@Jörg: Frage
Alex, Wednesday, 23.04.2003, 22:05 (vor 8323 Tagen)
Huhu Jörg,
eine Frage, darf ich mit Susu die Diskussion einer Roman-Idee hier fortsetzen? Wir kamen auf die Idee in Kim's Forum, und dort ist bekanntlich dicht.
Es geht um Gender Themen, und passt eigentlich hier, wie dort genauso gut oder schlecht (ist halt dort aus einer Diskussion raus entstanden).
Vielleicht kommen ja hier sogar noch Anregungen von anderen... drüben lief da leider nix in dieser Hinsicht.
Liebe Grüße
Alex
Re: @Jörg: Frage
susu, Wednesday, 23.04.2003, 22:31 (vor 8323 Tagen) @ Alex
Als Antwort auf: @Jörg: Frage von Alex am 23. April 2003 19:05:09:
Hi Alex.
Ich bin gerade wieder in Bonn gelandet, nachdem mein System durchs Installieren des Foren-Readers gecrasht war. D.h. richtig ausfühliche Postings sind für einige Zeit nur am Wochenende drin, weil Internetcafe - teuer. (Ich hab noch nicht mal Telefon in der Wohnung).
Ich habe auch noch ein halbfertiges Ausweichforum auf Parsimony, bin aber mit dem einrichten noch nicht ganz fertig geworden. Durch den Crash war das alles sehr plötzlich...
susu
Re: @Jörg: Frage
Alex, Thursday, 24.04.2003, 00:17 (vor 8322 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: @Jörg: Frage von susu am 23. April 2003 19:31:07:
Hallo Susu,
Ich bin gerade wieder in Bonn gelandet, nachdem mein System durchs Installieren des Foren-Readers gecrasht war.
ach Kindchen... was Du wieder schaffst *tröst*. Sowas wie Backup oder so machst Du wohl nich, wie?
D.h. richtig ausfühliche Postings sind für einige Zeit nur am Wochenende drin, weil Internetcafe - teuer. (Ich hab noch nicht mal Telefon in der Wohnung).
Huch! Wie hast Du denn dann die ganze Zeit gepostet?
Ich habe auch noch ein halbfertiges Ausweichforum auf Parsimony, bin aber mit dem einrichten noch nicht ganz fertig geworden. Durch den Crash war das alles sehr plötzlich...
Ja, ok, ich hab die Texte auf jeden Fall gesichert, und kann die posten, wenn ich das ok dazu hab.
Nett wär halt gewesen, wenn sich auch andere da zu Wort gemeldet hätten, war aber bisher irgendwie nix 
Wenn Jörg hier dicht macht, müssen wir sowieso umziehen. Hast Du in Deinem Forum auch schon ein paar Leute?
Liebe Grüße
Alex
Darum
Rüdiger, Thursday, 24.04.2003, 02:24 (vor 8322 Tagen) @ Alex
Als Antwort auf: Re: @Jörg: Frage von Alex am 23. April 2003 21:17:46:
Nett wär halt gewesen, wenn sich auch andere da zu Wort gemeldet hätten, war aber bisher irgendwie nix
Tja, warum wohl? Bei Kim wollte ich mich in Eurer Diskussion, aus der ich mich eigentlich schon kopfschüttelnd (wie vermutlich Garfield) verabschiedet hatte, noch mal zu Wort melden, ging aber nicht wegen Sperre. Ich wollte fragen: "Was macht eigentlich im 23. Jh. die Tierwelt? Wenn es sie noch gibt, dann rammeln die Viecher sicher genauso unbekümmert und instinktsicher wie eh und je vor sich hin, völlig unbeleckt von jedweden Geschlechtsidentitätsfindungsproblemen und -neurosen. Ob das Analytikeri des 23. Jh. bei diesem Anblick schockiert in Ohnmacht fällt? Oder wird das so gehandhabt wie in der Mönchsrepublik Athos, wo selbst weibliche Tiere und (falls zweihäusig) weibliche Pflanzen keinen Zutritt haben?"
Ich find's wirklich erstaunlich, wie Ihr Eure individuelle Befindlichkeit dem ganzen Rest der Welt auf Teufel komm raus aufs Auge drücken wollt; so kommt's mir wenigstens vor. Wenn Ihr (Susu und Alex) keine Geschlechtsidentität habt oder haben wollt, okay, ich bin für Toleranz, aber sollen alle anderen dann auch keine mehr haben dürfen? Auch wenn sie keine Probleme damit haben? Und 99 % aller Menschen haben damit keine (oder fast keine) Probleme. Die Existenz weniger Zwischen- und Zweifelsfälle rechtfertigt nicht die generelle Infragestellung der Zweiteilung männlich/weiblich. (Voltaire: "Feuerländer sind keine Widerlegung der französischen Grammatik"). Offensichtlich aus Haß gegen Geschlechtsidentität im allgemeinen treibt ihr in Eurem Romanwerk einen Riesenaufwand, um das Natürlichste der Welt zu dekonstruieren. Dazu kann man keinen Diskussionsbeitrag liefern, das kann man (ich jedenfalls) allenfalls bestaunen, um sich dann etwas anderem zuzuwenden ....
