalttäter hochzustilisieren ist nicht nur über den dpa-Ticker
gegangen, sondern war sogar eine der Grundlagen, auf dem das männer-
feindliche "Gewaltschutzgesetz" aufgebaut wurde.
Man muß aber dazusagen, daß nicht alle Frauen so krass drauf sind,
sondern, daß es sich wohl eher um eine radikale Minderheit handelt, die
aber leider Gottes derzeit an der Macht ist.
Gruß, Jörg
Re: Hormone
terVara, Friday, 09.05.2003, 02:33 (vor 8307 Tagen) @ Maria
Als Antwort auf: Hormone von Maria am 08. Mai 2003 17:09:25:
Habe neulich gelesen, dass es daran liegt, dass Frauen stärkeren Hormonschwankungen ausgesetzt sind als Männer und daher als Probanden weniger geeignet wären.
Schön... Ich habe neulich auch schon viel Kappes gelesen, wenn der Tag lang ist... Hast du denn auch geprüft, ob das wirklich so ist? Wenn ja: überprüfbare Quelle nebst Referenzen...
Soso... Die Hormonschwankungen... Klingt genauso, wie das Argument von Fettleibigen, die irgendwelche ominösen Drüsen für ihre Freßsucht verantwortlich machen...
Allerdings wirken dann gewisse Arzneimittel schlechter/ nicht je nach Zyklusstand der Frau. Das hat also nichts zu tun mit Feigheit oder Sichdrückenwollen der Frauen.
Doch... Genau damit hat das zu tun...
Wenn es denn so ist, wie du schreibst, dann kann das nur an Frauen getestet werden... Die sind als Versuchskaninchen faktisch Fehlanzeige...
Ich schlage vor, daß du mit gutem Beispiel für die Frauen vorangehst, und dich für Medikamententests freiwillig meldest... Dann hättest du meine Hochachtung...
Immer diese Grabenkämpfe, das kommt mir langsam paranoid vor, sorry.
Schön... Und warum sitzt du dann im Graben auf der anderen Seite? Sorry, aber ioch kann nichts Konstruktives an deinem Beitrag erkennen...
Gruß
terVara
Re: Hormone
Maria, Friday, 09.05.2003, 19:56 (vor 8307 Tagen) @ terVara
Als Antwort auf: Re: Hormone von terVara am 08. Mai 2003 23:33:28:
Tja, dann musst du wohl besser lesen lernen...
ich sitze auf überhaupt keiner Seite eines Grabens. Bei genauem Lesen meines Postings wäre dir das auch aufgefallen. Ich habe geschrieben, dass beide Geschlechter auf unterschiedlichen Gebieten Benachteiligungen ausgesetzt sind, und dass man daran arbeiten sollte, diese zu beseitigen statt sich gegenseitig doof m anzumachen. Das war ganz sicher nicht weniger konstruktiv als manch anderes, was hier geschrieben wird.
Zu den Medikamententests:
Sollte ich wirklich mal ein gesundheitliches Problem haben und man mich fragen, ob ich bereit sei, in eine Testreihe zur Entwicklung eines neuen Medikaments aufgenommen zu werden, würde ich das auch ohne zu zögern tun. Bevor das Menschen verabreicht wird, sind sowieso erst die Ratten und andere Tiere dran.
Im Übrigen ist nicht alles "Kappes", was nicht in deine Argumentation passt.
Maria, die sich wohl besser einen männlichen Nick genommen hätte um ernst genommen zu werden...
Re: Hormone
Andi, Saturday, 10.05.2003, 00:05 (vor 8307 Tagen) @ Maria
Als Antwort auf: Re: Hormone von Maria am 09. Mai 2003 16:56:30:
Hallo Maria
Zu den Medikamententests:
Sollte ich wirklich mal ein gesundheitliches Problem haben und man mich fragen, ob ich bereit sei, in eine Testreihe zur Entwicklung eines neuen Medikaments aufgenommen zu werden, würde ich das auch ohne zu zögern tun. Bevor das Menschen verabreicht wird, sind sowieso erst die Ratten und andere Tiere dran.
Um an Medikamententests teilzunehmen, ist keineswegs eine Erkrankung nötig. Im Gegenteil, für die meisten Tests wird betont, dass gesunde Menschen gesucht werden. Man will ja gerade sehen, ob die Medikamente krank machen. Eine mögliche Anlaufstelle sind zum Beispiel die medizinischen Fakultäten. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Teilnahme.
Du wirst da durchaus auffallen. An meiner damaligen Uni waren es fast nur Männer, die für ein kleines Taschengeld ihre Gesundheit riskiert haben.
Viele Grüße
Re: Hormone
Maesi, Saturday, 17.05.2003, 19:07 (vor 8299 Tagen) @ Maria
Als Antwort auf: Hormone von Maria am 08. Mai 2003 17:09:25:
Hallo Maria
Habe neulich gelesen, dass es daran liegt, dass Frauen stärkeren Hormonschwankungen ausgesetzt sind als Männer und daher als Probanden weniger geeignet wären. Allerdings wirken dann gewisse Arzneimittel schlechter/ nicht je nach Zyklusstand der Frau. Das hat also nichts zu tun mit Feigheit oder Sichdrückenwollen der Frauen.
Tja, dann gibt es womoeglich doch eine wissenschaftliche Erklaerung. Dann geht allerdings auch der Vorwurf ins Leere, Medikamente wuerden nur fuer Maenner entwickelt.
Immer diese Grabenkämpfe, das kommt mir langsam paranoid vor, sorry. Es gibt Gebiete, auf denen Männer benachteiligt werden, und andere, bei denen Frauen die Dummen sind. SO SIEHT'S AUS. Statt dauernd auf "den anderen" herumzuhacken sollte man sich doch tatsächlich mal lieber um vernünftige Lösungen kümmern um tatsächlich Ungleichheiten zu beseitigen und nicht immerzu auf den angeblichen globalen Benachteiligungen des eigenen Geschlechts herumreiten.
Sicherlich eine reife Einstellung, Maria. Das Problem ist jedoch, dass in der Oeffentlichkeit Benachteiligungen von Frauen (selbst nur vermeintliche) dauernd thematisiert werden und Benachteiligungen von Maennern sehr selten; diese Schieflage setzt sich dann in den getroffenen Massnahmen fort. In diesem Forum (und anderen Foren) ist es nun genau umgekehrt, hier wird ueber Maennerbenachteiligungen diskutiert. Vielleicht gibt Dir das einen Eindruck davon, wie sich viele Maenner nach all den Jahren der Kriminalisierung, Veraechtlichmachung und Pathologisierung in den oeffentlichen Medien fuehlen, wenn Dir schon die feminismus- und frauenkritischen Statements in diesem Forum sauer aufstossen.
Gruss
Maesi