Heute um 13:59 MDR (Unter uns) Re: Marcel Schmiedecke kämpft ....
um das Sorgerecht für seinen zweijährigen Sohn.
Hi alle zusammen!
Marcel Schmiedecke (29) aus Strausberg
Er kämpft um das Sorgerecht für seinen zweijährigen Sohn. Der Junge lebte bisher bei der Mutter und ist von deren neuem Lebensgefährten so schwer misshandelt worden, dass Lebensgefahr bestand. Die Ärzte waren angesichts der schweren Verletzungen fassungslos.
Marcel Schmiedecke hatte Melanie, die Mutter seines Sohnes, im Jahr 2000 auf einem Rummelplatz in Königswusterhausen kennen gelernt, wo er eine Bude betrieb. Beide verliebten sich sofort ineinander und zogen zusammen. Im März 2001 war Marcel Schmiedecke bei der Geburt seines Sohnes Pascal dabei und hielt Melanie die Hand. Aber schon vier Monate später begegnete sie einem anderen Mann, verließ Pascals Vater und nahm das Baby mit.
Schmiedecke holte den Jungen danach oft zu sich, kaufte ihm Windeln und Kindernahrung. Irgendwann fielen ihm dann Hämatome am Körper des Kleinen auf. Er sei aus dem Bett gefallen, versuchte die Mutter zu erklären. Doch Marcel Schmiedecke wandte sich an einen Arzt und an das Jugendamt. Das Amt reagierte zunächst nicht. Da Pascal immer häufiger blaue Flecke hatte, wandte sich der Vater an einen Anwalt. Dieser riet, genau Tagebuch über alle Beobachtungen und Vorkommnisse zu führen.
Pascal wurde dann zwischenzeitlich in eine Pflegefamilie gegeben, die Mutter erhielt ihn aber bald zurück. Schließlich kam es zu dem verhängnisvollen 3. März 2003. An diesem Tag kam Melanie mit dem Jungen in ein Krankenhaus in Strausberg. Die Ärzte brachten ihn von hier sofort auf die Intensivstation einer anderen Klinik. Er musste mehrfach reanimiert werden. Sein Unterkiefer war gebrochen, fast jede Rippe kaputt. Er hatte ein Loch im Dünndarm und eine verletzte Magenwand, Schlüsselbein und rechter Unterarm waren gebrochen.
Gruß
Monika