Abgesehen davon habe ich den Eindruck, daß Euer Roman eher eine dröge theoretische Abhandlung, eine Art Utopia, notdürftig gekleidet in einen Roman, denn ein richtig spannender Roman sein wird. Wenn man die Planung eines Romans statt mit den Grundzügen der Handlung mit den (statischen) Grundzügen einer Art "Gesellschaftslehre des 23. Jh.s" beginnt, dann läßt das für den Unterhaltungswert des Romans nicht das Beste erhoffen.
Gruß, Rüdiger
Re: Darum
Alex, Thursday, 24.04.2003, 03:32 (vor 8322 Tagen) @ Rüdiger
Als Antwort auf: Darum von Rüdiger am 23. April 2003 23:24:04:
Hallo Rüdiger 
Nett wär halt gewesen, wenn sich auch andere da zu Wort gemeldet hätten, war aber bisher irgendwie nix
Tja, warum wohl? Bei Kim wollte ich mich in Eurer Diskussion, aus der ich mich eigentlich schon kopfschüttelnd (wie vermutlich Garfield) verabschiedet hatte, noch mal zu Wort melden, ging aber nicht wegen Sperre.
Kopfschüttelnd, weil ungewohnt?
Ich wollte fragen: "Was macht eigentlich im 23. Jh. die Tierwelt? Wenn es sie noch gibt, dann rammeln die Viecher sicher genauso unbekümmert und instinktsicher wie eh und je vor sich hin, völlig unbeleckt von jedweden Geschlechtsidentitätsfindungsproblemen und -neurosen. Ob das Analytikeri des 23. Jh. bei diesem Anblick schockiert in Ohnmacht fällt? Oder wird das so gehandhabt wie in der Mönchsrepublik Athos, wo selbst weibliche Tiere und (falls zweihäusig) weibliche Pflanzen keinen Zutritt haben?"
Nö, ganz simpel. Das wird als Weiterentwicklung begriffen, durch die sich ein Mensch auszeichnet. So wie heute auch Tieren einige Eigenschaften abgesprochen werden, um sich als Mensch hervorzuheben.
Ich find's wirklich erstaunlich, wie Ihr Eure individuelle Befindlichkeit dem ganzen Rest der Welt auf Teufel komm raus aufs Auge drücken wollt; so kommt's mir wenigstens vor.
HALT STOP! Weder Susu, noch ich haben irgendwelche Ambitionen zu radikalem Vorgehen!
Das hier ist SPASS, das hier ist FIKTION! Wenn Du den Anfang der Texte liest, wirst Du auch dort schon den entsprechenden Hinweis finden, dass es sich hier um eine Erzählung handelt, und dass es darin Punkte gibt, die radikal aussehen mögen, aber eben im Sinne einer Erzählung zu verstehen sind, und nicht als unsere Meinung.
Wenn Du Raumschiff Entenscheiss guckst, fühlst Du Dich auch nicht genötigt Astronaut zu werden, oder?
Wenn Ihr (Susu und Alex) keine Geschlechtsidentität habt oder haben wollt, okay, ich bin für Toleranz, aber sollen alle anderen dann auch keine mehr haben dürfen?
Völlig falsch verstanden! Jeder darf haben was er mag! Du wirst kaum einen toleranteren Menschen finden als mich.
Intolerant bin ich nur gegenüber Gewalt und Intoleranz.
Du verwechselst hier die Fiktion mit meiner/Susu's wirklicher Meinung. Da ich geahnt habe, dass sowas kommt, die Warnung am Anfang der Texte!
Auch wenn sie keine Probleme damit haben? Und 99 % aller Menschen haben damit keine (oder fast keine) Probleme.
Die 99% sind zwar deutlich zu hoch, aber ich versteh, was Du meinst.
Die Existenz weniger Zwischen- und Zweifelsfälle rechtfertigt nicht die generelle Infragestellung der Zweiteilung männlich/weiblich. (Voltaire: "Feuerländer sind keine Widerlegung der französischen Grammatik").
Ich stelle die Existenz dieser Teilung zur Diskussion, und vertrete dabei die Position, dass sie nicht, oder zumindest nicht so existiert, wie sie für gewöhnlich dargestellt wird.
Offensichtlich aus Haß gegen Geschlechtsidentität im allgemeinen treibt ihr in Eurem Romanwerk einen Riesenaufwand, um das Natürlichste der Welt zu dekonstruieren.
Nochmal: Ich hege keinerlei Hass gegen irgendwas. Ich habe keinerlei radikale Ambitionen. Die Diskussion ist ein Phantasieprodukt, und mach uns schlicht Spaß.... und dafür ist sie auch gut: Zur Unterhaltung
Dazu kann man keinen Diskussionsbeitrag liefern, das kann man (ich jedenfalls) allenfalls bestaunen, um sich dann etwas anderem zuzuwenden ....
[quote]Abgesehen davon habe ich den Eindruck, daß Euer Roman eher eine dröge theoretische Abhandlung, eine Art Utopia, notdürftig gekleidet in einen Roman, denn ein richtig spannender Roman sein wird. Wenn man die Planung eines Romans statt mit den Grundzügen der Handlung mit den (statischen) Grundzügen einer Art "Gesellschaftslehre des 23. Jh.s" beginnt, dann läßt das für den Unterhaltungswert des Romans nicht das Beste erhoffen.[/quote]
Wir werden sehen
Sag mal, nimmst Du das ganze wirklich so humorlos, oder ängstigt Dich das irgendwie? Oder hast Du die Warnung am Anfang der Texte überlesen?
