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Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Ergebnis einer Studie Juristisches Staatsexamen: Frauen werden benachteiligt (Frauen)

Flohgast, Freitag, 18.05.2018, 14:42 (vor 95 Tagen)

Gleichbehandlung zwischen Frauen und Männern bei der Bewertung einer Prüfung sollte in der Universität eigentlich der Normalzustand sein. Zumindest beim zweiten juristischen Staatsexamen ergab eine Studie nun das Gegenteil.
Berlin
Frauen werden im zweiten juristischen Staatsexamen oft schlechter beurteilt als Männer. Das haben Forscher der Fernuniversität Hagen, der Universität Wiesbaden und der Hertie School of Governance in einer Studie gezeigt.
Auswirkungen hat die Benachteiligung vor allem an der Schwelle zum Prädikatsexamen, das für Juristen eine zentrale Rolle spielt: Viele Jobs stehen nur denen offen, die im zweiten Staatsexamen mindestens neun Punkte erzielt haben. Die Zahl der Frauen, die diese wichtige Hürde schaffen, war in der Untersuchung zwölf Prozent niedriger als die der Männer.
Diskriminierung oder nicht? Zumindest ein Befund spricht dafür, so die Forscher: Besonders schlecht schneiden Frauen ab, wenn ihre Prüfungskommission nur aus Männern besteht. Sitzt mindestens eine Frau darin, verschwindet der Geschlechterunterschied fast vollständig.
Ein ähnlicher Befund zeigt sich auch bei Examenskandidaten mit offensichtlichem Migrationshintergrund, unabhängig von der Staatsbürgerschaft: Wer zum Beispiel einen scheinbar nicht-deutschen Namen hat, bekommt im Schnitt deutlich schlechtere Noten als seine Kommilitonen. Bei Prädikatsexamen zeigt sich bei Juristen mit Migrationshintergrund sogar eine Differenz von 70 Prozent.
Für die Studie haben die Forscher Ergebnisse von rund 20 000 Kandidaten untersucht, die zwischen 2006 und 2016 in Nordrhein-Westfalen zum zweiten Staatsexamen angetreten sind. Auftraggeber der Studie war das Justizministerium des Bundeslandes.

dpa
http://www.haz.de

Nichtbevorzugung = Diskriminierung

Bernhard @, Wien, Freitag, 18.05.2018, 17:02 (vor 95 Tagen) @ Flohgast

Frauen sind eben leider schlechter in allen Dingen außer Kinder kriegen und das auch nur deshalb, weil Männer ihnen da keine Konkurrenz sind.

Zumindest im Staatsdienst wirkt sich die Höhere Zahl versagender Jura-Studentinnen nicht aus.
Staatsanwaltschaft und Richterposten werden allmählich zu Frauendomänen.

Das Gegenteil ist der Fall.

Ausschussquotenmann, Freitag, 18.05.2018, 18:31 (vor 95 Tagen) @ Flohgast

- kein Text -

Ergebnis einer Studie Juristisches Staatsexamen: Frauen werden benachteiligt

Varano, Città del Monte, Freitag, 18.05.2018, 21:52 (vor 95 Tagen) @ Flohgast

Gleichbehandlung zwischen Frauen und Männern bei der Bewertung einer Prüfung sollte in der Universität eigentlich der Normalzustand sein. Zumindest beim zweiten juristischen Staatsexamen ergab eine Studie nun das Gegenteil.

Äh, war da nicht was?

Zum Beispiel hier: http://www.juraindividuell.de/blog/schreiben-einer-jura-klausur-ablauf/

Die Beschriftung von Klausuren mit dem Namen des Prüflings gilt i.d.R. für das Anfertigen von universitären Abschluss- oder Scheinklausuren. Dies gilt jedoch nicht bei Examensklausuren; dort bleiben die Klausuren anonym, eine Zuordnung erfolgt über den Mantelbogen.

Könnte bitte irgendeiner von diesen Gender-Spacken mal erklären, auf welche Art und Weise die Prüfer da nach Geschlecht oder Herkunft diskriminieren können, wenn auf der zu bewertenden Klausur nicht angegeben ist, wer diese Klausur geschrieben hat?!?

Bliebe allenfalls die mündliche Prüfung, aber wenn's das ist, dann ist der Sachverhalt recht einfach aufzuklären: Wenn die Theorie stimmen würde, dass dann halt bei der mündlichen Prüfung diskriminiert wird, da es bei der schriftlichen Prüfung prinzipiell unmöglich ist, dann müssten ja wohl Rita Rechtsverdreher und Ali bin Corrupti zwar im Durchschnitt in den schriftlichen Prüfungen genau so gut abschneiden wie Wilfried Winkeladvokat, in der mündlichen Prüfung jedoch deutlich schlechter - aber wenn es in dieser Hinsicht keine statistisch relevanten Abweichungen zwischen schriftlichen und mündlichen Prüfungen gibt, dann gehört die oben angesprochene Studie jedenfalls auf den großen Haufen mit den sonstigen Müll-Studien zu diesem Thema.

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Die Lehre aus der Misere lautet: Kinderlose Pfarrerstöchter muss man mit allen verfügbaren Mitteln von den Schalthebeln der Macht fernhalten.

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Studie: Frauen werden benachteiligt

adler, Kurpfalz, Freitag, 18.05.2018, 22:39 (vor 95 Tagen) @ Flohgast

Ha, ha. Der Witz war gut s_traenenlachen

Studien gibt es wie Sand am Meer und die meisten wissen schon vorher, was herauskommen soll.

dpa
http://www.haz.de

Ich klicke auf den Link. Und wo Lande ich? Hannoversche Allgemeine/Home

Und womit bewirft man mich sofort? "Ausschreitungen bei Nazi-Demo"

Na, da weiß ich doch jede gleich wie die Häsin laufen soll.

s_popcorn

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Den Drachentöter hat der Feminismus an die Drachin verfüttert!
+ + + Je suis Charlie + + +

Das beweist: Frauen werden in nicht-anonymisierten Prüfungen bevorzugt

Andi, Montag, 21.05.2018, 11:32 (vor 92 Tagen) @ Flohgast

Das Thema hatten wir schon mal vor vier Jahren:
Link
In anonymisierten Tests im Jurastudium schneiden Männer besser ab als Frauen. Das ist das Ergebnis der Männerbenachteiligung bei nicht-anonymisierten Beurteilungen wie z. B. der Abiturnote.

Gruß,
Andi

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