@Maesi
Hallo Maesi!
Leider bin ich in den letzten Tagen nicht zum Lesen und Posten gekommen, und Dir daher inzwischen schon etliche Antworten schuldig.
Inhaltlich ging es in erster Linie um den Arbeitsmarkt. Bei diesem Thema haben wir wohl sehr gegensätzliche Ansichten. Mein Eindruck ist, daß Du die Zustände so akzeptierst, wie sie sind. Der Sinn vieler Verhältnisse, z.B. der Anforderungen in vielen höherdotierten Jobs oder der Besser- oder Schlechterbezahlung in den verschiedenen Branchen wird von dir nicht hinterfragt, sondern als gegeben hingenommen. Ja, Du erklärst damit sogar die von mir angeprangerten Ungerechtigkeiten, als seien die Verhälntisse unveränderlich und unantastbar.
Da du als traditionell denkender Mann am wenigsten durch die Verhältnisse benachteiligt wirst, kann ich verstehen, wenn du an Veränderungen weniger interessiert bist als ich.
Nur wird bei so unterschiedlichen Prämissen eine Auseinandersetzung ziemlich fruchtlos. Denn ich finde die Verhältnisse alles andere als gut. Ich finde das ganze System total krank. Die Menschen werden immer mehr ihrer Natur entfremdet und flüchten sich zwangsläufig in immer mehr Süchte, um dies nicht wahrnehmen zu müssen. Und alle, die nicht nur an materiellem Wohlstand interessiert sind, werden dadurch benachteiligt. Alle, die andere Prioritäten setzen, z.B. ein Leben mit Kindern und vielleicht auch mit Alten zusammen genauso wichtig finden wie die Berufsarbeit, werden diskriminiert. Und das sind sehr viele Frauen und auch inzwischen etliche Männer. Durch die Geringerbewertung von Tätigkeiten, die am liebsten von Frauen ausgeführt werden, werden Frauen zusätzlich benachteiligt, und außerdem werden diejenigen Männer, die ebenfalls eine Neigung dazu haben und gerne darin arbeiten würden, davon abgehalten.
(Von der Ausbeutung der ärmeren Länder und der Zerstörung unserer Umwelt will ich gar nicht erst reden, das macht alles noch unendlich viel schlimmer, würde aber hier den Rahmen sprengen.)
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Das einzige Argument, das du gegen eine Teilzeitbeschäftigung von Männern vorgebracht hast, ist in meinen Augen keins: du meintest, daß bei einer Trennung auch ein teilzeitarbeitender Vater noch keine große Chance darauf hat, das Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder zugesprochen zu bekommen.
Dieses Argument macht deshalb keinen Sinn, weil der Grund für diese Praxis der Gerichte ja gerade darin liegt, daß aufgrund der bestehenden Verhältnisse in den Köpfen der Richter die entsprechenden Vorurteile herumspuken. Z.B. daß Männer für Kinderbetreuung und -erziehung viel schlechter geeignet sind.
Wenn man die Lage für getrennte Väter verbessern will, sollte man doch diese Vorurteile der Familienrichter abbauen! Und das geschieht wohl kaum, wenn man die derzeitigen Verhältnisse zementiert, sondern doch wohl am ehesten, wenn man sie verändert: Je mehr Väter die eigenen Kinder betreuen und zu ihnen ein intensives Verhältnis aufbauen, desto mehr Richter werden Vätern Erziehungskompetenzen zutrauen und desto mehr Väter werden nach der Trennung ihren Kinder erhalten bleiben. So herum macht es Sinn!
Bei meinem Plädoyer für Teilzeitbeschäftigung für Männer hatte ich übrigens nicht nur an Väter gedacht. Schließlich gibt es auch Singles und kinderlose Paare. Auch für die kann weniger zu arbeiten mehr Lebensqualität bringen. Das [link=http://work-changes-gender.org/" target="blank]internationale Forschungsprojekt "Work changes gender"[/link] beschäftigt sich mit der Neuorientierung männlicher Lebensweisen. Vielleicht magst du Dir ja mal den
[link=http://home.t-online.de/home/dissens/wcg/Broschuere%20WCG%20Internetversion021111.PDF" target="blank]Kurzbericht[/link] dazu durchlesen?
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Nun zu Deiner Frage nach der Einkommenssituation der Frauen und Männer und dem Ungleichbezahlung:
Es gibt eine Studie des Bundesfamilienministeriums, die man [link=http://www.bmfsfj.de/Anlage19919/Bericht_Kurzfassung.pdf" target="blank]hier[/link] als Kurzfassung in pdf- Format herunterladen kann. Ich zitiere mal einige Sätze aus Seite 10:
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"(3) Die Erwerbstätigkeit von Frauen konzentriert sich vorwiegend auf Wirtschaftszweige mit geringen Verdienstmöglichkeiten. Die Verdienste in typischen Frauenbranchen sind vergleichsweise niedrig, die in Männerbranchen dagegen vergleichsweise hoch. Außerdem spielen Zulagen
bei den Männerverdiensten eine größere Rolle als bei den Frauenverdiensten. Mehr Männer als Frauen erhalten Zulagen und diese machen bei ihnen einen größeren Teil des Einkommens aus.