Ich bin doch ziemlich verwundert, über die heftige Reaktion...
Lieben Gruß
Alex
Re: Darum
Rüdiger, Friday, 25.04.2003, 19:54 (vor 8321 Tagen) @ Alex
Als Antwort auf: Re: Darum von Alex am 24. April 2003 00:32:02:
Hallo Alex,
untenstehendes Posting verfaßte ich gleich nachts als Antwort, kann es aber wegen der nächtlichen Schreibsperre (und weil ich gestern keine Zeit hatte) erst jetzt loswerden:
+++++++
Hallo Alex und Susu,
Kopfschüttelnd, weil ungewohnt?
Nein, Kopfschüttelnd, weil ... reichlich sonderbar (mir lag da schon so was wie "meschugge" auf der Zunge, sorry). Ich kann mich vorzüglich mit dieser Melanie aus Kims NFF und ihrer einfachen Frage "Was bist du denn nun eigentlich? Und komm mir nicht mit transgender oder so!" identifizieren. Die hat sich dann auch ausgeklinkt aus der Debatte ... Schon sprachlich muß ich mich ja für "er" oder "sie" entscheiden, tertium non datur. Daß Susu ein Irgendwas ist, hab ich ja nun akzeptiert, aber - doch dazu siehe weiter unten.
Ich find's wirklich erstaunlich, wie Ihr Eure individuelle Befindlichkeit dem ganzen Rest der Welt auf Teufel komm raus aufs Auge drücken wollt; so kommt's mir wenigstens vor.
HALT STOP! Weder Susu, noch ich haben irgendwelche Ambitionen zu radikalem Vorgehen!
Das hier ist SPASS, das hier ist FIKTION!
Das hab ich schon begriffen, daß das ein Roman ist; ich dachte mehr an Eure Äußerungen in der vorherigen Diskussion:
+++++
"Ein Huhn das nicht da ist legt ein Ei"
Ich schaute auf meinen Beeper. Raum 210. Frau S. Ich ging zu Frau S. und stellte die Klingel ab, sie weinte. Ich fragte Frau S. was los sei und sie antwortete, die Hühner müsten noch gefüttert werden. Frau S. war dement. Da ich zu dieser Zeit noch keinen Blassen Schimmer von Validationskonzepten hatte (vor wenigen Tagen nur hatte ich meinen Dienst angetreten und war noch ungelernt und unerfahren), antwortete ich, daß keine Hühner da seien. Daraufhin deutete Frau S. auf den Teller mit ihrem halbverzehrten Abendbrot: "Und was ist das? Das ist doch wohl ein Ei!".
Und genauso ist es, wenn ich mit Geschlecht konfrontiert werde. Alle reden über dieses Huhn das nicht da ist. Klar sehe ich, daß da ein Ei ist, in der Form von Abwertungen und Benachteiligungen. Aber weit und breit ist kein Huhn zu erkennen. Ich sehe die Leute, wie sie das Huhn füttern, daß nicht da ist, Tag für Tag. Ich hör sie reden über diesen Menschen, der seine Hühner nie füttert. Ich komme mir vor wie in einer Kafka-Kurzgeschichte, aber was soll ich machen. Ich kann doch nicht so tun, als wären Hühner da, wo keine sind.
Aber, OK, redet ruhig weiter über eure Hühner.
++++++++++++++
*seufz* Melanie, Dein Posting zeigt mal wieder, wie fest das Märchen von den angeblichen zwei Geschlechtern in den Köpfen sitzt.
++++++++++++++
Also tut mir leid, solche Äußerungen wirken auf mich so, als ob da jemand als feststehende Tatsache verkünde, daß 2+2=5 sei, und dann auch noch von jedermann erwartet, daß er ihm geistig folgt .... (wobei mir jetzt beim Nochmallesen nicht ganz klar ist, ob Susu nur sich selbst meint oder alle Menschen).
Offensichtlich aus Haß gegen Geschlechtsidentität im allgemeinen treibt ihr in Eurem Romanwerk einen Riesenaufwand, um das Natürlichste der Welt zu dekonstruieren.
Nochmal: Ich hege keinerlei Hass gegen irgendwas.
Die obigen Aussagen wirken auf mich aber fast so... Diese Hartnäckigkeit.... Obwohl ich zugegebenermaßen auch hartnäckig bin. Aber ich habe (aus meiner Sicht) ja auch die Evidenz für mich
Gruß, Rüdiger
Nachtrag:
Sag mal, nimmst Du das ganze wirklich so humorlos,
Wüßte nicht, was daran "Humor" sein sollte, wenn man aus Weiß Schwarz macht ....
Noch'n Nachtrag:
Kein Rauch ohne Feuer
Wo ein Ei ist, da MUSS auch ein Huhn sein
)
Und noch'n Nachtrag, fällt mir gerade eben ein:
Der (linke und aufgeschlossene) Essayist Joseph von Westphalen schrieb einmal über seine ständig reparaturbedürftigen alten Autos:
"Die einen schreiben, die anderen schrauben. Ich schreibe, damit ich schrauben lassen kann. Der Unterschied der Umlaute ist folgenreich wie der zwischen Penis und Vagina."
Re: Darum
susu, Thursday, 01.05.2003, 09:11 (vor 8315 Tagen) @ Rüdiger
Als Antwort auf: Re: Darum von Rüdiger am 25. April 2003 16:54:15:
Hallo Rüdiger. (Ja, späte Antwort...)
