Tag Archiv: Bildung

Der Führer lebt … im Bundesverwaltungsgericht

Adolf Hitler, »Mein Kampf«, München 1943

So wie der Staat, was die rein wissenschaftliche Ausbildung betrifft, schon heute in das Selbstbestimmungsrecht des einzelnen eingreift und ihm gegenüber das Recht der Gesamtheit wahrnimmt, indem er, ohne Befragung des Wollens oder Nichtwollens der Eltern, das Kind dem Schulzwang unterwirft, so muß in noch viel höherem Maße der völkische Staat dereinst seine Autorität durchsetzen gegenüber der Unkenntnis oder dem Unverständnis des einzelnen … .

 

Bundesverwaltungsgericht Leipzig, 6. Senat, Urteilsbegründung, Neumann et al., 11.9.2013

Mit der Schulpflicht haben die Eltern hinzunehmen, dass der Staat als Bildungs- und Erziehungsträger im Umfang des schulischen Wirkungsfeldes an ihre Stelle tritt, womit ihre Möglichkeit, unmittelbar in eigener Person pädagogisch auf ihre Kinder einzuwirken, auf den außerschulischen Bereich beschränkt wird. Für die Ausfüllung seiner Rolle ist der Staat darauf angewiesen, das Bildungs- und Erziehungsprogramm für die Schule grundsätzlich unabhängig von den Wünschen der beteiligten Schüler und ihrer Eltern anhand eigener inhaltlicher Vorstellungen bestimmen zu können.

 

Gefunden auf Geiers Notizen: http://www.geiernotizen.de/citat-lxxiv

Früher hat sich der Führer persönlich geäußert, heute traut sich die Führung nicht mehr und delegiert das „dampfende Hundehäufchen“ an die Justiz.

Vermutlich wird eine Freigabe von „Mein Kampf“ nur deshalb hintertrieben weil die Gefahr besteht, dass Menschen beim Lesen dieses Buches die heutige Politik darin wiedererkennen.

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Über die Strategie zur Steuerung der zerstörenden Bildungs“reform“

NachDenkSeiten

———————————– Beginn Vollzitat ———————————–

In der FAZ vom 29. September erschien ein interessanter Beitrag von Jochen Krautz („Die sanfte Steuerung der Bildung [PDF – 35 KB]“). Der Autor beschreibt, wie das deutsche Bildungswesen mit Hilfe einer für dieses Thema demokratisch nicht legitimierten OECD (=PISA) und bei strategischer Anleitung durch den Bertelsmann-Ableger CHE ausgehöhlt worden ist. Lesenswert. Albrecht Müller. weiterlesen…»

Juniorprofessorinnen

Die Stelle des Juniorprofessors wurde eingerichtet, damit auch Frauen als Professor herumgereicht werden können, die noch gar nicht habilitiert haben.

Trotz vielem Herumgeredes ist das eigentliche Ziel, den Anteil der weiblichen Professorenstellen in der BRD zu erhöhen. Die müssen da nicht viel arbeiten und können sich so in der zunächst befristeten Beamtenzeit locker habilitieren. Und wenn sie schon mal da sind, kann die Universität die Bestechungsgelder der Öffentliche Hand abgreifen, die dafür bezahlt werden, dass sie eine Professorenstelle mit einer Frau besetzt und sie gleich als ordentliche Professeuse übernehmen. weiterlesen…»