Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Denn heute gehört uns Deutschland... (Feminismus)

adler, Kurpfalz, Dienstag, 09.10.2018, 11:21 (vor 71 Tagen)

...und morgen die ganze Welt?

Deutschland gehört ihnen schon, den Frauen. Jedenfalls sind das die feuchten Träume einer PraktikantIn bei Spei-Gel! Gestern stand noch ein Name unter dem Gewürge einer pupertierenden, bei einem großen? deutschen Nachrichtenmagazin schreibenden Praktikantin.

Die Überschrift:

[image]

Das Original:

Und ab Mittwoch drehen die dann vollständig am Rad. Sie feiern das Ende der Vernunft und der Rechtstaalichtkeit, nämlich
"Ein Jahr #meToo"!s_banana

DER SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL TV werden in dieser Woche eine Bestandsaufnahme zur Lage der Frauen in Deutschland erstellen – multimedial über alle Kanäle werden die Redaktionen mit einer Sonderausgabe des Nachrichten-Magazins, einer Sondersendung von SPIEGEL TV, einem Themenschwerpunkt auf SPIEGEL ONLINE und einer Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse der Frage nachgehen, wie es um die Gleichberechtigung in unserem Land bestellt ist.
http://www.spiegelgruppe.de/spiegelgruppe/home.nsf/pmwebaktuell/4176AFD8F855DC45C125831D0046191F

Den Artikel selbst sollte mann sich nicht antun. Höchste Gefahr von Augengrätze, Bluthochdruck, Kopfweh und *hä?*!
Wenn, dann allenfalls die Kommentare. Aber auch erst ab Seite 6. Die ersten Seiten sind sehr durchsetzt von Frauen-für-Frauen und #HeForShe. Die meist steuerfinanzierten feministischen Netzwerke wurden wohl vorab schon alle von der PraktikantIn alarmiert.
http://www.spiegel.de/forum/kultur/ein-jahr-metoo-sich-jetzt-aendern-muss-thread-812043-1.html

Oder mann liest lieber gleich den Kommentar von Stadtmensch.

Gut, dass dank »metoo« nun auch der letzte Depp weiß, dass man Frauen nicht hauen darf. Von selber käme ein durchschnittlicher Mann nämlich nie drauf. Seit Jahrtausenden verprügeln die Männer aus lauter Gewohnheit in ihrer Freizeit regelmäßig ihre Frauen und das nur, weil ihnen vor #metoo noch niemand gesagt hatte, dass das gar nicht okay ist.

http://www.stadtmensch-chronicles.de/menue-links/monologe/detailansicht/archive/2018/october/article/forderungen/

Tags: Genderwahn

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Den Drachentöter hat der Feminismus an die Drachin verfüttert!
Die Finanzindustrie muss zerschlagen werden

Tags:
Genderwahn

#metoo - Selbstmord - Frauen das empathischere Geschlecht?

Christine ⌂ @, Dienstag, 09.10.2018, 18:52 (vor 71 Tagen) @ adler

Ich bin erschüttert s_traurig-traene aber dazu später mehr...

Zunächst einmal lieber adler, bin ich deinem Rat gefolgt und direkt dem Link zum Stadtmenschen gefolgt. Seine Beiträge lese ich im übrigen auch tausend mal lieber als einen einzigen Beitrag bei Spiegel Online.

Der Stadtmensch schrieb:

[..]Das ist übrigens ein Phänomen, das auch andere Blätter immer häufiger betrifft, wie etwa ein unsäglich dummer und einseitiger Artikel in der Telepolis zum Thema »Brett Kavanaugh und seine sexistischen Missetaten als 17-Jähriger« zeigt. Ein gewisser Herr Jödicke beklagt dort, dass sich die Konfliktparteien in der Causa Kavanaugh extrem unversöhnlich gegenüber stehen. Das stimmt zwar. Aber an seiner Partelichkeit lässt der Autor trotzdem keinen Zweifel: Frauen falschbeschuldigen so gut wie nie irgendwelche Männer! Hätte er recherchiert, wer innerhalb dieses glamourösen #metoo-Jahres so alles beruflich oder sogar physisch über die Klinge gesprungen ist (durch Suizid beispw), dann käme er zu ganz anderen Ansichten.[..] http://www.stadtmensch-chronicles.de/menue-links/monologe/detailansicht/archive/2018/october/article/forderungen/

Ich bin deshalb auf die Suche nach #metoo und Selbstmord gegangen... und dann kam die Erschütterung.

