Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Genialer Auftritt zu illegaler Einwanderung: Henryk M. Broder rockt den Bundestag (Politik)

Christine ⌂ @, Dienstag, 09.10.2018, 12:05 (vor 9 Tagen)

Die Abgeordneten im Petitionsausschuss wollten die „Gemeinsame Erklärung“ zur Farce machen, unter sich diskutieren und die Bundesregierung befragen. Doch sie hatten die Rechnung ohne Henryk M. Broder gemacht. Als Beistand der Petentin Vera Lengsfeld für den „sofortigen Stopp der illegalen Migration nach Deutschland“ mischte der Publizist vor allem die Abgeordneten von Grünen und Linken auf. Ein denkwürdiger Auftritt.
 
Auf die Weigerung der Linken-Parlamentarierin Kassner, an der Diskussion überhaupt teilzunehmen, weil die „Gemeinsame Erklärung“ keine Petition sei und dazu noch „schlichtweg falsch“, zischte Broder ein „sehr demokratisch“ ins Mikrofon, woraufhin ihn der der Ausschussvorsitzende Marian Wendt (CDU) übereifrig zur Ordnung rief. Doch bei der nächsten Wortmeldung wurde der 72-Jährige noch schärfer: „Dann will ich nur sagen, dass ich mich an keiner Debatte beteilige, an der Abgeordnete der SED teilnehmen.“ Das hatte gesessen, und der die ganze Sitzung über hilflos wirkende Wendt hatte sich entschieden, besser keine Widerworte mehr zu geben. Zu groß war die Gefahr der Blamage gegen den wortgewaltigen Broder.[..]

Hier zunächst einmal eine Kurzversion der Ausschusssitzung - 05:26 Min.

Best of Henryk M. Broder - Öffentliche Anhörung der Petition Asylrecht "Gemeinsame Erklärung 2018"

https://www.youtube.com/watch?v=o6aaJAt39BY

Nachdem Broder wegen Zeitüberschreitung mehrfach das Wort abgeschnitten wurde bzw. er gar nicht erst zu Wort kam, brodelte es in ihm so stark, dass er voll in die Offensive ging. Als die grüne Manuela Rottmann den „gesellschaftlichen Unfrieden“ beklagte und im Zusammenhang mit der Petition auch noch Ausschreitungen bei einem Rechtsrock-Konzert in Apolda erwähnte, kannte der Publizist kein Halten mehr: „Was Sie gesellschaftlichen Unfrieden nennen, heißt normaler Weise Demokratie. Zur Demokratie gehört der Streit, und Sie legen einseitig die Regeln für gesellschaftlichen Unfrieden fest. Es ist eine absolute Polemik und Schamlosigkeit, wenn Sie das in Zusammenhang bringen mit dem, was in Apolda oder wo auch immer geschehen ist.“
 
Als die Grüne dann kritisierte, dass die Petition keine Lösung anbiete, obwohl Lengsfeld bereits gesagt hatte, dass die Unterzeichner forderten, „einfach die Bundespolizei wieder ihren Job machen zu lassen“, wurde Broder bissig: „Sie haben uns nach der Lösung gefragt: Mit allem Respekt, es ist nicht unser Job, Lösungen anzubieten. Das ist Ihr Job! Dass Sie uns nach Lösungen fragen, zeigt nur, dass Sie mit dem Job nicht fertig werden.“ Dann zitierte der Publizist den von ihm verehrten Dichter Karl Kraus. Dieser habe mal gesagt: „Ich bin kein Huhn, aber ich weiß, wann ein Ei faul ist.“ Broder: „Und das ist die Aufgabe von Frau Lengsfeld und mir. Wir sagen, wann ein Ei stinkt.“[..]
https://www.journalistenwatch.com/2018/10/08/gemeinsame-erklaerung-broder/

Ein klasse Beitrag von allen Beteiligten. Auf Achgut.com ist dann auch das komplette Video zu sehen https://www.achgut.com/artikel/broders_lektion_in_sachen_demokratie

Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Hinweis

Alfonso, Dienstag, 09.10.2018, 20:18 (vor 8 Tagen) @ Christine

Wer das Video der beiden Bürgerrechtler sieht, der verliert vor den Altparteien jeglichen Respekt. Vor den Beiden ziehe ich echt den Hut. Frau Lengsfeld hat die Umgebung sicherlich etwas nervös gemacht ... was ihre Leistung überhaupt nicht mindert!!! ... und Herr Broder war sehr eloquent, schlagfertig und souverän. 10x Daumen hoch.

Ich habe selbst mehrfach Petitionen an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gestellt. Thema war immer wieder die Väterentsorgung. Alle wurden abgelehnt. Also ich war mit diesen hochasozialen Altparteien bereits fertig, bevor die "Flüchtilanten"invasion begann. Das war nur noch das i-Tüpfelchen.

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