(4) Neben Unterschieden in der Höhe des Tarifeinkommens in Männer- und Frauenbranchen tragen auch bestimmte strukturelle Merkmale, wie z.B. Berufs- und Tätigkeitspositionen, dazu bei, dass die Einkommen von Frauen geringer ausfallen. So kommt in Westdeutschland 1997 eine Meisterin nur auf knapp 57 % des Einkommens ihres männlichen Kollegen; eine westdeutsche Nichtfacharbeiterin auf fast 75 %. In Ostdeutschland entwickeln sich (mit Ausnahme der einfachen und qualifizierten Berufe im ArbeiterInnenbereich) die Einkommen von Frauen und Männern sogar wieder auseinander. Allerdings ist dort - auf niedrigerem Einkommensniveau - der Einkommensabstand der Geschlechter nicht so groß wie im Westen.
(5) Da Frauen in der Regel eine kürzere Dauer der Unternehmenszugehörigkeit aufweisen, wirkt sich dies auf das gesamte Berufsleben aus und schlägt sich in einem größer werdenden Einkommensabstand im Laufe des Erwerbslebens zwischen Frauen und Männern nieder. Mit der Größe des Unternehmens steigt - absolut betrachtet - der durchschnittliche Verdienst sowohl der weiblichen wie auch der männlichen Beschäftigten an.
(6) Je höher das Ausbildungsniveau, umso größer fällt der geschlechts- spezifische Einkommensabstand aus. Zwar steigt mit zunehmender Qualifikation das Einkommen bei Frauen und bei Männern an, aber wie der Geschlechtervergleich zeigt, führt eine hohe Ausbildung bei Frauen nicht automatisch auch zu einem gleich hohen Einkommen wie bei Männern. Die geschlechtsspezifische Verdienstrelation (Vollzeit) liegt in Westdeutschland beim Fachhochschulabschluss bei 69 % gegenüber 82 % bei Beschäftigten ohne Ausbildung. D.h. Qualifikationsanstrengungen,
Übernahme von Verantwortung usw. zahlen sich für Frauen im Westen relativ
weniger aus als für Männer. Ebenso gilt, je älter die Frauen sind, desto größer ist zudem der Abstand zum durchschnittlichen Einkommen der gleichaltrigen Männer. Junge Frauen (20 bis 24 Jahre) verdienen mit 95 % (West) bzw. 99 % (Ost) fast annähernd so viel wie die gleichaltrigen
Männer, wogegen ältere Frauen (60 Jahre und älter) noch nicht einmal 66 % (West) bzw. 77 % (Ost) des Einkommens ihrer Altersgenossen erreichen.
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Die Ursachen für diese Benachteiligungen sehe ich genau wie bei den Männern hauptsächlich in den traditionellen Geschlechterrollenbildern:
Die frauentypischen Berufe werden deshalb schlechter bezahlt, weil sie geringer eingeschätzt werden. Das liegt daran, daß viele Menschen leider nur bezahlte Arbeit hoch eingeschätzt haben und die ganze unbezahlte Arbeit geringer. Nun arbeiten aber hauptsächlich Frauen unbezahlt, Männer viel seltener. Die Geringerschätzung ihrer Arbeit wirkt sich selbst dann noch aus, wenn Frauen gegen Geld arbeiten. Es reicht eine Frau zu sein, und schon glauben viele, deren Arbeit sei weniger wertvoll. 
Das wirkt sich dann selbst dort aus, wo Frauen in eher männertypischen Berufen arbeiten wie im Handwerk und in Berufen mit Studium. Immer noch wird Männern offenbar mehr zugetraut, wird ihre Arbeit höher bewertet.
Wenn Frauen eine geringere Zugehörigkeit zum Betrieb haben, die sich nachteilig auswirkt, so liegt auch das an ihrem Frausein, denn durch die Geburt und Erziehung von Kindern haben sie gar keine Chance auf eine langfristige ununterbrochene Erwerbsbiographie.
Männer schaffen es, ihren Tätigkeiten viel mehr Gewicht zu verleihen und sich besser zu präsentieren. Sie sind von klein auf darauf geeicht, sich und ihre Arbeit gut zu "verkaufen", egal ob die Qualität wirklich danach ist oder nicht. Frauen dagegen fehlt es aufgrund der jahre- bis jahrhundertlangen Schlechterbewertung oft am nötigen Selbstbewußtsein, so daß selbst hochqualifzierte Frauen eher ihr Licht unter den Scheffel stellen und sich unnötig mit Selbstzweifeln herumplagen und so noch zusätzlich ihr eigenes Fortkommen behindern.