Nein, Kopfschüttelnd, weil ... reichlich sonderbar (mir lag da schon so was wie "meschugge" auf der Zunge, sorry). Ich kann mich vorzüglich mit dieser Melanie aus Kims NFF und ihrer einfachen Frage "Was bist du denn nun eigentlich? Und komm mir nicht mit transgender oder so!" identifizieren. Die hat sich dann auch ausgeklinkt aus der Debatte ... Schon sprachlich muß ich mich ja für "er" oder "sie" entscheiden, tertium non datur. Daß Susu ein Irgendwas ist, hab ich ja nun akzeptiert, aber - doch dazu siehe weiter unten.
Ließ mal Micheal Reiter zum Thema "Tertium Datur". Eine Position, die prinzipiell auf alle diskreten Geschlechtssymbole ohne logische Ordnung angewandt werden kann (also ebenfalls auf den Begriff der Geschlechtsidentität). Ich habe gerade gestern meinen Grundsatztext genau dieses Thema aufgreifen lassen und finde es einen merkwürdigen Zufall genau diese These (eben TD-Ansatz funktioniert auch für GI) durch dich bestätigt zu sehen...
Also tut mir leid, solche Äußerungen wirken auf mich so, als ob da jemand als feststehende Tatsache verkünde, daß 2+2=5 sei, und dann auch noch von jedermann erwartet, daß er ihm geistig folgt .... (wobei mir jetzt beim Nochmallesen nicht ganz klar ist, ob Susu nur sich selbst meint oder alle Menschen).
Gutes Beispiel: 2+2 IST 5, es kommt nur darauf an, welcher Axiome wir uns bedienen und welche Zeichen wir uns überlegen. Es ist sinnlos einen Streit darüber zu beginnen, ob sich Parallele geraden nie oder immer schneiden, wenn ein Streitpartner euklidisch und einer nicht-euklidisch denkt. Und das ist genau der Knackpunkt: Die Kommunikation bricht zusammen. Das macht die ganze Sache so frustrierend. Der Ansatz im Roman ist eine Umkehrung der gesellschaftlich bestimmenden Axiome, so daß er im bestmöglichen Falle cis-Menschen darlegt, wie sich dis-Menschen in der jetzigen Welt fühlen. Der Cis-Mann im Roman kann dem Arzt nicht erklären, was ein Mann ist, ich kann dir nicht vermitteln, warum ich weder den Satz "Ich bin ein Mann" noch den Satz "Ich bin eine Frau" ernsthaft aussprechen kann.
Noch'n Nachtrag:
Kein Rauch ohne Feuer
Wo ein Ei ist, da MUSS auch ein Huhn sein
)
Der Schluß von Eiern auf Hühner ist sicherlich schlüssig (es sei denn wir reden über ein Straußen- ,Wachtel-, Enten- oder Krokodilsei), der Schluß vom Ei auf dem Teller von Frau S. auf die Existenz ihrer Hühner ist aber falsch. Kann natürlich an eurem Gender-Huhn liegen, daß die Abwertungen existieren, muß aber nicht. Die Henne "Menschen denken oft simpel und binär und kommen dann zu unzutreffenden Modellen, auf welchen sie dann Handlungen gründen" hat sich ja schon öfters als gut Legevieh bewiesen, an manchen Eiern (z.B. Rassismus) löffelt die Menschheit ja auch schon ewig...
Und noch'n Nachtrag, fällt mir gerade eben ein:
Der (linke und aufgeschlossene) Essayist Joseph von Westphalen schrieb einmal über seine ständig reparaturbedürftigen alten Autos:
"Die einen schreiben, die anderen schrauben. Ich schreibe, damit ich schrauben lassen kann. Der Unterschied der Umlaute ist folgenreich wie der zwischen Penis und Vagina."
Aber "au" und "ei" (schon wieder: Ei. Zum Glück habe ich keine Eier sondern nur Zygotenlagerstätten) sind doch gar keine Umlaute, oder irre ich mich? Umlaute sind doch nur ä,ö und ü (und die Skandinavischen Teile, die ich, wenn ich lustig wär und meine ASCII-Tabelle hervorkramen würde auch noch hier hinmachen würde)..
susu (humorlos schwarz-weiß machend [und umgekehrt])
Re: Darum
Arne Hoffmann, Thursday, 24.04.2003, 12:26 (vor 8322 Tagen) @ Rüdiger
Als Antwort auf: Darum von Rüdiger am 23. April 2003 23:24:04:
Hi Rüdiger, 
Abgesehen davon habe ich den Eindruck, daß Euer Roman eher eine dröge theoretische Abhandlung, eine Art Utopia, notdürftig gekleidet in einen Roman, denn ein richtig spannender Roman sein wird. Wenn man die Planung eines Romans statt mit den Grundzügen der Handlung mit den (statischen) Grundzügen einer Art "Gesellschaftslehre des 23. Jh.s" beginnt, dann läßt das für den Unterhaltungswert des Romans nicht das Beste erhoffen.
