Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Kranker Partner

Odin, Saturday, 19.04.2003, 16:25 (vor 8327 Tagen)

aus einem Bericht in "Psychologie heute" von Jörg Zittlau

"Der Schweizer Psychologe und Familientherapeut Guy Bodenmann stellte zudem fest, daß in Ehen, in denen einer der Partner krank ist, die Beteiligten immer unzufriedener werden, was die partnerschaftliche Situation angeht. Allerdings entwickelt sich dieser Mechanismus weniger dann, wenn die Frau krank wird, sondern vor allem, wenn der Mann in der Rolle des Kranken ist."

So weit, das Untersuchungsergebnis. Wenn der Partner krank ist, wird der andere immer unzufriedener mit der Situation, vor allem Frauen. Das könnte wohl heißen, daß Männer stärker zu ihren Frauen halten, wenn diese krank werden. Oder, daß Frauen ihren kranken Partner eher im Stich (innerlich oder äußerlich) lassen. Undenkbar! Das muß schleunigst umgedeutet werden. Frauen sind ja die Guten!

"Wobei offen bleibt, ob sich dieses Phänomen durch die größere Sensibilität und das größere Mitgefühl der Frauen für den leidenden Partner erklären läßt oder einfach dadurch, daß kränkelnde Männer in der Regel unausstehlich sind."


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