An all diesen Mißständen sind die alten Geschlechterrollen schuld.
Und deshalb liegt mir unendlich viel daran, diese endlich zu verändern!
so, genug für heute.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. 
ciao
Beatrix
Re: @Maesi
Als Antwort auf: @Maesi von Beatrix am 16. November 2002 03:15:55:
Ich habe mir diese Studie des Bundesfrauenministeriums mal genauer angeschaut. Diese Studie ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man versucht, Menschen zu manipulieren, indem man ihnen Ideologien als Wahrheit verkauft. Es werden zwar jede Menge Zahlen präsentiert, aber nicht erwähnt, unter welchen Gesichtspunkten diese Zahlen überhaupt zustandekamen. Wenn dieser Studie empirisches Datenmaterial zugrundeliegt - unter welchen Kriterien wurden diese Daten erhoben? Weiterhin ist auch nicht ersichtlich, ob das Datenmaterial diese Schlußfolgerungen in dem Bericht auch zuläßt.
Interessant ist auch die Frage, wer diese Studie erstellt hat. Hinter diesem Institut Tondorf scheint sich - wenn ich das richtig sehe - ein "Ein-Frau-Betrieb" zu verbergen. Jedenfalls erscheint dieses Institut im Internet nur im Zusammenhang mit dieser Studie. Merkwürdig, oder? Bei dieser Frau handelt es sich wohl um Karin Tondorf. Wenn man im Internet ihren Namen als Suchbegriff eingibt, dann stellt man fest, daß sie in der feministischen Szene sehr gut bekannt ist.
Schon interessant, daß das Frauenministerium Studien nur selten an unabhängige Institute vergibt, die einen Sachverhalt objektiv untersuchen und analysieren, sondern stets an Personen, die sowieso schon einschlägig in die feministische Richtung tendieren. Somit ist das Ergebnis bereits vor Erstellung der Studie gesichert und man muß sich hinterher nicht mit unangenehmen Überraschungen auseinandersetzen.
Im Übrigen: eine Studie des Frauenministeriums kann ja wohl ebensowenig ernstgenommen werden wie eine Studie des amerikanischen Pentagons über die zivile Opfer im Krieg gegen Afghanistan.
Gruß
Stefan
Re: Studie zu geschlechtsunterschiedlichen Loehnen (was: @Maesi)
Als Antwort auf: @Maesi von Beatrix am 16. November 2002 03:15:55:
Hallo Beatrix
Inhaltlich ging es in erster Linie um den Arbeitsmarkt. Bei diesem Thema haben wir wohl sehr gegensätzliche Ansichten.
Das ist mir schon lange klar.
Mein Eindruck ist, daß Du die Zustände so akzeptierst, wie sie sind.
Wenn es so waere, wuerde ich nicht in diesem Forum diskutieren. Denn die Verhaeltnisse, die in unserer Gesellschaft fuer Maenner in einigen Bereichen existieren, will ich aendern.
Der Sinn vieler Verhältnisse, z.B. der Anforderungen in vielen höherdotierten Jobs oder der Besser- oder Schlechterbezahlung in den verschiedenen Branchen wird von dir nicht hinterfragt, sondern als gegeben hingenommen.
Es gibt viele Faktoren, die zu Unterschieden der Gehaelter in verschiedenen Branchen oder Berufen fuehren. Dazu gehoeren die Art der Ausbildung, Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt, Gefaehrlichkeit des Berufes, Verhandlungsstaerke von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen, usw. Daneben gibt es aber auch individuelle Unterschiede zwischen den einzelnen Arbeitnehmern innerhalb derselben Berufe/Branche; hierzu gehoeren individuelle Leistung, Flexibilitaet, Erfahrung, Mobilitaet, Talente, Einsatzwillen, uvm.
Du bist es selber, die kaum etwas hinterfragt. Du gehst naemlich von einer abstrakten Gerechtigkeit aus und willst auf dieser Grundlage das Lohnniveau fuer alle ohne irgendwelche individuellen Unterschiede festsetzen. Was in der Theorie wunderbar funktionieren mag, scheitert in der Praxis. Dort sind die Menschen naemlich sehr viel verschiedener, als Du es wahrhaben willst.
Ja, Du erklärst damit sogar die von mir angeprangerten Ungerechtigkeiten, als seien die Verhälntisse unveränderlich und unantastbar.
Wenn ich fuer unterschiedliche Gehaltsniveaus (die Du als ungerecht empfindest) einige Erklaerungen praesentiere, bedeutet das keineswegs, dass diese Unterschiede unveraenderlich sind; Deine Folgerung ist somit unlogisch.