Naja, sicher, das habe ich mir auch schon gedacht. Aber zwei Einwände: Zum einen ist es ein Science-Fiction-Roman, der in einer utopischen Gesellschaft spielt. Bei diesem Genre kannst du die Planung eines Werkes doch gar nicht mit der Handlung beginnen, sondern musst erst mal die Welt entwerfen, in der diese Handlung stattfinden soll. Bei "Gynopolis" und letztlich auch bei "Fox" war das ähnlich. In jedem anderen Genre (außer vielleicht Fantasy) ist das anders, weil man da auf existierende Welten zurückgreifen kann. Zum zweiten denken wir wegen unserer Jobs vielleicht zu sehr in bestimmten Schienen. Spannung muss ja nicht unbedingt das einzige Kriterium sein, das über die Güte eines Romans entscheidet. In den siebziger Jahren war Verena Stefans "Häutungen" ein Klassiker: rein von der Handlung her unlesbar, aber er stellte sich die Aufgabe, eine neue "weibliche" Sprache für Sexualität und Begehren zu entwickeln. Viele Frauen haben ihn sich in Mundpropaganda weiterempfohlen. Elfriede Jelineks "Lust" ist auch so ein komplett unspannendes Sprachkunstwerk, das eigentlich nur für Akademiker genießbar sein sollte, aber trotzdem zum Bestseller wurde.
Man muss ja nicht gleich bei JEDEM literarischen Projekt überlegen, ob man damit auch so viele Leser wie möglich erreicht. Wie schon gesagt: Wir beide gehen mittlerweile fast automatisch unter diesem Blickwinkel an neue Texte heran. Aber ist es nicht auch spannend zu sehen, wie ein völlig neues Konzept entsteht: ein Roman über Transsexualität/Transgender, bei dem Inhalt und Form übereinstimmen (was ja eines der Kriterien von Kunst ist)?
Und schließlich möchte ich daran erinnern, dass viele neue Genres auf einer literarisch recht hohen Stufe beginnen, um dann immer mehr in Richtung "massengängig" eingeebnet zu werden. Nehmen wir als Beispiel mal den Krimi: E.T.A. Hoffmanns "Das Fräulein von Scuderi" -> E. A. Poes "Die Morde in der Rue Morgue" -> Conan Doyle und Agatha Christie -> Raymond Chandler und Dashiell Hammett -> Mickey Spillane etc. (Wobei ich in dieser stark gerafften Liste verschiedene Zwischenstufen und Rückentwicklungen übergehe. Natürlich ist mir selber klar, dass Chandler und Hammett auf einem höheren literarischen Niveau sind als Agatha Christie.) Vielleicht sind Alex und susu ja Vorreiter beim Genre Transgender-Erzählung? Meiner Ansicht nach sollte man solche Experimente nicht schon in der Startphase durch allzu starke kritische Ablehnung abwürgen, auch wenn ich es für sinnvoll halte, auf potentielle Probleme aufmerksam zu machen.
Ich jedenfalls bin FÜR dieses Projekt und bin gespannt, wie es sich entwickelt. 
Herzlicher Gruß
Arne
Danke Arne :-)
Alex, Wednesday, 30.04.2003, 14:08 (vor 8316 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Darum von Arne Hoffmann am 24. April 2003 09:26:33:
Huhu Arne und Rüdiger.
Hi Rüdiger,
Abgesehen davon habe ich den Eindruck, daß Euer Roman eher eine dröge theoretische Abhandlung, eine Art Utopia, notdürftig gekleidet in einen Roman, denn ein richtig spannender Roman sein wird. Wenn man die Planung eines Romans statt mit den Grundzügen der Handlung mit den (statischen) Grundzügen einer Art "Gesellschaftslehre des 23. Jh.s" beginnt, dann läßt das für den Unterhaltungswert des Romans nicht das Beste erhoffen.
Naja, sicher, das habe ich mir auch schon gedacht. Aber zwei Einwände: Zum einen ist es ein Science-Fiction-Roman, der in einer utopischen Gesellschaft spielt. Bei diesem Genre kannst du die Planung eines Werkes doch gar nicht mit der Handlung beginnen, sondern musst erst mal die Welt entwerfen, in der diese Handlung stattfinden soll. Bei "Gynopolis" und letztlich auch bei "Fox" war das ähnlich. In jedem anderen Genre (außer vielleicht Fantasy) ist das anders, weil man da auf existierende Welten zurückgreifen kann. [/i]
Ja, das habe zumindest ich, aber ich denke auch Susu, so gesehen. Schaut Euch mal an, wie akribisch in den Star trek Stories die gesellschaftlichen, technischen, philosophischen... Grundlagen vorbereitet wurden.... ich weiß nicht, wie Gene Roddenberry begonnen hat, und vieles ist wohl auch (aufgrund des Aufwands) mit der Zeit hinzu gewachsen, aber es geht mittlerweile so weit, dass es die klingonische Sprach z.B. wirklich gibt.
Roddenberry dürfte zu Beginn, zumindest einigen Aufwand den Grundlagen gewidmet haben. Bei uns ist das hier noch mindestens ebenso wichtig.
Zum zweiten denken wir wegen unserer Jobs vielleicht zu sehr in bestimmten Schienen. Spannung muss ja nicht unbedingt das einzige Kriterium sein, das über die Güte eines Romans entscheidet.
Ist richtig, und ich weiß nicht wie Susu diesbezüglich darüber denkt. Ich für meinen Teil möchte aber, dass die Geschichte auch von möglichst vielen Menschen gelesen wird, die mit der Gender-Thematik nichts zu tun haben/hatten.
Dazu ist es denke ich schon sehr wichtig, dass ein Roman spannend geschrieben ist. Aber so weit sind wir noch garnicht.
