Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Selbstbehauptungskurs für Buben

Martin, Friday, 18.04.2003, 15:33 (vor 8328 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Selbstbehauptungskurs für Buben von Arne Hoffmann am 18. April 2003 09:51:27:

Auszug:
--- 16 Poinger Zehn- und Elfjährige haben sich jetzt gewappnet und ein "Selbstbehauptungstraining" im Familienzentrum absolviert. Das Besondere: Der Kurs ist nur für Buben. Organisatorin Brigitta Grasser betont: "Die sind genauso gefährdet wie Mädchen." ---

Wie wär's dann mit zusammen legen statt getrennte Süppchen für jede Gruppe?

Überhaupt ist Spalten auf Teufel komm raus ein gängiges zeitgemäßes Mittel zur Durchsetzung der sogenannten "Gleichstellung": Schau ich ein internes Telefonverzeichnis im öffentlichen Dienst an, sehe ich neben den Namen Kürzel wie "Ang." und "Ang.'e" bzw. "Prof." und "Prof.'in". Abgesehen von der noch zu erörternden Frage, warum "Ang." nicht sowohl Angestellter als auch Angestellte heißen können soll, ist diese Art des "Auf-ein-Podest-Hebens" auch inkonsequent: Nicht die längere Form bekommt nämlich den Anhang, sondern immer die Frau! Konsequent müsste es sonst heißen "Ang." (für Frauen) und "Ang.'r" (für Männer) bzw. (hier stimmt's) "Prof." und "Prof.'in". Eine schöne einfache und noch dazu neutrale Lösung wird um des Aufsplitterns in Geschlechter willen gegen eine fragwürdige komplizierte und letztlich für Frauen durchaus unerfreuliche Regelung eingetauscht.
Es gibt noch viele solche Beispiele!

Martin

Und nochmal meine Sicht der Dinge...


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