Da du als traditionell denkender Mann am wenigsten durch die Verhältnisse benachteiligt wirst, kann ich verstehen, wenn du an Veränderungen weniger interessiert bist als ich.
Wie viele andere auch arbeite ich ganztags und bekomme Geld dafuer. Traditionell denkend bin ich insofern, als ich erwarte, dass fuer mehr Leistung, bessere Ausbildung, usw. auch hoehere Loehne gezahlt werden. Ich bin jedoch genug Realist, um zu bemerken, dass es viele Ungerechtigkeiten gibt. Ich sehe aber auch, dass viele Frauen lieber ueber ihre schlechte Entloehnung jammern, als etwas dagegen tun. Wenn man(n) etwas genauer nachfragt, bekommt man(n) aehnliche Antworten von ihnen, wie Du sie geliefert hast, naemlich: 'ich setze andere Prioritaeten als nur das Geld', 'ich moechte nur Teilzeit arbeiten, damit ich mehr Zeit fuer die Familie habe', 'ich habe keine Lust, mir fuer den Arbeitgeber den *rsch aufzureissen', etc. Durch solche Denkweisen reduzieren Frauen selber die Chancen auf einen hoeheren Lohn.
Nur wird bei so unterschiedlichen Prämissen eine Auseinandersetzung ziemlich fruchtlos. Denn ich finde die Verhältnisse alles andere als gut. Ich finde das ganze System total krank.
Dieses Empfinden sei Dir unbenommen.
Die Menschen werden immer mehr ihrer Natur entfremdet und flüchten sich zwangsläufig in immer mehr Süchte, um dies nicht wahrnehmen zu müssen.
Was ist denn die menschliche Natur, und wann waren wir Menschen der Natur am naechsten? Wahrscheinlich waren unsere Vorfahren in der Steinzeit der Natur am naechsten und ihr deshalb auch am staerksten ausgeliefert. Mir ist nicht klar, was Du mit diesem Satz sagen willst.
Und alle, die nicht nur an materiellem Wohlstand interessiert sind, werden dadurch benachteiligt.
Du urteilst, wie ueblich, wieder mal sehr pauschal ueber Deine Mitmenschen. Ich kenne keinen einzigen Menschen, der nur an materiellem Wohlstand interessiert ist, aber ich kenne welche, die einem gewissen Hedonismus froehnen, und dazu halt auch ein entsprechendes Einkommen benoetigen. Solange sie niemandem damit Schaden zufuegen, sollen sie es tun; so tolerant bin ich immerhin.
Alle, die andere Prioritäten setzen, z.B. ein Leben mit Kindern und vielleicht auch mit Alten zusammen genauso wichtig finden wie die Berufsarbeit, werden diskriminiert.
Was Du empfindest, ist in Wirklichkeit nichts anderes als simpler Neid auf den materiellen Wohlstand anderer Menschen. Wenn Geld fuer Dich nicht so wichtig ist, weshalb hast Du ein Problem mit Leuten, denen genau das wichtig ist und sich mit grosser Energie und dementsprechendem Erfolg fuer dessen Erwerb einsetzen?
Und das sind sehr viele Frauen und auch inzwischen etliche Männer. Durch die Geringerbewertung von Tätigkeiten, die am liebsten von Frauen ausgeführt werden, werden Frauen zusätzlich benachteiligt, und außerdem werden diejenigen Männer, die ebenfalls eine Neigung dazu haben und gerne darin arbeiten würden, davon abgehalten.
Werden Berufe, in denen v.a. Frauen arbeiten, schlechter bezahlt, weil Frauen dort arbeiten, oder draengen sich Frauen tendenziell eher in schlecht bezahlten Berufen? Das ist doch eigentlich die Gretchenfrage.
(Von der Ausbeutung der ärmeren Länder und der Zerstörung unserer Umwelt will ich gar nicht erst reden, das macht alles noch unendlich viel schlimmer, würde aber hier den Rahmen sprengen.)
Da hast Du recht. Die Gruende fuer die schlechte Wirtschaftsentwicklung von Drittweltlaendern sind naemlich weit vielfaeltiger, als Du wahrscheinlich annimmst. Der Kolonialismus spielt lediglich in den Koepfen bestimmter Leute noch eine Rolle, insbesondere in den Koepfen der diversen afrikanischen Regierungen, die damit die eigene wirtschaftliche Unfaehigkeit kaschieren wollen.
Das einzige Argument, das du gegen eine Teilzeitbeschäftigung von Männern vorgebracht hast, ist in meinen Augen keins: du meintest, daß bei einer Trennung auch ein teilzeitarbeitender Vater noch keine große Chance darauf hat, das Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder zugesprochen zu bekommen.