Im Augenblick ist die gesellschaftliche Struktur unser Thema. Und diese soll sehr plausibel entwickelt werden. Mit der eigentlichen Handlung hat das noch garnichts zu tun. Die Entwicklung Gesellschaftsstruktur wirkt dadurch zwingend ziemlich trocken (außer für Susu und mich *g*)... das sind ja auch nur reine Fakten, Begründungen von gesellschaftlichen Zuständen. Das geht (wie bei den Klingonen) bis zur Entwicklung einer eigenen Sprache. Die Sprache ist sogar ein ziemlich schwieriger Teil. Sie soll ja den Leser möglichst wenig behindern, unterscheidet sich aber dennoch erheblich von uns bekannten Sprachen.
Man muss ja nicht gleich bei JEDEM literarischen Projekt überlegen, ob man damit auch so viele Leser wie möglich erreicht.
Ich würde hier eine Mischform ansetzen.
Der erste Faktor ist: Wir haben ziemlich viel Spaß an der Sache.
Der zweite ist: Ich möchte eben nicht nur Leute als Leser haben, die sich in Gender-Foren rumtreiben. Also muß ich einem Unterhaltungs-Leser auch Unterhaltung bieten.
Das geschieht aber nicht aus der Intention heraus, möglichst viele Leser zu erreichen... nein *schmunzel* ich möchte wissen, wie das aufgenommen wird
) und dazu ist es notwendig "unbedarfte" Leser zu erreichen.
Also ist meine Beteiligung an dem Projekt eigentlich primär ein Gewinn für mich selbst.
Wie schon gesagt: Wir beide gehen mittlerweile fast automatisch unter diesem Blickwinkel an neue Texte heran. Aber ist es nicht auch spannend zu sehen, wie ein völlig neues Konzept entsteht: ein Roman über Transsexualität/Transgender, bei dem Inhalt und Form übereinstimmen (was ja eines der Kriterien von Kunst ist)?
Ich glaube nicht, dass dieses Konzept so neu ist. Ich finde es notwendig, ein gewisse Plausibilitäts-Tiefe zu erreichen. Ich bin mir sicher, dass einige Fakten, die wir hier diskutieren, niemals im Roman auftauchen werden. Dennoch sind sie nicht unwichtig. Es entsteht dadurch ein Bild, dass später vielleicht in Feinheiten wiederzufinden sein wird, so dass sie sich einem weniger oberflächlichen Leser als Erklärung wieder aufdrängen. Wenn wir das erreichen, sind wir gut 
Und schließlich möchte ich daran erinnern, dass viele neue Genres auf einer literarisch recht hohen Stufe beginnen, um dann immer mehr in Richtung "massengängig" eingeebnet zu werden.
Mal sehen, ob wir ein Spagat hinbekommen und es schaffen für jede Lesetiefe etwas zu bieten. Das wäre meine Wunschvorstellung.
Vielleicht sind Alex und susu ja Vorreiter beim Genre Transgender-Erzählung? Meiner Ansicht nach sollte man solche Experimente nicht schon in der Startphase durch allzu starke kritische Ablehnung abwürgen,...
Macht viel zu viel Spaß 
...auch wenn ich es für sinnvoll halte, auf potentielle Probleme aufmerksam zu machen.
Da bin ich immer dankbar. Tipps von Profis sind mit Sicherheit sehr hilfreich.
Ich jedenfalls bin FÜR dieses Projekt und bin gespannt, wie es sich entwickelt. 
*hihi* ich auch
Danke Arne.
Liebe Grüße
Alex
PS: Susu, spinnt Dein Compi immernoch? Oder klemmt's am Netz-Anschluß? Wo Du wohnst dürfte doch DSL-Flat kein Problem sein, oder? Wenn ich Dir irgendwie helfen kann, sag Bescheid....
Re: Danke Arne :-)
susu, Thursday, 01.05.2003, 18:24 (vor 8315 Tagen) @ Alex
Als Antwort auf: Danke Arne
von Alex am 30. April 2003 11:08:01:
Heissa Alex.
Ja, das habe zumindest ich, aber ich denke auch Susu, so gesehen. Schaut Euch mal an, wie akribisch in den Star trek Stories die gesellschaftlichen, technischen, philosophischen... Grundlagen vorbereitet wurden.... ich weiß nicht, wie Gene Roddenberry begonnen hat, und vieles ist wohl auch (aufgrund des Aufwands) mit der Zeit hinzu gewachsen, aber es geht mittlerweile so weit, dass es die klingonische Sprach z.B. wirklich gibt.
Roddenberry dürfte zu Beginn, zumindest einigen Aufwand den Grundlagen gewidmet haben. Bei uns ist das hier noch mindestens ebenso wichtig.
Stimmt, das sehe ich auch so. Der Star ist das Setting. Und immer dann, wenn die Lesenden in ein Setting geschickt werden, bei dem nicht vorausgesetzt werden kann, daß sie sich direkt hineindenken können (mir fällt dazu auch noch der historische Roman ein, der immer auch die kulturellen und politischen Umstände genau schildern muß, um so stärker je unbekannter die Epoche, oder auch z.B. Karl May, dessen Welt in sich schlüssig ist, aber mit dem realen Westen nichts zu tun hat.), muß dieses genau ausgearbeitet sein, damit es schlüssig ist.
