Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light
Andreas, Saturday, 03.05.2003, 15:20 (vor 8313 Tagen)
Auf der einen Seite fordern Frauen, Männer sollen sich mehr um ihre Kinder kümmern - auf der anderen Seite tun sie alles, um dies zu verhindern.
Re: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light
Joachim, Saturday, 03.05.2003, 17:02 (vor 8313 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light von Andreas am 03. Mai 2003 12:20:27:
Auf der einen Seite fordern Frauen, Männer sollen sich mehr um ihre Kinder kümmern - auf der anderen Seite tun sie alles, um dies zu verhindern.
ganz genau, das KÜMMERN ist für mich ein dehnbarer Begriff! Wenn ich mich so in die Lage mancher Frauen versetze, dann verstehen wahrscheinlich diese Damen unter KÜMMERN, dass viele Väter überhaupt keine Rechte besitzen dürfen, aber nur die Pflicht zum ZAHLEN haben und das nennt man dann "VÄTER SICH NICHT UM KINDER KÜMMERN", aber ihnen jegliches andere Recht abgesprochen wurde und dieses aber im Anhang kaum erwähnt wird!
Man fährt eben Zweigleisig, damit Frauen es drehen und wenden können wie sie es gerade brauchen wenn es um das Sorge- oder Umgangsrecht geht, verlierer dabei sind fast immer die Kinder und Väter, denn es wird meinert Meinung nach immer alles nur zum Wohle für Frauen getan! Ich bin sogar der Meinung, dass Kinder als Schutzschilde und Einkommensquelle missbraucht werden und es ihnen gar nicht um das Wohl des Kindes geht, denn wer die Kinder hat, der weiss auch welche Privilegien damit verbunden sind!
meint Joachim
Re: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light
Wasserfrau, Saturday, 03.05.2003, 17:21 (vor 8313 Tagen) @ Joachim
Als Antwort auf: Re: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light von Joachim am 03. Mai 2003 14:02:21:
denn wer die Kinder hat, der weiss auch welche Privilegien damit verbunden sind!
da stimme ich dir zu. da du keine kinder hast, weisst du also genau NIX darüber.
Wasserfrau
Re: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light
Joachim, Saturday, 03.05.2003, 19:47 (vor 8313 Tagen) @ Wasserfrau
Als Antwort auf: Re: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light von Wasserfrau am 03. Mai 2003 14:21:23:
denn wer die Kinder hat, der weiss auch welche Privilegien damit verbunden sind!
da stimme ich dir zu. da du keine kinder hast, weisst du also genau NIX darüber.
man braucht sicherlich keine eigenen kinder dazu, um zu merken, was im männerfeindlichen, männerdiskriminierenden von sexismus geprägten deutschland so alles abläuft! man eignet sich ein wissen aus dem umfeld und dem medium internet an, daraus zieht man sich einen schlussstrich und kommt zu einem ergebnis und bildet sich eine meinung daraus, so einfach geht das! im übriegen hat ja meine ex damals selbst zu mir gesagt, sie müsse wieder ein kind produzieren weil sonst das mutterschaftsgeld ausläuft, was wollte sie mir nun damit sagen? mögliche antworten wäre > madame hat keinen bock zum arbeiten gehen > geld ist wichtiger als ein kind und das kind nur ein abfall- bzw. nebenprodukt ist um abzocke betreiben zu können?
Re: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light
Odin, Saturday, 03.05.2003, 20:33 (vor 8313 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light von Andreas am 03. Mai 2003 12:20:27:
<<Und dürfen mögliche Erzeuger auch ohne weitere Voraussetzungen gerichtlich klären lassen, ob ein Kind von ihnen ist? Ein Recht des Mannes auf "Kenntnis, ob ein Kind von ihm abstammt", haben die Verfassungsrichter en passant bereits bejaht. > >
Besonders diesen Absatz finde ich interessant. Wie ich gehört habe, wurde bereits versucht ein Gesetz zu schaffen, welches Vaterschaftstests ohne Erlaubnis der Mutter verbieten. Ob dies nun damit hinfällig ist?
Re: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light
Odin, Sunday, 04.05.2003, 22:31 (vor 8312 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light von Odin am 03. Mai 2003 17:33:25:
"Und dürfen mögliche Erzeuger auch ohne weitere Voraussetzungen gerichtlich klären lassen, ob ein Kind von ihnen ist? Ein Recht des Mannes auf "Kenntnis, ob ein Kind von ihm abstammt", haben die Verfassungsrichter en passant bereits bejaht"
Diesen hier meinte ich
Ist ein Vater nur eine Zweitmutter?
Bruno, Monday, 05.05.2003, 16:07 (vor 8311 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Grundsatzurteil im Familienrecht: Papa Light von Andreas am 03. Mai 2003 12:20:27:
Auf der einen Seite fordern Frauen, Männer sollen sich mehr um ihre Kinder kümmern - auf der anderen Seite tun sie alles, um dies zu verhindern.
Liebe Forumsteilnehmer,
Nach wie vor ist es ein Hauptanliegen der Frauenförderer und Frauenförderinnen, dass mehr Väter die Kinderpflege übernehmen.
Woran liegt es, dass dies nur mühsam gelingt?
Ich bin der Auffassung, dass viele Männer gerne die Kinderpflege übernehmen würden, aber die Gesellschaft, auch die Frauenförderer und Frauenförderinnen, die dies so vehement wünschen, erlauben den Vätern bestenfalls die Rolle einer Ersatzmutter einzunehmen, einer Zweitmutter, die nur einspringen soll, wenn die Erstmutter nicht mehr kann oder will.
Wieso das?
Nach wie vor ist die Gesellschaft und die Gesetzgebung auf die vorrangige Erziehungsberechtigung für Mütter ausgelegt. Im Streitfall, wer die Elternzeit nehmen darf, wird sie i.d.R. von der Frau genommen. Im Scheidungsfall, wenn es um das Sorgerecht für die Kinder geht, zieht i.d.R. der Vater den Kürzeren.
Folgender Beispielfall:
Ein Ehepaar einigt sich, dass einer von den beiden arbeiten geht, während der andere die Kinderpflege übernimmt und die Arbeit aufgibt.
Erste Variante: Frau gibt Beruf und Karriere auf und widmet sich den Kindern. Mann arbeitet und gibt intensive Beziehung zu den Kindern auf. Nach einiger Zeit kommt es zur Scheidung und zum Sorgerechtsstreit. Das Kind wird der Frau zugesprochen. Frau hat zwar Karriere und Beruf aufgegeben aber behält das, wofür sie es aufgegeben hat, die Kinder.
Zweite Variante: Mann gibt Beruf und Karriere auf und widmet sich den Kindern. Frau arbeitet und gibt intensive Beziehung zu den Kindern auf. Nach einiger Zeit kommt es zur Scheidung und zum Sorgerechtsstreit. Das Kind wird der Frau zugesprochen. Der Mann hat Karriere und Beruf aufgegeben und verliert auch noch die Kinder. Er hat alles verloren.
Solange Frauen nicht bereit sind, den Männern im Falle der Erziehungsberechtigung und im Sorgerecht das zu geben, was sie vehement von den Männern in anderen Bereichen fordern, nämlich Gleichberechtigung, ist die Forderung an die Väter, sich mehr um ihre Kinder zu kümmern, nur ein Betrug an den Vätern.
IMHO
Gruß
Bruno