Nein, das wichtigste Argument, welches gegen eine Teilzeitbeschaeftigung von Maennern spricht, ist, dass solches in einer Partnerschaft gar nicht erwuenscht ist von Frauen. Frauen wuenschen sich vielmehr ein Kind (oder mehrere) sowie einen maennlichen Versorger, damit sie die Kinder selber betreuen koennen; sie wollen dann normalerweise gar nicht mehr ganztags arbeiten, um sich voll und ganz dem Kind widmen zu koennen. Maenner werden von Frauen auch keineswegs ermutigt, den Hauptpart in der Familienarbeit zu uebernehmen. Sie betrachten dies auch heute noch als ihre ureigene Domaene und zeigen dies nicht nur gegenueber dem Vater sondern auch gegenueber den Kindern.
Dieses Argument macht deshalb keinen Sinn, weil der Grund für diese Praxis der Gerichte ja gerade darin liegt, daß aufgrund der bestehenden Verhältnisse in den Köpfen der Richter die entsprechenden Vorurteile herumspuken. Z.B. daß Männer für Kinderbetreuung und -erziehung viel schlechter geeignet sind.
Nein, Beatrix. Die Gerichte urteilen durchaus logisch. Denn wenn Frauen vor der Scheidung den Hauptteil der Familienarbeit uebernommen haben und es einigermassen funktioniert hat, dann waere es unsinnig, dies nach der Scheidung zu aendern. Das Vorurteil, dass Maenner zur Betreuung von Kindern weniger geeignet seien, existiert durchaus nicht nur in Richterkoepfen sondern auch in den meisten Frauenkoepfen.
Wenn man die Lage für getrennte Väter verbessern will, sollte man doch diese Vorurteile der Familienrichter abbauen! Und das geschieht wohl kaum, wenn man die derzeitigen Verhältnisse zementiert, sondern doch wohl am ehesten, wenn man sie verändert: Je mehr Väter die eigenen Kinder betreuen und zu ihnen ein intensives Verhältnis aufbauen, desto mehr Richter werden Vätern Erziehungskompetenzen zutrauen und desto mehr Väter werden nach der Trennung ihren Kinder erhalten bleiben. So herum macht es Sinn!
In Deiner Logik fehlt leider ein wesentlicher Faktor: naemlich die Mutter. Frauen, die kurz nach der Entbindung wieder vollzeit arbeiten, werden nicht zuletzt auch von Frauen schnell als Rabenmuetter abgetan. Frauen selber sind der Ansicht, dass der Vater fuer die Kinder eigentlich entbehrlich ist; dies wurde durch Umfragen bestaetigt. Im uebrigen koennen Muetter durch die exklusive Betreuung der Kleinkinder eine Machtbasis aufbauen, die nicht so schnell wieder geknackt werden kann. Diese Muettermacht wird bei Scheidungen manchmal derart skrupellos gegen die Interessen der Kinder und des Vaters eingesetzt, dass auch Gerichte davor kapitulieren.
Die Lage der getrennten Vaeter wuerde schon erheblich verbessert, wenn endlich Umgangsvereitelung angemessen bestraft wuerde. Laengst nicht alle geschiedenen Vaeter wollen gleich den Hauptpart bei der Erziehung/Betreuung ihrer Kinder uebernehmen; aber sie wollen ihre Kinder regelmaessig sehen, sie wollen teilhaben an ihrem Leben, anstatt ausgeschlossen zu werden. Die deutsche (und auch schweizerische) Rechtsprechung macht es dem betreuenden Elternteil (meist Mutter) leicht, gegen das Wohl der Kinder den anderen Elternteil (normalerweise den Vater) abzuservieren. Streng genommen handelt es sich dabei nicht um ein Problem der Geschlechtergleichstellung sondern schlichtweg um weit verbreitete Kindesmisshandlung, die sehr selten geahndet wird.
Bei meinem Plädoyer für Teilzeitbeschäftigung für Männer hatte ich übrigens nicht nur an Väter gedacht. Schließlich gibt es auch Singles und kinderlose Paare. Auch für die kann weniger zu arbeiten mehr Lebensqualität bringen. Das [link=http://work-changes-gender.org/" target="blank]internationale Forschungsprojekt "Work changes gender"[/link] beschäftigt sich mit der Neuorientierung männlicher Lebensweisen. Vielleicht magst du Dir ja mal den
[link=http://home.t-online.de/home/dissens/wcg/Broschuere%20WCG%20Internetversion021111.PDF" target="blank]Kurzbericht[/link] dazu durchlesen?