Ist richtig, und ich weiß nicht wie Susu diesbezüglich darüber denkt. Ich für meinen Teil möchte aber, dass die Geschichte auch von möglichst vielen Menschen gelesen wird, die mit der Gender-Thematik nichts zu tun haben/hatten.
Dazu ist es denke ich schon sehr wichtig, dass ein Roman spannend geschrieben ist. Aber so weit sind wir noch garnicht.
Ja. Bloß nicht in die Gefilden des Didaktischen abrutschen, wo klar ist, wie es ausgeht und eine eindeutige Aussage gemacht wird. Das Potential sähe ich in der Diskussion um die Inhalte.
Im Augenblick ist die gesellschaftliche Struktur unser Thema. Und diese soll sehr plausibel entwickelt werden. Mit der eigentlichen Handlung hat das noch garnichts zu tun. Die Entwicklung Gesellschaftsstruktur wirkt dadurch zwingend ziemlich trocken (außer für Susu und mich *g*)... das sind ja auch nur reine Fakten, Begründungen von gesellschaftlichen Zuständen. Das geht (wie bei den Klingonen) bis zur Entwicklung einer eigenen Sprache. Die Sprache ist sogar ein ziemlich schwieriger Teil. Sie soll ja den Leser möglichst wenig behindern, unterscheidet sich aber dennoch erheblich von uns bekannten Sprachen.
Den Herrn der Ringe haben ja auch mehr Leute gelesen als das Simarillion. Da müst ihr jetzt durch, die Geschichte gibt´s später... Wenn das Buch steht wäre es vieleicht eine Überlegung wert dazu eine Website zu erstellen, auf der dann zusätzliche Hintergründe zu lesen sind, die im Roman selbst wegfallen, oder zukurzkommen, oder auch rausgeworfene Szenen. Ich betreibe ja so eine Seite für die Daria-Fanfiction-Gemeinde, wo dann alles landet, was nur so halb offiziell ist. Was nicht heißt, daß da nicht auch Perlen drunter wären...
Ich würde hier eine Mischform ansetzen.
Der erste Faktor ist: Wir haben ziemlich viel Spaß an der Sache.
Der zweite ist: Ich möchte eben nicht nur Leute als Leser haben, die sich in Gender-Foren rumtreiben. Also muß ich einem Unterhaltungs-Leser auch Unterhaltung bieten.
Das geschieht aber nicht aus der Intention heraus, möglichst viele Leser zu erreichen... nein *schmunzel* ich möchte wissen, wie das aufgenommen wird
) und dazu ist es notwendig "unbedarfte" Leser zu erreichen.
Also ist meine Beteiligung an dem Projekt eigentlich primär ein Gewinn für mich selbst.
So muß es ja auch sein. Die Frage "wie erkläre ich das alles Anderen?" ist allerdings eben auch von zentraler Bedeutung, da sehe ich für mich den Haupgrund so etwas zu machen. Etwas zu haben, daß Menschen die ganze Sache auch nachvollziehen läßt.
Ich glaube nicht, dass dieses Konzept so neu ist. Ich finde es notwendig, ein gewisse Plausibilitäts-Tiefe zu erreichen. Ich bin mir sicher, dass einige Fakten, die wir hier diskutieren, niemals im Roman auftauchen werden. Dennoch sind sie nicht unwichtig. Es entsteht dadurch ein Bild, dass später vielleicht in Feinheiten wiederzufinden sein wird, so dass sie sich einem weniger oberflächlichen Leser als Erklärung wieder aufdrängen. Wenn wir das erreichen, sind wir gut 
Stimmt. Es gibt ja auch Star Trek Folgen ohne Klingonen, aber wer die Hintergründe kennt, erkennt trotzdem immer, daß Klingonen existieren. Auch ohne Wissen über die vulkanische Kultur, kann ich mir auf der Basis des Verhaltens von Mr. Spock einen Eindruck von ihr verschaffen.
PS: Susu, spinnt Dein Compi immernoch? Oder klemmt's am Netz-Anschluß? Wo Du wohnst dürfte doch DSL-Flat kein Problem sein, oder? Wenn ich Dir irgendwie helfen kann, sag Bescheid....
Dieser hier hat mitlerweile keine Flausen mehr im Kopf (ich sag Dienstags, ich versuch herauszufinden, was der Foren-Browser genau gemacht hat, ruf Mitwochs an, daß nur eine DLL ersetz werden muß, komme Freitags mit der Disk an und stelle fest, daß die Familie Donnerstags die Festplatte formatiert hat. Nach dem beheben tausender I/Q-Konflikte läuft alles, außer der Verbindung ins Netz. Müste eigentlich, sag ich und rufe die Hotline an. Nachdem sämmtliche möglichen Fehlerquellen ausgeschlossen sind, kommt der Tip, ich solle doch einfach mal neu starten... Da waren auch die mit ihrem Latein am Ende, ein Telekom-Techniker stellt dann fest, daß ein IC in der ISDN-Box es nicht mehr tut, jetzt geht´s wieder). Dafür macht mein Bonner PC-Ärger (Wenn ich Win98 auf ein komplett gesäubertes System installiere und der erste Start mir schon wieder eine Schutzverletzung durch die kernel beschert, die dazu führt, daß ich zum n-ten (n> > 1) mal neu formatiere, wie wahrscheinlich ist es, daß es ein Festplattenproblem ist? Scandisk meldet mir sobald auch nur ein File auf der Platte ist einen Fehler in der FAT...)
