FAMWORK - Halbzeit einer EU-Studie
Hallo!
Eine internationale Studie der Länder, Deutschland, Österreich,
Frankreich, Italien und Ungarn befaßt sich mit dem Thema "Vereinbarkeit
von Familie und Beruf", und zwar nicht nur für Frauen. Ende des Jahre
soll die Studie abgeschlossen sein, und ich bin gespannt auf die
Ergebnisse.
Ich zitiere von der website der Studie:
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Am 20. Dezember 2000 hat der Rat die Entscheidung 2001/51EG über ein
Aktionsprogramm der Gemeinschaft betreffend die Gemeinschaftsstrategie
für die Gleichstellung von Frauen und Männern für den Zeitraum 2001-2005
angenommen.
Programmziel ist die Förderung und Verbreitung der Werte und
Verhaltensweisen, die Voraussetzung für die Gleichstellung von Frauen
und Männern sind.
Der Förderschwerpunkt für das Haushaltsjahr 2002 wurde dem Thema
Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewidmet.
Die Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in einem
umfassenderen sozialpolitischen Kontext zu sehen, der u.a. durch die
sinkende Fertilität in Europa und durch den Wandel der
Familienstrukturen gekennzeichnet ist. Darüber hinaus besteht eine enge
Verknüpfung mit anderen Themenkomplexen: Veränderungen in der
Zusammensetzung der Erwerbsbevölkerung, Entstehung neuer Formen der
Arbeitsorganisation, Aufteilung von Betreuungsaufgaben zwischen Frauen
und Männer oder Umgestaltung der Sozialschutzsysteme.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Frage für
Frauen und Männer, und sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene
wurde in diesem Bereich bereits einiges unternommen.
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Ziel des EU-Projekts ist es anhand eines Modells einer nationalen
Koordinierungsstelle einen transnationalen Dialog darüber zu
initiieren, ob und wie Vereinbarkeitsmaßnahmen durch nationale
Koordinierung gebündelt verbessert werden können. Durch gemeinsames
Analysieren erfolgreicher
Modelle soll Synergie zwischen nationalen Gleichstellungspolitiken
geschaffen und Mehrwert auf EU-Ebene hergestellt werden.
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Positiv an dieser Studie finde ich nicht nur das Thema an sich, sondern
auch, dass nirgends einseitig über Frauenförderung geredet, sondern die
Ziele geschlechtsneutral formuliert sind.
Wenn man mal das AUDIT Familie&Beruf und den sog. 'family friendly
index' betrachtet, so fallen auch dort die geschlechtsneutralen Aspekte
auf.
Nachlesen kann man die Studie
[link=http://www.famwork.info/projekt_deutsch.htm"
target="blank]hier[/link] :
Familie und Beruf sollten für Väter und Mütter gleichermaßen vereinbar
sein.
Das wünscht sich
Beatrix