Bei Nichtvaetern ist der Fall eigentlich ganz einfach. Maenner, die Teilzeit arbeiten wollen, koennen dies doch tun. Es ist nur so, dass sie haeufig nicht wollen, oder in dem Beruf, den sie ausueben, keine oder nur wenige Teilzeitstellen vorhanden sind. Und jene Teilzeitstellen, die vorhanden sind, werden ja nicht selten speziell fuer Muetter eingerichtet, womit Maenner dann bereits wieder nicht mehr in Frage kommen.
Nun zu Deiner Frage nach der Einkommenssituation der Frauen und Männer und dem Ungleichbezahlung:
Es gibt eine Studie des Bundesfamilienministeriums, die man [link=http://www.bmfsfj.de/Anlage19919/Bericht_Kurzfassung.pdf" target="blank]hier[/link] als Kurzfassung in pdf- Format herunterladen kann. Ich zitiere mal einige Sätze aus Seite 10:
Die werde ich mir gelegentlich noch vornehmen.
"(3) Die Erwerbstätigkeit von Frauen konzentriert sich vorwiegend auf Wirtschaftszweige mit geringen Verdienstmöglichkeiten. Die Verdienste in typischen Frauenbranchen sind vergleichsweise niedrig, die in Männerbranchen dagegen vergleichsweise hoch. Außerdem spielen Zulagen
bei den Männerverdiensten eine größere Rolle als bei den Frauenverdiensten. Mehr Männer als Frauen erhalten Zulagen und diese machen bei ihnen einen größeren Teil des Einkommens aus.
Dass Frauen sich auf Wirtschaftszweige mit geringen Verdienstmoeglichkeiten konzentrieren, habe ich auch schon festgestellt. Im Absatz wird lapidar festgestellt, dass Maenner oefter Zulagen erhalten als Frauen. Nun stellt sich die Frage, ob die Zulagen tatsaechlich in diskriminierender Weise eher Maennern als Frauen zugestanden wird, oder ob Maenner vielleicht doch eher in Berufen arbeiten, in denen Zulagen ausgerichtet, ja moeglicherweise sogar wichtiger Lohnbestandteil sind.
(4) Neben Unterschieden in der Höhe des Tarifeinkommens in Männer- und Frauenbranchen tragen auch bestimmte strukturelle Merkmale, wie z.B. Berufs- und Tätigkeitspositionen, dazu bei, dass die Einkommen von Frauen geringer ausfallen. So kommt in Westdeutschland 1997 eine Meisterin nur auf knapp 57 % des Einkommens ihres männlichen Kollegen; eine westdeutsche Nichtfacharbeiterin auf fast 75 %. In Ostdeutschland entwickeln sich (mit Ausnahme der einfachen und qualifizierten Berufe im ArbeiterInnenbereich) die Einkommen von Frauen und Männern sogar wieder auseinander. Allerdings ist dort - auf niedrigerem Einkommensniveau - der Einkommensabstand der Geschlechter nicht so groß wie im Westen.
Dieser Absatz ist schlicht und einfach Geschwaetz. Es wird beispielsweise gar nicht genauer analysiert, weshalb eine Meisterin in Westdeutschland im Durchschnitt weniger verdient als der maennliche Kollege; genausowenig wird aber eine eigentliche Diskriminierung nachgewiesen. Es werden einfach Einkommenszahlen mit dem Geschlecht korreliert und das wars.
(5) Da Frauen in der Regel eine kürzere Dauer der Unternehmenszugehörigkeit aufweisen, wirkt sich dies auf das gesamte Berufsleben aus und schlägt sich in einem größer werdenden Einkommensabstand im Laufe des Erwerbslebens zwischen Frauen und Männern nieder. Mit der Größe des Unternehmens steigt - absolut betrachtet - der durchschnittliche Verdienst sowohl der weiblichen wie auch der männlichen Beschäftigten an.
Der erste Teil ist eine Binsenweisheit und spiegelt die Tatsache wider, dass jemand mit einer gewissen Berufserfahrung tendenziell eine hoehere Leistung erbringt als ein Neuling im Betrieb. Ein Stellenwechsel kann sich jedoch durchaus positiv auf das Einkommen auswirken, allerdings nur dann, wenn man sorgfaeltig im Hinblick auf die eigene Karriere die neue Stelle auswaehlt. Wenn man am neuen Ort dasselbe tut wie am alten, bleibt die erhoffte Lohnerhoehung normalerweise aus.