Haifische
 
[image] Nr. 7 Anthony Bourdain https://de.wikipedia.org/wiki/Anthony_Bourdain (Anm. gestorben 08.06.2018) und https://twitter.com/bourdain
Anthony Bourdain, *25.06.1956 in New York City, war ein Starkoch, eine international bekannte mediale Berühmtheit. Er lernte 2017 Asia Argento kennen, fing eine Beziehung mit ihr an, die sich im Verlauf intensivierte.
 
Asia Argento, *20.09.1975 in Rom, ist eine der wichtigsten Figuren der metoo-Kampagne. In dem legendären Artikel von Ronan Farrow im New Yorker - der den Sturz Weinsteins einleitete und der entscheidende Anschub für die metoo-Kampagne war - wird Asia Argento nicht weniger als 24 Mal als Opfer und Zeugin erwähnt. Sie ist sozusagen der wichtigste Kronzeuge gegen Weinstein, und diese neue Rolle als Frontkämpfer gegen Sexismus und die Unterdrückung der Frauen machte sie berühmt und erfolgreich.
 
Argento und Bourdain gingen eine feste Beziehung ein. Bourdain wurde zu einem klassischen feministischen Ally: er verfiel ihr regelrecht, förderte sie und ihre Aktivitäten bei jeder Gelegenheit. Das Glück dauerte nur ein gutes halbes Jahr, dann wurde Argento von Fotografen bei intimen Begegnungen mit einem anderen, deutlich jüngeren Mann, Hugo Clément, erwischt, s. z.B. http://masahble.com/asia-argento-hugo-clement.html und zahllose andere Artikel in der Klatschpresse, die solche Fälle mit Wonne breittritt.
 
Die öffentliche Demütigung, von seiner rund 20 Jahre jüngeren Partnerin, mit der er lange liiert war und die er lange bedingungslos unterstützt hatte, betrogen worden zu sein, kann man sich als Normalmensch wohl kaum vorstellen.
 
Es kam zum Bruch zwischen Argento und Bourdain, mit einer wie üblich in solchen Fällen eher unschönen finalen Phase.
 
Diese finale Phase endete damit, daß sich Bourdain in einem Hotelzimmer erhängte. Am 08.06.2018 wurde er dort vom Personal gesucht und tot aufgefunden, nachdem schon am Tag zuvor vermißt worden war. Nach Auskunft der französischen Behörden befanden sich bei seinem Tod keine relevanten Narkotika in seinem Körper (Severson (2018)).[..]
http://maninthmiddle.blogspot.com/2018/07/opfer-von-metoo.html

s_rip

[image] Schaut Asia Argento nicht herzallerliebst aus... ;-)

Der Bericht bei "Maskulismus für Anfänger" geht traurigerweise auch noch spannend weiter. Asia Argento fühlte sich als Opfer, da ihr nun auch noch der Selbstmord angelastet wurde. Zusammen mit Rose McGowan gab sie eine Stellungnahme ab, die vor lauter Opfersein nur so triefte. Anthony Bourdain hingegen wurde als depressiv hingestellt, was bei mir so ankam, das er sowieso irgendwann Selbstmord begangen hatte.

Zum Schluss noch ein wenig zu Anthony Bourdain. Ich fand nicht nur die Reiseberichte von ihm sehr spannend, sondern vor allen Dingen die Art und Weise, wie er seine Berichte aufbereitete. Er ist durch die ganze Welt gereist und hat sich meistens bei den einfachen Menschen nieder gelassen und deren Kochkünste verbreitet. Seine Sendungen empfand ich immer als sehr informativ.

Eigentlich wollte ich weitere Selbstmord Opfer der #metoo Kampagne auflisten, das geht im Moment aber leider nicht (mehr). Dazu später bzw. morgen mehr.

Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

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