Meine Hinterhauswohnung erlaubt mir nur einen analogen Anschluß und bisher stand zwischen mir und der Welt der modernen Telekomunikation immer meine finanzielle Lage. Ich bin relativ konstant Pleite, mit etwas Glück hat meine Arbeitsstelle mir jedoch endlich das Märzgehalt überwiesen, was dazu führen würde, daß meine Bank mein Konto mal wieder freischaltet...
Spätestens Ende Mai werde ich aber auch in Bonn online sein, beim Teutates.
susu
Re: Danke Arne :-)
Alex, Friday, 02.05.2003, 06:45 (vor 8314 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Danke Arne
von susu am 01. Mai 2003 15:24:49:
Aloha Susu
PS: Susu, spinnt Dein Compi immernoch? Oder klemmt's am Netz-Anschluß? Wo Du wohnst dürfte doch DSL-Flat kein Problem sein, oder? Wenn ich Dir irgendwie helfen kann, sag Bescheid....
[quote]Dieser hier hat mitlerweile keine Flausen mehr im Kopf (ich sag Dienstags, ich versuch herauszufinden, was der Foren-Browser genau gemacht hat, ruf Mitwochs an, daß nur eine DLL ersetz werden muß, komme Freitags mit der Disk an und stelle fest, daß die Familie Donnerstags die Festplatte formatiert hat. Nach dem beheben tausender I/Q-Konflikte läuft alles, außer der Verbindung ins Netz. Müste eigentlich, sag ich und rufe die Hotline an. Nachdem sämmtliche möglichen Fehlerquellen ausgeschlossen sind, kommt der Tip, ich solle doch einfach mal neu starten... Da waren auch die mit ihrem Latein am Ende, ein Telekom-Techniker stellt dann fest, daß ein IC in der ISDN-Box es nicht mehr tut, jetzt geht´s wieder). [/quote]
Das klingt ja wirklich heiß!
Dafür macht mein Bonner PC-Ärger (Wenn ich Win98 auf ein komplett gesäubertes System installiere und der erste Start mir schon wieder eine Schutzverletzung durch die kernel beschert, die dazu führt, daß ich zum n-ten (n> > 1) mal neu formatiere, wie wahrscheinlich ist es, daß es ein Festplattenproblem ist? Scandisk meldet mir sobald auch nur ein File auf der Platte ist einen Fehler in der FAT...)
Mein erster Ansatzpunkt, wäre eher ein fehlerhafter Hauptspeicher. Die Festplatte hat eine nicht ganz so hohe Wahrscheinlichkeit, kommt aber natürlich auch in Frage.
Wenn Du mehrere RAM-Module hast, bau mal eines nach dem anderen ein, und schau, ob er's dann tut.
Für die Festplatte wäre ein Test in einem anderen Rechner die einfachste Lösung.
Wenig wahrscheinlich sind Mainboard-, CPU- oder HDD-Controller-Fehler aber auch die kommen prinzipiell in Frage. Auch Netzteilfehler wären möglich. Wenn Du das mit mir besprechen möchtest, mail mich mal an, ich geb Dir mal meine Tel.nummer... bin seit 14 Jahren auch gewerblich in dem Bereich... also Hardware-Profi.
Meine Hinterhauswohnung erlaubt mir nur einen analogen Anschluß und bisher stand zwischen mir und der Welt der modernen Telekomunikation immer meine finanzielle Lage. Ich bin relativ konstant Pleite, mit etwas Glück hat meine Arbeitsstelle mir jedoch endlich das Märzgehalt überwiesen, was dazu führen würde, daß meine Bank mein Konto mal wieder freischaltet...
[quote]Spätestens Ende Mai werde ich aber auch in Bonn online sein, beim Teutates.[/quote]
Hmm... auch für Analogleitung geht ja DSL... ist halt meiner Erfahrung nach trotzdem billiger, als Modem/ISDN Einwahl... aber Du kennst Deine Online-Kosten selber besser.
Liebe Grüße
Alex
Re: @Jörg: Frage
Jörg , Thursday, 24.04.2003, 01:00 (vor 8322 Tagen) @ Alex
Als Antwort auf: @Jörg: Frage von Alex am 23. April 2003 19:05:09:
Hallo Alex!
eine Frage, darf ich mit Susu die Diskussion einer Roman-Idee hier fortsetzen? Wir kamen auf die Idee in Kim's Forum, und dort ist bekanntlich dicht.
Es geht um Gender Themen, und passt eigentlich hier, wie dort genauso gut oder schlecht (ist halt dort aus einer Diskussion raus entstanden).
Vielleicht kommen ja hier sogar noch Anregungen von anderen... drüben lief da leider nix in dieser Hinsicht.
Solange diese Roman-Diskussion nicht über diverse Threads verteilt wird,
habe ich nichts dagegen einzuwenden.
Gruß, Jörg
Re: @Jörg: Frage
Alex, Thursday, 24.04.2003, 01:08 (vor 8322 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: @Jörg: Frage von Jörg am 23. April 2003 22:00:10:
Hallo Alex!
[quote]Solange diese Roman-Diskussion nicht über diverse Threads verteilt wird,
habe ich nichts dagegen einzuwenden.
Gruß, Jörg[/quote]
Oki, danke! Natürlich wird die nicht verteilt.. wir wollen uns ja auch noch zurecht finden 
Gruß
Alex