(6) Je höher das Ausbildungsniveau, umso größer fällt der geschlechts- spezifische Einkommensabstand aus. Zwar steigt mit zunehmender Qualifikation das Einkommen bei Frauen und bei Männern an, aber wie der Geschlechtervergleich zeigt, führt eine hohe Ausbildung bei Frauen nicht automatisch auch zu einem gleich hohen Einkommen wie bei Männern. Die geschlechtsspezifische Verdienstrelation (Vollzeit) liegt in Westdeutschland beim Fachhochschulabschluss bei 69 % gegenüber 82 % bei Beschäftigten ohne Ausbildung. D.h. Qualifikationsanstrengungen,
Übernahme von Verantwortung usw. zahlen sich für Frauen im Westen relativ
weniger aus als für Männer. Ebenso gilt, je älter die Frauen sind, desto größer ist zudem der Abstand zum durchschnittlichen Einkommen der gleichaltrigen Männer. Junge Frauen (20 bis 24 Jahre) verdienen mit 95 % (West) bzw. 99 % (Ost) fast annähernd so viel wie die gleichaltrigen
Männer, wogegen ältere Frauen (60 Jahre und älter) noch nicht einmal 66 % (West) bzw. 77 % (Ost) des Einkommens ihrer Altersgenossen erreichen.
Hier fehlt mir eine genauere Spezifikation, was womit verglichen wurde. Denn gerade bei Berufen, die eine hochstehende Ausbildung erfordern, gibt es massive Einkommensunterschiede. In der Schweiz wurde beispielsweise festgestellt, dass Fach- und Spezialaerzte je nach Ausrichtung ein Mehrfaches von Kollegen eines anderen Fachgebiets verdienen koennen. Ein weiteres Problem ist hier der Know-how-Verlust bei Unterbruechen der beruflichen Karriere, dieser wirkt sich gerade in solchen Berufen fatal auf das Einkommen beim Wiedereinstieg aus. Der Schluss, dass Qualifikationsanstrengungen bzw. Uebernahme von Verantwortung bei Frauen verglichen mit Maennern weniger honoriert werden, ist IMHO keineswegs zwingend. Aber moeglicherweise stehen weitere Details darueber im Bericht.
Es ist nicht ganz klar, ob sich die altersbedingen Gehaltsunterschiede nur auf Berufe mit hohem Ausbildungsniveau oder auf alle Berufe beziehen. Ich vermute, der Bericht meint alle Berufe, da der Altersbereich 20 - 24 Jahre mitangegeben wird; in diesem Altersspektrum hat man normalerweise eine hoehere Ausbildung noch gar nicht abgeschlossen (zumindest in der Schweiz nicht).
Dass 60jaehrige Frauen gegenueber ihren gleichaltrigen Altersgenossen hat wohl verschiedene Gruende:
1. Sie haben seinerzeit keinen richtigen Beruf erlernt oder nicht studiert und deshalb keine so gute Ausbildung, wie ihre maennlichen Altersgenossen
2. Sie haben auch spaeter lange Zeit nicht ganztags gearbeitet oder hatten moeglicherweise kinderbedingt sogar eine Luecke in ihrer Erwerbsgeschichte. Dies wirkte sich zusaetzlich auf ihren Marktwert und somit ihr Lohnniveau im Alter aus.
3. Frauen um die 60 sind noch in einer Zeit aufgewachsen, in der es fuer Frauen nicht selbstverstaendlich war, beruflichen Ehrgeiz zu entwickeln. Deshalb haben sie sich auch weniger angestrengt um beruflich erfolgreich zu sein.
4. Maenner sind wesentlich haeufiger unterhaltspflichtig und unterliegen somit einer erhoehten Erwerbsobliegenheit; Frauen sind haeufiger unterhaltsberechtigt (auch noch in diesem Alter) und sind deshalb weniger auf ein hohes selbsterworbenes Einkommen angewiesen.
5. Frauen um die 60 sind wesentlich naeher an der Pensionierung als Maenner im gleichen Alter. Sie koennen sich somit unter besseren Bedingungen vorzeitig pensionieren lassen als Maenner (ist zumindest in der Schweiz so; die Renteneinbussen bei vorzeitiger Pensionierung sind erheblich, je nachdem, wieviele Jahre bis zum gesetzlichen Pensionsalter noch fehlen; da macht die derzeit in der Schweiz gueltige 2jaehrige Differenz der Pensionsalter der beiden Geschlechter sehr viel aus). Nur jene Frauen, die wirklich zu wenig Einkommen haben, arbeiten in diesem Alter noch, was halt eben jene der Niedriglohnberufe sind.
An dieser Stelle moechte ich noch eines sagen. In den zitierten Abschnitten fehlt ein bestimmtes Schluesselwort, naemlich: 'Leistung'. Ist dies womoeglich Zufall, oder spielt die erbrachte Leistung im ganzen Bericht eine untergeordnete Rolle? Sollte das Fall sein, dann wuerde ich den Bericht als weitgehend wertlos bezeichnen, denn die Leistung ist das wichtigste Kriterium fuer die Lohnfestsetzung. Ich werde den Bericht auf jeden Fall etwas genauer unter die Lupe nehmen, wobei ja offenbar nur eine Zusammenfassung online verfuegbar ist.
Die frauentypischen Berufe werden deshalb schlechter bezahlt, weil sie geringer eingeschätzt werden. Das liegt daran, daß viele Menschen leider nur bezahlte Arbeit hoch eingeschätzt haben und die ganze unbezahlte Arbeit geringer.
Wieder ein logischer Denkfehler. Selbst wenn unbezahlte Arbeit geringer eingeschaetzt wuerde, daraus ergibt sich keineswegs zwingend, dass frauentypische Berufe aus diesem Grund schlechter bezahlt wuerden.
Nun arbeiten aber hauptsächlich Frauen unbezahlt, Männer viel seltener. Die Geringerschätzung ihrer Arbeit wirkt sich selbst dann noch aus, wenn Frauen gegen Geld arbeiten. Es reicht eine Frau zu sein, und schon glauben viele, deren Arbeit sei weniger wertvoll.
Worin besteht eigentlich diese massenhaft geleistete unbezahlte Arbeit? Wuerde mich brennend interessieren. Dass Erwerbstaetigkeit von Frauen geringer eingeschaetzt wird als jene von Maennern, und der Grund dafuer in der von Dir postulierten unbezahlten Arbeit von Frauen liegen soll, kannst Du wohl kaum belegen.
Das wirkt sich dann selbst dort aus, wo Frauen in eher männertypischen Berufen arbeiten wie im Handwerk und in Berufen mit Studium. Immer noch wird Männern offenbar mehr zugetraut, wird ihre Arbeit höher bewertet.
Wenn die Leistung des Mannes, seine Bereitschaft zu zusaetzlicher Arbeit sowie seine Flexibilitaet und Mobilitaet hoeher sind, dann ist eine Hoeherbewertung seiner Arbeit auch gerechtfertigt.
Wenn Frauen eine geringere Zugehörigkeit zum Betrieb haben, die sich nachteilig auswirkt, so liegt auch das an ihrem Frausein, denn durch die Geburt und Erziehung von Kindern haben sie gar keine Chance auf eine langfristige ununterbrochene Erwerbsbiographie.
Es liegt nicht an ihrem Frausein sondern an ihrem Muttersein. Muetter und Frauen scheinen fuer Dich beliebig gegeneinander austauschbare Begriffe zu sein; klarer logischer Denkfehler. Du erweist Dich mit dieser verhaengnisvollen Verknuepfung von Frauen- und Mutterrolle als reaktionaerer, als die meisten modernen Frauen.
Und natuerlich hat eine Frau eine Chance auf eine ununterbrochene Erwerbsbiographie, dann naemlich, wenn sie entweder keine Kinder hat, oder aber einen Mann heiratet, der die Kinderbetreuung uebernimmt. Nur scheint weder das eine noch das andere derzeit hoch im Kurs zu stehen bei Frauen ueber 30. Vielleicht klappt es ja bei den juengeren.
Männer schaffen es, ihren Tätigkeiten viel mehr Gewicht zu verleihen und sich besser zu präsentieren. Sie sind von klein auf darauf geeicht, sich und ihre Arbeit gut zu "verkaufen", egal ob die Qualität wirklich danach ist oder nicht. Frauen dagegen fehlt es aufgrund der jahre- bis jahrhundertlangen Schlechterbewertung oft am nötigen Selbstbewußtsein, so daß selbst hochqualifzierte Frauen eher ihr Licht unter den Scheffel stellen und sich unnötig mit Selbstzweifeln herumplagen und so noch zusätzlich ihr eigenes Fortkommen behindern.
Das gute Verkaufen der eigenen Leistung ist tatsaechlich wichtig, und da hast Du recht: Frauen verkaufen sich tendenziell tatsaechlich schlechter als Maenner. Wenn diese von Dir postulierten weiblichen Selbstzweifel aber wirklich auf die jahrhundertelange Schlechterbewertung ihrer Arbeit zurueckzufuehren ist, dann sollten solche Frauen sich mal beim Psychiater melden. Es ist naemlich ihr eigenes Problem und nicht das der Maenner. Ist ja nicht auszuhalten, diese Opferhaltung.
An all diesen Mißständen sind die alten Geschlechterrollen schuld.
Ja, und es liegt weitgehend an den Frauen diese Geschlechterrollen abzustreifen. Aber die Vorteile, die die alten Geschlechterrollen bringen, wollen die Frauen eben nicht genauso schnell abstreifen. Und so tun sie es nur halbherzig und fragen sich, weshalb sie nicht einen vollen Erfolg mit der ganzen Emanzipation erzielt haben.
Und deshalb liegt mir unendlich viel daran, diese endlich zu verändern!
Ja, indem Du den Menschen die neuen Rollen vorschreiben willst. Das funktioniert nie.
Gruss
Maesi